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Cloud-Computing-Betriebsystem was meint ihr dazu ???

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  1. Autor dieses Themas

    play5

    Kostenloser Webspace von play5

    play5 hat kostenlosen Webspace.

    Schon ne Weile wird über diese zukünftigen Betriebssysteme gesprochen. (Cloud-Computing-Betriebsystem)
    Wie findet ihr sie???
    Ich selber finde, dass mir dann irgendwie die Daten und das Betriebssystem nicht mir gehört.
    Außerdem können die Betreiber, dann noch mehr über einen herausfinden und alle Daten anschauen.
    Das ist ja schon bei Google so => Kalender, Office, .....
    Ich bin gegen solche Betriebssysteme.
    Sie nebenbei zu benutzen finde ich garnicht so schlecht, aber dass sie die normalen Betriebssysteme ersetzen sollen, finde ich schlecht.
    Was ist dann wenn man kein Internet hat?
    Da werden die bestimmt auch eine Lösung finden .....
    Also was meint ihr dazu?
    Ist meine Ansicht falsch?

    LG
    Play 5
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  3. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Ich denke solche Betriebssysteme sind die Zukunft. Immer mehr Dokumente und Daten werden gemeinschaflich bearbeitet und verarbeitet, der einzelne User macht das mit Bildern vom letzten Urlaub, im Sportverein die Vereinsausgaben, in Firmen Texte und Daten. Das ist die Zukunft und wird auf alle Fälle kommen
  4. Finde Cloud Computing auch ein recht zukunftsweisenden Ansatz. V.a. ist es auch ressourcensparender. Man braucht keine großen Speicherkapazitäten mehr und rechenintensive Prozesse können auch auf einen Großrechner verlagert werden.
    Allerdings muss auf jeden Fall sichergestellt werden, dass bei den Betreibern der Datenschutz groß geschrieben wird. Keine Firma, Privatperson und auch nicht der Staat sollte in persönliche Daten Einsicht habe.
  5. burgi

    Co-Admin Kostenloser Webspace von burgi

    burgi hat kostenlosen Webspace.

    Meiner Meinung nach bringt ein Cloud Operating System für den normalen User gar nichts. So wie ich das verstehe macht das eher in Firmen und Rechenzentren Sinn, weil ein gewisses Ausmaß an Rechenleistung da ist, und das in der einen Firma beispielsweise schlecht ausgenutzt wird (und die Kosten dafür sind trotzdem da), und in anderen an der Kapazitätsgrenz ist. Von daher sollen die Rechnerkapazitäten zusammengefaßt sein, und in dem Beispiel die verschiedenen Firmen nutzen über ein Cloud OS die Kapazität, die sie wirklich gerade brauchen. In Summe fällt dann die Ausnutzung bei weitem besser aus, was in Summe für die beteilgten weniger Kosten verursacht.
    Von daher sehe ich im privaten Bereich für Desktops in naher Zukunft keine Anwendung. (Außer ich habe bei dem System was grundlegend falsch verstanden ...)

    Wie bereits in den Posts vorher, sehe ich in dem Zusammenhang Probleme beim Datenschutz, auch wenn sich die Anbieter in dieser Hinsicht sicherlich noch so einiges einfallen lassen werden. Trotdem weiß niemand, was im Hintergrund alles geschieht, und wer nicht aller mitschauen kann.
  6. In vielen Firmen stehen die Verantwortlichen dem CloudComputing kritisch bis ablehnend gegenüber. Und zwar genau aus den bereits genannten Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit. Wer läßt schon gerne interne Betriebskennzahlen oder Entwicklungsdaten auf einem externen, nicht wirklich kontrollierbarem Server liegen. Dabei ist es egal, ob der Betreiber noch so glaubhaft versichert, alle ihm möglichen Maßnahmen gegen Mißbrauch und Datenklau zu unternehmen und die Daten auch selbst nicht zu mißbrauchen.

    Zentrale Rechenleistung zu nutzen, ist ein guter Ansatz. ThinClient-Konzepte sind da aber m.E. für Firmen die bessere Lösung.

    Im privaten Bereich wird sich sowas schon eher durchsetzen. Der private Nutzer macht sich über die Gefahren weniger Gedanken und sieht nur seine Bequemlichkeit im Vordergrund.

