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Auswirkungen einer SSD

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  1. Autor dieses Themas

    g****e

    Heyho

    Ich hab mal ne Frage: Ich möchte eine möglichst mobilen Laptop mir in Zukunft zusammenbauen, mit einer langen Akkulaufzeut, recht guter Leistung (ich brauch den manchmal auch ganz gern für ordentliche Virtualisierungen), und Geschwindigkeit. Am wichtigsten ist die Akkulaufzeit. Und in diesem Zuge, zusammen mit der Geschwindigkeit, habe ich mir überlegt eine SSD in den nächsten Laptop zu bauen. Allerdings find ich nicht genug, bzw das richtige, Infomatieral, um mir einige Fragen zu klären:
    - Ist die Stromersparnis wirklich gut? Hilft es bei der Akkulaufzeit?
    - Wie "gut" sind SSDs, also kann ich sie wie eine gewöhnliche Festplatte einfach benutzen, ohne große Umstellung?
    - Vllt als Fakt dazu: Ich benutze Ubuntu, wenns von Nöten ist
    - Wie lange hält so eine SSD tatsächlich? Ich habe von 25Jahren gelesen, ich habe aber auch gelesen, von wegen, nur ein Jahr, bei viel Benutzung. Ich möcht auch keine Zeit "so lange", aber sichere 5 Jahre würd ich gern haben.

    Alles in allem: Lohnt sich eine SSD in den Laptop einzusetzen? Besonders wegen der Akkulaufzeit? Würd mich da über ein paar Meinungen oder vllt sogar Erfahrungen freuen.

    Liebe Grüße
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  3. hackyourlife

    Moderator Kostenloser Webspace von hackyourlife

    hackyourlife hat kostenlosen Webspace.

    SSDs haben einen gewaltigen Nachteil: es sind einfache Flash-Speicherzellen. Diese können maximal ~1000x neu beschrieben werden.

    Ein Paar Dinge müssen beachtet werden:
    1) Der Festplattencontroller verteilt Daten gleichmäßig über die Festplatte, damit alle Zellen ungefär gleich viel abgenutzt werden.
    2) Da der Festplattencontroller die Daten verteilt ist defragmentieren tödlich, da hierbei nur Daten sinnlos herumgeschoben werden und die Speicherzellen abgenutzt werden.
    3) SSDs haben relativ geringe Kapazitäten und kosten dafür extrem viel.
    4) je kleiner eine Flash-Zelle ist, desto weniger Schreibzyklen hält sie aus (bei hohen Disc-Kapazitäten müssen die Zellen sehr klein sein um nicht zu viel Platz zu verbrauchen).

    SSDs haben eigentlich nur 2 wirkliche Vorteile:
    1) sie sind Schneller als normale HDDs
    2) sie sind Unempfindlich gegen Erschütterungen
  4. Hallo ggamee,

    als 1. eine SSD braucht auf Grund der fehlenden mechanischen Teile zur Positionierung auf jeden Fall weniger Strom als eine HDD. 2. Die Qualitäten (und damit die Lebenszeit) der SSD sind je nach Hersteller stark unterschiedlich, mittlerweile sollten aber alle grossen Hersteller den Fertigungsprozess unter Kontrolle haben. Intel z.B.: ist von der Qualität s überzeugt, dass Intel 5 Jahre Garantie gewährt:
    Intel gewährt fünf Jahre Garantie, was Festplattenhersteller inzwischen nicht mehr bieten.
    Quelle: http://www.golem.de/news/ssd-520-cherryville-intels-neue-ssd-schreibt-500-mbyte-s-manchmal-1202-89587.html
    Da SSD's im Preis noch teurer sind als HDD's solltest du den Kostennutzenfaktor abwägen.Bezogen auf die Akkulaufzeit rentiert sich eine SSD auf jeden Fall. Im Falle eines Acers Netbook hatte ich von einer Verdppelung (3 Stunden auf 6 Stunden) gelesen finde aber im Moment den Artikel nicht. Ich bin mir aber sicher dass sich noch einige echte Profis (fatfreddy & Co.) melden und dir dies sogar für jede x-beliebige Gegenüberstellung HDD <=> SDD bei vorliegen der Datenblätter genau ausrechnen können.
    Hier noch eine Übersicht über den Stromverbrauch verschiedener SSDs und hier eine 2. .

