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Bahn-Sreik .. schon wieder

lima-cityForumSonstigesPolitik & Wirtschaft

  1. Autor dieses Themas

    versandguide

    versandguide hat kostenlosen Webspace.

    Hallo

    und schon wieder ... ein Bahn Streik
    ... und tausende Reisende kommen nicht (oder zu spät) ans Ziel

    nicht nur dass Bahn-Reisende nicht weiter kommen,
    auch die Straßen sind deshalb übermäßig voll ... Satus sind die Folge

    was meint Ihr ... ist so ein Streik, der soooo viele Bürger betrifft noch fair ?

    also ist das in notwendiges Übel der Demokratie oder einfach nur egoistisch und überzogen und unfair gegenüber der gesamten Bevölkerung ?

    ich persönlich finde, bei sowas wie Bahn, Flugzeug / Flughabfen und andere wichtige (Transport-) Einrichtungen sollte die Politik da einen Riegel vor setzen, denn weil ein paar hundert Lockführer mehr Geld wollen, müssen zehn-tausende Bürger darunter leiden, kommen zu spät zur Arbeit / zu Terminen und haben auch oft Mehr-Kosten für das erreichen eines Ziels (Taxi, etc... )

    Auch dass der Güterverkehr betreikt wird, schde der Wirtschaft enorm, viele fertige Produkte können nicht auf den mArkt gebracht werden und zur Produktion fehlen oft Rohstoffe oder Teile, die (oft Just-In-Time) angeliefert werden. Das ksotet (laut Presse) der Wirtschaft mehrere Milliarden Euro, also leiden durch so einen Streik nicht nur Fahrgäste, sondern auch Firmen und deren Angestellte. Wenn dann Frmen in die Pleite gehen, weil die BAhn nicht mehr fährt, dann sind sogar Arbeitsplätze in Gefahr .. und das alles wegen ein paar hundert Streikenden.

    Meine Meinung kennt Ihr jetzt, ich finde das geht zu weit .... was denkt Ihr ?

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  3. GDL-Streik: Perverser Missbrauch eines Grundrechts
    http://www.rolandtichy.de/meinungen/gdl-streik-perverser-missbrauch-eines-grundrechts/

    Es muss dieses Grundrecht angepasst werden (Politik ist gefragt)

    Gruß mg
  4. Ich find dass das Streikrecht aus Prinzip nicht eingeschränkt werden sollte.
    Es vom Arbeitgeber abhängig zu machen halte ich für ne schlechte Idee.
    Wer definiert denn die Wichtigkeit von "Einrichtungen"?
    Kitas sind für manche so wichtig wie die Bahn, andere können mit beidem nichts anfangen...
    Möchtest du (falls vorhanden) dein Streikrecht beschränken?

    Das die Bahn nicht fährt gehört für Bahnnutzer genauso zum "Standardrisiko" wie ein Unfall für Auto-/LKW-Fahrer.
    Und gegen beides können Privatleute/Firmen gewisse Vorkehrungen treffen (wobei Streiks eigentlich noch besser, da einigermaßen Vorhersehbar, sind).


    Das Firmen wegen des Streiks pleite gehen halte ich für vollkommen übertrieben: es ist jeder Firma freigestellt, selbst Lokführer zu bezahlen. Redet die Firma dann noch vernünftig mit der Bahn und stellt den Lokführer selbst, sehe ich eigentlich keinen Grund warum der für die Firma so wichtige Zug nicht fahren sollte.

    Betriebsvernichtende Streiks (sodass die Bahn selbst existenziell bedroht ist) sind afaik verboten...

    Trotzdem ist die Art und Weise des Streiks ziemlich fragwürdig, was Zeitpunkt (z.B. Abiturprüfungen), Ankündigungsfrist usw. angeht.

    m.E. wird dadurch nur die Abschaffung von Lokführern beschleunigt - wenn spätestens in ein paar Jahrzehnten selbstfahrende Autos marktreif sind, kanns selbstfahrende Züge auch geben...

    @mg123:
    Der verlinkte Artikel ist so sonderbar, dass er es schafft sich in der eigenen Argumentation zu widersprechen:

    "Es geht ihm darum, auch für Rangierlokführer und Bistro-Kassierer im Zug Tarifverträge abschließen zu wollen."

    und später:
    "Derzeit kann es passieren, dass 5.000 Lokführer, denen es nicht um Geld, sondern nur um das Gehalt ihres Vorsitzenden geht, die halbe Volkswirtschaft lahm legen."

