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Welche Alternative zu Atomenergie?

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  1. Autor dieses Themas

    d************h

    Hi!

    Es ist ja nun ein großes Thema für die Wahl morgen.

    Was ist, wenn wir keine Atom-, Kohle- und Öl-tag/energie">Energie mehr haben? Was denkt ihr, ist die, die dann verwendet werden sollte und warum?

    Grüße, dynamic-designs
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  3. m********e

    Ich bin für die sogenannten Unterwassserkraftwerke, wobei Propepeller durch die Kraft der Strömung betrieben werden - ist versteckt- stört niemanden und bringt guten Strom. Auf Platz 2 sind die Windkrafträder, die ich im Norden doch etwas öfter sehe, selbes Prinzip, nu halt sichtbar.
  4. schwarzerritter

    schwarzerritter hat kostenlosen Webspace.

    Die eine wird es wohl kaum geben, dafür ist die Menge der zu gewinnenden Energie einfach zu gering, egal ob es jetzt Windkraft, Sonnenenergie oder Biomasse ist. Es wird wohl auf eine größere Vielfalt hinaus laufen, die aber erst in den nächsten Jahrzehnten die zur Zeit benutzten Energieformen ablösen wird.
    Außerdem weiß man ja nie was die Forschung auf dem Sektor noch alles in der nächsten Zeit bringt.
    Ich glaube, dass es auf ein dezentrales System hinauslaufen wird, wo die Häuser selbst einen großen Teil der benötigten Energie erzeugen wird und der Rest aus kleinen Kraftwerken in der näheren Umgebung kommen wird.
  5. Der richtige Mix macht's. Warum ausschließlich auf eine Technologie setzten, wenn es 10 gute gibt? Denn jede Technologie hat ihre Vor- und Nachteile.
    Im Prinzip muss man eine möglichst hohe Efiizienz schaffen. Wenn 1 Wasserkraftwerk 10 mal so effizient ist, wie ein Windkraftwerk, liegt eher darin die Zukunft. Sollte man jedoch mittelfristig wirkich effiziente Solarzellen entwickeln, die bezahlbar sind, ist das auch eine Option.

    Grundsätztlich: Nie auf einen Faktor (Wind, Sonne, ...) verlassen, sondern eben mixen.

    Ach ja: Müllverbrennung ist nicht zu vernachlässigen ;)
  6. schwarzerritter schrieb:
    Die eine wird es wohl kaum geben, dafür ist die Menge der zu gewinnenden Energie einfach zu gering, egal ob es jetzt Windkraft, Sonnenenergie oder Biomasse ist.


    So schnell würde ich da nicht sein mit meinem Urteil an deiner Stelle. Die Technik schreitet derartig schnell voran, dass vieles möglich ist. Aber "die Eine" Lösung wird es wirklich kaum geben. Eine dezentrale Lösung wäre wirklich am besten für alle aber für richtige Großverbraucher wie die Industrie wird es noch immer leistungsfähige Kraftwerke geben müssen.

    Grüße Christian
  7. robertskolosovs

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    robertskolosovs hat kostenlosen Webspace.

    schwarzerritter schrieb:
    Ich glaube, dass es auf ein dezentrales System hinauslaufen wird, wo die Häuser selbst einen großen Teil der benötigten Energie erzeugen wird und der Rest aus kleinen Kraftwerken in der näheren Umgebung kommen wird.

    Hier sehe ich ein Konfliktpotential. Ich denke, dass die Energiekonzerne es auch kommen sehen und es wirklich nicht gerne haben. Schließlich wären sie dann entmachtet und um ihre Gewinne gebracht. Nennt mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich denke, alternative Energiequellen wären jetzt schon viel verbreiteter, wenn die Konzerne da nicht im Hintergrund Steine auf dem Weg verteilen würden.
  8. Geothermie sehe ich als einzige wirkliche Alternative. Vor allem weil sie de fakto überall verfügbar (auch in Deutschland!) und (was noch wichtiger ist) Grundlastfähig ist.
    Afaik könnte Geothermie, selbst wenn man den steigenden Energiebedarf hochrechnet, für rund 100.000 Jahre decken, zumindest rechnerisch. Selbst bei einer hohen fehlerqoute dieser angabe, wäre immer noch genügend Zeit, um alternativen zu finden.
  9. maechte-der-elemente

