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Warum sollte man D benutzen

lima-cityForumProgrammiersprachenC/C++ und D

  1. Autor dieses Themas

    kjacbf2

    kjacbf2 hat kostenlosen Webspace.

    Hallo,

    warum sollte man D benutzen wenn es doch C,C++ gibt!
    Kann mir einer einen richtigen Grund geben,
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  3. t*****b

    D hat sich bisher nicht durchsetzen können, jedenfalls hab ich über D weder Projektanfragen noch Jobangebote oder großartige Beiträge in Communities gesehen. Ich denke auch nicht, dass D eine sehr große Chance aufm Markt hat, hier hat nach wie vor Java einen großen Anteil und C# hat sich sehr gut platziert.
  4. Autor dieses Themas

    kjacbf2

    kjacbf2 hat kostenlosen Webspace.

    Dann ist meine Ansicht ja doch nicht so falsch.
    D wird C,C++ und java bestimmt nicht von Markt schubsen, wenn es schon an der Comunity stoppt.

    Danke für die schnelle antwort!
  5. Das würde ich nicht so schnell sagen. Ich glaube übrigens auch nicht, dass der Trend darauf hinausläuft, dass jeder eine virtuelle Umgebung braucht, um das Programm zu starten (So wie es bei Java und C# der Fall ist). Ich verstehe nicht, warum D in den Unternehmen nicht angenommen wird, nur mit der Begründung: nichts neues. Das sehe ich aber nicht so, da diese Sprache in maschienencode kompiliert wird und man mit ihr sehr Hardware programmieren kann und obendrauf noch die netten Features, die man von Java, Python und Co so kennt nutzen kann (ZB. Grabber Collection, in der Sprache integrierte Hash/Array-Unterstützung, anonyme Methoden, Extensions für Arrays, Signals und und und). Da hinkt so was wie C++ oder Delphi einfach hinterher.

    Wir werden sehen was passiert. Ich jedenfalls bin überzeugt, dass sich diese Sprache noch durchsetzten wird und es sich auf jeden Fall lohnen wird, diese Sprache genauer anzuschauen.

    Beitrag zuletzt geändert: 19.5.2011 16:33:16 von spuglisi
  6. kjacbf2 schrieb:
    warum sollte man D benutzen wenn es doch C,C++ gibt!

    Warum sollte man C/C++ nutzen, wenn es doch Assembler gibt? Die Frage ist wirklich etwas seltsam.


    Kann mir einer einen richtigen Grund geben,

    Wie wäre es, wenn du mal die Suchmaschine deines Vertrauens dazu befragst? Das Web bietet wirklich genügend Antworten auf diese Fragen. Hier mal beispielsweise: http://www.digitalmars.com/d/2.0/comparison.html

    trueweb schrieb:
    D hat sich bisher nicht durchsetzen können,

    Bei jeder Sprache, die heute erfolgreich ist, hat es seine Zeit gebraucht, bis sie sich etabliert hat. Und D ist nun wirklich nicht so alt, dass man sagen könnte, dass es seine Chancen schon vertan hat.

    jedenfalls hab ich über D weder Projektanfragen noch Jobangebote oder großartige Beiträge in Communities gesehen.

    Jobangebote sind ein zweifelhafter Faktor. Bei Programmiersprachen ist auch viel Hype dabei und viele Leute halten C++ für eine coole Sprache und wollen sie daher auch umbedingt als erste Sprache lernen (wirklich keine gute Idee). Und wenn der Arbeitgeber nur BWL studiert hat, würde es mich schon sehr überraschen, wenn er außer C,C++, Java, C# mehr Sprachen vom Namen her kennt.

    Und D hat durchaus eine Community. Ein gängiger Anlaufpunkt ist hier http://dsource.org

    Ich denke auch nicht, dass D eine sehr große Chance aufm Markt hat, hier hat nach wie vor Java einen großen Anteil und C# hat sich sehr gut platziert.

