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Wirtschaftskrise vorbei?

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  1. Autor dieses Themas

    relevation

    relevation hat kostenlosen Webspace.

    Hallo Leute!

    Ich arbeite in einem Betrieb bei dem wir sehr lange durchlaufzeiten haben (1 jahr und höher). Wir spühren die "wirtschaftskrise" erst jetzt im nachhinein.

    Wie siehts eigentlich in sachen Konjuktur aus mit Trends, Prognosen?
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  3. da die hauptursachen der krise nicht beseitigt, sondern nur geld in den kreislauf gepumpt wurde, sehe ich eher skeptisch auf den momentanen aufschwung. ich arbeite selbst in einem grossen medienunternehmen und in diesem geht es seit jahren entweder auf gleichem oder abfallendem niveau voran. die krise hat uns ebenso wenig getroffen wie der aufschwung davor und danach. insgesamt ist die zukunft in einer lobbyorientierten kapital- und marktwirtschaft negativ zu betrachten und die auswirkungen kommen meiner meinung nach in den nächsten jahren. der jetzige aufschwung ist nur eine momentaufnahme, kein wirklicher trend für diese art der gesellschaft / politik / wirtschaft.
  4. Wie Wirtschaftskrise? Man nannte das Finanzkrise...

    und eine Finanzkrise war es auch nicht... diese sogenannte Krise hat genau das bewirkt, weswegen die angeleiert wurde: sehr viele Kleinbanken, alleine 120 in den USA (Stand November 2009) sind Pleite, aus dem Wettbewerb ausgeschieden... haben das Spielfeld verlassen...

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/finanzkrise-zahl-der-us-bankenpleiten-steigt-auf-120;2480262

    so haben die Großbanken nun die herrschaft über die Immobilien, weniger Konkurrenz... der Plan finanzkrise ging doch sauber auf... und die Staaten schießen Geld hinzu wie verrückt... ging doch gut auf die Strategie der Mächtigen? Mensch leute, das Leben ist ein spiel und die Bankenmanager spielen auch gerne... nur im echten Leben und größeren Zahlen...

    die haben bestimmt in ihre schreibtische Kerben geritzt: Ha, wieder 20000 Arbeitslose verursacht... Wieder 50000Hektar Baugrund erobert und über 100000 Obdachlose verursacht, die bei uns noch viele schulden haben...

    Das sogenannte Vertrauen in die banken war die letzten 60 jahre eine infame lüge... durch die Globalisierung wurden die bankchefs Global Player, die Spaß am Spiel haben...

    Also,wenn ihr euer Geld auf einer bank anlegt, dann habt ihr es nicht gespart, sondern wie beim Pferderennen auf den Global playe dieser bank verwettet, also den Bankchef... so einfach ist das... wer heutzutage noch bei einer Bank spart, dem kann nicht mehr geholfen werden...

    Beitrag zuletzt geändert: 26.10.2010 15:53:53 von sebulon
  5. Die Krise war da und wird auch wieder kommen, keine Frage.

    ich hatte mich mit dem Thema im Zusammenhang mit Griechenland beschäftigt und einen Artikel geschrieben der erklärt warumm es zu solchen Krisen kommt und welche Zukunft unser System haben wird.

    Zu dem Artikel geht es HIER.

    Übrigens gibt es einige Alternativen zu unserem Geldsystem die auch Alternative Wärungen genannt werden.
    Mit solchen Systemen können solche Krisen in dieser Form nicht entstehen.

    Infos z.B. HIER

    LG
    DTLO
  6. sebulon hat vollkommen Recht.
    Das meiste Geld der USA ist in den Händen von Wenigen und das verschlimmert sich immer weiter.
    Ach ja die FED die amerikanische Zentralbank ist in Besitz von privaten banken
  7. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    So wie ich heute in den Nachrichten gesehen habe (Heute Journal bei ZDF um 19 Uhr), so dreht sich die Spirale mit Griechenlands Krise immer noch in beängstigendem Tempo abwärts. Trotz Milliardenhilfen aus der EU bleiben für den Handel und die Industrie die Umsätze um 20 % NIedriger als im Vorjahr und das Weihnachtsgeschäft ist gegenüber dem Vorjahr um 40% geschrumpft.

    Aber man braucht nur den Gedanekn mal weiter zu verfolgen. Weniger Gewinne heißt, daß mehr Leute entlassen werden. Mehr Arbeitslose drücken natürlich auch auf das SV System Griechenlands und mehr Arbeitslose bringen bei Industrie und Handel noch weniger Umsätze rein, weil den Arbeitslosen schlichtweg das Geld fehlt sich überhaupt irgendetwas zu kaufen.

