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Kasernen der Bundeswehr

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  1. Autor dieses Themas

    n********r

    Hallo,

    wir haben heute in VWL über Polypol, Monopol sowie über den Oligopol gesprochen und haben dafür dann eine Übung gemacht.
    Da war unter anderem Bau von Kasernern der Bundeswehr.

    Einer meiner Klassenkameraden meinte, dass der Bau ausgeschrieben wird, sich Firmen und Unternehmen dann bewerben können und dann den Auftrag bekommen können. Ich bin aber der Meinung, dass die Firmen die solche Sachen bauen schon fest stehen und daher eine Monopolmarkt ist.

    Ein Bauer => ein Abnehmer (Bundeswehr)

    Aber was ist jetzt richtig?
    Was meint ihr?
    Wo kann ich dazu was finden?

    Danke
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  3. Ich finde behördliche ausschreibungen sind ein schlechtes beispiel um soetwas darzustellen.
    Es ist auch nicht so dass sich die "Firmen die sich bewerben, den bauauftrag bekommen können", die ausschreibende behörde oder gemeinde ist verpflichtet, das günstigste angebot wahrzunehmen. Vorher ist sie natürlich auch dazu verpflichtet eine öffentliche ausschreibung vorzunehmen. Das trifft auf das bauwesen zu, aber auch im fall der bundeswehr z.B. auf Ausrüstung und Bewaffnung.
    Von einem Monopol kann man hier aber nicht sprechen. Es ist zwar durchaus möglich, dass ein unternehmen nehmen jede Ausschreibung zugesprochen bekommt. Das liegt aber nicht daran, dass sie eine monopolstellung haben, sondern einfach nur das günstigste angebot abgeben. Keine andere Firma wird daran gehindert ein günstigeres angebot abzugeben.

    Dieser ist gesetzlich geregelt und unumgänglich, in diesem falle ist das die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen.
    Eine einschränkung gibt es allerding, und zwar aufträge wo die ausschreibung unverhältnis wäre. Wenn z.B. eine Wasserrohrbruch vorliegt (akkut) oder nur eine kleinigkeit repariert werden soll (geringfügig)
  4. Autor dieses Themas

    n********r


    Ich finde behördliche ausschreibungen sind ein schlechtes beispiel um soetwas darzustellen.
    Es ist auch nicht so dass sich die "Firmen die sich bewerben, den bauauftrag bekommen können", die ausschreibende behörde oder gemeinde ist verpflichtet, das günstigste angebot wahrzunehmen. Vorher ist sie natürlich auch dazu verpflichtet eine öffentliche ausschreibung vorzunehmen. Das trifft auf das bauwesen zu, aber auch im fall der bundeswehr z.B. auf Ausrüstung und Bewaffnung.
    Von einem Monopol kann man hier aber nicht sprechen. Es ist zwar durchaus möglich, dass ein unternehmen nehmen jede Ausschreibung zugesprochen bekommt. Das liegt aber nicht daran, dass sie eine monopolstellung haben, sondern einfach nur das günstigste angebot abgeben. Keine andere Firma wird daran gehindert ein günstigeres angebot abzugeben.

    Dieser ist gesetzlich geregelt und unumgänglich, in diesem falle ist das die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen.
    Eine einschränkung gibt es allerding, und zwar aufträge wo die ausschreibung unverhältnis wäre. Wenn z.B. eine Wasserrohrbruch vorliegt (akkut) oder nur eine kleinigkeit repariert werden soll (geringfügig)


    Aber ich meine Sie werden ja nicht jedes Mal, wenn ein neuer Panzerart produziert wird eine Ausschreibung machen.
    Soweit ich weiß baut zur Zeit nur Tyssen & Krupp Panzerfahrzeuge für die Bundeswehr.
    Alleine wegen Bauplänen wäre das doch viel zu heikel mehrern Firmen den Auftrag zu geben, sslbst, wenn die einen für den eine Panzersorte und die anderen für die andere Panzersorte zuständig sind.
  5. Doch, solche Großprojekte werden immer ausgeschrieben. Vor allem da die an der ausschreibung teilnehmenden firmen die waffensysteme selbst entwickeln und damit dann an der ausschreibung teilnehmen. Die Bundeswehr selbst entwickelt weitgehend nicht.
    Dass Thyssen-Krupp der einzige Lieferant der dt. Panzerfahrzuege ist, ist wohl eher gegenteilig.


