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Gehalt von Mehdorn gerecht?

lima-cityForumSonstigesPolitik & Wirtschaft

  1. Man sollte im Auge behalten dass Unterschied zwischen comerzial Betrieb und die Social Betriebe.

    Die social Betrieben sollten im Verhaltnis und auf gleiche fuss mit Politiker.
    Die Manager ven einem Comerzial Betriebe sollte wir gar nicht uber reden. Die machen auch dass gehalts eine Unternehmen.

    Aber zum Punkt...

    bisschen viel geld vor ein manager vom DB.
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  3. Als BWLer hältst du vom BGE wahrscheinlich nix

    Meinst du damit das Bedingungslose Grundeinkommen? Ich habe mir sogar zwei Vorträge zu diesem Modell angehört. Es hört sich wirklich interessant an und die Sprecher sind natürlich überzeugt von diesem Modell.

    Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass dieses System funktioniert bzw. überhaupt durchgesetzt wird, so lange kein anderer Staat dieses System umgesetzt hat.

    Mal sehen, was die nächsten Monate / Jahre passiert. Vielleicht bereinigt ein Crash unser komplettes System?



    Da per Definition „einfach“ das Gegenteil von „komplex“ ist, verrichten Gleisarbeiter, Müllabfuhrarbeiten und Bauarbeiten in der Regel eher einfache Arbeit.

    Für Gleisarbeiten braucht man technische Kenntnisse, physikalische Kenntnisse und eventuell sogar chemische Kenntnisse. Daher würde ich es schon als qualifiziert Arbeit bezeichnen, zumal das leben des Arbeiters und das Leben der Fahrgäste ständig auf dem Spiel stehen(man hört öfters von überfahrenen Arbeitern).
    =>Die Verantwortung eines Managers kann nicht der grund fpür sein Gehalt sein(<=>Gleisarbeiter), der Wert für die Gesellschaft auch nicht(<=>Alle Aufgaben schließen sich wie Zahnräder ineinander, jedeR ist für das Wohl der Gesellschaft verantwortlich), aber auch nicht die Qualifikation(<=>Vergleiche das gehalt von hohen Naturwissenschaftlern) und sicherlich auch nicht die harte Arbeitsbedingung, wie eine 50+ Woche(Bauarbeiter, Gleisarbeiter haben mehr körperlichen Schaden). Somit sehe ich keine Rechtfertigung für Gehälter, die keine Grenze kennen.

    Deine Argumentation ist zwar schön, ich stelle den Wert des Einzelnen für die Gesellschaft auch nicht in Frage.

    Ich argumentiere nun erneut, dass jemand, dessen Dienstleistung auf dem Markt selten angeboten, aber stark nachgefragt wird, fast immer besser entlohnt wird. Genau der Fall tritt hier ein.

    Wie schon erwähnt kenne ich persönlich Geschäftsführer von kleineren Firmen, die 1/4 vom Mehdorn-Gehalt bekommen, die Firma jedoch nur einen Bruchteil des Umsatzes erwirtschaften und nur wenig in die Gewinnzone kommen. In Relation dazu finde ich das Mehdorn-Gehalt in Ordnung. Aber das Gehalt der "kleinen" Geschäftsführer geht natürlich in den Medien unter.

    Zusätzlich sind die die Millionengagen der Supersportler natürlich für viele gerechtfertigt - warum nur?

    Oder warum erhält ein Mitarbeiter bei Fiat am Fließband so wenig Geld, während Kimi Räikkönen 22 Millionen EUR pro Jahr bekommt?

    0,9 Millionen EUR bekommt dagegen Herr Mehdorn für seine Leistung. Warum nicht?
  4. b******r

    http://www.bild.de/BTO/news/2007/03/28/mehdorn-gehalt/bahnchef-gehalt-anstieg.html
    3,18 Millionen pro Jahr. Davon 1/4 Fix, Rest auf Erfolgsbasis...

    Macht 265000 Pro Monat.Davon könnte man ca. 100 Leute bezahlen.
    795000 sind 1/4 /12=66250 pro Monat sind ca. 26 Mitarbeiter.

    Ich denke das 100 Mitarbeiter mehr zum Erfolg der Bahn zusteuern würden als ein Mehdorn...
    Gerecht finde ich das nicht das nicht...