    Die Finanzkrise der letzten Jahre ist immer noch nicht ausgestanden. Man merkt das aktuell an Griechenland, Irland, Italien Portugal und Spanien. Und diese Länder uiehn unseren Euro wieder ziemlich mit herunter.

    In Irland beispielsweise kriselt es auch, weil alles, was dort gekauft oder gebaut wurdem, sei es von Privatpersonen oder durch die Öffentlichkeit, wurde durch Kredite und Pump finanziert und nicht aus eigener Kraft erwirtschaftet.
  8. b******r

    Finanzkrise heißt nichts anderes als verspekulieren einzelner.
    Auch wenn wir gut raus gekommen sind, es wird wieder passieren. Und wir blödis können wieder dafür bezahlen. Lege ich Geld in dubiose Quellen an heißt es - PECH gehabt. Legen Länder so an heißt es - Deutschland zahlt.
    Dafür ist immer Geld da, für´s eigene Land nicht.

    Vorbei ist sie nicht, nur verschoben. Solange Banker machen können was sie wollen, ohne echte Konsequenzen, werden wir vor sowas nicht sicher sein.
  9. So wie es aussieht versucht die FED eine Inflation hervorzurufen: Immer mehr Geld wird gedruckt.
    Wenn der Dollar nichts mehr wert ist, ist es leicht seine Schulden zurückzuzahlen.
    Reichlich schlechte Zeiten um sein Geld an einer Bank anzulegen.

    Am schlimmsten gehts den ganz Armen die müssen für die Banken bluten.
    Das Geld das wir an der Bank anlegen geht für Mikrokredite mit hohen Zinsen (teilweiße 40%) an Afrika.
    Wer nicht zurückzahlen kann wird enteignet, so leicht geht das.
  10. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    dks schrieb: So wie es aussieht versucht die FED eine Inflation hervorzurufen: Immer mehr Geld wird gedruckt.
    Wenn der Dollar nichts mehr wert ist, ist es leicht seine Schulden zurückzuzahlen.
    Reichlich schlechte Zeiten um sein Geld an einer Bank anzulegen.

    Am schlimmsten gehts den ganz Armen die müssen für die Banken bluten.
    Das Geld das wir an der Bank anlegen geht für Mikrokredite mit hohen Zinsen (teilweiße 40%) an Afrika.
    Wer nicht zurückzahlen kann wird enteignet, so leicht geht das.


    Dein Beitrag wirft weitere Fragen auf.

    Du hast eine allseits bekannte Tatsache hier in den Raum gestellt, daß Kredite nach Afrika und in die dritte Welt gehen (zu nicht geringen Zinsen vielleicht). Das heißt im Endeffekt, daß der Steuerzahler, oder auch derjenige der bei einer Bank ein Sparbuch hat, im Endeffekt sein Geld in die Dritte Welt schickt. Klar die Leute da unten sind arm und leben unter unwürdigen Umständen, das bezweifelt hier niemand. Aber von was sollen denn die Dritte Welt Staaten die Kredite mit den hohen Zinsen wieder zurückzahlen? Deren Wirtschaft ist so ruiniert, daß die nicht genug abwirft um die Raten zu zahlen. Also wird immer mehr Geld da in diese Staaten investiert, in der Hoffnung, daß die irgendwann einmal die Krtedite wieder zurückzahlen können, was aber nie sein wird, bei den teilweise astronomischen (Un-)Summen die dorthin fließen.

    Deutschland selbst sitzt auf einen astronimisch hohen Schuldenberg und jedes Jahr kommen mehr und mehr Kredite dazu. Das legt doch eigentlich die Tatsache nahe, daß Deutschland jetzt Zeiten entgegengehen sollte, wo wir ersteinmal nur an uns denken sollten, das heißt ersteinmal weniger Hilfen fürs Ausland und das so eingesparte Kapital in wichtigeres zu stecken (Bildung Soziales und Infrastruktur) um da wieder auf einen grünen Zweig zu kommen.

    Ich denke, das Schlimmste ist noch nicht ausgestanden.

