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doppelter Abi-Jahrgang

lima-cityForumSonstigesSchule, Uni und Ausbildung

  1. Autor dieses Themas

    zweisteinle

    zweisteinle hat kostenlosen Webspace.

    In vielen Bundesländer werden aufgrund der Einführung des achtjährigen Gymnasiums zwei Jahrgänge gleichzeitig das Abitur absolvieren (z.B. Bayern 2011, Baden-Württemberg 2012 uvm.). Damit verbunden sind viele Probleme, darunter folgende:

    Wird es genügend Studienplätze und Wohnungen für die größere Anzahl an Abiturienten geben?

    Sind die G8ter aufgrund des fehlenden Schuljahres benachteiligt?

    Werden bei einer Bewerbung (Ausbildung/Studium) Unterschiede zwischen Schülern des achtjährigen und des neunjährigen Gymnasiums gemacht?

    Mich würde nun interessieren, wie mit diesen Problemen an euren Schulen und in euren Bundesländern umgegangen wird (Gibt es Unterschiede bei den Noten zwischen G8/G9, habt ihr zusammen Unterricht, schreibt ihr die gleichen Klausuren etc.) und ob ihr denkt, dass die Landesregierungen ausreichend vorgesorgt haben, indem weitere Studien- und Wohnplätze geschaffen wurden, oder ob dieser doppelte Abi-Jahrgang zu einem heillosen Chaos führen wird.
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  3. Uhhh G8, G9 das ich nicht kichere...

    Andere Bundesländer (bspw. Thüringen) haben schon seit ewigen Zeiten nur insgesamt 12 Schuljahre und bisher hat es noch keinem geschadet. Warum bitte schön sollte es einem Schüler in BaWü oder By weniger gut möglich sein wie bspw. einem Schüler in Thü der damit ganz offensichtlich seit Jahren keinerlei Probleme hat ?

    Studienplätze werden nach Eignung und Geschwindigkeit vergeben, wer zuerst kommt malt also (bei ev. gleich gutem NC) auch zuerst.

    Mit Wohnungen usw. ist es ähnlich, wo Wohnraum knapp ist wird er es bleiben, und wo er frei ist wird er es auch bleiben, weil es ganz unabhänig von der Nachfrage andere Faktoren (Größe, Ausstattung, Lage usw.) gibt die über das in Frage kommen einer Wohnung entscheiden, einzig ausgewiesene "Studentenbuden" könnten preislich aufgrund höherer Nachfrage anziehen, das kann aber auch aufgrund anderer Faktoren passieren, damit muss man leben.
  4. Autor dieses Themas

    zweisteinle

    zweisteinle hat kostenlosen Webspace.

    fatfox schrieb:
    Andere Bundesländer (bspw. Thüringen) haben schon seit ewigen Zeiten nur insgesamt 12 Schuljahre und bisher hat es noch keinem geschadet. Warum bitte schön sollte es einem Schüler in BaWü oder By weniger gut möglich sein wie bspw. einem Schüler in Thü der damit ganz offensichtlich seit Jahren keinerlei Probleme hat ?


    Ganz einfach: in Thüringen hat sich das G8 schon "eingebürgert", es hat sich über Jahre bewährt und was sich nicht bewährt hat, konnte überarbeitet und verbessert werden. In Bayern und BaWü steckt das ganze noch in Kinderfüßen und krankt an vielen Kinderkrankheiten, da man versucht, den gleichen Stoff, den man bisher in 9 Jahren gelehrt hat, nahezu ungekürzt in 8 Jahren zu lehren. Man hat versucht, dadurch die Qualität des Abiturs gleich hoch zu halten, wenn man daran denkt, dass By und BaWü den Ruf haben, das schwerste Abitur zu haben, kann man sich vorstellen, was das bedeutet... Ich möchte hier aber nicht über das G8 im Allgemeinen diskutieren, über die Jahre gesehen wird sich das - so hoffe ich - schon einspielen. Mir geht es hier vielmehr um den Jahrgang, der das Pech hat, zusammen mit den ersten G8tern bzw. letzten G9ern das Abitur zu schreiben.

    Hier kann man die Probleme nicht leugnen. Studienplätze werden nach dem NC vergeben, das sehe ich ein. Doch was passiert, wenn in einem Jahr plötzlich nahezu doppelt so viele Abiturienten einen Studienplatz benötigen? Man kann doch nicht behaupten, dass diese dann die gleichen Chancen haben wie diejenigen, die im Jahr zuvor das Abitur schreiben durften. Ganz zu schweigen davon, dass es durch den Wegfall des Wehrdienstes weitere Studienanfänger geben wird. Dieses Problem ist auch den Hochschulen bewusst, die Uni Konstanz ließ z.B. darüber abstimmen, ob man die Pausen verkürzen, bis später in den Abend/die Nacht Vorlesungen anbieten oder auch den Samstag zu einem generellen Studientag ausbauen soll, um mehr Vorlesungen anbieten zu können und so auch mehr Studenten aufnehmen zu können.

