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Armut oder Revolution

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  1. Autor dieses Themas

    webcity

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    Hey Leute,
    ich interessiere mich mehr und mehr mit dem Thema Politik und Wirtschaft, die Geschichte mit dem ZinsesZins der uns alle noch das Rückrad brechen wird (außer den 1em %). Jetzt stellt sich mir die Frage was passiert eher Armut mit verbundener Sklaventum (ala 1Euro Jobs oder schlimmeres) oder Revultion. Versteht mich nicht falsch hab gegen das laufende System "nichts" aber dieses Wackstum ist auf dauer nicht tragbar. Ich möchte nicht in DDR verhältnisse leben dort bestand aber auch nicht die gefahren der Hochverschuldung. Wie viel werden die Bürger noch akzeptieren. Es wird schlau angestellt heute wird der Krieg für den Frieden als MIttel zum Zweck benutzt um diesen zu tollerieren. Es ist traurig natürlich geht es nur um Boden und den damit verbunden Schätzen. Billige Arbeitskräfte und an kranken Menschen seine Pillen zu verticken. MIlliär ist ja auch keine Geburtstagsfeier auf der man mit Waffen für Stimmung sorgt, was veranlasst Menschen dort hin zu gehen. Selber war ich nicht bei örgendeinem Krieg dabei aber alleine die Vorstellung sich wie Tiere abzuschlachten wiedert mich an. Das Leben ist das größte Geschenk und mir ist bewusst das sich sehr viele nach einem langen Arbeitstag (wobei man 2/3 für den Staat schuftet) noch ein wenig das Leben genießen möchten aber es schleicht sich so ein das uns Dinge verkauft werden die uns nicht Glücklicher/Gesünder machen. Was haltet Ihr von Politik und Wirtschaft und wählt Ihr/Du.

    Ein Thema was kein Ende findet würde mich freuen von euch zu hören, endlich wirds langsam wieder warm genießt das Wetter ciao ciao & Peace OUT :wink:
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  3. Hallo :wave:

    webcity schrieb:
    ich interessiere mich mehr und mehr mit dem Thema Politik und Wirtschaft, die Geschichte mit dem ZinsesZins der uns alle noch das Rückrad brechen wird (außer den 1em %).

    Zinsen und Inflation sind nunmal ein notwendiges Mittel, um Kredite zu erhalten und um einen Anreiz zum Geldausgeben zu geben. Ja,die "Oberschicht", die ihr sauer erspartes Geld inflationssicher anlegt, kommt dabei gut weg.


    webcity schrieb:
    Jetzt stellt sich mir die Frage was passiert eher Armut mit verbundener Sklaventum (ala 1Euro Jobs oder schlimmeres) oder Revultion. Versteht mich nicht falsch hab gegen das laufende System "nichts" aber dieses Wackstum ist auf dauer nicht tragbar. Ich möchte nicht in DDR verhältnisse leben dort bestand aber auch nicht die gefahren der Hochverschuldung. Wie viel werden die Bürger noch akzeptieren.

    Dir wäre ein Staat ohne Arbeitslosengeld lieber? Ach, du willst ein bedingungsloses Grundeinkommen? Dann werfe ich mich gleich mal in die Hängematte (das meine ich ernst).


    webcity schrieb:
    Es wird schlau angestellt heute wird der Krieg für den Frieden als MIttel zum Zweck benutzt um diesen zu tollerieren. Es ist traurig natürlich geht es nur um Boden und den damit verbunden Schätzen. Billige Arbeitskräfte und an kranken Menschen seine Pillen zu verticken. MIlliär ist ja auch keine Geburtstagsfeier auf der man mit Waffen für Stimmung sorgt, was veranlasst Menschen dort hin zu gehen. Selber war ich nicht bei örgendeinem Krieg dabei aber alleine die Vorstellung sich wie Tiere abzuschlachten wiedert mich an.


    Du kannst gerne dem Islamischen Staat oder den russischen Separatisten mit der Yoga Matte entgegenlaufen.
    Da Verbraucher (wie auch du) nur auf den Preis schauen, bleibt Firmen keine andere Wahl.
    Eingenommenes Geld ist nicht einfach weg, sondern wird wieder investiert (Mwst. v.a.) und kommt uns allen zugute.

    webcity schrieb:
    Das Leben ist das größte Geschenk und mir ist bewusst das sich sehr viele nach einem langen Arbeitstag (wobei man 2/3 für den Staat schuftet) noch ein wenig das Leben genießen möchten aber es schleicht sich so ein das uns Dinge verkauft werden die uns nicht Glücklicher/Gesünder machen. Was haltet Ihr von Politik und Wirtschaft und wählt Ihr/Du.


