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  1. Autor dieses Themas

    irgendwo

    irgendwo hat kostenlosen Webspace.

    Was müsste passieren damit ihr auf euer Auto verzichtet?
    Wo spart ihr CO2 ein?
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  3. b******r

    irgendwo schrieb:
    Was müsste passieren damit ihr auf euer Auto verzichtet?
    Wo spart ihr CO2 ein?
    Das Beamen müsste erfunden werden - sonst komme ich nicht zur Arbeit...
  4. Habe kein Auto, habe ein kleines Motorrad (125er) :biggrin:. Mit 2,6l auf 100km mache ich die Umwelt nicht kaputt und bin mobil. Sowieso glaube ich nicht an die Klimalüge. Bei anderen Umweltverschmutzungen bin ich vorsichtig, aber die Klimalüge ist definitiv eine solche. Kurz vor der globalen Erwärmung wollte man alle finanziellen Mittel, um die globale Abkühlung zu bekämpfen. Die globale Abkühlung ist gerade auch wirklich da, im Gegensatz zur globalen Erwärmung, denn wenn man nicht die Temperatur in Europa misst, sondern wirklich die globale Temperatur, stellt man fest, dass diese in den letzten 10 Jahren stetig abgenommen hat. Die sollten also mal wieder den Kurs ändern.

    Nicht falsch verstehen, mir ist durchaus klar, dass sich durch gewisse Aktionen des Menschen z.B. die Wüste ausbreitet, aber die Klimalüge ist definitiv eine Lüge.

    Und ich glaube, dass ich nicht mal, wenn den Beamen erfunden würde, so schnell auf das Fahren verzichten würde, nur auf ein Auto, aber das liegt sowieso noch in der Zukunft, da ich nichts vom Führerschein mit 17 halte :biggrin:.

    Als fahrender Vegetarier puste ich sowieso viel weniger CO2 in die Luft, als es ein Fleischfresser, der sich in seinem ganzen Leben keinen Zentimeter motorisiert bewegt. Das kann jeder, der den Energiebedarf eines Menschen kennt, den Mehrenergieaufwand für Fleischproduktion kennt, den Energiegehalt von Benzin nachschlagen kann, und einen Taschenrechner bedienen kann, nachprüfen. Es ist schichtweg so.

    Ferner ist ein Dieselwagen in einer 30er-Zone effizienter, als ein Fahrradfahrer, was ich in einem anderen Forum rechnerisch (die Rechnung wurde von niemandem angefochten, obwohl es genug Gegner gab) bewiesen habe.

    Beitrag zuletzt geändert: 24.6.2011 13:48:57 von drafed-map
  5. Als fahrender Vegetarier puste ich sowieso viel weniger CO2 in die Luft, als es ein Fleischfresser, der sich in seinem ganzen Leben keinen Zentimeter motorisiert bewegt. Das kann jeder, der den Energiebedarf eines Menschen kennt, den Mehrenergieaufwand für Fleischproduktion kennt, den Energiegehalt von Benzin nachschlagen kann, und einen Taschenrechner bedienen kann, nachprüfen. Es ist schichtweg so.
    Es wäre aber sehr interessant wenn du uns das mal vorrechnen könntest!
  6. drafed-map schrieb:
    Habe kein Auto, habe ein kleines Motorrad (125er) :biggrin:. Mit 2,6l auf 100km mache ich die Umwelt nicht kaputt und bin mobil.
    Lobenswert, auch wenn es an deinem Alter liegt.
    drafed-map schrieb:
    Sowieso glaube ich nicht an die Klimalüge. Bei anderen Umweltverschmutzungen bin ich vorsichtig, aber die Klimalüge ist definitiv eine solche. Kurz vor der globalen Erwärmung wollte man alle finanziellen Mittel, um die globale Abkühlung zu bekämpfen. Die globale Abkühlung ist gerade auch wirklich da, im Gegensatz zur globalen Erwärmung, denn wenn man nicht die Temperatur in Europa misst, sondern wirklich die globale Temperatur, stellt man fest, dass diese in den letzten 10 Jahren stetig abgenommen hat. Die sollten also mal wieder den Kurs ändern.

    Nicht falsch verstehen, mir ist durchaus klar, dass sich durch gewisse Aktionen des Menschen z.B. die Wüste ausbreitet, aber die Klimalüge ist definitiv eine Lüge.

