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Home Office

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  1. Autor dieses Themas

    hyde

    hyde hat kostenlosen Webspace.

    Hallo zusammen,

    wir fragen uns auf der Arbeit, wie wir mit der Home Office Regelung nach Corona fortfahren. Wie sieht es bei euch in der Firma aus? Aktuell ist unser Maßnahmenkatalog bis Ende Mai verlängert. Soll heißen, dass dort Home Office erwünscht ist. Ein Flex-Raum-Konzept für die Zeit nach Corona ist aktuell in der Überlegung.

    Wie sieht es bei euch aus?

    VG
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  3. schrotti12

    Moderator Kostenloser Webspace von schrotti12

    schrotti12 hat kostenlosen Webspace.

    Homeoffice hat mir eines gezeigt: Die Produktivität wurde besser, ich konnte mich auf Themen konzentrieren, die Meetings wurden weitaus produktiver, da nicht der, der am lautesten schrie bekam was er wollte, sondern alle moderiert gesprochen haben und ich hatte generell mehr Zeit zur Verfügung, da ich mir den Arbeitsweg ersparen konnte. Auch wenn man im Büro ist, ist man nicht 100% produktiv, nur dass man zu Hause die Denkpausen für Sinnvolles nutzen kann. Beispielsweise mal den Geschirrspüler ausräumen oder den Schreibtisch aufräumen. Alles Dinge, die man dann nicht spät Nachts noch machen muss.

    Dann war Corona "vorbei" und wir mussten wieder in's Büro und da wurde mir klar: Es geht nicht um Produktivität sondern um Überwachtung. Überwachung durch Leute, die nicht in einem Git-Log nachsehen wollen bzw. eher können wie produktiv man war.
  4. Autor dieses Themas

    hyde

    hyde hat kostenlosen Webspace.

    Sehe ich genauso. Bei uns ist es die alteingesessene Vorstandsebene, die gegen Home Office ist. Ich spare täglich zwei Stunden Fahrt und möchte das nicht mehr anders. Vor allem mit Kindern ist es ein ungemeiner Zugewinn an Lebensqualität, von zuhause aus zu arbeiten.

    Die Überwachung ist ein spezielles Thema. Ich verfolge den Ansatz, dass man keine Präsenz überwachen muss, sondern die getane Arbeit. Das Unternehmen profitiert jedenfalls vom Home Office, ob die einzelnen Vorgesetzten nun dafür oder dagegen sind. Es wird Strom gespart, der fast überall gegebene Platzmangel hat ein Ende (örtliche Gegebenheiten verhindern ein unendliches Erweitern der Büroflächen) und die Mitarbeiter sind 30% produktiver (im Schnitt laut einem erst kürzlich gelesenen Artikel, keine Quellenangabe).

    Ich bin sehr gespannt, wie das weitergeht. Sollte ich in Zukunft den Job wechseln, dann nur mit mindestens 3 Tagen Home Office (abhängig von der Entfernung).

    Ein weiterer Vorteil für die Unternehmen sind die neuen Möglichkeiten, an Mitarbeiter zu kommen. Ob der MA nun in FFM oder in B sitzt, interessiert nicht mehr.

  5. Ich geb auch mal meinen Senf hinzu! Ich selbst habe 8 Mitarbeiter in meinem Team! Davon sitzt eine Dame in Frankreich und ein Herr in Kenia, die anderen sind lokal zu verorten.
    Ich selbst mache an 4 von 5 Tagen HomeOffice, da ich ebenfalls etwas mehr als 1h Fahrzeit zur Arbeit habe (und dementsprechend auch zurück) zzgl. Stau! Ähnliches gilt für mein Team, wobei die meisten kürzere Anfahrtwege haben.

    HomeOffice macht sehr viel Sinn, wenn man eh viel telefonieren muss oder mehr an Dokumentationen arbeitet. Wenn man jedoch viel in Präsenz erledigen muss, dann ist natürlich Office besser. Deswegen sehe ich eher den Vorteil eines Hybriden Modells angepasst auf die jeweiligen Arbeitsinhalte. Daraus würde resultieren, dass man dann Effizienz und Effektivität drastisch steigern kann, da man persönliche Meetings gezielt auf die Office Tage legen kann und die Remote Meetings an allen anderen. Das steigert am Ende auch das Ergebnis des Unternehmens!

