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Was hat sich wirklich durch die EU verändert?

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  1. Autor dieses Themas

    sincer

    Kostenloser Webspace von sincer

    sincer hat kostenlosen Webspace.

    ho ;)

    Kürzlich habe ich mir eine Frage gestellt, die nicht wirklich etwas mit der EU-Wahl, aber dafür mit der EU zu tun hat...

    Was hat die EU verändert?

    Was ich in diesem Threat ungern möchte sind zu viele Meinungsäußerungen wie "Ich mag die EU nicht, weil..." oder "Ich finde die und den PolitikerIn gut, weil...". Was mich viel eher interessiert sind Fakten. Die persönliche Meinung von Dir könnte einfließen, wenn Du dazu schreibt, ob Dir persönlich diese bestimmte von dir genannte Veränderung der EU zusagt oder nicht. Weiters könntest Du noch eine kurze Begründung zu einem von Dir genannten Punkt geben, warum Du dafür oder dagegen bist. (Du kannst Deinen Punkt aber auch neutral bewerten, wenn Dir das lieber ist.)

    Ich mache einmal den Anfang als Demonstration:


    PRO
    +) Gleiche Währung innerhalb der EU (eh klar :D )
    +) Bessere Wirtschaftsbeziehungen innerhalb der EU (dito)

    KONTRA
    -) Die kommende Energiesparlampenpflicht (Energie gehört woanders gespart als beim Licht. Weiters beträgt der Energieverbrauch der Lampen im Haus gerade mal 1 oder 2 %... Bei Waschmaschine, Kühlschrank, Fernseher, PC und Co. sieht das ganze schon etwas anders aus. Ganz abgesehen davon wurde nicht darüber abgestimmt, sondern das ganze (wie so oft) einfach über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden.)


    Ich hoffe, dass wir gemeinsam einige nützliche Fakten sammeln können, damit sich am Ende eine schöne Liste ergibt... Also auf geht's: Wer Fakten kennt, möge sie hier posten :)

    lg
    Sincer
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  3. b******r

    Pro:
    Freie Wahl des Arbeitsplatzes innerhalb der EU.
    Fahndung nach Straftätern ist einfacher geworden.
    Der Euro, allesdings erst auf lange Sicht, z.Zt. wünsche ich mir die DM zurück.

    Kontra:
    Noch schlimmere Bürokratie als vorher.
    Völig Sinnfreie Gesetze und Verordnungen, Beispiel EU-Führerschein, Datenschutz usw.
    Ungerechte Verteilung der Kosten unter den Staaten.
    Überteuerte EU-Pensions-Ansprüche der Abgeordneten.

    Bisher gibt es kaum merkbare Vorteile. Aber wir haben auch das Problem dass wir die Umstellung mitmachen. In ein paar Jahren/Jahrzenten wird es kaum noch Probleme geben.
    Allerdings... Die haben es in den USA auch noch nicht hinbekommen. Selbst nach so langer Zeit gibt es dort noch unterschiedliche Gesetze in den Bundesstaaten.
  4. Ich nehme hier jetzt nur mal Stellung zu einer allgemeinen Entwicklung der EU: Seit der Gründung der damaligen EWG sind neben den Kern-Ländern immer mehr Länder beigetreten. Dies hat zum einen große Vorteile, aber durchaus auch Nachteile. Man einigte sich damals, dass ein Beitritt erst möglich ist, wenn gewisse wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Ziele in den Ländern erreicht sind. Das hat den Vorteil, dass somit die EU nicht durch ein wirtschaftlich schwaches Land geschwächt wird. Das ist heute nicht mehr so streng. Es gibt einige EU-Länder, die viel mehr Subventionen benötigen als andere. Das schwächt dann die gesamte EU.

    Weiterhin kommt es vor, dass auch nicht mehr die politischen Ziele so gleich sind. Das liegt aber auch daran, dass mit steigender Mitgliedszahl die Heterogenität mit wächst. Somit wird es zunehmend schwerer grundlegende Gesetze durchzuführen. [Diese Schwäche, die bei hoher Anzahl von Mitgliedsstaaten entsteht sieht man sehr stark an der UNO.] Das bremst die EU und deren Gesetzgebung enorm aus.
  5. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    Vorteile: Fallen mir außer den schon genannten keine mehr ein...