  5. Ich glaub, das Chefs von großen Firmen es einfach brauchen, dass sie ohne nicht leben könnten und damit Angeben und sich nur dann gut fühlen, wenn alle zu ihnen hochschauen.

    Gerecht ist das sicher nicht, aber es wird sich nie ändern.

    Wer hat dem wird gegeben.
  6. Ich denke das 100 Mitarbeiter mehr zum Erfolg der Bahn zusteuern würden als ein Mehdorn...


    Ich glaube nicht, dass 100 Mitarbeiter, die eher einfache Tätigkeiten ausführen, mehr zum Unternehmenserfolg beitragen, zumindest langfristig gesehen. Was bringen ein paar operativ tätige Mitarbeiter, wenn niemand den Weg in die Zukunft ebnet?

    Vermutlich wissen viele nicht, was ein Manager leistet. In der Bild wird zwar kommuniziert, dass der Manager Mehdorn dieses Jahr eine knappe Millionen erhält. Was er dafür leistet steht aber in der bilderarmen FAZ.

    @bewahrer:
    Du als Führungskraft als Warehouse Manager, also als Leiter eines Lagers (berichtige mich bitte, wenn ich falsch liege), weißt doch am Besten, dass man immer jemand benötigt, der die Verantwortung trägt und diese Verantwortung auch besser entlohnt wird. Du hast sicherlich auch einen Chef, der (viel?) besser verdient als du und der wiederum vielleicht einen Chef hat, der erneut viel mehr verdient.

    Aber das Kimi Räikkönen 22 Millionen EUR pro Jahr bekommt und der Fiat-Arbeiter am Band so abgespeist wird, ist für dich in Ordnung?
  7. Sportler und Künstler verdienen das Geld ja selber (großteils). Wenn Du für die nicht zahlen willst, dann kauf halt keine Karten zu deren Konzerten/Auftritten. (Jajaja, ich weiß, die Werbeeinnahmen...)

    Hundert Bahnarbeiter können garantiert mehr zum Erfolg beisteuern als ein Mehdorn. Natürlich; man braucht jemanden an der Spitze; aber bei der Bahn nicht jemanden, der möglichst viel Profit machen will, sondern jemanden, der es schafft, endlich mal unser Bahnsystem funktionsfähig zu machen. Willst Du von Frankfurt nach Berlin, fährst Du 4 Stunden. Willst Du aus dem Bayrischen Wald in die schwäbische Alb, dann brauchst Du zehn Stunden. (Und wenn Du jetzt sagst, das seien Extrembeispiele, dann irrst Du.) Ich will jetzt hier keinen Vortrag über die Eisenbahn halten, darüber wird in Fachliteratur, -zeitschriften und -foren genug geschrieben. Kurz jedoch: Wir brauchen einen Taktfahrplan der alle Menschen an die Bahn anbindet, und nicht Prestigeprojekte für 10 Minuten weniger Fahrtzeit auf der Prestigestrecke. Natürlich, wenn derjenige es dann schafft, die Verlust klein zu halten, und auf lange Dauer dann auch Gewinne einzufahren (schaut zu den Eidgenossen, mit einem Taktfahrplan ist das kein Problem), dann ist auch ein hoher Lohn gefällig; da würde niemand über 900.000 und auch über 3 Mio (fast) niemand lästern.


    "Mit einem BWL-Studium sieht man die Welt mit anderen Augen."
    :megarofl:
  8. b******r



    Ich glaube nicht, dass 100 Mitarbeiter, die eher einfache Tätigkeiten ausführen, mehr zum Unternehmenserfolg beitragen, zumindest langfristig gesehen. Was bringen ein paar operativ tätige Mitarbeiter, wenn niemand den Weg in die Zukunft ebnet?

    Vermutlich wissen viele nicht, was ein Manager leistet. In der Bild wird zwar kommuniziert, dass der Manager Mehdorn dieses Jahr eine knappe Millionen erhält. Was er dafür leistet steht aber in der bilderarmen FAZ.

    @bewahrer:
    Du als Führungskraft als Warehouse Manager, also als Leiter eines Lagers (berichtige mich bitte, wenn ich falsch liege), weißt doch am Besten, dass man immer jemand benötigt, der die Verantwortung trägt und diese Verantwortung auch besser entlohnt wird. Du hast sicherlich auch einen Chef, der (viel?) besser verdient als du und der wiederum vielleicht einen Chef hat, der erneut viel mehr verdient.

