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  1. Autor dieses Themas

    l*****s

    http://www.welt.de/data/2006/09/14/1035094.html

    was meint ihr dazu??
    findet ihr das nicht auch erschreckend??
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  3. Nein, ich finde es wunderbar, wenn viele Leute so denken. Das bedeutet nämlich, dass die Menschen erkennen, dass in unserer "Demokratie" das Volk keineswegs im Besitz der Macht ist und sie deswegen zu Recht an diesem System zweifeln.
    Solche Ergebnisse erscheinen mir als Hoffnungsschimmer, auf dass eine neue Revolution komme.
  4. b*****r

    Es sollte mehr Menschen geben die an der Demokratie zweifeln. Denn wenn man sich mal anschaut was hier in diesem Lande vorsicht geht, wäre es gut wenn die Menschen sich auch erheben würden und Massendemonstartionen machen würden. Und sie erkennen auch das sie heir eigentlich kein mitspracherecht haben.
  5. browler schrieb:
    Es sollte mehr Menschen geben die an der Demokratie zweifeln. Denn wenn man sich mal anschaut was hier in diesem Lande vorsicht geht, wäre es gut wenn die Menschen sich auch erheben würden und Massendemonstartionen machen würden. Und sie erkennen auch das sie heir eigentlich kein mitspracherecht haben.


    Was geht denn hier zu Lande so vor sich? Ich kann eigentlich nichts besonders schlimmes erkennen, bis auf das, dass es immer Arbeitslose, etc. geben wird. Aber sonst sehe ich keine übermäßige Gewalt, zu viel Armut, Hungersnot, oder sonst etwas Extremes, und das wird es in der Form auch nicht geben, solange es keinen Fremdeinfluss wie Krieg geben wird.

    Welche Staatsform sollte man denn sonst verwenden? Diktatur? Das ist etwas, was nun einmal ganz und gar nicht funktioniert, und da gibt es genügend Beispiele dafür in unser aller Geschichte. Und wer immer noch daran glaubt, den möge ich auf meine Signatur verweisen.

    Ich finde unser System wie es ist eigentlich gut, wir wählen die Partei, dessen Sichten und Ideen wir für die Besten halten, die Partei mit den meisten Stimmen kommt in die Regierung, evtl. durch eine Koalition, und dann verfolgen diese Parteien ihre Politik. Dann haben wir noch ein Parlament wo alle Parteien quasi mitreden können, usw. Es ist ja klar, dass nicht jeder Bürger mitreden kann oder jedesmal eine Volksabstimmung praktiziert werden kann. Was ist also so schlecht daran?

  6. Was geht denn hier zu Lande so vor sich? Ich kann eigentlich nichts besonders schlimmes erkennen, bis auf das, dass es immer Arbeitslose, etc. geben wird. Aber sonst sehe ich keine übermäßige Gewalt, zu viel Armut, Hungersnot, oder sonst etwas Extremes, und das wird es in der Form auch nicht geben, solange es keinen Fremdeinfluss wie Krieg geben wird.

    4 Millionen Arbeitslose, immer größer werdende Unterschiede zwischen Arm und Reich (Lohnkürzungen für normale Arbeitende bei Gehaltserhöhungen für Führungspersonal) und eine Politikerkaste, die keine Rücksicht auf die Interessen des Volkes nimmt, sondern die eigenen Ideen durchdrückt. Ich denke, das ist Grund genug für Unzufriedenheit.

    Welche Staatsform sollte man denn sonst verwenden?

    Rätedemokratie in politischer Sicht und allgemein die Umwandlung des Systems zur Anarchie (bzw. Kommunismus).

    Was ist also so schlecht daran?