    Der 2. von dir (sincer) genannte Vorteil (der mit den Wirtschaftsbeziehungen) hat auch seine Kehrseite:

    - Deutsche (und auch österreichische) Firmen siedeln um, weil im EU-Osten die Arbeitskräfte wesentliich billiger sind.
    - Man kommt viel leichter an billigere Auslandsware, was die heimische Wirtschaft auch nicht unbedingt stärkt.
    - Zusätzlich haben wir speziell im Osten Österreichs das Problem, dass billige(re) Arbeitskräfte aus dem Ausland in unseren Arbeitsmarkt drängen. Gewisse Jobs z.B. auf dem Bau sind schon sehr stark mit solchen Arbeitern besetzt...

    bewahrer schrieb:
    [...]Pro: Der Euro, allesdings erst auf lange Sicht, z.Zt. wünsche ich mir die DM zurück.[...]

    Warum? Ist das nur ein Gefühl, oder hat das einen Grund?
  6. t*****b

    Ich denke, jeder Punkt hat seine Vor- und Nachteile. Zum Beispiel der Euro, man kann mit diesem fast in der gesamten EU bezahlen, auf der anderen Seite ist vieles teurer geworden. Darum würde ich nur die einzelnen Punkte auflisten und nicht gleich als Vor- oder Nachteil kategorisieren sondern beides dazuzu einzelnen erleutern.
  7. b******r

    kaetzle7 schrieb:
    bewahrer schrieb:
    [...]Pro: Der Euro, allesdings erst auf lange Sicht, z.Zt. wünsche ich mir die DM zurück.[...]

    Warum? Ist das nur ein Gefühl, oder hat das einen Grund?

    Ja es hat einen Grund.
    Zu DM Zeiten hatte ich ca. 1500 DM weniger als heute. Ich bin mit meiner Frau in den Urlaub gefahren, Essen gegangen, Tanzverein, wir waren ein bis 2 mal die Woche in der Kneipe und haben gespart.
    Wir hatten 2 Autos und ein Motorrad.
    Am Ende des Monats hatten wir noch Geld übrig, zum Sparen.
    Heute kein kein Urlaub mehr, nur noch ein Auto, Motorrad abgemeldet und kein Essen gehen, kein Tanzverein, keine Kneipe - Sparen, Fehlanzeige.
    Am Ende des Monats - ja, gerade genug um keine Schulden zu machen.
    Wir leben weißgott nicht schlecht, es geht vielen schlechter als uns. Glücklicherweise haben wir beide Arbeit und immer genug zum Essen und trinken.
    Aber, es ist wie es ist, Leute die alt genug sind um beide Währungen zu kennen werden mir zustimmen:
    Das Geld hat sich halbiert und die Preise sind gestiegen.

    Das ist kein klagen, es geht auch wieder aufwärts, aber es ist ein Fakt.
  8. Autor dieses Themas

    sincer

    Kostenloser Webspace von sincer

    sincer hat kostenlosen Webspace.

    ho ;)

    trueweb schrieb:
    Ich denke, jeder Punkt hat seine Vor- und Nachteile. Zum Beispiel der Euro, man kann mit diesem fast in der gesamten EU bezahlen, auf der anderen Seite ist vieles teurer geworden.

    Das stimmt natürlich. Wie du und bewahrer geschrieben haben ist es kaum anzuzweifeln, dass es einmal bessere Zeiten gab... Aber denkt mal über folgendes nach: Haben euch eure Großeltern / Eltern nicht auch immer erzählt... "Früher war das alles noch anders, da hat man für ein paar Groschen (Ich weiß leider nicht, was ein hundertstel von einer DM ist) schon was zum trinken bekommen..."
    Es ist doch nichts neues, dass die Gehälter sinken, und die Preise steigen... Und irgendwie geht es trotzdem.
    Auch wenn die Arbeitslosigkeit extrem hoch ist... und immer mehr steigt... ob das wirklich nur der EU zuzuschreiben ist, oder ob das auch sowieso gekommen wäre ist meiner Meinung nach fraglich.


