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  • in: TV-Duell von Merkel und Schulz

    geschrieben von jonas-bayer

    micropower schrieb:
    Man kann wahrscheinlich einen Schimpansen auf den Stuhl des Bundeskanzlers setzen und er würde die Entwicklung im Land nicht weniger schlecht steuern.
    Ich bezweifle auch dass es überhaupt etwas ausmacht ob da nun jemand sitzt oder nicht.
    Das finde ich eine sehr interessant Aussage und ich glaube auch, dass einiges an Wahrheit drin liegt. Gerade in Deutschland gibt es in den Ämtern viele Mitarbeiter, die egal wer nun gewählt bleiben auch ihre Stelle behalten - vom Bundeskanzleramt bis zum Statistischen Bundesamt. Diese Menschen verrichten sehr gute Arbeit, entscheiden nach objektiven Kriterien, stellen Analysen bereit und beurteilen in Entscheidungssituationen nach Effektivitäts- und Effizienzkriterien. Denn Politik erfordert immer auch Entscheidungen, die objektiv getroffen werden müssen und wenig kontrovers sind; hierfür eignen sich fachlich versierte Beamte deutlich besser als mal eben kurzfristig eingesetzte Personen einer neuen Regierung.

    Von Trump hat man vor der US-Wahl auch gesagt das es zu einem riesigen Aktiencrash kommen wird, sich Volksunruhen im Land auftun und es Krieg geben wird. (das sagt die jetzige Opposition immer noch ab und zu)
    Und um das zu schaffen hat er ja auch noch über 3 Jahre Zeit; eine Nordkorea-Eskalation möchte ich nicht ausschließen und mittlerweile lässt die ursprüngliche Trump-Freude an der Börse auch wieder nach. Und auch die nächste Finanzkrise wird kommen; ggf. mit potenzierten Auswirkungen wenn man Bankenregulierungen etc. noch weiter abbaut. Ob der Crash schon in Trumps Amtzeit zu erwarten ist... abwarten.

    Die wichtigen Entscheidungen treffen auch Menschen die schon viele Jahrzehnte lang im Hintergrund der Regierung arbeiten und die man nie sieht. Ich bezweifle auch dass der Angriff der Syrischen Militärbasis mit 59 Marschflugkörpern die Entscheidung von Trump war. Er selbst wollte den Krieg dort ursprünglich nicht weiter führen.
    Hierzu möchte ich anmerken, dass sich die amerikanische Haltung zur Stellenbesetzung von Behörden nach einer Wahl fundamental von der in Deutschland unterscheidet. In der Regel werden sehr viele, gerade höhere Beamtenstellen von der neuen Regierung neu besetzt. Oder auch nicht, wenn man das Personal nicht hat - was man gerade an der aktuellen Politik erkennt. So gibt es bspw. gerade (ein halbes Jahr nach der Amtseinführung!) noch keinen Botschafter der USA in Deutschland.


    Ja, es gibt also einige Dinge die unabhängig vom aktuellen Wahlergebnis gleich bleiben würden. Aber ich glaube nicht, dass das mit diesen Extrembeispielen der Fall wäre:
    Ich wette dass sich nichts ändern würde wenn die Grünen auf 90% sind oder auch wenn die NPD/Die Linke mit 99% der Stimmen gewählt wird ... es würde so weiter gehen wie bisher, man würde sehen und staunen dass die NPD/Die Linke ja gar nichts anders macht als die vorhergehenden Parteien.

    Ich wette dagegen! Sicherlich, einige Dinge werden sich doch gleich entwickeln; weil die Justiz unabhängig ist und weil auch Kompetenzen auf anderen föderalen Ebenen liegen: Wenn Gerichte Fahrverbote erzwingen, dann wird das unabhängig von einer CDU / SPD / Grüne / NPD-Regierung passieren. Genauso wird sich egal, wer die Wahl gewinnt auch an der Bildung nicht so viel ändern - denn das ist Länderkompetenz.

    Aber: Es gibt sehr viele Themen, in denen sich Parteistandpunkte eben doch unterscheiden und deshalb ist es auch so wichtig wählen zu gehen!
    1.) Wenn wir in die USA schauen: Hillary Clinton hätte bei Daca sicherlich anders entschieden als Trump - und dabei geht es um Aufenthaltsrechte von 800.000 Personen.

    2.) Mittlerweile wurde die Homo-Ehe beschlossen, was unter eine NPD/AfD-Regierung wohl niemals passiert wäre und auch das betrifft Millionen Menschen in Deutschland (http://www.jetzt.de/lgbt/dalia-studie-zu-lgbt-anteil-in-der-bevoelkerung sagt, dass es in Deutschland 7,4% LGBT gibt).

    3.) SPD und Grüne hatten einen Atomausstieg einmal bereits beschlossen. Etwas später wird die AKW-Laufzeit von Merkel wieder verlängert; was man nach Fukushima wieder rückgängig machte - und jetzt den Steuerzahler noch ordentlich was kosten kann. Das Beispiel zeigt, dass verschiedene politische Strömungen am Ende doch das gleiche wollten. Merkels Kurswechsel wird dabei aber die teurere Lösung gewesen sein.

    4.) Um noch ein historisches Beispiel zu geben: Die NSDAP wurde auch einmal gewählt... die Auswirkungen sind uns ja bekannt.

    und 5.) gibt es noch unzählige weitere Beispiele, die zu massiven oder teilweise auch nur geringfügigen Änderungen führen. Es hängt auf jeden Fall einiges davon ab, wer an der Regierung sitzt. Und im Bundestag will ich keine NPD haben und auch keine andere Partei mit 90%, egal ob CDU, SPD oder Grüne - sondern möglichst auch eine gesunde Opposition.

    Und natürlich gibt es vieles was gleich bleibt, einfach weil es vernünftig ist. Aber das heißt nicht, dass Politik grundlegend gleich und die Partei, bei der die Macht liegt vollkommen egal ist.


    * Politiker wie Matthias Platzeck, nicht die anderen im Bundestag
    Es gibt bestimmt noch mehr als den einen ;)

    mfg
    Jonas
  • in: TV-Duell von Merkel und Schulz

    geschrieben von jonas-bayer

    turmfalken-nikolai schrieb:
    Wie kann man für solch eine Diskussion 90 min einplanen? Etliche Themen kamen auf Grund Zeitmangels gar nicht zur Sprache! Ist ja schön das die Sender sowas machen wollen aber dann bitte auch richtig!

    Was für mich mich unverständlich war: Warum kann Frau Merkel Ihren Auftritt dort an bestimmte Bedingungen knüpfen? Darauf hätten sich die Sender nie einlassen dürfen! In meinen Augen sah das so aus als wenn die ganze Veranstaltung vorher genau abgesprochen war!


    Ganz einfach: Letztlich ist es die Entscheidung der Kanzlerin, zu welchen Auftritten sie geht und niemand kann sie zwingen ein TV-Duell zu machen. Dann hat sie eben klar gemacht, unter welchen Bedingungen sie an einem Duell teilnimmt und unter welchen nicht. Die andere Option der Fernsehsender wäre dann gewesen, einfach kein TV-Duell durchzuführen - was andererseits aber eine wichtige Stellung einnimmt, wenn man bedenkt wie hoch die Zuschauerzahlen von einem solchen Duell doch sind. Genauso hätte (oder hat vielleicht auch) Schulz Bedingungen stellen können, unter denen er an so einem Duell teilnimmt.

    Man kann Frau Merkel vielleicht schon das ein oder andere vorwerfen, aber nicht, dass sie im Wahlkampf taktisch handelt. Und auf der taktischen Ebene hat sie sich, was das Duell betrifft schon besser geschlagen; man bedenke wie oft sie auf die gemeinsamen Entscheidungen mit der SPD zurückkam, was Schulz Kritik abprallen lies.

    Auch die Koalitionsfrage mit dem expliziten Ausschluss der Linken war insofern clever geplant, als dass sie Schulz zu einer sehr vagen Antwort zwang: Hätte er im Folgenden deutlich die AfD ausgeschlossen, hätte er automatisch impliziert dass die SPD eine Koalition mit der Linken eingehen würde (Wie es Thomas Oppermann einen Tag bei Hart aber fair gemacht hat). Rot-Rot-Grün schreckt einige Wähler dann aber doch deutlich ab.

    mfg
    Jonas
  • in: Air Berlin pleite

    geschrieben von jonas-bayer

    Bereits gebuchte Flüge fallen nicht aus; genau dafür ist ja der Kredit des Wirtschaftsministeriums gedacht. Wahrscheinlich werden jetzt neue Buchungen aber nicht mehr akzeptiert. Sehr wenig ausgelastete Flüge legt man ggf. auch mit einer anderen Airline zusammen und führt diese dann selber nicht mehr durch.

    Was die Mitarbeiter betrifft: Diese können hoffen zu möglichst großen Teilen von einer anderen Airline übernommen zu werden. Anscheinend gibt es da nicht nur Gespräche mit der Lufthansa.

    mfg
    Jonas
  • in: Rekursion schnell berechnen

    geschrieben von jonas-bayer

    So, die Typos hätte ich jetzt beseitigt.

    Die Methode pow war mir tatsächlich auch schon aufgefallen - weil meine Zahlen Integer.MAX_VALUE deutlich überschreiten, nützt sie mir aber wenig. Meine Ergebnisse (zumindest den Teil, der unabhängig von der Folge ist) kann ich mit BigInteger-Objekten dennoch aber problemlos abbilden. Das sind dann teilweise Zahlen über 10^5000

    fuerderer schrieb:
    So wie ich das einschätze, darf Formel: w eine sehr große Zahl sein, ohne groß Probleme zu verursachen. Wenn aber Formel: k ebenfalls "sehr groß" wird, also allerspätestens bei ca. 12 Dezimalziffern, wird die ganze Berechnung unpraktikabel, weil dann das Ergebnis einfach viel zu groß wird.

    Und genau deshalb suche ich ja nach einer Lösung, um das ganze doch noch möglichst effizient zu berechnen.

    mfg
    Jonas
  • in: Rekursion schnell berechnen

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo zusammen!
    Für ein Projekt muss ich ein großes Folgenglied k einer rekursiven Funktion möglichst schnell berechnen. Das Projekt ist bereits fast fertig und vollkommen in Java implementiert, weshalb mir auch nur Implementierungen in Java helfen.
    Die Rekursion definiert sich so:

    Formel: x(0,w)=1
    Formel: x(1,w)=w
    Formel: x(n+1,w)= 2*w*x(n,w)-x(n-1,w)

    Ich suche dann x(k,w), wobei ich w bereits vorher bestimme. Das Problem ist aber: k und w sind beides sehr große Zahlen und dementsprechend lange dauert das.
    Mein erster, mittlerweile verworfener Ansatz führte die Rekursion einfach nach und nach durch und schrieb alle Rekursionsschritte in eine ArrayList<BigInteger>. Das war jedoch sehr ineffizient und sehr langsam und außerdem ist die Größe von ArrayLists auf die Größe von Integern beschränkt.
    Der nächste Ansatz verzichtete auf die Liste und speicherte einfach nur x(n-1) und x(n-2), was auch genügt, weil ich ja nur das k-te Folgenglied benötige. Aber auch das ist deutlich zu langsam für die Größenordnung, in der sich die Variablen befinden.
    Gibt es eine Möglichkeit, diese Rekursion schneller zu machen? Im Folgenden mal der bisherige Source-Code:

    BigInteger TWO  = new BigInteger("2");
    
    BigInteger x_2 = BigInteger.ONE;
    BigInteger x_1 = w;
    	
    BigInteger x_0 = BigInteger.ZERO;
    	
    for(BigInteger i = BigInteger.ONE; i.compareTo(k) < 0; i = i.add(BigInteger.ONE)) {
    		x_0 = w.multiply(TWO).multiply(x_1).subtract(x_2);
    		
    		x_2 = x_1;
    		x_1 = x_0;
    		
    	}
    	
    return x_0;


    Eine naheliegende Lösung wäre natürlich einfach eine explizite Funktion für die Rekursion zu finden. Das ist auch weiter kein Problem, diese kann durch

    Formel: x(n,w)=1/2*((w+sqrt(w^2-1))^n+(w-sqrt(w^2-1))^n)

    bestimmt werden. Der Haken: In Java sind keine Methoden zur Potenzierung für die BigInteger / BigDecimal-Objekte implementiert. Es ist unerlässlich, dass der Algorithmus eine exakte Ausgabe macht. Mit welchen Algorithmen lässt sich die explizite Funktion also für große Zahlen dennoch effizient und schneller als die Rekursion selber berechnen?


    mfg
    Jonas

    Edit: Variablenchaos beseitigt
  • in: Bit-Operatoren, Mersenne-Zahlen identifizieren

    geschrieben von jonas-bayer

    Ja gut eine Mersenne-Primzahl ist eine Zahl 2^n-1. Dementsprechend besteht sie nur aus 1ern im Binärsystem, das sollte doch als Anhaltspunkt genügen. Um dann noch zu bestimmen, dass es sich auch um eine Primzahl handelt (denn bspw. 2^4-1=16-1=15=3*5 ist keine Primzahl), musst du noch einen Primzahltest durchführen. Da hilft dir aber Google weiter oder du durchsuchst einfach mit einer Schleife nach möglichen Primfaktorzerlegungen - ist halt ggf. weniger effizient.

    mfg
    Jonas
  • in: Regex - Mehrere Werte durch Kommata trennen

    geschrieben von jonas-bayer

    Naja das praktische am Regex ist ja, dass man den serverseitig eben wiederverwenden kann. Php unterstützt reguläre Ausdrücke ja mit preg_match.

    mfg
    Jonas
  • in: Regex - Mehrere Werte durch Kommata trennen

    geschrieben von jonas-bayer

    Du kannst es natürlich wie tchab machen. Die andere Möglichkeit wäre, den ganzen regulären String, den du schon hast "deinRegex" zu nehmen und folgendes zu machen:

    DeinRegex(\,DeinRegex)*


    Dieser reguläre String fragt quasi ab: Handelt es sich bei der Eingabe um eine MAC-Adresse und kommt nach dieser MAC-Adresse noch beliebig oft (auch 0-Mal, das symbolisiert der Stern) ein Komma (\,) mit einer MAC-Adresse dahinter.

    mfg
    Jonas
  • in: Kombinationsberechnung

    geschrieben von jonas-bayer

    So lange alle Kugeln unterschiedlich sind, stimmt deine Lösung, ja.

    Sind aber bspw. in allen Urnen die Kugeln mit Zahlen von 1 bis 10 bzw. 30 oder 50 durchnummeriert und zieht man dann aus jeder Urne eine Kugel, die man ohne Berücksichtigung aus welcher Urne sie kommt als Ergebnis betrachtet, dann ist es nicht ganz so einfach. Bspw. wären dann die folgenden Ziehungen äquivalent:

    Urne:      [50] [30] [10] [10]
    Ziehung 1:  1    1    1    2
    Ziehung 2:  1    1    2    1


    Dementsprechend exisitieren weniger Kombinationen. Betrachtet man die Kugeln aber immer für die jeweilige Urne, dann passt das Ergebnis 50 * 30 * 10 * 10.

    mfg
    Jonas
  • in: Geld bezahlen fürs Geld abheben

    geschrieben von jonas-bayer

    nikoklaus schrieb:
    Wie schon ausgeführt werden alle Banken nach und nach diese Gebühren verlangen da die Banken gewinnorientiert arbeiten. Insofern wird es über kurz oder lang keine Alternative geben!

    Doch, weil die EZB ziemlich bald ihre Nullzinspolitik wieder aufgeben wird und dann solche Abhebegebühren sehr wahrscheinlich irrelevant werden.

    nikoklaus schrieb:
    Zumal ja von einigen Stellen schon lange die Abschaffung des Bargeldes an sich gefordert und diskutiert wird! Das fängt mit den kleinen Cent - Münzen an und hört irgendwann mit den Scheinen auf. Alles nur eine Frage der Zeit!
    Ich hoffe nur, das ich das nicht mehr erlebe!

    Ich wüsste nicht, warum man zuerst Münzen und dann Scheine abschaffen sollte - die Abschaffung des 500€-Scheins war doch genau ein Schritt von der anderen Richtung aus. Außerdem muss ja die kleinste Einheit, der Cent, bis ans Ende bestehen - sonst müsste ja alles 4,98 anstatt 4,99 kosten usw.
    Ob es eine Bargeldabschaffung in nächster Zeit geben wird - aus mehr oder weniger guten Gründen in Deutschland zumindest nicht. Wenn irgendwann aber der Zeitpunkt da ist, an dem es vorteilhafter scheint, Bargeld abzuschaffen - warum nicht? Und zu diesem Zeitpunkt sollte es dir dann auch egal sein, wenn du das noch "erlebst". Aber die Geschichte mit der Bargeldabschaffung ist ja eigentlich eine andere Debatte...

    mfg
    Jonas
  • in: Geld bezahlen fürs Geld abheben

    geschrieben von jonas-bayer

    autonomestrading schrieb:
    Die Banken müssen ca. 10% der Kundeneinlagen hinterlegen und bekommen normaler Weise dafür den Zinssatz der EZB. Heute müssen diese für die Hinterlegung der 10% der Kundengelder dafür auch Zinsen zahlen.

    Nun das sind erst einmal zusätzliche Kosten, die weitergegeben werden - über die Gebühren oder Strafzinsen.
    D.h. die Banken wollen auf keinen Fall, dass Du die dicke Kohle dort auf das Girokonto legst, weil es ja wiederum Kosten nur sind.

    Woher nimmst du die Zahl der 10%? Nach meinem Wissen handelt es sich bei der Mindestreserve um nur etwa 1%, die um Banken im Eurosystem nicht einen Nachteil gegenüber ausländischen Banken zu verschaffen auch verzinst wird. Damit Banken diese Gelder verzinsen müssen bräuchten wir über die Periode, in der die Mindestreserve gelten muss (etwas mehr als ein Monat) im Durchschnitt einen negativen Zinssatz. Der Leitzins ist aber schon ewig bei 0%, das heißt die Banken kriegen wenn überhaupt nur sehr wenige Zinsen für ihre Mindestreserve, müssen doch aber keine Zinsen bezahlen...
    Natürlich, das Bankensystem ist nicht sehr durchschaubar und in der WIrtschaft kommt es regelmäßig zu den irrsinigsten Konstellationen, weshalb ich deine These allgemein für möglich halte, hast du vielleicht einen Beleg dafür?