    Beitrag zuletzt geändert: 24.12.2010 15:07:36 von kalinawalsjakoff
  11. t*****b

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Du hast eine allseits bekannte Tatsache hier in den Raum gestellt, daß Kredite nach Afrika und in die dritte Welt gehen (zu nicht geringen Zinsen vielleicht). Das heißt im Endeffekt, daß der Steuerzahler, oder auch derjenige der bei einer Bank ein Sparbuch hat, im Endeffekt sein Geld in die Dritte Welt schickt. Klar die Leute da unten sind arm und leben unter unwürdigen Umständen, das bezweifelt hier niemand. Aber von was sollen denn die Dritte Welt Staaten die Kredite mit den hohen Zinsen wieder zurückzahlen? Deren Wirtschaft ist so ruiniert, daß die nicht genug abwirft um die Raten zu zahlen. Also wird immer mehr Geld da in diese Staaten investiert, in der Hoffnung, daß die irgendwann einmal die Krtedite wieder zurückzahlen können, was aber nie sein wird, bei den teilweise astronomischen (Un-)Summen die dorthin fließen.


    Das Geld für diese Länder kommt in der Regel nicht von Staaten oder staatlichen Banken, sondern von privaten Instituten. Dass diese die Schulden nicht zurück zahlen können ist berechnet, um diese Staaten ausbeuten zu können. Viele dieser Länder haben zwar keine funktionierende Konjuktur, sie sind dafür jedoch reich an Bodenschätzen. Oft haben diese Länder keine andere Chancen als das Angebotene Geld zu horrornden Krediten anzunehmen. So werden diese Länder systematisch ausgebeutet. Das Geld kriegen sie aber nicht für dessen Nutzen sondern durch die Geldgier anderer, die die schlechte Lage anderer ausnutzen um Profit zu generieren.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Deutschland selbst sitzt auf einen astronimisch hohen Schuldenberg und jedes Jahr kommen mehr und mehr Kredite dazu. Das legt doch eigentlich die Tatsache nahe, daß Deutschland jetzt Zeiten entgegengehen sollte, wo wir ersteinmal nur an uns denken sollten, das heißt ersteinmal weniger Hilfen fürs Ausland und das so eingesparte Kapital in wichtigeres zu stecken (Bildung Soziales und Infrastruktur) um da wieder auf einen grünen Zweig zu kommen.


    Das ist leider nicht so einfach. Deutschland hat ne Menge Schulden, aber stell dir mal vor, es werden keine neuen Kredite aufgenommen. Dann müsste man überall kürzen (zB wie von dir genannt bei Bildung, Sozialem und Infrastruktur), die Steuern würden extrem hochgehen und an hätte durch die stetig steigenden Unterhaltungskosten gar kein Geld mehr für die eigene Tasche, dadurch gibt es dann auch keine Kaufkraft, Produktionen müssten eingestellt werden, die Menschen verlieren ihre Jobs wodurch dann wieder keine Steuern gezahlt werden können... Ein Teufelskreis also. Wenn Deutschland dann für ein paar Milliarden bürgt, reist das auch nicht mehr viel raus, bei 1.867.173.743.644€ Schulden...
  12. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    trueweb schrieb:
    kalinawalsjakoff schrieb:
    Du hast eine allseits bekannte Tatsache hier in den Raum gestellt, daß Kredite nach Afrika und in die dritte Welt gehen (zu nicht geringen Zinsen vielleicht). Das heißt im Endeffekt, daß der Steuerzahler, oder auch derjenige der bei einer Bank ein Sparbuch hat, im Endeffekt sein Geld in die Dritte Welt schickt. Klar die Leute da unten sind arm und leben unter unwürdigen Umständen, das bezweifelt hier niemand. Aber von was sollen denn die Dritte Welt Staaten die Kredite mit den hohen Zinsen wieder zurückzahlen? Deren Wirtschaft ist so ruiniert, daß die nicht genug abwirft um die Raten zu zahlen. Also wird immer mehr Geld da in diese Staaten investiert, in der Hoffnung, daß die irgendwann einmal die Krtedite wieder zurückzahlen können, was aber nie sein wird, bei den teilweise astronomischen (Un-)Summen die dorthin fließen.