    Aber das Kimi Räikkönen 22 Millionen EUR pro Jahr bekommt und der Fiat-Arbeiter am Band so abgespeist wird, ist für dich in Ordnung?

    Ich habe sicherlich einen Chef der mehr verdient als ich - aber ihm gehört die Firma, deshalb sehe ich das etwas lockerer.

    Das Räikkönen so viel Geld verdient is sicherlich auch übertrieben, allerdings riskiert er auch sein Leben. Ausserdem wird er aus einem anderen "Pott" bezahlt als der Fiat Mitarbeiter.

    Ich weis was ein Manager leistet, aber eine übermässige Bezahlung ist trotzdem nicht sinnvoll. Zumal er keine "Echte" Verantwortung trägt. Wenns schiefgeht hat er immer noch mehr als genug. Was passiert denn wenn es in die Hose geht? Es werden "kleine" Mitarbeiter entlassen um die Kosten wieder rein zu bringen. Diese bekommen dann Hartz4 und können ihr Häuschen nicht mehr abbezahlen.
    Und Herr Mehdorn? Selbst WENN er entlassen wird - warscheinlich eher nicht weil er dann behauptet es lag an der Wirtschaftskrise - bekommt er noch Abfindung und ewigkeiten weiteres Gehalt.
    Wiederum bezahlt auf kosten der Arbeiter die sich den Ar... aufgerissen haben.
    Das kannst du doch nicht Gerecht finden?
    Ein hohes Gehalt ist schön und gut, aber 265000€ im Monat ist ja wohl übertrieben. Nimmt man eine Null weg dann ist es ein angemessenes Gehalt um sich ordentlich anzustrengen.


    Beitrag geändert: 6.11.2008 7:57:46 von bewahrer
  9. Ich habe sicherlich einen Chef der mehr verdient als ich - aber ihm gehört die Firma, deshalb sehe ich das etwas lockerer.

    Ich sehe das genau so locker wie du, dass dein Chef mehr verdient also du. Auch mein Chef verdient mehr als ich, das sehe ich genau so locker. Ebenfalls locker sehe ich es, dass Herr Mehdorn dementsprechend mehr verdient.

    Das Räikkönen so viel Geld verdient is sicherlich auch übertrieben, allerdings riskiert er auch sein Leben.

    Dann könnte doch der Gleisarbeiter genau so viel verdienen. Er riskiert auch sein Leben. Oder ich - ich fahre oft für die Firma mit dem Auto. Wo gibt es mehr Tote als im Straßenverkehr?
    Der Grund, warum er so viel verdient: Er schafft es, ein bisschen besser zu sein als viele, viele andere. Dieses "bisschen besser" wird fast überall überproportional entlohnt.

    Was passiert denn wenn es in die Hose geht? Es werden "kleine" Mitarbeiter entlassen um die Kosten wieder rein zu bringen. Diese bekommen dann Hartz4 und können ihr Häuschen nicht mehr abbezahlen.

    Hartz IV? Der "kleine" Mitarbeiter hat sich sicherlich weiter gebildet und ist nicht stehen geblieben.

    Und Herr Mehdorn? Selbst WENN er entlassen wird - warscheinlich eher nicht weil er dann behauptet es lag an der Wirtschaftskrise - bekommt er noch Abfindung und ewigkeiten weiteres Gehalt.

    Wie der "kleine" Mitarbeiter bei Nokia / Buchum? Dort wurden dicke Abfindungen bezahlt - für jeden Mitarbeiter. Natürlich bekommt so mancher Manager mehr Geld, weil dieser eben bisher mehr verdient hat.

    Ein hohes Gehalt ist schön und gut, aber 265000€ im Monat ist ja wohl übertrieben. Nimmt man eine Null weg dann ist es ein angemessenes Gehalt um sich ordentlich anzustrengen.

    Deine Zahlen sind veraltet. Nimm doch das aktuelle Gehalt von 0,9 Mio € pro Jahr.
    Meinst du, dass 300.000,00 EUR pro Jahr genug sind? Ich kenne zwar deine Firma nicht, mich würde es jedoch nicht wundern, wenn dein Chef diesen Betrag pro Jahr bekommt.