    Wenn die Leute aufgrund der Sparsamkeit zukünftig nicht mehr z.B. nur wöchentlich Ihr benötigtes Bargeld abheben, sondern von mir aus Jährlich sehr in großen Summen und diese im Sparstrumpf bunkern. Das würde langfristig genau den Effekt erzielen, dass die Banken weniger Kredite verteilen können (es fehlen ja die Kundeneinlagen und dieser mit dem Faktor 10) Und so Blöde wie sich das auch anhört, genau das führt es zu einer Rezession weil der Wirtschaft die notwendige Liquidität zehnfach fehlen wird.

    Warum sollen die Leute denn sparsam werden? Natürlich sind aktuell die Zinssätze unglaublich gering, aber die FED hat den Leitzins schon wieder angehoben und so wird das auch bei uns passieren. Trotzdem gibt es Inflation, weshalb die Leute nicht das Geld in ihren Strümpfen bunkern werden. Und dadurch, dass die Zentralbanken die Leitzinse wieder erhöhen werden ihre geldpolitischen Mittel wieder effektiver (das heißt es bringt danach mehr, die Zinsen wieder zu senken :blink:) und somit gibt es für diese bessere Möglichkeiten auf eine Rezession zu reagieren. Denn letztlich steuert die Zentralbank die Liquidität im Finanzraum (wenn sie ihre Instrumente dazu nicht schon "verbraucht" hat).


    Daher kommt auch das immer wieder von der EZB hervorgebetete Thema über Bargeld Verbot mit Argumenten wegen der Krimminalität.

    Alleine aufgrund dieser Logik erfolgt die Abschaffung von Bargeld und Ersatzwährungen wie Bitcoins. Es ist nur eine Frage der Zeit.
    Wann wollte denn die EZB das Bargeld abschaffen? Und warum sollen denn Bitcoins nicht langfristig bestehen, eine Währung hinter der letztlich eine ganz ander Motiation steckt als beim Euro (nämlich anonyme Zahlungsvorgänge zu ermöglichen). Aufgrund der Dezentralität des Bitcoin-Systems gibt es auch niemanden mit der entsprechenden Möglichkeit, Bitcoins mal schnell abzuschaffen...

    mfg
    Jonas
  • in: TOR - Noch sicher?

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo zusammen,

    gerade ist mir folgender Artikel der Süddeutschen untergekommen:

    http://www.sueddeutsche.de/digital/it-sicherheit-warum-die-us-justiz-einen-mutmasslich-paedophilen-laufen-laesst-1.3407031

    Darin geht es um die Rücknahme einer Anklage gegen einen mutmaßlichen Pädophilen, der via Tor Kinderpornos heruntergeladen haben soll. Der Grund, warum die Anklage fallen gelassen wurde: Das Gericht habe Einsichten in die Methoden, mit denen der FBI den Verdächtigen entarnte verlangt.
    Dem wollte die Regierung nicht entgegenkommen und ihre geheimen, wahrscheinlich illegitimen Methoden nicht öffentlich machen. Anscheinend wurde eine Art Virus (oder wie auch immer man das in diesem Fall nennt) auf die TOR-Website mit den Kinderporno-Inhalten aufgespielt, der im folgenden die PCs aller Seitenaufrufer infizierte.

    Nun stellt sich natürlich zum einen die Frage, inwiefern das Verhalten von US-Justiz und Regierung gerechtfertigt sind. Was ich aber eigentlich hier interessanter zu diskutieren fände ist, wie es denn mit der Sicherheit von TOR überhaupt noch aussieht.

    Kann man seine Anonymität noch wahren mit Tor oder haben die Geheimdienste das Netzwerk mittlerweile noch mehr durchdrungen? Was gibt es für Alternativen - Betrachtet man den speziellen Fall, so hätte ja auch eine Nutzung von mehr Servern, durch die die Daten laufen nichts geholfen. Und wie wird sich die Situation in Zukunft entwickeln - gibt es vielleicht bald kein Wikileaks und Co. mehr oder haben wir dann ein Tor 2.0?

    mfg
    Jonas
  • in: Was ist die beste Geldanlage fürs Alter?

    geschrieben von jonas-bayer

    hbss schrieb:
    Ich sag Dir die richtige, die Dir auch jeder ausgebildete Banker sagen wird:
    Das gilt 1960 und 1980 und 2017 und hat immer Erfolg, nicht nur bei unseren Verwandten.
    1/3 Aktien
    1/3 Renten
    1/3 Immobilien.


    Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Jedoch kommt es zumindest bei Privatinvestoren immer auf die spezifische Situation an. Wie lange will man das Geld anlegen, wie hohe Risiken darf es geben in der Hinsicht: Wie viele Risiken kann man verkraften. Und letztlich auch: Wie hoch soll die Rendite am Ende sein.

    Nur ein Beispiel: Nehmen wir mal an, 2005 hat ein Niedrigverdiener nach diesem Schema investiert um für sein Alter zu sorgen. Bei Rentenpapieren besteht immer ein gewisses - zwar kleines - aber ein Risiko, dass man garnichts zurückerhält. Wenn dies passiert hat unser Max Mustermann 1/3 seines angesparten Vermögens verloren.

    Und dann kommt 3 Jahre später noch eine Immobilienkrise. Und somit ist auch sein Immobilienfond (das er sich mit 1/3 seines Vermögens eine ganze Immobilie leisten kann habe ich mal eher ausgeschlossen) plötzlich nichts mehr wert.

    Letztlich gibt es einfach keine Pauschallösung sondern es kommt eben immer auf die gegebenen Parameter an. Jemand mit einer Million auf dem Konto kann die anders anlegen als jemand mit deutlich weniger.

    mfg
    Jonas
  • in: Donald Trump ist Präsident

    geschrieben von jonas-bayer

    kigollogik schrieb:
    jonas-bayer schrieb:
    Was das betrifft sehe ich zwei große Probleme. Zum einen ist der Zeitpunkt für eine staatliche Infrastrukturinvestition der schlechteste, den man sich überhaupt aussuchen kann. Zum anderen wird Trump in Zukunft definitiv keine weiteren billigen Zinsen bekommen.

    Hast du Informationen, dass der Zins steigt? Ich will hoffen, dass er bald steigt, denn die Folgen des Niedrigzinses merkt jeder Bürger hier, der sich eine Mietswohnung sucht, oder ein Grundstück zum bauen. Geschweige denn vom Kauf eines Hauses. In einer Region, wie meiner gibt es keine freistehenden Einfamilienhäuser für einen sechstelligen Betrag, die sofort bezugsfertig sind.

    Nein, natürlich habe ich dazu keine Informationen. Letztlich ist aber die FED schon den Schritt nach oben gegangen; ich vermute aber, dass Draghi bald auch dazu gezwungen sein wird, um seine möglichkeiten in der Rezession nicht verspielt zu haben.
    Natürlich hat der Leitzins große Auswirkungen auch auf die Haushalte. Letztlich ist aber die Geldpolitik vor allem zur Stabilisierung der Wirtschaft und Preisniveaustabilität im allgemeinen essentiell. Dementsprechend sollte man diese Auswirkungen eher nicht zur Bewertung heranziehen.

    Ist nicht der aktuelle Boom eine Folge des Niedrigzinses?
    Ich hätte es eher als Folge verstanden. Der Niedrigzins verpflichtet nämlich jeden, der sein Geld so anlegen will, dass es auf Grund von Inflationsrate nicht weniger Wert wird, sein Geld in die Märkte zu pumpen.
    Oder sprichst du von einem anderen Boom?

    Ich spreche von der Wirtschaftssituation seit der Finanzkrise 2009, nach der die Wirtschaft wieder zu wachsen angefangen hat. Seitdem war die Konjunktur immer positiv, was ungewöhnlich für den relativ langen Zeitraum ist. Das dies durch niedrige Zinsen befeuert wird ist offensichtlich.

    jonas-bayer schrieb:
    (nach 0% kann man einen Zinssatz nicht mehr reduzieren).

    Die Vergangenheit hat doch bewiesen, dass man ihn weiter senken kann. Zumindest beim Einlagenzins. Aber auch der Leitzins kann theoretisch ins negative gesenkt werden.

    Natürlich kann er das. Ich hab mich hier falsch ausgedrückt; ich meinte in erster Linie, dass das weitere Absenken der Zinssätze nur weniger effektiv ist.

    Kann überhaupt ein Staat jemals wieder seine Schulden begleichen? - Naja, wäre ein anderes Thema.

    Die Frage ist, ob er das überhaupt muss. Und was er davon hat... Aber wie gesagt, anderes Thema.

    mfg
    Jonas
  • in: Donald Trump ist Präsident

    geschrieben von jonas-bayer

    kigollogik schrieb:
    nikoklaus schrieb:
    Sein vollmundig angekündigtes Infrastrukturpaket ist bei der angespannten Lage der Staatsfinanzen gar nicht umsetzbar. Woher soll das Geld für diese Maßnahemn kommen? Kein Geld für die Projekte bedeutet auch keine zusätzlichen Arbeitsplätze in diesem Bereich.

    Niedrige Zinsen, also weiter alles auf Pump. Die paar hundert Milliarden Schulden werden doch gar nicht auffallen. ;)


    Was das betrifft sehe ich zwei große Probleme. Zum einen ist der Zeitpunkt für eine staatliche Infrastrukturinvestition der schlechteste, den man sich überhaupt aussuchen kann. Zum anderen wird Trump in Zukunft definitiv keine weiteren billigen Zinsen bekommen.

    Wenn man sich auch die Geldpolitik der EZB in den vergangenen Jahren anschaut, erkennt man, dass die Zinssätze immer weiter gesenkt wurden. Somit konnte man den aktuellen Boom künstlich hinauszögern und den Konjunkturzyklus künstlich verlängern. Das Problem: Auch geldpolitische Maßnahmen unterliegen einem Grenzennutzen; das heißt dass eine Geldpolitik, so wie wir sie gerade haben dauerhaft nicht wirksam ist bzw. die Effektivität jeder weiteren Maßnahme geringer ist.

    Und wie die Konjunktur eben ist: Nach jedem Boom kommt auch eine Rezession. Wenn die EZB und die FED dann ihre geldpolitischen Instrumente aber schon benutzt haben und diese mittlerweile wirkungslos sind (nach 0% kann man einen Zinssatz nicht mehr reduzieren), dann wird dies zu einer umso schlimmeren Rezession führen. Deshalb hat die FED ihren Leitzins auch mittlerweile schon wieder erhöht, um in der Krise wieder Handlungsspielraum zu bekommen. Und diese Erhöhung war wahrscheinlich nicht die letzte.

    Das heißt, Donald Trump muss sich schon gedanken machen, wie er seine Projekte finanziert. Allerdings hätte er in der kommenden Rezession (aber noch nicht jetzt!) eine gute Rechtfertigung, nämlich Konjunkturpolitik zu betreiben, die die Rezession beenden soll.

    mfg
    Jonas
  • in: CAS Maxima Koeffizienten eines Polynoms

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo zusammen,

    für ein kleines Mathe-Projekt brauche ich ein bisschen Hilfe mit meinem CAS Maxima. An sich ist alles schon fertig und deshalb möchte ich jetzt auch nicht mehr auf ein anderes CAS umsteigen. Mein Problem sieht folgendermaßen aus:
    Ich habe ein Polynom P berechnet und möchte daraus ein neues, anderes Polynom P' konstruieren. Dabei sehen sich P und P' sehr ähnlich aus, nur dass die Koeffizienten bei P' gleich dem Betrag der Koeffizienten von P sind. Heißt im Beispiel:

    P: x^3-2x^2-9 ==> P': x^3+2x^2+9


    Mein Polynom P hat mehrere Variablen (ca. 10) und einige hundert bis tausend Summanden. Kennt sich von euch jemand zufällig mit Maxima aus und kann mir helfen eine entsprechende Funktion zu finden?

    Es nützt mir ausdrücklich nichts, wenn ihr euch jetzt die Mühe macht, ein bisschen JavaScript-Code zu schreiben, denn das könnte ich auch selber. Allerdings müsste mann dann immer zwischen den Programmen hin und her kopieren (Maxima arbeitet nur mit Lisp) was ich, wenn nicht unbedingt nötig gerne vermeiden würde.

    mfg
    Jonas
  • in: Impressum: Vor Crawler schützen

    geschrieben von jonas-bayer

    spruchemitbilder schrieb:
    Würde nicht einfach:

    robots.txt
    [code]User-agent: *
    Disallow: /impressum.hrtml[code]

    gehen?


    Nein, diese Lösung macht wenig Sinn, sie ist sogar eher noch kontraproduktiv. Die robots.txt ist nur eine Datei, die Empfehlungen für die Crawler von Suchmaschinen gibt. Somit kann man der Suchmaschine mitteilen: Die Seite Impressum ist - warum auch immer - für die Öffentlichkeit uninteressant und sollte deshalb nicht in den Index der Suchmaschine aufgenommen werden.

    Crawler, die nach Daten suchen interessiert dies natürlich nicht. Diese suchen manchmal sogar spezifisch nach den in der robots.txt verbotenen Seiten; schließlich indiziert das ja, dass irgendjemand die Seite verstecken wollte. Somit sind dort vielleicht auch interessante Daten für den Crawler.

    Deshalb sollte man diese Lösung ausdrücklich nicht verwenden.

    mfg
    Jonas
  • in: Donald Trump ist Präsident

    geschrieben von jonas-bayer

    Ich denke, so einfach kann man das nicht sagen. Wenn es der Wirtschaft gut geht, wird das sich auch darin äußern, dass die Beschäftigungszahl zum einen und die Vergütung für Arbeit zum anderen erhöht. Das liegt daran, dass die Nachfrage nach Arbeit steigt, weil die Unternehmen mehr investieren, produzieren, bauen können. (Dadurch haben die Haushalte wieder mehr Geld zur Verfügung, dass sie dann wiederum ausgeben können und alle sind happy :)

    Dementsprechend hat der Dollar-Kurs auf jeden Fall eine Wirkung auf das Leben (fast) aller US-Bürger! So viel zur Theorie in der VWL. Die Frage ist nun, ob den weniger Wohlhabenden wirklich geholfen wird mit den Maßnahmen von Trump. Dazu gehört dann ein massiver Abbau von (den in Amerika recht hohen) Unternehmenssteuern, was die Wirtschaft schon befeuern kann. Gerade wenn dann aber auch der Abbau von Regelungen für Banken auf der Agenda steht, wird es schon kritischer, wenn man betrachtet, dass diese gerade die nächste Immobilienkrise starten (nur jetzt mit Autos:blink:). Das das von Wirtschaftswissenschaftlern auch kontrovers diskutiert wird ist klar. Und das Trumps Politik im Endeffekt vor allem ihm selbst und ein paar wenigen anderen superreichen Amerikanern helfen wird auch. Das bedeutet aber andererseits nicht unbedingt, dass jede seiner Maßnahmen dem "kleinen Mann" schaden und alles aus wirtschaftspolitischer Sicht falsch ist.

    mfg
    Jonas
  • in: Impressum: Vor Crawler schützen

    geschrieben von jonas-bayer

    Also ich kenne kaum Firmenseiten, bei denen keine E-Mail-Adressen angegeben sind. Es haben sich schon Gerichte darüber gestritten, wie das Impressum jetzt genau gestaltet werden muss und ich kann mich da an ein Urteil erinnern, nach dem das Impressum mit zwei Klicks erreichbar sein muss. Somit fallen alle Kontaktformulare, Captchas etc. direkt raus. Ob das ein allgemeingültiges Urteil war kann ich nicht sagen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass besagte Methoden nicht ausreichen.

    (auch keine Rechtsberatung!)

    mfg
    Jonas
  • in: BND wird zu NSA

    geschrieben von jonas-bayer

    "Was sagt ihr dazu?" gibt ja der Diskussion gleich mal eine Richtung vor... :blink:

    Über Datensammlung, Vorratsdatenspeicherung und den ganzen Kram kann man stundenlang diskutieren. Letztlich stehen sich hier immer zwei Prinzipien gegenüber, zwischen denen man einen Kompromiss bilden muss: Das Recht auf Privatsphäre des Bürgers und auch das Recht auf Sicherheit, die der Staat durch solche Eingriffe besser umsetzen kann.

    Soweit zur Theorie. Tatsächlich scheitert der BND aber heutzutage auch noch an der Auswertung solcher Riesendatenmengen - könnt ihr mir Beispiele geben, in denen Eine Datensammelwut zur Verhinderung eines Terroranschlages etc. geführt hat? Nein, es zeigt sich einfach, dass die klassischen Methoden von Polizei und Geheimdiensten sich bewähren und die Förderung dieses Bereichs somit auch mehr fruchtet.

    Wie kontrovers das Thema (auf moralischer Ebene) jedoch letztlich ist, zeigt auch das Hin- und her mit der Vorratsdatenspeicherung.

    mfg
    Jonas
  • in: Donald Trump ist Präsident

    geschrieben von jonas-bayer

    Ja, natürlich wird an "dieser Entscheidung" nichts gerüttelt. Amerika ist eine Demokratie und da müssen sich auch die Demokraten an die Entscheidung halten und können nicht einfach Schaufensterscheiben einschlagen - auch wenn der Protest natürlich legitim ist ("Not my President").

    Das System ist wie die Verfassung eben auch schon ein bisschen älter. Die Vereinigten Staaten verlagern noch deutlich mehr Kompetenzen auf die Staaten und nicht auf die Bundesebene, wie es in Deutschland eher der Fall ist. Das betrifft auch die Wahl: Jeder Staat erhält eine bestimmte Anzahl an Wahlmännern zugeordnet, die dann auch in jedem Staat unterschiedlich bestimmt werden - je nach den Gesetzen des Staates eben. Damit kleine Staaten nicht unterbevorteilt werden, erhalten sie immer eine Grundanzahl von 3 Wahlmännern, an denen es dann in den größeren Staaten fehlt. Somit ist bspw. eine Stimme eines Bügers in Maine effektiv mehr wert, als die eines Kaliforniers. Das ganze geht so aus, dass es schließlich zum sogenannten "Popular Vote" kommen kann. Das bedeutet, ein Kandidat hat prozentual mehr Stimmen, aber der andere gewinnt, weil er mehr Wahlmänner hat.

    Das ist in der Geschichte tatsächlich schon dreimal - das letzte mal mit Bush und Al Gore vorgekommen. Und mit Clinton ist das jetzt anscheinend wieder passiert. Das System hat viele Kritikpunkte und tatsächlich kann ein Kandidat mit nur 22 Prozent schon die Wahl gewinnen (theoretisch).