    Die Abgeordneten sind nicht dem Willen ihrer Wähler, sondern allein ihrem Gewissen verpflichtet. Deswegen bevorzuge ich das imperative Mandat, das heißt die Wähler können ihren Abgeordneten jederzeit wieder abberufen. Das macht vor allem im Verbund mit der Rätedemokratie Sinn, da dort ein Abgeordneter nicht Tausende, sondern 10-20 Wähler vertritt und so die Abberufung leicht organisiert werden kann.
    Durch das heutige System haben viele Menschen nicht mehr das Gefühl, von ihrem Abgeordneten gut vertreten zu werden.
  7. i************s


    Die Abgeordneten sind nicht dem Willen ihrer Wähler, sondern allein ihrem Gewissen verpflichtet. Deswegen bevorzuge ich das imperative Mandat, das heißt die Wähler können ihren Abgeordneten jederzeit wieder abberufen. Das macht vor allem im Verbund mit der Rätedemokratie Sinn, da dort ein Abgeordneter nicht Tausende, sondern 10-20 Wähler vertritt und so die Abberufung leicht organisiert werden kann.
    Durch das heutige System haben viele Menschen nicht mehr das Gefühl, von ihrem Abgeordneten gut vertreten zu werden.


    Also ich weiss ja nicht so recht. Ich kann deinen Gedanken zwar schon in irgendeiner Form folgen, aber von dieser Aussage bin ich nicht wirklich überzeugt.
    Ich sehe die Sache nämlich so. Inzwischen nimmt die Wahlbeteiligung ja nach wie vor ab und ich glaube kaum, dass bei weiteren Möglichkeiten ( Abwählen eines Politikers ) die Menschen wirklich daran interessiert sind. Denn würden sich die Menschen wirklich richtig von einigen Machenschaften der Politiker (die es zweifelsohne gibt) gestört fühlen, könnten/müssten/sollten sie auf die Strasse gehen und demonstrieren. Oder bei der nächsten Wahl keine der großen Parteien mehr wählen. Da aber immer noch alle Menschen die großen Parteien wählen und auch nicht wirklich viele Menschen mal zu Demonstrationen gehen schliesse ich in einer Form daraus, dass einfach zu viele Menschen kein großes oder ungenügend Interesse an der Politik mehr haben.

    Prinzipiell halte ich das jetzige System für ganz gut, aber leider ist jedes System nur so gut wie die Menschen die dafür arbeiten (sollten).
    Selbst in denen von dir genannten Staatsformen kann man nicht ausschliessen, dass es zu Mißbrauch von Staatsgewalt kommt.

  8. c******f

    Mich wundert das nicht.
    Wir leben in einer Pseudo-Demokratie
    Die Macht haben die Konzernbosse die schalten und walten können.
    Politiker sind allenfalls Marionetten die sich in Ihrer Amtszeit nur versuchen
    die Taschen so voll wie möglich zu machen.

    Der Politikverdruss in Deutschland wird noch schlimmer werden und kann sehr
    böse enden.

    Die Ausbeutung des deutschen Arbeiters ist doch in vollem Gange.
    Der Weg zur Bananenrepublik ist nicht mehr weit.

    Es sollte viel mehr demonstriert und protestiert werde,aber in Deutschland ist es schwer 10 Leute unter einen Hut zu bringen.


    Viva la revolution


    Beitrag geaendert: 24.1.2007 14:41:24 von coolralf
  9. Der Kommunismus, der von euch hier angepriesen wird, ist definitiv der falsche Weg. Wenn man die starke Anfälligkeit des deutschen Staatssystems im Bezug auf Amtsmissbrauch beklagt, so kann man nicht für eine Einführung einer kommunistisch geprägten Verfassung plädieren, da im Kommunismus diese Anfälligkeiten noch viel größer sind. Zwar ist die Idee vom Kommunismus meiner Meinung nach nicht falsch, jedoch zeigen alle bisherigen Umsetztungen des Kommunismus solch gravierende Mängel, dass an eine Umstetzung in Deutschland nicht zu denken ist, denn bei einer Revolution, sofern sie denn gelingt, setzen sich immer die extremsten Kräfte durch, die dann wiederum einen stalinistisch geprägten Staat herbeiführen würden. Dass ein stalinistischer Staat nicht von Vorteil wäre sehen wir daran, dass die Sowjetunion zerbrochen ist und vorallem, daran dass die DDR, heute zu Deutschland gehörend, zerbrach, weil sich das Volk, die Deutschen, gegen die kommunistische Staatsgewalt auflehnten.



    browler schrieb:
    Es sollte mehr Menschen geben die an der Demokratie zweifeln. Denn wenn man sich mal anschaut was hier in diesem Lande vorsicht geht, wäre es gut wenn die Menschen sich auch erheben würden und Massendemonstartionen machen würden. Und sie erkennen auch das sie heir eigentlich kein mitspracherecht haben.


