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Formel 1, Sieg von Sebastian

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  1. Autor dieses Themas

    wetterkiste

    wetterkiste hat kostenlosen Webspace.

    Hallo,
    ich versteh die ganze Aufregung um den Sieg in Malaysia nicht. Ein Rennfahrer tritt nun mal an um zu Gewinnen. Team - Kollege hin oder her. Wenn Webber langsam als Vettel ist, warum sollte er ihn nicht überholen?? Zudem ist doch die Satllorder nicht erlaubt. Was genau soll den Sebatian falsch gemacht haben?? Ist Gewinnen nicht erwünscht?
    Gruß Wetterkiste
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  3. wetterkiste schrieb:
    Hallo,
    ich versteh die ganze Aufregung um den Sieg in Malaysia nicht. Ein Rennfahrer tritt nun mal an um zu Gewinnen. Team - Kollege hin oder her.
    Stimmt, Rennfahrer sind/müssen Egoisten (sein).
    wetterkiste schrieb:
    Wenn Webber langsam als Vettel ist, warum sollte er ihn nicht überholen??
    Zum Zeitpunkt des Überholvorgangs war die maximal mögliche Punktausbeute (25+18) dem Team so gut wie sicher. Ein Zweikampf hätte dazu führen können dass beide die Reifen stärker verschleissen und dadurch diese Punkte gefärdet werden. Zum Glück hat Webber nach kurzer (überzogener) Gegenwehr keine Versuche mehr gestartet den Platz zurück zu erobern.
    wetterkiste schrieb:
    Zudem ist doch die Satllorder nicht erlaubt.
    Falsch die Teamorder ist bereits seit 2011 nicht mehr verboten:
    Nach der heutigen Sitzung ihres Motorsport-Weltrats in Monte Carlo gab die FIA offiziell bekannt, dass Artikel 39.1 "gelöscht" wurde. Aber: "Die Teams werden daran erinnert, dass alle Handlungen, die dem Ansehen des Sports schaden, durch Artikel 151.c des Internationalen Sportkodexes und andere relevante Vorschriften sanktioniert werden können." Das Problem daran: Artikel 151.c erlaubt in Sachen Stallorder wieder viel Spielraum.

    Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2010/12/FIA_schafft_Stallorder-Verbot_ab_10121014.html vom 10. Dezember 2010


    Beitrag zuletzt geändert: 25.3.2013 18:42:14 von autobert
  4. Autor dieses Themas

    wetterkiste

    wetterkiste hat kostenlosen Webspace.

    Hallo autobert,
    danke für deine Aufklärung was das Thema Stallorder betrifft. Dann verstehe ich aber eins noch immer nicht. Sebastian hat sich ganz klar über Funk ausgedrückt, "Schafft ihn mir aus dem Weg, Webber ist langsamer als ich". Sicher besteht die Gefahr das die Reifen den Geist aufgeben. Aber es ist auch bekannt das Sebastian unglaublich gut mit den Reifen wirtschaften kann, was man von Webber nicht behaupten kann. Das die Aggressivität bei Sebastian zugenommen hat als er die Antwort NEGATIV erhalten hat, war doch klar. Damit hat man in meinen Augen die Gefahr eines Reifenschadens oder sogar eines Unfalls stark erhöht.
    Gruß Wetterkiste
  5. wetterkiste schrieb:
    Hallo autobert,
    danke für deine Aufklärung was das Thema Stallorder betrifft. Dann verstehe ich aber eins noch immer nicht. Sebastian hat sich ganz klar über Funk ausgedrückt, "Schafft ihn mir aus dem Weg, Webber ist langsamer als ich". Sicher besteht die Gefahr das die Reifen den Geist aufgeben. Aber es ist auch bekannt das Sebastian unglaublich gut mit den Reifen wirtschaften kann, was man von Webber nicht behaupten kann. Das die Aggressivität bei Sebastian zugenommen hat als er die Antwort NEGATIV erhalten hat, war doch klar.
    Vettel wurde zu diesem Zeitpunkt nur darauf hingewiesen, dass das Rennen noch lang ist. Webber ist danach auch schneller gefahren und konnte den Vorsprung auf Vettel vergrössern. Vettel ist später ja nur vorbeigekommen da Webber nach der Teamdurchsage das Motorenmanagement auf Schongang gestellt und nur noch spazieren gefahren ist. Vettel hat gegen den Nichtangriffspakt verstossen und muss jetzt damit leben dass Webber ihn in Zukunft das Überholen schwerer macht.
  6. Wie es Autobert schreibt, kommt es in den Medien nicht wirklich rüber, deshalb vielleicht das Unverständnis. Webber ist langsamer geworden - hat sich der Teamorder entsprechend verhalten und Vettel hat weiter drauf gehalten. In diesem Punkt finde ich es gerade egal, was das Regelwerk besagt. Es ist einfach dreist und unsportlich von Vettel gewesen, eine interessante Seite, die der Kerl da offenbart. Sicher muss man gerade auch in diesem Sport mit Ellenbogen und übersteigertem Ego zu werke gehen, wenn man vorn mit kämpfen möchte. Aber bei Unsportlichkeit hört es auf.. Vettel wusste, dass Webber Erholungsrunden fährt - da zu sagen: der ist zu langsam, lasst mich vorbei, ist einfach frech und dreist.