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    maechte-der-elemente hat kostenlosen Webspace.

    jmuc schrieb:
    Geothermie sehe ich als einzige wirkliche Alternative. Vor allem weil sie de fakto überall verfügbar (auch in Deutschland!) und (was noch wichtiger ist) Grundlastfähig ist.
    Afaik könnte Geothermie, selbst wenn man den steigenden Energiebedarf hochrechnet, für rund 100.000 Jahre decken, zumindest rechnerisch. Selbst bei einer hohen fehlerqoute dieser angabe, wäre immer noch genügend Zeit, um alternativen zu finden.


    Cih bin auch für Geothermie und dann noch die Unterwasserturbinen, die übrigens Gezeitenkraftwerke heißen.

    Auch die Windkraftwerke sollte man hinzuziehen.
  10. Also die Alternativen zu Atomenergie sind einfach ein Mix aus vielem. Besonders interessant für Hausbesitzer ist ein Mix aus Solarzellen und Geothermieanlange zur Strom- und Wärmegewinnung. Zur Deckung von Wohnhäusern resp -blöcken könnten sich Gesellschafter zusammensetzen und ein solarthermisches Kraftwerk erbauen....
  11. g************e

    Die Sonne bietet doch alles was wir brauchen. Man sollte es nur konsequent nutzen und politisch fördern.

    ein kleiner Auszug aus: http://www.studentshelp.de/p/referate/02/73.htm

    ...
    Photovoltaik ist eine direkte Nutzung der Sonnenenergie. Mit der Photovoltaik wird Sonnenstrahlung und Licht mit Hilfe von Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt. Solarzellen wandeln die Strahlungs-energie der Sonne auf photoelektrischem Weg durch Freisetzen von Elektronen im inneren von Silicium, Galliumarsenid oder Cadmiumtellurid in elektrische Energie um. Es wurde errechnet, daß Solaranlagen mit einem Wirkungsgrad von nur 10% in der Sahara-Wüste auf einer Fläche von 500000 qkm ausreichen würde, um die gesamte Menschheit mit Sonnenenergie zu versorgen.
    ...
  12. Die Energie-Diskussion gabs schon in einem anderen Thread. Dort wurde ausführlich darüber diskutiert, wenn dann bitte da erst lesen und dann da schreiben undnciht jedes mal über eine grundsatzfrage einen neuen thread aufmachen...

    Da war auch eine Diskussion drüber, warum geothermik nciht gut ist und warum atomenergie uns noch lange begleiten wird...
  13. robertskolosovs schrieb:
    schwarzerritter schrieb:
    Ich glaube, dass es auf ein dezentrales System hinauslaufen wird, wo die Häuser selbst einen großen Teil der benötigten Energie erzeugen wird und der Rest aus kleinen Kraftwerken in der näheren Umgebung kommen wird.

    Hier sehe ich ein Konfliktpotential. Ich denke, dass die Energiekonzerne es auch kommen sehen und es wirklich nicht gerne haben. Schließlich wären sie dann entmachtet und um ihre Gewinne gebracht. Nennt mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich denke, alternative Energiequellen wären jetzt schon viel verbreiteter, wenn die Konzerne da nicht im Hintergrund Steine auf dem Weg verteilen würden.

    Das sehe ich genauso. Das ist so, wie mit dem 3 Liter-Auto. Die könnten auch schon lange in Serie produziert werden, wenn das die Industrie wöllte. Da wir aber eine sehr mächtige Öllobby haben (denen es um Geld geht und nicht um das Wohl unserer Gesellschaft, geschweige denn um die Umwelt!), passiert das erst gaaaanz langsam und nur unter höchstem Druck.