    Dann gibt es aber auch wieder kleine (teilweise auch nur Schein-) Vorteile. Dazu gehören bspw. die erschwerte Wahlmanipulation und außerdem sind die Kandidaten gezwungen, ihre Kampagne auf möglichst alle Staaten auszuweiten (auch das nur theoretisch, manche Staaten sind schließlich sehr eindeutig republikanisch oder demokratisch und deshalb lohnt sich dort der Wahlkampf nicht).

    Leider ist es ein bisschen schwierig, das ganze zu reformieren, weil man dazu auch an der Verfassung rütteln müsste. Letztlich ist das System aber dennoch demokratisch, denn illegitim wäre es nur, wenn man sich jetzt eben nicht an die Verfassung halten würde.

    Eine Erneuerung des Systems scheitert also vor allem an dem politischen Willen und der Komplexität der Reform. Also bleibt alles, wie es ist...

    mfg
    Jonas
  • in: Webseite nur für bestimmte Clients anzeigen

    geschrieben von jonas-bayer

    Warum machst du es nicht traditionell mit einem Passwortschutz? Das kannst du auch per Cookie speichern und hast quasi den gleichen Effekt wie mit der Browserkennung, nur vielleicht ein bisschen einfacher zu realisieren.

    Was den Proxy betrifft: Für den müsste man ja auch wieder irgendeine Art Passwortschutz anwenden, damit nicht irgendjemand darüber auf die Seite zugreifen kann; letztlich verschiebt man das Problem nur. Außerdem kostet ein Proxy etwas (oder gibt es das jetzt auch schon frei im Internet zu mieten).

    EDIT: Die 100%-ige Sicherheit, dass es nur auf den entsprechenden Clients läuft hast du natürlich auch mit der Passwort-Methode nicht. Generell wird es aber immer irgendeine Möglichkeit geben in das System zu gelangen - die 100% Sicherheit sind nie gegeben.

    mfg
    Jonas
  • in: Brexit - der Austritt von GB

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Klar, Abstimmen bis das Ergebnis vorliegt, was im Sinne dessen ist, der bei der letzten Abstimmung unterlag ... ne, so funktioniert das mit der Demokratie nicht.


    Doch, genauso funktioniert Demokratie. Politische Überzeugungen wandeln sich im Laufe der Zeit und müssen dem jeweiligen Verständnis der Mehrheit im Zeitablauf angepaßt werden. Findet sich für ein neues Referendum keine Mehrheit, wird es so lange keines geben.

    Hier sprechen wir aber in der Regel von längeren Zeiträumen - denn die politische Meinung ändert sich normalerweise nicht plötzlich bei ausreichend vielen Bürgern innerhalb von einer Nacht.

    Jetzt handelt es sich bei diesem Referendum aber um ein sehr knappes Ergebnis, sehr nahe an der 50%-Marke. Hinzu kommt die radikale Meinungsmache davor von Seiten der Brexit-Befürworter, die nun ihre Aussagen von dem Referendum zurücknehmen. Und zuletzt noch der Absturz an der Börse - der zwar zu erwarten war, aber sicherlich trotzdem noch einige schockiert - werden ziemlich sicher dazu geführt haben, dass einige Menschen ihre Meinung überdacht haben und vielleicht in einer weiteren Abstimmung anders wählen würden.

    Nach einer Weile wird sich die Situation aber wieder beruhigen - bzw. hat sich ja auch schon beruhigt - und dann verschiebt sich die Meinung in der Bevölkerung wiederum. Man könnte also sicherlich noch 10 mal abstimmen und jedes Mal ein unterschiedliches Ergebnis haben; zu einer Lösung gelangt man so aber nicht.

    Die Problematik liegt eigentlich an anderer Stelle: Denn dieses Problem hätte man garnicht, wenn es überhaupt nicht erst zum Referendum gekommen wäre. Und bei der Frage EU - ja oder nein? handelt es sich nicht um eine Frage, die jeder Dorfdepp beantworten kann. Die Auswirkungen eines EU-Austritts korrekt zu beurteilen sollte schon die meisten studierten VWLer überfordern - wie kann die breite Bevölkerung da nur eine sinnvolle Einschätzung treffen?
    Desweiteren fällt das Referendum in eine Zeit, in der viele Bürger einfach unzufrieden mit der politischen Situation sind (s. UKIP) und das führt zu Protestwählern. Dies wiederum ist bei einer so wichtigen Frage natürlich katastrophal.

    mfg
    Jonas
  • in: Brexit - der Austritt von GB

    geschrieben von jonas-bayer

    wordie schrieb:
    Der Brexit wird nie vollzogen werden. Bereits gibt es schon im Land selbst Gegner.
    Und warum? Weil sich GB damit letzendlich selbst am meisten schadet.


    Natürlich gibt es in GB Brexit-Gegner, nämlich beinahe 50%. Und im Referendum wurde bestimmt, dass der Brexit auf jeden Fall stattfinden soll. Zwar wurde der entsprechende Antrag an die EU noch nicht gestellt, jedoch hat May angekündigt, dass dies sicher noch dieses Jahr passieren wird.

    Wenn auch die Haltung einiger Briten geschwankt sein mag und jetzt vielleicht doch die Mehrheit für den Verbleib in der EU ist, dann hat das Referendum zum Stichtag dennoch ein anderes Ergebnis hervorgebracht und dieses ist nun eben gültig.

    Und natürlich schadet sich GB mit dem Brexit selbst - aber die irrationale Entscheidung wurde jetzt halt so getroffen weshalb ich auf jeden Fall vom Vollzug eines Brexits ausgehe.

    mfg
    Jonas
  • in: Brexit - der Austritt von GB

    geschrieben von jonas-bayer

    mortibcraft schrieb:
    Ich finde es das es zu nichts bringt nur das die ihre ruhe haben und danach problem beim neustart sozusagen.

    Was bringt "zu nichts"?

    haser schrieb:
    Wenn GB die EU verlässt, wird es den Briten nach einer Übergangsphase so schlecht gehen wie den Norwegern und den Schweizern!

    Interessanter Gedanke. Nur wird die EU wohl schon gut dafür sorgen, dass es den Briten schlechter geht - zumindest im ersten Moment, denn wenn das nicht der Fall ist werden alle austreten. Allerdings würde ich nicht garantieren, dass es den Briten auch langfristig gut gehen wird - was für Folgen hätte die zusätzliche Abspaltung von Schottland und ggf. sogar auch Nordirland? Bis diese ganzen politischen Prozesse abgelaufen sind dauert es Jahrzehnte. Und jedes Mal, wenn ein Politiker den Mund zu voll nimmt oder die Situation gerade besonders unvorhersehbar aussieht wird es auf den Aktienmärkten krachen.

    Solange es nicht sicher ist, wie sich die Situation auf der Insel entwickelt werden Unternehmen wohl auch weniger gerne in Standorte dort investieren. Deshalb ist schon auch definitiv mit längerfristigen Auswirkungen zu rechnen. So gut wie der Schweiz und Norwegen wird es den Briten wohl erst in frühestens 20 Jahren gehen können... eher später.

    mfg
    Jonas
  • in: htaccess habe noch eine Frage zu htaccess

    geschrieben von jonas-bayer

    Stell doch einfach mal deine htaccess-Datei rein. Möglicherweise ist der Pfad zur htpasswd falsch angegeben; in der Hilfe findest du weitere Informationen dazu.

    mfg
    Jonas
  • in: Brexit - der Austritt von GB

    geschrieben von jonas-bayer

    Entschuldigung, aber wer die TPD2 als einziges Argument für den Austritt von Deutschland aus der EU anführt, hat wohl nicht so wirklich Ahnung wovon er gerade spricht.

    Das ist glaube ich auch genau das Problem, was viele Wähler in England vor dem Referendum hatten: Sie wussten garnicht genau, was die EU denn alles leistet und welche Auswirkungen der Austritt im Folgenden hat.

    Ein Austritt von Deutschland wäre bescheuert. Als größtes Land der EU (bezüglich der Einwohnerzahl) haben wir die meisten Stimmen im EU-Parlament. Und das bedeutet auch mehr Mitbestimmungsrecht. Die deutsche Wirtschaft fußt auf dem Euro und ökonomisch wäre ein Austritt nicht vertretbar. Was auch ein Vorschreiber erwähnt hat: Wir hatten mit der EU jetzt eine sehr lange Periode des Friedens in Europa - und ich denke, das alleine reicht schon als Grund, warum die EU zukünftig auch weiter bestehen muss. Deutschland kann momentan in der EU sehr gut seine Interessen durchsetzen; wir fassen zusammen: Sowohl ökonomisch als auch politisch betrachtet sollten wir unbedingt in der EU bleiben.

    Und jetzt nochmal zur TPD2: http://www.vapers.guru/die-tpd2/ ist ein ganz interessanter Artikel dazu. Ich weiß nicht genau, wo dein Problem daran liegt, dass Behältergrößen von nikotinhaltigen Flüssigkeiten limitiert werden?!

    mfg
    Jonas
  • in: Brexit - der Austritt von GB

    geschrieben von jonas-bayer

    mein-wunschname schrieb:
    Ich finde zunächst 2 Dinge bemerkenswert:
    1. Vor der Abstimmung habe ich immer wieder von Umfragen gehört, denen zufolge die beiden Lager (für und gegen den Austritt) immer dicht beieinander lagen, mal hatten die einen ein paar % mehr, mal die anderen. Warum waren jetzt viele Politiker so überrascht über den Ausgang? Oder tun die nur so?

    Tatsächlich lagen die Ergebnisse immer sehr knapp beisammen. Am Tag vor der Entscheidung sah es jedoch eher so aus, als wollten die Briten (mit 51%) in der EU bleiben; das hat sich im letzten Moment noch einmal um 3% verschoben... Und wirklich überrascht war auch niemand, man muss das Ergebnis des Referendums annehmen und jetzt eben demenstprechend handeln. Für EU-Politiker heißt das also (mehr oder weniger) bald den Austritt zu verhandeln.

    mein-wunschname schrieb:
    2. Beinahe schon kurios finde ich, dass es tatsächlich Leute gibt, die eine Wiederholung des Referendums fordern, frei nach dem Motto: Die Entscheidung passt mir nicht, ich will noch einmal. Interessant, dass man so etwas für Demokratie halten kann.

    Naja, das hängt doch eben genau mit dem knappen Ergebnis zusammen. Das Remain-Lager glaubt jetzt nämlich, besser aufgestellt zu sein. Zwar kenne ich dazu keine verlässlichen Umfragen etc. aber mein Eindruck bspw. aus einigen Fernsehinterviews ist, dass einige die vorher noch sicher die EU verlassen wollten jetzt ihre Entscheidung noch einmal überdenken wollen - in einem zweiten Referendum ist es gut möglich, dass diese Wähler dann für den Verbleib in der EU stimmen. Außerdem war die Wahlbeteiligung zwar hoch, jedoch sollte das Ergebnis und seine direkten Konsequenzen, die man schon an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen gespürt hat vielleicht auch dafür sorgen, dass einige Nichtwähler sich doch entscheiden würden - bei einem zweiten Wahlgang. Hinzu kommt dann bspw. auch noch solche Geschichten wie das Auflösen von Wahlversprechen (Farage); insgesamt würde beim zweiten Referendum wohl die Mehrheit für Remain stimmen.

    Insofern kann ich es nachvollziehen, dass manche ein neues Referendum fordern - man denke auch an die Konsequenzen einer Abspaltung von Schottland. Vielleicht hat das Ergebnis und seine allerersten Auswirkungen den Briten erst gezeigt, was ein Austritt bedeutet. Und vielleicht würden es sich viele anders überlegen. Jedoch - und somit gelangen wir bei einer Grundsatzfrage an, was die Wiederholung von Wahlen betrifft - bedeutet Demokratie auch, dass man mit Entscheidungen, welche jetzt nicht mehr ganz so optimal wirken aber in der Vergangenheit vom Volk getroffen wurden leben muss.

    Die Schuld für das alles würde ich Cameron in die Schuhe schieben. Und zwar nicht wegen dem Ausgang des Referendums sondern vielmehr, weil es überhaupt eins gegeben hat. Der Austritt aus der EU ist eine schwerwiegende Entscheidung, deren vollkommene ökonomische und politische Bedeutung der Normalbürger wohl kaum angemessen bewerten kann. Das auf die Bevölkerung abzuwälzen hat die Nation gespalten - in jung und alt; in Schotten und Nordiren, Walisen (die heißen doch so, oder?!) und Engländer; in "Ureinwohner" der Insel und neu aus der EU Eingewanderte. So wirklich "EU" war die Insel ja nie, aber jetzt ist ihr Dasein als ein Inselstaat wiederum gefährdet... ich bin gespannt, wie sich das alles entwickeln wird!

    mfg
    Jonas
  • in: Brexit - der Austritt von GB

    geschrieben von jonas-bayer

    autobert schriebsehen leider nicht alle so optimistisch wie du: [...]


    Es bringt weder EU noch UK etwas, wenn man sich gegenseitig kaputt macht. Und dementsprechend fallen dann wohl auch die Verträge aus, aber da kann bisher jeder nur spekulieren - bis es eben an die Verhandlungen geht und man erste Ergebnisse kennt.

    mfg
    Jonas
  • in: Brexit - der Austritt von GB

    geschrieben von jonas-bayer

    Also ich denke, dass man sich nicht wirklich über den Austritt freuen sollte - gerade von deutscher Seite aus. Das Cameron zurücktritt hat erst einmal nichts mit dem Ergebnis des Referendums zu tun. Und dieses besagt ganz klar, dass ein Austritt aus der EU stattfinden wird und deshalb wird es jetzt erst einmal Austrittsverhandlungen geben sobald die Regierung offiziell bei der EU eingereicht hat, dass GB austreten will. Ob das erst im Oktober passiert oder noch unter Cameron ist relativ egal; solange wird sich an der Situation vorerst nicht viel ändern.

    Bei den Austrittsverhandlungen wird es vorrangig darum gehen, wieder neue (wahrscheinlich auch bilaterale) Verträge mit GB auszuhandeln. Und hier ist die EU als größerer Partner eindeutig in der besseren Verhandlungsposition, da wir wohl eher ohne Großbrittanien leben können als die ganz ohne uns (gerade auch wirtschaftlich). Dann wird feststehen, ob GB im Binnenmarkt bleibt etc.
    Die Verhandlungen ziehen sich aber nicht in die Ewigkeit hinaus; sie sind auf 2 Jahre limitiert. Wenn es bis dahin keine Einigung oder eine Verlängerung der Verhandlungsfrist gibt, tritt Großbrittanien automatisch aus. Und wenn es dann keine entsprechenden neuen Verträge gibt, haben die Briten dann zukünftig Zölle zu zahlen, haben es schwerer in EU-Länder einzureisen usw.

    Was bis dahin passiert ist andererseits wieder interessant zu betrachten. Definitiv wird der Pfund-Kurs langfristig deutlich abfallen und auch nicht wieder steigen. Der Finanzstandort London wird an Wichtigkeit verlieren; das meiste wird wohl nach Frankfurt verlagert.
    Die Handelsbeziehungen werden aber wohl nicht deutlich verschlechtert, da dies nicht im Interesse beider Partner liegt. Aber am Ende sieht die Situation für das UK auf jeden Fall schlechter aus... denn wenn die EU das nicht erreicht macht sie sich kaputt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir auch einen Frexit, Nexit,... haben!

    mfg
    Jonas
  • in: Neues Logo für mich designed - Feedback erwünscht

    geschrieben von jonas-bayer

    tchab schrieb:
    Kurz zusammengefasst: Ich finde das Logo unnötig unlesbar, den Namen auszumachen kostet viel zu viel Zeit. Die "Zeile" ist viel zu hoch. Außerdem kann das n auch irgendein komisches q sein, das solltest du nicht so entfremden.


    Also auf den ersten Blick habe ich direkt "Thöni" erkannt und nicht irgendwie entziffern müssen... Ich finde das Logo eigentlich relativ simpel gehalten. Die "Pseudo-Symmetrie" erkennt man und sie gibt dem ganzen einen insgesamt harmonischen Eindruck.

    mfg
    Jonas
  • in: Was muß ich bei htaccess eingeben ?

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo wolle!

    Der erste Teil mit /home/webpages/lima-city/ bleibt gleich. Dann trägst du deinen Benutzernamen ein, also "wolle1306". Auch den Teil mit default-Website lässt du. Dies ist der Stammordner deines Verzeichnisses, auf den du auch bspw. per Filezilla ja immer zugreifen kannst. Den Teil mit ordner musst du also mit dem entsprechenden Pfad zu dem Ordner, in dem deine htpasswd liegt füllen.

    Nehmen wir mal an, unter default-website hast du einen Ordner "wolles-Seite" erstellt und darin den Ornder "admin", welchen du sperren möchtest und in dem auch die .htpasswd-Datei liegt. Dann musst du folgendes Angeben:
    AuthUserfile /home/webpages/lima-city/wolle1306/default-website/wolles-Seite/admin/.htpasswd


    mfg
    Jonas
  • in: Sind Windkraftanlagen noch zeitgemäß?

    geschrieben von jonas-bayer

    all-in1 schrieb:
    Eine Biogasanlage produziert nicht 24 Stunden am Tag? Na das sag mal den Bakterien.


    Ein Wasserkraftwerk produziert nicht 24 Stunden am Tag? Sag das gleich mal dem Wasser... :wink:

    mfg
    Jonas
  • in: Anschläge in Paris und Brüssel - wann knallt es bei uns?

    geschrieben von jonas-bayer

    resliv schrieb:
    Also wenn ich mir die Bemühungen der ganzen Leute ansehe die keine Lust auf unsere Art zu leben haben, dann ist es schon schwer zu glauben, dass es bei uns für immer ruhig bleiben soll....


    Das heißt du meinst, alle die nicht gleich vollkommen unsere Kultur übernehmen wollen werden mal Terroristen? Natürlich besteht die Gefahr eines Terroranschlags jederzeit - im Moment hab ich dann aber eigentlich eher vor den rechten Gruppen Angst!

    Du bringst hier zwei Sachen zusammen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben: Die Mehrzahl (wenn nicht alle) der vorangegangenen Terroranschläge waren durch Flüchtlinge verursacht; die Terroristen hatten europäische Pässe. Es handelt sich hier um Fehler aus der Vergangenheit, dass diese Menschen offensichtlich nicht so gut integriert wurden, so dass sich Subkulturen entwickelt haben, in denen sich dann IS und Co. sehr gut verstecken können (Ich denke da besonders an dieses Viertel in Brüssel etc.)