    Beitrag zuletzt geändert: 25.3.2013 20:04:06 von flockhaus
  7. Hey cool,

    dank eurer Erlärungen hab ich es jetzt auch endlich verstanden was da vorgegangen ist.
    Ich verfolge die Rennen eigentlich nicht und war verwundert, warum da so ein Problem daraus gemacht wird.

    Lustig fand ich auch noch, dass Hamilton in die falsche Box gefahren ist :biggrin:
  8. javaphp schrieb:
    Lustig fand ich auch noch, dass Hamilton in die falsche Box gefahren ist :biggrin:
    Hehe, der hat sich garantiert in den Arsch gebissen, ist das doch peinlich hoch zehn. Zumindest wirkt es nicht sehr professionell auf seinen neuen Arbeitgeber. Aber ich will's nicht hoch spielen - letztlich ist's ja nur menschlich :holy:

    btw, wer ist eigentlich "Sebatian" :biggrin:

    Beitrag zuletzt geändert: 25.3.2013 22:13:41 von flockhaus
  9. flockhaus schrieb:
    Wie es Autobert schreibt, kommt es in den Medien nicht wirklich rüber,
    Kommt darauf an wo man sich informiert. Sehr zu empfehlen: http://www.formel1.de/ da benommt man die verschiedensten Ansichten (Teamchef's, Fahrer, Kommentatoren und selbst ernannten F1-Spezialisten) zu lesen.

    flockhaus schrieb:
    Vettel wusste, dass Webber Erholungsrunden fährt - da zu sagen: der ist zu langsam, lasst mich vorbei, ist einfach frech und dreist.
    Dieser Funkspruch war lange vorher als noch nicht Positionen halten und Reifen schonen angesagt war. Fakt ist : es ist gut gegangen und die zusätlichen 7 Punkte können Vettel am Jahresende nützlich sein. Sollte allerdings der Kleinkrieg zwischen Vettel und Webber eskalieren nützen ihm diese 7 Punkte sehr wenig, denn die Saison ist noch lang und er kann in einem offenen Krieg mit seinem Teamkollegen mehr Punkte verlieren.

    flockhaus schrieb:
    Aber bei Unsportlichkeit hört es auf.
    Auf Unsportlichkeit mit Unsportlichkeiten:
    -beinahes Abdrängen Vettels in die Mauer
    -Stinkefinger zeigen
    zu reagieren ist auch nicht die feine Art.

    Beitrag zuletzt geändert: 26.3.2013 15:07:23 von autobert
  10. autobert schrieb:
    flockhaus schrieb:
    Aber bei Unsportlichkeit hört es auf.
    Auf Unsportlichkeit mit Unsportlichkeiten:
    -beinahes Abdrängen Vettels in die Mauer
    -Stinkefinger zeigen
    zu reagieren ist auch nicht die feine Art.

    Gehe ich mit, aber es ist nachvollziehbar, dass man als Angeschmierter auch die Nerven verlieren kann. Es ging ja nicht um ein Schokobonbon. Mmh, man kann sich in Kleinigkeiten verlieren. Feststeht, dass Vettel der Initiator war, was die Unsportlichkeit angeht.
  11. Autor dieses Themas

    wetterkiste

    wetterkiste hat kostenlosen Webspace.

    Aber ist nicht das genau was der Formel1 begeisterte Zuschauer sehen möchte? Kampf um Positionen bis auf den Millimeter?
    Ich finde Rennen dann interessanter. Also in meinen Augen hat die Saison 2013 damit so ein gewisses "Gschmäkle" bekommen.
    Riecht nach verdammt harten Rennen. Oder, was auch denkbar ist, wenn Vettel den sicheren Sieg in einem Rennen hat, und Webber mal wieder hinter ihm fährt, das Vettel dem Webber den Sieg dann schenkt. Mal sehen ob er Vettel sich revanchiert. Gruß Wetterkiste
  12. Total unnötige Diskussion!