    So wird es hier auch sein. Obwohl es durchaus gute Lösungsansätze gibt, werden bessere Lösungen solange verzögert, bis es wirklich niemandem mehr gibt, dem man vormachen kann, dass der Ist-Zustand doch eine "Super, coole Lösung" sei.

    Zu der Art der Energiegewinnung denke ich, dass es unter der Erde noch lange sehr heiß sein wird. Und, dass das was man daraus an Energie gewinnen kann, nicht so schwankend verfügbar sein wird, wie das, was man mit Wind oder der Sonne verfügbar machen kann.
  14. yo mey
    die sonne geht die nächsten paar hundert m. jahre nicht aus. aber die ölmultis haben vorläufig was dagegen und wünschen uns das egüptische finsternis aus der bibel herbei. na ja und die politiker und industriellen haben schon immer gerne unsere gelder gegenseitig in die säcke geschachert :o(
    also vergiftet brav weiter mit euren auspuffröreln/tschernobil/bohunice &c. die luft und zahlt auch noch steuer dafür! na dann gute nacht die herrschaften :o)
  15. sebulon schrieb:
    Die Energie-Diskussion gabs schon in einem anderen Thread. Dort wurde ausführlich darüber diskutiert, wenn dann bitte da erst lesen und dann da schreiben undnciht jedes mal über eine grundsatzfrage einen neuen thread aufmachen...

    Da war auch eine Diskussion drüber, warum geothermik nciht gut ist und warum atomenergie uns noch lange begleiten wird...

    Danke für den Hinweis. Doch zunächst einmal muss ich sagen, dass ich nicht bereit bin, zuerst einmal zu suchen ob es zu dem Thema schon etwas gab, bevor ich antworte.

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass das derjenige getan hat, der diesen Thread eröffnet hat. Zudem wäre es hilfreich, wenn Du dann auch gleich verlinkst. Für Dich kein großer Mehraufwand und für mich eine Erleichterung, weil ich dann nicht so lange suchen muss, um mich zu informieren, was hier zu diesem Thema schon steht.

    Kollegiale Grüße, mb
  16. ich bin für sogenannte hybride kraftwerke.
    bsp:
    windräder und solarzellen produzieren strom. wenn dieser strom nicht gebraucht wird, wird er zum herstellen von wasserstoff eingesetzt. wenn mehr strom gebraucht wird, wird mit hilfe einer brennstoffzelle aus wasserstoff und sauerstoff strom gewonnen.
    so lassen sich ausfälle vermeiden.
  17. hansheinzgroen

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    hansheinzgroen hat kostenlosen Webspace.

    Hallo

    Ich finde es gut das schon einige Energiequellen (Solar, Wind, Bio, Erdwärme, ...) so weit entwickelt sind, das sie wirtschaftlich einsetzbar sind.

    Meiner Meinung nach wird die Geothermie einmal die Hauptenergiequelle sein.
    Es gibt auch schon Kraftwerke die seit Jahrzehnten wirtschaftlich arbeiten.

    Wir sitzen auf einem extremen Energiepotential.
    Die Tiefenbohrung ist zwar noch relativ teuer und es gibt wenig Bohr-Dienstleister.

    Die Zukunft wird aber anders aussehen.
    Wir können uns weitgehend von exportierter Energie unabhängig machen

    Gruß

  18. schwarzerritter

    schwarzerritter hat kostenlosen Webspace.

    Also Erdwärme als einen Ausweg aus der Energiekrise ist nicht anzunehmen. Es gibt durch Verwerfungen im Boden Schichten, die sich wenn Wasser eindringt heben oder senken. Eine sehr ernst zu nehmende Gefahr, da hier um mehrere cm bis hin m gesprochen wird. Ein einfaches Beispiel ist Kalkstein, der ausgespült wird.
    Solche realtiv kurzfristigen Festlegungen sind ähnlich wie bei dem Aufkommen der Atomenergie, als Lösung aller Probleme.
    Daher kann ich nur noch mal betonen, dass ein Versteifen auf eine Energieerzeugungsart absoluter Unsinn ist.
    Die einzigste Sache, die wir wissen, ist die, dass das Zeitalter des Rohöls und der alten Atomenergie innerhalb der nächsten 10 Jahre in Deutschland beendet sein wird.