    Es ist ja nicht gesagt, dass es einen kümmern muss, was auf dem Markt los ist. Man kann sich schließlich auch privat mit einer Sprache auseinander setzen. Und das sollte man auch. Es gibt nichts schlimmeres, als die Code-Monkeys, die außer Java keine weitere Sprache beherrschen.

    kjacbf2 schrieb:
    Dann ist meine Ansicht ja doch nicht so falsch.
    D wird C,C++ und java bestimmt nicht von Markt schubsen, wenn es schon an der Comunity stoppt.

    Wer sagt denn überhaupt, dass D das vorhat? Schließlich wurde C++ als Verbesserung von C entworfen. Ist C deswegen vom "Markt" verschwunden? Nein! Also ernsthaft, du solltest etwas mehr nachdenken, bevor du solche fatal falschen Schlüsse ziehst.


    So wie ich die aktuelle Lage sehe, gewinnt D immer mehr an Fahrt. Bis es bei den BWLern angekommen ist, wird es noch etwas dauern, aber ich kann jedem nur raten sich die Sprache mal anzuschauen, auch wenn sie noch nicht so gehypt wird, wie C++, Java oder C#

    Beitrag zuletzt geändert: 20.5.2011 8:29:48 von bladehunter
  7. Es ist nicht anders als bei anderen Programmiersprachen. Warum diese? Warum nicht eine andere "neuere" Programmiersprache? Warum überhaupt auf eine neue Programmiersprache setzen? Es gibt mittlerweile fast unendliche viele davon, viele davon für ähnliche Zwecke.

    Ein Unternehmer wird sich viele Gedanken machen (und natürlich seine IT-Experten fragen, die sich damit besser auskennen). Ein Umstieg auf eine andere Programmiersprache ist immer mit Kosten verbunden. Wenn kein Handlungsbedarf besteht, wird auch nicht gehandelt. Darüber nachdenken muss man freilich vorher...

    1. Ist die Sprache besser für meine Zwecke verwendbar als die, die ich jetzt benutze?
    2. Muss ich noch Alt-Projekte pflegen? Und wie lange voraussichtlich?
    3. Inwiefern müssen sich die Mitarbeiter dafür einarbeiten / umstellen? Wie hoch Kosten? Schulungen?
    4. Sprache ausgereift? Sind Instabilitäten zu befürchten? Wie dynamisch ist die Weiterentwicklung der Sprache?
    5. Wie wird Übergangszeitraum gestaltet zwischen Alt-Projekten und Neu-Projekten? Support?
    6. Konvertierung von Code von alter in neuer Programmiersprache erforderlich? Wenn ja: was, wer, wie? Zeit, Kosten. Wenn nein: super, alter Quellcode kann weiter genutzt werden, juhu:biggrin:!
    7. ...
    ...
    ...
    X. Lohnt sich das?
    In Unternehmen dauert sowas sowieso länger... als Privatmensch ist das schon eine andere Sache. Wenn du Interesse hast, dann lern es doch einfach! Schaden wird es dir mit Sicherheit nicht!

    Was ich damit sagen möchte: Es gibt keine generelle Antwort auf so eine allgemein gestellte Frage wie deine! Wenn du konkreter wirst, dann bekommst du sicher befriedigerende Antworten.

    bladehunter schrieb:
    kjacbf2 schrieb:
    warum sollte man D benutzen wenn es doch C,C++ gibt!

    Warum sollte man C/C++ nutzen, wenn es doch Assembler gibt? Die Frage ist wirklich etwas seltsam.
    Naja, schneidet C++ im Vergleich zu D genauso ab, wie Assembler im Vergleich zu C++? Ich glaub die Unterschiede zwischen C++ und D sind nicht ganz so gravierend... :cool: Vermutlich fragt sich der Threadersteller, warum D besser sein soll als C++, obwohl die beiden ja ziemlich ähnlich erscheinen. Aber da kannst du mit Sicherheit mehr über D sagen blade als ich.
  8. t*****o

    bladehunter schrieb:
    Bei Programmiersprachen ist auch viel Hype dabei und viele Leute halten C++ für eine coole Sprache und wollen sie daher auch umbedingt als erste Sprache lernen (wirklich keine gute Idee).


