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Warum ist Faust so berühmt?

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  1. Autor dieses Themas

    knoi

    knoi hat kostenlosen Webspace.

    Hej leute,..hab mal ne Frage zu dem Buch "Faust" von Goethe,.
    bestimmt haben fast alle von euch den schon gelesen,..
    ALSO
    Stellen wir uns vor,

    ein älterer Herr, nachdem er mit Hilfe finsterer Mächte eine Verjüngungskur durchlaufen hat, macht sich auf offener Straße an ein junges, sehr junges Mädchen heran. Dieses Mädchen, eine bisher sehr häusliche und wohlbehütete Jugendliche, dazu noch Halbwaise und stark in die Hauswirtschaft eingebunden, wird nun mit Schmuck überhäuft, hinter dem jener Herr von der Straße steckt. Dieser stellt ihr nun mit Geschmeide und Komplimenten hartnäckig nach, führt mit einer Überdosis Schlafpulver den Tod der Mutter herbei und ersticht ihren Bruder, der ihr letzter Beschützer hätte sein können.

    Was sollen wir davon halten?

    Es geht aber weiter:

    Der Herr verzieht sich jetzt sehr rasch und bleibt über ein Jahr weg, währenddessen er sich auf zwielichtigen Partys herumtreibt. Als er sich dann doch noch seiner im Stich gelassenen Geliebten erinnert, hat diese schon aus Verzweiflung und Angst vor gesellschaftlicher Ächtung ihren Säugling umgebracht, sitzt jetzt im Gefängnis und wartet auf die Hinrichtung, damals wurde so etwas streng geahndet. Da kommt der ehemalige Liebhaber zu ihr in die Zelle, könnte sie mitnehmen, doch als sie nichts mehr von ihm wissen will, verlässt er sie noch einmal.

    Was ist nun davon zu halten?

    Doch es kommt noch schlimmer:

    Dieser Herr hatte sich mit dem Teufel verbündet; er ist nämlich ein alter, vom Leben frustrierter, immer unzufriedener Geisterbeschwörer und Alchemist, der sich von dem Bund mit dem Teufel mehr Lebensgenuss und Lebensintensität verspricht. Dafür ist er bereit, alles aufzugeben. Deshalb auch hat ihn dieser dienstbare Geist wieder jung und vor allem auf junge Mädchen scharf gemacht. Der alte Herr weiß das ganz genau, denn er ist überdurchschnittlich intelligent, also im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, als er die Affäre mit dem Mädchen durchzieht.

    Was soll man davon halten?

    Das ist jedoch immer noch nicht alles,

    denn der vornehme und gebildete Herr vergisst diese Affäre erstaunlich schnell und reist dann mit seinem dienstbaren Gefährten von Party zu Party, wo er mit faulem Zauber hochgestellte Persönlichkeiten hereinlegt, an der Produktion von Falschgeld beteiligt ist, zum Ruin von bisher funktionierenden Volkswirtschaften beiträgt, sich aus rein egoistischen Motiven in Kriegshandlungen einschaltet, sich seine Beteiligung in Form von Küstenland auszahlen lässt, die dortige Urbevölkerung ausrotten lässt und schließlich ein auf Handel und Piraterie basierendes Imperium gründet.

    Was sollen wir davon halten?

    Und jetzt passen Sie auf:

    Er stirbt und kommt in den Himmel!
    Warum? Weil er sich immer angestrengt hat! Im Originalton klingt das so:
    "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen."

    Dieser Mensch gilt in der deutschen Literaturgeschichte als der Prototyp des modernen Helden; und das Werk, das diese Geschichte erzählt, wird als größtes literarisches Kunstwerk im deutschsprachigen Raum bezeichnet: Der Gipfel 'klassischen' Geistesschaffens.

    Frage: Wie sollen wir uns das erklären ????
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  3. thundersystem

    Moderator Kostenloser Webspace von thundersystem

    thundersystem hat kostenlosen Webspace.