    Steuern bekommst du in Form von Leistungen zurück, dafür sind sie ja da. Wenn du sehr viel verdienst, bekommst du natürlich weniger zurück. Das scheint doch ganz deinen Vorstellungen zu entsprechen. :thumb:

    mfg :wave:
  4. Revolution? dazu müssten noch paar aufwachen und sich nicht mit MCD und Trash TV abspeisen lassen. Wir haben aus diesem Grund wohl auch "Zwangsfernsehen" - es muss pro Wohnung mindestens ein Fernseher gezahlt werden ... und das perverse dabei genau mit den Bezahlten Inhalten verblödet zu werden. Damit wird wohl 95% der Menschheit in einem letargen voll gefressenen mindest Zustand bleiben = Still gestellte Sklaven.

    Das Thema Zinsen und Zinseszinsen - kann Jeder auch selber nutzen und mal ehrlich wenn du im Mindestzustand lebst hast du ein Risiko von Null etwas zu investieren. Nebenbei angemerkt die Inflation und der kommende Währungscrash wird alle Schulden fressen ......

    Beitrag zuletzt geändert: 11.6.2015 14:13:54 von zulehner
  5. zulehner schrieb:
    Nebenbei angemerkt die Inflation und der kommende Währungscrash wird alle Schulden fressen ......

    Ja, aber die Leute werden ebenfalls mit den Bach runter gehen.
    Vorher werden diese nämlich noch ausgequetsch bis zum geht nicht mehr.
  6. sv00010 schrieb:
    zulehner schrieb:
    Nebenbei angemerkt die Inflation und der kommende Währungscrash wird alle Schulden fressen ......

    Ja, aber die Leute werden ebenfalls mit den Bach runter gehen.
    Vorher werden diese nämlich noch ausgequetsch bis zum geht nicht mehr.


    wiso sollten wir den Bach mit herunter gehen, wenn die Inflation losgeht steigst auf das alte Tauschgeschäft um.
  7. Es wird wohl weiter so gehen. Wenige werden reicher werden, fast alle werden weniger Geld haben. Und das Wort Revolution wird weiter in der Luft hängen, es wird aber nichts passieren.
    Im Moment wäre Inflation eine Befreiung. Krise kann es nur geben jetzt, wenn es Deflation geben sollte.
  8. t*h

    zulehner schrieb:

    wiso sollten wir den Bach mit herunter gehen, wenn die Inflation losgeht steigst auf das alte Tauschgeschäft um.


    Meinst du denn jeder hat was zum tauschen?
  9. das kommt wohl immer auf die creativität an und die Bereitschaft tatsächlich etwas zu tun.

    Beispiel: Tägliches Arbeits und Tauschmodell - aus Indien, einer hat etwas Wasser, einer hat etwas Holz, der dritte hat einen Teekessel, dann kommt der vierte der etwas Essbares gegen warmen Tee tauscht ..... klar in Deutschland nicht denkbar --- jetzt
  10. Das Problem ist, dass viele darauf warten, dass etwas passiert und sie warten und warten und warten. Das ganze Spiel funktioniert nur weil wir alle immer noch mitspielen. Wenn man etwas ändern will, sollte man am besten heute bei sich selbst anfangen.
    Wenn Du Gewalt nicht magst, versuche in Frieden zu leben (inkl. friedfertiger Gedanken, egal was passiert, nicht ganz einfach...). Wenn Du die Nachrichten der Mainstram-Medien nicht gefallen, dann suche Alternativen.
    Zinseszins ist im Gegensatz zu den Meinungen in anderen Post überhaupt nicht notwendig für unsere Wirtschaft. Diese relativ neue Erfindung ist ein exponentiell wachsendes System, das in sich nicht stabil ist. Das heisst es muss zwingend früher oder später immer wieder kollabieren. Jetzt rate mal wem das nützt.
    Wie immer gibt es auch hier Alternativen, bspw. einen reichen Onkel, der Geld auch ohne Zins verleiht oder Crowdfounding.



