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  1. Autor dieses Themas

    rocococo

    Kostenloser Webspace von rocococo

    rocococo hat kostenlosen Webspace.

    Hallo ich habe Gestern im Fernsehen gesehen das Onlineshops die Preise erhöhen wenn man sich vorher für Teure sachen Interressiert hat.


    Ist der Online Kauf nie mehr Sicher?

    Was hält ihr von solchen abzock Systemen.
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  3. Es beschweren sich doch immer alle darüber, wie reich doch die Reichen sind und wie arm die Armen. Es ist natürlich etwas verunsichernd, aber durchaus eine interessante Idee der Shops mehr Verkäufe zu - und den maximalen Gewinn zu erhalten.
  4. Ħæłłø roco,

    wenn du nach einem Intel oder AMD-Prozessor suchst, dann findest du eben diese Prozessoren bei den Elektronik-Händlern. Wenn du diese Prozessoren über eine Preisvergleichsseite suchst und über diese Preisvergleichsseite indirekt auf die Händlerseite kommst, dann ist der Preis der dir angezeigt wird auch niedriger als beim direkten Besuch der Händlerseite.

    Weshalb ist das so?
    Dem Kund_1 ist es nicht so wichtig was er für seinen Prozessor bezahlt.
    Der Kunde_2 hingegen nutzt die Vergleichswebseite da er nicht so viel Geld zur Verfügung hat und der Händler würde bei so einem Vergleich eben nicht an einer oberen Stelle angezeigt werden da sein Produkt teurer ist, also senkt er den Preis für die Vergleichsseite um weiter oben angezeigt zu werden und erhöht die Chance dass der Kunde den Prozessor doch noch bei ihm kauft.


    in einer Marktwirtschaft gibt es ja die zwei Kräft "Angebot und Nachfrage", aber du kannst ja zum Beispiel ein Produkt in einem sehr armen Land nicht für den selben Preis verkaufen wie in einem sehr reichen Land.
    Es gibt auch in einem einzigen Land Menschen mit unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten.
    Man muss dann eben mit dem Preis so weit runter gehen damit man in der entsprechenden Bevölkerungsgruppe noch genügend von dem Produkt absetzen kann.

    Es gibt ja auch Produkte die für extrem wenig Geld hergestellt werden können da die Herstellungskosten durch Massenfertigung und neue Techniken immer weiter gedrückt werden können.

    Es macht aber keinen Sinn diese Produkte für die Herstellungskosten +20% Gewinn zu verkaufen.
    Ich kenne da Preise von elektronischen Komponenten oder auch die Kosten von ganzen Platinen mit samt Bauteilen.
    Es ist manchmal irrwitzig für was die Elektronik hergestellt wird und wie hoch der Preis dann im Laden ist.

    Es werden teilweise Pullover/Hemden für etwas über einen Euro hergestellt und da sind dann alle Kosten mit drin, vom Rohstoff, über die Arbeiter welche das Produkt veredeln und der Transport.
    Für so einen Preis kann das Produkt aber nicht verkauft werden, sondern für 20 bis 80 Euro .. jedenfalls in Europa.
    In anderen Ländern wird der Preis an die entsprechenden Einkommen und Lebensumstände angepasst, ich sehe da nichts verwerfliches daran.

    In Deutschland gibt es aber auch Gruppen von Menschen die ein weitaus höheres Einkommen haben und auch bereit sind mehr Geld auszugeben, also wird versucht zu ermitteln was solche Leute für das selbe Produkt ausgeben würden.

    Wenn du dort zwei Menschen hast die sich einen eBook-Reader kaufen wollen, der eine verdient 800 Euro im Monat und der andere 8000 Euro, die Basishardware (eInk-Display) für diese Reader kommt aber aus nur einer Fabrik da es einfach wirtschaftlich ist.

    Jetzt verkaufst du der einen Person ein Nobel-Modell und der anderen Person ein Budget-Modell welches sich irgendwie von dem anderen unterscheiden muss, meinetwegen ist dort ein toller Name drauf, es wurde ein edleres Gehäuse verwendet oder es wurde eine besondere Werbung dafür gemacht.


    Das ist also kein unfaires handeln der Verkäufer, sondern ein abwägen wie viel der Kunde bereit ist für ein Produkt zu zahlen.
    Wenn du an einem Basar einkaufst und in alten Klamotten vor dem Händler stehst wird er dir auch einen niedrigeren Preis nennen als wenn du mit den neuesten Klamotten dort vor ihm stehst ... da du dir es ja scheinbar leisten kannst etwas mehr Geld für das gleiche Produkt auszugeben.
  5. Ist wirklich so in der Marktwirtschaft Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und das ist gut so. Zusätzlich gibt es dann noch die Marktdifferenzierung durch die Hersteller. Auch hier wird durch Einteilung der Käufer in Gruppen deren Zahlungsbereitschaft möglichst komplett abgeschöpft. Am eindeutigsten ist das bei den Preisklassen der Bahn oder der Fluggesellschaften zu erkennen.
  6. waytogermany schrieb:
    Ist wirklich so in der Marktwirtschaft Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und das ist gut so. Zusätzlich gibt es dann noch die Marktdifferenzierung durch die Hersteller. Auch hier wird durch Einteilung der Käufer in Gruppen deren Zahlungsbereitschaft möglichst komplett abgeschöpft. Am eindeutigsten ist das bei den Preisklassen der Bahn oder der Fluggesellschaften zu erkennen.


    Angebot und Nachfrage sind aber etwas anderes als der von rocococo beschriebene Sachverhalt.
    Hier geht es nicht darum, das die Nachfrage höher ist und damit der Preis steigt, sondern, dass ausschließlich aufgrund der vorherigen Interessen der Preis für ein Produkt variiert.