    Ich weis nich wo du deine Infos her hast aber eine Studie des UN-Weltklimarats IPCC kommt zu anderen Ergebnissen:
    In den Letzten 100 Jahren hat sich die Erde im Mittel um 0,74°C erwärmt. Elf der letzten 12 Jahre (1995-2006) waren unter den zwanzig wärmsten Jahren seit Beginn der Beobachtungen.
    Es gilt als „gesicherte Erkenntnis“, dass im weltweiten Durchschnitt menschliches Handeln seit 1750 das Klima erwärmt hat – vorrangig durch den fossilen Brennstoffverbrauch, die Landwirtschaft und eine geänderte Landnutzung.
    Quelle: dt. Zusammenfassung der Studie des UN-Weltklimarats IPCC (4. Sachstandsbericht, 1. Teilbericht)


    drafed-map schrieb:
    Als fahrender Vegetarier puste ich sowieso viel weniger CO2 in die Luft, als es ein Fleischfresser, der sich in seinem ganzen Leben keinen Zentimeter motorisiert bewegt. Das kann jeder, der den Energiebedarf eines Menschen kennt, den Mehrenergieaufwand für Fleischproduktion kennt, den Energiegehalt von Benzin nachschlagen kann, und einen Taschenrechner bedienen kann, nachprüfen. Es ist schichtweg so.

    Ferner ist ein Dieselwagen in einer 30er-Zone effizienter, als ein Fahrradfahrer, was ich in einem anderen Forum rechnerisch (die Rechnung wurde von niemandem angefochten, obwohl es genug Gegner gab) bewiesen habe.
    Diese Rechnung würde mich sehr interessieren, vor allem unter dem Aspekt, dass ich es bei Vegetarieren eher vermute dass sie gerne und so oft wie möglich Fahrradfahren.

    Beitrag zuletzt geändert: 24.6.2011 23:49:47 von autobert
  7. lama-no2 schrieb:
    Als fahrender Vegetarier puste ich sowieso viel weniger CO2 in die Luft, als es ein Fleischfresser, der sich in seinem ganzen Leben keinen Zentimeter motorisiert bewegt. Das kann jeder, der den Energiebedarf eines Menschen kennt, den Mehrenergieaufwand für Fleischproduktion kennt, den Energiegehalt von Benzin nachschlagen kann, und einen Taschenrechner bedienen kann, nachprüfen. Es ist schichtweg so.
    Es wäre aber sehr interessant wenn du uns das mal vorrechnen könntest!
    Gerne. Kannst du das etwa nicht? :blah: :-P

    Zuerst müssen wir wissen, wie viele Kalorien ein Mensch denn braucht. Hier ziehen wir diese Seite zu Rate:
    Leichte Bürotätigkeit - 2000-2500 kcal
    Mittelschwere Tätigkeit (z.B Krankenschwester) - 2600-3000 kcal
    Schwerarbeit (Bauarbeiter, Bäuerin) - 3500 - 3600 kcal
    Schwerstarbeit (Leistungssportler/in) - bis 4000 kcal und mehr
    Dummerweise geht diese Seite von Frauen aus, was für mich leider das falsch Geschlecht ist. Eine Frau braucht 15% weniger Energie, als ein Mann. Das sind also 85% der Energie, von der wir ausgehen wollen. Wir nehmen also die Krankenschwester mit ihren max. 3.000 ckal (ich nehme mal das Höhere, falls das ok ist und schließlich ist da ja auch kein Freizeitsport dabei). Dann müssen wir von 85% auf 100% kommen, wir machen also 3529,4 kcal daraus. Ab jetzt geht nichts mehr mit den alten Kalorien, wir satteln um auf kJ. 3529,4 * 4,1855 = 14.772,3 kJ. Mit den kJ geht es auch nicht weiter, wir brauchen MJ. Also 14,77 MJ. Bitte prüfen, ich lege die Rechnung ja extra komplett offen, dass man alles nachvollziehen und prüfen kann.

    Nach dem Brennwert gerichtet stammen 40% der Nahrung des durchschnittlichen Deutschen aus Fleisch. Ich könnte die Zahl noch etwas aufbessern, indem ich die Vegetarier und Veganer von dem Durchschnitt wegrechnen würde, da man über deren Bevölkerungsanteil aber aus jeder Ecke andere Zahlen hört und die meisten von Ökos kommen, sind diese Zahlen für mich nicht glaubwürdig und ich beachte sie nicht. Im Zweifel eben für den anderen. Weiter gehts: Die 14,77 MJ sind 100%, wir wollen 40%, das sind 5,908 MJ.

    Jetzt müssen wir wissen, wie viele pflanzlichen Kalorien man für eine tierische Kalorie braucht. Wer gemerkt hat, dass wir schon längst nicht mehr bei Kalorien sind, dem sei gesagt, dass es natürlich nur um das Verhältnis geht.

