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Die Menschen in 3000 Jahren (Evolution)

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  1. Autor dieses Themas

    mowe

    mowe hat kostenlosen Webspace.

    Servus Leute,

    haben jetzt die Aufgabe bekommen wie es mit der Evolution der Menschen in den nächsten 3000 Jahren weiter geht.
    Da ich über die gängigen Suchmaschinen nur unsinniges Zeug finden konnte bitte ich um Rat.
    Sehr gut wäre auch, wenn ihr zu euren Antworten auch Quellen angeben könntet.

    MFG,
    ~Möwe
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  3. turmfalken-nikolai

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    turmfalken-nikolai hat kostenlosen Webspace.

    Quellen ist gut! Das ist doch eh alles nur Spekulation! Und wenn die Menschheit so weiter macht ist von ihr in 3000 Jahren eh nix mehr übrig!
  4. Autor dieses Themas

    mowe

    mowe hat kostenlosen Webspace.

    Klar dass es alles nur Spekulationen sind. Aber wenn ich dann sowas wie ,,Die Menschen werden Flossen bekommen'' lese, bekomme ich regelrechte Anfälle.
  5. invalidenturm

    Kostenloser Webspace von invalidenturm

    invalidenturm hat kostenlosen Webspace.

    Na, wenn Du dir den Menschen vor 3000 Jahren anschaust, und mit dem jetzigen Menschen vergleichst, hat sich ausser der Durchschnittsgröße und der durchschnittlichen Lebenserwartung nicht viel verändert. Wenn sich also die Menschheit in 3000 Jahren nicht ausgerottet hat, wird es sicher nur unwesentliche Unterschiede zu jetzt geben.
  6. Autor dieses Themas

    mowe

    mowe hat kostenlosen Webspace.

    Aber es wird doch sicherlich Ansätze geben, oder?
  7. invalidenturm

    Kostenloser Webspace von invalidenturm

    invalidenturm hat kostenlosen Webspace.

    Ein Ansatz wäre die Veränderung der Durchschnittsgröße. Ein weiterer Ansatz dass durch körperliche Unterforderung (das ist ja erst seit ca.100 Jahren der Fall) Gliedmaßen verkümmern, also weniger Muskelmasse und dafür ein fetter Bauch :wink:
  8. Autor dieses Themas

    mowe

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    Super, ich schätze dass die dunklere Haut durch das verteilen der Menschheit auch dazu zählt?
  9. invalidenturm

    Kostenloser Webspace von invalidenturm

    invalidenturm hat kostenlosen Webspace.

    Ja durchaus, ich würde erwarten, dass in vielleicht 1000 Jahren komplett alles weitgehend durchgemischt ist.
  10. Also wenn ich mir das Fernsehprogramm von heute im Gegensatz zu vor 20 Jahren ansehe würde ich darauf wetten das die Menschheit in 1000 Jahren - so sie dann noch existent ist - völlig verblödet ist!
    Dann leben wahrscheinlich alle im Dschungelcamp oder im BigBrotherhaus oder ähnlich schwachsinnigen Einrichtungen! :pissed:
  11. Die "moderne Evolution" des Menschen kämpft mit zwei Problemen:
    1.) Der Mensch passt die Umwelt zunehmend an sich an, anstatt sich an die Umwelt anzupassen. Das Überleben des Stärkeren rückt immer mehr in den Hintergrund. Das führt automatisch zu Punkt 2.)
    2.) Der Genpool des Homo Sapiens wird immer größer und so sind starke Mutationen in kurzer Zeit nicht mehr zu erwarten. Auf einen kleinen und geschlossenen Genpool wirken sich Mutationen des Einzelnen logischerweise wesentlich stärker aus.

