kostenloser Webspace werbefrei: lima-city


Abstimmung: EU-Parlament stimmt FÜR Zerschlagung von Google

lima-cityForumSonstigesPolitik & Wirtschaft

  1. Autor dieses Themas

    ortsunabhaengigarbeitenundleben

    ortsunabhaengigarbeitenundleben hat kostenlosen Webspace.

    Hallo zusammen,

    erstaunt habe ich den folgenden Artikel gelesen:

    Link zur Quelle: https://www.googlewatchblog.de/2014/11/abstimmung-eu-parlament-fuer/

    Auf Anhieb weiß ich erst einmal nicht, was ich davon halten soll und welche Auswirkungen dieser Beschluss für Webseitenbetreiber hat. Was meint Ihr?
  2. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

    lima-city: Gratis werbefreier Webspace für deine eigene Homepage

  3. bruchpilotnr1

    Kostenloser Webspace von bruchpilotnr1

    bruchpilotnr1 hat kostenlosen Webspace.

    Ich finde das aber nicht fair vom EU Parlament. Warum sollte man Google zerschlagen wollen? Okay ein grund ist die riesige datensammellei die eigendlich nicht zwingend notwendig ist. Aber sonst liefert und google genau das was wir suchen, tag für tag, jahr für jahr. Die wollen bestimmt nur, dass jemand wieder Sog. Duden kauft damit die bücher auch verkauft werden ^^.
  4. ortsunabhaengigarbeitenundleben schrieb:
    welche Auswirkungen dieser Beschluss für Webseitenbetreiber hat. Was meint Ihr?

    Auswirkungen hat dieser Beschluss vorerst keine, abgesehen davon, daß dadurch Google mal wieder etwas mehr in den Fokus der Berichterstattung geraten ist. Für Webseitenbetreiber wird sich auch erst dann was ändern, wenn die EU-Kommission diesen Beschluss aufnimmt und ihm in ihrem Handeln folgt, was zur Zeit, wie im verlinkten Artikel ja auch genannt, nicht wahrscheinlich ist. Was sich dann eventuell ändert, steht allerdings in den Sternen.


    bruchpilotnr1 schrieb:
    Ich finde das aber nicht fair vom EU Parlament. Warum sollte man Google zerschlagen wollen? Okay ein grund ist die riesige datensammellei die eigendlich nicht zwingend notwendig ist. Aber sonst liefert und google genau das was wir suchen, tag für tag, jahr für jahr. Die wollen bestimmt nur, dass jemand wieder Sog. Duden kauft damit die bücher auch verkauft werden ^^.

    Kann es sein, daß Du den Artikel nicht gelesen oder verstanden hast?

    Niemand will dir die Google-Suche wegnehmen.
    Es geht darum, den Konzern Google zu entflechten und zu zwingen, sich von einigen Geschäftsfeldern zu trennen.
    Die Idee dahinter ist nicht neu und auch nicht verkehrt. Schon andere Konzerne sind so behandelt worden, wenn sie zu viel Macht und Einfluß hatten. Außer dem Konzern kann niemand ein Interesse daran haben, daß sich Monopole bilden.Zumindest dann nicht, wenn es um Sparten und Produkte geht, die benötigt werden. ( Ein Monopol für Herstellung und Vertrieb von, mit Vogelkot gefüllten Schokokugeln wird wohl niemanden großartig interessieren. :wink: )

    Schau dir mal an, was mittlerweile alles zum Googlekonzern gehört: Unternehmen, Produkte

    Da ist sicherlich einiges an Potential für diverse Interessenkonflikte.
    Stell dir vor du betreibst einen Blog und der wäre nur in der Googlesuche zu finden, wenn Du ihn bei blogger.com betreibst.

    Weöche Macht Google hat, sieht man als Webmaster z.Zt. doch wieder recht gut. Google schreibt uns an und FORDERT Webseiten mobilfreundlich zu gestalten,, und dies am besten nach Googles Konzept des "mobile first". Die Drohung, die Seite abuwerten, wenn der Webseitenbetreiber der Forderung nicht nachkommt wird gleich mitgeliefert.
    Warum passiert das wohl? Sicher nicht, um das Web besser zu machen, sondern weil Google ein Interesse daran hat. Stichwort Android Hard- und Software.