    Die Ökos kommen immer mit Werte wie dem 16-fachen, oder dem 18-fachen, je nach Fleischsorte. Das sind Öko-Terroristen-Werte, die stimmen nie, bitte merken. Richtig ist nur Faktor 7 und selbst von dem muss eines Weg, weil ich die 40% ja auch zu mir nehmen muss. Also das Sechsfache ist die Differenz. 5,908 * 6 = 35,448 MJ.

    Der Heizwert von Benzin liegt zwischen 40,1 und 41,8 MJ pro kg bei 25° und bei den selben 25° hat es eine Dichte zwischen 0,72 und 0,775 kg/dm³ (1 dm³ = 1l). Schlage das bitte alles nach, wenn du es nicht glaubst. Ich nehme bei beiden Werten den Durchschnitt, also 40,45 MJ pro kg Benzin bei 25° und der Liter wiegt 0,7475 kg. Zuerst aber alles nach Masse. 35,448 / 40,45 = 0,876341162. So viele kg Benzin fallen täglich als Differenz ab. Ich habe noch nie nach kg getankt, bis jetzt waren das so weit ich weiß immer Liter. 0,876341162 / 0,7475 = 1,172362758 Liter.

    Meine 125er braucht auf 100km durchschnittlich 2,6 Liter. Dabei handelt es sich um keinen Messwert, sondern um einen Erfahrungswert, d.h. so viel verbrenne ich wirklich. Solltest du mir das nicht glauben, werde ich nochmal die Seite heraussuchen, deren Mitglieder bei jedem Tanken aufschreiben, wie viel und wie teuer sie getankt haben. Da hat einer exakt das gleiche Modell und Baujahr und kommt ebenso auf diese 2,6l. Also, weiter gehts. 1,172362758 * 100 / 2,6 = 45,09 km pro Tag, die ich fahren kann, bis ich so viel verbrauche, wie ein Fleischfresser. Der längere Transportweg von Fleischprodukten, die mehr Energie bei der Verpackung, beim Recycling, usw. natürlich nicht berücksichtigt. Das sind also 16.457,85 km jährlich, die ich zu fahren habe, bis ich die Differenz zwischen meiner Ernährung, und der des Durchschnittsdeutschen, ausgeglichen habe.

    Man sieht mich auf der Straße :wave:.
  8. @drafed-map: Moment und was ist mit dem Dieselwagen-Fahrer in der 30er Zone? Ich bezog mich hierauf:
    drafed-map schrieb:
    Ferner ist ein Dieselwagen in einer 30er-Zone effizienter, als ein Fahrradfahrer, was ich in einem anderen Forum rechnerisch (die Rechnung wurde von niemandem angefochten, obwohl es genug Gegner gab) bewiesen habe.
    unter dem Gesichtspunkt, dass der Fahrradfahrer mit einer grösseren Warscheinlickeit Vegetarier ist als ein Dieselwagen-Fahrer. Wenn du das auch noch schaffst rechnerisch zu beweisen warum der Dieselwagen dann effizienter ist als ein Fahrradfahrer dann fällt mir dazu nichts mehr ein, dann geht es mir warscheins so wie deinen Diskussionspartnern => sprachlos und still aber den Beweis nicht anerkennend. Deine 2,6 l auf 100 km glaube ich dir allerdings sofort,

    Beitrag zuletzt geändert: 25.6.2011 15:55:30 von autobert
  9. riffaquaristik

    riffaquaristik hat kostenlosen Webspace.

    Ich habe mal gehört das bei Kühen dasMethangas aufsammelt wird und in einem Behälter der auf die Kühe geschnallt worden ist reingetan wurde.

    Leider denken viele Menschen nicht an die Umwelt fliegen mit den riesigsten Gliegern in die letzten Evken der Welt und sonnen sich da am Strand obwohl sie das auch bei uns könnten.

    Wir waren 5 mal in Mecklenburg Vorpommern da war es wunderschön und statt einer Bootsfahrt auf dem
    Meer haben wir eine Paddeltour gemacht!
  10. wir benutzen das Auto so selten wir möglich , da wir inn einer kleineren Stadt leben , können wir fast alle Einkäufe zu Fuß erledigen , nur mein Vater fährt mit dem Auto zur Arbeit.
  11. autobert schrieb:
    @drafed-map: Moment und was ist mit dem Dieselwagen-Fahrer in der 30er Zone? Ich bezog mich hierauf:
    drafed-map schrieb:
    Ferner ist ein Dieselwagen in einer 30er-Zone effizienter, als ein Fahrradfahrer, was ich in einem anderen Forum rechnerisch (die Rechnung wurde von niemandem angefochten, obwohl es genug Gegner gab) bewiesen habe.
    Ich bin gestern Abend aber auch schlafen gegangen, nachdem ich das da oben vorgerechnet habe.