    Das mit der "keine gute Idee" seh ich mal ganz anders (vorausgesetzt, du meinst C/C++ und nicht nur C++ im speziellen) ;)
    Ich seh um mich rum viel zu viele Leute, die eben nicht C/C++ als erste Sprache gelernt haben, sondern Java - und ich seh wie unglaublich schlecht sie programmieren, einfach weil sie nicht die geringste Ahnung von dem haben, was "unter der Haube" vor sich geht. Es mag sein, dass der Einstieg in c(++) schwieriger ist, aber ich würde es auf jeden Fall empfehlen.

    Aber back2topic: Ich denke das Problem ist, dass es im Moment eine viel zu große Vielfalt an Progammiersprachen gibt, sodass es für neue Sprachen schwierig ist, sich durchzusetzen. D ist eine schöne Sprache mit guten Ideen - genau wie z.B. Vala und viele andere auch. Das Hauptproblem ist und bleibt, dass es nicht reicht, wenn eine Firma sich dafür entscheidet etwas neues zu nehmen - es müssten gleich alle machen, und darauf kann man warten bis zum St-Nimmerleins-Tag. Beispiel: Libre-/OpenOffice. Viele Firmen würden es nutzen, aber ihre Partnerunternehmen können ja nur "doc" und schon gibts Probleme.

    Ich für meinen Teil hab mir D mal angeschaut, war ganz nett, konnte mich aber nicht wirklich überzeugen - jetzt warte und hoffe ich auf C++0x (muss es net eigentlich 1x heißen?) und denke, dass es allein durch seine Reputation deutlich schneller an Marktanteilen gewinnen wird - bis dahin bin ich über jede Sprache froh, die Java auch nur 0.1% Marktanteil abnimmt xD.
  9. tornado schrieb:
    bladehunter schrieb:
    Bei Programmiersprachen ist auch viel Hype dabei und viele Leute halten C++ für eine coole Sprache und wollen sie daher auch umbedingt als erste Sprache lernen (wirklich keine gute Idee).


    Das mit der "keine gute Idee" seh ich mal ganz anders (vorausgesetzt, du meinst C/C++ und nicht nur C++ im speziellen) ;)

    Doch, genau das meine ich. Und auch wenn C und C++ verwandte Sprachen sind, weisen sie untereinander viele Unterschiede auf, die den Ausdruck "C/C++" nicht immer rechtfertigen.


    Ich seh um mich rum viel zu viele Leute, die eben nicht C/C++ als erste Sprache gelernt haben, sondern Java - und ich seh wie unglaublich schlecht sie programmieren, einfach weil sie nicht die geringste Ahnung von dem haben, was "unter der Haube" vor sich geht. Es mag sein, dass der Einstieg in c(++) schwieriger ist, aber ich würde es auf jeden Fall empfehlen.

    Java ist als allererste Sprache eine absolute Katastrophe. Siehe dazu folgender Thread: Ist Java zum Anfangen geeignet?.

    C oder insbesondere C++ sind aber auch keine gute Wahl für Anfänger. Es ist natürlich vorteilhaft, wenn man versteht, was unter der Haube vorgeht, aber dieses Wissen ist nicht immer notwendig. Ich selber kann auch Assembler und kann damit auch Leute, die mit C oder C++ programmieren in Verlegenheit bringen, wenn ich frage, warum man sich beim Heap um die Speicherverwaltung selber kümmern muss, aber beim Stack nicht.

    Und wo wir gerade von unter der Haube sprechen: C++ bringt sehr viele Abstraktionsmechanismen mit, die so im Maschinencode überhaupt nicht existieren. Eine CPU weiß herzlich wenig über Vererbung und Klassen.

