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AKW, ja,oder nein?

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  1. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    voloya schrieb:
    Du bist ja lustig :P
    Finde ich auch!

    Wenn du gegen alles bist was mit Stromerzeugung zu tun hat solltest du vielleicht einfach den Stecker ziehen ;O Selbst wenn man so viel Energie spart wie nur geht, irgendwie muss man ja dann doch noch z.B. die Weltbevölkerung ernähren.
    Wir ernähren mit unserem Strom die Weltbevölkerung? Wusste ich ja noch gar nicht, danke für diese Enthüllung!

    Das mit den Geräuschen bei Windrädern ist doch ein lächerliches und bescheuertes Argument. Außerdem ist es unwahr.
    http://www.rothaarwind.de/windenergie/mod_content_page/seite/Geraeuschemissionen/
    Das ist wissenschaftlich umstritten, also kann jeder dem glauben, wem er will. Mir klingt das mit der kontinuierlichen Geräuschentwicklung plausibel, dir eben nicht...

    Wenn Vulkane eh so viel CO2-Ausstoßen warum müssen wir Menschen dann überhaupt unseren CO2-Ausstoß verringern?
    Vielleicht weil wir mit unserem Beitrag die Belastung erhöhen?

    Atomkraftwerke erzeugen viel Energie mit wenig Platz? Ja sicher. Weil angereicherte Uranstäbe im Boden wachsen oder wie? Hast du eine Ahnung wie viele TONNEN von Gestein dafür umgegraben werden müssen?
    Auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland wird Uran abgebaut? Ich hoffe diese rhetorische Frage enthüllt auch dir die Ungleichheit deiner Argumentation...

    Blauäugige Wirtschaftsgläubigkeit? Dieser Begriff existiert nicht mal.
    Stimmt, deshalb habe ich ihn auch gar nicht verwendet. Vielleicht solltest du zuerst mal richtig und aufmerksam lesen, bevor du versuchst die schweren Geschütze deiner Argumente auszufahren...

    Mir ist echt der Spaß an der Diskussion hier vergangen.
    Schade, mir beginnt es gerade Spaß zu machen.

    Wems nicht passt, dass er lebt und dem Planeten Schaden zufügt bzw. ihn beeinflusst, egal wie viel Strom und Wasser und wasauchimmer man spart, der soll doch einfach sterben gehen.
    Schöner Schlusssatz - ich geh mal eben schnell sterben...
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  3. Ich möchte noch daran erinnern, dass durch Kernfusion, welche durch den Einsatz von Kernspaltung, eventuell Energie gewonnen werden könnte, wenn es soweit ist... dann erübrigt sich die Diskussion über die Atomkraftwerke und Regenerative energien, denn dann kann man mit einer Schippe sand Deutschland 1 Jahr lang mit energie versorgen^^ (die größe der schippe ist mir jetzt nicht bekannt^^)...

    Von daher werden wir die Atomkraftwerke noch brauchen... und die ntzung von Wasserkaft ist auch nicht ohne...

    wenn man bedenkt, dass der Assuan-Staudamm dafür gesorgt hat, dass aus einem gesunden Fluß ein Bakterien-Inkubator geworden ist, sehe ich das auch nciht mehr so unkritisch...

    Windkraftanlagen erzeugen ein Magnetisches Feld, welches den Orientierungssinn von Zugvögeln stören könnte (naja, was mich eigentlich nciht interessiert...)


    alles hat seine vor- und Nachteile...
  4. Natürlich gibt es für beide Seiten Argumente. Aber wieso sollte man eine Energieform weiterhin nutzen, wenn diese so viele offene Fragen aufwirft was Gesundheit, Sicherheit und Endlagerung betrifft. Es gibt auch heutzutage bereits genügend Technologien, um auf Atomkraft zu verzichten. Man sollte aber vielmehr schaune, dass man von dem enormen Energieverbrauch runterkommt. Denn hier ist das Einsparpotential am größten. Verbindet man dies mit vielen dezentralen, effizienten Kraftwerken ist die Versorgungssicherheit um einiges höher, als mit wenigen großen Kraftwerken.