  11. Nehmen wir doch die Dritte Welt. Ein Dorf im Urwald. Keine Sozialhilfe oder Krankenkasse. Aber dort wird gehandelt. Also getauscht. Und es werden wohl auch Kranke versorgt. Also geht ein Leben ohne Geld mit Tausch.
  12. Zinsen und eine leichte Inflation sind ein notwendiges Mittel des Wachstums. Bei dem umgekehrten Fall der Deflation würde niemand mehr Geld ausgeben oder investieren da morgen die selbe Sache billiger wäre und es demnach auch keinen Anreiz zu Forschung und Entwicklung geben.Sind die Schulden zu hoch und nicht mehr tragbar, kommt es zu einem Kreditausfall (Privatinsolvenz, Firmeninsolvenz oder auch Staatsinsolvenz). Dabei verlieren dann die Reichen ihr Vermögen, da ja nur diese Geld haben, welches sie an andere leihen können.
  13. zulehner schrieb:
    Wir haben aus diesem Grund wohl auch "Zwangsfernsehen" - es muss pro Wohnung mindestens ein Fernseher gezahlt werden ...

    Ich denke du meinst hiermit den Beitragsservice?
    Der ist nicht nur für Fernsehen - Hiermit wird alles öffentlich-rechtliche finanziert. Radio-Sender, Fernseh-Sender, Webpräsenzen & Co. Das soll dich nicht zwingen Verdummungs-Fernsehen zu schauen, das soll unabhängige Berichterstattung fördern. Dass das nicht immer wie gewünscht umgesetzt wird ist zwar traurig, aber es werden auch viele gute Inhalte produziert. Spannende Dokumentationen, Einblicke in Dinge, die ich sonst nicht sehen könnte oder auf beispielsweise KiKa von ARD und ZDF Nachrichten, die ich nur dort verstehe. Ja, ich bin 20 und ich schaue Kindernachrichten!

    Tatsächlich würde ich mir viel mehr solcher leicht verständlichen, aber mühsam recherchierten Erklärungssendungen bzw. Nachrichten wünschen, aber da scheine ich auf verlorenem Posten zu stehen.

    RTL, ProSieben.Sat1 & sonstige Konkurrenz produzieren auf Gewinn orientiert - Nicht auf den Konsumenten. Wer das bevorzugt wird aber nicht dazu gezwungen - Das entspricht dann einfach seiner geistigen Höhe und die Firmen verdienen halt genug daran, um die Sendungen immer weiter auszubauen. Hat aber nichts mit deinem Beitrag zu tun - Der fließt nicht an diese Privatsender.

    Zurück zur Fragestellung.

    Was muss passieren, dass die Leute wach werden? Nun ja, 1 Euro und schlecht bezahlte Jobs entstehen aus dem Willen zu arbeiten. Diese Menschen möchten nicht nur rumsitzen, die möchten auch nicht das Gefühl haben dem Staat nur auf der Tasche zu liegen oder gar wertlos / nutzlos zu sein.
    Trotzdem müssen sie aufstocken. Eine Revolution ist hierbei trotzdem unwahrscheinlich: Angenommen der Beitrag der Sozialkasse würde wegfallen, sobald du einen solchen Job annimmst - Die Menschen würden nicht mehr für einen Euro arbeiten gehen, da es ihren Unterhalt nicht trüge, und die Firmen könnten sich diese Stellen in die Haare schmieren. Es ist also eine bewusste Entscheidung sich dem zu unterwerfen und das ist den Arbeitenden auch bewusst. Der Wille dagegen aufzustehen wird also ausgebremst durch "Ich bin ja selber Schuld! Warum mache ich den Scheiß eigentlich!?" und schon bleibt's wieder ruhig.

    Wie bereits erwähnt könnte der Staat hier eingreifen und in solchen Fällen einfach die Zuschüsse streichen. Das würde diese Problematik von allein lösen und die Menschen würde teilweise wach. Da man dann aber keine Statistik in Bezug auf Arbeitslosenquote mehr fälschen könnte lassen die das bleiben.

    Kriege. Manche sind dem Land verschuldet, andere der Profitgier - Ganz sicher. Aber bei beispielsweise dem IS existiert ein reales Feindbild. Ob das nun in den hinteren Machenschaften von jemandem subventioniert wird und inwieweit wir durch unsere Rüstungslieferung da mit drinstecken vermag ich nicht zu beurteilen. Aber dieser Krieg ist von dieser Gruppe ausgerufen worden und was sollen wir nun tun? Die einfach machen lassen? Dann kommen sie zu uns und machen weiter. Also tolerieren wir, dass Soldaten geschickt werden und Bomben fliegen. Leben ist natürlich ein unbezahlbares Geschenk und enorm wertvoll, aber wenn wir diesen Krieg nicht führen, dann sind noch viel mehr Leben in Gefahr. Ist ethisch echt widerlich und teilweise auch mega paradox, aber hier muss Leben genommen werden um Leben zu sichern - So verklatscht wie die sind helfen auch unsere Therapiemaßnahmen nicht mehr.