    So, wegen dem Vergleich schrieb ich in dem anderen Forum:
    Ein menschlicher Muskel hat einen Wirkungsgrad von etwa 25%. Ein Fahrrad hat einen Wirkungsgrad von 70-90%. Gehen wir von dem Besten (also das Beste für den Fahrradfreund, also den 90%) aus, hat der Mensch auf dem Fahrrad einen Wirkungsgrad von 22,5%. Ein normaler Dieselmotor (große Dieselmotoren, wie Schiffsdiesel schaffen glaube ich 50% + 5% = 55%, wenn man damit noch das Schiff heizt, ist aber unwichtig) hat einen Wirkungsgrad von 40%. Nach Kraftübertragung, Getriebe, Verlust an der Kupplung, usw., bleiben noch 30% Wirkungsgrad übrig. Ist das Fahrrad nicht gerade brandneu und hat nur einen Wirkungsgrad von 70%, dann hat der Fahrradfahrer sogar nur einen Wirkungsgrad von 17,5%. Das allein bringt einem noch nicht wirklich viel, da wir den Strömungswiderstand eines Menschen auf einem Fahrrad und den eines Autos kennen müssten, um diesen noch ab zu ziehen. Dazu habe ich leider keine Zahlen gefunden, weswegen ich die Rechnung nicht fortsetzten kann. Sollte jemand über diese Zahlen verfügen, kann er die Rechnung ja gerne fortsetzen.
    Dann hat ein anderer Diskussionsteilnehmern (auf meiner Seite, die Gegner haben keine Zahlen rausgesucht) nach einem grinsenden Smiley das geantwortet:
    Achja, hab ich grad im Internet gefunden:
    Cw-Wert Fahrradfahrer: 0,55
    Cw-Wert VW-Golf VI: 0,32
    So, weiß jemand, was man jetzt macht? Weiß überhaupt jemand, was ein Cw-Wert ist?

    Der Cw-Wert allein bringt einem nicht viel. Wir müssen die Projektionsfläche vergleichen. Dafür setzte ich x und y ein.

    0,2 / (0,55 * x) [0,2 = Durchschnitt der beiden Wirkungsgrade des Fahrradfahrers]
    0,3 / (0,32 * y)

    (0,2 / 0,55) / x
    (0,3 / 0,32) / y

    0,363636364 / x
    0,9375 / y

    1 / (0,363636364 * x)
    1 / (0,9375 * y)

    0,363636364 * x
    0,9375 * y

    Ja, was sind jetzt die Faktoren vor x und y? Das sind die Projektionsflächen des Fahrrads und des Autos. Um auf etwas Brauchbares zu kommen, müssen wir von gleicher Endeffizienz ausgehen und schauen, wie gut das Verhältnis der Projektionsflächen passt. 0,363636364 geht in 0,9375 2,58 Mal rein. Der Wagen (dessen Cw-Wert eigentlich nicht sonderlich gut (klein ist gut) ist), muss also eine 2,58 Mal größere Projektionsfläche haben, als der Fahrradfahrer.

    Was ist die Projektionsfläche? Man stellt das Objekt, also den Wagen, oder den Fahrradfahrer + Fahrrad vor eine weiße Wand und beleuchtet sie mit einem Scheinwerfer. Alles, was hinten dunkel wird ist die Projektionsfläche. Das muss man sich aber mit einem Scheinwerfer vorstellen, dessen Licht sich nicht in alle Richtungen ausbreitet, sondern das nur nach vorne geht.

    Edit: Ich habe die Rechnung korrigiert. Sie war falsch, hat aber trotzdem zum richtigen Ergebnis geführt.

    Edit2: Du kannst die Rechnung prüfen, indem du die Werte oben als x und y einsetzt. Bei beidem kommt 1 heraus, zumindest, wenn das Dezimalsystem wirklich so gut funktionieren würde. Deswegen kommt beim Ersten 0,999999999 heraus.

    Beitrag zuletzt geändert: 25.6.2011 12:55:38 von drafed-map
  12. Die Rechnung stimmt von hinten bis vorne nicht.

    Zuerst einmal das offensichtliche, du schriebst:
    Als fahrender Vegetarier puste ich sowieso viel weniger CO2 in die Luft, als es ein Fleischfresser, der sich in seinem ganzen Leben keinen Zentimeter motorisiert bewegt.
    Selbst wenn deine Rechnung stimmen würde, 45 Kilometer täglich zu fahren ist nicht so furchtbar viel.
    Dann rechnest du mit einem Motorrad, nicht mit einem Auto, nur damit klappt deine Rechnung überhaupt, mit einem sehr sparsamen wohlgemerkt.

