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Online Shop eröffnen (allgemeine Fragen)

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  1. Autor dieses Themas

    n*********n

    Hi!

    ich bin im Moment wieder Schüler und würde gerne nebenher ein bisschen was dazu verdienen. Nun gibt es für mich 2 Möglichkeiten:

    - Arbeiten bei einer Firma
    - Eigenen Online-Shop eröffnen

    Zu letzterem Punkt habe ich aber noch einige Fragen:

    1. Wie funktioniert das genau? Gewerbeschein rauslassen und dann einfach bei irgendwelchen Großhändlern bestellen?
    2. Weis jemand, ob Konsolenspiele oder Bücher gut zu verkaufen sind? Bei Büchern frage ich mich, ob ich die wegen der Buchpreisbindung überhaupt los kriege. Kann man die irgendwie umgehen oder sonst irgend einen Anreiz bieten, damit die Bücher weggehen?
    3. Wie aufwendig ist die Formularschlacht mit Papa Staat?
    4. Welche Rechtsformen gibt es dafür? Ist die neue Mini-GmbH dafür geeignet?

    Ich hoffe ich habe euch damit jetzt nicht überforder :smokin:

    Greetz
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  3. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Ersteinmal mußt du deinen Shop als kleinstgewerbe anmelden und darfst im jahr damit nur einen gweissen umsatz machen. Zweitens mußt du deinen Gewinn den du erzielst versteuern. Das heißt du mußt neben ner Gewerbesteuern auch Umsatzsteuern ans Finanzamt zahlen.

    Wenn du dich dazu durchgerungen hast und dein Gewerbe angemeldet hast brauchst du for nen Onlineshop ne gewisse Software. Beispiele und Hilfen findest du in der aktuellen c't Extra webdesign Das heft kannst du versandkostenfrei unter http://www.heise.de/kiosk/special/ct/08/09/ bestellen. Hier kriegst du ersteinmal ein paar Grundlöagen zu Shopsystemen und voraussetzungen zum Lesen.

    Wenn du das alles fertig hast mach dir ersteinmal nen paar Gedanken darüber wie die rechtslage derzeit ist. Beispiele dafür stehen auch im weiter oben genannten heft. Wie du dein Impressum zu gestalten Hast findest du auf einschlägigen Internetseiten und das Widerrufsrecht brauchst du auch. Beides ist notwendig um Abmahnungen (die meistens um 1500 Euro oder höher liegen) zu vermeiden. Die oben genannte Zeitschrift zeigt dir natürlich auch Internetseiten auf wo steht wie du Impressum und Widerrufrecht zu formulieren hast also was drinnstehen muß. Auch um ne AGB mußt du dir gedanken machen.

    Solltest du machen um Abmahnungen zu vermeiden. Schließlich mußt du dich ein wenig drehen um gute Großverkäufer als Partner an Land zu ziehen und hier wirds schwierig. Bücher selber werfen eher wenig gewinn ab, da der Preis deutschlandweit in jedem geschäft einheitlich sein muß und du selber die nicht wirklich billiger kaufen kannst. Wie es mit Konsolenspielen aussieht weiß ich nicht.

    Wegen deiner GmbH es gibt keine Mini-GmbH. Rein rechtlich muß jeder Inhaber einer GmbH ein gewisses Kapital mit in das Unternehmen reinbringen und ds dürfte weit oberhalb von dem liegen, was ein Schüler haben dürfte. Schreib dich lieber als "Eingetragener Kaufmann/Eingetragene Kauffrau" ein und lass das mit ner Gesellschaft weg.

    Ich hoffe ich konnte dir zumindestens ein wenig weiterhelfen.

    Beitrag zuletzt geändert: 18.1.2009 16:58:24 von kalinawalsjakoff
  4. Autor dieses Themas

    n*********n

    Danke schonmal!

    Das das mit den Büchern problematisch werden könnte, habe ich mir bereits gedacht. Weis jemand, bei welchen Artikeln sich so ein Versandshop eher lohnt?
  5. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Es könnte überall ein wenig problematisch werden, denn die Hersteller von vielen Sachen geben eine sogenannte UVP (eine Unverbindliche Preisempfehlung) heraus. Wenn du über dieser bist gibt es genug andere Shops die dich damit unterbieten. Bist du drunter schmälert das deinen Gewinn oder kriegst ärger wegen Unlauterem Wettbewerb oder ähnlichem.
  6. kalinawalsjakoff schrieb:
    [...]Wie es mit Konsolenspielen aussieht weiß ich nicht.

    Danke auch von mir für deinen guten Beitrag =). Bei KOnsolenspielen gibt es keine Preisbindung, jedenfalls keine gesetzliche.

    Wegen deiner GmbH es gibt keine Mini-GmbH. Rein rechtlich muß jeder Inhaber einer GmbH ein gewisses Kapital mit in das Unternehmen reinbringen und ds dürfte weit oberhalb von dem liegen, was ein Schüler haben dürfte.