    Es gibt verschiedene Theorien darüber, wie sich der Homo Sapiens in einem meist nicht definierten Zeitraum entwickeln könnte. So geht man davon aus, dass sich zunächst der kleine Zeh des Menschen zurückbilden könnte und schließlich alle Zehen verschwinden. Es wäre auch möglich, dass der Kopf an Umfang gewinnt, um einem größeren Gehirn Platz zu machen und dass sich die Beschaffenheit des menschlichen Auges verändert, um der ständig wachsenden Belastung im Alltag standhalten zu können. Das sind aber zunächst einmal nur Einschätzungen basierend auf dem Bedürfnissen und Belastungen des modernen Menschen und mit der wachsenden Weltbevölkerung werden die Zeiträume, die für solche Entwicklungen benötigt werden, immer größer. Natürlich lässt sich das Ganze (aus unserer momentanen Sicht) recht leicht ad absurdum führen, wenn man beispielsweise sagt, dass dem Menschen Kiemen wachsen, wenn der Meeresspiegel steigt und er zunehmend aus seinem natürlichen Lebensraum verdrängt wird.

    Wesentlich realistischer und auch (verhältnismäßig) kurzfristig möglich sind unsichtbare Veränderungen bestimmter Menschengruppen. Das würde beispielsweise Lebensmittelverträglichkeit und -unverträglichkeit, Resistenzen gegen lokale Gifte und Viren oder Veränderungen des Gehirns betreffen.


    Das mit der Hautfarbe ist übrigens gar nicht so einfach. Die verschiedenen Hautfarben sind sehr wohl im Rahmen der Evolution entstanden, weil sich der Homo Sapiens an seine Umgebung anpassen musste. Ob man bei aktuellen Entwicklungen von Evolution sprechen kann, müsste man auf akademischer Ebene diskutieren. Zunächst einmal spielen hier soziokulturelle Faktoren eine sehr große Rolle und die sind über extrem lange Zeiträume nur schwer vorherzusehen. Geht man von der aktuellen Situation aus, würden Asien, Osteuropa und Island weiß bleiben, während vor allem Mitteleuropa wohl in 1000 Jahren wohl tatsächlich vor allem afrikanisch und arabisch geprägt wäre. Das würde dann aber auch primär über Geburtenraten sowie Verdrängung passieren und nur sekundär über Vermischung von Genen.

    Interessant ist da auch ein Blick auf rezessive und dominante Allele. Die Gene, die für dunkle Haut sorgen, haben dominante Allele und setzen sich gegen die Gene, die für helle Haut sorgen, tendenziell durch. Vermischt man also die aktuellen Volksstämme dieser Erde willkürlich, wäre es tatsächlich wesentlich einfacher, dunklere Menschen zu bekommen als hellere.

    Nun muss man aber Folgendes bedenken: Viele Menschen gehen davon aus, dass "dominant" gut ist, weil es sich durchsetzt. Aber so einfach ist es in der Genetik nicht. Rezessive Allele erlauben mehr Mutation und somit ist es wahrscheinlicher, dass sich rezessive Gene positiv auf die Evolution auswirken. Gene mit dominanten Allelen, die sich immer wieder durchsetzen und alles platt machen, was in ihrem Weg ist, bedeuten automatisch weniger Chancen auf Veränderungen.

    Wenn man kontrovers sein möchte, könnte man also sagen, dass dominante Gene eher Evolutionsbremsen und das Gegenteil von dem sind, was ein Biologe unter Evolution versteht, auch wenn es natürlich eine "Entwicklung" ist. Sie ist aber willkürlich und erfüllt keinen Nutzen.
  12. Autor dieses Themas

    mowe

    mowe hat kostenlosen Webspace.

    Super, danke für die vielen Antworten, den Beitrag von kitty finde ich besonders spannend.
    Ich muss dir leider nur in einem Punkt widersprechen: Das Gehirn des Menschen ist innerhalb der letzten paar Jahr tausende um etwa die Größe eines Tennisballs geschrumpft.

    Daher gehe ich davon aus, dass dies so weiter gehen wird.

