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Ubuntu 10.10: Unity

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  1. Autor dieses Themas

    g******a

    Hallo :)

    Ich wollte euch mal Fragen was ihr von der neuen Desktop umgebung Unity haltet.

    Unity ist eine von Canonical entwickelte Arbeitsumgebung für PCs und Netbooks, die besonders sparsam mit Bildschirmplatz umgehen soll. Im Gegensatz zu GNOME, KDE SC 4 oder auch Xfce ist Unity keine Programmsammlung und soll in erster Linie mit bereits existierenden GTK+-Programmen benutzt werden.

    Unity wird als freie Software unter den Bedingungen der dritten Versionen von GNU General Public License (GPL) und GNU Lesser General Public License (LGPL) veröffentlicht.

    Geschichte

    Bis zur im Oktober 2010 erschienen Version 10.10 nutzt Ubuntu GNOME 2 als Standard-Oberfläche in der Variante für Desktop-PCs. Da das GNOME-Projekt keine spezielle Oberfläche für Netbooks mit ihren kleinen Bildschirmen anbietet und die aus gleichem Grund bereits entwickelte Netbook-Oberfläche von Moblin/MeeGo nicht für geeignet gehalten wurde, entwickelte Canonical eine eigene Oberfläche für diesen Gerätetyp. Diese erschien erstmals mit Ubuntu 10.10.

    Das GNOME-Projekt und Canonical hatten bereits in der Vergangenheit Differenzen zur Ausrichtung. So passte Canonical zum Beispiel ein von KDE entwickeltes neues Protokoll zur Steuerung von Benachrichtigungsfeldern an GNOME 2 an, welcher jedoch wegen fehlender Kompatibilität zu GNOME 3 und – laut GNOME – mangelnder Kommunikationsbereitschaft der Canonical-Entwickler durch das GNOME-Projekt abgelehnt wurde. Laut Canonical-Besitzer Mark Shuttleworth lehne das GNOME-Projekt auch von Mac OS bekannte globale Menüleisten ab.

    Als Folge dieser Differenzen habe sich Canonical gezwungen gesehen, die neue Oberfläche von GNOME 3 auch auf Ubuntu für Desktop-PCs nicht zum Einsatz zu bringen und auch die alte GNOME-2-Oberfläche nur noch als Ausweichoption anzubieten, für den Fall einer Inkompatibilität zur installierten Grafik-Hardware.

    Die Entscheidung Canonicals wurde kontrovers aufgenommen. Compiz-Entwickler, zum  Beispiel, begrüßten sie. Andere kritisierten sie aus verschiedenen Gründen z. B. weil die Performanz schlecht sei. Canonicals Vorgabe, dass Freiwillige zur Mitarbeit an Canonical-Projekten das eigene Copyright abtreten müssen, um kommerzielles Relizenzieren zu ermöglichen, wird ebenfalls kritisiert. Außerdem sei die freiwillige Entwicklergemeinschaft bislang von der Unity-Entwicklung ausgeschlossen.

    Die Arbeit an der Desktop-Variante von Unity hat auf dem Ubuntu Developer Summit 2010 begonnen, in dessen Rahmen der Wechsel bekannt gegeben wurde.

    Technische Grundlagen

    Unity ist in der Programmiersprache Vala geschrieben und nutzt die von Intel stammende Programmbibliothek Clutter für die Oberfläche, sowie Teile der Frameworks von GNOME und verschiedene freie Software als Back-End, wie zum Beispiel das Hersteller-unabhängige Zeitgeist. Unity setzt einen kompatiblen 3D-Beschleuniger voraus.

    Aktuell nutzt Unity den Metacity-Nachfolger Mutter als einzig voll kompatiblen Composition- und Fenstermanager, wird aber in der im April 2011 erscheinenden nächsten Hauptversion Compiz voraussetzen.

    Da Unity aktuell ausschließlich vom Linux-Distributor Canonical entwickelt wird, wird derzeit offiziell nur das Betriebssystem GNU/Linux unterstützt. Versionen für andere Unix-ähnliche Betriebssysteme sind derzeit nicht verfügbar.


    Dieser Artikel stammt von der deutschsrachigen Wikipedia in der Version vom 22. November 2010 und darf unter den Bedingungen der der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ frei verfügbar.