    Was jetzt? Geld für Kassierer oder Vorsitzende?
    Und seit wann sind Menschen so altruistisch, dass die 5000 Lokführer für den Lohn anderer (den des Vorsitzenden) streiken?
    WTF?
  5. ikatools schrieb:
    Ich find dass das Streikrecht aus Prinzip nicht eingeschränkt werden sollte.
    Es vom Arbeitgeber abhängig zu machen halte ich für ne schlechte Idee.


    Die Einschränkung des Streikrechts gibt es doch bereits und zwar genau aus dem Grund,das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten. Gebunden ist sie in Deutschland an den Beamtenstatus.
    Dieser war früher auch für Lokführer Standard.
    So war gewährleistet, daß eine kleine Gruppe durch Streiks eben nicht den ganzen Staat "erpressen" kann. .
    Leider war das unseren Politikern zu teuer Nun ist die Bahn (teil-)privatisiert, der Lokführer nur noch angestellt und die Züge stehen

    Wer definiert denn die Wichtigkeit von "Einrichtungen"?

    Ich denke, daß eine Einrichtung wichtig ist, wenn sie der Grundversorgung dient und quasi eine Monopolstellung inne hat.
    Das gilt auch für die Bahn und von daher war das Personal eben früher beamtet.
    Durch Verbreitung des privaten Verkehrs und Reduzierung des Angebotes , hat die Wichtigkeit der Bahn abgenommen. Dies gilt sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Unabhängig davon gewährleistet sie aber noch immer, daß auch derjenige mobil ist, der sich kein eigenes Fahrzeug leisten kann.

    Ich hätte mir gewünscht, daß unsere Politiker anders denken. Statt die Bahn zu privatisieren, hätten sie eher die Möglichkeit nutzen sollen, im Sinne des Gemeinwohles, die Dienste weiter auszubauen.Volkswirtschaftlich wäre das sinnvoll gewesen. Warum?
    - Verringerung der Ausgaben für Straßenbau, -ausbau und -unterhaltung (Bahnstrecken sind bei gleicher Kapazität preiswerter und verbrauchen weniger Fläche)
    - Gütertransport mit der Bahn ist umweltfreundlicher als Massen von LKW
    - höhere Umweltfreundlichkeit gilt auch im Bereich der Pendler. (theoretisch zumindest, wenn die Auslastung der Züge einen gewissen Prozentsatz erreicht.)


    Die gleiche Problematik,(ein kleiner Trupp legt die Massen lahm,) gibt es ja auch an anderer Stelle. Früher waren z.B. auch Fluglotsen beamtet. Eben um den Flugverkehr garantiert aufrecht zu erhalten,

    Beitrag zuletzt geändert: 6.5.2015 11:26:02 von fatfreddy
  6. Hallo :wave:

    Die Streikenden schaden sich meiner Meinung nach häufig selbst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es beim Bahnverkehr in naher Zukunft viel Wachstum geben wird. Viele Pendler entscheiden sich jetzt vermutlich für ein Auto oder Fahrrad.

    mfg :wave:

  7. mg123 schrieb:
    GDL-Streik: Perverser Missbrauch eines Grundrechts
    http://www.rolandtichy.de/meinungen/gdl-streik-perverser-missbrauch-eines-grundrechts/

    Es muss dieses Grundrecht angepasst werden (Politik ist gefragt)

    Gruß mg


    nein. wegen so einem scheiss hat ein Grundrecht nicht angeschnitten zu werden. Hast du noch alle Latten am Zaun?


    Das Problem ist, dass unser lieber Staat nicht in der Lage ist, seine eigene Struktur umzusetzen. Wir haben soziale Marktwirtschaft. Das heißt nicht nur Sozialleistungen durchsetzen, sondern auch Sicherstellung einer Grundversorgung, wie Infrastruktur und Lebensnotwendige Bereiche. Dazu gehört auch Energiewirtschaft und Wasserver- und Abwasserentsorgung... diese Wirtschaftszweige haben in Privaten Händen nix verloren.