    Jedoch hat noch lange nicht jeder, der sich - warum auch immer - nicht ganz so bereitwillig integrieren will gleich vor, einen Terroranschlag zu planen. Die hierfür benötigten Strukturen existieren doch garnicht, wenn eine Person erst vor kurzer Zeit eingewandert ist. In dieser Hinsicht ist es für den IS einfacher, sich vor allem über die angeworbenen Europäer zu organisieren...

    mfg
    Jonas
  • in: Sind Windkraftanlagen noch zeitgemäß?

    geschrieben von jonas-bayer

    Ich denke, wenn man die Windkraftanlagen-Diskussion führt, sollte man oft mehr auf die Dimensionen achten.

    Für die Klimawende sind Windräder unverzichtbar. Natürlich ist es schön auszurechnen, dass ein Stück Sahara zugepflastert mit Solaranlagen den Stromverbrauch der ganzen Welt decken könnte... Allerdings haben wir nicht die Infrastruktur und entsprechende Technik um so etwas zu leisten. Man muss halt einfach mit der Technik, die man momentan hat auskommen und in Deutschland spielen Windkraftanlagen da eben standortbedingt eine große Rolle.

    Was mich vor allem stört sind zwei Argumente:
    1. Windräder stellen einen (mehr oder weniger) schwerwiegenden Eingriff in die Natur dar
    - Vögel fliegen in die Rotorblätter
    - Die Lärmbelastung stört das Waldleben etc.
    ABER: Diese Auswirkungen sind erstens lokal sehr begrenzt, betreffen somit nur wenige Individuen und im seltensten Fall wohl ganze Arten und haben dadurch auch auf das Gesamtökosystem nur einen geringfügigen Einfluss - im Gegensatz zum Klimawandel, der das Leben auf der ganzen Erde umkrempeln wird/würde! Nun kann man argumentieren, dass es an manchen Orten eben besonders gefährdete Arten gibt und deshalb genau dort kein Windrad aufgestellt werden sollte; Allerdings gibt es diese Diskussionen wirklich beinahe überall... (zumindest kommt es mir so vor).
    Außerdem sind die Tiere auch nicht blöd. Natürlich kann sich das ein oder andere Tier erschrecken, wenn es an einer Stelle im Wald plötzlich immer ein bisschen brummt, aber Windräder stehen sehr lange an ihrem Ort, so dass sich die umgebenden Tiere schließlich auch daran gewöhnen werden. Und dann wird das Geräusch eines Windrades nicht mehr mit der Gefahr eines angreifenden Raubvogels assoziiert.
    Was auch oft vergessen wird sind Kompromisslösungen: Teilweise ist es empfehlenswert, die Windkraftanlagen einfach für einige Tage in der Vogelzug-Phase abzuschalten, so dass keine Vögel in die Rotorblätter fliegen.
    Generell führen wir in dieser Hinsicht wirklich zu viele Diskussionen...

    Btw: Habt ihr euch schon einmal überlegt, wie viele Fische im Kühlwasser für irgendwelche Kohle- oder Atomkraftewerke täglich aus den Flüssen gesaugt werden?

    2. Der Schattenschlag und die Lärmbelästigung für den Menschen
    Keine Frage, dies ist wirklich ein störender Faktor. Allerdings muss man beachten, dass die Auflagen für Windkraftwerke mittlerweile bezüglich der Abstände zu Wohngebäuden so weit erhöht wurden, dass diese Probleme für neu gebaute Kraftwerke nicht mehr existieren sollten.

    Das einzige Problem, was viele Leute haben ist, dass sie das Windrädchen nicht vor ihrer Haustür sehen möchten. Aber auch kein AKW und kein Kohlekraftwerk - aber natürlich trotzdem Strom, der ist doch unverzichtbar... Die Welt ist schon gemein!

    mfg
    Jonas
  • in: Höhe von Div ermitteln und in CSS einbinden ?

    geschrieben von jonas-bayer

    Erst einmal empfiehlt es sich vielleicht doch, eine Einführung zu JavaScript durchzulesen bzw. ein Youtubevideo zu dem Thema zu schauen etc. Dann würde dir auch auffallen, dass bei c_container die Anführungszeichen fehlen, weshalb die Methode getElementById des document-Objekts nicht funktioniert. Deshalb solltest du auch einen Fehler ausgeworfen bekommen...

    Zum debuggen hilft es oft, mit alerts zu arbeiten. So kannst du herausfinden, ob dein Fehler jetzt an der ersten oder zweiten Zeile des Codebeispiels lag:

    var content_height = document.getElementById(c_container).offsetHeight;
    alert(content_height);
    // ====> Das sollte einen Fehler erzeugen bzw. eine leere Ausgabe erzeugen
    
    var content_height = document.getElementById("c_container").offsetHeight;
    alert(content_height);
    // ====> Jetzt solltest du die offset-Height-Angabe erhalten


    Notiz: das var-Schlüsselwort ist obsolet, du kannst es auch weglassen.

    mfg
    Jonas
  • in: Höhe von Div ermitteln und in CSS einbinden ?

    geschrieben von jonas-bayer

    So, wie du dir das vorstellst wird es wohl leider nicht funktionieren. JavaScript wird vollkommen clientseitig ausgeführt und somit hast du nicht die Möglichkeit andere Dateien (wie eben dein Stylesheet) zu bearbeiten.

    Jedoch kannst du natürlich mit JavaScript selbst CSS-Eigenschaften beeinflussen. Du müsstest dazu zuerst die Höhe des Bodys auslesen und diesen dann bei -XXXXpx positionieren. Danach animierst du diese Eigenschaft, wobei du die Zeit schließlich auch beeinflussen kannst, da du alle benötigten Werte (Höhe des Bodys) kennst. Dies ist zu 100% mit normalem JavaScript umsetzbar.

    Denke aber auch dran: Vielleicht stört es einige Nutzer, wenn die Seite immer erst von oben einfliegt... manchmal ist weniger besser!

    mfg
    Jonas
  • in: Ip adresse der Nutzer auf meiner Homepage auslesen

    geschrieben von jonas-bayer

    Leider ist das wieder einmal nicht so einfach; beim Anwalt bekommt man immer noch eher eine zuverlässige Rechtsberatung.

    Das Problem könnte im Moment sein, dass noch keiner so wirklich weiß ob (dynamische) IP-Adressen wirklich personenbezogene Daten sind und dann gab es mal eine Anfrage an den EuGH, der aber auch noch nicht so wirklich geantwortet hat... Zumindest kann ich keine seriöse Quelle darüber finden.

    Ich würde dir einfach empfehlen, für deine Website einen normal gebräuchlichen Besucherzähler bzw. ein Analysetool zu benutzen, den viele andere Websites auch haben. Dementsprechend packst du dann einen Absatz in deine Datenschutzerklärung rein (Das kann direkt nach dem Impressum stehen; einige Impressums-Generatoren fügen sogar automatisch die entsprechenden Textchen hinzu, wenn man angibt, welche Tools man verwendet).

    @erlebewas: Ich denke, ein großes Problem ist, dass die meisten Politiker einfach nicht wirklich Ahnung haben und die Gerichte dann in den Grauzonen bestimmen müssen was nun rechtens ist und was nicht - Grauzonen von denen es viel zu viele gibt. Dabei entscheidet das Gericht aber nach der aktuellen Rechtslage und wägt ab; eine sinnvolle Lösung für alle Beteiligten bringt das aber i.d.R. nicht zutage.

    mfg
    Jonas
  • in: Taskmanager deaktivieren

    geschrieben von jonas-bayer

    Tatsächlich gibt es diese Möglichkeit. Mit google findet man ganz einfach heraus...

    ...das man sich in der Registry zum Schlüssel
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System
    begeben muss; System ist ggf. nicht vorhanden dann musst du den noch erstellen.
    Schließlich erstellst du einen neuen DWORD mit dem schönen Namen DisableTaskMgr und dem Wert 1.
    Wenn du den Taskmanager irgendwann wieder brauchst, dann setzt du den Wert wieder auf 0.
    (Sollte ab XP aufwärts funktionieren; für Win10 habe ich es noch einmal extra getestet)

    Generell gilt aber: Aufpassen mit der Registry und am besten nur in einem virtuellen System damit "rumspielen". Denn man kann sich auch schnell etwas kaputt machen. Wenn dann auch der Taskmanager nicht mehr funktionieren will, kann es richtig nervig werden...

    Nur ein kleines Beispiel: Man kann tatsächlich in der Registry einen Schlüssel setzen, der das Bearbeiten der Registry blockiert. Wenn jetzt der Task-Manager blockiert ist und du ihn plötzlich brauchst wird das ziemlich nervig und ein riesiger Aufwand, weil du zuerst in irgendwelchen Untiefen des Systems die Registry wieder aktivieren musst... Gar nicht toll!

    mfg
    Jonas
  • in: Ip Finder

    geschrieben von jonas-bayer

    muellerlukas schrieb:
    jonas-bayer schrieb:
    Vor kurzem ist mir eine interessante Technik über den Weg gelaufen, die Apple nutzt um den Standort zu bestimmen. Dabei werden Daten von bestimmten öffentlichen Netzwerken/Wlans gesammelt, die als zuverlässig gelten in Hinsicht auf dauerhafte Aktivität und auch langfristiges Bestehen. Dazu gehören sicherlich Apple-Stores, aber auch sonstige öffentliche Netzwerke.

    Das Gerät gleicht dann ab, welche WLAN-Netzwerke in Reichweite sind und wenn es ein bekanntes Netzwerk gefunden hat, kann es den ungefähren Standort bestimmen.

    Das ist doch genau das, was tchab erwähnte.
    Dafür gibts sogar eine API: https://developers.google.com/maps/documentation/geolocation/intro?hl=de#wifi_access_point_object


    Oh, Entschuldigung den Beitrag hatte ich überlesen :wall:. Kann gerne von einem Moderator gelöscht werden!

    mfg
    Jonas
  • in: Impressums Anschrift Pflicht

    geschrieben von jonas-bayer

    creepermania schrieb:
    Natürlich, aber da in den AGB nichts von Mindestalter oder Volljährigkeit steht, können diesen "Vertrag" auch minderjährige abschließen.
    Oder gibt es etwa schon ein Gesetz für die Registrierung bei Online-Diensten? Würde mich echt nicht mehr wundern...


    Sicherlich gibt es irgendeine Klausel, die die Registrierung bei Online-Diensten behandelt... :wink:

    Bei den AGB handelt es sich um die Allgemeinen Geschäftsbedingungen; also einen Vertrag zwischen dem Anbieter (in diesem Fall Lima-City) und dir. Verträge können prinzipiell nicht von unter 7-jährigen abgeschlossen; danach ist man bis 17 eingeschränkt geschäftsfähig. Das bedeutet, dass man sogenannte nicht unvorteilhafte Verträge abschließen kann, alles andere nur mit Zustimmung der Eltern. Liegt die Zustimmung nicht vor, dann ist der Vertrag schwebend ungültig, das heißt er zählt als nicht abgeschlossen, bis die Eltern doch noch zustimmen.

    Unabhängig davon, ob in irgendwelchen AGB steht, ob man 3 oder 18 oder 29 Jahre alt sein muss, um den Vertrag abzuschließen gelten diese Regeln. Es kommt natürlich noch darauf an, inwiefern der jeweilige Vertrag unvorteilhaft ist. Das kleine Häckchen setzen kann schließlich jeder, aber dadurch entsteht nicht unbedingt ein Vertrag.

    Zur eigentlichen Problematik: Am besten ist es wohl, wenn du wirklich auf Nummer sicher gehst und auf jeden Fall noch einmal mit deinen Eltern sprichst und
    a) schließlich doch einfach ein vollständiges Impressum erstellst (--> Generatoren sind hier hilfreich!) oder
    b) professionelle Hilfe kontaktierst, die dir sagen kann "wie viel Impressum" deine Seite benötigt
    Da es sich jedoch nur um eine kleine Seite handelt, mit der du auch sowieso keinen Umsatz erzielst, ist im Falle einer Abmahnung nicht mit einer all zu hohen Gebühr zu rechnen. Aber eine zuverlässige Rechtsberatung wirst du zu dem Thema auf Lima-City wohl kaum erhalten können.

    mfg
    Jonas
  • in: Ip Finder

    geschrieben von jonas-bayer

    Vor kurzem ist mir eine interessante Technik über den Weg gelaufen, die Apple nutzt um den Standort zu bestimmen. Dabei werden Daten von bestimmten öffentlichen Netzwerken/Wlans gesammelt, die als zuverlässig gelten in Hinsicht auf dauerhafte Aktivität und auch langfristiges Bestehen. Dazu gehören sicherlich Apple-Stores, aber auch sonstige öffentliche Netzwerke.

    Das Gerät gleicht dann ab, welche WLAN-Netzwerke in Reichweite sind und wenn es ein bekanntes Netzwerk gefunden hat, kann es den ungefähren Standort bestimmen.

    mfg
    Jonas
  • in: Impressums Anschrift Pflicht

    geschrieben von jonas-bayer

    creepermania schrieb:
    Für eine Domainregistrierung ja, aber bei der Nutzung von kostenlosem Webspace (ohne bezahlte Domain oder sonstige Käufe) wird doch kein Vertrag abgeschlossen, oder?


    Nein, dass wird er. Denn wenn du dich bei Lima-City registrierst, dann machst du ein Kreuzchen in das Kästchen, dass du die AGB gelesen hast - ab dann liegt ein Vertrag zwischen dir und Lima bzw. dem Hostinganbieter, bei dem du dich eben registrierst, vor.

    mfg
    Jonas
  • in: Impressums Anschrift Pflicht

    geschrieben von jonas-bayer

    creepermania schrieb:
    Vieles ist nicht eindeutig geklärt, dazu kommt noch, dass es nicht einfach ist, einen Seitenbetreiber ohne Impressum zu identifizieren. Der für eine Abmahnung nötige Aufwand kann doch sehr hoch sein.


    Es mag zwar noch einige strittige Punkte geben, jedoch sind die meisten Fälle von Abmahnungen doch sehr eindeutig.

    Tatsächlich ist es i.d.R. sogar sehr einfach, einen Seitenbetreiber ohne Impressum zu identifizieren. Die meisten Seiten haben immer noch eine eigene Domain und das heißt, dass bei dem dementsprechenden Registrar mit Whois-Abfrage ganz einfach Adressdaten von diesem ermittelt werden können. Und für einen Abmahn-Anwalt ist der Aufwand definitiv nicht zu hoch - die verdienen schließlich ihr Geld damit.

    Generell empfiehlt sich: Lieber ein Impressum zu viel als zu wenig. Wie bereits schon erwähnt wurde, ist dieses für private Zwecke nicht nötig. Sobald man sich jedoch an die Öffentlichkeit oder eine größere Leser/Zuschauerschaft richtet, würde ich empfehlen, das Impressum aufzunehmen.

    Was die Bedenken betrifft bezüglich der Spambots: Das lässt sich einfach nicht vermeiden, jedoch haben dieses Problem alle. Es helfen nur ein guter Spamfilter und eine extra-Mail nur als öffentlich einsehbare Mail für die Website anzulegen. Ggf. hilft es auch ein bisschen kreativ zu sein (@-Zeichen als Bild, leere HTML-Tags zwischen verschiedenen Buchstabengruppen etc.), jedoch sind die Bots mittlerweile leider so gut, dass sie die meisten dieser Tricks durchschauen.

    MfG
    Jonas
  • in: In Sachen Sex und Religion

    geschrieben von jonas-bayer

    Lieber john-gunn,

    möglicherweise habe ich tatsächlich etwas in irgendeinem deiner doch sehr langen Beiträge übersehen, bitte verzeih mir das doch. Was die Belege betrifft hast du selbst gesagt, dass du nicht unendlich viel Zeit hast Zitate und Quellen heranzuziehen, genauso wenig wie ich Zeit habe ganze Bücher zu lesen. Trotzdem ist natürlich der Verweis an sich schon eine Begründung für deine These.

    Und nein, ich halte natürlich nicht alles für wahr, was man glauben muss. Einen "Beweis", wie du es nennst kann man immer kritisch hinterfragen - es ist einfach wissenschaftlich, alles zu hinterfragen, weil es sich eben um eine hermeneutische Struktur handelt. Betrachtet man hingegen ein Subjekt, bei dem man von vorne herein feststellt, dass man nur "glauben" kann, jegliche philosophische oder naturwissenschaftliche Deduktionen also scheitern würden, so lässt sich auch nicht mehr viel hinterfragen und man muss eben gemäß des eigenen Weltbilds entscheiden, ob man daran glaubt oder eben nicht - bzw. man ändert halt sein Weltbild...

    Aber vieleicht kannst Du sie ja beantworten: Gott ist allmächtig. Wie kommt es dann, daß er keinen Stein machen kann, den er nicht hoch heben kann?

    Das ist auf jeden Fall eine interessantes Paradoxon, ziemlich alt noch dazu. Deshalb glaube ich nicht, dass ich eine abschließende Lösung parat haben kann. Die erste Idee wäre, einfach zu sagen, dass "allmächtig" nicht funktioniert - sprich: man muss den Allmächtigkeitsbegriff anpassen. Alles andere wird ziemlich schnell ziemlich kompliziert, dazu gibt es aber auch eine Menge Bücher :wink:.

    Meinetwegen dürfen 3 Archäologen glauben, was sie wollen. Es können auch 10 oder 20, 30 oder 50 Archäologen die These von Silberman und Finkelstein glauben und unterstützen. Das sind aber noch lange nicht alle Archäologen und selbst wenn, gibt es noch eine Menge Historiker, Theologen, etc. die mitzureden haben. Dann sind deine 3 keine repräsentative Menge.

    Jedes Elternteil, daß seinen Kindern einen Glauben an Gott aufzwingt, gehört genauso dazu. Stell DIr die Enttäuschung vor, wenn ein Kind sich auf den Himmel freut, weil es da einen toten Spielkameraden wiedersieht oder den Opa und dann muß es eines Tages erkennen, es gibt diesen Himmel nicht, womöglich nach Jahrzehnten der Hingabe an den Glauben. Es ist ein Verbrechen einem Menschen so etwas anzutun.