    Beim Rennsport geht es darum zu gewinnen, jeder Sportler will gewinnen!
    Wenn man die Chance dazu hat nutzt man sie und so hat Vettel einfach intuitiv gehandelt und letztendlich gewonnen. Soll sein Teamkollege doch weinen gehen und einen anderen Sport ausüben, wenn er damit nicht klar kommt..
  13. holy-vampire schrieb:
    Wenn man die Chance dazu hat nutzt man sie und so hat Vettel einfach intuitiv gehandelt und letztendlich gewonnen. Soll sein Teamkollege doch weinen gehen und einen anderen Sport ausüben, wenn er damit nicht klar kommt..
    Genau diese Einstellung ist's, die mich nervt. Natürlich geht's um's gewinnen und wer das nicht möchte, ist im Leistungssport fehl am Platz. Darum geht's aber nicht. Es geht darum, wie man gewinnt.
  14. In 2 Wochen fragt aber keiner mehr, wie er gewonnen hat, da zählt nur noch der Punktgewinn durch den 1. Platz!
    Eigentlich ist mir das relativ egal, da ich generell gegen Red Bull im Sport bin, aber ich finde Vettel hat es richtig gemacht und viele hätten ebenso gehandelt, wenn es darum geht, am Ende der Saison ganz oben zu stehen
  15. holy-vampire schrieb:
    Eigentlich ist mir das relativ egal, da ich generell gegen Red Bull im Sport bin,


    Warum bist du gegen Red Bull im Sport?

    Es ist doch generell im Sport so, dass man auf einen zahlfreudigen Sponsor angewiesen ist.
    Red Bull kauft die Verein/Renställe und versucht erfolgreich zu sein.
    Was ist daran falsch?
  16. holy-vampire schrieb:
    In 2 Wochen fragt aber keiner mehr, wie er gewonnen hat, da zählt nur noch der Punktgewinn durch den 1. Platz!
    Traurig, aber so ist es sehr wahrscheinlich. Mich interessiert die Formel 1 weniger, aber ich find's nicht beispielhaft, wie sich Vettel verhalten hat.

    Gegen Red Bull und Sponsoring habe ich generell auch nichts. Ich denke, das was maßgeblich stört - Tradition von Sportvereinen (in diesem Fall Rennställe) wird mit Füßen getreten. So was wird dann mit Geld aus dem Boden gestampft. Andererseits brauchst du in der Formel 1 auch gute Fahrer und kompetente Leute. Du kannst dir viel Kaufen, aber nicht alles. Letztendlich, hat der Sport einheitliche Regeln, bleibt es sportlich :wink:
  17. flockhaus schrieb:Mich interessiert die Formel 1 weniger, aber ich find's nicht beispielhaft, wie sich Vettel verhalten hat.
    Ehemalige Formel1-Fahrer die sich immer noch interessieren sehen das anders und sind entäuscht über Fahrer die sich an Teamorder halten, z.B.:
    Berger über Rosbergs Verhalten enttäuscht

    Doch der zehnfache Grand-Prix-Sieger ist nicht nur von den Entscheidern im Team enttäuscht, auch mit Rosberg selbst geht er hart ins Gericht: "Er hätte Hamilton einfach überholen müssen und sich nicht drum scheren, dass das Team ihn ohne Grund hinter Hamilton lassen will", zieht er Parallelen zum Vorfall bei Red Bull. Berger hatte Sebastian Vettel für sein Verhalten und seine Einstellung zum Rennsport gelobt. (Anm.: von mir verlinkt)
    Quelle: http://www.formel1.de/de/3260/Wird+Rosberg+zum+zweiten+Barrichello%3F/newsID/1681916
    Hamiliton musste zu diesem Zeitpunkt schon Sprit sparen und hatte ausgelutschte Reifen, er ist also genau wie Webber nur noch spazieren gefahren. Ob Rosberg Webber noch überholen können hätte wird man so nie erfahren. Webber hatte schlechtere Reifen als Vettel und wie mittlerweile von RedBull kommuniziert wird ebenfalls Spritprobleme, also genau die gleiche Situation.


    Beitrag zuletzt geändert: 6.4.2013 11:37:30 von autobert
  18. Wenn die Teamorder so blöd ist, warum hat man sie im Regelwerk der Formel 1 wieder "frei" gegeben. Das wäre doch mal interessant..
  19. Autor dieses Themas

    wetterkiste

    wetterkiste hat kostenlosen Webspace.

    Wenn die Teamorder so blöd ist, warum hat man sie im Regelwerk der Formel 1 wieder "frei" gegeben

    Gute Frage! Ich finde die F1 interessanter ohne Teamorder. Soll doch der bessere Fahrer aus dem Team gewinnen. Klar,
    es besteht die Gefahr das sich die Teamkollegen sich gegenseitig ins Aus schießen. Aber hier sollte dann doch soviel Verstand in der Rübe sein das man an den Erfolg für das Team denkt. Von mir aus weg mit der Teamorder.
    Wetterkiste.
  20. Hallo,

    ich weiss gar nicht warum sich über dieses Thema aufgeregt wird.
    Der bessere soll gewinnen. Viel schlimmer finde ich, dass Vettel keine Steuern in Deutschland bezahlt.
  21. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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