    Mir gefällt das neue Design überhaupt nicht. Man sollte zwar offen für neue Sachen sein, aber GNOME gleich durch Unity zu ersetzen find ich kacke. Und es nerft mich langsam, das Herr Shuttleworth Ubuntu schrittweise in einen Mac OS X Klon verwandelt. Hoffentlich wird es dann wenigstens ein Gubuntu geben. Wenn nicht, dann steig ich auf Debian (oder Xubuntu) um...

    Naja, was haltet ihr von Unity?
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  3. Also mir passt das überhaupt nicht. Ich nutze zwar Ubuntu, aber bitteschön mit der anständigen grafischen Oberfläche. Auf diese neue Oberfläche freue ich mich nicht. Die können sie (wie du schon gesagt hast) gleich mal Apple schenken. Diese bescheuerte Menüleiste geht mir bei sämtlichen Apfelcomputern auf die Nerven. Wieso muss Canonical das jetzt kopieren? Hat man mehrere Fenster parallel offen, muss man immer das Fenster, in dem man jetzt wieder etwas tun will anselektieren, um dann mit dem Courser wieder ganz nach links oben zu wandern und eine Aktion durch zu führen.

    Diese Leiste links ist ja wohl auch vollkommen unübersichtlich und absolut unnötig. Ich bevorzuge ein ordentliches Menü, wie es mit GNOME zu genießen ist.

    Und dass Icons nicht geladen werden kann ja wohl überhaupt nicht sein. Soll in Ubuntu jetzt das schlechte von Apple mit dem schlechten von Windows vereinigt werden, um dann alles gute vom alten Ubuntu raus zu schmeißen? :mad:
  4. drafed-map schrieb:
    Diese bescheuerte Menüleiste geht mir bei sämtlichen Apfelcomputern auf die Nerven. Wieso muss Canonical das jetzt kopieren?

    Tun sie das? Ich habe bis jetzt keine Screenshots gesehen, wo dies der Fall wäre. Dafür müssten sie sowieso aktiv die ganzen GUI-Toolkits umpatchen und ich bezweifle, dass sie das machen, da man dann Probleme mit anderen Windows Managern kriegen würde.

    Ansonsten finde ich es gut, dass es zu den "großen" Desktops KDE und GNOME eine weitere Alternative geben wird.

    Da Unity noch längst nicht fertig gestellt ist, werde ich mir an dieser Stelle noch kein Urteil erlauben. Ich werde es mir aber auf jeden Fall anschauen, sobald es soweit ist.

    Beitrag zuletzt geändert: 23.11.2010 19:33:31 von bladehunter
  5. vampiresilence

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    vampiresilence hat kostenlosen Webspace.

    Ich finde auch, dass man sich diese vorschnellen Urteile sparen kann. Überhaupt nen viertelstündiges Video zu machen, nur um zusammengefasst zu sagen "mag ich nicht.", zeugt ja wohl nur von Langweile. Das was er da an Text stehen hatte, hätte als Kommentar völlig ausgereicht. Und dann hätte nen Entwickler kommen können und direkt die Leute darüber aufklären, wie das in Zukunft beiseitigt wird und was sonst vllt noch alles geplant ist.

    Ich kann nur sagen; wenn sich am Design nichts ändert, ist es keine Alternative. Den Rest sehen wir dann.

    Liebe Grüße
    - VampireSilence
  6. Autor dieses Themas

    g******a

    bladehunter schrieb:
    Ansonsten finde ich es gut, dass es zu den "großen" Desktops KDE und GNOME eine weitere Alternative geben wird.


    Wenn man einfach nur eine weitere Alternative anbieten würde, fände ich es auch Super. Aber Canonical zwingt GNOME Liebhabern ihr neues Design auf und lässt ihnen praktisch keine Wahl (Und sowas schimpft sich Freie Software, R. Stallman würde sich schämen). Was spricht dagegen Unity erstmal in der Netbook Edition zu belassen und GNOME auf der normalen? Wenn jemand Unity mag kann er sich dann die Netbook Edition aufm normalem PC installieren. Dann könnte man das ganze statt Netbook Edition Unity Edition nennen. Neue sachen sehe ich gerne, aber dem Verbraucher keine Wahl zu lassen erinnert mich iwi an Microschrott. Dann muss man sich auch nicht Wundern wenn die Leute bei Windows bleiben, würd ich ehrlichgesagt auch machen wenn Unity damals Standart wäre. Traurig...
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