    Der schwerwiegendste Fehler, der deine ganze Rechnung völlig ad absurdum führt, ist, dass wir Tiere nicht mit fossilen Brennstoffen füttern. Als die Futterpflanzen gewachsen sind wurde der Atmosphäre CO2 entzogen, das Futter wurde durch den Stoffwechsel der Tiere dann halt wieder zu CO2 und in die Atmosphäre abgegeben.
    So gesehen hat Fleischessen überhaupt keinen CO2-Ausstoß, es geht Null/Null aus, da ja einzig Sonnenenergie im Schnitzel steckt.

    Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass durch das Fleischessen sehr viel größere Landflächen benötigt werden, die man für etwas besseres verwenden könnte wie z. B. die Produktion von Biodiesel womit man wieder CO2 einspart.

    Da gibt es aber zwei Einwände:

    1. Wir können nicht eine grausam-eintönige Ernährung mit hocheffizienten Pflanzen (z. B. Mais... jeden Tag Polenta mjam mjam ;-) ) mit einer Ernährung mit hohem fleischlichen Anteil vergleichen, wir müssen eine normale abwechslungsreiche vegane (vegetarische wird noch schlimmer, ich tu mal so als wärst du sogar Veganer) Ernährung mit einer omnivoren vergleichen.
    Was glaubst du z. B. wie viel Platz man für Salat braucht und wie wenig Kalorien der hat? Also, vieles Obst und Gemüse nutzt die Fläche auch nicht sonderlich gut aus...

    2. Man kann Tieren etwas zu fressen geben, was man Menschen nicht mehr vorsetzen könnte. Es gibt Gegenden auf dieser Welt wo es sehr ineffizient ist, Ackerbau zu betreiben und Fleischproduktion das sinnvollste ist.
    In Island wächst nichts gescheites, aber man kann Schafe weiden lassen und die dann schlachten und essen (der einzige Grund, warum früher da überhaupt Menschen leben konnten).
    Genauso ist das essen von Wildfisch in dem Punkt völlig unproblematisch (ich weiß, es gibt genug andere Problem wie z. B. das Überfischen, aber Ackerland nimmt man durch Fischessen logischerweise nicht weg ;-) ).

    Also, ich denke, du musst mit deiner Rechnung noch mal ganz von vorn anfangen.
  13. Ich habe bei dieser Rechnung ja auch nur über mich gesprochen. D.h. die Tatsache, dass andere keine derart effizienten Fahrzeuge fahren, ist irrelevant. Und nach den 45km täglich bin ich gerade gleich auf mit einem, der überhaupt nicht fährt. Ich fuhr binnen des letzten Jahres übrigens nicht so viel.

    Nein, ich gehe nicht davon aus, dass man Tieren fossile Brennstoffe füttert. Ich dachte, viele Bürger dieses Landes wollen von denen weg. Man soll laut ihnen stattdessen den Autos, Motorrädern, LKW, Traktoren, Flugzeugen und Rollern (Schiffe auch?) pflanzliche Brennstoffe "füttern". Wie wäre es mit dieser Richtung?

    Du verwechselst Vegetarier mit Veganern. Du hältst mich schon für den, der Milch, Käse, Eier und Honig konsumiert, das ist auch richtig, aber du redest von Vegetariern als Extremform, die so eintönig wäre. Andersherum. Die Veganer sind die, die auch auf Milch, Käse, Eier und Honig verzichten.

    Die Behauptung, dass Salat viel Ackerfläche bräuchte, ist absolut lächerlich. Offensichtlich weißt du nicht, mit einen wie kleinen Beet man mehr als genug Salat für eine ganze Familie anbauen kann.

    Ich sage nicht, dass man auf den Fleischkonsum verzichten sollte. Ob das andere machen, geht mir auf deutsch gesagt am Arsch vorbei. Es handelte sich nur um eine auf mich bezogene Aussage.

    Dass man an manchen Orten keinen Ackerbau betreiben kann, Viehzucht aber schon, und anders herum, ist mir klar, aber ich weiß nichts davon, dass ich jemals das Gegenteil behauptet hätte.