    Auch was die Wohnungen angeht, sehe ich dort ein sehr großes Problem. Dieses Problem betrifft natürlich nicht alle Städte und alle Bürger, die Bevölkerung steigt ja nicht rapide an. Doch für die Studenten wird es ein großes Problem sein, da man nicht einfach mal tausende neuer Wohnungen bauen kann... In Städten wie Konstanz, Freiburg oder Heidelberg (typische Baden-Württembergische Universitätsstädte) ist bereits heute der Wohnplatz für Studenten knapp, am Anfang des Semesters werden Notbetten bereitgestellt und manch ein Student verbringt den Winter in einer Ferienwohnung, da es keine Wohnungen gibt. Da ist der Preis dann ein ganz anderes Problem, zuerst einmal braucht man überhaupt einen Ort zum Wohnen und Arbeiten. Allerdings frage ich mich auch, welcher Student sich eine teuerere Wohnung leisten können soll. Nicht jeder hat reiche Eltern, die einem alles zahlen können und das Bafög reicht heute schon niergends wo hin, wie soll es dann reichen, wenn die Wohnungen auch noch teurer werden sollten? Dann werden nur noch Leute, die genug Geld haben, studieren können, was wohl in anbetracht des allgemeinen Fachkräftemangels und aufgrund der sozialen Ungerechtigkeit keiner will.
  5. Ganz einfach: in Thüringen hat sich das G8 schon "eingebürgert", es hat sich über Jahre bewährt und was sich nicht bewährt hat, konnte überarbeitet und verbessert werden
    Und was hindert bspw. Bayern oder BaWü einfach von diesen Erfahrungen zu profitieren ? Richtig, pure Arroganz.
  6. Autor dieses Themas

    zweisteinle

    zweisteinle hat kostenlosen Webspace.

    und das auf kosten der Schüler... Vielleicht ham sie's ja versucht, aber man kann halt auch nicht einfach 'n neues Model über 'ne gewachsene Struktur drüber stülpen...
  7. c******n

    Unser Schulleiter hat bis zuletzt versucht, G8 von unserer schule wegzuhalten, aber er hats nur um 1 jahr verzögern können...
    ich weiß aber dass die G8er so unglaublich viel mehr für die schule zu tun haben, das ist wirklich schlecht, mit G9 waren alle besser dran. man kann nicht einfach den lehrstoff beibehalten und die zeit verkürzen!
  8. d***4

    Bei uns an der Schule wird eigentlich nichts umgestellt. Dafür an der Uni um so mehr. Es werden neue Leute eingestellt, es werden Räume angemietet und andere Dinge. Aber unsere Schule tut wirklich nichts, weil die kein Geld hat...

    mfg dbg14
  9. g8 ist nicht gerade das Beste.^^ g9 war besser. Ich habe g8 und fast täglich 9 Stunden Schule und noch nichtmal Oberstufe.
    Der Stoff wird auch gekürzt. Zu wenig Zeit.
    Man hat unter der Woche nahezu keine Freizeit.
    Demnächst wird man sehen ob es sich lohnt.
    Der g8 kostet den Staat aber auch weniger als g9.

    Glaubt ihr G8 wird sich durchsetzten?
  10. w********y

    Ich bin ziemlich froh, dass der Jahrgang 2011 in Schleswig-Holstein noch kein G8 Abitur hat.
    Die Welle an Abiturienten schwappt viel mehr von Süden Deutschlands hoch.
    Jedoch sehe ich auch das Problem darin, dass die Wehrpflicht dieses Jahr abgeschafft werden soll.
    Die ganzen Zivildienstleistenden und angehenden Soldaten werden nun auch Studienplätze erkämpfen wollen.
  11. Hier in Niedersachsen ist in diesem Jahr der "Doppel-Jahrgang", d.h die 12. und 13. Klasse schreiben zusammen Abitur. Dadurch das es mehr Schüler sind müssen wir unsere Abiturprüfungen vor den Osterferien ablegen-.-
    Deshalb gab es in Niedersachsen viele Schüler, die auf eine Gesamtschule gewechselt sind um weiterhin mit der 13. Klasse das Abitur zu machen.
  12. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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