    Genau diese Einstellung haben auch die Neonazis. Sie Bemängeln einfach alles, was in Deutschland auf der politischen Ebene vor sich geht, präsentieren jedoch keine Lösungen für die von ihnen bemängelten Probleme.
  10. Tja... ich finde auch, dass das Volk nicht mitreden kann.

    Aber Kommunismus ist so ziemlich die Schlimmste Alternative...

    Was gibt's sonst noch? Diktatur und Monarchie kann man natürlich vernachlässigen.
    Anarchie wäre vlt noch ganz gut, solange die Menschenrechte nicht abgeschafft werden.
  11. Also ich finde Anarchie ist nicht machbar sobald es um Menschen geht. Oder kann mir einer erklären, wie das funkionieren soll???

    Zum Thema "Die Abgeordneten sind nicht dem Willen ihrer Wähler, sondern allein ihrem Gewissen verpflichtet.":

    Leider sind die Abgeordneten als erstes dem Fraktionszwang unterworfen und dann ihrem Gewissen...


    Ach ja und zum Thema: "4 Millionen Arbeitslose, immer größer werdende Unterschiede zwischen Arm und Reich (Lohnkürzungen für normale Arbeitende bei Gehaltserhöhungen für Führungspersonal)":

    Es ist einfach das alles auf die Politik zu schieben, vor allem beim Thema Arbeitslosigkeit. Klar ist da das Schulsystem mit Schuld aber auch zum Teil an den Arbeitslosen selbst

  12. Zum Thema "Die Abgeordneten sind nicht dem Willen ihrer Wähler, sondern allein ihrem Gewissen verpflichtet.":

    Leider sind die Abgeordneten als erstes dem Fraktionszwang unterworfen und dann ihrem Gewissen...

    Der Verfassung nach sind sie nur ihrem Gewissen verpflichtet. Auch wenn die Realität anders aussieht...

    Anarchie ist auch keine Lösung, da hier Infrastruktur verloren geht und man so Abstriche im Bezug auf den Lebenstandard hinnehmen muss. Außerdem verweise ich auf den Artikel bei Wikipedia zur Anarchie: http://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie

    Hier vorallem auf diesen Abschnitt: http://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie#Machbarkeit_bzw._Umsetzung_aus_b.C3.BCrgerlicher_vs._anarchistischer_Sicht
  13. Ich halte Demokratie insgesamt für die intelligenteste Staatsform. Diktatur, Kommunismus, Anarchie oder Monarchie funktionieren einfach nicht, das hat die Geschichte bewiesen. Es ist anscheinend nun einmal so, dass der Mensch das bemängelt was er hat, egal was es nun ist; was er nicht hat will er haben, und das was er hat wird dabei uninteressant. Außerdem kann man nicht immer alles auf die Politiker schieben, und man kann auch nicht erwarten, dass diese innerhalb kurzer Zeit (das können auch Jahre sein) Wunder vollbringen. Aber es muss klar sein, dass bei Diktatur gar kein Mitrederecht mehr besteht, genauso wenig wie bei der Anarchie (da es wieder darauf hinausläuft dass der Stärkste entscheidet) oder Monarchie, und Kommunismus wäre zwar noch die beste Alternative, funktioniert im Großen und Ganzen aber auch nicht. Das man Abegeordnete wieder abwählen kann halte ich auch für wenig sinnvoll, denn ich würde mich nicht immer auf das allgemeine Volk verlassen, und nur weil die Mehrheit für etwas ist, heißt das nicht, dass das dann auch richtig ist. Und wie schon erwähnt, die Menschen können demonstrieren, und wenn sie dazu zu faul sind, dann liegt ihnen sowieso nicht viel daran.
  14. Kommunismus / Sozialismus würde nur global funktionieren und das würde nur mit Gewalt gehen und das ist DUMM. Denn es bringt nichts das jemanden aufzuzwingen.

    An der Demokratie an sich sollte nicht gezweifelt werden, sondern eher an den 'Regeln' der Demokratie in Deutschland.