    Beitrag zuletzt geändert: 26.6.2011 0:19:11 von drafed-map
  14. drafed-map schrieb:
    Ich habe bei dieser Rechnung ja auch nur über mich gesprochen. D.h. die Tatsache, dass andere keine derart effizienten Fahrzeuge fahren, ist irrelevant. Und nach den 45km täglich bin ich gerade gleich auf mit einem, der überhaupt nicht fährt. Ich fuhr binnen des letzten Jahres übrigens nicht so viel.
    Du hast aber genauso gerechnet, du hast den CO2-Ausstoß eines durchschnittlichen Fleischessers mit dir verglichen und diese Rechnung ist fehlerhaft!
    Nein, ich gehe nicht davon aus, dass man Tieren fossile Brennstoffe füttert. Ich dachte, viele Bürger dieses Landes wollen von denen weg. Man soll laut ihnen stattdessen den Autos, Motorrädern, LKW, Traktoren, Flugzeugen und Rollern (Schiffe auch?) pflanzliche Brennstoffe "füttern". Wie wäre es mit dieser Richtung?
    Darauf bin ich eingegangen!
    Du verwechselst Vegetarier mit Veganern. Du hältst mich schon für den, der Milch, Käse, Eier und Honig konsumiert, das ist auch richtig, aber du redest von Vegetariern als Extremform, die so eintönig wäre. Andersherum. Die Veganer sind die, die auch auf Milch, Käse, Eier und Honig verzichten.
    Nein!
    Ich meinte mit dem "schlimmer", dass bei Vegetariern die CO2-Bilanz sowieso schlimmer wäre (und ich zu deinen Gunsten einen Veganer als Vergleich heranziehe).
    Die Behauptung, dass Salat viel Ackerfläche bräuchte, ist absolut lächerlich. Offensichtlich weißt du nicht, mit einen wie kleinen Beet man mehr als genug Salat für eine ganze Familie anbauen kann.
    Quatsch!
    Es geht doch um die Kalorien! Salat oder kalorienarmes Gemüse ist extrem ineffizient in der Ausnutzung der Fläche und damit Luxus.
    Ich sage nicht, dass man auf den Fleischkonsum verzichten sollte. Ob das andere machen, geht mir auf deutsch gesagt am Arsch vorbei. Es handelte sich nur um eine auf mich bezogene Aussage.

    Dass man an manchen Orten keinen Ackerbau betreiben kann, Viehzucht aber schon, und anders herum, ist mir klar, aber ich weiß nichts davon, dass ich jemals das Gegenteil behauptet hätte.
    Ja, dann beziehe das bitte in deine Überlegungen mit der Fläche ein. Wenn man das Fleischessen so weit reduziert, dass man nicht mehr wie in den reichen Ländern Soja oder Maissilage, die auf gutem Ackerland gewachsen sind, verfüttert, sondern Tiere weiden lässt wo eh nix anderes möglich ist, ist Fleischessen in dem Punkt überhaupt nicht mehr schlimm.



    Die Rechnung mit "Dieselwagen in einer 30er-Zone effizienter als ein Fahrradfahrer" ist auch der reinste Witz, weißt du was kinetische Energie ist?

    Formel: E_{\text{kin}} = \frac{m v^2}{2}

    Diese Energie wird bei jedem Bremsen (Abbiegen, ...) teilweise und bei jedem Stopp (Ampeln) gänzlich vernichtet und ist eben bei einem Auto, das 1000 kg wiegt, etwas höher als bei einem 80 kg schweren Radler.
    Außerdem ist die Rollreibung (die bei niedrigen Geschwindigkeiten den größten Teil ausmacht) bei einem Auto deutlich höher... ist doch was anderes ein Auto zu schieben als ein Fahrrad, würde ich sagen.

    Beitrag zuletzt geändert: 26.6.2011 6:42:49 von lama-no2
  15. Schon mal was von Hybridfahrzeugen und Nutzbremsung gehört? Dann gibt es noch Dieselmotorräder, weil du den Abrollwiderstand erwähnt hast. Damit kombiniert man die Effizienz eines Dieselmotors (der ja sehr weit über dem eines menschlichen Muskels liegt) mit dem Einspurigen und mindestens einem spitzen Reifen. Ferner ging es mir bei der Rechnung nur darum, zu beweisen, dass motorisierte Fortbewegung weniger schädlich ist, als man andauernd eingeredet bekommt.

    Und dass man so viel Fläche für Salat und andere Gemüse bräuchte, ist einfach nur falsch. Weidegras wächst nicht höher, als Salat, ist wesentlich lockerer und hat nicht nur bei gleichem Bodenbedarf, sondern auch bei gleicher Masse, einen wesentlich geringeren Brennwert, als Salat, der ja wirklich wesentlich dichter wächst. Um das Gewicht eines Salatkopfes in Grashalmen zu bekommen, braucht man sehr viel mehr Fläche, als der Salatkopf bräuchte. Das leuchtet doch hoffentlich jedem ein.

