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Hat Obama den Friedensnobelpreis verdient?

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  1. Ich schließe mich komplettweb an.

    Es ist keine Voraussetzung für den Friedensnobelpreis, keine Kriege zu führen oder welche zu beenden, man muss noch nicht mal bedingungsloser Pazifist sein. Obama wirkt diplomatisch jedoch stark deeskalierend. Wo viele Politiker mit Drohungen und Feindseligkeit agieren würden, setzt er auf friedfertige An- und Aussprachen, im Iran, in Kuba, Syrien, Palästina... Er macht zwar seinen Standpunkt klar, verzichtet aber auf Phrasen wie "Achse des Bösen". Ich denke mit einem Aggressor wie Bush an der Spitze der USA gäbe es bald einen Krieg im Iran, bei Obama bin ich da weit optimistischer - er tut der Weltpolitik gut.

    Er könnte womöglich mehr tun, vielleicht gibt es auch Leute, welche mehr für den Frieden tun, seine Worte und Taten haben aber viel Macht und da kann schon eine nette Geste, etwa den Iranern auf persisch ein gutes neues Jahr zu wünschen, große Auswirkungen haben.

    Ohne ein Anhänger Obamas zu sein: Außenpolitisch kann ich mir derzeit keinen besseren US-Präsidenten vorstellen. Also JA, der Friedensnobelpreis ist mMn gerechtfertigt.
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  3. Naja wenigstens Spendet er das Geld für einen guten Zweck? Weiß jemand für was es bestimmt ist? Also ob er was konkretes geäußert hat?
    glg
  4. Ich finde diesen Obama-Hype auch voll überzogen.

    Klar ist er besser als G.-W. Busch, aber bisher sehe ich noch keine großen Taten von ihm, die solch einen Preis rechtfertigen würden.

    Klar, Guantanamo soll geschlossen werden (ist es aber nicht), die Truppen sollen au dem Irak abgezogen werden (sind sie aber noch lange nicht).

    Bisher sind den Worten einfach noch keine Taten gefolgt - vielleicht ist der Preis einfach ein paar Jahre zufrüh :D
  5. f*********t

    Naja also allein durch Charisma hat man eigendlich keinen Friedensnobelpreis verdient, bisher hat er nicht wirklich was gemacht. Nichts - gegen die Regierung àla Bush wiederum schon wieder was wert. Wenigstens hat er gute Vorsätze und noch keinen Unsinn gemacht. Dann der erste schwarze Präsident, zeigt eigendlich Frieden, vor 10 Jahren noch wäre die Amtsperiode eines schwarzen Präsidenten nicht lang, 10 Minuten oder so dann hätt ihn einer erschoßen. Aber wer weiß nächtes Jahr hat er dann villeicht wirklich mehr vorzuzeigen und dann einen verdienten 2ten Nobelpreis ;)
  6. a*****4

    So ein Pech für die "Insider". Ausgerechnet Obama ist es geworden.

    Im Zeit-Artikel (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/friedensnobelpreis-2009 ) stehen noch weitere Namen. Darunter ist auch Silvio Berlusconi, der italienische Ministerpräsident. Bessere Chancen als er dürfte wohl Altkanzler Helmut Kohl gehabt haben, dessen Verdiente um die Deutsche Einheit ihn immer wieder auf die Kandidatenliste setzen.

    Gute Auskunft über einige Kandidaten gibt folgender Spiegel-Artikel:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,653965,00.html
  7. Hat Obama den Friedensnobelpreis verdient? Klar nein.

    Was hat er wirklich getan? Nichts konkretes, außer schöne Reden halten, seine Wahlversprechen konnte er alle ja leider nicht halten (weder Truppenabzug, noch Auflösung Guantanamo) oder zumindest nicht so wie angekündigt (Kuba Gesetzt sind zwar durchaus Änderungen und Verbesserungen für die (Exil-)Kubaner, aber keine wirklichen).

    Aber vielleicht sollte man es ja so sehen: Was nicht ist kann ja noch werden.
  8. ich sage nein denn man sollte tatsächlich was geleistet haben um einen solchen preis zu erhalten und nicht nur davon reden!
  9. b******r

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Ich kann mich auch nicht entsinnen, warum er den Nobelpreis erhalten soll. Für mich hat Obama bis jetzt noch nicht großartig was geleistet. Für mich ist auf alle fälle eins klar: Er hat dem Iran mit einem Militärschlag gedroht, fals der Iran nicht mit seiner Uranveredelung aufhört. Gut als normaler Bürger kriegt man eh nich raus, ob an der ganzen Geschichte mit dem Uran was dran ist. Für mich siehts eher so aus als wolle auch Obama an die Ressourcen dieses Landes kommen. Das ist jedenfals meine Meinung.
    Nun, das allein ist schon ein guter Grund für den Nobelpreis.
    Quelle Wikipedia
    "„Israel muss von der Landkarte getilgt werden“ („Israel must be wiped off the map“).