    Auch der Wunsch danach, daß der Webmaster seine Seite doch bitte verschlüsselt ausliefert, ist nicht ganz uneigennützig.


  5. bruchpilotnr1

    Kostenloser Webspace von bruchpilotnr1

    bruchpilotnr1 hat kostenlosen Webspace.

    also wie ich das richtig verstehe willst du mir sagen das google seine produkte wie blogger.com im vordergrund stellt um diese besser aussehen zu lassen?

    Tatsache ist nunmal das google inc google.com(.de, .org etc) gehört. Sie sind wie webmaster und können ihre seiten und deren suche so "beeinflussen" wie sie wollen (Ok das mit den zwingen die seiten auf mobile aufzubereiten ist nicht gerade eine tolle idee).

    Auch ich könnte wenn ich dazu lust hätte zb. auch in einer leicht erstellten webseite mit suchfunktion es so manipulieren dass erst meine "Dienstleistungen" oder Webseiten nach oben rücken und danach erst die drittanbieter. Wer sollte mich daran hindern? wer darf mich daran hindern? Richtig Keiner weils meine website ist und nicht die von dem EU Parlament.

    Sollten meine schriftlichen Worte falsch oder gänzlich unkorrekt sein, so müsst ihr mir einen Gesetzesparagraph nennen in dem das verboten ist.
  6. mein-wunschname

    mein-wunschname hat kostenlosen Webspace.

    bruchpilotnr1 schrieb:
    Ich finde das aber nicht fair vom EU Parlament. Warum sollte man Google zerschlagen wollen?


    1.
    In der Politik geht es nicht um Fairness, sondern um Interessen.
    2.
    Du bist möglicherweise noch etwas jünger (zumindest als ich), aber auch wenn du es dir deshalb nicht vorstellen kannst - es gab ein Leben und ein Internet und Suchdienste vor Google und es wird diese Dinge und noch andere mehr auch ohne Google geben.

    Übrigens ist kaum eine große Wirtschaftsregion so googlegeil wie (EU-)Europa, selbst in den USA ist Googles Marktanteil deutlich niedriger. In Ländern wie China, Südkorea oder Russland ist Google ohnehin nicht der Marktführer.
  7. Hallo :wave:

    Gibt es nix besseres zum Zerschlagen? Nestle? Unilever?

    Auf Google Produkte könnte ich verzichten, auf die beiden vermutlich nicht so einfach.

    mfg :wave:
  8. bruchpilotnr1 schrieb:
    [...]
    Sie sind wie webmaster und können ihre seiten und deren suche so "beeinflussen" wie sie wollen (Ok das mit den zwingen die seiten auf mobile aufzubereiten ist nicht gerade eine tolle idee).
    [...]
    Sollten meine schriftlichen Worte falsch oder gänzlich unkorrekt sein, so müsst ihr mir einen Gesetzesparagraph nennen in dem das verboten ist.

    Im Einzelnen enthält das Gesetz vor allem Bestimmungen betreffend

    das Verbot und die Kontrolle bestimmter Wettbewerbsbeschränkungen (Kartellverbot),
    den Missbrauch marktbeherrschender Stellungen,

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_gegen_Wettbewerbsbeschr%C3%A4nkungen

    Bitte beachte: in Deutschland herrscht die soziale Marktwirtschaft. In Amerika kannst du das "soziale" streichen.

    Soziale Marktwirtschaft bedeutet, dass es unter anderem keine Monopole (so wie bei Google) gibt, da diese den anderen Unternehmen schaden und das Unternehmen eine zu große Macht erhält, die es unfair gegenüber den Bürgern ausnutzen kann.

    In Deutschland wird ein zu großes Unternehmen, das ein anderes großes Unternehmen schlucken will (oder fusionieren), schnell ein Verbot dafür erhalten, während in den USA so etwas einfacher machbar ist.

    Du darfst also, wenn du in Deutschland ein erfolgreicher Unternehmer bist, nicht so viel machen wie in den USA.
  9. bruchpilotnr1 schrieb:
    also wie ich das richtig verstehe willst du mir sagen das google seine produkte wie blogger.com im vordergrund stellt um diese besser aussehen zu lassen?