    Beitrag zuletzt geändert: 9.2.2018 15:30:59 von mowe
  13. Der Mensch der nahen Zukunft wird auf intellektuellem Gebiet nichts mehr selber erarbeiten, weil man ja nur ein Forum zu fragen braucht. Und schon ist man die lästige Denkleistung los ;-)

    Dr. Google empfiehlt die Suche nach "Die Menschheit in 3000 Jahren"
    Die Ergebnisse:
    http://www.rp-online.de/panorama/wissen/wie-sehen-wir-in-1000-jahren-aus-aid-1.2314256
    https://www.welt.de/kmpkt/article164613651/So-wird-die-Menschheit-in-1000-Jahren-leben.html
    https://www.allmystery.de/themen/gw71438-2
    und schier endlos so weiter

    Meine Meinung ist, es kann morgen eine Erfindung realisiert werden - wie z.B. der Replikator, und ab dann wird alles anders in der Entwicklung des Menschen.

    Es gibt Denkfabriken die sich mit solchen Themen beschäftigen, aber ein wenig musst Du schon auch selber dazu tun.

    sagt
  14. Wenn künstliche Intelligenz ein immer größeres Ding wird (und davon kann man wohl ausgehen), dann werden Hilfsimplantante zur Erweiterung der Sinne und Informationsmöglichkeiten in den nächsten einhundert Jahren so selbstverständlich wie heute Brillen. Möglicherweise nehmen uns diese Implantate immer mehr Aufmerksamkeits-, Kommunikations- und Intelligenzaufgaben ab. Über einen Zeitraum wie 3000 Jahre könnte mensch über Cyborgs nachdenken. Ist zwar keine "Vonselbst"-Evolution, doch eine denkbare Entwicklung.
  15. theglobe schrieb:
    Möglicherweise nehmen uns diese Implantate immer mehr Aufmerksamkeits-, Kommunikations- und Intelligenzaufgaben ab. Über einen Zeitraum wie 3000 Jahre könnte mensch über Cyborgs nachdenken.

    Das ist imho noch nicht mal ne Frage von 3000 Jahren. Es fangen ja jetzt schon ein paar Wissenschaftler an sich Implantate in den (gesunden) Körper rein zu packen um damit externe Geräte zu steuern. Wird bestimmt mal in Kombination mit einem Exoskelett interessant.
    Auch Prothesen mit entsprechendem Feedback wurden schon entwickelt.
    Und dann gibt es natürlich auch noch die "Otto-Normal-Leute", die sich bereits jetzt RFID- und NFC-Chips eingepflanzt haben.

  16. turmfalken-nikolai schrieb:
    Quellen ist gut! Das ist doch eh alles nur Spekulation! Und wenn die Menschheit so weiter macht ist von ihr in 3000 Jahren eh nix mehr übrig!

    Da kann man nur zustimmen. Wenn es da doch Menschen gibt und die nicht durch Nordkorea und co. ausgelöscht worden sind. Wenn es keinen Krieg gibt werden die Staaten zu Überwachungsstaaten wie China. Jeder bekommt einen Chip in den Kopf.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article4308754/Chinas-Polizei-will-den-totalen-Ueberblick.html
    https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article133808591/Wenn-der-Chip-im-Kopf-Liebe-programmiert.html

    Beitrag zuletzt geändert: 12.2.2018 17:14:54 von cybercrack
  17. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Biologisch gesehen wird sich der Mensch, es sei denn er zerstört sich nicht selbst, in den nächsten 3000 Jahren nicht viel verändern.

    Was er selbst an sich macht, das steht natürlich auf einem anderen Blatt. Da ist die Gentechnik, die immer weiter entwickelt wird. Ich dene da zum Beispiel, daß er damit seine körperlichen Merkmale ändern wird, daß Menschen zum Beispiel "Kunstprodukte" werde. Kinder können nach den Vorstellungen der Eltern gestaltet werden, keine angebordenen Behinderungen und Erbkrankheiten mehr, größere Stärke, Ausdauer, leistungsfähigeres Gehirn und so weiter, was alles mit Gentechnik machbar sein wird.