    Ist nur ein Ausspruch dieses Wahnsinnigen, „Marg bar Israel“ („Tod für Israel“) - so einem Atomwaffen möglich zu machen wäre Wahnsinn.
    Nun ist es nicht so das Obama es nicht friedlich versucht hat, er sucht das Gespräch. Wenn es aber sonst nicht zu verhindern ist...

    Obama selbst war verwundert über die Auszeichnung, nun wird er hoffendlich alles versuchen dem Preis gerecht zu werden.

    UND: er hat die Amerikaner dazu gebracht ihn zu wählen, einen Schwarzen! Obwohl die Amis immer noch sehr rassistisch sind. Auch das ist ein großer Schritt für den Frieden.

    Beitrag zuletzt geändert: 16.10.2009 7:02:24 von bewahrer
  10. Einer durch Medien und Beziehungen gepushter Präsident? Tzzz...
    Seit dieser Nomination hat der Friedensnobelpreis für mich keine Bedeutung mehr.

    Es kann doch nicht sein, dass einer der prestigereichsten und bedeutesten Auszeichnungen an jemanden verliehen wird, der bisher nur "etwas gutes im Sinn hat", aber noch nicht wirklich was erreicht. Wenn man andere Gewinner mit ihm vergleicht, na was het er denn getan? Ein paar Versprechen gegeben? Wirklich toll.

    PS: Ich bin kein Obama-Gegner und finde ihn den besten/aussichtsreichsten Präsidenten, der seit langem gewählt wurde. Trotzdem hat er es nicht verdient.

    LG Sublime
  11. Ich weiß nicht ob Obama den Friedensnobelpreis verdient hat, aber es wird seine Autorität als amerikanischer President auf jeden Fall unterstreichen.
  12. Weitere Aspekte:

  13. shootergamers

    shootergamers hat kostenlosen Webspace.

    ich will auch einen!! ich kann mich auch vor kameras stellen und sagen: "Ich zieh meine soldaten aus dem Iraq zurück"

    demnach NEIN!
  14. Hinter der Verleihung solcher Preise stehen Menschen... Ein teil dieser Menschen ist bestechlich, ei anderer wird es und bei entsprechendem Einsatz bekommt man eine majorität...

    UNd für den Obama ist es ichtig, das dasVolk denkt, dass er was kann, wenn er seine Visionen umzusetzen versucht... was rauskommt, weiß allerdings immer noch keiner..
  15. sebulon schrieb:
    Hinter der Verleihung solcher Preise stehen Menschen... Ein teil dieser Menschen ist bestechlich, ei anderer wird es und bei entsprechendem Einsatz bekommt man eine majorität...

    UNd für den Obama ist es ichtig, das dasVolk denkt, dass er was kann, wenn er seine Visionen umzusetzen versucht... was rauskommt, weiß allerdings immer noch keiner..


    Ich bin ebenso wie manch andere der Meinung, dass dieser Preis mehr als indirekte Erpressung gedacht ist.

    Nach den anfänglichen großen Worten sind die Taten dann größtenteils ausgeblieben.
    Da sich die Verleiher wohl klar darüber geworden sind, dass nur durch Obama eine Möglichkeit besteht, menschenwürdigere Umstände zu schaffen, wollten sie dadurch wieder den Fokus der gesamten Erwartungen auf ihn richten, damit er sich mehr für Lösungen engagieren muss.

    Das ist meine Meinung.
  16. Also ich finde er hat es verdient! Allein die Schliessung von Guantanamo ist Grund genug!
  17. ist Guantanamo denn wirklich schon zu? meines Wissens nach noch nciht...


    und hätte hitler den Friedensnobelpreisverdient, wenn er die KZs geschlossen hätte? ich glaube nicht...

    Als Präsident übernimmt er Verantwortung, und die Geringste Verantwortung sollte sein, dass er sich an die Menschenrechte hält, was sein Vorgänger zum beispiel kategorisch ignorierte...
  18. lordofgrowing

    Kostenloser Webspace von lordofgrowing

    lordofgrowing hat kostenlosen Webspace.