    Nein, das will und sage ich nicht! Ich stelle nur dar, daß es möglich ist.
    Ist es denn so schwer, einfach mal das zu lesen, was man geschrieben vor sich sieht? Ich habe doch den Konjunktiv nicht benutzt, weil das so toll aussieht, sondern weil eine Bedeutung dahinter steckt. :wall:


    Auch ich könnte wenn ich dazu lust hätte zb. auch in einer leicht erstellten webseite mit suchfunktion es so manipulieren dass erst meine "Dienstleistungen" oder Webseiten nach oben rücken und danach erst die drittanbieter. Wer sollte mich daran hindern? wer darf mich daran hindern? Richtig Keiner weils meine website ist und nicht die von dem EU Parlament.

    Nur teilweise richtig. Wenn DU das machst, wird wohl kein Hahn danach krähen (Vermutlich wird es sogar niemand bemerken). Sobald die Suchfunktion deiner Webseite aber eine, einer Monopolstellung nahe kommende Stellung im Web hat, greift das Kartellrecht. Siehe Zitat und Link von webfreclan.
    Aber selbst bei kleineren Seiten könnte (hier und im Folgenden bitte wieder auf den Konjunktiv achten!) derartiges Tun zu Problemen führen. Da könnte sich ein Mitbewerber auf Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht berufen. Das aber sei nur am Rande bemerkt, denn es führt hier zu weit und hat mit dem Ansinnen des EU-Parlamentes nichts zu tun.

    Sollten meine schriftlichen Worte falsch oder gänzlich unkorrekt sein, so müsst ihr mir einen Gesetzesparagraph nennen in dem das verboten ist.

    Müssen wir das? :wink: Denkanstösse und Stichworte sollten zur Selbstinformation ausreichen.
  10. bruchpilotnr1

    Kostenloser Webspace von bruchpilotnr1

    bruchpilotnr1 hat kostenlosen Webspace.

    webfreclan schrieb:
    bruchpilotnr1 schrieb: Sollten meine schriftlichen Worte falsch oder gänzlich unkorrekt sein, so müsst ihr mir einen Gesetzesparagraph nennen in dem das verboten ist.


    Bitte beachte: in Deutschland herrscht die soziale Marktwirtschaft. In Amerika kannst du das "soziale" streichen.

    Müssen wir das? :wink:


    ok das mit den müssen ist ja so ne sache. Ich würd hier gern zu du kannst ändern aber naja.


    Da in deuschland die "soziale Wirtschaft xD" herrscht und in Amerika nicht kann keiner In der EU Google etwas vorschreiben. Die Server sind alle in den vereinigten Staaten. Dort herrschen, wie du ja sagtest andere Gesetze -> keine Soziale marktwirtschaft.

    Beitrag zuletzt geändert: 23.4.2015 6:37:48 von kaetzle7
  11. Google möchte den Markt beherschen andere Unternehmen können nur sehr schwer Erfolgreich werden da Google alles macht um Erfolgreicher zu sein.

    Die Ersten Suchergebnisse sind immer Google seiten andere kommen immer erst danach.

    Das ist meiner Meinung nicht richtig.
    Ich finde das von der EU gut.

    Beitrag zuletzt geändert: 22.4.2015 20:47:51 von rocococo
  12. rocococo schrieb:

    Die Ersten Suchergebnisse sind immer Google seiten andere kommen immer erst danach.
    .


    Da verstehe ich jetzt allerdings nicht, was du meinst. welche Googleseiten kommen als Erste, wenn ich zb Informationen zu einem bestimmten Musikstück, oder Komponisten o. ä. suche.

    Vielleicht muss ich dazusagen, dass ich Scriptblocker und Adblocker in meinem Browser verwende, und selten irgendwo Werbung sehe.

    die Googlesuche gibt gewichtete (Ranking !) Ergebnisse aus, aber meist gibt es viele Seiten von diesen Ergebnissen, und bei Themen die mich interessieren geh ich schon auch bis zur Nr. 321 in der Auflistung.