    Allgemein muss ich sagen, dass die genannten Punkte sehr interessant sind. Ich bitte weiterhin um eine Erweiterung der Pro und Kontra Liste.

    Hier noch ein Kontrapunkt zur EU:
    -) Schlecht organisierte Förderungen. (Die EU fördert Teilweise Projekte / Firmen, die meiner Meinung und der vieler anderer nach nicht fördernswert, oder ungerechtfertigt sind, und lässt im Gegenteil wieder andere Projekte / Firmen in der Wüste stehen, die es wohl eher verdient, oder nötig hätten... Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an den MüllerMilch Post, den ich vor einiger Zeit gepostet hatte um ein Beispiel zu nennen.)

    lg
    Sincer
  9. b******r

    sincer schrieb:

    Das stimmt natürlich. Wie du und bewahrer geschrieben haben ist es kaum anzuzweifeln, dass es einmal bessere Zeiten gab... Aber denkt mal über folgendes nach: Haben euch eure Großeltern / Eltern nicht auch immer erzählt... "Früher war das alles noch anders, da hat man für ein paar Groschen (Ich weiß leider nicht, was ein hundertstel von einer DM ist) schon was zum trinken bekommen..."
    Es ist doch nichts neues, dass die Gehälter sinken, und die Preise steigen... Und irgendwie geht es trotzdem.
    Auch wenn die Arbeitslosigkeit extrem hoch ist... und immer mehr steigt... ob das wirklich nur der EU zuzuschreiben ist, oder ob das auch sowieso gekommen wäre ist meiner Meinung nach fraglich.
    Ja, da hast du prinzipiell recht, allerdings war es eine langsame Steigerung. Beim Euro dauerte es nur ein Jahr.
    Es ist sicher nicht nur der EU zu zuschreiben, vielmehr war es die Industrie/Gastronomie welche die Preise erhöht hat. Allerdings war die EU, besonders die Euro-Einführung der ausschlaggebende Punkt.
  10. sonok

    Moderator Kostenloser Webspace von sonok

    sonok hat kostenlosen Webspace.

    trueweb schrieb:
    Ich denke, jeder Punkt hat seine Vor- und Nachteile. Zum Beispiel der Euro, man kann mit diesem fast in der gesamten EU bezahlen, auf der anderen Seite ist vieles teurer geworden. Darum würde ich nur die einzelnen Punkte auflisten und nicht gleich als Vor- oder Nachteil kategorisieren sondern beides dazuzu einzelnen erleutern.


    dem stimme ich eigentlich zu. zb die "offenen" grenzen. man kann nahezu ungehindert herum fahren, andere können aber auch nahezu ungehindert herum transportieren.

    und für den stammtisch sei noch gesagt
    - ein wahnsinnig aufgebläter beamtenstaat ist das, der sich da selbst geschaffen hat
    - die politiker der staaten haben sich etwas erschaffen, womit sie ihre gesetzte auf nationaler ebene durchdrücken können und hinterher sagen "tut mir leid, lieber bürger, dies hat nun mal die eu so bestimmt"
    - die politiker der staaten können sich im europäischen licht sonnen, während es vor der haustür modert
  11. hk1992

    Moderator Kostenloser Webspace von hk1992

    hk1992 hat kostenlosen Webspace.

    Als pro Punkte würde ich auf jeden Fall noch aufnehmen:
    - Die offenen Grenzen
    - Keine Zollgebühren innerhalb der EU
    - Der Wettbewerb der Firmen wird ausgeweitet auf die anderen Mitgliedsstaaten
  12. sonok

    Moderator Kostenloser Webspace von sonok

    sonok hat kostenlosen Webspace.

    hk1992 schrieb:
    Als pro Punkte würde ich auf jeden Fall noch aufnehmen:
    - Die offenen Grenzen
    - Keine Zollgebühren innerhalb der EU
    - Der Wettbewerb der Firmen wird ausgeweitet auf die anderen Mitgliedsstaaten


    naja, wie gesagt, das ist eben zweischneidig.
    - offene grenzen ermöglichen auch eine regere verteilung von bunten pillen und ähnlichem
    - *hm*
    - ich denke mal gerade ein paar baufirmen hier in der brd dürften nicht allzuglücklich sein über den offenen wettbewerb mit manchen firmen aus dem osten. und wenn dann bei einer ausschreibung das günstigste angebot genommen werden muß, dürften auch einige nutzer solcher bausachen im nachhinein fluchen. es ist nicht unbedingt so, daß die qualitativ hochwertige arbeit "des westens" nur ein vorurteil ist. aber wenn überall die preise nur gedrückt werden, muß sich keiner wundern, daß dieselben straßen zb aller 3 monate neu geflickt werden müssen, daß in neu hochgezogenen häusern die wände feucht bleiben usw usf.