    Ok, jetzt habe ich verstanden, worauf du konkret hinaus wolltest. Ich denke, mittlerweile "zwingen" die wenigsten Eltern ihren Kindern noch den Glauben auf (meine persönliche Erfahrung aus dem Umfeld). Das Thema Religion wird in der Gesellschaft immer weniger beachtet und anstatt jeden Abend aus der Bibel vorzulesen, präferieren die meisten Eltern die Vermittlung eines allgemeinen Wertbildes, welches sie als gerechtfertigt ansehen. Zwar werden aus kulturellem Hintergrund die meisten Kinder noch getauft, treffen später aber selbst die Entscheidung, ob sie an Gott glauben wollen oder nicht.

    Unser Rechtssystem ist nicht vordergründig durch die Religion entstanden, sondern vielmehr ein Abkömmling des römischen Rechts - welches es schon vor dem Christentum gab. Natürlich hat die Kirche im Mittelalter stark auf den Staat eingewirkt, im Zuge der Säkularisierung wurde ihr Einfluss jedoch enorm verringert, was sich auch im heutigen Rechtssystem zeigt, welches bspw. keine Hexenverbrennungen zulässt. Dein mehrfach referenzierter §175 ist heutzutage nicht mehr in Kraft. Er wurzelt natürlich mit in der von der Kirche verbreiteten negativen Einstellung gegenüber Homosexualität. Jedoch muss man auch betrachten, dass Homosexualität gesellschaftlich lange Zeit noch sehr stark verachet wurde, weshalb es kein Wunder ist, dass §175 so lange überlebt hat.
    Schwangerschaftsabbruch (§218) ist ein schwieriges Thema und wird von der (kath.) Kirche als Tabu betrachtet - im Gegensatz zur Gesetzgebung, die gewisse Freiheiten lässt. Letztlich geht es um die Frage, wann Leben anfängt und dazu steht nichts in der Bibel. Dementsprechend finde ich, können sich die Herren aus dem Vatikaan gerne ein bischen zurückhalten!

    Zu deiner Begegnung in der Bücherei weiß ich nichts zu sagen. Seltsame Menschen wird man aber überall finden...

    Mit freundlichen Grüßen
    Jonas
  • in: In Sachen Sex und Religion

    geschrieben von jonas-bayer

    john-gunn schrieb:
    Siehst Du! Du liest nur die Hälfte (wenn überhaupt) meiner Posts! Ich hatte an anderer Stelle gesagt und die Quelle (also den Beleg!) hatte ich bereits mehrfach angegeben:

    Nein, ich lese sie tatsächlich vollständig und finde es auch gut, dass du mittlerweile deine Thesen belegst.

    john-gunn schrieb:
    Die Archäologen Finkelstein und Silberman haben in "Keine Posaunen vor Jericho - die archäologische Wahrheit über die Bibel" bewiesen, daß es den Gott aus der Bibel nicht gibt.

    Erst einmal wird in der Archäologie nichts bewiesen; das gibt es nur in der Mathematik (und vielleicht auch in der Philosophie. Zweitens muss ich dich natürlich um Verständnis bitten, dass ich nicht immer Zeit und Geld habe jedes Buch, welches irgendwo als Beleg dient zu lesen. Auf jeden Fall handelt es sich lediglich um ein Buch, welches die Perspektive eines Archäologen darstellt. Wie auch in den Amazon-Rezensionen nachzulesen ist, gibt es noch einige andere archäologische Theorien bezüglich der Bibel, die die dem Mittelpunkt des archäologischen Diskurses eher entsprechen. Die Frage, ob es Gott gibt oder ob es einen Gott gibt, so wie in der Bibel beschrieben sprengt hier aber wohl den Rahmen.

    Und ich wiederhole meine Behauptung: Die Christen belügen die Menschen um ihr wahres Leben, indem sie ihnen eines nach dem Tod versprechen, in dessen Genuß sie aber nur bei besonderem Wohlverhalten kommen. D.h. sie müssen hier streng reglementiert leben, damit sie nach dem Tod ein dummes Gesicht machen können.

    Wer sind die "Christen"? Drücke dich doch bitte präziser aus, denn durch den Kontext erschließt du nicht, ob du die Gemeinschaft aller Christen oder lediglich Pfarrer, Bischöfe und Papst etc. meinst. Egal, wer wen belügt: Was jemand glaubt, kann und muss derjenige selbst entscheiden! Was genau meinst du mit dem streng reglementierten Leben? Das Christentum - wie es heute gelebt wird - ist wohl die am wenigsten reglementierte Religion überhaupt! Es gibt weder Speisegebote etc. noch verpflichtende Gebets oder Gottesdienstzeiten oder Fastenzeiten. Die "Regeln", die man ernsthaft aus der Bibel mitnehmen kann, decken sich zu einigen Teilen mit heutigen Gesetzen, so dass hier keine wirkliche Einschränkung entsteht. Schließlich kann ich aber nur wiederholt betonen, dass jeder selbst entscheiden darf, inwiefern er sich an die Regeln hält oder auch nicht. Das Leben nach dem Tod erhält man nach christlichem Glauben übrigens auf jeden Fall - egal wie blöd man sich hier unten verhalten haben mag.


    Eine weitere wäre, daß die Kirche Geld sammelt um "gute Werke zu tun" Bei 250.000x 1 Million reines Klimpergeld - ohne Imobilien, Kunstschätze, Schmuck Wertpapiere usw. - nur in Deutschland in der Hand der Kirchen (und den Beleg hatte ich an anderer Stelle gebracht) und das hochgerechnet auf die Welt, könnte jeder Mensch auf der Welt soviel haben das er sein Auskommen hat, müßte niemand mehr hungern. Wenn es aber keine kleinen, schwarzen, halbverhungerten Babies mehr vorzuzeigen gibt, kann die Kirche nicht mehr so erfolgreich schnorren gehen.

    Für die Ausgangsfrage ist doch die katholische Kirche vollkommen irrelevant. Sie stellt eine institutionalisierte Form des Glaubens dar, jedoch kann jeder auch ohne die Kirche glauben. Ich bin auch der Meinung, dass momentan sehr viel falsch läuft im Vatikaan. Historisch gesehen ist ihr Einfluss auch nicht zu vernachlässigen, aber nur weil die Kirche schlecht ist, muss nicht auch gleich der Glaube falsch sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jonas
  • in: In Sachen Sex und Religion

    geschrieben von jonas-bayer

    Es ist schön, wenn es Menschen gibt, die sich tatsächlich noch mit Religion beschäftigen. Und die Bibel lesen - oder zumindest damit anfangen. Idealerweise sollte man sie aber auch fertig lesen, dann stößt man nämlich auf ein sogenanntes neues Testament mit diesem "Jesus", der sagt, dass einiges, wie es davor stand nicht so ganz stimmt. Einiges sollte man vielleicht noch einmal überdenken. Der liebe Jim hätte also vielleicht noch weiterlesen sollen und wäre dann auf eine Stelle namens Bergpredigt gestoßen. Und dann gibt es noch andere Geschichten wie Johannes 8, 1-11:

    Jesus aber ging nach dem Ölberg. 2 Frühmorgens aber kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie. 3 Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber bringen eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, und stellen sie in die Mitte 4 und sagen zu ihm: Lehrer, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. 5 In dem Gesetz aber hat uns Mose geboten, solche zu steinigen. Du nun, was sagst du? 6 Dies aber sagten sie, ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, um ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. 8 Und wieder bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde. 9 Als sie aber dies hörten, gingen sie, einer nach dem anderen, hinaus, angefangen von den Älteren; und er wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand. 10 Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt? 11 Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!


    Trotzdem gab es Kreuzzüge und eine Menge weitere Glaubenskriege. Die Religion war Rechtfertigung, aber eigentlich hatte niemand die Bibel gelesen und verstanden.

    Lieber john-gun, in welcher Zeit lebst du denn bitte?
    Kannst du erläutern, inwiefern Religion heutzutage Menschen
    - belügt
    - um ihr Leben betrügt
    - quält, verstümmelt und ermordet
    - die ihr nicht angehören verunglimpft, verfolgt, foltert und ermordet und
    - mit Krieg überzieht?
    Damit meine ich nicht, dass du ein einzelnes Beispiel "Islam" machst, denn leider gibt es momentan im Zuge des Islamismus eben solche Ereignisse. Mit welcher anderen Religion wird momentan noch so ein Terror gerechtfertigt?

    Historisch kann man sich einig sein, dass Religionen viel Unheil gebracht haben. Im Falle des Christentums ist das jedoch viel weniger durch das Wesen der Religion begründet, als vielmehr durch die Macht, die einige wenige Individuen mithilfe von Korruption und Verbrechen erlangt haben. Das bedeutet aber eben nicht, dass Religion an sich schlecht ist. Denn in der Bibel lese ich nicht, dass man Glaubenskriege betreiben soll, geschweige denn Aufforderungen, andere Menschen zu töten (im ganzen Bibelkontext betrachtet)!

    Zu guter Letzt:
    Lieber john-gun, es würde mich freuen, wenn du einen möglichst sachlichen Stil beibehalten könntest. Man kann auch konstruktiv diskutieren, ohne andere direkt zu provzieren oder zu beleidigen (vgl. "Nein, kannst DU auch nicht, weil DU nichts weißt." und "waytogermany braucht das nicht mitlesen. Er versteht es wahrscheinlich eh nicht.").
    Ach ja, was meinst du eigentlich konkret mit "Also BELEG!!! und noch ein: Zölibat!"?

    Mit freundlichen Grüßen
    Jonas
  • in: In Sachen Sex und Religion

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo allerseits!

    Ich werde mich nach diesem Post nicht mehr an einer Diskussion, wie dieser beteiligen, weil der Threadersteller nicht meint seine wilden Thesen in irgendeiner Form belegen zu müssen. Das hier führt zu nichts.

    Beispiel:
    john-gunn schrieb:
    Die aus patriarchalischer Ursache bestehenden Einschränkungen, Diskriminierungen und Verfolgungen hat es bereits vor der entsprechenden Religionsgründung gegeben. Die sexuellen kommen daher, daß Sex in der entsprechenden Religion als Sünde bezeichnet wird.

    Über welche Religion reden wir hier konkret? Über alle Monotheistischen, Christentum, Islam? Wo steht, dass Sex als Sünde bezeichnet wird? Ich wüsste nicht, dass das bei irgendeiner der bisher genannten Religionen der Fall sei.

    john-gunn schrieb:
    Und ja, ich habe sogar mehrere Probleme damit, wenn eine Religionsgemeinschaft sich einbildet über andere Menschen bestimmen zu dürfen - egal ob das im sexuellen oder in irgendeinem anderen Bereich ist.

    Was soll das jetzt aussagen? Wenn irgendjemand über andere bestimmt, kann das immer negative Folgen haben. Welche Religionsgemeinschaft meinst du konkret und was soll der "sexuelle Bereich" heißen? Wie soll denn eine Religion andere sexuell unterdrücken? Möglicherweise meinst du auch, dass durch die Religion vorgeschrieben wird, wie man sich sexuell zu verhalten hat - jedoch kann jeder selbst entscheiden, ob er da mitmacht (zumindest hier in Europa).

    john-gunn schrieb:
    Nun gibt es da aber mehrere Dinge, über die man getrost geteilter Ansicht sein kann. Gerade aber im Bereich sexualität gilt Folgendes:
    Es ist das natürlichste von der Welt und ein paar impotente, alte Säcke machen daraus ein Verbrechen.

    BELEG!!!

    john-gunn schrieb:
    Und diktieren anderen ihre Wertvorstellungen.

    Dazu hatte ich auch oben schon ein bisschen was geschrieben. Jeder kann selbst entscheiden, ob er eine Religion annimt oder nicht. Jeder kann selbst bestimmten, inwiefern er die Religion annehmen will, sich also nicht an alle "Regeln" halten, aber trotzdem glauben.

    john-gunn schrieb:
    Und das obwohl in ihren eigenen "heiligen" Büchern und von ihren eigenen "heiligen" Männern genug "Schmutziges" zu berichten wäre.

    Richtig. Viel schöner wären Geschichten vom Paradies. Friede Freude Eierkuchen! Kann man viel von lernen...

    Ich glaube hier hat jemand ein ziemliches Problem mit Religion im Allgemeinen. Und ein Problem logisch, kohärent und mit passenden Belegen zu argumentieren.

    Liebe Grüße
    Jonas
  • in: Kann sich die Kanzlerin noch halten?

    geschrieben von jonas-bayer

    micropower schrieb:
    Heutzutage bräuchte man gute Beschäftigungsmassnahmen für Kinder und Jugendliche nach der Schule damit sie sich Fertigkeiten aneignen können und von niemanden kann man das so gut wie von Menschen die Erfahrungen im Berufsleben gesammelt haben. Das können also auch Rentner sein.

    Die Infrastruktur für solch eine Art Hort gibt es aber nicht.
    In der DDR nannte sich das Station junger Naturforscher und war gut besucht.

    Wann leben wir denn? Heutzutage hat jeder die Möglichkeit direkt mit dem Abitur oder eben auf Umwegen, wenn man zuerst auf der Haupt/Real/Werkreal/Gesamt/Walldorf/Baum/Sonst-noch-was-Schule war, zu studieren. Und nach dem Studium kann man deutlich besser verdienen und leichter einen Job finden. Es ist die Frage, was man aus dieser Chance macht!
    Ansonsten gibt es immer noch die Möglichkeit der Ausbilung, Berufsschule etc. Ausbildende Betriebe suchen händeringend nach neuen und guten Azubis, denn die Tendenz zur Uni ist eben steigend. In Deutschland haben wir es definitiv nicht mit einer hohen Jugendarbeitslosenquote zu tun.

    micropower schrieb:
    Es sieht so aus als ob die Politik möglichst viele Idioten heranzüchten will die alle arbeitslos sind.
    Nach den Handlungen der Politiker sieht es jeden falls so aus, aber das ist ja nicht erst seit der Kanzlerschaft von Frau Merkel so.
    Im TV laufen Volks-Verdummunsshows und alles ist darauf ausgerichtet unfähige Menschen zu generieren.

    Nein, überhaupt nicht. Was nützt es der Politik, Idioten heranzuzüchten, wenn doch diese später mal möglichst viel Geld für die Staatskasse einbringen sollen? Die unterschiedlichen Bildungssysteme sind Ländersache und auch jedes für sich zu betrachten (Wobei ich für eine Zusammenführung mit einheitlichen Standards wäre). Welche "Handlungen der Politiker" meinst du denn konkret? Was soll die Politik denn gegen die ausrichten, die wirklich einfach nicht arbeiten wollen?
    Und was das Fernsehen betrifft: Die Verdummungsshows (PS: Das schreibt man mit g, vielleicht wirken sie ja schon :wink:) sind vorrangig in den privaten Sendern zu finden, über die der Staat keine Kontrolle hat. Die jüngeren Generationen tendieren mittlerweile übrigens immer mehr dazu, den Fernseher Fernseher sein zu lassen und sich das anzuschauen, was sie wollen (und nicht was gerade kommt) mit Netflix, Amazon Prime und Co.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jonas
  • in: Was sind eure Quellen für politisches Wissen?

    geschrieben von jonas-bayer

    Welche Medien man nutzt ist dann immer so eine Frage... Einfacher zu sagen ist, was man nicht nutzt:
    Ganz oben auf der Liste steht natürlich die Bild-Zeitung + den anderen unseriösen Kram, den dieser Verlag so rausgibt - das eignet sich maximal als Klopapier. Danach wird es schon schwieriger.

    Ich nutze einen Medien-Mix: Zeitung lese ich vergleichsweise weniger, dafür dann im Internet. Bevorzugt lese ich die Süddeutsche, weil diese generell recht wenig Dreck schreibt, so wie BILD und Co. Die Tagesschau sehe ich auch oft, aber nicht regelmäßig und dann lese ich noch gerne im Bildblog, der falsche Berichterstattung aufdeckt.

    Prinzipiell finde ich es aber schwierig von zunehmender Zensur zu reden. Natürlich, die weltfremden Pegida-Idioten schwafeln von Lügenpresse und dann gibt es noch jede Menge Verschwörungstheorethiker, aber das heißt doch noch lange nicht, dass wirklich Zensur stattfindet. Dazu ist der Medienapparat mittlerweile doch einfach zu komplex geworden!

    mfg
    Jonas
  • in: Standard CSS bei Firefox und Chrome

    geschrieben von jonas-bayer

    Was ist denn genau dein Ziel? Möchtest du, dass die gleiche Website bei dir in allen Browsern gleich aussieht oder erstellst du eine Website, die in allen Browsern gleich aussehen soll.

    In ersterem Fall musst du dich wohl ziemlich tief durch die Einstellungen wühlen. In der Firefox- und Chrome-Hilfe findest du dazu die entsprechenden Einstellungsregister. Gegebenenfalls gibt es hierzu auch Plugins, die eine simplere Änderung der Standardwerte erlaubt, die Suche kann sich lohnen.

    Wenn du deine eigene Website für alle Browser gleich designen möchtest, wird dies ein bisschen schwieriger, obwohl das nicht vollständig unmöglich ist. Im Wesentlichen musst du dazu nämlich alle CSS-Standardeinstellungen, die sich bei Chrome / Firefox unterscheiden selbst setzen. Aufgrund der unterschiedlichen Renderengines wird es jedoch schwierig, zu 100% gleiches Design zu erzielen. Bspw. markiert Chrome vorausgefüllte Passwortfelder gelb - dies zu verhindern ist meines Erachtens nicht möglich. Möglicherweise gibt es auch hierzu Hilfsskripts, die du in deiner Website einbinden kannst - jedoch wächst in der Regel die übertragene Datenmenge dadurch enorm an, weshalb besonders bei der Optimierung für mobile Endgeräte davon abgeraten werden muss.

    mfg
    Jonas
  • in: Kann sich die Kanzlerin noch halten?