    Das Geld für diese Länder kommt in der Regel nicht von Staaten oder staatlichen Banken, sondern von privaten Instituten. Dass diese die Schulden nicht zurück zahlen können ist berechnet, um diese Staaten ausbeuten zu können. Viele dieser Länder haben zwar keine funktionierende Konjuktur, sie sind dafür jedoch reich an Bodenschätzen. Oft haben diese Länder keine andere Chancen als das Angebotene Geld zu horrornden Krediten anzunehmen. So werden diese Länder systematisch ausgebeutet. Das Geld kriegen sie aber nicht für dessen Nutzen sondern durch die Geldgier anderer, die die schlechte Lage anderer ausnutzen um Profit zu generieren.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Deutschland selbst sitzt auf einen astronimisch hohen Schuldenberg und jedes Jahr kommen mehr und mehr Kredite dazu. Das legt doch eigentlich die Tatsache nahe, daß Deutschland jetzt Zeiten entgegengehen sollte, wo wir ersteinmal nur an uns denken sollten, das heißt ersteinmal weniger Hilfen fürs Ausland und das so eingesparte Kapital in wichtigeres zu stecken (Bildung Soziales und Infrastruktur) um da wieder auf einen grünen Zweig zu kommen.


    Das ist leider nicht so einfach. Deutschland hat ne Menge Schulden, aber stell dir mal vor, es werden keine neuen Kredite aufgenommen. Dann müsste man überall kürzen (zB wie von dir genannt bei Bildung, Sozialem und Infrastruktur), die Steuern würden extrem hochgehen und an hätte durch die stetig steigenden Unterhaltungskosten gar kein Geld mehr für die eigene Tasche, dadurch gibt es dann auch keine Kaufkraft, Produktionen müssten eingestellt werden, die Menschen verlieren ihre Jobs wodurch dann wieder keine Steuern gezahlt werden können... Ein Teufelskreis also. Wenn Deutschland dann für ein paar Milliarden bürgt, reist das auch nicht mehr viel raus, bei 1.867.173.743.644? Schulden...


    Das ist mir schon klar, daß mit niedrigeren Krediten nicht mehr alles Finanziert werden kann. Aber mal ganz ehrlich, alle paar Wochen hört man, daß Deutschland Geld dorthin wegen Nothilfe verschiebt und dahin um ein Land vor der Pleite zu retten und vieles mehr. Ich weiß auch, daß Deutschland durch den Währungsfond dazu verpflichtet ist Griechenland oder Irland zu helfen um im Endeffekt den Euro stabil zu halten (zumindestens ist das der Sinn hinter dieser Instution). Dann verschlingt der Afghanistankrieg auch noch ne Menge Steuern die du und ich und viele andere arbeitende Leute in Deutschland zahlen. Also muß man in Bildung und Infrastruktur und desweiteren sparen, weil man eben nicht mehr Geld ausgeben kann als man hat.

    Aber ich denke man spart eben an der falschen Stelle. Deutschland beispielsweise pumpt das meiste Geld der EU Staaten nach Griechenland und Irland. Auch fließen viele Gelder nach Afghanistan. Ich denke eher man sollte sich doch überlegen wie man bei solchen Sachen etwas sparen kann bevor man bei Sozialleistungen und Bildung spart. Eine Gesunde und gut gebildete Bevölkerung bringt für den Staat und den Versicherungen doch langfristig gesehen das meiste Kapital. Gesunde Leute beanspruchen nur für Prävention irgendwelche Kassenleistungen und das kostet im Endeffekt weniger als wenn viele Leute durch Krankheiten Kassenleistungen beanspruchen. Weiterhin werden gut ausgebildete Fachkräfte von der Wirtschaft besser bezahlt als ein ungelernter Hilfs- oder Leiharbeiter. Bei höheren Löhnen springen doch am Jahresende mehr Steuern für den Staat raus, die er nutzen kann.

    Ich hoffe du kannst meinen Überlegungen folgen.
  13. t*****b

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Das ist mir schon klar, daß mit niedrigeren Krediten nicht mehr alles Finanziert werden kann. Aber mal ganz ehrlich, alle paar Wochen hört man, daß Deutschland Geld dorthin wegen Nothilfe verschiebt und dahin um ein Land vor der Pleite zu retten und vieles mehr. Ich weiß auch, daß Deutschland durch den Währungsfond dazu verpflichtet ist Griechenland oder Irland zu helfen um im Endeffekt den Euro stabil zu halten (zumindestens ist das der Sinn hinter dieser Instution). Dann verschlingt der Afghanistankrieg auch noch ne Menge Steuern die du und ich und viele andere arbeitende Leute in Deutschland zahlen. Also muß man in Bildung und Infrastruktur und desweiteren sparen, weil man eben nicht mehr Geld ausgeben kann als man hat.