    edit
    naja, ich mag hier niemandem aus den östlichen staaten auf die füße treten, also es muß nicht immer so sein ... :wave:

    Beitrag zuletzt geändert: 3.6.2009 21:11:10 von sonok
  13. w************n

    Was die EU meiner Meinung nach versäumt, ist die Schaffung eines europäischen Bewusstseins in den Menschen. Man kann sich ja als Österreicher, Deutscher, Italiener oder Rumäne fühlen, doch man muss sich als Teil des europäischen Ganzen fühlen.
    Zurzeit sieht es im Europäischen Parlament so aus, dass jedes Land versucht, so viel Vorteile wie möglich für SICH zu gewinnen. Der so genannte Britenrabatt ist ein gutes Beispiel dafür.
    Deswegen sehe ich auch die kommende Wahl um das Europäische Parlament sehr skeptisch gegenüber. Jedes Land schickt seine Vertreter ins Rennen, um für sich die Kohlen aus dem Feuer zu holen.
    Die Wahl gehört mit gesamteuropäischen Volksvertretungen durchgeführt. Ich weiß, dass diese Forderung sehr schwer zu realisieren ist, aber es ist ein wichtiger Schritt, in europäischen Angelegenheiten die eigene Nation hinter sich zu lassen, um die Entscheidungen zum Wohle des ganzen europäischen Gedankens zu treffen.
  14. Autor dieses Themas

    sincer

    Kostenloser Webspace von sincer

    sincer hat kostenlosen Webspace.

    ho ;)

    wsg-radenthein schrieb:
    Was die EU meiner Meinung nach versäumt, ist die Schaffung eines europäischen Bewusstseins in den Menschen. Man kann sich ja als Österreicher, Deutscher, Italiener oder Rumäne fühlen, doch man muss sich als Teil des europäischen Ganzen fühlen.


    Da hast du sicher recht... Ich weiß nicht, wie das in Amerika bzw. in den USA ist, aber fühlen die sich wirklich als ganzes verbunden? Und wenn ja, muss man auch dazu sagen, dass sie es gar nicht anders kennen... Vor 65 Jahren haben wir Europäer noch untereinander Krieg geführt... ich kann mich nicht an einen Krieg zwischen Kalifornien und Washington erinnern XD

    Wenn wir schon beim Thema sind... das Denken über die EU bzw. in der EU bzw. von der EU...
    Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Entscheidungen der EU zu allgemein gehalten sind, und nicht wirklich auf die Bedürfnisse der Menschen in den verschiedenen Ländern abgestimmt sind.
    Um es ein wenig zu übertreiben: Man sollte doch kein Gesetz für die ganze EU heraus bringen, welches nur für einen Teil der Union sinnvoll ist. Ein übertriebenes Beispiel wäre eine einheitliche Art von Klimageräten... Alle kühlen nur um 10 Grad herunter, weil das zB Klima schonender wäre... Was für Länder wie Ö., D., oder Ch. ( //EDIT: Auch wenn die Schweiz jetzt noch nicht bei der EU ist...) ganz ok wäre, wäre in Italien, Spanien oder Griechenland einfach undenkbar... Und mir kommt es manchmal so vor, als würde die EU aber genau in diese Richtung handeln: Egal für wen - Hauptsache gleich und einheitlich.