    Verschoben von Schule, Uni, Ausbildung nach Kunst&Literatur.
    Bei Rückfragen PN an mich!
  4. Ich finde Faust einfach recht lustig. Mephistos Veröhnungen sind besonders lustig.
    Ich selbst muss sagen, dass mich auch interessieren würde was die Welt im Innersten zusammenhält.
    Dieses Werk soll ja nicht nur Faust hochloben, sondern gerade auf die Fehler hinweisen, die Menschen nunmal machen, denk ich zumindest.
    Außerdem hat Mephisto die Wette mit Gott abgeschlossen und da Faust nach den Regeln gespielt hat denke ich ist es durchaus rechtfertigt.
  5. Stellen wir die Frage doch einmal anders herum:
    Würde man Faust heute als Schullektüre abschaffen, wäre er dann in etwa 40-50 Jahren noch sonderlich bekannt?

    Glaube ich nicht. Der Bildungskanon gibt uns Faust als erinnerungswürdiges Stück deutscher Literatur vor und deshalb ist es so berühmt. Denn seien wir doch mal ehrlich... bei aller Liebe alten literarischen Werken gegenüber muss man doch einfach zugeben, dass diese Dramen zwar in mancherlei Hinsicht einen lehrreichen Hintergedanken haben, aber einfach für die heutigen Generationen völlig "überzogen" sind.
    Kaum einer von uns, kann bei der Werther-Liebe _nicht_ den Kopf schütteln. Oder die Beweggründe eines Kreon nachvollziehen.

    Gruß
    styVe (qap2-Team)
  6. Wether war aber am Dümmsten, als er sich übers rechte Auge gezielt hat. Mit der Pistole ist am Sichersten und Schnellsten in den Hinterkopf. Aber naja damalige Medizin.

    Aber Kreon ist noch genauso wie heute. Eingebildete Politiker gibt es zu Hauf.

    Faust ist aber für das wirkliche Leben wohl etwas zu unwirklich. Allerdings kann man wenn man sich drauf einlässt auch den Grundgedanke bzw. die Lehre erkennen.
  7. Mir gefällt Faust als ein (gesamt betrachtetes) sehr zynischer Blick auf die Welt, auch auf den göttlichen Glauben wohlgemerkt. Natürlich kann man sich an der, heute nicht mehr zeitgemäßen, Sprache stören, aber als Werk ist es, meines Erachtens zumindest, etwas großartiges.

    Allerding muss ich zugeben, dass die Auswahl der typischen Autoren/Werke, die in der Schule gelesen werden, einmal, zugunsten von neuerem, ausgemistet werden sollte.
  8. d*************s

    faust zeugt nicht nur von dem genannten
    wovor der mensch sich am meisten fürchtet versucht er zu vernichten, zu besiegen - den tod
    man kann es in verschiedenen weisen auslegen
    ein langes leben wie in faust beschrieben, macht kalt und umbarmherzig
    es zeigt wie ein mensch mit macht etwas verfällt, zum instrument seiner macht und fähigkeiten wird und so
    die menschlichkeit hintersich lässt

    man kann alles in verschiedenen varianten auslegen und kommt immer zu einem ergebnis

    literarisch wertvoll, aber nicht mehr zeit gemäß
  9. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Auch wenn viele den Faust als "nicht mehr Zeitgemäß" oder ähnlich einstufen, ich denke es gehört zur Allgemeinbildung etwas von Namhaften Schriftstellern wie Goethe gelesen zu haben. Goethe hat ein Stückchen zur deutschen Kultur beigetragen, Werke geschrieben, die wie Shakespeares Werke, heutzutage weltweit bekannt sind. Das ist schon ein Grund, warum man heute in den Schulen noch Werke von Goethe, Schiller, Haine, Lessing und dergleichen durcharbeitet. Ist eben auch ein Stückchen Geschichte, die man sich bewahren sollte.
  10. Da muss ich Dir schon ein wenig widersprechen. Du hast natürlich recht, dass Goethe hat ein großes Stück zur deutschen Kultur bzw. Literatur beigetragen hat, genau wie viele andere (unter anderem der Jahrelang totgeschwiegene Kurt Tucholsky), aber auch wenn großes geleistet wurde muss man fragen dürfen, ob das große heute noch immer so groß ist, oder?

