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Würdet ihr Cryptominingsoftware für gratis Spiele erlauben?

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  1. Autor dieses Themas

    bruchpilotnr1

    Kostenloser Webspace von bruchpilotnr1

    bruchpilotnr1 hat kostenlosen Webspace.

    Hey Leute,

    ich wollte mal euch etwas Fragen.

    Würdet ihr es Spieleentwicklern erlauben, dass euer Rechner/Konsole Cryptowährungen schürft, während ihr dessen Spiele spielt und dass ihr dafür dieses Spiel umsonst spielen dürft ? Bedeutet also, dass diese Spiele nicht mehr gekauft werden müssten, sondern kostenlos heruntergeladen werden können. So stellle ich mir das vor.

    Es gab ja mal auf Steam ein Spielehersteller, der einen Moneroschürfer ins Spiel programmiert hat. Das Spiel kostete 9,99$ und hat dies Heimlich gemacht, ohne dies zu kennzeichnen. Es hieß "Abstractism"

    Minute 3:29



    Beitrag zuletzt geändert: 5.1.2022 5:23:46 von bruchpilotnr1

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  3. Kritisches Thema!
    Gehen wir mal davon aus, ein Spiel kostet 29.99 € ohne Miner und 0€ mit. Dann muss man berücksichtigen, dass das deine Leistung vom Rechner drastisch beeinflussen wird! Das Spielerlebnis ist zumeist so angelegt, dass man viel GPU und/oder CPU benötigt, der Rest erzeugt dann wahnsinnig Wärme und enormen Stromverbrauch.
    Je nach CPU/GPU hat man auch nur eine geringe Hash Rate, da diese ja nicht dafür gedacht sind, somit benötigt der Anbieter ein eher besseres Spiel um überhaupt Gewinne zu erzielen, da der Kunde dann natürlich häufig spielen muss. Dazu kommt, deine eigene HW ist stärker beantsprucht und dementsprechend reduziert sich auch die Lebensdauer. Insgesamt gesehen hat weder Anbieter, noch Kunde etwas davon! Wissentlich würde ich es nicht machen und wenn ich weiß, dass der Anbieter eine kostenpflichtige Version ohne den Miner hat, würde ich nicht einmal diese nehmen, da der Anbieter da diese einfach verstecken könnte.

    Dann kommen wir mal zum Anbieter. Wenn man sieht, wie viele Spiele kosten 50€ und mehr, also sollte man wenigstens 50€ erwirtschaften können pro Nutzer. Wenn jetzt 1€ nebenbei pro Stunde erwirtschaftet werden könnten, muss der Nutzer 50 Stunden im Spiel bleiben. wenn man nur 50 Cent erwirtschaftet, dann eben 100 Stunden. Jetzt gibt es Möglichkeiten, Miner vom Internet auszusperren, auch wenn diese auf einem Rechner intern laufen. Also muss der Anbieter auch berücksichtigen, dass es Kunden geben wird, deren Ertrag deutlich niedriger ist und manche vlt. auch etwas mehr haben, sodass das gesamte Mittel dann einen Mindestwert erreichen muss, um den Kunden lange zu binden.
    Jetzt weiß ich nicht, wer wie viel und häufig zockt (der Spielehersteller weiß es besser). Man kann also testen und herausfinden, ob es Sinn macht, sowas zu tun, insgesamt denke ich jedoch, wird es wenig bis keinen Nutzen für Anbieter oder Kunden geben, dies legal zu tun.
  4. Autor dieses Themas

    bruchpilotnr1

    Kostenloser Webspace von bruchpilotnr1

    bruchpilotnr1 hat kostenlosen Webspace.

    tchiarcos schrieb:
    Kritisches Thema!
    Gehen wir mal davon aus, ein Spiel kostet 29.99 € ohne Miner und 0€ mit. Dann muss man berücksichtigen, dass das deine Leistung vom Rechner drastisch beeinflussen wird! Das Spielerlebnis ist zumeist so angelegt, dass man viel GPU und/oder CPU benötigt, der Rest erzeugt dann wahnsinnig Wärme und enormen Stromverbrauch.


    Da hast du natürlich recht. Die Stromkosten wären etwas Höher und die Temperatur ebenfalls. Dass das Thema kritisch ist, weiß ich. Aber mir gefiel so ein wenig der Gedanke, dass auch Aufwändige Produktionen sogar Kostenlos sein könnten.

    Je nach CPU/GPU hat man auch nur eine geringe Hash Rate, da diese ja nicht dafür gedacht sind, somit benötigt der Anbieter ein eher besseres Spiel um überhaupt Gewinne zu erzielen, da der Kunde dann natürlich häufig spielen muss. Dazu kommt, deine eigene HW ist stärker beantsprucht und dementsprechend reduziert sich auch die Lebensdauer. Insgesamt gesehen hat weder Anbieter, noch Kunde etwas davon!