    Das Geld kriegt Griechenland nicht direkt von uns, wir bürgen dafür "nur". Das heißt, wenn Griechenland das Geld nicht zurück zahlen kann (und davon gehe aber aus, weil sie es mit ihrer inneren Politik kaputt machen), müssen wir dafür gerade stehen. Auf der anderen Seite stehen uns große Gewinne aus, falls es Griechenland doch schaffen sollte.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Aber ich denke man spart eben an der falschen Stelle. Deutschland beispielsweise pumpt das meiste Geld der EU Staaten nach Griechenland und Irland. Auch fließen viele Gelder nach Afghanistan. Ich denke eher man sollte sich doch überlegen wie man bei solchen Sachen etwas sparen kann bevor man bei Sozialleistungen und Bildung spart. Eine Gesunde und gut gebildete Bevölkerung bringt für den Staat und den Versicherungen doch langfristig gesehen das meiste Kapital. Gesunde Leute beanspruchen nur für Prävention irgendwelche Kassenleistungen und das kostet im Endeffekt weniger als wenn viele Leute durch Krankheiten Kassenleistungen beanspruchen. Weiterhin werden gut ausgebildete Fachkräfte von der Wirtschaft besser bezahlt als ein ungelernter Hilfs- oder Leiharbeiter. Bei höheren Löhnen springen doch am Jahresende mehr Steuern für den Staat raus, die er nutzen kann.


    Bei höheren Löhnen hat man jedoch auch höhere Produktionskosten, die Produkte werden also teurer. Es macht also direkt keinen Unterschied, problematisch wird es dann jedoch für die Geringverdiener, solange es keinen Mindestlohn gibt und solange es jemanden gibt, der für weniger arbeitet. Ich rede hier nicht von den Fachkräften, sondern eher vom Mittelstand, der in Deutschland immer noch am größten ist. Und der Mindestlohn wird nicht kommen, da in Deutschland die Politik nach wie vor von der Wirtschaft gelenkt wird.

    /Edit: Dadurch werden wir dann aber für den Export uninteressanter und es wird mehr (billigere) Produkte importiert. Zusätzlich wird noch mehr ins Ausland ausgelagert, da die Arbeitnehmen dort dann noch billiger sind.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Ich hoffe du kannst meinen Überlegungen folgen.


    Ich denke, das krieg ich hin ;)

    Beitrag zuletzt geändert: 24.12.2010 17:39:15 von trueweb
  14. trueweb schrieb:
    "Das Geld kriegt Griechenland nicht direkt von uns, wir bürgen dafür "nur". Das heißt, wenn Griechenland das Geld nicht zurück zahlen kann (und davon gehe aber aus, weil sie es mit ihrer inneren Politik kaputt machen), müssen wir dafür gerade stehen. Auf der anderen Seite stehen uns große Gewinne aus, falls es Griechenland doch schaffen sollte."

    Das ist wohl der erste Fehler - wenn wir (als Steuerzahler) das Geld direkt verleihen könnten und dafür 5% bekommen würden, wäre das immer noch besser als wenn die Griechen unseren Banken 11% zahlen müssen.
    Den Waldbrand bekommt man damit ja eh nicht ausgetreten, die Schuldenuhr tickt ja wegen der "Bürgschaften" und der 11% nicht langsamer ...

    "Bei höheren Löhnen hat man jedoch auch höhere Produktionskosten, die Produkte werden also teurer. Es macht also direkt keinen Unterschied, problematisch wird es dann jedoch... "
    Wieviel % der realen Kosten sind noch LOhnkosten - früher war 1% Zinssteigerung deutlich teurer als 1% Lohnsteigerung ... (warum müssen wir also noch die Zinsen billig halen??)

    "Zusätzlich wird noch mehr ins Ausland ausgelagert, da die Arbeitnehmen dort dann noch billiger sind."
    Ah, läuft bei uns der Laden eben so gut, weil wir so teuer sind ... ist das nicht eher anders, unser Binnenmarkt dümpelt so (wie behauptet wird) weil wir so billig sind (was die Löhne angeht)...

    Ach, ich merke schon, Ökonomie ist mir zu schwer ...

    Ich weiß nur eins, mit Niedriglöhnen und den damit ausfallenden Sozialabgaben kommen wir nicht über die Runden, weder was die Renten, noch was die Krankheitskosten angeht und die Umzugskosten für den Klimawandel kriegen wir damit auch nicht vorfinanziert .... also muß alles aus dem Steuersäckel kommen, zumindest für die untere Hälfte der Einkommensbezieher.(Und das wird teuer und immer teurer)

    e.