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Mit erlauben meine ich tatsächlich, ob wir uns das zur Erhaltung unseres Wohlstandes erlauben können.
    Ach ja, unser Wohlstand. Sollen die Syrer doch bleiben, wo sie sind - hauptsache wir behalten unsere schönen Häuser und Städte! Natürlich ist es dumm, tausenden Flüchtlingen zu helfen und sie in das Land zu lassen, wenn man sich als einziges Ziel "Wohlstand" setzt - das heißt nämlich, man verwendet alles für sich selbst. Allerdings sollte man sich dann fragen, in was für einer Wertegesellschaft man noch lebt.
    waytogermany schrieb:
    Stillstand ist Rückschritt und viele Nationen stehen im Wettbewerb. Ohne Entwicklung werden wir unsere Position und unseren Wohlstand nicht halten können.
    Und Flüchtlinge aufzunehmen ist deshalb definitiv richtig, da wir langfristig durch den demografischen Wandel ein großes Problem mit unserem Rentensystem bekommen; da hilft es nur, wenn viele Menschen einwandern.

    mfg
    Jonas
  • in: Kann sich die Kanzlerin noch halten?

    geschrieben von jonas-bayer

    bruchpilotnr1 schrieb:
    Also laut meiner auffassung wird die Kanzlerin spätestens innerhalb der nächsten 2 jahre nicht mehr gewählt.
    Und warum? Ich gehe eher vom Gegenteil aus, da sich Merkel immer noch großer Beliebtheit erfreut, wenn auch der rechte Flügel der CDU von ihr weg tendiert... Die Flüchtingskrise ist noch lange nicht vorbei und wenn ihr Kurs erfolgreich sein sollte, sind die Chancen einer Wiederwahl nicht unbedingt gering.

    bruchpilotnr1 schrieb:
    was meinst du mit gefährlichem rechtsdruck?
    Wohl, dass sich die politische Orientierung insgesamt eher nach rechts verschiebt. Man betrachte die steigenden Umfragewerte von AfD und NPD.

    mfg
    Jonas
  • in: Nord-Korea Politik

    geschrieben von jonas-bayer

    bruchpilotnr1 schrieb:
    Das meine ich nicht. Ich meine keine Politiker oder sollche die was mit der regierung zu tun haben.
    Nur solche die viel verdienen aber nicht im Regiem von nordkorea sind.

    Ich gehe nicht davon aus, dass in Nordkorea irgendjemand zugleich reich, mächtig und unabhängig vom Regime sein kann. Das liegt daran, dass Kim Jong-un wohl kaum eine Elite, die ihm später negativ gesinnt sein könnte, die Möglichkeit geben würde zu existieren. Hinzu kommt, dass es in einem sozialistischen Staat sowieso schwieriger sein könnte gesellschaftlich aufzusteigen ohne externe Hilfe.
    bruchpilotnr1 schrieb:
    Du sagtest kaum? also weisst du eine lösung wie sich die nordkoreaner helfen können?


    Nein. Das "kaum" kannst du gerne streichen - das war jeglich unter Vorbehalt, falls doch jemandem etwas einfällt; eher unwahrscheinlich.
    bruchpilotnr1 schrieb:
    Mit dem satz "Hieße das doch, dass wir denen helfen müssten..." meinst du sicherlich soein Szenario wie das mit den flüchtlingen oder? könnte sein dass du damit vielleicht recht hast. Ich denke die meisten werden nach Südkorea fliehen und nicht nach europa. Denn wenn die Nordkoreaner nach China fliehen werden sie sofort wieder zurückgeflogen und ausgeliefert. Deswegen denk ich die hauen nach südkorea ab.

    Nein, ich meine kein Szenario mit den Flüchtlingen. Viel mehr meine ich, dass man schon jetzt einschreitet - schließlich ist allgemein bekannt das Menschenrechte dort gebrochen werden. Das es bei einer Macht, die auf Windows 10 mit Kriegsdrohungen reagiert, evtl. nicht reicht, wenn die UNO nur mit dem Finger auf sie zeigt, sollte klar sein. Ob eine direkte Intervention viel günstiger ist, sei in den Raum gestellt, aber nichts zu tun ist genauso keine Lösung!

    mfg
    Jonas
  • in: Nord-Korea Politik

    geschrieben von jonas-bayer

    bruchpilotnr1 schrieb:
    Einige sicher nicht aber es müssen nur genug dabei mitmachen. Es müssen nicht alle mitmachen. Es reicht wenn es nur der großteil des volkes dies durchzieht. Zb. die hauptverdiener also die in korea viel geld verdienen.

    Ich denke kaum, dass das hilft. Wer sind denn die "Hauptverdiener"? Wenn du in der nordkoreanischen Gesellschaft zu den höheren Schichten gehören willst, kannst du nur mit dem Regime kooperieren bzw. wenn du aufhörst zu kooperieren oder dich gar aufzulehnen, wirst du sehr schnell deine Position verlieren.
    bruchpilotnr1 schrieb:
    Oder die Bauern? Keine bauern bedeutet kein essen fürs volk und somit auch nicht für die armee. Mit der eventuellen folge einer sehr großen flucht.

    Und wie soll sich das durchsetzen? Um Wirkung zu entfachen, dürfte ein etwaiger Aufstand nicht nur regionaler Art sein. Und für einen Aufstand auf nationaler Ebene muss man anderen geheim mitteilen können, wann man anfängt zu rebellieren, denn sonst schnappen sich Polizei und Armee eben einfach einen nach dem anderen, bevor es überhaupt angefangen hat. Solch ein Szenario ist einfach unwahrscheinlich!

    Nein, es gibt einfach kaum eine Lösung, in der sich Nordkorea selbst "retten" kann. Das dies niemand wahrhaben möchte ist klar, denn in der Konsequenz hieße das doch, das wir denen helfen müssten...

    mfg
    Jonas
  • in: Was ist eure größte Codesünde?

    geschrieben von jonas-bayer

    An eine besonders hervorstechende Sünde kann ich mich nicht erinner, wenn ich auch am Anfang meist keinen Plan von dem hatte, was ich da gerade mache... :blink:

    Das Schlimmste, was mir aber unter die Augen gekommen ist war ein Slider, welcher mit jQuery realisiert wurde. Dieser beinhaltete ca. 25 Bilder, welche nacheinander ungefähr folgendermaßen in HTML ausgezeichnet wurden:
    <div id="slider">
       <div id="bild1">
          <img src="..." />
         <div id="zurück1">Zurück</div><div id="vor1">Vor</div>
       </div>
    </div>

    Soweit noch ok. Erschreckend ist allerdings wie man das dann mit jQuery zu einem Slider machen kann:
    $("#vor1").click(function() {
       $("#bild1").hider();
       $("#bild2").show();
    });
    $("#vor2").click(function() {
       $("#bild2").hider();
       $("#bild3").show();
    });

    Und so etwas nennt sich Webentwickler! Wie gesagt, es handelte sich um ca. 25 Bilder und der Slider sah am Ende nicht einmal gut aus.

    Im Nachhinein habe ich aber auch eine kleine Sünde begangen, bei dem was ich darauf programmierte: SEO-Technisch war meine Lösung nämlich schlechter, weil in dieser die einzelnen Bilder nicht mehr im Quellcode aufgelistet wurden sondern erst mit Javascript geladen wurden.

    mfg
    Jonas
  • in: Entwicklungsumgebung für C++

    geschrieben von jonas-bayer

    annihilus schrieb:
    Komische Frage, oder zumindest komisch formuliert. Für die GUI brauchst du sowieso ein zusätzliches Framework, außer du willst das Rad komplett neu erfinden. Da du von VC kommst, kennst du wahrscheinlich die MFC (allerdings ziemlich old-school) oder, was wahrscheinlicher ist, WinForms mit C++/CLI (eine absolut grauenhafte Idee).


    Auf ein Framework habe ich mich noch nicht festgelegt, deshalb wurde die Frage wohl "komisch". Wonach ich suche ist eben ein Framework zu dem es einen guten Editor gibt, mit dem man schnell eine recht passable GUI zusammenklickt, da es bei den Projekten wohl eher um das dahinter geht als um die Oberfläche.

    Natürlich danke für die vielen Ratschläge. Mit Eclipse und Netbeans habe ich tatsächlich auch schon gearbeitet, jedoch nur für Java.

    mfg
    Jonas
  • in: Entwicklungsumgebung für C++

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo Lima!

    Ich suche momentan nach einer guten Entwicklungsumgebung für C++. Ich habe schon mit Visual Studio gearbeitet und war auch sehr zufrieden (es ist schließlich eine der besten IDEs). Jedoch gibt es jetzt irgendeinen Systemfehler, aufgrund dessen Visual Studio auch nach mehrmaliger Neuinstallation nicht funktioniert. Das ist soweit nicht schlimm, da ich gerne auf eine OpenSource-Umgebung umsteigen wollte.

    Was könnt ihr mir für IDEs im Open-Source-Bereich empfehlen, womit habt ihr schon Erfahrungen gemacht? Kennt ihr eine Entwicklungsumgebung, die auch direkt einen WYSIWYG-Editor für die Grafikoberfläche beinhaltet?

    mfg
    Jonas
  • in: Petition gegen Flüchtlingsheim -> Unterschreiben

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Ich bin gegen die Flüchtlingskontainer in Eurem Dorf. Bei 250 Einwohnern sollte es genügend Einliegerwohnungen oder eventuell sogar freie Häuser geben. Dort lassen sich die Flüchtlinge viel besser unterbringen und auch gleich besser integrieren.

    Wenn das so einfach wäre, hätte man das bestimmt schon gemacht. Unabhängig davon gehe ich aber aber mal nicht davon aus, dass in einem 250-Einwohner-Dorf freie Einliegerwohnungen für 60 Personen zur Verfügung stehen. Und Flüchtlinge in Einliegerwohnungen unterzubringen könnte schwierig sein bei Leuten, die sich auch beschweren, wenn 3m entfernt die Flüchtlingsunterkunft ist...
    Natürlich sind einzelne Wohnungen was Integration und Konfliktvermeidung unter den Flüchtlingen betrifft von Vorteil, es scheitert aber an der Umsetzung.

    Trotzdem schön, dass du gegen die Flüchtlingskontainer bist. Schließlich kennst du die Situation in Bottrop am Liboriweg bestimmt genaustens!

    waytogermany schrieb:
    Hier [Container] will leider kein Flüchtling hin. 60 neue Kunden müssen schon einiges an Essen kaufen!

    Ich glaube, die meisten Flüchtlinge sind ganz zufrieden, wenn sie es
    a) aus dem Kriegsgebiet heraus und
    b) bis nach Deutschand
    geschafft haben. Natürlich hört man immer wieder von randalierenden Flüchtlingen, die meinen ihr Verhalten hätte keine Konsequenzen (und das hat es teilw. wirklich nicht). Was davon allerdings stimmt (vgl. Bildblog), was nur Gerüchte sind und wobei es sich um maßlose Übertreibung handelt weiß keiner. Einen Container werden die meisten Flüchtlinge vielleicht eher nicht erwartet haben, aber es gibt eben kurzfristig keine besseren Lösungen.

    Was die Petition an sich betrifft: 5000 Unterschriften werden gesucht. Wenn sich also das ganze Dorf gegen die Aktion richtet, fehlen immer noch 4750. Und diese 4750 Stimmen können nur von Menschen kommen, die die Situation nicht kennen. So viele Personen sind unmöglich direkt betroffen und habengenauere Kenntnisse der Umstände vor Ort. Folglich ist das Ergebnis der Petition niemals repräsentativ sondern beruht eher auf Internetaufrufen, wie hier, denen dann naive Menschen folgen.

    siteproject schrieb:
    viel wichtiger wäre es diese Petion zu unterschreiben:
    [Bundeswehr in Syrien - Nein Danke!

    Da wäre ich schon eher dafür!

    mfg
    Jonas
  • in: Wirkt Früchtetee wie Süßstoff-Getränke?

    geschrieben von jonas-bayer

    Ich muss sagen, dass ist eine tolle These. Was wir hier machen können ist aber lediglich diskutieren und die Ergebnisse alter Studien neu zu interpretieren etc. Das Ergebnis ist dann +/-0.
    Um so etwas wirklich zu überprüfen bräuchte man schon eine eigene Studie, das ist aber Aufwand und es stellt sich die Frage ob das rentabel ist in der Hinsicht, dass es vielleicht interessantere Themen gibt. Zum Beispiel, ob Süßstoff-Getränke wirklich so wirken, wie du davon ausgehst. Erst dann stellt sich die zweite Frage, ob sich zwischen der speziellen Wirkung verschiedener Süßstoffe noch differenzieren lässt...

    mfg
    Jonas
  • in: Speicher von Lima-City

    geschrieben von jonas-bayer

    Möglicherweise war Lima-City zu dieser Zeit einfach noch im Aufbau und die hinzukommenden Datenmengen wurden falsch eingeschätzt, so dass der Speicher nicht mehr reichte. Evtl. hat man das Problem sogar rechtzeitig erkannt und neue Festplatten waren schon bestellt, aber es kam zu einer Verzögerung bei der Lieferung...

    Was das Recycling betrifft: Ich glaube rocococo wollte wirklich auf das recyclen der Server als Hardware hinaus (in Bezug auf deinen Eingangskommentar mit den beschränkten Ressourcen an Gold, Kupfer etc.)

    mfg
    Jonas
  • in: DIV transparent, Inhalt nicht!

    geschrieben von jonas-bayer

    Wahrscheinlich hast du versucht, den Hintergrund via "opacity" transparent zu machen. Dies hat allerdings eine Auswirkung auf den gesamten Inhalt. Um nur den Hintergrund transparent zu gestalten, gehe so vor:
    background: rgba(0,0,0,.5)


    Die ersten drei Ziffern zeigen die Farbe an und die letzte bestimmt die Transparenz.

    mfg
    Jonas
  • in: Werte von Domains bei Auktionen

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Selbst wenn man den Wert von Bruchpilot ansetzen würde, ist das immer noch eine stolze Summe. Wenn man das wieder auf einen Stundenlohn umrechnen würde scheinen doch sehr viele Leute bereit zu sein, für sehr geringe Löhne zu arbeiten. Deshalb verstehe ich das ganze Geschrei nach Mindestlohn gar nicht - aber das ist ein anderes Thema!


    Und das ist eben der Haken an deiner Denkweise: Die Leute hier sehen das Schreiben im Forum nicht als "Arbeit" sondern Freizeit. Die Gulden sammeln sich dann eben an und schließlich holt man sich eine Domain...

    mfg
    Jonas
  • in: G-Sensor kalibrieren Android 4.4

    geschrieben von jonas-bayer

    Vielen Dank. Das mit den Einstellungen gibt es nicht, ich werde also versuchen mit einer der Apps den Sensor zu kalibrieren.

    Edit: alle drei Optionen haben nicht funktioniert. Weiß jemand anderes vielleicht eine Lösung?

    mfg
    Jonas
  • in: G-Sensor kalibrieren Android 4.4

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo!

    Schon eine Weile kämpfe ich mit dem G-Sensor meines Smartphones (Wiko Getaway mit Android 4.4). Diser ist nämlich nicht mehr korrekt kalibriert - nichts stark, aber doch merklich.

    Das einzige, was ich dazu im Internet finden konnte ist das hier: Link. Allerdings funktioniert die Methode nicht für Kitkat, die entsprechenden Einstellungen lassen sich dort nicht auffinden. Kennt ihr eine App, die den Sensor wieder kalibrieren kann bzw. wisst ihr, wie man das Problem in den Einstellungen von Android 4.4 lösen kann (ohne zu rooten)?

    mfg
    Jonas
  • in: Professionellen Menüleiste gesucht Html Css

    geschrieben von jonas-bayer

    all-in1 schrieb:
    Und mutest deinen Usern einen größeren Download zu. Die Hälfte deines Codes wird ja gar nicht gebraucht und umsonst runtergeladen. Heisst deine Seite braucht länger für den Aufbau und der Besucher verschwendet gerade beim mobilen Zugriff unnütz Downloadvolumen.

    Und deshalb finde ich Responsive Webdesign für die Katz.

    Jedoch lässt sich eine "normale" Website am Handy oft auch nicht sehr gut bedienen. Ich denke, zu responsivem Webdesign gehört auch einfach, eine möglichst Daten-schlanke Website zu erstellen und dazu gibt es schließlich Möglichkeiten, wie bspw. den Code für die PC-Ansicht einfach nicht herunterzuladen etc.

    mfg
    Jonas
  • in: Elektroautos

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Wenn Solarmodule beschattet sind, kann die Leistung um bis zu 90% sinken, je nachdem, wie sie geschaltet sind. Das bißchen Strom, das während einer 8h Fahrt an normalen Tagen produziert wird, wird nicht mal für das Radio und die Heizung reichen.

    Das Solarzellen im Schatten weniger produzieren leuchtet ein :wink:.
    Wenn du auf den Link in meinem vorherigen Beitrag klickst gelangst du, wie gesagt zu einem Artikel über ein Solarauto. Leider ist "Trends der Zukunft" meistens nicht ganz so objektiv, wie man es sich wünschen könnte, nur mal angemerkt.
    Nach den Beschreibungen dort, gehe ich aber schon davon aus, dass die Energie, die das Solarauto gewinnt definitiv für Radio, Heizung etc. reichen wird und auch einen recht passablen Teil zur Fahrleistung beisteuern kann. Somit wird die Aufladezeit verkürzt und die Anforderungen an die Batterie im Allgemeinen sinken.

    mfg
    Jonas
  • in: Internet und Staat

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Ich denke, der Staat mischt sich viel zu viel ein. Ob nun eine Webseite eine Story enthüllt oder der Spiegel, macht für mich keinen Unterschied. Auch kriminelle Machenschaften und Terroranschläge kann man damit nicht verhindern.

    Dieser Meinung bin ich auch. Prinzipiell wäre es zwar möglich durch die Vorratsdatenspeicherung gegebenenfalls einen Terroranschlag vorauszusagen und zu verhindern, jedoch ist dies nicht sehr wahrscheinlich. Außerdem kennen die Terrororganisationen sicherlich Technologien, mit denen sie ihre Daten so gut verschlüsseln können, dass sie nicht entlarvt werden - was angesichts der großen Masse an Daten, die deshalb nur sporadisch unter die Lupe genommen werden können, nicht schwer fallen sollte.

    waytogermany schrieb:
    Wenn man weiß, dass alles mitgelesen wird, verschlüsselt man einfach seine Mails.

    Das Problem was ich dabei sehe ist, dass die meisten Menschen entweder technisch nicht so versiert sind, als dass sie wüssten, wie sie ihre Mails verschlüsseln sollen. Außerdem gibt es viele - man hört es immer wieder in Interviews - denen ihre Daten bzw. Privatsphäre egal ist und deshalb nichts unternehmen.

    Würdet ihr eine Volksabstimmung zum Thema Vorratsdatenspeicherung (wenn das Gesetzt prinzipiell im Einklang mit der Verfassung steht) gutheißen?

    mfg
    Jonas
  • in: Elektroautos

    geschrieben von jonas-bayer

    Das mit dem Batteriewechseln hört sich wirklich nach einer guten Idee an und für das Erste spricht auch nichts dagegen.