    hackyourlife schrieb:
    SSDs haben eigentlich nur 2 wirkliche Vorteile:
    1) sie sind Schneller als normale HDDs
    2) sie sind Unempfindlich gegen Erschütterungen
    Sätze die das Wort eigentlich enthalten sind sinnfrei, weil ohne verbindliche Aussage, ich ignoriere daher dieses Wort (um noch einen Sinn zu finden) und merke zu den Vorteilen an:
    3. Sie erhöhen die Akkulaufzeit bei ansonsten gleichen Bedingungen, hier sind natürlich die anderen Stromverbraucher (CPU/Graka/Speicher etc.) wichtiger. Am meisten profitieren Systeme bei denen die 3 genannten stärksten Stromfresser auf niedrigen Verbrauch optimiert sind.
    4. unanfälliger gegen Temeraturschwankunken. Siehe zu beiden Punkten:
    Der Wegfall der empfindlichen Motorlagerung und Lese-Schreib-Mechanik der Laufwerke mit rotierenden Platten ergibt eine Vervielfachung der Stoßfestigkeit. Aber auch die Temperaturtoleranz ist größer, ebenso wie deren schnelle Änderung keine Probleme mit sich bringt. Beides qualifiziert SSDs für den mobilen Einsatz. Am häufigsten finden sich die flashbasierten SSDs daher in MP3-Playern und USB-Sticks. Da sie zudem weniger Energie verbrauchen als Festplatten, dazu leichter und kleiner sind, werden sie auch für (Sub-)Notebooks interessant. Dort kommt auch zugute, dass ihre Geschwindigkeit nicht vom Formfaktor abhängt – auf kleinen rotierenden Platten dagegen finden pro Umdrehung weniger Daten Platz als auf größeren. Hybridfestplatten und reine SSD-Modelle sind seit 2007 im Handel.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Solid-State-Drive

    hackyourlife schrieb:
    SSDs haben einen gewaltigen Nachteil: es sind einfache Flash-Speicherzellen. Diese können maximal ~1000x neu beschrieben werden.
    wenn diese Aussage zutreffen würde, hätte Intel nie die Garantie auf 5 Jahre festgesetzt, ich denke mal du hast da einige Nullen vergessen.


    Beitrag zuletzt geändert: 11.2.2012 19:36:16 von harrybotter
  5. hackyourlife

    Moderator Kostenloser Webspace von hackyourlife

    hackyourlife hat kostenlosen Webspace.

    harrybotter schrieb:
    Die Qualitäten (und damit die Lebenszeit) der SSD sind je nach Hersteller stark unterschiedlich, mittlerweile sollten aber alle grossen Hersteller den Fertigungsprozess unter Kontrolle haben. Intel z.B.: ist von der Qualität s überzeugt, dass Intel 5 Jahre Garantie gewährt:
    ...
    Das Problem ist, dass die Technik leider schon veraltet ist. Es lassen sich zwar kleinere Flash-Zellen herstellen, diese können aber immer weniger oft beschrieben werden, da die Zellen immer mehr abgenutzt werden. Dies ist kein Problem der Qualität, sondern vielmehr ein Problem der Physik.
  6. hackyourlife schrieb:
    harrybotter schrieb:
    Die Qualitäten (und damit die Lebenszeit) der SSD sind je nach Hersteller stark unterschiedlich, mittlerweile sollten aber alle grossen Hersteller den Fertigungsprozess unter Kontrolle haben. Intel z.B.: ist von der Qualität s überzeugt, dass Intel 5 Jahre Garantie gewährt:
    ...
    Das Problem ist, dass die Technik leider schon veraltet ist. Es lassen sich zwar kleinere Flash-Zellen herstellen, diese können aber immer weniger oft beschrieben werden, da die Zellen immer mehr abgenutzt werden. Dies ist kein Problem der Qualität, sondern vielmehr ein Problem der Physik.
    Falls die SSD keine 5 Jahre hält hole ich mir auf Intels Kosten halt eine neue, bei deinem Pessiminsmus
    hackyourlife schrieb:
    SSDs haben einen gewaltigen Nachteil: es sind einfache Flash-Speicherzellen. Diese können maximal ~1000x neu beschrieben werden.
    und dem (Nicht-)Wissen:
    Flash-Chips sind hier auf 100.000 bis 5 Millionen Schreibzyklen begrenzt.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Solid-State-Drive
    habe ich ja gute Chancen so die Gesamtnutzungsdauer aller SSDs auf >5 <= 10 Jahre auszudehnen, wobei ich mir nich sicher bin ob bei einer Austauschplatte die Garantie von vorne anfängt zu laufen oder nur noch bis zur Restzeit der 1., also insgesamt nach 5 Jahren zu Ende ist.
    Und ob Intel jetzt von der Qualität nur von seiner Qualität oder auch des Wissens um die physikalische Mach- und Umsetzbarkeit überzeugt ist kann mir egal sein.