    Wegen der Produktivitätssteigerung von 30% bin ich skeptisch, da dies doch sehr willkürlich aussieht und nicht auf jede Tätigkeit runter gebrchen werden kann. Im Schnitt wäre ein Produktivitätserhalt von 100% zzgl. minimalen Steigerungen natürlich wünschenswert!

    Das was verloren geht, ist die klassische Zugehörigkeit zum Unternehmen, denn wie viel verbinde ich mit dem Unternehmen, wenn ich abgekapselt von allen anderen einfach nur mein Ding durch ziehe? Im Homeoffice versuche ich als Arbeitgeber meinen Mitarbeitern mindestens genau so viel Zeit zu geben, wie im Office, durch persönliche Gespräche und Mentoring.

    Ich persönlich möchte nicht permanent kontrollieren, was jeder macht! Ich sehe jedoch, dass manche DInge im direkten Umgang einfacher sind, als virtuell. Deswegen bin ich stets dafür gewesen (auch vor Corona) 1-2 Tage die Woche Office und 3-4 Tage Home Office zu machen. Kurze Absprachen sind so sogar deutlich efizienter, da man sich ganz kurz anpingt und dann bei fehlendem Verständnis einfach mal anruft.
  6. Autor dieses Themas

    hyde

    hyde hat kostenlosen Webspace.

    Da gebe ich euch natürlich recht. Persönliche Absprachen sind nicht zu ersetzen. Die Absprachen bei uns im Unternehmen funktionieren super über MS Teams. Man hat sich mittlerweile sehr daran gewöhnt. Weg fällt aber natürlich der ganze Kontakt zu Kollegen, mit denen man sonst nur im Gang zu tun hat, was sehr schade ist. Wie tchiarcos schon meinte sind zwei Tage im Büro und drei Tage im HO m.M.n. auch perfekt.
  7. schrotti12

    Moderator Kostenloser Webspace von schrotti12

    schrotti12 hat kostenlosen Webspace.

    Es wurden gerade noch zwei Punkte angesprochen, die für Präsenz stehen:

    Kommunikation mit Kollegen und Besprechungen.

    Wie eingangs erwähnt, wurden die Besprechungen sehr viel sachlicher und ich kann, während beispielsweise ein anderes Thema besprochen wird, bei dem ich nicht involviert bin, etwas sinnvolles machen statt nur dumm im Zimmer zu sitzen. Das fällt auch niemandem auf. Nicht wie ein Vorgesetzter von mir, der währen Besprechungen an seinem Laptop herumfuhrwerkte um offenkundig sein Desinteresse kund zu tun und somit allen zu zeigen, dass wir und unsere Arbeit ihm völlig egal sind.

    Und das Thema zwischenmenschliche Kommunikation ist so ein ganz spezielles. Wenn ich mich zurück erinnere könnte ich mir die letzten Zwei Jahre an Kommunikation genausogut sparen. Auf einmal waren alle Corona-Experten und jetzt sind alle meisterhafte Strategen. Seinen wir ehrlich 99,9% der Gespräche sind banaler Scheiß und aus dem Rest entwickelt sich vlt. eine brauchbare Konversation. Das ist ein ziemlich schlechter Schnitt und via Team/Webex/Zoom und Skype melde ich mich halt nur wenn ich was brauche bzw. zu sagen habe und nicht um meinen, in seiner Arbeit vertieften, Kollegen zu fragen, wie denn sein Wochenende war. Ich hab auch schon via Teams gute Gespräche geführt, aber eben halt nur, wenn es was zu reden gab und nicht damit ich halt geredet habe.

    Aus meiner Sicht könnte man Mo-Do von zu Hause aus arbeiten, am Freitag in's Büro fahren, alle Besprechungen machen und am Abend mit den Kollegen Bier trinken gehen. So ließen sich auch die Kollegen aushalten, mit deren Visage man am Montag Morgen am liebsten schon den Boden aufwischen möchte.
  8. Autor dieses Themas

    hyde

    hyde hat kostenlosen Webspace.

    Du sprichst mir aus der Seele. Der Spruch "diese Besprechung hätte auch einfach eine E-Mail sein können" hat vor Corona auf über 90% zugetroffen. Während man eine Teams-Besprechung hat kann man ohne Probleme nebenbei was Sinnvolles machen, sodass die Zeit nicht komplett verloren ist. Sehr guter Punkt!

    Manche Kollegen muss man zudem nicht sehen, sehr angenehm.
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