    Es gibt aber sogenannte "Schülerfirma". Soweit ich weiß gibt es für diese auch fast keine Besteuerung, was wohl in deinem Interesse wäre. Näheres hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BClerfirma
    Auch wenn der Artikel viele "pädagogische" Aspekte aufzeigt, kann man (wie ich von Bekannten weiß) damit sehr guten Gewinn erzielen - auch ohne Anmeldung einer GmbH.

    Beitrag zuletzt geändert: 18.1.2009 17:47:52 von lei
  7. t*****b

    nachrichten schrieb:
    1. Wie funktioniert das genau? Gewerbeschein rauslassen und dann einfach bei irgendwelchen Großhändlern bestellen?


    Je nachdem, wie du auftreten möchtest. Du könntest dir zB eine Umsatzsteueridentifikationsnummer beantragen und damit im gewissen Maße Geld verdienen.


    2. Weis jemand, ob Konsolenspiele oder Bücher gut zu verkaufen sind? Bei Büchern frage ich mich, ob ich die wegen der Buchpreisbindung überhaupt los kriege. Kann man die irgendwie umgehen oder sonst irgend einen Anreiz bieten, damit die Bücher weggehen?


    Es macht natürlich keinen Sinn, einfach munter drauf los zu verkaufen. Du solltest in etwa kalkulieren, für was Nachfrage besteht, wie hoch deine Konkurenz ist, wie viel du für Werbung ausgeben kannst etc. Sprich, du brauchst einen Businessplan, sonst gehts auf jeden Fall in die Hose.


    3. Wie aufwendig ist die Formularschlacht mit Papa Staat?


    Je nachdem, wie viel Papierkrams du hast, also je nachdem wie viele Ausgaben und Einnahmen du verzeichnest. Sind diese gering, ist natürlich auch der Papierkram gering.


    4. Welche Rechtsformen gibt es dafür? Ist die neue Mini-GmbH dafür geeignet?


    Die Mini-GmbH gibt es soweit ich weiß noch nicht, diese hört sich aber interessant an. Dann kannst du das noch freiberuflich machen, ne GbR anmelden, ne GmbH, da gibt es recht viele Formen. Du solltest dir eine raussuchen, die deinen Zielen am besten entspricht.


    Ich hoffe ich habe euch damit jetzt nicht überforder :smokin:


    Nein, aber arg viel kann man dir nicht helfen, da du noch selber keine genauen Vorstellungen von deinem Vorhaben hast oder zumindest sehr zögerlich mit den Informationen umgehst.
  8. Autor dieses Themas

    n*********n

    @lei: danke



    Es macht natürlich keinen Sinn, einfach munter drauf los zu verkaufen. Du solltest in etwa kalkulieren, für was Nachfrage besteht, wie hoch deine Konkurenz ist, wie viel du für Werbung ausgeben kannst etc. Sprich, du brauchst einen Businessplan, sonst gehts auf jeden Fall in die Hose.


    naja ich weis halt ohne Gewerbeschein nicht, zu welchen Bedingungen ich einkaufen kann, und was, das macht den Businessplan schwierig. Wie genau kann ich rausfinden, wofür im Internet Interesse besteht, und wie groß die Konkurrenz ist. Immerhin kann ja jeder im Internet Altagsprodukte verkaufen. Also konkurriere ich automatisch mit einer ganzen Menge an Händlern.

    Beitrag zuletzt geändert: 18.1.2009 19:00:50 von nachrichten
  9. t*****b

    nachrichten schrieb:

    Es macht natürlich keinen Sinn, einfach munter drauf los zu verkaufen. Du solltest in etwa kalkulieren, für was Nachfrage besteht, wie hoch deine Konkurenz ist, wie viel du für Werbung ausgeben kannst etc. Sprich, du brauchst einen Businessplan, sonst gehts auf jeden Fall in die Hose.


    naja ich weis halt ohne Gewerbeschein nicht, zu welchen Bedingungen ich einkaufen kann, und was, das macht den Businessplan schwierig. Wie genau kann ich rausfinden, wofür im Internet Interesse besteht, und wie groß die Konkurrenz ist. Immerhin kann ja jeder im Internet Altagsprodukte verkaufen. Also konkurriere ich automatisch mit einer ganzen Menge an Händlern.