    Was das Solar-Auto betrifft: Die Idee gab es schon und prinzipiell müsste solch ein Auto nur noch in Reihe produziert werden. Ob der Strom wirklich reicht, so dass man das Auto nie aufladen muss würde ich dann aber doch eher bezweifeln, trotzem hat man den Energieverbrauch somit aber wieder zumindest teilweise verringert.

    mfg
    Jonas
  • in: Elektroautos

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Der öffentliche Verkehr hat aber immer den Nachteil, dass es immer nur eine Verbindung zwischen 2 Punkten ist und man erst einmal zum Abfahrtsort kommen muß und vom Zielbahnhof zum eigentlichen Ziel. Ein weiteres Problem ist die zeitliche Beschränkung. Versucht doch mal, wenn Ihr im Berliner Umland wohnt, früh einen Termin um 8 Uhr in Esslingen wahrzunehmen. Mit dem Auto kann ich um 2 Uhr in Berlin losfahren. Und abends noch einen Termin in Flensburg haben. Mit den Öffentlichen muß ich schon einen Tag früher losfahren und noch übernachten.


    Das ist schon ein Argument und mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird man nie so flexibel sein, wie eben mit einem Auto. Fakt ist allerdings: Je mehr Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, desto mehr wird es auch geben und somit werden die Fahrten auch höher frequentiert. Für Fahrten zu sehr exotischen Zeitpunkten bleibt dann immer noch die Möglichkeit des (Miet-)Elektroautos.

    mfg
    Jonas
  • in: Elektroautos

    geschrieben von jonas-bayer

    boardworld schrieb:
    1. Sie sind einfach viel zu teuer
    2. Leider kommen Teile des Stroms aus Kohlekraftwerken, Atomkratwerken etc.
    3. Es gibt aktuell wenig Tankstellen und viele verschiedene Stecker
    4. Man muss Batteriemiete zahlen
    etc.

    1. Deshalb muss man eben handeln und ein billiges Elektroauto, dass sich jeder leisten kann konzipieren bzw. von der staatlichen Seite einfach subventionieren
    2. Ist das aber immerhin noch besser, als bei einem Diesel/Benziner, weil eben dabei 100% aus fossilen Energieträgern stammen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, auch Strom von einer eigenen Solaranlage mitzunutzen, wenn gerade ein Überschuss herrscht. Mit einer Batterie im Keller kann man somit auch nachts laden.
    3. und 4. siehe 1. - Dies sind übrigens alles keine Nachteile des Prinzips, sondern viel mehr Probleme die durch die mangelhafte Umsetzung entstehen.

    waytogermany schrieb:
    Die Mobilität ist nun mal die Triebkraft des wirtschaftlichen Wachstums. Ohne Auto wird es nicht gehen. Auch die Bahn hat keine richtige Alternative und setzt Busse für den Personenverkehr und LKW für Güter ein.

    Busse sind aber auf jeden Fall schon einmal energiefreundlicher und auch diese lassen sich mit Strom betreiben... Deshalb denke ich sehr wohl, dass wir auch ohne Autos leben könnten.

    mfg
    Jonas
  • in: Internet und Staat

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo!

    Internet und Staat, was soll das heißen? Im Wesentlichen möchte ich hier gerne über den Umgang vor allem in Deutschland bezüglich staatlicher Institutionen mit der Thematik Internet diskutieren.

    Vor wenigen Tagen wurde das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung wieder in Kraft gesetzt. Das von vielen stark kritisierte Gesetz wurde, während das Land mit den Flüchtlingen beschäftigt war nebenbei verabschiedet, ohne all zu viel Aufmerksamkeit zu erhalten...
    Besonders brisant finde ich dabei aber auch die Anti-Whistleblower-Klausel, durch die bspw. in Fällen wie netzpolitik.org stärker durchgegriffen werden kann. Somit werden gleich zwei Grundrechte eingeschränkt: Privatsphäre und Meinungs/Pressefreiheit.

    Dafür werden andere Aspekte völlig vernachlässigt. In sehr vielen Ländern, allen voran die Skandinavischen und die USA gibt es mittlerweile unzählige Internet-Cafes oder Restaurants mit freiem WLAN; teilweise sogar öffentlich zur Verfügung gestellte WLAN-Netze! Im Vergleich dazu, liegt Deutschland weiter hinten. Nicht zuletzt wegen des bürokratischen Aufwandes, aber auch aufgrund der teilweise unklaren Gesetzteslage, wird diese Entwicklung gebremst.

    Was braucht man für neue Gesetze, welche muss man liberalisieren? Sollte der Staat in Sachen Internet überhaupt eingreifen? - Wenn Ja: In welchem Ausmaß? Denkt ihr, es wäre sinnvoll noch mehr Geld in Geheimdienste fließen zu lassen oder sollten deren Aktivitäten evtl. sogar eher eingeschränkt bzw. zumindest besser kontrolliert werden?

    mfg
    Jonas



    Anmerkung für Moderatoren: Falls der Thread evtl. doch besser zur Kategorie "Politik und Wirtschaft" passt, bitte verschiebend :wink:.
  • in: Elektroautos

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Alles hat seine Vor- und Nachteile und die Stimmungen schwanken immer mal wieder im Laufe der Zeit. Diejenigen, die lautstark Ökostrom gefordert haben, protestieren jetzt gegen Windräder, weil sie ein Eingriff in die Umwelt darstellen und elekromagnetische Felder erzeugen.

    Natürlich ist der Protest teilweise nicht mehr nachvollziehbar. Allerdings gibt es durch die aktuellen, besseren technischen Mittel und strengere gesetzlichen Auflagen eigentlich kein gutest Gegenargument, was Windräder betrifft. Anlagen, die neu gebaut werden müssen so weit von Wohnhäusern entfernt sein, dass psychische Belastungen, wenn überhaupt vorhanden, wohl eher durch Einbildung entstehen... Natürlich gibt es noch ältere Anlagen, die dementsprechend auch näher bei Häusern stehen, aber was will man machen...?

    Allen Menschen, die sich beschweren, dass Windräder einen Eingriff in die Umwelt darstellen könnte ich den Kopf umdrehen! Jedes Kraftwerk an einem Fluss, das Kühlwasser bedarf tötet täglich mehrere tausende Fische und das interesiert keinen. Das Ökosystem Fluss ist nämlich deutlich stärker durch solche Methoden belastet, als bspw. das "Ökosystem Luft", weil halt ab und an mal ein Vogel in das Windrad fliegt oder eben der Wald, weil Tiere sich nicht mehr in den Schattenschlagbereich des Windrades trauen. Tiere sind nicht dumm und lernen irgendwann, dass solch ein Schatten ihnen nichts anhat. Desweiteren existieren auch immer Kompromisslösungen: Manche Windräder werden für kurze Zeitabstände (ca. eine Woche) ausgeschalten, während Zugvögel das Gebiet durchqueren. Somit wird die Zahl der Unfälle auf ein absolutes Minimum begrenzt und der Strom-Defizit gleicht sich über das Jahr aus, so dass das Windrad dennoch rentabel ist.
    Aber vor allem: Alle anderen Lösungen haben einen viel schwerwiegenderen Einfluss. Um Strom zu gewinnen, gibt es (momentan) nur die AKWs - beim GAU kann man die Natur dann ganz vergessen oder eben fossile Energieträger, welche hingegen wieder den Klimawandel global antreiben. Und das ist eindeutig ein deutlich schwerwiegender Eingriff in die Natur!

    waytogermany schrieb:
    Vor ca. 40 Jahren hat man alle Holzheizungen verbannt und auf Öl umgerüstet, weile es viel sauberer war. Jetzt geht der Trend wieder zurück zu Holz. Ok, die Holzöfen sind effizienter geworden, aber auch die Ölheizungen kann man nicht mehr mit früher vergleichen.
    Was wird passieren, wenn in einigen Jahren tausende Batterien von Elektroautos entsorgt werden müssen?

    Ganz einfach: Sobald man immer schön Bäume nachpflanzt ist eben auch das Verbrennen von Holz nachhaltig. Bei gleicher Effizienz aber schlechteren Zukunftsaussichten, was das Öl betrifft (Ja, das ist irgendwann einmal leer...) lohnt es sich eben mittlerweile auch auf Heizen mit Holz zu setzen...

    Die Batterien von Elektroautos:
    Das ist auf jeden Fall ein interessanter Einwand. Wenn man allerdings bspw. auf Wasserstoff setzt, sollte man in dieser Hinsicht eigentlich weniger Probleme erhalten. Es ist eben wichtig, schon von vorneherein nachhaltig zu denken und möglichst wenig umweltschädliche bzw. wenn nicht anders umsetzbar möglichst gut recyclebare Batterien zu konstruieren. Allgemein wird das effiziente Speichern von Energie auch als noch ungelöstes Problem des Klimawandels betratet. Hier müsste die Politik, aber auch die Wirtschaft noch mehr in Forschung investieren.

    mfg
    Jonas
  • in: Elektroautos

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Aber welchen Wirkungsgrad haben Kraftwerke, die den Strom erzeugen und wieviel geht bei der Übertragung verloren? Und sicher kann man beim bergabfahren Energie in Strom umwandeln, man muß aber erst mal den Berg hinauf. Maximal 2 mal im Leben kann man netto mehr hinunter als hinauf fahren: Wenn man auf einem Berg geboren wird und wenn man auf einem Berg stirbt und der Friedhof im Tal liegt.


    Mit solch einer Einstellung müssen wir uns eigentlich nicht mehr mit dem Klimawandel beschäftigen, sondern schenken das Problem unseren Kindern wie wir von unseren Eltern den Atommüll bekommen haben. Das ist zwar verdammt arrogant und egoistisch aber wen interessiert es...

    Natürlich gibt es in diesen Fragen keine Non-Plus-Ultra-Lösung, die alle Probleme auf einmal beseitigt. Im Idealfall haben wir bald keine Kohlekraftwerke etc. sondern nur noch erneuerbare Energien, deren Strom in die Elektroautos fließen kann. Die Energieeffizienz dieser ist 1. sowieso besser und 2. fährt man dann vollkommen Abgasfrei. Aber auch jetzt macht es einen großen Unterschied. Wer mit Diesel fährt, fährt zu 100% mit fossilen Brennstoffen. Wer allerdings ein Elektro-Auto benutzt, der fährt zu >50% immer noch durch fossile Energieträger, aber gleichzeitig auch zu einem gewissen Prozentsatz durch erneuerbare Energien. Dieser ist mittlerweile so hoch, dass es unabhängig von der Effizienz der Kraftwerke definitiv einen Unterschied in der Gesamt-Abgasbilanz machen sollte.

    Was das Wieder-Herunterfahren angeht: Blöd stellen kann man sich immer. Natürlich erhält man so kein perpetuum Mobile. Wenn das Prinzip aber geschickt angewandt wird, kann man eben eine Menge Energie einsparen.

    Kein mfg, dafür aber ein traurig-angewiederter Smiley: :' /
    Jonas
  • in: Elektroautos

    geschrieben von jonas-bayer

    Erst einmal: Ich bin definitiv für Elektroautos bzw. auch Autos, die mit Wasserstoff fahren etc. Den Klimawandel können wir einfach nicht verhindern, wenn alle bei ihren alten Gewohnheiten bleiben und weiterhin Auto fahren!

    Technisch wird es natürlich schwierig, Elektroautos für Langstrecken zu optimieren. Dazu sind Akkus einfach noch zu schlecht bzw. auch zu teuer, als das sich der Durchschnitts-Bürger solch ein Auto kaufen kann. Langfristig wird man was den Fernverkehr angeht wohl eher auf Züge umsteigen müssen - bei der DB fährt der Fernverkehr übrigens schon zu 100% Öko-Strom. Und was kürzere Fahrten in der Stadt betrifft, sind Elektroautos auch jetzt schon gut einsetzbar. Wichtig fände ich vor allem (von der Politik) halt nur den Ausbau des Stromtankstellen-Netzes. Und für die, die beides brauchen gibt es schließlich Hybrid-Autos als Übergangslösung.

    waytogermany schrieb:
    Die Verstromung von Bergabfahrten wäre beim Auto auch kontraproduktiv, da ja Bewegungsenergie in Strom umgewandelt wird und man dann eher wieder Benzin (oder Strom) verbrauchen muß. Bei jeder Umwandlung geht immer kinetische Energie verloren.

    Natürlich geht kinetische Energie verloren. Allerdings gibt es davon bergab auch genug bzw. wenn man eben bremst sogar zu viel. Die Stromerzeugung beim Bremsen wird sogar schon in manchen Modellen umgesetzt!

    mfg
    Jonas
  • in: Anführungszeichen aus img alt entfernen

    geschrieben von jonas-bayer

    opsuche schrieb:
    ... das könnte so für meine Zwecke funktionieren .. oO

    Das ist ja schon einmal gut ;)

    opsuche schrieb:
    aber ... Problem noch, wenn img TAG hinten mehr enthält wie z.B.:
    .... hat "drei" Ecken" border="0" />

    dann ist auch
    border="0"
    mit im Treffer

    Das macht es etwas kniffliger. Schließlich musst du herausfinden, welches Anführungszeichen den Alt-Tag beendet, wenn jedoch Anführungszeichen davor und danach kommen muss dein Skript zusätzlich noch wissen, welche zwei Anführungszeichen "zusammengehören". Dabei müsste es die anderen Tags zuerst abarbeiten um herauszufinden, welcher Teil den jetzt genau zum Alt-Tag gehört... Ich glaube nicht, dass so etwas mit regulären Ausrücken möglich bzw. effizient ist, also wirst du wohl mit PHP ein bisschen spielen müssen.

    Vielleicht kannst du es aber einfach auch mit folgendem Trick versuchen: Nach dem Anführzungszeichen, das den Alt-Tag beendet sollte in der Regel ein Leerzeichen stehen. Dieses Leerzeichen findet sich aber nicht bei bspw. border="0". Wenn du im regulären Ausdruck also nach (" ) [Anführungszeichen + Whitespace] suchst, sollten andere Attribute nicht mit reinrutschen.

    opsuche schrieb:
    das mit Lockaheads verstehe ich noch nicht ganz
    ich kann zwar damit in dem alt-text den "Text" in Anführungszeichen finden
    aber wie bekomme ich damit die überflüssigen Anführungszeichen los ?!

    Ich würde sagen, du machst es einfach so, wie es schon klappt. Wie das mit regulären Ausdrücken funktioniert wüsste ich nicht...

    mfg
    Jonas
  • in: Anführungszeichen aus img alt entfernen

    geschrieben von jonas-bayer

    Im Wesentlichen lässt sich das ganz gut mit regulären Ausdrücken verwirklichen. Was du suchst ist ja quasi ein Text, vor dem sich alt=" befindet und der durch " wieder abgeschlossen wird. Das funktioniert mit sogenannten Lockaheads bzw. Lockbehinds:
    Link

    Den regulären Ausdruck aufzustellen solltest du dann selbst schaffen... :wink:.

    mfg
    Jonas
  • in: PHP lernen so wie Ihr

    geschrieben von jonas-bayer

    stoerchu schrieb:
    gelernt. Da diese Webseite immer noch exisiterit, können die Tutorials eigentlich nur gut sein und in den basics hat sich PHP in den 10 Jahren auch nicht geändert, daher kann ich dir diese Webseite empfehlen.


    Prinzipiell kann ich dem zustimmen, allerdings gibt es doch eine Sache, die sich geändert hat und unbedingt zu berücksichtigen ist:

    Wenn du schließlich ein Tutorial machst, dass Datenbanken behandelt, solltest unbedingt darauf achten, dass dieses auch aktuell ist (Bei schattenbaum.net ist das der Fall). Es gibt nämlich veraltete mysql-Funktionen, die man nicht mehr benutzen sollte, weil sie in zukünftigen PHP-Versionen nicht mehr unterstützt werden.

    mfg
    Jonas
  • in: Tastaturkürzel einrichten

    geschrieben von jonas-bayer

    Prinzipiell funktioniert das schon. Bei mir sind aber folgende Probleme aufgetreten:
    1. Die Batch-Datei kann die Reg-Dateien nicht ausführen lassen (vermutlich wegen Berechtigungs-geschichten), deshalb habe ich für die Regs direkt eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellt und darüber das Tastaturkürzel festgelegt.
    2. Das wiederum führt dazu, dass man beim öffnen mit drei Dialogfenstern konfrontiert wird - auch nicht gerade eine Verbesserung.

    Kennt ihr dafür eine Lösung?

    mfg
    Jonas
  • in: Tastaturkürzel einrichten

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo!

    Ich bin gerade in der Situation, dass ich oft an verschiedenen Orten meinen PC mit Internet benutze. Für einen bestimmten Zugang muss ich allerdings immer einen Proxy benutzen, soweit auch kein Problem.

    Nun muss ich bei jedem Wechsel immer zuerst in den Windows-Einstellungen die Nutzung des Proxys ein bzw. ausschalten, was mich mittlerweile ein bisschen nervt. Gibt es eine einfache Möglichkeit, mit der man diese Funktionalität auf ein Tastenkürzel legen kann? Reicht ein kleines Batch-Skript etc. Genauso reichen würde mir ein Skript, dass den Proxy ein/ausschaltet, welches ich auf das Desktop lege etc.

    Dann müsste ich mich nicht immer durch das Windows-Einstellungsmenü suchen :wink:.

    mfg
    Jonas
  • in: Webseiten Board

    geschrieben von jonas-bayer

    Ich gehe einmal davon aus, dass du einen halb-transparenten, weißen Rahmen möchtest. In CSS lässt sich das folgendermaßen einfach umsetzen:

    #haupt-container {
      border-style: solid;
      border-width: 30px;
      border-color: rgba(255, 255, 255, 0.5);
    
      box-sizing: border-box;
    }


    Damit erhältst du für das Element mit der ID haupt-container einen solchen Rahmen. Natürlich muss der Hintergrund eingefärbt sein, damit man das Ergebnis auch erkennt. Zur Optimierung kannst du mit dem letzten Wert 0.5 in der Zeile border-color noch herumspielen, denn dieser gibt die Transparenz an.

    Es kann gut sein, dass das jetzt nicht funktioniert. Ohne weitere Informationen, was du eigentlich genau willst, kann man dir aber schlecht besser helfen.

    mfg
    Jonas
  • in: google amp html

    geschrieben von jonas-bayer

    tchab schrieb:
    Jeder moderne Browser unterstützt bereits ES5 (viele auch schon 6), warum soll man jetzt also noch JQuery bundlen? Ich verstehe nicht, welchen Mehrwert das bringen soll (außer faulen Webdevelopern zu helfen, nicht selber die Seite optimieren zu müssen).