    ---


    aber zum Thema ...

    Ich würde es gut finden, wenn die EU (ich nehme an, die Kommision ist da gemeint) Geld in die Hand nehmen würde und die Entwicklung von europäischem Software-Handwerk und (von mir aus) -Industrie zu unterstützen - um ein Gegengewicht zu schaffen und nicht die ganze Kohle aus den Werbeausgaben pauschal nach Kalifornien zu überweisen. Im grossen Stil gehts da ja echt um einen Haufen bedruckter Scheinchen mit Nullen drauf.

    Also zb. die Entwicklung einer konkurrenzfähigen Suchmaschine mit einem konkurrenzfähigen WerbeNetzwerk, und die Gewinne daraus wiederum in nachhaltige Projekte in Europa stecken. (Manchmal darf man auch träumen ....)

    Natürlich hat Google einen grossen Vorsprung mittlerweile, aber die Zyklen in dieser Branche werden ja nicht in 100erten Jahren gemessen, siehe facebook und Konsorten, das sind ja alles nicht so alte eingesessene Unternehmen (wie zb IBM - kennt das noch jemand ?).

    Also, ob diese ganze Juristerei mit elendslangen Verhandlungen und Einsprüchen und Anrufen der nächsthöheren Instanzen usw wirklich zum gewünschten Ergebnis führt ?

    Wie gesagt, aktives Herangehen an eine eigene wirtschaftlich tragfähige Sache würde mir besser gefallen.

    Genauso wie es mir eigentliche nicht gefällt, dass so viele Fertigungsarbeitsplätze nach Asien transferiert wurden.
    Diese Entwicklung hat ja schon vor langer Zeit begonnen, aber sicher nicht unbedingt zum Vorteil unserer gemeinsamen Wirtschaft. Das ist aber ein anderes (wenn auch ähnliches) Thema.



    Beitrag zuletzt geändert: 22.4.2015 22:48:46 von flamm
  13. rocococo schrieb:
    Google möchte den Markt beherschen andere Unternehmen können nur sehr schwer Erfolgreich werden da Google alles macht um Erfolgreicher zu sein.

    Welche Firma möchte das nicht? Wer nicht versucht, erfolgreicher zu werden, geht unter.

    Die Ersten Suchergebnisse sind immer Google seiten andere kommen immer erst danach.

    Du benutzt wohl ein anderes Google als ich. :wink:
    Was Du wohl meinst, sind Werbeeinblendungen, die allerdings vor den Suchergebnissen stehen und auch deutlich als solche gekennzeichnet sind.



    Beitrag zuletzt geändert: 23.4.2015 6:34:05 von kaetzle7
  14. mein-wunschname

    mein-wunschname hat kostenlosen Webspace.

    flamm schrieb:
    Also zb. die Entwicklung einer konkurrenzfähigen Suchmaschine mit einem konkurrenzfähigen WerbeNetzwerk, und die Gewinne daraus wiederum in nachhaltige Projekte in Europa stecken. (Manchmal darf man auch träumen ....)

    Die Idee finde ich auch gut.
    flamm schrieb:
    Natürlich hat Google einen grossen Vorsprung mittlerweile, aber die Zyklen in dieser Branche werden ja nicht in 100erten Jahren gemessen, siehe facebook und Konsorten, das sind ja alles nicht so alte eingesessene Unternehmen (wie zb IBM - kennt das noch jemand ?).

    Allerdings zeichnet sich ja nicht mal irgendwo etwas derartiges ab. Allein für die Abstimmung der EU-Länder untereinander würde man Jahre benötigen.
  15. mein-wunschname schrieb:
    Allerdings zeichnet sich ja nicht mal irgendwo etwas derartiges ab. Allein für die Abstimmung der EU-Länder untereinander würde man Jahre benötigen.

    und da liegt ja ein Hund begraben, warum die EU in manchen Belangen so ineffizient ist.