    Mir persönlich sagt das Konzept auch nicht so zu. Ich traue Anbietern wie Google nicht weiter als nötig. Daten, die ich auch unterwegs benötige, liegen auf einem privaten Server, den ich selbst verwalte und auf den nur Berechtigte mit VPN zugreifen können.
  7. Autor dieses Themas

    play5

    Kostenloser Webspace von play5

    play5 hat kostenlosen Webspace.

    Ja, wenn es dazu kommen wird, werde ich mir auch ein Betriebssystem auf meinen Server tun und ihn selber verwalten, so weiß ich, dass meine Daten auch sicher sind. (Wenn es möglich ist)
    Aber das Gefühl, dass der Anbieter meine Dateien sehen kann und ich das vielleicht nicht mal weiß , ist ziemlich komisch.
    Ich hab auch schon auch so ein Betriebssystem gefunden, das man auf seine eigenen Server laden kann.
    Wen es interessiert: eyeOs
    Ich hab grade noch einen Artikel bei Chip darüber gefunden:Chip-Artikel
    (Auf der letzten Seite unten stehen noch Meinungen von Usern)

    LG
    Play 5
  8. Cloud Computing ist absolut inakzeptabel. Nicht nur das man noch weniger Kontrolle über das eigentliche Betriebssystem (Stichwort Windows) hat auch die eigenen Daten sind nicht mehr unter Kontrolle. Stattdessen ist jedoch der User und alles was er tut einzig und allein dem wohlwollen des Providers ausgeliefert. Datenschutz ist nur ein Wort und schon die Telekom hat dies mehrmals bewiesen. Der Sicherheitsaspekt dürfte dabei jedoch auch interessant sein und ich bezweifle stark das es auch nur ansatzweise so sicher ist wie ein vernünftig konfigurierter Rechner im eigenen "Keller".
  9. d***********a

    Wie viele andere hier bin ich skeptisch. Auf der einen Seite steht immer noch das Problem mit den Internetverbindungen - ich selber leide noch unter ISDN, auch wenn dieses "WLAN" im Aufbau ist (was teuer ist und trotzdem eher langsam)
    Sollen aber nun größere Datenmengen durchs Netz - wie wenn zB die Fotosammlung (die bei mir schon 3 GB hat) langt ein DSL 6k mit seinen 576 kbit/s upstream wohl kaum aus, um die in einer akzeptablen Zeit irgendwo ins Netz zu bringen [Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet hab wären das ein wenig über 12 Stunden - wobei das schon die optimistische Rechnung war].
    Es sei dazugesagt, dass erst mal jeder DSL 6k bekommen müsste - auch ein Ziel, das wohl noch einige Jahre in der Zukunft liegt.

    Des weiteren bin ich froh, dass meine Fotos (Urlaubsfotos, Familienfeiern, Schulausflüge und was weiß ich) eben _NIRGENDS_ im Internet sind. Das ist einfach Privat. Wie das mit der Datensicherheit im Internet aussieht, das wissen wir ja unterdessen, weils in den Nachrichten doch auch hin und wieder zu hören war, dass Unternehmen / Regierungen ein wenig Probleme haben, die Daten eben _NICHT_ der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Was mir wahrscheinlich nicht gefallen würde, an diesen Cloud OS's ist, dass ich recht wenig Möglichkeiten haben werde es auf mein System zuzuschneiden, sprich da ein paar Sachen drehn, die Einstellung ändern, oder evtl meinen eigenen Kernel zu basteln.
    Hier lokal weiß ich, was die Computer gerade machen und was mit meinen Daten passiert (hoffentlich weiß ich das o.O).
    Im Internet dahingegen hab ich keine Möglichkeit das zu kontrollieren - außer ich bekomm meinen eigenen Server ;)

    Alles in allem muss ich sagen, dass ich gegen eine Zentralisierung der Rechenleistung bin - ich komm mit dem aktuellen Zustand recht gut zurecht und möchte daran auch nichts ändern. Warum auch ? :)