    Zinseszins. Sehe ich gar nicht so kritisch. Da ich Zinsen auf mein Guthaben bekomme, gehen diese Beträge in mein Guthaben über. Sie gehören nun mir und ich könnte sie auszahlen, ich lasse das Guthaben aber komplett drauf. Also erhalte ich nächsten Monat auf mein neues, höheres Guthaben Zinsen. Ist doch ganz normal. Meiner Meinung nach ist das auch nicht instabil, denn ich kaufe regelmäßig davon ein und bringe das Geld wieder in Umlauf. Die Bank hingegen nimmt ja von Leihenden die Beträge ab, die sie mir dann gutschreibt. Sie verleiht mein Geld und kriegt das bezahlt, ich kriege meinen Anteil.

    Was die Sache instabil macht, sind die Umwege! Geld wird nicht mehr nur verliehen - Die Banken spekulieren an Börsen damit um die Gewinne für die Führungsetage zu maximieren. Es wird auf Lebensmittel spekuliert, was ganze Völker in Gefahr bringt. Es wird auf Öl spekuliert, was die Wirtschaft bremst und einen Zweig davon boomen lässt. Und es werden Verluste gemacht, die das System instabil werden lassen. Denn woher soll nun mein Anteil kommen? Der wurde mir ja fest versprochen. Da bleibt dann nur Zinssenkung und neue Spekulation um das wieder auszugleichen oder es noch weiter vor die Wand zu fahren. Dass das geduldet ist, und auch noch ohne meine Zustimmung, das macht alles unsicher. Und hier liegt der Punkt der dem System den Rücken bricht. Vor allem, dass die Verantwortlichen dann noch ihre Millionenabfindung bekommen! Die gehören echt an ne Wand gestellt und .... friedlich denken. Tatsächlich sehr schwer ;)

    Da wir diese Banken dann retten wollen (oder müssen, weil wir nicht wählen dürfen und die Kunden keinen Verlust ihres gesamten Vermögens verkraften würden) drucken wir neues Geld und verschulden uns damit. Bis hierher auch noch kein Problem, die Deflation bleibt nur aus. Der Staat vernichtet nicht 1% der Steuern wieder - Er druckt nur immer nach.
    Das ist eine Abwertsspirale in der Wertigkeit des einzelnen Scheins und durch den Umlauf von immer mehr Scheinen kann ein Reicher auch immer mehr davon besitzen, ohne dass es im System groß auffällt. Derjenige legt es dann ebenfalls an Börsen oder so sicher wie möglich an und kriegt mehr und mehr. Heißt er wird immer reicher und die Schere zwischen arm und reich geht weiter auf. Dadurch dass derjenige immer mehr hat und haben kann, ohne dass das System es schmerzlich merkt, wird er auch nicht zum Einkaufen gezwungen - man druckt lieber erneut nach. Also geht immer mehr nomineller Wert in die Lebensmittelspekulation und die Ärmsten der Armen können sich immer weniger Brot von ihrer Kaufkraft leisten. Dafür explodiert seine Kontozahl halt um noch 3 Stellen.

    Wenn jetzt die Reichensteuer käme und er von den Gewinnen 50% (oder halt durchgerechnet auf den jeweils aktuellen Börsen-Inflations-WasAuchImmer-Wert) abgeben müsste, die dann an die Ärmsten gehen, dann wäre es wieder ausgeglichen. Die würden dann wieder gleich viel Brot kaufen, der Reiche würde weiter spekulieren mit mehr Geld, dadurch ginge wieder mehr an die Ärmsten und es wäre halbwegs Frieden eingekehrt. Man würde schlicht gemeinsam wachsen. Dann könnten die Armen einen Standard aufbauen und sich dann langsam steigern. Alternativ kann man auch einfach Spekulation auf wichtige Güter ausmerzen.

    Ein Crash würde hierbei meiner Meinung nach sehr viel angleichen, es sei denn im neuen Währungssystem erhält jeder das, was er vorher hatte, in umgerechnet. Viele Nullen im System, die sowieso nur digital existieren, wären ausgelöscht und würden eine Berechnung, die das gesamte System betrifft, nicht mehr unnötig komplex erscheinen lassen. Es würde wieder mehr in Richtung 1 + 1 = 2 gehen, statt 1.000.000 + 1.000.000 = 2.000.000.

    Mir fällt grad auf, dass vieles was ich so aufzähle, von den Linken gefordert wird :D
    Hab mal eine Diskussion geführt, dass ein Großteil eig. links wählen müsste, so rein nach den eigenen Ansichten. Stattdessen gibt es aber so dämliche Menschen wie Stammwähler, die nicht einmal nachdenken. Und die 40% für die Merkel bei der letzten Wahl kamen mir auch gefaked vor.
  14. Ich denke wir müssen erst mal etwas klären: Deflation bedeutet, dass das Geld immer mehr wert wird und damit die Waren immer billiger. Inflation ist genau das Gegenteil.