    Man tut sich jedenfalls keinen Gefallen damit, wenn man mit C, C++, D oder Java anfängt, weil bei den letzten 3 zu viele abstrakte Konzepte eine Rolle spielen, die den Lernprozess nur unnötig kompliziert machen. Als Anfänger fängt man schließlich bei 0 an. Da ist eine for-Schleife schon eine Herausforderung. Und um jetzt auf C zu sprechen zu kommen: Es ist ja schön und gut die Dinge unter der Haube zu verstehen, aber dafür braucht man entweder ein wirklich gutes Tutorial, was allerdings sowohl die absoluten Programmier-Grundlagen vermittelt, als auch die ganzen technischen Hintergründe. Der erste Teil ist schon aufwendig genug und benötigt entsprechend viele Seiten. Mir ist jedenfalls kein Buch bekannt, was wirklich in beiden Bereichen glänzt.

    Ansonsten kommt C höchstens infrage, wenn man einen guten Tutor hat, der einem die Dinge persönlich erklärt.


    Aber back2topic: Ich denke das Problem ist, dass es im Moment eine viel zu große Vielfalt an Progammiersprachen gibt, sodass es für neue Sprachen schwierig ist, sich durchzusetzen. D ist eine schöne Sprache mit guten Ideen - genau wie z.B. Vala und viele andere auch. Das Hauptproblem ist und bleibt, dass es nicht reicht, wenn eine Firma sich dafür entscheidet etwas neues zu nehmen - es müssten gleich alle machen, und darauf kann man warten bis zum St-Nimmerleins-Tag. Beispiel: Libre-/OpenOffice. Viele Firmen würden es nutzen, aber ihre Partnerunternehmen können ja nur "doc" und schon gibts Probleme.

    Die Welt besteht nicht nur aus Firmen :wink: Es ist richtig, dass in der Industrie neue Sprachen schwerer Fuß fassen, aber außerhalb werden die neuen Sprachen durchaus gelernt und verwendet. Es kommt auch drauf an, was für eine Firma das ist. Wenn da eh nur Deppen arbeiten, die sich außer Java bisher noch keine andere Sprache angeschaut haben, dann wird sich da auch nix mehr tun. Aber wenn der Chef auf seine Mitarbeiter hört, ist es keineswegs ausgeschlossen, dass man mal für einen Auftrag mit einer anderen Sprache experimentiert. Die Firma wird aber dem Auftraggeber mit Sicherheit nicht verraten, dass sie ihn als Versuchskaninchen für eine neue Sprache verwenden. Von daher sollte man auch eine gewisse Dunkelziffer einkalkulieren. Teilweise kann die Wahl der Sprache ja auch mehr oder weniger ein Geschäftsgeheimnis sein. Ich finde dazu folgende Geschichte recht nett:
    http://www.paulgraham.com/avg.html


    Ich für meinen Teil hab mir D mal angeschaut, war ganz nett, konnte mich aber nicht wirklich überzeugen -

    Deine Meinung, deine Entscheidung.


    jetzt warte und hoffe ich auf C++0x (muss es net eigentlich 1x heißen?)

    Korrekt. Sie haben eigentlich das Zieljahrzehnt verfehlt. Aber besser das ganze ist ausgereift, als dass man einen Standard mit vielen Kinderkrankheiten rausbringt.

    und denke, dass es allein durch seine Reputation deutlich schneller an Marktanteilen gewinnen wird - bis dahin bin ich über jede Sprache froh, die Java auch nur 0.1% Marktanteil abnimmt xD.

    Du solltest Java nicht unterschätzen. Die Sprache hat auch eine Menge gute Seiten. Allerdings würde ich eher Scala für Projekte auf der JVM bevorzugen. Beide Sprachen sind aber (wie für Java bereits gesagt) für Anfänger nicht geeignet.
  10. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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