    Meiner Ansicht nach gibt es viele Autoren die sich hinter den historisch großen nicht zu verstecken brauchen, und warum nur daran festhalten weil es einmal etwas bedeutendes war?

    Surfst Du etwa noch mit einem 21k Modem? Das was sicher auch einmal eine große Erfindung.
  11. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    @kanexo

    Mal eine Gegenfrage: Nenne mir mal ein paar große neuzeitliche Autoren bis auf Tolkien. Bis auf diesen würde mir erstmal keiner einfallen, der über so lange Zeit bekannt war wie eben Goethe und auch soviel zur Kultur beigetragen hat.
  12. Gerne,

    so lange wie Goethe und doch deutlich jünger ist natürlich schwer... Nein im Ernst ich will mal versuchen ein paar Autoren die über Jahre erfolgreich Bücher herrausbrachten (und so doch die Kultur beeinflusst haben, sonst wäre sie nicht so erfolgreich gewesen), es ist natürlich nur eine unvollständige Liste, ohne jede Ordnung (wie es mir eben einfällt):

    Heinrich Böll
    Siegfried Lenz
    Günter Grass
    C. S. Lewis
    Joanne Rowling
    Thomas Mann
    Jane Austin
    Delfried Kaufmann
    Alan Alexander Milne

    Edit:

    Mir sind noch ein paar eingefallen:

    Graham Green
    Arthur Conan Doyle
    Helen Fielding

    Beitrag zuletzt geändert: 3.12.2009 12:21:00 von kanexo
  13. knoi schrieb:
    Frage: Wie sollen wir uns das erklären ????

    Guten Tag,

    Goethes Buch "Faust" sollte man nicht so ernst beim Inhalt nehmen, eher darin, was Goethe damals veruschte auszudrücken!

    Wenn man den Inhalt in Frage stellt, könnte man ebenso fragen, für was Harry Potter gut sei?
    Um den Kindern die illusion auf Hexenmächte und Helloween aufrecht zu erhalten?
    Nein, eben nicht.

    Goethe ist mit seinem Meisterwerk so erfolgreich geworden, weil es perfekt auf die damalige Zeit passte.

    Goethe versuchte damit in der damaligen zeit die Menschen zum nachdenken zu bewegen, vorallem um die vorherschenden gesetze und über die hHabgier der Kirche.
    In seinem Werk wird man zum nachdenken über die Menscheit bestrebt und über unseren Sinn der Existens. Ebenso wie und warum wir uns weiterentwickeln und ob wir mehr schaffen als zerstören.

    Lg ferana
  14. "erkennen was die Welt, im Innersten zusammenhält"

    Goethe entstammt dem Land der Dichter und Denker. "Faust" ist das Vorzeigewerk und gehört zu jeder Schulausbildung. Allein das ist schon ein Garant für seinen Verbreitungsgrad.
  15. Was sollen wir davon halten?
    1) Ich finde das als Deutschlehrer ausdrücklich sinnvoll, dass du einfach mal den konkreten Handlungsablauf zusammenzählst und genau diese Frage stellst. Nichts ist grauenhafter, als unkritische Götzenverehrung, die Goethe nur von der Büste im Regal kennt. (Ich denke sowas wird heute sowieso keiner mehr haben). Ja, die Story ist ziemlich wirr in vieler Hinsicht. Aber welche Story ist glatt ohne in einem noch schlimmeren Sinne völlig unsinnig zu werden??