    Es wurde geschrieben, dass Banken mit dem Geld spekulieren, um den Vorstand reich zu machen. Tatsächlich gibt es aber kaum noch Banken, die Privatpersonen gehören, sondern sind Aktiengesellschaften und gehören damit den Aktionären. Die Anteilseigner bekommen den Gewinn des Unternehmens. Sie bezahlen jemanden (den Vorstand), um für sie den Gewinn zu erzielen. Den Vorstandsmitgliedern muß man natürlich ein Anreizsystem bieten. Und wer den Besten haben will, muß dieses Anreizsystem üppiger ausgestalten, sonst würde diese Person woanders hin wechseln (z.B. in die Politik).

    Ich kann jedoch die Sparer nicht verstehen, die sich beklagen, dass sie kaum Zinsen bekommen, während die Reichen an der Börse immer reicher werden. Niemand hindert sie, ihr Guthaben ebenfalls an der Börse z.B. in Aktien von Banken zu investieren. Dies geht bereits ab 5 EUR.
    Jedoch würde man dann erkennen, dass diese Investition mit Risiko verbunden ist. Der zu erwartende Ertrag muß demnach den möglichen Verlust übersteigen, den Verlust der sicheren Zinsen auf dem Sparbuch ausgleichen und noch zusätzlich den Aufwand der Informationsbeschaffung. So hat zum Beispiel der Alibaba Gründer vorige Woche an einem Tag mehr Geld verloren als mehrere Volkswirtschaften in einem Jahr erwirtschaften.
  15. waytogermany schrieb:
    Ich denke wir müssen erst mal etwas klären: Deflation bedeutet, dass das Geld immer mehr wert wird und damit die Waren immer billiger. Inflation ist genau das Gegenteil.

    :thumb: So wie das einige geschrieben haben oben, wussten sie das nicht. Bspw. wegen der Griechenlandkrise hätte die EU gerne ein bisschen mehr Inflation, um den Griechen die Schuldenrückzahlung zu erleichetern. Allerdings ist die Wirtschaft in den restlichen Euro-Ländern so gut, dass dies schwierig wird/wurde um man zeitweilig trotzdem Deflation hatte oder zumindest geringere Inflationsraten als vielleicht beabsichtigt.

    waytogermany schrieb:
    Ich kann jedoch die Sparer nicht verstehen, die sich beklagen, dass sie kaum Zinsen bekommen, während die Reichen an der Börse immer reicher werden. Niemand hindert sie, ihr Guthaben ebenfalls an der Börse z.B. in Aktien von Banken zu investieren. Dies geht bereits ab 5 EUR.
    Jedoch würde man dann erkennen, dass diese Investition mit Risiko verbunden ist. Der zu erwartende Ertrag muß demnach den möglichen Verlust übersteigen, den Verlust der sicheren Zinsen auf dem Sparbuch ausgleichen und noch zusätzlich den Aufwand der Informationsbeschaffung. So hat zum Beispiel der Alibaba Gründer vorige Woche an einem Tag mehr Geld verloren als mehrere Volkswirtschaften in einem Jahr erwirtschaften.

    Ich denke, dass viele Menschen diese Möglichkeit einfach nicht sehen. Denn eigentlich hat man auf der Bank auch ein gewisses Risiko, dass man sein Geld am Ende nicht wiederbekommt bzw. das es durch Inflation/Deflation deutlich weniger wert ist, was bei einer Anlage nur indirekt auf den Wert einwirkt.

    mfg
    Jonas
  16. In der Regel kann man davon ausgehen, dass die Spareinlagen, solange sie nicht über der Sicherungsgrenze liegen, sicher sind. Der Zins sollte den Inflationsverlust ausgleichen und das Vermögen selbst sollte über den Einlagensicherungsfond abgesichert sein. Das Risiko besteht damit hauptsächlich in der Nichtverfügbarkeit oder dem Zinsverlust in der Zeit zwischen Insolvenz und Auszahlung aus dem Sicherungsfonds.
    Theoretisch besteht natürlich auch das Risiko des Totalverlustes. Sollte die Insolvenz einer Bank eine Kette von Insolvenzen bei anderen Banken auslösen, könnte das Vermögen der Sicherungsfonds nicht ausreichen und auch die Regierung dürfte dann nicht mehr in der Lage sein, Garantien abzugeben.
  17. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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