    Und das der Strompreis wegen der Abschaltung der AKW's steigt ist auch schon mehrfach wiederlegt worden. Eigentlich ist die Atomkraft die teuerste Energieform, wenn man die Endlagerung mit berücksigtigt. Aber wer kann schon die Kosten für ein Endlager basierend auf der Halbwertszeit von 500.000 Jahren berechnen. Doch das zahlt nicht die Energie-Wirtschaft, sondern der Steuerzahler, was man ja in der Asse aktuell wieder sieht.
  5. Atomkraft ist keine Zukunftstechnologie.
    Sie produziert mit Plutonium die giftigste und gefährlichste Substanz, deren Entsorgung im Endeffekt unmöglich ist.

    Leider haben die Grünen unter der Federführung von Josef Fischer bereits in den 80er Jahren in Hessen begonnen mit der Atomlobby Kompromisse zu schliessen.
    Diese fatale Politik wurde konsequent in der SPD-Bündnisgrünen Koalition fortgesetzt und so der notwendige Atomausstieg verhindert.
    Die Unions-FDP Regierung unter Merkel nutzt diese Möglichkeiten der Vorgänger schamlos aus und verlängert die Laufzeiten der giftproduzierenden Atommeiler bis 2050 ohne die Entsorgungsfrage gelöst zu haben.
    Das alles vor dem Hintergrund, dass wir zur Zeit einen Energieüberschuss haben, der die AKWs schon heute überflüssig machen würde.

    Ökonomisch wird dies zu einer weiteren Belastung der kommunalen Energieerzeuger führen, die ökologisch sinnvoll, jedoch über den Preis nicht konkurrenzfähig sein können.

    Fazit: AKWs sofort abschalten.
  6. Naja AKWs sollten nur als Übergangstechnologie betrachtet werden. Weniger weil sie unsicher sind, sondern deren Endlagerung so problematisch ist. Wird wohl noch etwas dauern, bis die erneuerbaren Energien AKWs und Kohlekraftwerke vollständig ablösen werden...
  7. mein-wunschname

    mein-wunschname hat kostenlosen Webspace.

    karpfen schrieb:
    Wie schon mal erwähnt, ich kritisiere hier, wie bei anderen Themen auch, einfach und hauptsächlich die Behandlung des Themas durch die Politik und darin sehe ich schon, dass man in der Politik gar nicht mehr in der Lage ist auf die Normalbevölkerung einzugehen.


    Das sehe ich ganz ähnlich.

    Ich finde, dass ein sehr gravierendes Problem darin besteht, dass es extrem viel Lobbyismus gibt, nicht nur von Seiten der AKW-Betreiber, auch durch Betreiber "alternativer" Energieerzeugungsanlagen. Eine Fraktionen kommt aber in der Öffentlichkeit nur selten zu Wort: diejenigen, die den Hauptweg in einer Senkung des (Elektro-)Energieverbrauches sehen, und zwar nicht nur durch bessere Geräte mit einem geringeren Energieverbrauch sondern durch das Nachdenken über die prinzipielle Notwendigkeit bestimmten Konsums. Da aber damit das Geschäftsmodell dieser Gesellschaft in Frage gestellt würde und sich viele Menschen unbequeme Fragen gefallen lassen müssten, ist das Interesse an derartiger Diskussion nur sehr marginal.
  8. k******s

    Grenzenlose Einsparung kann nich ein Weg sein. Leider werden wir von Lobbyisten regiert und Politikern mit kranken Idiologien. Hier sind ins besondere die Grünen genannt. CO2 Lüge Klimalüge usw..

    Die Zukunft kann immer nur in der weiterentwiklung der Technik liegen, das gild auch für die AK.
    Ennergie ist im Universum unendlich vorhanden, zumal nach E=MC² alles Energie ist.

    mfg
  9. tangoal schrieb:
    Ich finde man sollte das etwas lockerer sehen... Es ist nur umstritten, weil es einige unschöne Aktionen rund um den Atommüll gab. Hätte man den Müll von Anfang an "korrekt" gelagert, ohne dass irgendeine Plörre da austritt, dann hätte sich kaum jemand darum geschert. Auch wenn es den "Tschernobyl-Unfall" nicht gegeben hätte. Erst dieser hat die Menschen etwas mehr zum Nachdenken angeregt.
    Ich denke wir brauchen die Energie erstmal. Egal zu welchem Preis. Und alle Umweltaktivisten können mich getrost am Ar*** l*ck*n. Wie kann man gegen etwas sein, wenn man keine "richtige" Alternative dazu anbietet. Klar, jetzt werdet ihr alle sagen: Regenerative Energien wie Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Toll, bis es soweit ist, dass diese Energiequellen soviel produzieren wie Atomkraftwerke - das dauert noch mehr als 10 Jahre.
    Aber wir sind auf einem guten Weg. Vor allem was Windkraft angeht. Trotzdem sind die AKW's noch für eine Übergangszeit unvermeidlich.