    Aber auch der Technische Fortschritt macht keinen Halt. Biohacking mit Implantaten, künstlichen Gliedmaßen für bessere Feinmotorik, Gehirnupgrades wie im Film Jonny Mnemonic und so weiter, Schwarmintelligenz wie bei den Borg in Star Trek und so weiter,

    Ich denke wenn da noch paar Jahrzehnte hin sind, wird in beiden Feldern vieles mehr möglich sein als jetzt. Die Natur selber wird den Menschen in den nächsten 3000 Jahren nicht sonderlich weiter entwickeln, aber in den 3000 Jahren könnte eine technische Evolution beginnen, die den Menschen robuster macht gegen jegliche Natureinflüsse und so weiter.
  18. kalinawalsjakoff schrieb:
    Biologisch gesehen wird sich der Mensch, es sei denn er zerstört sich nicht selbst, in den nächsten 3000 Jahren nicht viel verändern.
    Nehmen wir mal an:
    Der Menschheit bleibt nichts anderes übrig als sich ins All zu begeben, weil wir den Planeten durch unsere Anwesenheit vergiftet und unbewohnbar gemacht haben. Dann wird sich der Mensch physisch, psychisch und auch in allen soziologischen Belangen grundlegend verändern. Weil er sich z. B. an die Schwerelosigkeit anpassen muss, etc.

    Mir scheint die Frage wichtiger, ob es die Menschheit in 3000 Jahren überhaupt noch gibt?

    fragt
  19. invalidenturm

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    invalidenturm hat kostenlosen Webspace.

    mukerbude schrieb: Mir scheint die Frage wichtiger, ob es die Menschheit in 3000 Jahren überhaupt noch gibt?
    Ja, natürlich ist das die eigentliche Frage, allerdings hat vermutlich Mowe jetzt genügend Anregungen für die Hausarbeit beisammen. Wenn Du mich fragst, ob die Menschheit in 3000 Jahren noch existiert, würde ich momentan antworten: eher nicht. Die Politik ist zu träge auf die wirklichen Herausforderungen zu reagieren, und auch bei der Wirtschaft findet so schnell kein Umdenken statt.
  20. Autor dieses Themas

    mowe

    mowe hat kostenlosen Webspace.

    mukerbude schrieb:Nehmen wir mal an:
    Der Menschheit bleibt nichts anderes übrig als sich ins All zu begeben, weil wir den Planeten durch unsere Anwesenheit vergiftet und unbewohnbar gemacht haben


    Hawking gibt Menschheit noch 100 Jahre auf der Erde:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/stephen-hawking-gibt-menschheit-noch-100-jahre-auf-der-erde-a-1146451.html

    Ist auch ein guter Beitrag, und ich muss ihm da Recht geben! Wenn wir nicht auf andere Planeten aussiedeln ist das überlegen der Menschlichen Rasse nicht gesichert.
  21. mowe schrieb: Wenn wir nicht auf andere Planeten aussiedeln ist das überleben der Menschlichen Rasse nicht gesichert.
    Sorry, diese Einstellung ist grundlegend falsch.

    Die Menschheit MUSS, um als Spezies überleben zu können, zur Einsicht in die Vernunft gelangen. Was so unwahrscheinlich ist wie, dass ein aktueller GroßKonkern seine Aktien verschenkt.
    Die unstillbare Gier nach Macht und Mehrwert der Konzerne, so wie die Gleichgültigkeit der Masse der gebildeten Menschen werden das Überleben der Menschheit als Spezies von diesem Planeten Erde und unserer Galaxie vom größten Parasiten 'dem Mensch' befreien.

    Schade nur um die Individuen.

    Nur ein Beispiel:
    AutoKonzerne die DieselFahrzeuge mit einer SoftWare ausstatten, um aus finanziellen Gründen den Ausstoß an GIFTGAS zu verschleiern, ist ein Verbrechen. Auf der anderen Seite fühlen sich die Käufer dieser Menschen Mordenden Fahrzeuge von den Herstellern der Fahrzeuge finanziell betrogen.

    Das Ihr DieselFahzeugFahrer jährlich tausende Menschen und das nur in der BRD ermordet ist euch egal.

    Über saubere Luft kann man nicht verhandeln.

    sagt

    Beitrag zuletzt geändert: 5.3.2018 22:46:06 von mukerbude
  22. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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