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Anti-Rassismuskonferenz ohne Deutschland

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  1. Autor dieses Themas

    k****o

    Deutschland, Amerika, Israel, Kanada, Holland und Australien fehlen bei der Anti-Rassismuskonferenz in Genf, weil sie alle der Meinung sind Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad könnte sie als Plattform für anstößige und antisemitische Äußerungen missbrauchen.

    Wie steht ihr dazu ist wegbleiben die Richtige entscheidung um damit zu zeigen, dass man mit Ahmadinedschads tiraden nicht zu tun haben möchte oder trägt genau das villeicht sogar zu einer verschlimmerung der Beziehungen zwischen dem Iran und der westlichen Welt bei, wenn man Gespräche (wie auf der Konfernz) bewusst vermeidet?
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  3. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    Also, zuerst mal kann man die Beziehung zwischen dem Iran und dem Westen denn noch verschlimmern??? Diese "Beziehung" ist doch sowieso schon auf dem absolut tiefsten Punkt und der Iran schert sich einen Dreck um gute Beziehungen zum Westen!

    Zum anderen: Was hat denn Mahmud Ahmadinedschad bitteschön als Redner in einer Anti-Rassismus-Konferenz verloren? Das ist doch blanker Hohn gegenüber Israel - dieser Mann ist doch nun sicherlich niemals gegen den Rassismus, höchstens den gegen sein eigenes Land... Ein Boykott gegen diese Farce (so kann man diese Konferenz meiner Meinung nach nur nennen) ist absolut gerechtfertigt, wenn nicht sogar unbedingt nötig!
  4. radioparadise

    Kostenloser Webspace von radioparadise, auf Homepage erstellen warten

    radioparadise hat kostenlosen Webspace.

    Das nicht erscheinen auf der Konferenz kann nen schuß sein der nach hinten losgeht.
    Denn wenn die Westlichewelt ncht zur konferenz erscheint, läßt es sich so auslegen das diese angst hat.

    Ich denke mal das die Amis mit Obama im WH schon den ersten schritt gegen den Rassismus getan haben.
    Das Deutschland nicht antritt dürfte wohl daran liegen, das unsere Regierung keine leeren gegen Argumente hat für etwaige beschuldigungen.

    Was die beziehung angeht, so wird das wegbleiben nix am momentanen Stand ändern.
    Sie würde eher ins negative fallen, wenn unsere Regierung dort teil nimmt und dort auch nur Heiße luft von sich gibt.
    Somit ist es schon besser das sie dort nicht drann teilnimmt.
  5. Autor dieses Themas

    k****o

    Gestern hab ich im Eingangspost noch hinterfragt, ob ein nichterscheinen von Deutschland, Amerika, Israel, Kanada, Holland, Australien und später auch Tschechien die richtige Entscheidung war, denn ich dachte genau wie radioparadise, dass dies als Angst ausgelegt werden könnte bzw. in manchen (dem Iran freundlicher gesinnten Staaten) als unwille zum Dialog.

    Nachdem ich gehört habe was Ahmadinedschad von sich gibt, denke ich auch, dass es eine richtige Entscheidung war diese Veranstaltung zu Boykottieren.

    Für alle die, die Nachrichten nicht sehen konnten, ist hier eine gute Zusammenfassung sowie die Rede von Ahmadinedschad zu finden: http://www.wdr.de/radio/wdr2/mima/514592.phtml
  6. t********k

    Eine Konferenz auf der Ahmadinedschad spricht wird nie eine Koferenz sein, auf der ernsthaft etwas gegen Anti-Rassismus getan wird, wenn man ihn einfach so lässt. In meinen Augen sollte er nicht mal das Recht haben zu reden, aber das ist leider so nicht möglich. Fest steht jedenfalls, dass Ahmadinedschad ein Brandstifter ist und er diese Plattform benutzt nur um gegen Israel zu hetzten. Das ist einfach nur noch destruktiv und dieser Mann einer, der besser ins Mittelalter gepässt hätte.

    Trotz alle dem sollte man die Anti-Rassismuskonferenz in meinen Augen nicht boykottieren, sondern nur solche Reden selbst. Die EU, Amerika und noch viele andere sollten erscheinen um zu zeigen, dass man geschlossen gegen Rassismus vorgehen will, aber zugleich auch geschlossen den Raum verlassen, wenn ein Mann wie Ahmadinedschad das Wort ergreift. So würde man in meinen Augen besser beeinflussen können, was dort geschieht. Eine Konferenz auf der ich nicht anwesend bin kann ich auch nicht bereichern bzw. konstruktiv mitarbeiten.
  7. Flucht ist eine Möglichkeit, ist aber in der Situation nicht schlau.
  8. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Auch wenn die Beziehungen des Irans mit dem Westen gen Null gesunken sind, ist das nicht die richtige Entscheidung der beteiligten bzw nicht beteiligten Länder an so einer Konferenz. Auch wenn es Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen gibt, hätte man sich dennoch zusammen setzen können und den Spannungen auf den Grund gehen können um diese zu entschärfen.