    Und du legst mir immer noch viel zu viele Worte in den Mund, die ich nie gesagt habe.
  16. sonok

    Moderator Kostenloser Webspace von sonok

    sonok hat kostenlosen Webspace.

    autobert schrieb:
    drafed-map schrieb:
    Habe kein Auto, habe ein kleines Motorrad (125er) :biggrin:. Mit 2,6l auf 100km mache ich die Umwelt nicht kaputt und bin mobil.
    Lobenswert, auch wenn es an deinem Alter liegt.


    Warum? Kleinvieh macht auch Mist. Ob er nunr 8 Liter verbraucht oder 2,5 - ich sehe da keinen großen Unterschied, denn der Umwalt schadet er trotzdem. Da gibt's keinen Grund stolz drauf zu sein, denke ich. Denn an sich ist das ja die umweltzerstörende Mentalität - "ich fahr zwar motorisiert herum und schade damit automatisch der Umwelt, aber die anderen machen das noch viel mehr!". Es ist kein Wunder, wenn die Natur krachen geht, wenn alle diese Einstellung haben und immer nur darüber reden, was die anderen alles so machen bzw machen sollten ...
  17. Und was passiert, wenn man alle dazu bringt, besser, als der Durchschnitt sein zu wollen?

    Das Öl wird sowieso verbraucht. Wenn wir weniger verbrauchen, können wir uns länger daran erfreuen. Ist aber auch schlecht für die Ökos, denn umso länger sich das mit dem Öl zieht, desto länger haben Forscher Zeit, neue Methoden, an Öl zu kommen, zu entwickeln.
  18. Schon mal was von Hybridfahrzeugen und Nutzbremsung gehört?
    Ja, das hast du aber nicht geschrieben! Das kommt nicht in deiner Rechnung vor!
    Dann gibt es noch Dieselmotorräder, weil du den Abrollwiderstand erwähnt hast.
    1. Du hast explizit von einem Dieselwagen gesprochen!
    2. Wo kann ich diese Dieselmotorräder kaufen? Richtig: Nirgendwo :-D
    Damit kombiniert man die Effizienz eines Dieselmotors (der ja sehr weit über dem eines menschlichen Muskels liegt) mit dem Einspurigen und mindestens einem spitzen Reifen.
    Quatsch! Jetzt steh wenigstens zu dem Unsinn, den du da geschrieben hast!
    . Ferner ging es mir bei der Rechnung nur darum, zu beweisen, dass motorisierte Fortbewegung weniger schädlich ist, als man andauernd eingeredet bekommt.
    Ich dachte dir ging's nur darum, was effizienter ist?

    Wenn du mit der Schädlichkeit anfängst musst du sowieso noch miteinberechnen, dass der Mensch über seine Nahrung mit Sonnenenergie betrieben wird und nicht mit fossilen Brennstoffen (aber ok, den Diesel kann man ja auch mit Biodiesel tanken).

    Hier zu einer etwas vernünftigeren Rechnung:


    "Dieselautos sind wirkungsvoller als Fahrrad fahren, aber..

    Die Redaktion „Leistungssport“ veröffentlichte eine Bewertung zum Wirkungsgrad des Menschen beim Fahrradfahren. Zusammen mit den Erkenntnissen anderer Grundlagenforschungen setzt der menschliche Körper demnach gerade 25 % in nutzbare Muskelarbeit um. Je nach Bauart erreicht der Dieselmotor dagegen einen Gesamtwirkungsgrad von immerhin 45 %.
    Zum Vergleich: Ein Radfahrer benötigt für 100 Kilometer etwa 6 Stunden 40 Minuten und verbraucht dabei 17852 KJ (1). Bei einem Dieselmotor mit 7 Litern Verbrauch ergibt sich ein Energieaufwand von 268,5 MJ auf 100km. Damit verbraucht der Mensch 93,4 Prozent weniger Energie als der Dieselmotor. (Benzinmotor mit 9L: 338,4 MJ =94,7 % weniger)"



    FAZIT: Wenn man die Herstellungskosten für Nahrung und Fortbewegungsmittel mit einbezieht und Unterhalt und „Entsorgung“ mit einrechnet, ist das Fahrrad die umweltfreundlichste Art sich fortzubewegen. Für die tägliche Mobilität ist das Rad nicht nur unschlagbar günstig, es liefert darüber hinaus auch noch gesunde Bewegung. Fernreisen und der tägliche Arbeitsweg über Entfernungen oberhalb von 10km werden mit dem Rad jedoch aufwendig. Hier gewinnt den direkten Vergleich das Auto, aber nicht die Gesamtwertung aller Mobilitätsvarianten.


    Und mit Hybrid kriegste vielleicht einen sagenhaften Verbrauch von 5,5 l statt 7 l hin, aber das ändert auch nix an der Gesamteinschätzung.

