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Burkaverbot in Deutschland? SPD und FDP sind dagegen!

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  1. Autor dieses Themas

    r***********l

    Sind da auch ein paar Frauen auf Lima?
    Die Publizistin und frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün hat das Verbot dieses menschenunwürdigen Ganzkörperkondoms auch in Deutschland gefordert, doch SPD, FDP und sogar die CSU wollen das aus unterschiedlichen Gründen nicht befürworten.
    Was haltet ihr als Frauen (Männer auch) davon?
    http://www.sueddeutsche.de/politik/muslime-in-deutschland-akguen-fordert-burka-verbot-1.67597

    Belgien und Frankreich haben das Verbot. Spanien will es auch durchsetzen und zugleich allen Religionen auf die Zehen treten, aber deutsche Politiker lassen zu, dass Frauen auf Befehl ihrer Männer, in Deutschland so herumlaufen müssen wie diese wandelnden Mumien in Afghanistan.

    Das eingeschränkte Burka-Verbot soll hierbei im Rahmen des geplanten Gesetzentwurfes zur Religionsfreiheit verabschiedet werden. Bereits in den kommenden Wochen wird die sozialistische Regierung von Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero dem spanischen Parlament diesen Gesetzentwurf zur Abstimmung vorlegen, der den "laizistischen Charakter" des Staates stärken soll. Dem Plan gemäß sollen "religiöse Symbole" aus allen staatlichen Gebäuden wie Ministerien, Rathäusern und Schulen entfernt werden, was in Spanien in 100 Prozent der Fälle das Abhängen von Jesus-Kreuzen und Marien-Bildern bedeutet.
    Auch katholische Messen sollen nicht mehr bei Staatsakten wie Empfängen, Feiern oder auch Staatsbeerdigungen gehalten werden, um den "nicht religiösen Charakter" des Staates zu unterstreichen und eine Diskriminierung anderer Religionen zu verhindern. Obwohl noch nicht alle Details des Gesetzentwurfes bekannt sind, scheint Papst Benedikt XVI. sich auch Sorgen um die finanziellen Abkommen zwischen Spanien und dem Vatikan zu machen. Schon seit Monaten setzen vor allem linke Oppositionsparteien die Regierung unter Druck, die Kirchensteuer zugunsten anderer Religionen zu kürzen.


    http://derstandard.at/1276413143479/Teilweises-Burka-Verbot-geplant
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  3. Das Frankreich der Neuzeit hat von Vornherein eine Trennung von Staat und Religion durchgesetzt mit imho mittelmäßigen Erfolgen, aber im Vergleich dazu hat sich Deutschland nie vom Absolutismus erholt. Selbst Hitler sollte durch Propaganda als Übermensch hervorgetan. Es ist also schwer hier in Deutschland Religion und Staat so stark zu trennen, auch wenn es nominell angestrebt wird.
    Ich sehe das mit den Burkas geteilt. Sollte die Frau selbst dazu bereit sein, warum nicht, aber die Freiheit endet bekanntlich bei der Freiheit des anderen. Der meist eher als Ausrede benutzte Sicherheitsaspekt ist meiner Meinung nach überwiegend. Ich meine ich bin schon vielen muslimischen Frauen begegnet, meist hatten diese aber nur schwarze Kleidung an. Kopftuch etc, aber die Gesichter waren frei sichtbar, was ich persönlich sehr bevorzuge. Das Gesicht vollständig zu verdecken erfüllt keinen Sinn, außer unentdeckt zu bleiben und die Muslime tun sich da selbst keinen Gefallen, wenn sie darauf bestehn. Schließlich könnte dann jeder schwarz bekleidet und mit Burka statt Strumpfhose eine Bank überfallen.

    Beitrag zuletzt geändert: 18.6.2010 15:05:02 von reimann
  4. Ich bin sehr dagegen, dass eine Frau von ihrem Mann oder ihren Eltern dazu gezwungen wird, so etwas zu tragen. Jedoch muss man auch berücksichtigen, dass manche muslimischen Frauen so etwas tragen wollen. Dann muss man ihnen ja die Freiheit gewähren, sich ihrem Willen entsprechend zu kleiden. Es gilt, zu prüfen, ob es Frauen gibt, die das wirklich aus eigenem Willen heraus tragen wollen. Wenn es keine so denkenden gibt, dann kann man es verbieten. In Verboten sehe ich jedoch keine Hoffnung. Diese Frauen trauen sich nicht, sich gegenüber denen, die ihnen diese Kleidung aufzwingen, durch zu setzten. Ihre Männer und Eltern werden ihnen auch nachdem das Verbot steht, weiterhin das selbe aufzwingen. Ist ernsthaft an zu nehmen, dass sie dann Schritte gegen ihre Nötiger vornehmen werden? Ich denke es nicht. Viel sinnvoller und auch mit besserem Resultat behaftet, währe es, diesen Frauen klar zu machen und auch die Möglichkeiten (falls nicht vorhanden) zu geben, dass sie sich gegen ihre Nötiger durchsetzten können.
  5. fah-unterwegs

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    Wir reden ja immer in der Öffentlichkeit von "europäischer Anpassung" und "Angleichung an internationale Normen". Da kann ich nur sagen, dass eine Orientierung an Frankreich oder, wie genannt, Spanien auch uns Deutschen in diesem Falle wohl kaum schaden dürfte. Wenn wir die "Trennung von Staat und Kirche" ernst nähmen, wie sie uns letztlich auch vom Grundgesetz vorgegeben wird, dann sollte die Burka, ebenso wie Kruzifixe übrigens, auch hierzulande als Symbol der Unterdrückung geächtet werden dürfen. Meine Meinung: keine Burkas, oder Kruzifixe in Schulen, keine Gebetsräume für wen auch immer in Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen.
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