    Seit der Privatisierung unter Aktienmehrheit des Staates werden die Fahrkosten kontinuierlich teurer, dass andere Unternehmen teilweise für 50% der Kosten die Fahrgäste bei besserem Service gewinnbringend ans Ziel bringen (z.B. Flixbus). Dieses UNternehmen schafft es nicht, trotz aller Unterstützungen durch den Staat gewinnbringend zu wirtschaften. Es wird Service abgebaut(bahnlinien eingestellt, Frequentierung der verbleibenden Bahnlinien reduziert, Wartung runtergefahren, etc pp)

    Diverse Unterstützungen durch den Staat: Steuerzahler bezahlt Wartung und Ausbau des Schienennetzes(ausgebaut wird ja zum glück wenig bis gar nichts, da bleibt der Kostenpunkt auf niedrigem Niveau) die Bahn mietet die Schienen nur. Beschäftigung von fast 50000 Beamten, für deren Tätigkeit der Staat ein Entgelt bekommt, welches unterhalb der Beamtenvergütung steht, also wieder Mehrkosten. An sich ist damit sichergestellt, dass der Staat ein Interesse an erfolgreiche Tariferhöhungen hat, weil damit die Abgaben der Bahn dem Staat gegenüber steigen und die Differenz geringer ausfällt.

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-schluss-mit-zuschuss-1.514644
    Die Reaktion seitens der bahn als einziger Nutznießer dieser Investitionen damals kennt man auh von anderen Organismen. Sie fallen in die Kategorie der Parasiten... Sich alles bezahlen lassen und den Gewinn abschöpfen, um Vorständen die Kohle in den Arsch zu blasen oder Projekte durch Inkompetenz in den Sand zu setzen:

    http://www.oekonologie.de/2013/03/s21-nicht-nur-banken-%E2%80%93-auch-bahnhofe-sind-%E2%80%9Etoo-big-to-fail%E2%80%9C/


    dann nochbester Service und Kompetenz im Umgang mit Notfällen:

    http://appspezis.de/die-deutsche-bahn-und-ihre-inkompetenz/
    http://bavariansubexperience.de/fuck-you-deutsche-bahn-ag/
    https://v2.blogdoch.net/2010/12/05/wusel-161706/
    http://jendryschik.de/weblog/2009/09/23/servicewueste-deutsche-bahn/
    http://www.tour-blog.de/?p=2642
    http://www.knetfeder.de/kleinkariert/selbstkritik-bahnfahren.html


    m.E. wird dadurch nur die Abschaffung von Lokführern beschleunigt - wenn spätestens in ein paar Jahrzehnten selbstfahrende Autos marktreif sind, kanns selbstfahrende Züge auch geben...


    Es gibt bereits autonom fahrende Ubahnen... funktioniert einwandfrei


    Das die Bahn nicht fährt gehört für Bahnnutzer genauso zum "Standardrisiko" wie ein Unfall für Auto-/LKW-Fahrer.


    Falsch. Die Bahn wird so abwartig mit deutschen Steuergeldern finanziert, sie hat zu fahren... ansonsten platt machen, die Verantwortlichen strafrechtlich dafür belangen, wie auch immer und dann wieder als Staatsbetrieb aufbauen... diesmal mit etwas mehr Kompetenz und Qualitätsbewusstsein...
  8. sebulon schrieb:


    Falsch. Die Bahn wird so abwartig mit deutschen Steuergeldern finanziert, sie hat zu fahren... ansonsten platt machen, die Verantwortlichen strafrechtlich dafür belangen, wie auch immer und dann wieder als Staatsbetrieb aufbauen... diesmal mit etwas mehr Kompetenz und Qualitätsbewusstsein...


    wie sollen sie streiken, wenn sie fahren sollen? oO
    Wie war das nochmal mit dem grundrecht?

    Gruß mg

    Beitrag zuletzt geändert: 6.5.2015 14:23:13 von mg123
  9. Dieser erneute Bahnstreik ist nur leider völlig überflüssig. Die Lokführer hatten ein sehr gutes Angebot von der Bahn erhalten.

    Dieser Streik dient nur der GDL, damit diese sich noch mehr Mitglieder unter den Nagel reissen kann, von den anderen kleinen Gewerkschaften. Es geht nur darum, dass die GDL die Verhandlungen aller Bahnbeschäftigten, egal ob Lokführer, Busfahrer, Servicepersonal, Reinigungskräfte (falls nicht schon komplett ausgelagert) und Wartungspersonal führen kann und somit den Betrieb vollends lahm legen kann.

    Und natürlich hat der Streik enorme Auswirkungen. Denn trotz der Ausgaben für die Fahrkarte hat der Reisende/ Pendler ja nun noch andere Kosten, um an sein Ziel zu gelangen. Viele Wirtschaftszweige der Industrie warten vergebens auf Ware oder werden diese nicht los. Spediteure, die auf die Bahn gesetzt haben, bekommen Ihre Trailer nicht pünktlich an den Bestimmungsort, so dass dort Kosten für den LKW und Fahrer entstehen.