    Also ich bin dagegen. Aber das man Energie um jeden Preis braucht? Deutschland Exportiert Strom, es gibt in DE nicht zu wenig Strom. Wenn es keine Atomkraftwerke mehr gäb, so würden wir keinen Strom mehr exportieren können. Die Einnahmen dadurch braucht natürlich DE. Deshalb will Frau Merkel ja auch wieder Wirtschaftspolitik auf brutalste art und weise durchsetzen, da die einnahmen durch esportstrom Deutschland eine Menge einnahmen.

    Außerdem sind die Leute, die hier im bei Lima-City schreiben, die Umweltschützer könnten sie am Arsch lecken, leute die keine ahnung haben. Leute die noch Nie was von Energieverschwendung gehört haben!


    Adrian
  10. surfseite schrieb:Also ich bin dagegen. Aber das man Energie um jeden Preis braucht? Deutschland Exportiert Strom, es gibt in DE nicht zu wenig Strom. Wenn es keine Atomkraftwerke mehr gäb, so würden wir keinen Strom mehr exportieren können. Die Einnahmen dadurch braucht natürlich DE. Deshalb will Frau Merkel ja auch wieder Wirtschaftspolitik auf brutalste art und weise durchsetzen, da die einnahmen durch esportstrom Deutschland eine Menge einnahmen.

    Außerdem sind die Leute, die hier im bei Lima-City schreiben, die Umweltschützer könnten sie am Arsch lecken, leute die keine ahnung haben. Leute die noch Nie was von Energieverschwendung gehört haben!


    Im Prinzip hast du vollkommen Recht.

    Strom zu sparen müsste die Devise lauten.

    Schön ist immer nur: wenn ein einzelner (oder nur wenige) nun Strom sparen, dann bringt das überhaupt nix. Es müssten schon ein paar mehr Leute sein. Schau dir doch mal irgendwelche Online-Communities an (Lima-City ausgenommen, versteht sich:biggrin:):
    Da hängen irgendwelche Kiddies den ganzen Tag am Rechner und verbrauchen Strom. Oder wenn die mal nicht am Rechner hängen, dann lassen die den Rechner an, bis sie wiederkommen.
    Oder noch besser: Standby bei Fernseher, PC, HiFi-Anlage, Radio, Monitoren, billig Steckdosenleisten und und und. Alles richtige Stromfresser.

    Ich behaupte: die Mehrheit der Menschen macht sich keine Gedanken darüber. Ich schon.

    Export hin oder her: wenn ein Umweltaktivist anstelle mit einem Greenpeace Shirt von einer Klippe zu springen oder sich von einem Castor-Transporter überrollen zu lassen endlich mal vernünftige und bezahlbare Alternativen aufzeigt, dann bewundere ich diesen Umweltaktivisten. Was ich überhaupt nicht mag, sind leere Worte à la "REGENERATIVE ENERGIEN. PUNKT."
    Wäre schön, wenn die Energiefrage komplett durch regenerative Energien gelöst werden kann. So weit sind wir aber noch lange, lange, lange nicht.

    Ich sag ja auch nicht, dass neue AKW's gebaut werden sollen. Es sollen nur die Laufzeiten einiger Kraftwerke verlängert werden, die unbedingt notwendig sind.

    Achso, zu allen Schweizern und Österreichern: Schön, dass ihr alle eure schöne Wasserkraft habt. Leider hat Deutschland nicht überall unbedingt die geologischen Voraussetzungen für solch gigantische Anlagen wie eure.
    Ich habe mal ein Wasserkraftwerk im Kreis Vorlarlberg besucht und war echt begeistert davon wie riesig das alles ist. Da waren echt ein paar dicke Generatoren am Start, nicht schlecht^^

    PS: schaut euch mal eine aktuelle Statistik zur Anzahl und Leistung von AKW's auf der ganzen Welt an. Da kriegt ihr alle Keuchhusten, wenn ihr schon bei den paar in Deutschland rumheult. Und wenn man bedenkt, dass China nun auch diesen Weg eingeschlagen hat...