    Grüße dapizzafressa
  10. s********m

    also mir liegt die Wolke gewissermaßen "schwer im Magen". Es ist nicht nur die mangelnde Transparenz bei den IT-Firmen. Die Regierungen könnten durch dieses System mit der nötigen Software (von den Providern geliefert) den beinahe gläsernen User erreichen und uns noch mehr durchleuchten. Datenschutz ist für diese "Bewahrer der Nation" ohnehin schon ein Fremdwort geworden. Und der virtuelle Lauschangriff wird ja "zum Schutze des Staates und des Bürgers" erlaubt.
    Da ich nicht mehr der Jüngste bin, hoffe ich für mich persönlich, diesen totalitären Status nicht mehr erleben zu müssen. Derzeit sind persönliche Daten noch relativ sicher, wer sagt uns denn, daß bei Zahlung mit einer EC- oder Credit-Card nicht eine Firma Daten von uns bekommt, die aufgrund von Vertragsbedingungen den Erwerb des Produktes verteuern würden? Klar, derzeit ist es Schwarzmalerei, bei genauerem Hinsehen auf das kommende System könnte aus einer Utopie dennoch Realität werden.
  11. Na ja, was ist das für eine kaum definierte Wolke? Glaubt man den optimistischen Prognosen, dann ist sie ganz schön gross und nähert sich im Eiltempo der Computerwelt. Wolken sind ja anmutig, wenn sie klein, weit weg und man selbst nicht in ihnen gefangen ist. Diese Wolke sieht aber viel mehr nach Blitz und Donner und Dauerregen aus. Keine Ahnung, warum sich manche so ein Ungetüm herbeiwünschen.

    Es gibt in meinen Augen die „gesunden Unternehmen“, in welchen der Chef den Überblick hat und die Angestellten aus Eigeninitiative fleissig sind. Bei solchen Unternehmen ist das Thema „Cloud Computing“ meist innerhalb weniger Sekunden vom Tisch. Ganz einfach deshalb, weil es nicht in die Unternehmensphilosophie reinpasst: Man entscheidet selbst, was man installiert oder updatet, man entscheidet selbst, welche Daten in welche Hände gehören, man entscheidet selbst, ob und wie das Internet genutzt wird. Mit „Ihre Daten sind irgendwo in der Wolke, es spielt ja keine Rolle wo genau“ oder „vertrauen Sie der Wolke, denn sie ist vertrauenswürdiger als Ihre Mitarbeiter“ löst man bestenfalls ein Schmunzeln aus. Ganz praktisch scheitert der Versuch, die neuste Version der Software XY dem „gesunden Unternehmen“ schmackhaft zu machen, am „Nein“ des Chefs. Das Internet ist ein Werkzeug, das man hin und wieder einsetzt und welches noch nicht über seine Probezeit hinaus ist. Einer Internet-Wolke zu hundert Prozent vertrauen und ihr ausgeliefert sein? Absurd!

    Bei grossen Unternehmen sieht das etwas anders aus. Sie sind typischerweise bereits mehrmals verkauft worden, haben fusioniert und so weiter und die Unternehmensphilosophie verändert sich manchmal von Jahr zu Jahr, sicher aber von Etage zu Etage. Im Prinzip ist das selbst eine Wolke und somit spielt es kaum eine Rolle, ob man der eigenen Wolke vertraut oder einer beliebigen anderen. Irgendwie nachvollziehbar.

    Schade nur, dass der Privatanwender einmal mehr ganz freiwillig die Kontrolle über sein Computerleben aus der Hand geben wird, weil er den Versprechungen nicht widerstehen kann und in recht naiver Weise alles glaubt, was die Technik-Werbung verspricht. Cloud Computing, das behaupte ich, wird letztlich nur zu einer grösseren Abhängigkeit von einigen wenigen Konzernen führen.


    Beitrag zuletzt geändert: 11.6.2009 1:15:17 von jacquesjanda
  12. Solche OS's haben sicher ihre Vorteile, wenn man zB Dateien gemeinsam bearbeiten muss. Dann ist es einfacher, wenn die Datei zentral liegt und von jedem immer auf die neueste Version zugegriffen werden kann.
    Ansonsten gibt es sicher auch Punkte, über die man nachdenken muss. Ich will jetzt nur Datenschutz nennen.
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