    2) Jeder schulgeplagte Faustkenner, wird sich erinnern, dass der Fauststoff bereits vor Goethe seine Wurzel in einigen krausen Wirköpfen (Alchemisten) unserer mitteleuropäischen Geistesgeschichte hat. Wenn nun nach heutiger Einschätzung der Typ einen ziemlichen Knall hat, dann gehe ich davon aus, dass auch die überwiegende Mehrheit all unserer normalen Durchschnittsvorfahren das ähnlich erlebt hat. Aber es wäre nicht das einzige Stück Literatur, dass sich mit randständigen, schwer verständlichen Charakteren befasst, denn oft wird erst am Rand klar, was sich eigentlich in der Mitte befindet.

    3) Faust ist als Bildungsgut nicht erst in den letzten Wochen zum traditionellen Schulstoff geworden. Jahrhunderte deutscher Bildungsbürger, haben dieses Buch aufgeschlagen, um darin verzweifelt nach einer Antwort auf die Frage zu suchen, was "deutsch und echt" sei. Seien wir doch froh, dass sie darauf nur eine derart kryptische Antwort wie den Faust bekommen haben, statt irgendwelcher flacher Selbstheroisierungen.

    4) Was sollen wir dávon halten? Anschließend an 3 kann ein Buch das "mehr Fragen auffwift als es selbst beantworten kann", letztlich durchaus mehr "Sinn machen" als Bücher, die "mehr Fragen beantworten, als sie aufwerfen". Dass derlei unterrichtet wird und nicht Tolkien oder J.K.Rowling, kann auch damit zusammenhängen, dass es vielleicht leichter fällt solche Fragen aus den Stoff zu generieren als aus dem kleinen Hobbit oder dem pubertierenden Super-Zauberlehrling, bei denen etwaige Wertungsfragen in viel höherem Maße von vorneherein entschieden sind. Kurz, zu erkennen was gut oder nicht gut ist, ist bei Tolkien oder Rowling nie das Problem. Aber genau das ist das Problem dieser Fließtexte. Denn in der Realität sind diese Fragen in der Regel nicht mit den darin durchlaufenden Gut-Böse-Mustern zu beantworten. Die Tatsache, dass selbst die Lektüretradition mit den von ihr gebildeten Klischees ("die Gelehrtentragödie", "Spiegelbild des faustischen, deutschen Geistes" etc.) sich leidlich am Faust vertan hat, macht es eigentlich immer interessanter diesen Stoff zur Diskussion zu stellen.

    5) Kurz: "Was sollen wir davon halten?" Gute Frage! Genau so muss der Faust gelesen und diskutiert werden.

    Gruß
    sf-media
  16. Das frage ich mich wahrlich auch. Ich lese gerne und viel, mag zum Beispiel Schiller und Fontante unheimlich gerne, aber mit Goethe und besonders mit Faust (aber auch mit Werther) wusste ich nie etwas anzufangen. Vielleicht war er einfach etwas zu genial für mich...
    Aber nunja, seit wir den Faust-Monolog auswendig lernen mussten...aah!
  17. Ich würde sagen weil es viele in der Schule lernen mussten jedenfalls meine Eltern und Großeltern schon und ich letztes Jahr in der 9ten Klasse auch.
  18. atan schrieb:
    Ich würde sagen weil es viele in der Schule lernen mussten jedenfalls meine Eltern und Großeltern schon und ich letztes Jahr in der 9ten Klasse auch.

    Mir war Goethe eigentlich wie Thomas Mann immer etwas suspekt wegen ihrer sprachlicher Großspurigkeit, wie ich das empfand.
    Aber es ist einfach so, dass Goethe wie kaum ein Autor Gesprächsbedarf erzeugt.