    Und dass man so viel Fläche für Salat und andere Gemüse bräuchte, ist einfach nur falsch. Weidegras wächst nicht höher, als Salat, ist wesentlich lockerer und hat nicht nur bei gleichem Bodenbedarf, sondern auch bei gleicher Masse, einen wesentlich geringeren Brennwert, als Salat, der ja wirklich wesentlich dichter wächst. Um das Gewicht eines Salatkopfes in Grashalmen zu bekommen, braucht man sehr viel mehr Fläche, als der Salatkopf bräuchte. Das leuchtet doch hoffentlich jedem ein.
    Weidegras wächst aber dafür schneller.

    Abgesehen davon, es geht um den Vergleich: Pflanzenfresser vs. Omnivor.

    Du kannst nicht argumentieren "oh, der Omnivor verbraucht 7 mal so viel Fläche wie der Pflanzenfresser!!!!! ZOMG!!!" das gilt nur wenn sich der Pflanzenfresser von Hochenergiepflanzen wie Mais ernähren würde... der isst aber auch Salat oder kalorienarmes Gemüse und das verbraucht auch sehr viel Fläche, ob es so viel Fläche verbraucht wie Viehwirtschaft ist dabei schnurzegal, mein Lieber, es verbraucht aber sehr viel mehr Fläche als die Hochenergiepflanzen die du ja als Vergleich heranziehst.

    Es zeigt sich ja auch ein wenig beim Preis: wenn ein Hähnchen 2 € kostet, kann da u-n-m-ö-g-l-i-c-h das siebenfache an normaler menschlicher Nahrung drinstecken.

    Ein Huhn braucht 1,6 kg Futter um 1 kg Fleisch zu produzieren, es ist damit also ziemlich effizient (wie das meiste Geflügel, wo das mit dem 7-fachen sowieso nicht stimmt). Natürlich hätte man auch die 1,6 kg Futter direkt essen können, das ist eben kein vernünftiger Vergleich, aber so ernährt sich eben kein Mitteleuropäer, der deckt seinen Energiebedarf nicht zu 100% mit Polenta oder Sojabohnen.
    Und du legst mir immer noch viel zu viele Worte in den Mund, die ich nie gesagt habe.
    Ja und was machst du denn die ganze Zeit?? Von dir kommt immer nur: "Ne, ne ich hab das aber gaaaanz anders gemeint, ätsch!"

    Du tust so als würden wir über Autos reden, dann heißt es auf einmal: "ätsch, ich meinte aber Motorräder!"
    Du tust so als würden wir über den CO2-Ausstoß reden, dann heißt es auf einmal "ätsch, ich meinte aber gerade den Flächenverbrauch, auch wenn ich's nicht gesagt hab!"

    und und und

    ist ja nicht mehr zum aushalten.
  19. riffaquaristik schrieb:
    Ich habe mal gehört das bei Kühen dasMethangas aufsammelt wird und in einem Behälter der auf die Kühe geschnallt worden ist reingetan wurde.
    Dies kann ich mir nicht vorstellen, ausser im Einzelfall zu Studienzwecken. Es gibt allerdings Verfahren um aus der Gülle BioGas herzustellen.

    @sonok: das Lobenswert bezog sich auf den Verbrauch, andere schaffen es mit 125er >4l. Das jeder unnötig gefahrene km natürlich auch bei 2,6l natürlich vermieden werden sollte ist klar.

    @lama-no2: du täuscht dich es gibt auch in D Dieselmotorräder, siehe dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselmotorradder Verbrauch liegt bei 1,5 - 3,0 l je nach Modell
  20. Ich habe das mit den Dieselmotorrädern etwas überspitzt formuliert, deswegen auch der Smiley. Dass es welche gibt ist schon klar, sie sind nur eine absolute Seltenheit. So steht in dem Artikel ja auch: "Zum jetzigen Zeitpunkt (Januar 2008) gibt es keinen Großserienhersteller, der ein solches Motorrad anbietet"

    Beitrag zuletzt geändert: 26.6.2011 20:01:42 von lama-no2
  21. @lama-no2: dies liegt daran dass die Industrie keinen ausreichend grossen Markt dafür sieht. Ist auch kein Wunder bei der von
    sonok schrieb:
    Denn an sich ist das ja die umweltzerstörende Mentalität - "ich fahr zwar motorisiert herum und schade damit automatisch der Umwelt, aber die anderen machen das noch viel mehr!". Es ist kein Wunder, wenn die Natur krachen geht, wenn alle diese Einstellung haben und immer nur darüber reden, was die anderen alles so machen bzw machen sollten ...
    so genau beschriebenen Mentalität es erst einmal von den anderen zu fordern anstatt es selbst besser vor zu machen.
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