    Beitrag zuletzt geändert: 11.2.2012 19:11:46 von harrybotter
  7. hackyourlife

    Moderator Kostenloser Webspace von hackyourlife

    hackyourlife hat kostenlosen Webspace.

    harrybotter schrieb:
    hackyourlife schrieb:
    SSDs haben einen gewaltigen Nachteil: es sind einfache Flash-Speicherzellen. Diese können maximal ~1000x neu beschrieben werden.
    und dem (Nicht-)Wissen:
    Flash-Chips sind hier auf 100.000 bis 5 Millionen Schreibzyklen begrenzt.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Solid-State-Drive
    habe ich ja gute Chancen so die Gesamtnutzungsdauer aller SSDs auf >5 <= 10 Jahre auszudehnen, wobei ich mir nich sicher bin ob bei einer Austauschplatte die Garantie von vorne anfängt zu laufen oder nur noch bis zur Restzeit der 1., also insgesamt nach 5 Jahren zu Ende ist.
    Und ob Intel jetzt von der Qualität nur von seiner Qualität oder auch des Wissens um die physikalische Mach- und Umsetzbarkeit überzeugt ist kann mir egal sein.
    Hier kann wohl jemand nicht lesen:
    Lesen unbegrenzt,
    Schreibvorgänge je Zelle:
    3.000 (MLC in 25-nm-Fertigung)
    5.000 (MLC in 34-nm-Fertigung),
    10.000 (MLC in 50-nm-Fertigung) und 100.000 (SLC in 50-nm-Fertigung)
    und bis zu 5 Mio. (selektierte SLC-Chips)
    Die Schreibzyklen nehmen mit der Zellgröße ab. Je größer die SSD ist (Speicherplatz), desto kleiner müssen die Zellen gefertigt werden.
    Deshalb: große SSD => wenige Schreibzyklen

    harrybotter schrieb:
    Und ob Intel jetzt von der Qualität nur von seiner Qualität oder auch des Wissens um die physikalische Mach- und Umsetzbarkeit überzeugt ist kann mir egal sein.
    Das kann dir durchaus egal sein, trotzdem lassen sich nicht beliebig kleine Flash-Zellen mit vielen Schreibzyklen bauen (aufgrund der Physik).

    Aber da du ja nur SSDs mit wenigen Gigabytes haben möchtest und du nicht so viele Daten hast, also z.B. mit einer 128GB-Disc auskommst, hast du vollkommen recht mit den 100.000 bis 5Mio Schreibzyklen.
    Wer braucht heute schon große Festplatten...
  8. Also ich habe kürzlich mein Lenovo R500 mit einer SSD und einem großen Akku aufgerüstet und erreiche nun effektive Arbeitszeiten von bis zu 6h und Musikwiedergabe bei 80% Lautstärke von gut 7h, das System reagiert an sich viel schneller und bootet in wenigen Sekunden (Debian Wheezy) und all das mit einem recht alten Core 2 Duo (Bluetooth und WLAN aus).

    Energetisch betrachtet wirkt sich die SSD nicht so sehr aus (zwischen 5 und 8% Laufzeitverlängerung gegenüber der Hitachi 5400rpm HDD die werksseitig eingebaut war) aber die Systemantwortzeiten und Ladezeiten von der Festplatte sind kaum mehr spürbar, über die Stabilität kann ich nach dem kurzen betrieb noch nichts sagen aber an sich kann man davon ausgehen das ein System das auf SSD Nutzung optimiert ist eine heutige SSD mit modernem Controler lang genug leben lassen sollte, ein Backup mache ich auf mein NAS sodass ich bei Versagen der SSD weich fallen dürfte.

    Der einbau war simpel, Backup gemacht, alte HDD raus (Lenovo hat dazu eine seitliche Klappe und einen einbaurahmen für die HDD), HDD aus dem Einbaurahmen raus, SSD in den Rahmen rein, Rahmen wieder eingesteckt und Deckel wieder zu, System drauf, SSD Optimierung durchgeführt...fertig.

