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Kaputte Hardware identifizieren

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  1. Autor dieses Themas

    werktags

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    Hallo zusammen,

    im folgenden geht es um ein Problem, das mir leider über den Kopf wächst. Daher werde ich versuchen am Anfang zu beginnen - also ja nicht vor einem längeren Text abschrecken lassen!

    Es waren einmal zwei baugleiche PCs. Eines regnerischen Tages wollte ein PC nicht mehr hochfahren. Man saß also praktisch von einem schwarzen Bildschirm - hörte jedoch, dass der PC durchaus arbeitete.
    Naheliegend und kostensparend sollte ich nun untersuchen, was das Problem war. Trotz meiner fehlenden Kenntnisse machte ich mich also auf die Suche nach dem Problem. Zunächst schien die Grafikkarte ein potentieller Übeltäter zu sein. Da der Zwillings-PC hardwaretechnisch gleich war, konnte ich die verschiedenen Bauteile leicht austauschen und getrennt ausprobieren. Nun untersuchte ich Grafikkarte, Netzteil, Festplatte, Ram-Scheibschen und bei allen stellte ich keinen Fehler fest. Übrig und ungetestet blieben lediglich 2 Laufwerke, 1 Floppy und die zugehörigen IDE-Kabel.

    Ich schlussfolgerte schnell, dass das Mainboard kaputt sein müsste und bestellte auch gleich ein solches. Nach dem Einbau - welch Wunder - fuhr der PC ohne weiteres hoch - sogar das Betriebssystem wurde geladen und Ubuntu stürzte ab. Daraufhin entschied ich mich, erst einmal Ubuntu neu zu installieren. Doch bei jeder Neuinstallation stoppte der PC beim Formatieren (5%) und auch eine Installation von Windows 7 bewirkte nur ein paar nette BlueScreens und XP will sich auch nicht fertig installieren.

    Zwischenzeitlich habe ich die Festplatte ausgetauscht, da es gerade beim Kopieren oder eben Formatieren Fehlermeldungen gab. Zudem habe ich das IDE-Kabel zwischen Mainboard und Festplatte ausgetauscht. Das Problem besteht aber weiterhin. Ich schließe jetzt einfach mal die Festplatten aus - da hätte zumindest eine davon gehen sollen. Aber trotzdem bin ich ratlos, daher werfe ich jetzt mal einen Fragenkatalog hin:

    1.) Erste Ideen, was für ein Problem das sein kann?
    Ich gehe ja von einem Hardware-Problem aus, da es egal ist, welche CD ich einlege (XP, Ubuntu, Kubuntu)
    2.) Wie untersuche ich nun die Hardware oder kann ich schon sagen, was prinzipiell dran Schuld ist? Ist vielleicht das neue Mainboard kaputt?
    Ein mehr oder weniger wichtige Sache ist, dass der Aufwand in einem akzeptablen Rahmen bleibt. Ich hab jetzt schon relativ viel Zeit darin investiert. Das sollte wenn möglich nicht noch wesentlich mehr werden
    3.) Lohnt es sich denn Ersatzteile zu kaufen? Ich bin ja immernoch der Meinung, dass das alte Mainboard auch wirklich kaputt war (Ausschlussverfahren). Trotzdem ärgert es mich in ein neues zu investieren und dann ein (neues) Problem zu haben. Oder habe ich am Anfang schon falsch angesetzt?
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  3. Also erstmal wüsste ich gern wie du die Einzelteile auf Funktionsfähigkeit geprüft hast. Ich schätze mal du hast die Einzelteile aus dem kaputten in den funktionierenden PC eingebaut. Richtig?
    Hat das BIOS nicht irgendwelche Informationen geliefert wie etwa einen Piepscode? Denn ein PC kann weitestgehend selbst feststellen, ob er funktionsfähig ist.
    Woran hast du bemerkt, dass der kaputte PC doch hochfuhr und arbeitete? Laufende Lüfter sind da kein wirklicher Beweis.

    Also ich würde aus einem Bauchgefühl heraus auf die RAM-Riegel tippen, aber den hast du ja getestet. Hast du da auch mal memtest durchlaufen lassen?
  4. Autor dieses Themas

    werktags

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    reimann schrieb: Also erstmal wüsste ich gern wie du die Einzelteile auf Funktionsfähigkeit geprüft hast. Ich schätze mal du hast die Einzelteile aus dem kaputten in den funktionierenden PC eingebaut. Richtig?
    Ja.
    reimann schrieb: Hat das BIOS nicht irgendwelche Informationen geliefert wie etwa einen Piepscode? Denn ein PC kann weitestgehend selbst feststellen, ob er funktionsfähig ist.
    Woran hast du bemerkt, dass der kaputte PC doch hochfuhr und arbeitete? Laufende Lüfter sind da kein wirklicher Beweis.
    Ja, so hab ich das nicht gemeint. Ich wollte nur sagen, dass das gewohnte Geräusch zu vernehmen war - also Lüfter sind angesprungen und auf dem Mainboard hat die rote LED geleuchtet. Ich gehe ja auch davon aus, dass dieses Mainboard nicht mehr funktioniert.
    reimann schrieb: Also ich würde aus einem Bauchgefühl heraus auf die RAM-Riegel tippen, aber den hast du ja getestet. Hast du da auch mal memtest durchlaufen lassen?
    Auf der Ubuntu-CD ist ein memtest, denn ich laufen ließ. Es wurden dabei keine Fehler gefunden.
  5. hast du wärmeleitpaste verwendt, um den CPU-Kühler zu montieren? pasiert der installationsabbruch immer nach derselben zeit in etwa, also sagen wir 4 minuten?