    Ein Streik der Bahn hat einen sehr hohen volkswirtschaftlichen Schaden, anders als Streiks in Betrieben der Industrie.

    Ich finde hier sollte das Streikrecht eingeschränkt werden, da das Schaden-Nutzenverhältnis in keinster Weise gerechtfertigt ist.
  10. mg123 schrieb:

    wie sollen sie streiken, wenn sie fahren sollen? oO
    Wie war das nochmal mit dem grundrecht?

    Gruß mg


    Dafür haben wir Zeitarbeitsfirmen, fast 5000 Beamte, die nciht streiken dürfen... wenn nur 5000 Lokführer streiken, dann wird man da sicherlich 5000 aus den 50000 finden, die die Ausbildung haben, eine Lok zu fahren...

    nichtsdestotrotz ist es kein Grund, das Grundgesetz umzuschreiben. dieser GDL Chef überschreitet seine Kompetenzen mit diesem Streik, weil er was vertritt, was ihn nicht betrifft. Dafür hat er Zivilrechtliche Konsequenzen zu tragen... als Person, nicht die Gewerkschaft.... die Gewerkschaft sollte sich von ihm Distanzieren und einen neuen Vorstand wählen...
  11. kalinawalsjakoff

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    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Grundrecht hin oder her, zeitarbeitsfirmen hin oder her, es gibtr genug Branchen, die wegen Personalmangel nicht streiken können, seht euch mal die Alten und Krankenpflege an, da läuft man eh schon auf einer Notstandsbesetzung.

    Siehe hier

    Was die GDL allerdings abzieht ist wahnsinnig übertrieben und egoistisch. Geboten wurden von Seiten der Bahn eine 1000 Euro Einmalzahlung plus 4,7 Prozent mehr Lohn/Gehalt im Monat wobei die Lokführer schon genug verdienen. Und dann noch eine Schlichtung ablehnen, so kann nie ein aktzeptabler kompriomiss ausgehandelt werden. Im Endeffekt hängen an solchen Streiks eine Menge an Arbeitsplätzen dran, denn ein Arbeitgeber wird es nicht lang tolerieren, wenn seine Angestellten dauerhaft verspätet oder gar nicht zur Arbeit erscheinen kjönnen. Außerdem können viele Firmen nicht liefern und geraden vielleicht dadurch auch in finanzielle Schieflage kommen. Im Endeffekt ist das nur ein Machtkampf auf den Schultern anderer.

    Gerade in der Tagesschau gehört daß ein Streiktag der Bahn 10 Mio Euro kostet.
  12. airfield-manager

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    airfield-manager hat kostenlosen Webspace.

    kalinawalsjakoff schrieb:

    Gerade in der Tagesschau gehört daß ein Streiktag der Bahn 10 Mio Euro kostet.


    Ich bin der Meinung dass die betroffenen Firmen die Gewerkschaft auf Schadenersatz verklagen können sollten.
    Mir ist auch klar, dass das wegen dem Streikrecht keine Aussicht auf erfolg haben wird - dennoch hätte es meine vollste Unterstützung.

    Auf der anderen Seite schneidet man sich mit solchen "extrem" Streiks wie sie von der GDL abgezogen werden ins eigene Fleisch.
    Ein Unternehmen, dass bestreikt wird hat weniger Einnahmen Folglich auch weniger Geld um Mitarbeiter zu bezahlen. Für mich wäre eine logische Konsequenz aus wirtschaftlichen Gründen Mitarbeiter entlassen zu müssen.
    Wen wird es wohl als erstes treffen? - Jemand der immer brav und pünktlich zur Arbeit angetreten ist oder jemand der findet er hat an gewissen Tagen keine Lust zu arbeiten? Auch wenn dies nicht die offizielle Begründung sein kann wird das grossen Einfluss haben (Schliesslich sind wir alles nur Menschen bei denen auch der Bauch und Emotionen immer mit entscheiden)

    Im schlimmsten Fall heisst das für ein Unternehmer - So kann ich nicht weiter den Betrieb fortführen und wird sein Unternehmen schliessen oder verkaufen. Da muss ich nicht mehr erwähnen, dass dies dann wohl gar nicht mehr im Interesse der streikenden sein dürfte.