    Für so ein Projekt braucht man ja nicht die Zustimmung aller von Malta bis Finnland. Fähige Leute, 100 mio Startkapital, und los gehts - alle europäischen Suchanfragen laufen über EUROFIND und die Kohle für die eingeblendete Werbung bleibt am alten, inkontinenten Kontinent. Und dann werden sich alle Entscheidungs- und Leistungsträger gerne damit brüsten, von Zypern bis Litauen.
    Die Chinesen sind ja auch keine riesen Google-Fans (ok, da spielen andere Faktoren eine Rolle)

    Ich bin Österreicher. Wir sind ja noch nicht so lange in der Union wie die Gründerstaaten.
    Aber was aufgefallen ist ... für die kleinen regionalen Projekte, da haben sich die kleinen lokalen Politiker sehr wohl eingesetzt, um dafür Zielgebiet- dies oder das -Förderung zu bekommen. Und freuen sich, da ein bisschen und dort ein Bisschen bekommen zu haben, für Ortsverschönerung und Betriebsansiedlung (10 Arbeitsplatze oder gar 50) und die neue Kläranlage ... - und die grosse Kohle rauscht nur so an uns vorbei hinaus in die weite Welt, unterstützt durch Steueroasenerleichterungen für (unter anderem Google Irland, und all die anderen Steuervermeider)

    Und bei dem in der Pipeline befindlichen TTIP-Abkommen klingt es ja auch so, als würden da sehr stark die Konzerne in den US of A profitieren.

    Also 'Google behindern' oder ähnliche Strategien greifen meiner Meinung nach zu kurz. Und auch da die EInigung dafür Jahre dauert. Und ein schaler Beigeschmack bleibt dann trotzdem.
    Weil - wenn Google besser ist als die anderen Nasenbohrer, dann sind sie eben besser.
    Und Elvis war zu seiner Zeit auch ein grösserer Act als Horst Buchholz, Udo Jürgens oder Johnny Holliday.

    Ich persönlich verwende Google-Services seit es sie gibt, also seit mehr als 10 Jahren. Zu Beginn war da ja eine Aufbruchsstimmung und tatsächlich etwas Neues, und keiner hierzulande hätte sich träumen lasse, dass daraus so ein Monster (grössenmässig gemeint) wird.
    Und, ich hatte in all den Jahren nie einen erkennbaren Nachteil daraus, Google-Services zu verwenden. Also ich kann eigentlich nichts Schlechtes darüber sagen, ausser .... dass die Gewinne daraus aus Europa abfliessen und durch die Steuervermeidungsstrategien sehr sehr wenig hier bleibt.
    Aber durch meine Adblocker entsteht durch mich wenig Profit für Google. Und das ist denen eigentlich auch egal, das meine ich mit ... ich konnte bis jetzt noch keinen Nachteil für mich persönlich sehen. Wurde nie behindert oder eingeschränkt, und meine Daten haben sie auch an keine Spamversender verkauft. (Was da mit einer Zusammenarbeit mit der NSA los ist erfährt ja sowieso keiner von uns Usern, und wenn, dann sind auch alle anderen grossen Datenschaufler unter der Fuchtel der Geheimdienste).

    Beitrag zuletzt geändert: 23.4.2015 13:45:33 von flamm
  16. Autor dieses Themas

    ortsunabhaengigarbeitenundleben

    ortsunabhaengigarbeitenundleben hat kostenlosen Webspace.

    Hallo zusammen,

    ich denke, dass wirtschaftliche Interessen der tatsächliche Grund sind. Meine Meinung ist, dass durch die Zerschlagung von Google die Freiheit von Unternehmen eingeschränkt wird. Das Google Daten gesammelt hat und weiterhin sammelt, ist so gut wie jedem bekannt, Ich glaube nicht, dass Du einem Zeitpunkt, wo in der EU wieder laut nach der Einführung der Vorratsdatenspeicherung gerufen wird, der Grund für diese Entscheidung ist. Ich denke, eher, dass Google jemanden auf die Füße getreten ist. Warum zerschlägt die EU nicht zum Beispiel Monsanto?
  17. ortsunabhaengigarbeitenundleben schrieb:
    Warum zerschlägt die EU nicht zum Beispiel Monsanto?