    Richtig geil finde ich es überhaupt das sobald etwas nicht klappt sich die Menschen zurückentwickeln.
  15. Ich lese hier häufig: "x,y,z funktioniert ja eh nicht, also bleibt ja nur die Demokratie." Funktionieren kann erst mal vieles, die Frage ist, ob es gut ist.
    Diktatur und Monarchie funktionieren bis heute, werden aber von vielen nicht als gerecht empfunden.
    Die Demokratie von heute funktioniert auch, ist aber für mich keinesfalls eine Volksherrschaft und somit empfinde ich unsere Staatsform nicht als das beste System.
    Ich stelle nun die Behauptung auf, dass Kommunismus und Anarchismus funktionieren (wobei ich besonders bei der Anarchie noch ein paar Zweifel habe).

    Der Kommunismus war nach der Oktoberrevolution 1917 in Russland zum Greifen nahe, scheiterte aber durch die ökonomische Rückständigkeit und auch durch den Widerstand der ehemaligen Machthaber, die mit allen Mitteln von den westlichen Ländern unterstützt wurden. Nachdem sich die russische Rätedemokratie Anfang der 20er in eine Diktatur der Parteibürokratie wandelte, war das "kommunistische Experiment" gescheitert und (fast) alle "kommunistischen" Nachfolgenstaaten waren genauso wenig kommunistisch wie die Sowjetunion.
    Es sei aber noch auf die Kibbutzim in Israel verwiesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Kibbutz

    Der Anarchismus hatte es noch schwieriger, anarchistische Versuche waren häufig unter Kriegssituationen zu Stande gekommen (Spanischer Bürgerkrieg, Machnobewegung). Doch näheres dazu sollte im neuen Anarchie-Thread diskutiert werden, hier ging es ja auch um Demokratie.


    @ibes-solutions: Wenn durch Wahlen oder Demos die Machthaber wechseln würden, so würde sich trotzdem kaum ein Problem lösen. Politiker bauen ja nicht mit Absicht Scheiße, weil sie hinterhältige schlechte Menschen wären. Es ist eher so, dass das Amt dich schneller verändert, als du das Amt verändern kannst.

    @plop: Deine Argumentation kann ich nicht ganz nachvollziehen. Warum sollten sich bei einer kommunistischen Revolution die Stalinisten durchsetzen?

    Ach ja und zum Thema: '4 Millionen Arbeitslose, immer größer werdende Unterschiede zwischen Arm und Reich (Lohnkürzungen für normale Arbeitende bei Gehaltserhöhungen für Führungspersonal)':

    Es ist einfach das alles auf die Politik zu schieben, vor allem beim Thema Arbeitslosigkeit. Klar ist da das Schulsystem mit Schuld aber auch zum Teil an den Arbeitslosen selbst

    Die angesprochenen Punkte gehen weniger auf die Kappe der Politiker, verantwortlich sidn die Unternehmen. Doch die Unternehmen haben kaum Alternativen, da sie unter dem Druck der Konkurrenz immer höhere Gewinne erzielen müssen. Daher werfe ich den Politikern vor, dass sie dieses System nach allen Kräften unterstützen.

    Das man Abegeordnete wieder abwählen kann halte ich auch für wenig sinnvoll, denn ich würde mich nicht immer auf das allgemeine Volk verlassen, und nur weil die Mehrheit für etwas ist, heißt das nicht, dass das dann auch richtig ist.

    Ach, und was ist denn richtig? Für dich ist die Demokratie richtig, für mich ist der Anarchokommunismus richtig. Und was ist nun wirklich richtig?
    Es gibt kein objektives "richtig", jedes "richtig" ist individuell. Insofern sollte nur das richtig sein, was die Mehrheit für richtig hält, da die Mehrheit es für richtig hält, wenn die Mehrheit an statt einer auserwählten Minderheit entscheidet. (Eine richtige Tautologie.) Aber die Minderheit behauptet dann, dass die Mehrheit nicht fähig ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dabei gibt es gar kein richtig. Und nach 12mal "richtig" bin ich jetzt auch richtig fertig und andy findet das "richtig geil".
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