    Die Bahn hat noch eine Staatsgarantie und wird wohl nie wirklich insolvent gehen (Also besteht das Risiko Totalverlust nicht) aber Mitarbeiterentlassungen oder zumindest keine Neueinstellungen könnten eine mögliche Folge der, durch den Streik verursachten, wirtschaftlichen Krise im Unternehmen sein.

    Mein Fazit dazu ist letzten Endes - Alle Seiten sollten hier die Verhältnismässigkeit beachten.
    Und das was die GDL da seit nem dreiviertel Jahr abzieht ist alles andere als Verhältnismässig.

    Kleiner Nebeneinschub - auch was die IG Metall abzieht finde ich dreist. - Nahezu jedes Jahr eine Erhöhung von 10% fordern. Auch wenn es dann nur 5 oder 6 werden.
    Eine solche Lohnsteigerung gibt es sonst wohl nirgends (Ich persönlich muss froh sein wenn ich im Durchscnitt jährlich einen Prozent mehr bekomme - je nach Inflation)
  13. ikatools schrieb:

    m.E. wird dadurch nur die Abschaffung von Lokführern beschleunigt - wenn spätestens in ein paar Jahrzehnten selbstfahrende Autos marktreif sind, kanns selbstfahrende Züge auch geben...


    Zu diesem Unterthema habe ich einen recht interessanten Artikel gefunden: http://www.welt.de/wirtschaft/article134120632/Bahn-koennte-fahrerlos-fahren-aber-straeubt-sich.html
    Nun ist es so, dass U-Bahnen und Stadt/Straßenbahnen schon heute führerlos betrieben werden können und in einigen Fällen bereits betrieben werden. Die (BoStraB ermöglicht dies auch, denn in §31 (Haltestellen) gibt es z.B. Absatz 5, der wie folgt formuliert ist:

    (5) Bei Fahrbetrieb ohne Fahrzeugführer müssen in Haltestellen besondere Einrichtungen vorhanden sein, die
    einer Gefährdung von Personen durch fahrende Züge entgegenwirken.


    Auch im Regional- und Fernverkehr der Bahn wäre es prinzipiell technisch wahrscheinlich möglich. Allerdings ist hier zu bedenken, dass die gesetzliche Grundlage, die Eisenbahn Bau- und Verkehrsordnung führerlosen Betrieb generell ausschlisßt, siehe §45, Abs. 1:

    (1) Arbeitende Triebfahrzeuge müssen während der Fahrt mit einem Triebfahrzeugführer besetzt sein;
    gesteuerte Triebfahrzeuge (§ 18 Abs. 4) dürfen unbesetzt sein. Bei Kleinlokomotiven dürfen die Aufgaben des
    Triebfahrzeugführers auch von einem Bediener von Kleinlokomotiven wahrgenommen werden.

    (Hinweis: bei gesteuerten Triebfahrzeugen sitzt der Lokführer im Steuerwagen, lokführerlos ist so ein Zug eben auch nicht).

    Allerdings: Selbst wenn es keine Lokführer mehr gäbe, weil eben alles vollautomatisch läuft, müsste es ja immer noch Beschäftigte geben, die dieses vollautomatische System warten, betreiben, kontrollieren o.ä. Und diese Beschäftigten hätten dann eine vielleicht noch größere "Lahmlegungsmacht" als die Lokführer jetzt.

  14. airfield-manager

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    airfield-manager hat kostenlosen Webspace.

    wpl schrieb:

    Auch im Regional- und Fernverkehr der Bahn wäre es prinzipiell technisch wahrscheinlich möglich. Allerdings ist hier zu bedenken, dass die gesetzliche Grundlage, die Eisenbahn Bau- und Verkehrsordnung führerlosen Betrieb generell ausschlisßt, siehe §45, Abs. 1:



    In Amerika werden die ersten Führerlosen LKW auf der Strasse getestet. (Habe ich grad die Woche erst in der Zeitung gelesen)
    Das Thema mit dem Führerlos oder Selbstfahrend kommt immer mehr. Ich denke in absehbarer Zeit fahren tatsächlich die ersten Fahrzeuge auf der Strasse und haben den Mensch nur noch als Notausschalter dahinter sitzen.
    Bei Schienenbetriebenen Fahrzeugen dürfte das ganze noch schneller funktionieren.
    An Flughäfen ist das mittlerweile Gang und Gebe, dass die Transferbahnen kein Personal im Fahrzeug haben.