    Ähnliches wurde ja schon häufiger bekannt. Zum Beispiel das in Amerika iPhone User generell höhere Preise bei Shops angezeigt bekommen, da dort davon ausgegangen wird, dass diese Gruppe kauffreudiger ist.

    Ich weiß nicht, ob man das wirklich mit einem Basar vergleichen kann. Denn auf einem Basar wird gehandelt. Im hier beschriebenen Fall erscheint ein Festpreis, den ich entweder zahlen kann oder auch nicht. Tja, da lob ich mir das gute alte Ladengeschäft (wobei es dann auch odert eine Frage der Zeit ist, aber da kann ich dann wiederum wenigstens handeln.) ^^

  7. @ kigollogik
    Die Unternehmen prüfen vorher immer ob ein Produkt gebraucht wird und wie viel ein Mensch bereit ist für ein Produkt zu zahlen.

    Die Unternehmen können ein Produkt wie einen Rasierapparat ja nicht einfach für 999 Euro in den Laden stellen, das kauft doch keiner ... obwohl, ein paar Leute wird es geben die ihn für diesen Preis auch kaufen würden und diese Leute würde man das Produkt dann eben auch für den Preis anbieten den sie bereit wären zu zahlen.

    Der Rest der das nicht kann bekommt den Rasierapparat dann eben für 120 Euro oder auch nur für 50 oder 30 Euro.

    Es geht hier einfach um die Bereitschaft der Menschen einen entsprechenden Preis für ein Produkt zu zahlen und diese Bereitschaft ist bei verschiedenen Gruppen von Menschen eben auch anders ausgelegt.

    Hier haben wir ein mal das Angebot + die Nachfrage, die immer an den Preis gekoppelt ist.
    Über den Preis verändert man wie stark das Produkt nachgefragt wird.
    Wenn das Produkt zu teuer (für die entsprechende Gruppe) ist, dann hätte man einen geringeren Ansatz.

    Die Unternehmen, Händler oder Zwischenhändler machen den Preis natürlich auch nicht einfach so niedrig damit so viele Menschen wie möglich dieses Produkt kaufen, denn dann könnten sie es für die Herstellungskosten verkaufen.

    Es gibt irgendwo ein Optimum an dem sie das meiste Geld (bei der entsprechenden Gruppe) erwirtschaften.
    Sie können ja eh nur eine eine begrenzte Menge der Produkte absetzen.
    Für 1 Euro kann man das Produkt vielleicht 1 Milliarde Männern verkaufen => 1 Mrd. Umsatz
    Für 5 Euro kann man das Produkt 500 Millionen Menschen verkaufen => 2,5 Milliarden Umsatz
    Für 50 Euro kann man das Produkt an 80 Millionen Menschen verkaufen => ca. 4 Milliarden Umsatz
    Für 100 Euro kann man das Produkt nur noch an 1 Millionen Menschen verkaufen => 0,1 Mrd. Umsatz

    Das ist aber nur eine allgemeine Sichtweise bei der man nicht beachtet dass es unterschiedliche Gruppen gibt.

    Wenn man das Produkt den 3 Gruppen für unterschiedliche Preis verkauft, dann kommt man auf einen Umsatz von über 4 Mrd. Euro.
    Man schaut sich jetzt die Leute an welche sparen müssen um über die Runden zu kommen, stellt mehr Produkte her, aber hat einen höheren Absatz und verdient damit an denen in Summe mehr Geld obwohl man ńur 30 Euro für das Produkt will.
    Jetzt gibt es noch die, denen es besser geht, die kaufen es für 60 Euro oder auch für 80 Euro. (wenn das Produkt nur 30 Euro kosten würde, dann würden sie es wahrscheinlich eh nicht kaufen da sie es als Billigramsch abtun)
    Zum Schluss haben wir noch die wirklich reichen die auch 160 Euro dafür zahlen würden.
    Wenn man das Innenleben in ein schickes Gehäuse packt, zur Elektronik noch ein paar LEDs hinzu fügt oder einen Sanftanlauf einbaut, dann kann man das Produkt für 250 Euro verkaufen.
  8. Angebot und Nachfrage sind aber etwas anderes als der von rocococo beschriebene Sachverhalt.


    Nicht so ganz. Solange für einen höheren Preis immer noch Nachfrage besteht, wäre der Anbieter schlecht beraten, diesen zusätzlichen Ertrag nicht abzuschöpfen. Wenn man den Markt ausreichend segmentieren kann, gilt im jeden Segment eine eigene Nachfragekurve und ein eigenes Marktgleichgewicht.
  9. Letztlich ist das Phänomen doch nicht neu oder auf das Internet beschränkt. Das Internet macht es einem Händler vielleicht einfacher, konsequent die Zahlungsbereitschaft des (potenziellen) Kunden einzuschätzen und danach seinen Preis zu bestimmen. Aber wenn ich z.B. an klassische Möbelhäuser oder Küchenstudios denke, war es doch eigentlich schon immer so, dass als erstes nach dem Budget gefragt wird. Und wenn der Verkäufer sieht, dass der Kunde mit einem nagelneuen teuren Auto auf dem Parkplatz steht, wird das den Preis zumindest unbewusst beeinflussen. Anbieter und Nachfrager treffen sich halt immer dann, wenn der geforderte Preis die Zahlungsbereitschaft nicht übersteigt. Und ob der Verkäufer nun nach dem Auto auf dem Parkplatz Ausschau hält oder analysiert, welches Produkt vorher angesehen wurde, ist letztlich egal...
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