    Es ist ja nicht so, dass Herr Mehdorn das Geld in seinen Geldspeicher steckt. Von den 0,9 Mio € gibt er die Hälfte dem Finanzamt. Von den verbleibenden 0,45 Mio € macht er sicherlich diverse Investitionen.
    Während sich der normale Arbeiter einen Golf kauft, kauft sich Herr Mehdorn eben einen Porsche. Da freut sich der kleine VW-Mitarbeiter am Band über den Golfkauf des Arbeiters und der kleine Porsche-Mitarbeiter am Band über den Porschekauf. Sicherlich hat Herr Mehdorn auch ein Haus, erbaut von vielen Bau- und Handwerksbetrieben. Der einfache Bauarbeiter hat sich sicherlich gefreut, dass Arbeit da ist. Oder der Installateur/Kundendienst, der vorbei kommt, wenn die Heizung nicht funktioniert.
  10. b******r


    Deine Zahlen sind veraltet. Nimm doch das aktuelle Gehalt von 0,9 Mio € pro Jahr.
    Meinst du, dass 300.000,00 EUR pro Jahr genug sind? Ich kenne zwar deine Firma nicht, mich würde es jedoch nicht wundern, wenn dein Chef diesen Betrag pro Jahr bekommt.


    Sry, deine Zahlen sind veraltet, das Gehalt ist gerade erst erhöht worden.
    Ja, 300000 sind mehr als Genug.
    KEINE Arbeitskraft ist SO viel wert.

    Und was die Abfindungen der "kleinen" Arbeiter betrifft - die sind absetzbar.
    Und bei der Bahn siehts nochmal anders aus, sie wird immer noch vom Staat bezuschusst. Also zahlen wir alle.
  11. d*******r

    Tjah.. könnte wer eine S-Bahn-Fahrt bezahlen, wenn jeder Busfahrer 900.000 im Jahr kriegen würde? was gibt es mehr. Busfahrer oder Bahnvorstände?
    Nicht dass ich sowas unterstützen würde.. aber jeder Konzern kann halt mit seinem Geld machen was er will...
  12. d*******r


    Tjah.. könnte wer eine S-Bahn-Fahrt bezahlen, wenn jeder Bahnfahrer 900.000 im Jahr kriegen würde? was gibt es mehr. Bahnfahrer oder Bahnvorstände?
    Nicht dass ich sowas unterstützen würde.. aber jeder Konzern kann halt mit seinem Geld machen was er will...

    //EDIT:: Bahn nicht Bus -.-
    //EDit2: na toll ich hab gequoted und nicht edited -_- *selber hau*


    Beitrag geändert: 6.11.2008 23:37:07 von darktiger
  13. b******r


    Tjah.. könnte wer eine S-Bahn-Fahrt bezahlen, wenn jeder Busfahrer 900.000 im Jahr kriegen würde? was gibt es mehr. Busfahrer oder Bahnvorstände?
    Nicht dass ich sowas unterstützen würde.. aber jeder Konzern kann halt mit seinem Geld machen was er will...

    Nicht wenn er staatliche Zuschüsse bekommt. Sehe ich jedenfalls so.
    Ein Teil von Mehdorns Gehalt zahlt der Steuerzahler. Und ich als Mit-Arbeitgeber möchte den Mann nicht so hoch bezahlen.


    Beitrag geändert: 11.11.2008 8:42:01 von bewahrer
  14. Ich denke, dass es sehr gut spiegelt, wie die Gesselschaft und die Menschen im allg. sind. Gierig!!!
    Ich weiß nicht mehr genau wer es war, aber jemand sagte einmal
    "Gib einem Menschen ein Stück Macht und er missbraucht es"

    Ich denke hier liegt das Problem. Wer würde sein Gehalt nicht so hoch setzen, wenn nur ER das entscheiden kann und darf? Wenn DU sagen kannst, dass DU 200.000 &#8364; mehr im Jahr verdienst und keiner kann etwas einwenden, warum solltest DU es nicht machen???

    Ich denke, die Manager dürfen einfach nicht so viel Macht haben. Ist genauso gefährlich wie in der Politik. Wenn die Firmenvertreter bzw. die Gewerkschaften über jede Erhöhung eines Gehaltes (im großen Stil, der Führungskräfte oder eines Tarifs) abstimmen müssten, dann würde so etwas auch nicht mehr passieren.

    mfg

    m16
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