  9. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    kalinawalsjakoff schrieb: Auch wenn die Beziehungen des Irans mit dem Westen gen Null gesunken sind, ist das nicht die richtige Entscheidung der beteiligten bzw nicht beteiligten Länder an so einer Konferenz. Auch wenn es Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen gibt, hätte man sich dennoch zusammen setzen können und den Spannungen auf den Grund gehen können um diese zu entschärfen.

    Ein Dialog setzt vorraus, dass auch beide Seiten zum Dialog bereit sind. Sich zusammen zu setzen um Spannungen zu entschärfen, setzt vorraus, dass auch beide Seiten daran interessiert sind. Wenn eine der beiden Seiten jede Gelegenheit nutzt um Öl in das Feuer der schlechten Beziehung zu gießen, dann nützt es auch nichts, den Konflikt friedlich lösen zu wollen.

    Ahmadinedschad versteht die Sprache des vernünftigen Dialogs nicht und hat auch kein Interesse an friedlichen Lösungen. Er versucht sein Atomprogramm voran zu bringen und stiftet lieber Allianzen mit Gleichgesinnten, als sich um eine Konfliktlösung mit dem für ihn nur schwachen Westen zu bemühen...
  10. davidmuc

    Co-Admin Kostenloser Webspace von davidmuc

    davidmuc hat kostenlosen Webspace.

    Die Durchführung dieser Veranstaltung hat mich mehr an einen Kindergarten, als an eine Uno-Versammlung erinnert. Der Organisator will seine Fehler nicht einsehen, gibt allen anderen die Schuld und schmollt.

    Meiner Meinung nach hätte im Vorfeld geklärt werden sollen, dass solche Äusserungen, wie von Ahmadinedschad nicht geduldet werden und er hätte in der Mitte seiner Rede nach draussen eskoriert werden müssen, damit die vernünftigen Teilnhemer weiterhin über den eigentlich wichtigen Anlass dieser Zusammenkunft sprechen können.
  11. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    davidmuc schrieb:
    Meiner Meinung nach hätte im Vorfeld geklärt werden sollen, dass solche Äusserungen, wie von Ahmadinedschad nicht geduldet werden und er hätte in der Mitte seiner Rede nach draussen eskoriert werden müssen, damit die vernünftigen Teilnhemer weiterhin über den eigentlich wichtigen Anlass dieser Zusammenkunft sprechen können.

    Ich bin kein Politiker und trotzdem hätte es mich schwer gewundert, wenn Ahmadinedschad die Gelegenheit ungenutzt gelassen hätte, in seiner Rede Israel zu denunzieren. Ich will damit andeuten, das eigentlich jeder schon im Vorfeld wissen hätte können, dass ein Redner wie er, nur für einen Eklat sorgen kann. Ihn einzuladen ist eigentlich schon zuviel, ihn aber auch noch reden zu lassen, das ist der Gipfel an westlicher Naivität!

    Ich stimme dir völlig zu, dass wenn man ihn schon reden lässt, diese Gelegenheit nutzen hätte müssen, ihn wärend der Rede nach draussen zu eskortieren. Das wäre dann endlich mal ein klares Statement gegenüber solchen Aussagen!
  12. Autor dieses Themas

    k****o

    davidmuc schrieb: Meiner Meinung nach hätte im Vorfeld geklärt werden sollen, dass solche Äusserungen, wie von Ahmadinedschad nicht geduldet werden und er hätte in der Mitte seiner Rede nach draussen eskoriert werden müssen, damit die vernünftigen Teilnhemer weiterhin über den eigentlich wichtigen Anlass dieser Zusammenkunft sprechen können.


    Hätte meiner Meinung nach genausowenig gefruchtet, dann hätte man wieder den Vorwurf, dass man Ahmadinedschads Redefreiheit bzw. Meinungsrecht untergräbt, was man in dem Fall ja auch getan hätte. Wenn auch zu recht.

    Aber Du darfst nicht vergessen Ahmadinedschad ist nicht das (ausschließlich) Problem, er ist (übrigens anders als die Bild letztens schrieb) kein Diktator, sonder (mehr oder weniger) demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt des Iran (ob die Wahl mit rechten Dingen zuging ist eine andere Frage und bei 25% Arbeitslosigkeit in dem Land ist es schon zweifelhaft, dass sich die mehrheit für ihn entscheidet). Zudem gibt es einen Haufen Ländern die den Iran und seine Führung unterstützen.

    Die Weltgemeinschaft hätte ihn so zum schweigen bringen müssen, dass sie einerseits ihr Gesicht wart und stark auftritt, abe andereiseits besonnen und diplomatisch agiert. Was mich besonders stört ist, dass die UN nicht an einen Strang zieht, auch nicht die EU oder Nato. Einen gemeinsamen Kurs, eine gemeinsame Haltung, wennschon nicht von der UN, dann doch bitte von der NATO oder wenigstens von der EU hätte ich mir gewünscht.

    Das unvermögen der Weltgemeinschaft ist schon eine traurige Sache.
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