    Ich meine auch, dass es auch so geregelt sein soll, dass der Miningprozess eine Niedrige Priorität haben soll. Bedeutet also, dass der Miningprozess sich selbst so weit drosselt, dass ein Spiel angenehm zu Spielen ist ohne spürbare Leistungseinbrüche.
    [/quote]
    Wissentlich würde ich es nicht machen und wenn ich weiß, dass der Anbieter eine kostenpflichtige Version ohne den Miner hat, würde ich nicht einmal diese nehmen, da der Anbieter da diese einfach verstecken könnte.[/quote]

    Also in einer Vollpreis version wäre ich Definitiv dafür, dass dort keine Miner installiert oder vorhanden sind. Das wäre ja auch Täuschung. Und so wie der Spielehersteller von dem Spiel "Abstractism" ist das natürlich arglistige Täuschung. Da wäre ich auch nicht für.

    Dann kommen wir mal zum Anbieter. Wenn man sieht, wie viele Spiele kosten 50€ und mehr, also sollte man wenigstens 50€ erwirtschaften können pro Nutzer. Wenn jetzt 1€ nebenbei pro Stunde erwirtschaftet werden könnten, muss der Nutzer 50 Stunden im Spiel bleiben. wenn man nur 50 Cent erwirtschaftet, dann eben 100 Stunden. Jetzt gibt es Möglichkeiten, Miner vom Internet auszusperren, auch wenn diese auf einem Rechner intern laufen. Also muss der Anbieter auch berücksichtigen, dass es Kunden geben wird, deren Ertrag deutlich niedriger ist und manche vlt. auch etwas mehr haben, sodass das gesamte Mittel dann einen Mindestwert erreichen muss, um den Kunden lange zu binden.
    Jetzt weiß ich nicht, wer wie viel und häufig zockt (der Spielehersteller weiß es besser). Man kann also testen und herausfinden, ob es Sinn macht, sowas zu tun, insgesamt denke ich jedoch, wird es wenig bis keinen Nutzen für Anbieter oder Kunden geben, dies legal zu tun.


    Wenn es mehr Spieler geben wird, die das Spiel herunterladen und Spielen, dann gleicht sich das sogar aus Teilweise. Klar, viele haben nicht solche Hardcore Gaming rechner, aber einige Wenige haben sie. Und das wäre doch eine Überlegung wert darüber nachzudenken diesen Ansatz zu verfolgen. Der Mining Prozess soll natürlich nur so stark laufen, dass das Spiel angenehm und ohne spürbare Leistungseinbrüche gespielt werden kann.

    Und wie lange Spielen wir denn Spiele ? Ich hab in einigen Spielen mehrere Hundert Stunden verbracht. Bei Spielen die lange beschäftigen wie zb. Fallout 4 oder The Witcher 3 oder Minecraft lohnt sich das definitiv.

    Das mit der Lebensdauer der Hardware weiß ich nicht so genau, ob diese Relevante Einbußen macht, kann ich nicht sagen, da ich einen PC habe der ~10 Jahre alt ist und kein Teil jemals Defekt gewesen ist oder Ausgetauscht wurde.
  5. Ich mache mir mal nicht die Mühe alle Zitate einzuordnen ;-)

    Priorisierung:
    Ja, Prio muss sein, allerdings ist es ja eher so, dass der Hersteller auch Gewinne haben möchte, somit wird von vorn herein darauf gesetzt werden, dass eine Mindesthash zur Verfügung stehen muss, um Erfolg zu haben, also das Spielerlebnis wird unter allen Fällen leiden.
    Niur mal als Beispiel, wenn du einen Multicore CPU hast mit bspw 4 Kernen, wird das Programm gezielt so abgefahren, dass min. 1 Kern ausschließlich minen wird im äquivalent. Dazu kommt, dass das System im Hintergrund ebenfalls 1 Kern benötigt. Also reduziert sich damit automatisch die maximale Leistung des Spiels, insofern der Programmierer das auch wirklich so steuern kann.

    Anzahl von Spieler vs. Kosten bei Kauf:
    Wenn wir nochmal da hin gehen, was ich vorher geschrieben hatte, bei 1€ Gewinn pro Stunde für den Hersteller, muss ein Spieler 50h für 50€ spielen. Dazu kommt, dass manche Spieler deutlich schneller den Spass verlieren und manche extrem viel mehr machen, der Durchschnitt macht es eben. Jetzt kann man auch den Psychofaktor rein nehmen. Wenn ich für ein Spiel zahle, dann habe ich auch die indirekte Erwartung an mich selbst, viel und lang zu zocken. Wenn ich ein Spiel vermeintlich kostenfrei bekomme, dann ist dieser indirekte Druck weg, also verabschiedet man sich deutlich früher, wenn einem das Game nicht gefällt.
    Natürlich gibts noch mehr Dinge, die zu beachten sind, aber ich habe meine Zweifel, dass es legal bei vielen Spielen funktionieren würde. Ich kanns mir bei Minigames vorstellen, wie Solitaire oder Mahjongg aber weniger bei Spielen, die auf anspruchsvolle Grafik setzen.
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