    Edit by kaetzle7: "quotes" hinzugefügt - bitte zwecks Übersichtlichkeit Zitierfunktion benutzen!

    Beitrag zuletzt geändert: 31.12.2010 12:43:11 von kaetzle7
  15. hobbypfuscher

    hobbypfuscher hat kostenlosen Webspace.

    Das Geld ist immer noch da, nur in falschen Händen.
    Man hat niemandem was Gutes getan, es sei denn, den Wertpapierhaltern.
    In der EU rentieren über 30 000 Mrd US $ Anlagevermögen, die Staatenschulden noch nicht mal eingerechnet.
    D ist superreich.
    Die begütertsten ca. 5 % haben gar leistungslose Einkommen.
    2 % haben in D im Schnitt 900 bis 1000 mal so viel Vermögen, wie andere 80 % im Schnitt haben.
    Als sog. "Arbeitnehmer" rentieren sich Betriebe nicht: man ist teilleistungsreduziert umverteilungs-marginalisierter Kostenfaktor.
    Besser nachwuchslos nix tun, statt sich laufend affirmativ selbst zu diskriminieren.
    Da hat man dann Zeit für Forenplaudereien ;-)

    Immer neue Finanzblasen werden dazu angelegt, dorthin Wein aus alten Schläuchen zu pumpen.
    Dazu werden sog. "Arbeitnehmer" zwecks Durchlauferhitzung verheizt.
    Diese Krisenzyklen bedienen damit immer weiter auch erbrechtlich angehäuftes Vermögen.

    Hat mans mal begriffen, unterläßt man besser Nachwuchs und Ehe(n).
    Wer an "Wirtschaftskrise" oder "Finanzkrise" glaubt, hat von der Vermögensverteilung keine Ahnung.
    Das ist politisch gewollt - generell werden die Allermeisten für dumm verkauft und bereits schulisch dazu abgerichtet, später willig und billig Fremdvermögen zu mehren, fremde Erbgänge zu bedienen, fremde Kredite abzutragen, die Staatsgläubiger abgabenrechtlich zu bedienen.
    Es ist moderner Feudalismus.
    Dazu ist der Sozialstaat eingeführt, einer demokr. Entwicklung das Wasser abzugraben und die Marktwirtschaft zu strangulieren.
    Er bezweckt eine marktwirtschaftsfeindliche Leistungsunterbindungs-Gesellschaft, wovon weite Teile des ÖD (öffentl. Dienst) schmarotzen.
    Sozialstaat und ÖD sind auf max. 10 % zu reduzieren, während die Arbeitsgesetze weg und die AnbieterRechtsOrdnung her gehört.
    Arbeiten ist anbieten.
    Anbieterprofit ist analog Anlegerprofit zu managen.
    Wer arbeitnehmerisch zu denken abgerichtet wurde, wird das erst mal zu begreifen habe, was aber auch Solchen zuzutrauen ist.
    Denn wir haben neurale Plastizität: thinking will change your brain.
    Hirnwissenschaften: Interaktion von Neuronen bewirkt die Wahrnehmung.
  16. Wenn man sich das Bankensystem, Geldsystem und den Kapitalismus genauer ansieht wird man feststellen das Kapitalismus nur funktioniert wenn eine Knappheit an Waren besteht,
    Wir haben uns jedoch so weit, fortschrittlich entwicklet das wir viele Arbeitsplaetze durch Automatisierung ersetzt haben dadurch entstand eine Ueberfluss gesellschaft weil eben Maschinen keine 40 Stunden woche haben und weitaus effizienter Arbeiten und in dieser heutigen Gessellschaft hat unser Geldsystem wie wir es heute haben ausgedient.
    Dazu kommt das immer weniger Menschen Arbeit haben bzw. Arbeiten muessen.
    Diese Entwicklung wird in den naechsten Jahren vorran schreiten.

    Nun ist halt nur die Frage akzeptieren wir, dass das es nicht negativ ist und nutzen dieses Wissen um uns weiter von Arbeit zu befreien oder werden wir weitere Jahre damit verbringen uns darueber aufzuregen das die Stattsschulden weiter ansteigen und die Arbeitslosenzahlen steigen bis wir alle in Armut versinken.




    Nur zwei Videos die es etwas verdeutlischen weitere findet man wenn man sich etwas naeher dafuer interessiert.

    Wer fragen hat oder in die Thematik einsteigen moechte kann mir gern auch PM schreiben.

    Gruesse Caleb

  17. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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