    Damit also noch ein Kritikpunkt:
    -) Die Vereinheitlichung in der EU wird zum nachteil der Menschen übertrieben. (Persönliche Ansicht.)

    lg
    Sincer

    Beitrag zuletzt geändert: 5.6.2009 22:14:16 von sincer
  15. sincer schrieb: [...] Vor 65 Jahren haben wir Europäer noch untereinander Krieg geführt... ich kann mich nicht an einen Krieg zwischen Kalifornien und Washington erinnern [...]
    Nunja, es gab aber auch den "Civil War", also war die USA sich nicht immer so einig!

    sincer schrieb: [...] Damit also noch ein Kritikpunkt:
    -) Die Vereinheitlichung in der EU wird zum nachteil der Menschen übertrieben. (Persönliche Ansicht.) [...]

    Ich gebe dir dabei nicht mal Unrecht. Wobei ich das auch nachvollziehen kann. Man möchte ja grundlegend einheitliche Normen haben, die den wirtschaftlichen Austausch verbessern (Beispiel Euro oder Papierformat oder Handytarife in Europa) und da ist es natürlich schwer etwas zu finden, was für alle betroffenen Länder gut geeignet ist. Daher müssen nunmal auch die Abgeordneten der EU-Länder stark für die Interessen des eigenen Landes eintreten.
    Was noch anzumerken ist, dass es nicht immer eine Vereinheitlichung gibt. Beispiel Großbritannien: Die haben keinen Euro und zudem nicht mal eine Demokratie (sondern eine konstitutionelle Monarchie ;-) )
  16. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

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    Naja, der Sezessionskrieg ist ja schon bald 150 Jahr her und es gibt keinen lebenden Zeitzeugen mehr... Amerikaner sind allgemein eher patriotisch und es ist keine Seltenheit, wenn im Garten ein Fahnenmast mit den "Stars and Stripes" oben steht. Patriotismus ist ja etwas, das deutschen und österreichern (im Gegensatz zu den Schweizern) auf Grund ihrer Vergangenheit schon sehr abhanden gekommen ist. Ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt - aber wenn man schon kaum patriotische Gefühle gegenüber seinem eigenen Land verspührt, wie soll man dann diese gegenüber einer Union bekommen, die nicht einmal eine gemeinsame Verfassung zustande bringt...

    Und gemeinsame Normen sind in manchen Bereichen ja sogar sehr sinnvoll. Aber das, was die EU daraus macht, ist in vielerlei Hinsicht lächerlich. Wenn z.B. auf Grund einer EU-Richtlinie die Farbe der Straßenmarkierung vereinheitlicht wird (in Österreich war die früher gelb), dann ist das doch völlig überflüssig und kostet die betreffenden Länder nur viel Geld - sonst nichts...
  17. Meiner Meinung nach hat die EU nur wenig verbessert.

    Auf der positiven Seite steht, dass es ein offeneres Verhältnis zwischen den EU-Mitgliedsstaaten gibt, also z.B. eine gemeinsame Währung. Allerdings ist das auch so ziemlich der einzige Punkt, was man als positiv betrachten könnte. Ein aktuelles Beispiel: Der Vertrag von Lissabonn versucht die Verfassungen auszuhebeln - und damit ist die EU keine wirtschaftliche Vereinigung mehr. Was mit einer europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl anfing ist heutzutage über dem Grundgesetz anzusiedeln - wie kann sowas zustande kommen?

    Ich verstehe es nicht! Ein anderes aktuelles Beispiel: Türkei-Beitritt in die EU. Die Türkei ist wirtschaftlich ein kleines Kind im Gegensatz zu Deutschland und somit nur eine minimale wirtschaftliche Bereicherung. Jetzt kann man sagen, dass auch ein kleines bischen etwas ist - aber die Subventionen die die "reichen" Staaten der EU an die neuen Mitgliedsländer abgeben müssen sind ein vielfaches von dem zu erwartenden wirtschaftlichen Gewinn!

    Meine Meinung zur EU: austreten!
  18. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    bunkerwelten schrieb:
    Meine Meinung zur EU: austreten!

    Ein Austritt steht sicher nie zur Debatte, zumal Deutschland eine sher zentrale Rolle in der EU spielt. Ich denke sogar, dass es für Deutschland nicht einmal mehr theoretisch möglich wäre auszusteigen - da hängt einfach viel zu viel dran: es müsste wieder eine neue Währung eingeführt werden, die Grenzen wieder besetzt und viele Politiker würden ihren Job in Brüssel verlieren. Nein, dazu wird es garantiert nicht kommen...
  19. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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