    Ein Gewerbeschein sagt nicht aus, wie viel du Einkaufen darfst, sondern lediglich, dass es dich als "Firma" gibt. Wie hoch dein Gewinn sein darf ist dann wieder eine andere Sache. Es macht natürlich keinen Sinn, einen Warenstand von einer Millionen Produkte zu haben und davon monatlich 5 Sachen zu verkaufen. Du brauchst eine Marktanalyse, wonach Nachfrage besteht. Man kann nichts verkaufen, was niemanden interessiert (ok geht schon, ist aber keinesfalls seriös). Dann musst du wissen, wer deine Konkurent ist, wie du dich von dieser abhebst und wo du Werbung machst, so dass die Zielgruppe weiß, dass es dich gibt.
    Die Rechtsform ist nicht das entscheidende, wenn du die Sache grundlegend falsch angehst (wovon ich den Eindruck habe) bringt dich weder der Gewerbeschein noch ein Onlineshop weiter.
  10. Autor dieses Themas

    n*********n

    Ich hab mir das eigentlich so vorgestellt:

    Ich eröffne den Shop mit z. B. osCommerce, stelle da ein paar Bücher oder Spiele ein (am Anfang vielleicht einen Monat oder so zum Selbstkostenpreis) und schau mal wie das Geschäft läuft. Ich weis es gibt einen Mindestumsatz, aber wenn es Papa Staat nicht genug ist, mach ich den Laden halt wieder zu. Ich bin ja Schüler und wenn es nicht hinhaut bringt mich das auch nicht um.
  11. t*****b

    Tz wenn du es sowieso nicht ernst nimmst, kannst du es gleich bleiben lassen, außerdem ist deine Vorangehensweise total falsch, demnach wird es eh nicht klappen. So einfach ist das leider nicht, zB musst du sehr viel rechtliches beachten (Impressum, AGBs, Angaben (netto, bruto, €/kg/l, ...).
  12. Autor dieses Themas

    n*********n

    ich würde es halt mal probieren. ich werde mir demnächst mal osCommerce runterladen und mal schauen, was das Programm so kann und was ich selbst können muss. Dass ich ne AGB und ein Impressum brauche, ist mir klar. Aber die kopiert schätzungsweise sowieso jeder von einer anderen Seite, weil niemand eine Ahnung hat, wie man das richtig formuliert. Ich würde mich mit 200€ Gewinn im Monat ja schon zufriedengeben.
  13. t*****b

    nachrichten schrieb:
    ich würde es halt mal probieren. ich werde mir demnächst mal osCommerce runterladen und mal schauen, was das Programm so kann und was ich selbst können muss. Dass ich ne AGB und ein Impressum brauche, ist mir klar. Aber die kopiert schätzungsweise sowieso jeder von einer anderen Seite, weil niemand eine Ahnung hat, wie man das richtig formuliert. Ich würde mich mit 200€ Gewinn im Monat ja schon zufriedengeben.


    AGBs unterliegen nicht dem UrhG, daher kann man diese ohne Konsequenzen kopieren, jedoch ändert sich dauernd die Rechtslage und sobald ein Fitzelchen in deinen AGBs nicht stimmen kriegst du von der Konkurenz eine Abmahnung, welche für dich mit Kosten verbunden ist. Naja tu was du nicht lassen kannst, ich rate dir jedenfalls davon ab, mit zu wenig Kenntnis einen Onlineshop betreiben zu wollen.
  14. Autor dieses Themas

    n*********n

    ich hab nen Kumpel der schon seit Jahren seine eigene Firma hat, der kann mir bei der Sache auch noch helfen. Insofern mache ich mir wegen den Formalien keine so große Sorgen.
  15. t*****b

    nachrichten schrieb:
    ich hab nen Kumpel der schon seit Jahren seine eigene Firma hat, der kann mir bei der Sache auch noch helfen. Insofern mache ich mir wegen den Formalien keine so große Sorgen.


    Ich habe auch vor ein paar Monaten meine eigene Firma gegründet, das ist aber auch nicht das Problem. Ich jedenfalls werde mich hüten, einen Onlineshop betreiben zu wollen, das wird ehe man sich versieht zu einem Fulltimejob und man muss echt aufpassen, dass man absolut nichts falsch macht. Man kann sich leider vor unserem Gesetz auch nicht mit "aber ich hab gedacht, dass..." herausreden. Ich denke, du unterschätzt das ein wenig. Anstatt dass du mit "wenns was wird, super, wenn nicht wirds halt nichts" an die Sache dran zu gehen, solltest du mit "das wird auf jeden Fall was" herangehen und dann aber auch alles bis ins kleinste Detail planen. Ansonsten wirds auf jeden Fall nichts und du brauchst dir nicht die Mühe geben und nicht der Gefahr aussetzen, auf Kosten sitzen zu bleiben. Aber ist ja deine Entscheidung, mach was du nicht lassen kannst.
  16. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Hmmm Trueweb hat nicht ganz so unrecht. Schwierigkeiten haben die meisten Onlineshopgründer schon bei der AGB weil die meisten nicht wissen was da reinkommt. Weiter gehts wenn du das Widerrufsrecht fals setzt bzw nicht drauf aufmerksam machst hagelts gleich Abmahnungen. Auch beim Impressum mußt du wirklich alles angeben. Adresse von dir Telefonnumer, gerichtsstand und Umsatzsteuerident.
  17. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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