    Das heißt statt schneller Antworten eröffnet jede Frage eine Gegenfrage. Ich habe da auf die Dauer fasst den Eindruck, dass viele Werke Goethes aund auch der Faust, dazu einladen ernster genommen zu werden, als der Autor vielleicht selbst beim Schreiben gewesen ist. Das geht mir nicht nurr beim Faust oder anderen großen Bühnenstücken Goethes so.
    Auch viele Gedichte und selbst die grroßen Romane wie Wilhelm Meister oder die Wahlverwandtschaften haben diesen Effekt bei mir.
    Ich denke einerseits wenn ich an die Sache insgesamt denke, was für einen albernen Blödsinn der Typ da zusammenschreibt. Aber sobald ich mir ein Handlungswendung oder Textstelle im Detail ansehe, komme ich nicht darum herum mich da hinein zu denken und zwat auf eine Weise, die so schnell keine billigen Antworten mehr zulässt.
    Bei Schiller ist das fast umgekehrt. Auf den ersten Blick denke ich Wow, genau, so muss man das machen. Und je mehr ich mir das im Detail ansehe umso weltfremder erscheint mir das ganze dann manchmal (!).
    gruß
    sf-media
  19. cpp-cplusplus schrieb:
    faust ist wahrscheinlich nur deshalb so bekannt weil es von Goethe ist

    Und wenn Goethe dann noch deswegen so bekannt ist, weil er den Faust geschrieben hat.
    Dann hat man endgültig nichts mit nichts bewiesen.

    Also nach meiner Einschätzung klappt das so nicht.

    Bei Faust würde ich so eher dazu tendieren zu sagen: Faust ist so berühmt, weil er nicht von Goethe ist, sondern Goethe da einen bereits in diversen Versionen vorliegenden alten Stoff neu verwurstet hat. Dann bekommt man aber das Problem, dass dann die anderen "Fäuste" vor und nach Goethe doch eigentlich genauso bekannt sein müssten, was zumindest nicht auf alle zutrifft.

    Aber ich gebe schon zu, dass Goethe mit seiner Neigung zu Allerweltswahrheiten das Stück leidlich mit mehr oder weniger bedeutsamen Pointen durchsetzt hat. Und die Mischung aus gehaltvollem nie völlig verdautem "Faustthema" und Goethes Neigung immer wieder aufs Ganze zielende Sprüche und Pointen da unter zubringen, macht den Stoff vielleicht zugleich leichter verdaulich als manch andere gelehrte Gelehrtentragödie wie auch gehaltvoller als manch andere empfindsam ausformulierte Literarische Anwandlung in Goethes Schaffen.
    Gruß
    sf-media
  20. soundadventure

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    Also ich habe Goethes Faust bereits vor über zwanzig Jahren in meinem Abitur als Thema gewählt. Es war zugegeben schon etwas anstrengend sich durch eins der längsten Gedichte zu arbeiten. Aber es war immer noch erträglicher als die "neuere" Literatur, beispielsweise Franz Kafka. Das war dann Lektüre, die einen in tiefe Depressionen stürzen kann und zum A....Läufer werden lassen könnte. (Ich darf dieses Wort jetzt nicht ausschreiben, da sonst automatisch der staatliche Polizeicomputer anfängt zu arbeiten.)
    Unser damaliger Mathe-Lehrer hat doch tatsächlich seinen gesamten Stoff der Oberstufe aus seinen persönlichen Schulmitschriften von 1957 abgelesen. Der muss wirklich nieeeee zu Hause irgendetwas vorbereiten. Da bleibt ihm schon mehr von den viel zu knapp bemessenen Schulferien, in denen Lehrer ja auch immer voll im Stress stehen. Vor allen Dingen Sport und Kunstlehrer. Jetzt braucht sich der Deutschlehrer aber auch nicht beschweren, er müsse irgendeinen neuen Stoff erarbeiten, da auch er die Originalmitschriften aus der Oberrealschule vom vorletzten Jahrhundert (oder Jahrtausend) verwenden kann. Dazu muss aber gewährleistet sein, dass auch die Lektüre aus der Zeit von Anno dunnemal stammt. Ergo: Goethes Faust.
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