    Ja,
    meiner Meinung nach hat er den nobel Preis verdient.
    Er hat zwar noch nicht viel geleistet, aber das wesentliche hat er bei seinem Amtsantritt getan.
    Er hat den Leuten Hoffnung gemacht. Und wir wissen theoretisch alle wie wichtig Hoffnung ist.
    Auch in der Theologie spielt Hoffnung ja eine dominante Rolle.
    Es gab den Menschen in der Krise wieder Mut. Sie arbeiteten eventuell fleißiger und damit wäre die Krise gemildert.

    Hätte er gesagt: "Nee Leute, sorry. Aber ich bin auch kein Gott. Stellt euch darauf ein Arbeitslos zu sein!"...hättet ihr dann noch weiter gearbeitet?
  19. lordofgrowing schrieb:
    Ja,
    meiner Meinung nach hat er den nobel Preis verdient.
    Er hat zwar noch nicht viel geleistet, aber das wesentliche hat er bei seinem Amtsantritt getan.
    Er hat den Leuten Hoffnung gemacht. Und wir wissen theoretisch alle wie wichtig Hoffnung ist.
    Auch in der Theologie spielt Hoffnung ja eine dominante Rolle.
    Es gab den Menschen in der Krise wieder Mut. Sie arbeiteten eventuell fleißiger und damit wäre die Krise gemildert.

    Hätte er gesagt: "Nee Leute, sorry. Aber ich bin auch kein Gott. Stellt euch darauf ein Arbeitslos zu sein!"...hättet ihr dann noch weiter gearbeitet?



    -> in amerika kommt arbeitslosikgeit dem sicherne sozialen Tod gleich und vielleicht auch den Abstieg in die Obdachlosigkeit... dort gibt es nciht so eine gute Sozialgesetzgebung, wie wir sie in Deutschland haben!
  20. Autor dieses Themas

    kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    bettellink schrieb:
    Also ich finde er hat es verdient! Allein die Schliessung von Guantanamo ist Grund genug!

    Ehm, also Guantanamo ist noch nicht geschlossen - ganz im Gegenteil. Eigentlich sollte es Anfang dieses Jahres geschlossen werden, dann wurde dieser Termin auf Anfang 2010 verschoben und jetzt ist auch dieser Termin nicht möglich. http://www.welt.de/die-welt/politik/article4639511/Obama-laesst-Guantanamo-doch-laenger-geoeffnet.html

    Dies ist sogar ein sehr typisches Beispiel für die Vorgehensweise von Obama: erst einmal große Versprechungen machen und den Leuten Hoffnung mit Worten geben - doch wenn es dann zu Taten kommen sollte, wird offenkundig, dass er noch gar nicht überlegt zu haben scheint, wie seine Sprüche umgesetzt werden könnten...

    Das ist doch eindeutig zu wenig, um einen Friedensnobelpreis zu verdienen und eher ein Armutszeugnis für die zuständige Jury, denn wer in der Geschichte hat denn sonst noch einen Nobelpreis fürs Sprücheklopfen bekommen (außer vielleicht noch Arafat, der ähnlich wenig zu Stande gebracht hatte...)?


    sebulon schrieb:
    und hätte hitler den Friedensnobelpreisverdient, wenn er die KZs geschlossen hätte? ich glaube nicht...

    Mal ganz abgesehen davon, dass dieser Vergleich ziemlich primitiv ist (die Insassen werden nicht mit Frau und Kind deportiert und industriell hingerichtet, die Anzahl der Gefangenen geht nicht in die Millionen, es wird nicht versucht ein Volk systematisch auszurotten, usw...), hinkt er auch. Bush war vielleicht nicht sehr beliebt, aber er ist nicht mit Hitler zu vergleichen, und auch nicht er selbst, sondern sein Nachfolger versucht Guantanamo zu schließen.
    Wobei ich dir recht gebe ist, dass ein hausgemachtes Problem, das zu lösen einerseits eine Selbstverständlichkeit sein sollte und andererseits noch gar nicht gelöst wurde, sicherlich keines Friedensnobelpreises würdig ist!

    Beitrag zuletzt geändert: 28.10.2009 18:31:49 von kaetzle7
  21. Kurze Antwort: NEIN

    Begründung:

    Noch nix geleistet, noch nix verdient... Aber er könnte es irgend wann mal verdient haben...
  22. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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