    Beitrag zuletzt geändert: 8.5.2015 8:10:11 von airfield-manager
  15. bruchpilotnr1

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    bruchpilotnr1 hat kostenlosen Webspace.

    airfield-manager schrieb:
    In Amerika werden die ersten Führerlosen LKW auf der Strasse getestet. (Habe ich grad die Woche erst in der Zeitung gelesen)
    Das Thema mit dem Führerlos oder Selbstfahrend kommt immer mehr. Ich denke in absehbarer Zeit fahren tatsächlich die ersten Fahrzeuge auf der Strasse und haben den Mensch nur noch als Notausschalter dahinter sitzen.
    Bei Schienenbetriebenen Fahrzeugen dürfte das ganze noch schneller funktionieren.
    An Flughäfen ist das mittlerweile Gang und Gebe, dass die Transferbahnen kein Personal im Fahrzeug haben.



    also ich finde das echt nicht richtig menschen gegen robotern zu ersetzen. Klar hat es vorteile wenn maschinen arbeiten erledigen die menschen nicht erledigen können, aber ein LKW ohne Fahrer? Das wäre an sich zwar ggf. kosteneinsparend aber dann hat ein LKW Fahrer keine Arbeit mehr.

    Es gäbe auch vorteile. Zb. kann ein fahrzeug mit dieser technik auch nachts fahren sollte der LKW Fahrer müde werden. er könnte dann dennoch seine arbeit erledigen und trotzdem ausgeruht sein. Aber eines kann der fahrerlose LKW nicht und das ist tanken ^^.

    Auch könnten züge mit dieser technick ausgestattet werden den roboter würden niemals streiken :D.
  16. mein-wunschname

    mein-wunschname hat kostenlosen Webspace.

    airfield-manager schrieb:
    ...
    Das Thema mit dem Führerlos oder Selbstfahrend kommt immer mehr. Ich denke in absehbarer Zeit fahren tatsächlich die ersten Fahrzeuge auf der Strasse und haben den Mensch nur noch als Notausschalter dahinter sitzen.
    Bei Schienenbetriebenen Fahrzeugen dürfte das ganze noch schneller funktionieren.
    An Flughäfen ist das mittlerweile Gang und Gebe, dass die Transferbahnen kein Personal im Fahrzeug haben.


    Ein System bei dem ein Mensch am Notausschalter sitzt ist nicht führerlos. Aber es gibt natürlich wie schon gesagt solche Bahnen, bei denen wirklich kein Mensch an Bord ist, nicht nur auf Flughäfen. In Paris fahren manche U-Bahn-Linien ohne Fahrer, in Nürnberg wohl auch.

    zum Thema autonomes Fahren bei Zügen gibt es hier
    http://www.zukunft-mobilitaet.net/90799/schienenverkehr/eisenbahn/fuehrerlose-zuege-technik-zulassung-vorteile-nachteile-streik/
    einen ganz interessanten Artikel
  17. bruchpilotnr1

    Kostenloser Webspace von bruchpilotnr1

    bruchpilotnr1 hat kostenlosen Webspace.

    mein-wunschname schrieb:
    Ein System bei dem ein Mensch am Notausschalter sitzt ist nicht führerlos. Aber es gibt natürlich wie schon gesagt solche Bahnen, bei denen wirklich kein Mensch an Bord ist, nicht nur auf Flughäfen. In Paris fahren manche U-Bahn-Linien ohne Fahrer, in Nürnberg wohl auch.


    tja das ist gut für das unternehmen weil sie keine unkosten monatlich machen als wenn sie eine person einstellen würden, schlecht für die bevölkerung und für jobsuchende.
  18. Und weiter gehts. Ab heute im Güterverkehr und ab morgen vormittag dann auch wieder im Personenverkehr.

    Und zwar dieses Mal UNBEFRISTET :mad:
  19. Ist wirklich unbefristet? Ich habe gelesen, es wird nur eine Woche gestreikt. Infos habe ich allerdings aus der Zeitung.
  20. Ich habe heute morgen auf hr info gehört, dass die beliebte GDL erst 48h vor Streikende ankündigen will, dass das Streikende bevorsteht.
  21. Der Idiot von der GDL wird sich noch alles kaputt machen. Denn warum sollte die Bahn, ihr doch recht gutes Angebot der Gehaltserhöhung aufrecht erhalten?

    Nur weil dieser Machtbesessene Kerl sich alles unter den Nagel reissen will.

  22. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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