    Ganz einfach: Monsanto ist zwar groß, aber weit von einer Monopolstellung entfernt. Lt. Wikipedia hat Monsanto z.B. bei gechütztem Saatgut nur einen Marktanteil von 23% und 72%bei gentechnischen Saaten (in dem Bereich wird es wohl schwer, von den Kartellbehörden Genehmigungen für eitere Zukäufe zu bekommen).
  18. bruchpilotnr1

    Kostenloser Webspace von bruchpilotnr1

    bruchpilotnr1 hat kostenlosen Webspace.

    rocococo schrieb:
    Google möchte den Markt beherschen andere Unternehmen können nur sehr schwer Erfolgreich werden da Google alles macht um Erfolgreicher zu sein.


    Ja natürlich macht google das. Google möchte ja groß werden. Wenn du ne firma hast und du stellst etwas her oder hostest webseiten zb. , würdest du doch auch wollen das alle nur deine dienste in anspruch nehmen. Denn du weisst, je mehr du verkaufst, desto größer wird deine firma. Als firmenleiter will man immer das alle menschen nur deine ware, produkt, etc. kaufen.

    Die Ersten Suchergebnisse sind immer Google seiten andere kommen immer erst danach.


    Stimmt nicht so ganz. Wenn du zb. etwas suchst, was google auch anbietet wie zb. blogs (blogger.com) musst du dich nicht wundern, wenn dir blogger.com vorgeschlagen wird.

    Das ist meiner Meinung nicht richtig.
    Ich finde das von der EU gut.


    Was kümmert es dich, wenn google dies macht? ändert das gleich alles? kannst du damit nicht leben? wenn nicht, musst du google nicht weiter nutzen. Nutze doch duckduckgo.com wenn du meinst das google dies nicht darf oder es nicht richtig macht.

    Lg BruchpilotNr1

  19. unlängst habe ich ein paar Zahlen in diesem Zusammenhang gelesen ...

    Google hat 2014 , nach eigenen Schätzungen, 3,5 bis 4 Mio. Euro für Lobbying. in der EU ausgeben.
    9 Mitarbeiter waren / sind für diese Aufgabe beschäftigt.
    (In Amerika waren es 17 Mio. $)

    Der Quartalsgewinn von Google im 1. Quartal 2015 betrug übrigens ca 3,6 Mia. $
  20. flamm schrieb:



    aber zum Thema ...

    Ich würde es gut finden, wenn die EU (ich nehme an, die Kommision ist da gemeint) Geld in die Hand nehmen würde und die Entwicklung von europäischem Software-Handwerk und (von mir aus) -Industrie zu unterstützen - um ein Gegengewicht zu schaffen und nicht die ganze Kohle aus den Werbeausgaben pauschal nach Kalifornien zu überweisen. Im grossen Stil gehts da ja echt um einen Haufen bedruckter Scheinchen mit Nullen drauf.

    Also zb. die Entwicklung einer konkurrenzfähigen Suchmaschine mit einem konkurrenzfähigen WerbeNetzwerk, und die Gewinne daraus wiederum in nachhaltige Projekte in Europa stecken. (Manchmal darf man auch träumen ....)

    Natürlich hat Google einen grossen Vorsprung mittlerweile, aber die Zyklen in dieser Branche werden ja nicht in 100erten Jahren gemessen, siehe facebook und Konsorten, das sind ja alles nicht so alte eingesessene Unternehmen (wie zb IBM - kennt das noch jemand ?).

    Also, ob diese ganze Juristerei mit elendslangen Verhandlungen und Einsprüchen und Anrufen der nächsthöheren Instanzen usw wirklich zum gewünschten Ergebnis führt ?

    Wie gesagt, aktives Herangehen an eine eigene wirtschaftlich tragfähige Sache würde mir besser gefallen.