    Rheinmetall AG - Schützenpanzer Marder, Kampfpanzer Leopard II, Panzerhaubitze 2000,

    Kraus-Maffei/Siemens/Blohm&Voss - Flakpanzer Gepard

    Porsche später dann Rheinmetall - Waffenträger Wiesel


    Wie das bei der Vergabe von Mulilateralen Joint-Ventures wie z.B. dem Eurofighter, Eurocopter, oder dem Waffensystem MILAN ist, weiss icht nicht. Ich weiss auch nicht welche Unternehmen Waffen und Munition herstellen dürfen ob man da spezielle Lizenzen braucht. Dass der Rüstungsmarkt nicht ganz so breit gestreut ist wie die Bauwirtschaft dürfte klar sein, da viel mehr know-how aufgebracht werden muss und wie im satz vorher schon angesprochen das wahrsheinlich nicht jeder einfach mal so darf. Da kann sich schon der Gedanke einschleichen dass es in diesem Bereich monopole gibt. Bewerben kann sich aber wohl jeder, der ein vernünftiges angebot unterbreiten kann.
    Der Rüstungssektor ist aber auch nur ein teil den solche ausschreibungen betreffen.

    Die Ausschreibungen dienen zum einen der belebung des marktes, andererseits spart man damit auch kosten ein.
    Es werden auch kleinigkeiten (im vergleich mit der entwicklung von panzern ;-) ) ausgeschrieben. Wenn man mal in den behördenteil seiner lokalzeitschrift schaut sieht man das. In unserem Stadt-Blättchen findet man sehr oft ausschreibungen (wenn man den quark denn überhaupt abboniert bzw. liest), z.B. wenn ein weg gepflastert werden soll, eine schaukel auf nem spielplatz aufgebaut usw...

    Natürlich ist man vor Korruption nicht 100%ig sicher, aber wir gehen jetzt mal davon aus, dass sich jeder ans gesetz hält.

    Edit: zusammenhänge hergestellt...

    Beitrag geändert: 16.11.2006 13:37:52 von sebbel
  6. Autor dieses Themas

    n********r

    Oh, ich dachte der Leopard II wurde auch von Thyssen & Krupp entwickelt.

    Naja ich weiß nur, das Hecklar und Koch auch Waffen für das Ausland produzieren. So wird die MP 5 von vielen Spezialeinheiten auf der ganzen Welt genutzt.
    Aber das war nicht das eigentliche Thema.

    Danke für die Antwort.
    Ich glaube jetzt kann ich sagen es ist ein beschränktes Nachfragemonopol, Grund:

    - ein Abnehmer (Bundeswehr)
    - wenige Anbieter.

    Danke
  7. Wobei ich als beschränktes monopson nur die Sache mit der Rüstungstechnik anführen würde. Wenn die Bundeswehr irgendwas im Hoch/Tiefbau mäßiges ausschreibt, finden sich ja durchaus viele anbieter.
    Aber dafür kann man im Bereich rüstungstechnik durchaus auch einmal von bilateralen monopolen sprechen. Würde die BW jetzt z.B. auf den irren gedanken kommen einen tarnkappenbomber kaufen zu wollen, dann muss der nicht erst entwickelt werden, weil gibts ja schon, aber es gibt nur eine firma die den baut.


    edit: nachfrageoligopol war quatsch

    Beitrag geändert: 16.11.2006 14:45:26 von sebbel
  8. Autor dieses Themas

    n********r


    Wobei ich als beschränktes monopson nur die Sache mit der Rüstungstechnik anführen würde. Wenn die Bundeswehr irgendwas im Hoch/Tiefbau mäßiges ausschreibt, finden sich ja durchaus viele anbieter.
    Aber dafür kann man im Bereich rüstungstechnik durchaus auch einmal von bilateralen monopolen sprechen. Würde die BW jetzt z.B. auf den irren gedanken kommen einen tarnkappenbomber kaufen zu wollen, dann muss der nicht erst entwickelt werden, weil gibts ja schon, aber es gibt nur eine firma die den baut.


    edit: nachfrageoligopol war quatsch

    Beitrag geändert: 16.11.2006 14:45:26 von sebbel


    Also kann man sagen, das die Kasernen, Gebäude und Bunker von vielen Firmen gebaut werden können.
    Die Waffentechnik nur von einigen.

    Gut, dass ist doch mal eine brauchbare Antwort.
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