    Also wegen der Akkulaufzeit würde ich keine SSD kaufen sondern das Geld in einen großen Akku investieren, aber am Gesamtbild des systems macht sich die SSD shr positiv zu schaffen was im Mobilsektor klar für eine SSD spricht, falls man mehr speicher braucht kan n man diesen ja extern oder wie ich in einem Drive Bay Adapter mitführen.
  9. Autor dieses Themas

    g****e

    Das klingt gut. Ne, das ist auch nicht nur für den Akku, es geht eher darum, schneller arbeiten zu können. Manche Programme dauern sehr Lange zu laden imo, und die teilweise 15-20sek zu warten, bis des alles mal geladen ist, sind manchmal sehr nervig. Ich hab halt schon länger ein Auge drauf geworfen, eben weil mich die Leistung interessiert.

    Im Moment hab ich so direkt 3 Laptops in aussicht, wo ich 3 verschiedene SSDs reinsetzen könnte. Die Laptops:
    https://www.csl-computer.com/shop/product_info.php?products_id=4234
    https://www.csl-computer.com/shop/product_info.php?products_id=4154
    https://www.csl-computer.com/shop/product_info.php?products_id=4164

    Abhängig ist das hauptsächlich von der CPU, welche ich nutzen möchte. Da ich eigentlich eher kleine Aufgaben wie Webdevelopment, Javadevelopment und so mache, wäre ne große CPU nicht wichtig, da ich manchmal auch mit VirtualBox arbeite (Arbeitsbedingt), würd ich schon gern ausreichend Leistung haben. An sich kann ich in alle 3 Laptops aber die gleichen 3 SSDs reinsetzen lassen:
    64GB Kingston SSDNow V200
    64GB Kingston V+ Series
    120GB OCZ Vertex Plus

    Ich komme an sich schon mit 64GB aus, die 120GB kostet aber nur sehr wenig mehr (im Gegensatz zu der zweiten auf der Seite). Ich habe von OCZ, auch von diesem Modell, bisher aber nur sehr viel schlechtes gelesen. Ich find sehr viel gegensprüchliches, nichts auf das ich mich verlassen könnte. Die beiden Kingston wären halt kleiner, aber völlig ausreichend. Ich hab auf meinem Laptop atm 50GB in gebrauch, wovon 15-20gb, an sich sogar 30gb total überflüssig sind und gelöscht werden können. Sprich effektiv bräuchte ich im Moment nur 30gb Platz (aber nach oben hin offen hat man halt gerne als Gefühl).

    Wäre schön, wenn ich dazu vllt eine "Fachmeinung" nochmal hören könnte, ist das überhaupt eine "gute" Entscheidung?
    Ich würd mich freuen.

    Liebe Grüße
  10. Wie auch bei normalen Festplatten, heißt es, man sollte sich Platz nach oben lassen. Damit meine ich, es ist nicht vorteilhaft, wenn deine SSD fast voll mit Daten ist. Ich persönlich halte daher 64GB für sehr wenig. Mein System mit Programmen etc. schwirrt so gegen 40 GB. Das heißt, effektiv hätte ich dann 20 GB Platz für Daten.
    Es kommt immer auf den eigenen Anspruch an, aber mir wäre das eindeutig zu wenig. Allen meine Bilderbibliothek vereinnahmt knapp 20 GB. Seit knapp 6 Monaten arbeite ich mit einer 120 GB OCZ-VERTEX2 und bin sehr zufrieden damit. Für rund 130 € inzwischen ist das ein sehr guter Preis. Allerdings ist das nur eine SATA II...

    Die Diskussion um die Anschaffung einer SSD halte ich unnötig. Wenn die Preise sich weiter so entwickeln, werden wir in ca. einem Jahr nicht mehr darüber reden ob, sondern welche.
    Die theoretische Auffassung streitet sich mit der Praxis. Es reicht schon, bei Amazon sich die Kommentare zu durchaus guten mechanischen Festplatten durch zu lesen. Es ist doch immer mindestens einer darunter, dem die mechanische Festplatte nach kurzer Zeit abgeraucht ist. Das ist mir auch schon passiert und passiert auch nicht selten bei Leuten in meiner Umgebung. Was nützt es mir, dass sich eine Platte öfter beschreiben lässt, wenn sie vor der max. Beschreibbarkeit Probleme mit z.B. dem Lesekopf bekommt. Damit muss man eben auch immer rechnen. Daher lohnt sich in meinen Augen, wenn man eine Neuanschaffung plant, immer eine SSD. Natürlich gibt's da auch Preisunterschiede, die sich deutlich auf die Qualität auswirken. Aber die findet man bei jeder Hardware.

    Beitrag zuletzt geändert: 12.2.2012 14:54:12 von flockhaus
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