    Genauso wie es mir eigentliche nicht gefällt, dass so viele Fertigungsarbeitsplätze nach Asien transferiert wurden.
    Diese Entwicklung hat ja schon vor langer Zeit begonnen, aber sicher nicht unbedingt zum Vorteil unserer gemeinsamen Wirtschaft. Das ist aber ein anderes (wenn auch ähnliches) Thema.



    hm, das Problem in Europa ist doch, dass wir uns so etwas mit den eigenen Gesetzen selbst kaputt machen. Warum kommen alle namhaften Internetunternehmen aus den USA? Ja richtig, weil man dort alles machen kann, ohne das einem irgendein Gesetz dazwischen kommt. Betreibt ein deutscher eine derartige Suchmaschine, müsste man jeden einzelnen Link dahinter überprüfen, ob dieser nicht zu einem illegalen Angebot anführt. Und dann muss man ja auch darauf achten, das Kinder und Jugendliche nicht auch noch Material zusehen bekommt, dass für die Altersgruppen nicht gedacht ist. Genauso Facebook Youtube und die Blogs, wer will denn soviel Inhalt überprüfen, ob da nicht irgendwo etwas illegales veröffentlicht wird. Wobei bei den Blogs, es wahrscheinlich als ISP gelten könnte und man deshalb aus der Haftung käme.
  21. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    all-in1 schrieb:
    flamm schrieb:



    aber zum Thema ...

    Ich würde es gut finden, wenn die EU (ich nehme an, die Kommision ist da gemeint) Geld in die Hand nehmen würde und die Entwicklung von europäischem Software-Handwerk und (von mir aus) -Industrie zu unterstützen - um ein Gegengewicht zu schaffen und nicht die ganze Kohle aus den Werbeausgaben pauschal nach Kalifornien zu überweisen. Im grossen Stil gehts da ja echt um einen Haufen bedruckter Scheinchen mit Nullen drauf.

    Also zb. die Entwicklung einer konkurrenzfähigen Suchmaschine mit einem konkurrenzfähigen WerbeNetzwerk, und die Gewinne daraus wiederum in nachhaltige Projekte in Europa stecken. (Manchmal darf man auch träumen ....)

    Natürlich hat Google einen grossen Vorsprung mittlerweile, aber die Zyklen in dieser Branche werden ja nicht in 100erten Jahren gemessen, siehe facebook und Konsorten, das sind ja alles nicht so alte eingesessene Unternehmen (wie zb IBM - kennt das noch jemand ?).

    Also, ob diese ganze Juristerei mit elendslangen Verhandlungen und Einsprüchen und Anrufen der nächsthöheren Instanzen usw wirklich zum gewünschten Ergebnis führt ?

    Wie gesagt, aktives Herangehen an eine eigene wirtschaftlich tragfähige Sache würde mir besser gefallen.

    Genauso wie es mir eigentliche nicht gefällt, dass so viele Fertigungsarbeitsplätze nach Asien transferiert wurden.
    Diese Entwicklung hat ja schon vor langer Zeit begonnen, aber sicher nicht unbedingt zum Vorteil unserer gemeinsamen Wirtschaft. Das ist aber ein anderes (wenn auch ähnliches) Thema.



    hm, das Problem in Europa ist doch, dass wir uns so etwas mit den eigenen Gesetzen selbst kaputt machen. Warum kommen alle namhaften Internetunternehmen aus den USA? Ja richtig, weil man dort alles machen kann, ohne das einem irgendein Gesetz dazwischen kommt. Betreibt ein deutscher eine derartige Suchmaschine, müsste man jeden einzelnen Link dahinter überprüfen, ob dieser nicht zu einem illegalen Angebot anführt. Und dann muss man ja auch darauf achten, das Kinder und Jugendliche nicht auch noch Material zusehen bekommt, dass für die Altersgruppen nicht gedacht ist. Genauso Facebook Youtube und die Blogs, wer will denn soviel Inhalt überprüfen, ob da nicht irgendwo etwas illegales veröffentlicht wird. Wobei bei den Blogs, es wahrscheinlich als ISP gelten könnte und man deshalb aus der Haftung käme.


    Leider sind die USA auch für ihre Prüderie bekannt. Ein Ammi kann doch schon Google und Co. auf Schadensersatz verklagen, wenn dessen minderjährige Teeniekinder über Google mal eine nackte Pussy sehen.

    Auch wenn es mit Datenschutz weit her geholt ist in den USA, klagen tut da mittlerweile jeder aus den nichtigsten Gründen.
  22. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

    lima-city: Gratis werbefreier Webspace für deine eigene Homepage

Dir gefällt dieses Thema?

Über lima-city

Login zum Webhosting ohne Werbung!