    Sitzt der Kühler der CPU richtig?
    Wird der Kühler warm?
    was sagt das Mainboard, welche Spannung auf die CPU gegeben wird?
    Was für eine CPU hast du?
    wenn die CPU arbeitet und hat zu wenig spannung, dann schmiert dir die Kiste auch ab, genau so, als wäre Fehlerhafter RAM verbaut. Wurde sämtlicher RAM erkannt?
    Wird der RAM heiß? (wenn ja, spannung prüfen!)
    versuch die Installation mal von einem anderne Laufwerk.... ich hab auch einen alten CD-Brenner von dem aus ich nicht installieren kann, wo er an einer bestimmten stelle immer Abschmiert...


    solltest du mal irgendwas im BIOS geändert haben, dann nimm die BIOS-Batterie raus, das ist die kleine silberne scheibe, die fast so aussieht, wie ein 50 Pfennig stück und so groß ist wie ein 20 Cent stück... einfach rausnehmen, 10 sekunden warten, wieder einsetzen.

    dann starten und schauen, ob bootlaufwerke richtig eingestellt. NICHTS anderes machen im BIOS...


    noch eine Frage: ist das ein Gigabyte-Mainboard?
  6. Autor dieses Themas

    werktags

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    sebulon schrieb:
    hast du wärmeleitpaste verwendt, um den CPU-Kühler zu montieren? pasiert der installationsabbruch immer nach derselben zeit in etwa, also sagen wir 4 minuten? […]
    noch eine Frage: ist das ein Gigabyte-Mainboard?
    Danke für die Anregungen. Da werde ich nochmal einen Blick darauf werfen. Allerdings habe ich dazu erst nächstes Wochenende eine Möglichkeit. Das Mainboard ist folgendes: 2200XP AMD Mainboard Bundle PC-CHip 811. Als ich das Päckchen bekommen habe war RAM sowie CPU+Kühler montiert. Ich gehe also davon aus, dass das auch mit Wärmeleitpaste gemacht wurde.

    Eine gute Zeitangabe kann ich nicht machen. Ich kann nur für verschiedene OS meine Erfahrungen sagen:
    Ubuntu: stoppt/bleibt hängen beim Formatieren der Festplatte (ca. 5%) und das bei allen Versuchen
    Kubuntu: erklärt mir irgendwann, dass es ein Problem gibt, eventuell mit CD, Laufwerk, Festplatte, etc.
    Win XP: Formatierung ist fertig, beim Kopieren der Systemdateien werden wenige .sys nicht kopiert und können nur übersprungen werden. Die eigentliche Installation hängt dann in der letzten Minute beim "Entfernen der temporären Dateien"
    Win7: lässt sich fast installieren, endet aber dann irgendwann in ein Bluescreen-Neustart-Schleife

    Also ich denk, dass die Zeit eigentlich recht unterschiedlich ist.
    sebulon schrieb: Sitzt der Kühler der CPU richtig?
    Wird der Kühler warm?
    was sagt das Mainboard, welche Spannung auf die CPU gegeben wird?
    Was für eine CPU hast du?
    wenn die CPU arbeitet und hat zu wenig spannung, dann schmiert dir die Kiste auch ab, genau so, als wäre Fehlerhafter RAM verbaut. Wurde sämtlicher RAM erkannt?
    Wird der RAM heiß? (wenn ja, spannung prüfen!)
    Die Punkte werde ich demnächst prüfen. Die normalen Betriebstemperaturen kann man doch eigentlich im BIOS wiederfinden? Ich hab zwar nicht an den Kühler gegriffen, aber der sollte doch zumindest warm werden?
    sebulon schrieb: Versuch die Installation mal von einem anderne Laufwerk.... ich hab auch einen alten CD-Brenner von dem aus ich nicht installieren kann, wo er an einer bestimmten stelle immer Abschmiert...
    Ich hab beide Laufwerke, die sich im PC befinden ausprobiert. Beide habe zuvor funktioniert - auch zum Installieren von Betriebssystemen - also hoffe ich mal, dass da nicht der Fehler liegt.
  7. Autor dieses Themas

    werktags

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    Lösung des Problems:

    Letztendlich war der Übeltäter doch ein RAM-Riegel. Nachdem ich das Mainboard schon zurückschicken wollte, empfahl mit der Verkäufer trotzdem testweise die Riegel auszuprobieren und schon klappte alles wunderbar.

    Ich danke dann mal allen, die mir ein paar (richtige) Ideen gaben! Und die Moral von der Geschicht, traut dem memtest nicht…:wink:
  8. Geschlossen da gelöst.
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