    Das stimmt natürlich auch, also würde es sich maximal um eine Übergangslösung handeln...

    tchab schrieb:
    Das AMP Projekt ist bei mir durchgefallen, nachdem die Seite 4 Sekunden brauchte, bis etwas angezeigt wurde. Wer von Geschwindigkeit redet sollte diese auch bieten.

    Das Problem bei Webseiten ist doch, dass sich heute niemand mehr drum kümmert, ob die Seite 1kb mehr oder weniger hat - während solche Details in Menge dafür sorgen, dass das Erlebnis angenehm wird.

    Das die AMP-Seite wirklich recht viel Ladezeit benötigt, ist mir auch aufgefallen. Die Seite mit den technischen Details, die so "optimiert" sein soll, hat dafür halt einfach kein ansprechendes Layout mehr... und das ist schließlich auch nicht Sinn der Sache. Und das sich keiner mehr kümmert liegt denke ich einfach daran, dass wirklich so gut wie überall einfach CMS im Einsatz sind, welche natürlich im Endeffekt am meisten Ressourcen benötigen.

    @mein-wunschname: Das würde natürlich die Motivation Googles klären, denn somit hätte man eine sichere Waffe gegen die ganzen Tracker, die mittlerweile existieren.

    mfg
    Jonas
  • in: google amp html

    geschrieben von jonas-bayer

    all-in1 schrieb:
    Es macht ja schon einen enormen Unterschied, wenn du nur ein paar kleine javascript Dateien laden lässt oder ganze Bibliotheken. Besonders fällt es auf, wenn man sich mal bei den Wordpress Bloggern umschaut. Schlichte einfache Blogs, mit wenigen Erweiterungen laden wesentlich schneller, als ein Blog mit zahlreichen Erweiterungen.

    Tatsächlich. Eigentlich möchte man denken, dass Bilder wesentlich länger brauchen sollten als bspw. jQuery. Im Falle meiner (nicht öffentlichen) Seite macht jQuery fast so viel aus wie alle Bilder zusammen (allerdings nur kleine Icons).

    all-in1 schrieb:
    Edit: Man könnte als Entwickler auch schon eine Menge javascipt einsparen, wenn endlich alle Browser HTML5 beherschen würden. Leider können bisher nur Google Chrome und Microsoft Edge alles aus HTML5.

    Alles aus HTML5? Soweit ich weiß, unterstützen weder Chrome noch Edge wirklich alle vom W3C ausgezeichneten Standards, sondern (auch von ganz neuen Features) nur <90%. Außerdem ist doch Firefox eigentlich noch besser dabei, als Edge...?

    Wie wäre es denn eigentlich, einfach JS-Bibliotheken (v.a. jQuery) in die Browser zu implementieren... Für HTML müsste man dann evtl. Tags definieren, mit denen die Benutztung von jQuery und Co. aktiviert bzw. deaktiviert werden kann.

    mfg
    Jonas
  • in: spalten aus tabelle auslesen

    geschrieben von jonas-bayer

    fs-host schrieb:
    Und wenn der Code irgendwo produktiv eingesetzt werden soll: Dein jetziger Code ist sehr sensibel gegenüber XSS-Angriffen. Überlege dir mal, wenn jetzt als user_id:
    x; ...
    eingesetzt würde. Ja, hinter dem Semikolon könnte jeder irgendeinen beliebigen Code ausführen.
    Deshalb, wenn du dich schon mit mysqli beschäftigst und es "richtig" machen willst: Prepared Statements

    Lg, Franz ;)


    Ein einfaches intval($id); würde es aber auch tun für diesen konkreten Zweck (+ Fehler auffangen). Dies kann man sich sogar sparen, wenn man bspw. nicht vom Client empfängt sondern vorher anhand des Benutzernamens die ID aus der Datenbank entnimmt (Wobei natürlich bei diesem Mechanismus ein Hack-Schutz eingebaut werden muss). Um die Sicherheit zu beurteilen, muss man eigentlich immer einen größeren Projektrahmen betrachten. Trotzdem empfiehlt sich natürlich generell der einsatz von Prepared Statements.

    mfg
    Jonas
  • in: Homepage offline - woran liegt es?

    geschrieben von jonas-bayer

    Prinzipiell kostet der Webspace auf Lima-City erst einmal nichts. Allerdings musst du für die Domain bezahlen bzw. einen Gutschein einsetzen (den erhältst du bei Auktionen).

    Hier kannst du alle Domains ansehen, bzw. verlängern und das Ablaufdatum einsehen.

    mfg
    Jonas
  • in: google amp html

    geschrieben von jonas-bayer

    Hallo!

    Google hat anscheinend vor kurzem mit einem Projekt zur Optimierung der Ladezeiten von Webseiten auf mobilen Geräten begonnen ("AMP HTML"). Der Hauptansatz ist anscheinend, dass JavaScript-Dateien viel Ladezeit ausmachen und viele verschiedene Skripts und Bibliotheken die Website enorm entschleunigen. Deshalb soll man JavaScript-Code vermeiden und wenn man ihn schreibt, soll er gemeinsam mit den AMP-Skripts arbeiten (was auch immer das heißt). Das ganze Projekt ist als OpenSource-Projekt angelegt und bereits auf Github zu finden. Links für weitere Informationen: Projektseite bzw. eigentlich interessanter: Seite mit den technischen Details.

    Haltet ihr eine so enorme Reduktion der Ladezeit um bis zu 85% (siehe letzter Link) realistisch? Anscheinend sei diese Zahl auch nur bei einer Simulation zustande gekommen - was auch immer das heißen mag.

    Denkt ihr, man kann wirklich so einfach Ladezeiten verringern?

    mfg
    Jonas
  • in: deutschedomain.com = Betrüger?

    geschrieben von jonas-bayer

    waytogermany schrieb:
    Ich denke im Gegensatz dazu nicht, dass man dafür Steuergelder verschwenden sollte. Für jeden ausgehobenen Betrüger kommen 5 neue. Die Strafen, sofern überhaupt welche verhängt werden, sind überhaupt nicht abschreckend.


    1. Kann man am Ende vielleicht Profit damit machen und muss nicht nur Steuergelder einsetzen, wenn die Strafen eben entsprechend hoch gesetzt sind.
    2. Wenn man die Strafen einfach erhöht und dann wirklich noch strenger vorgeht, kann das sehr abschreckend wirken. Es reicht eigentlich, wenn die Strafe und die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden so hoch sind, dass es für Betrüger unrentabel wird und schon bald sollte es immer weniger solche Mails geben...

    Bspw. mit einer Melde-Möglichkeit für solche Betrugsversuche könnte das einfacher zu bewältigen sein.

    mfg
    Jonas
  • in: Die modernste Sprache?

    geschrieben von jonas-bayer

    C++ bindet einen überhaupt nicht an Windows fest, sondern funktioniert wohl am Besten platformübergreifen - halt neu kompiliert. Nur wenn man die NET-Funktionalitäten benutzen möchte, wird es schwieriger die Platform später noch zu wechseln.

    mfg
    Jonas
  • in: Textdatei-App für Android (free) gesucht

    geschrieben von jonas-bayer

    Wie npustudios schon gesagt hat, funktionieren die Google-Apps eigentlich recht gut. Mit diesen kannst du auch Dateien aus deiner Dropbox öffnen und Word/Excel/Powerpoint-Dateien werden ziemlich gut unterstützt, wenn auch einige neuere Features nicht möglich sind. Für die relativ einfachen Zwecke, wie du sie benötigst, sollte das aber reichen.

    mfg
    Jonas
  • in: WP Plugin Kalender

    geschrieben von jonas-bayer

    In der Zeile

    $(this).qtip() {


    wirst du eine Änderung vornehmen müssen und nicht einfach alles löschen... Versuche "qtip" einfach mal in "click" oder "onclick" zu ändern.

    mfg
    Jonas
  • in: Bestes Foren-CMS

    geschrieben von jonas-bayer

    boardworld schrieb:
    Mir hat das Design nicht so gut gefallen, und ich habe mir mal XMB Forum angeschaut. Dort fand ich das Design besser. Kann mir vielleicht jemand über XMB berichten?

    LG boardworld


    Natürlich das Standarddesign von phpBB ist nicht so schön, allerdings gibt es viele andere Designs bzw. Templates, die du kostenlos herunterladen kannst. Bzw. die Möglichkeit dein eigenes Design zu erstellen, wenn das auch mit ein wenig Arbeit verbunden ist.

    mfg
    Jonas
  • in: In CSS eine Sidebar einstellen, die den Inhalt verschiebt

    geschrieben von jonas-bayer

    Danke für die genauere Beschreibung. Jetzt kann man dir auch besser helfen ;)

    Ich würde dir empfehlen, deine HTML-Struktur so anzupassen, dass du einen Container für die Seite an sich hast, der auf gleicher Ebene wie die Sidebar ist. Dem Inhalt gibst du standardmäßig 100% und der Sidebar 0px an width. Dann musst du mittels JavaScript die Breite des Inhalts-Containers einfach dann verringern, wenn die Sidebar eingeblendet wird:
    document.getElementById("main").style.width = "calc(100% - 300px)";
    // Für eine 300px breite Sidebar

    Die Sidebar kannst du dann mit
    position: fixed;
    right: 0px;
    top: 0px;
    width: 300px; /*Für die Breite 300px... */
    height: 100%;

    formatieren. Somit sollte dein Design in den groben Zügen klappen. Evtl. wäre es noch interessant die Scrollbar des Browsers in deinem Haupt-Container und nicht ganz rechts neben der Sidebar anzeigen zu lassen. Dazu müsstest du dem Container die Eigenschaft
    overflow-y: scroll;
    und dem Body die Eigenschaft
    overflow-y: hidden;
    geben. Schreib einfach, wenn etwas noch nicht funktioniert!

    mfg
    Jonas
  • in: In CSS eine Sidebar einstellen, die den Inhalt verschiebt

    geschrieben von jonas-bayer

    techfree schrieb:
    @Jonas, so wäre der Platz der Sidebar aber permanent belegt, der Sinn diese Sidebar dann nicht mehr anzuzeigen wäre also völlig verschwunden.


    Das kommt darauf, was er denn eigentlich mit diesem Design erzielen möchte. Wenn es nur darum geht, die Sidebar auszublenden, weil man dann bspw. ein Hintergrundbild besser sieht etc. spricht nichts gegen diese erste, einfache Lösung. Bessere Hilfe kann man halt nur geben, wenn man mehr und konkretere Informationen erhält.

    mfg
    Jonas
  • in: In CSS eine Sidebar einstellen, die den Inhalt verschiebt

    geschrieben von jonas-bayer

    Vermutlich benutzt du in deinem JavaScript die Eigenschaft "display" und setzt diese auf "none", um das Element auszublenden. Dadurch wird die Seite formatiert, als wäre das Element garnicht auf der Seite vorhanden.

    Vielleicht ist für dich die Eigenschaft "visibility" allerdings nützlicher. Diese steuert auch, ob ein Element angezeigt wird, jedoch wird der Platz, den ein Element benötigt, auch dann freigehalten, wenn das Element ausgeblendet ist.
    Um ein Element auszublenden, setzt du "visibility" auf "hidden", ansonsten auf "visible".

    mfg
    Jonas
  • in: ForenSoftWare oder ForenAnbieter zum Betrieb eines Forums

    geschrieben von jonas-bayer

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Also die m,eisten Forenanbieter, die ich selbst noch von früher kenne, setzen meist selbst auch auf bekannte OpenSource Foren wie phpbb.

    mukerbude schrieb:
    Eure Argumente sind überzeugend :-)

    Werde mich um entsprechende SoftWare kümmern und mich da erst mal reinlesen.
    Die Fragen kommen dann auf Euch zu wenn ich beginne die ForenSoft hier zu installieren.

    Die Frage zum Forum: Das Thema soll sein "Konzert- und Flamenco-Gitarren". Im Laufe der Jahre habe im Betrieb der MukerBude soviel Wissen angehäuft, dass ich dieses gerne in einem möglichst einfach gestrickten Forum anbieten möchte. Sehr wichtig ist mir dabei Transparenz und Werbefreiheit.

    Hat jemand Erfahrung mit einem eigenen Forum hier in Lima-City? Die würde(n) mich sehr interessieren, werde mich parallel hier auf die Suche begeben.

    Tausend Dank, bis dahin

    `/:-)>


    Ist für eine Wissensplattform nicht ein Wiki besser? Ich frage einfach mal, weil ein Wiki geht nicht so in die Tiefe wie ein Forum was vielleicht auch viel genutzt wird. Zudem gibts bei Mediawiki auch recht flach gestaffelte Diskussionsseiten, die man mit ein bisschen guten Willen auch als Forum ansehen kann.

    Ich kann mir auch Wordpress mit diversen Forenplugins oder Buddypress vorstellen. Ein Blogartikel der ein Thema vordstellt dazu ein Forum für Diskussionen.

    Bitte nur als Ideen oder Denkanstoß behandeln diesen Beitrag.

    MFG


    Und deshalb empfiehlt es sich eben, hier auf einer freien Platform anzufangen. Dann kannst du nämlich später, wenn dir auffält das deine Erstwahl vielleicht doch nicht ganz so geschickt ist für das, was du eigentlich machen möchtest ziemlich einfach wechseln!

    mfg
    Jonas
  • in: ForenSoftWare oder ForenAnbieter zum Betrieb eines Forums

    geschrieben von jonas-bayer

    Das kommt darauf an, wie viel Arbeit du in das Forum investieren möchtest und wie viele Möglichkeiten du dir offen halten willst.

    Mit einem Foren-Anbieter wirst du auf jeden Fall Werbung in deinem Forum haben und außerdem nicht so viele Möglichkeiten zu Modifikation des Forums. Teilweise wird es schon schwierig, nur das Design des Forums anzupassen. Dafür hast du eine evtl. eine bessere Benutzeroberfläche in der Administration, die dir mehr Möglichkeiten bietet und musst dich nicht mit der Installation einer Foren-Software beschäftigen. Und ohne Bezahlung gibt es auch keine Top-Level-Domain.

    Die Installation ist mit dem Lima-City-Installer nicht wirklich schwierig, dafür hast du alle Möglichkeiten der Welt, um dein Forum anzupassen.

    Ich würde das Forum definitiv hier erstellen!

    mfg
    Jonas
  • in: Hallo aus Norwegen

    geschrieben von jonas-bayer

    Herzlich Willkommen night-stalker!

    Wegen ä, ö und ü: Du kannst - unter Windows - auch mit norwegischer Tastatur deutsche Umlaute schreiben. Dazu gibt es Tastenkombinationen mit dem Alt-Block (die hat man schnell drauf, wenn man sie benutzt). Die Buchstaben funktionieren so:

    [Alt] + 123 ä
    [Alt] + 148 ö
    [Alt] + 129 ü
    [Alt] + 142 Ä
    [Alt] + 153 Ö
    [Alt] + 154 Ü

    Die Ziffern musst du auf dem Nummernblock eingeben. Ansonsten tut es ae, oe und ue aber auch :wink:.

    mfg
    Jonas
  • in: Die Masche aktueller E-Mail Spammer um an Ihr Geld zu kommen

    geschrieben von jonas-bayer

    @waytogermany

    Gegen Spam kann man zwei Dinge unternehmen. Das eine hilft mehr, das andere weniger.

    Am besten ist es, wenn man garnicht erst Spam bekommt - Spamprävention sieht so aus, dass du für alle seriösen Angebote (bspw. paypal, andere E-Mail anbieter, Lima-City) im Internet, aber auch Freunde, Bekannte usw. einen E-Mail-Account erstellst und einen anderen für weniger seriöse Dinge, durch die du möglicherweise Spam erhältst, bspw. irgendwelche Online-Spiele, bei denen man die E-Mail-Benachrichtigung nicht ausschalten kann, kleinere Foren und Blogs. Somit solltest du auf deine richtige Mailadresse deutlich weniger Spam bekommen. Wenn du mit Outlook arbeitest, ist es aber trotzdem einfach alle Mails von den verschiedenen Accounts durchzusehen.

    Wenn du bereits auf einer Spam-Liste bist, sieht das schon schwieriger aus. Manche Spam-Mails sind einfach Newsletter, für die man sich vor Ewigkeiten einmal angemeldet hat... Dann kannst du in den E-Mails unten einfach deaktivieren, dass dir weitere Mails zugeschickt werden.
    Andere Spam-Mails kannst du bspw. blockieren, dann wirst du Mails von diesem Absender / von dieser Domain in Zukunft direkt im Spam-Ordner finden. Ansonsten lohnt sich natürlich immer die Suche nach Zusatz-Software für dein E-Mailprogramm, die noch strenger filtert. Einige Programme haben auch Einstellungen, wie streng denn nun gefiltert werden soll etc.

    mfg
    Jonas
  • in: Headerlogo soll sich Webseitengröße anpassen

    geschrieben von jonas-bayer

    Nach ein bisschen suchen habe ich den Fehler gefunden. Das Logo wird kleiner angezeigt, weil der header plötzlich ein padding erhält.

    Ändere in Zeile 1362 der Datei style.css
    padding: 2em;
    zu
    padding: 0em;


    mfg
    Jonas
  • in: Wie funktioniert diese Forum hier?

    geschrieben von jonas-bayer

    Die Bewertungen hier kann jeder Benutzer frei vergeben, wenn er denkt, der Beitrag ist schlecht und hat ein Minus verdient - oder auch anders herum. Das es nicht immer begründete Antworten für die negativen Beiträge gibt finde ich selbst auch schade. Nach meinem Eindruck gibt es auch viel mehr negative, als positive Bewertungen; um eine positive Bewertung zu erhalten sollte der Beitrag schon ziemlich gut sein. Die Nachrichten werden vom System automatisch generiert, immer wenn jemand bewertet.

    Was dein Willkommensgeschenk betrifft: So etwas passt am besten in die Kategorie "Tutorials". Diese findest du separat vom eigentlichen Forum hier: https://www.lima-city.de/tutorials
    Leider weiß ich nicht genau, wie man ein Tutorial dort verfasst (frage einfach einen Mod), für gute Tutorials kann ich mir fast vorstellen, dass man auch Gulden bekommt :wink:.

    Als ich hier angefangen habe war alles ein bisschen weniger stressig; es gab weniger Ärger - und das war gerade einmal vor zwei Monaten. Das aktuelle Problem ist, dass die "Nutzerflut" von cwcity alles durcheinanderwirbelt, aber das wird sich sicher wieder legen. Eigentlich ist die Beitrags-Qualität in diesem Forum nicht niedrig und gerade deshalb kommt es eben immer wieder zum Irritation mit neuen Benutzern.

    mfg
    Jonas

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