    Edit:
    Übrigens: Lest euch den Beitrag von cube1983 durch (irgendwo weiter oben auf dieser Seite). Dann weißte Bescheid, Schätzelein^^

    Beitrag zuletzt geändert: 19.10.2010 20:14:33 von tangoal
  11. ich finde eher, dass die energieeffizienz der Geräte steigen sollte, eh man sich an den verbraucher richtet...

    wenn ich nur meinen rechner sehe, dass der 200W im Idle schluckt, dann ist das nicht so toll... 50W würden ausreiche, OHNE Leistungseinbußen. Hersteller von den Netzteilen Stellen ja nun Netzteile her, die nach einem 80+ Gold-Zertifikat bewertet werden. dieses stellt sicher, dass das netzteil im oberen Lastbereich eine effizienz über 80% hat. was mir ebenfalls nciht gefällt, ist die hohe netzspannung beim endverbraucher. 220V reichen völlig aus, es müssen keine 250V anliegen, im gegenteil. das verringert die lebenserwartung der Komponenten, wie Hardware, glühbürnen etc.



    So, kommen wir zur Kernkraftwerksgeschichte zurück... manche Leute behaupten ja, dass wir energie exportieren, weil wir mehr produzieren. das stimmt aber nciht. Wir sind im Europäischen verbundnetz, wir exportieren also auch strom, aber in der gesamtbilantz importieren wir mehr, als wir exportieren. Etwa 20% uinserer Energieversorgung wird durch das Ausland gedeckt (ok, die Zahlen hatte ich vor 5 Jahren oder so gelesen, wie es jetzt ist, weiß ich nicht so genau).

    und wenn wir dann noch unsere Atomkraftwerke abschalten, was hindert Polen oder Tschechien daran, wo die sicherheitsbestimmungen bedeutend geringer sind als in Deutschland, atomkraftwerke direkt an die grenze zu bauen, um besser zu uns zu exportieren? wenn wir unsere sicheren Atomkraftwerke abschalten, dann bauen die uns vielleicht wieder ein Kraftwerk Modell Tschernobyl vor die haustür... müll fällt bei denen natürlich auch nicht an... ist ja nicht unser....


    nur so ur Info, wir kaufen französischen atommüll für die endlagerung... wenn wir weniger Produzieren und die mehr, ratet mal, wem dann der Müll wieder an der backe klebt??? richtig... und bei uns im Land bleibt da kein Cent von... deswegen lieber ordentlich mitmischen und absahnen, als kuschen... damit wir nicht abgezockt werden...

    also ich weiß nicht, manche vertreten irgendwie die ansicht: wenn wir es nicht haben, ist es nicht unser problem...



    Bei solchen Sachen mischt man noch ordentlich mit, sahnt ab und lässt es eskalieren, bis sich die internationale Gemeinschaft um den Dreck kümmern muss, weils überhand nimmt... dann kommts dem Land insgesamt auch billiger und man hat sich selbst nciht benachteiligt... und man wird nciht abgezockt...


  12. @sebulon:

    1. energieeffizienz der Geräte steigen sollte (stimme ich voll und ganz zu)
    2. wir weniger Produzieren und die mehr (dann kommt es immernoch aufs gleiche raus)
    3. ordentlich mitmischen und absahnen (in sachen regenerative energie gibt es viel mehr "abzusahnen", da dort noch beiweitem nicht so viel entwickelt wurde. wiso also kein geld in sachen mit zukunft investieren. übrigens: die akws haben die regierung genausoviel geld gekostet wie jetzt die neuen energiequellen.
    4. man wird nciht abgezockt / lässt es eskalieren (WUNDERBAR SPRENGEN WIR DIE WELT IN DIE LUFT!!!! würde nicht jeder so denken wie du, wäre das kein problem mehr)
  13. Eskalation heißt nicht die welt in die Luft sprengen, sondern dass sich auch langsam die Leute um ihre Sicherheit gedanken machen, die die Entscheidungen diesbezüglich tragen... solange aber noch Amis sagen, es ist denen egal und die Russen sagen: sibirien ist groß, da kanns verschwinden, solange wird unser bestreben da nichts bringen, sondern uns nur in unserer Wettbewerbsfähigkeit einschränken... wenn man das ganze mal wirtschaftlich betrachtet, sind nunmal die Atomkraftwerke noch auf der Siegerseite... und nicht wettbe´websfähig heißt, dass man leicht abgezockt werden kann und wird, schließlich sind die großen Wirtschaftsökonomen am maximalen Profit interessiert...
  14. Deine Meinung teile ich nicht ganz sebulon:
    sebulon schrieb: ich finde eher, dass die energieeffizienz der Geräte steigen sollte, eh man sich an den verbraucher richtet...
    Dies klingt so wie ein Freifahrtschein für den Verbraucher. Natürlich hat der Verbraucher keine Schuld daran Energie zu verbrauchen. Nee, der Name "Verbraucher" wurde nur zufällig so gewählt :-)
    Wo ich dir aber zustimmen kann: Energieeffizienz ist verbesserungswürdig. Aber seien wir mal ehrlich: der Konsumermarkt (=Massenmarkt) ist und bleibt wirklich das Low-Cost-Segment der Elektronik. Je billiger die eingesetzten Rohstoffe, Herstellungsmethoden, usw. desto besser. Oder willst du für einen stinknormalen Rechner 5000 € zahlen? Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass ein Umschwung passiert. Aber so langsam wird das schon kommen, denke ich. Kommt so langsam in die Köpfe einiger Leute rein (zumindest in meinem Umfeld).

    Ansonsten: Ja, du hast. Wenn wir Atomkraftwerke abrüsten, wird jemand anderes aufrüsten... also verstehe ich diese Aufregung um die AKW's nun wirklich nicht...
  15. Naja, das Thema atmkraftwerke ist seit 2 Jahrzehnten ein thema, was angeleiert wird, wenn diePolitiker davon ablenken wollen, dass die grade ein wirklich wichtiges thema durchbringen wollen... irgendwelche Änderungen im GG oder sowas... das ist deren taktik... den Pöbel mit billigen Diskussionsthemen befriedigen, damit die in Ruhe unsere Bürgerrechte abbauen können...

    von daher steht das Thema Atomkraftwerke abbauen auch nie wirklich zur Debatte...

    -> Das ist deren Joker oder Fahrschein für lockerungen der Bürgerrechte...

    Beitrag zuletzt geändert: 21.10.2010 9:12:08 von sebulon
  16. Ne, das Thema wird weniger von den Politikern angeheizt als von dem Volke... Normalerweise ist das so wie du es sagst...


  17. Auch wenn der Inhalt des Liedes lustig klingt und tierisch alt ist. Man darf darüber durchaus mal nachdenken :wink: wenn man ihn denn auch versteht :biggrin:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,647087,00.html

    Beitrag zuletzt geändert: 7.12.2010 18:34:52 von karpfen
  18. Wer die "Aufregung bei den Atomkraftwerken" nicht versteht oder lieber "ein räumlich begrenztes Problem für 500 Jahre hat, als das ganze Co2", dem fehlen offensichtlich ein paar Informationen über Radioaktivität:
    1. gib t es nicht nur Stoffe mit einer 500jährigen Zerfallszeit, sondern da sind Stoffe dabei, die den Spruch "Und 1000 Jahre sind wie ein Tag" in ganz neuem Licht erscheinen lassen.
    2. Es gibt nur eine handvoll Isotope die zufällig stabil sind. D.h. die strahlen nicht - zufällig und im Moment. Wenn man diese Stoffe lange genug oder intensiv genug mit Strahlung beschießt, kippen auch sie aus dem stabilen Zustand. Warum - glaubt Ihr - reißen die Jungs sich mit ihren großen Bomben alle so heftig am Riemen ? Weil mit hinreichender Anzahl gezündeter Bomben eine Kettenreaktion in der Erdeatmosphäre selbst ausgelöst würde.
    3. Könnt ihr die Kinder in Tschernobyl ja mal fragen, wie ungefährlich Radioaktivität ist, oder die Opfer von Hiroshima und Nagasaki - sofern noch welche von denen leben.
    Hier mal etwas über eines der Kinder von Tschernobyl:
    http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/003543.html
    Und - wie gesagt - je länger diese geistig Behinderten in den Energiekonzernen mit dem Stoff rumspielen dürfen, um so größer ist die Chance, daß unsere Kinder bald alle so aus sehen.
    Wer so etwas toll findet - wer unter den realen Umständen Atomkraft befürwotet, hat keine Ahnung oder kein Gewissen.
  19. Ganz so einfach ist das aber nun auch wieder nicht. Wenn ich hier alle Bilder von Unfällen oder tragischen Begebenheiten aufliste, finde ich Argumente gegen jede Technik, gegen jeden Fortschritt und gegen jedes erdenkliche Risiko. Unfälle in Chemiefabriken können auch riesigen Schaden auslösen und trotzdem braucht man diese.