    Der Rest ist mehr Hoffnung als eine begründete Theorie.
  19. Ich finde das Photovoltaikanlagen in Kombination mit einem Wassertank im Keller gut sind, damit mein ich eine Brennstoffzelle.
    Am Tag wird mithilfe der Panelen Spannungerzeugt um das Wasser in Sauerstoff/Wasserstoff zu teilen und in der Nacht wird es eben wieder rückgängig gemacht. Photovoltaikanlagen wie man sie in Deutschland nutzt sind voll assi... Da wird eig nur Energie, die keiner haben will weil sie zu teuer ist, umgewandelt.

    In schweden gibt es diese TEchnik glaube ich schon.

    Dann gibt es in der Wüste ja jetzt dieses Photovoltaikprojekt, mit dem ganz Europa mit Strom versorgt werden soll. Ist ja ansich ne tolle Idee, nur was machen wir wenn das wirklich alle Energieprobleme löst in Europa und wir uns davon Abhängig machen.. Ein großer Angriff einer beliebigen Organisation und schon fallen alle aus?
    ICh will damit sagen das man nicht alles in die Luft jagen muss damit das Netz zusammenbricht. Selbst wenn das nicht passiert, haben die Auftraggeber praktisch ein Monopol gegen genz Europa in der Hand.

    Ein Atomkraftwerk lässt sich leider net so einfach mit einem On/Off-Schalter mal eben hochfahren.

    Ich finde auch diese Gezeitenkraftwerke ganz nett, die stören nicht und funktionieren, allerdings eben auch keine 100% lösung.

    EIn Mix ist sicher nützlich, aber fällt dann etwas aus wie Sonne / Strömung / Wind, durch schlechtes Wetter, Stürme ka Welt zerbricht ^^ dann wird es schwer damit die Bevölkerung zufrieden zu stellen.

    Auch mit Biomasse is das so eine Sache, ein Bauer bei uns in der Gegend, verbraucht täglich ca. 18 Tonnen Mais. 18 Tonnen Mais für den Kompost, wenn man so will. Das ist dann nicht iwie der Mais den keiner haben wollte, sondern Mais den jeder im Discounter kaufen könnte.
    Bei 18 Tonnen, stöhrt es aber auch nicht wenn bei ein bis zwei Bauern mal die Ernte ausbleibt.


    Nun abschließend bin ich der Meinung, das Atomkrafwerke, weniger verschwenden, ausfallsicherer sind und einfach funktionieren. Villeicht wäre es auch klug vorerst etwas mehr Geld in das Recycling für Aufbereitungsanlagen zu investieren. Damit der Müll nicht in irgendwelchen Löchern begraben wird.

    Deswegen: Atomkraftwerke müssen erstnoch bleiben.

    Grüsse
    Color
  20. schwarzerritter schrieb:
    Also Erdwärme als einen Ausweg aus der Energiekrise ist nicht anzunehmen. Es gibt durch Verwerfungen im Boden Schichten, die sich wenn Wasser eindringt heben oder senken. Eine sehr ernst zu nehmende Gefahr, da hier um mehrere cm bis hin m gesprochen wird. Ein einfaches Beispiel ist Kalkstein, der ausgespült wird.


    Bei der Einergiegewinnung mit Geothermie wird nicht zwangsläufig Wasser ins Gestein gepumpt. Das kann z. B. auch CO2 sein.
    Außerdem gibt es die Möglichkeit einer Wärmesonde, so dass ein geschlossener Wasserkreislauf entsteht.

    Beitrag zuletzt geändert: 1.10.2009 7:04:47 von jmuc
  21. hansheinzgroen

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    Ich glaube das es bei der Geothermie Systeme gibt, bei denen die Bohrung schon ausreicht.

    Da wird in einem Rohr Wasser nach unten gepumpt, welches an der Innenseite des doppelwandigen Rohrs, stark erhitzt zurück läuft

    Da wird halt eine aufwendige Tiefenbohrung nötig sein

    Gruß
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