    So lange der Mensch seine Umwelt an seine Bedürfnisse anpasst, wird er auch die Möglichkeiten, die sich ihm bieten, ausnutzen.

    Was nützt denn global gesehen ein deutscher Atomausstieg, wenn andere Länder weiterhin kräftig in diese Technik investieren? Es bedeutet am Ende einen wirtschaftlichen Nachteil ohne entsprechenden Gegenwert, denn die Strahlung bei Unfällen kennt bekanntlich keine Grenzen. Man stelle sich vor, Deutschland würde aus Umweltgründen auf Kunststoffe verzichten (sind ja nun auch problematisch). Das würde absolut keinen globalen Effekt haben und uns wirtschaftlich benachteiligen.

    Ich bin für sichere AKWs und das bedeutet, dass deutsches Knowhow teilhaben muss. Mir ist ein AKW in Dresden, Frankfurt (Oder), Stuttgart, Köln oder sonstwo lieber als in Nachbarländern.
  20. Ganz klare Antwort:
    AKWs sind unsicher, produzieren radioaktiven Müll und sind Vergangenheit. Wir können es besser!!!:thumb:

    Meine Antwort, die ich immer wieder zu solchen Themen gebe:
    Geothermie im Zusammenspiel mit allen anderen Alternativen Energiequellen.

    Das Potenzial dieser Energiequelle (Geothermie) ist sehr groß. Alleine in Deutschland liegt das theoretisch
    mögliche, technische Gesamtpotential zur Stromerzeugung bei etwa 300.000 Twh (ca. 1.200 EJ).
    Das entspricht in etwa dem 600-fachen des deutschen Jahresstrombedarfs.

    Hinzu kommt das Geothermie die einzige Grundlastfähige Alternative Energiequelle ist.
    Das heist mit Geothermie kann die Grundlast des Stromnetzes gedeckt werden, da sie immer verfügbar ist und das zu immer gleichen Anteilen.
    Diese Tatsache gibt der Geothermie einen sehr hohen Stellenwert.

    Zudem gibt es mehrere Bereiche der Geothermie

    • oberflächennahe Geothermie
    Dieser Bereich schließt alle Anlagen bis zu einer Tiefe von ca. 400m ein
    • tiefe Geothermie
    Dieser Bereich schließt alle Anlagen in min. 400m bis zu ca. 6.000m Tiefe ein.
    In diesem Bereich werden zwei grundlegende Systeme unterschieden.
    - Hydrothermales System3
    Dieses System benötigt eine wasserführende Gesteinsschicht.
    Es ist somit sehr standortabhängig.
    - Petrothermales System4
    Dieses System hat keine besonderen Standortanforderungen.

    Somit kann aus einer großen Palette ausgewählt werden.

    ich bin davon überzeugt das diese Energiequelle in Zukunft eine große Rolle spielen wird und wir dann auch keine AKWs oder kohlekraftwerke mehr benötigen :thumb:

    LG
    DTLO
  21. Geothermie ist eine hübsche Geschichte, wird aber in Deutschland zu wenig genutzt - ja sogar regelrecht totgeschwiegen.
    Schon Anfang der 80er gab es in Hanover (kein vulkanisches Gebiet) einen Pionier, der nicht nur ein Mehrfamilienhaus damit betrieben, sondern obendrein Energie in´s Netz eingespeist hat.

    @ eurotipp : Na, dann hoffe ich, Du bist damit einverstanden, in Deinem Keller etwas radioaktiven Müll endzulagern.
    Auffälligerweise sind die Befürworter der Kernenergie immer sehr weit weg von solchen Anlagen und immer schnell bereit, andere für ihren Komfort zu opfern. Das war das, was ich mit kein Gewissen meinte.
  22. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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