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Low-Budget Filme

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  1. Autor dieses Themas

    nerdinator

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    nerdinator hat kostenlosen Webspace.

    Hier ist nun mal eure Meinung zu Low-Budget-Filmen gefragt.

    Ich komme darauf, da ich mich vor kurzem vergriffen habe und plötzlich anstelle von "Transformers" die "Transmorphers"-DVD in der Einkaufstüte hatte. Zuhause angekommen bemerkte ich doch gleich den wesentlichen Unterschied: Die Story war einfallslos, irgendwas zwischen Transformers und Matrix, die Effekte billig und der Film vermittelte rein gar kein Vergnügen.

    Als gegenbeispiel kann ich beispielsweise "Merlin und der Krieg der Drachen" nennen, der immerhin Unterhaltungspotential hatte. Es war immerhin witzig, immer wieder zu bemerken, dass offenbar kaum mehr als 20 Schauspieler mitgespielt haben, wie Szenen in denen ein paar Statisten vorkamen mehrfach verwendet wurden und auch das Ambiente war gar nicht sooo übel. Die Story war halbwegs neu und nicht so übel abgekupfert.

    Mein Fazit ist, dass auch Low-Budget-Filme durchaus amüsant und kurzweilig sein können, wenn sie nicht eine schlichte Kopie eines existierenden Werkes sind.

    Was denkt ihr dazu?
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  3. Kann dir voll und ganz zustimmen. Kann jetzt so aus dem Stegreif keine Beispiele nennen, aber ich kaufe häufiger Filme für 5,-€ und weniger. Häufig bzw. eigentlich immer unbekannte Darsteller und unbekannte Titel. Das Risiko einen Fehleinkauf zu machen ist zwar etwas höher, aber ich denke für den Preis kann ich das ruhig eingehen.
    Außerdem sind viele Filme, die sogar mit Auszeichnungen überschwemmt wurden, nicht wirklich spannend oder gut. Also ich kaufe und werde auch in Zukunft weiterhin unbekannte und kostengünstigere Filme kaufen.

    mfg

    m16
  4. Wenig Geld heißt nicht wenig Qualität. Nein, es geht sogar noch mehr.

    Man kann einen Film in Spielfilmlänge auch als Open Source unter der CC-Lizenz vertreiben. Das beweist Route 66. Special Effects gibt es nicht, dafür aber Lebensgefühl satt. Reinschauen lohnt sich. Der Download kostet nix und ist sogar legal.

    FF

    Beitrag zuletzt geändert: 9.11.2009 2:58:37 von fatfreddy
  5. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    Vor allem Kurzfilme sind oft mit wenig Geld hergestellt, d.h. aber nicht, dass diese auch schlecht gemacht sein müssen. Ganz im Gegenteil - ich sehe mir gerne ab und zu einen an, da man hier viele neue Ideen und Besonderheiten sieht.

    Diesen Kurzfilm habe ich vor kurzem entdeckt. Er ist zwar schon etwas älter, aber dennoch echt gut gemacht: Kitchen Sink

    Beim Kaufen solcher Low-Budget Filme bin ich allerdings eher vorsichtig, da man ja nie wirklich weiß, was einen erwartet und ich nicht gerne Geld zum Fenster hinaus werfe - egal wie wenig es auch sein mag...
  6. sonok

    Moderator Kostenloser Webspace von sonok

    sonok hat kostenlosen Webspace.

    Ich guck mir auch hin und wieder Low-Budget-Filme an, sie sind doch manchmal recht erholsam gegenüber den Millionenschluckern. Witzig ist es immer, wenn man sich ernstgemeinte Aktionfilme aus dem Sektor anschaut, denn bei denen kommt man im Grunde nicht mehr aus dem Lachen heraus.

    Aber es gibt sicherlich auch niveauvolle Filmen, die man dann im kleinen Kino anschaut und die recht froh machen können bzw ein Kinoerlebnis darstellen. Und da am Anfang Transformers angesprochen wurde - das halte ich persönlich für einen Geldfresser, dessen verwirklichung im Low-Budget-Bereich überhaupt nicht möglich gewesen wäre, da er nur von den kostenintensiven Computereffekten getragen wird, eine Handlung ist im Grunde bei dem Film nicht vorhanden. Anders gesagt ist der Film ein Beweis dafür, daß Low-Budget-Filme es oftmals durchaus mit den "großen" Filmen aufnehmen können was filmerrische Qualitäten (Sinnhaftigkeit, Handlungslogik, Charakterzeichnung usw usf) betrifft.
  7. Ja. Ich habe mir irgendwann mal einen uralten Film angeguckt (Raumschiff Orion oder so...) der auch mit realtiv wenig Budget gemacht wurde. Z.B. Haben die da anstatt Wolken, durch die das Raumschiff fliegt, lauter Watte. Manchmal erinnern auch heutige Filme an solche alten Streifen. Einige Godzilla-Filme sind ja auch nicht gerade mit viel Aufwand gedreht worden, dafür sind sie aber sehr erfolgreich. Die "Millionenschlucker" sind manchmal auch nicht besser, als ein etwas "billigerer" Film. Casino Royale (James Bond) ist zwar mächtig teuer, aber keineswegs sonderlich gut. Da sind die älteren Bons besser... Aber wieder zu den billigen Filme: der Sonok hat schon Recht: manchmal ganz erholsam.

    :thumb:
  8. Ich denke das Budget kann und darf niemals ein (oder gar das) Kriterium sein, nachdenen ich einen Film aussuche. Die alten Hollywoodklassiker hatten auch nicht das Budget der heutigen und haben ihren Schwerpunkt auf das gelegt, was heute bei dem ein oder anderen Blockbuster stark vernachlässigt wird: Handlung und Erzähltechnik.

    Man vergleiche zum Beispiel die beiden "I´m legend" - Filme (der Orginalfilm heißt: "Der Omegamann"); Die Effekte sind bei der neuen Version erstklassik (wenn auch nicht perfekt), aber die Handlung (die dabei stakt vereinfacht wurde und aus dem komplexen Charakter eine bloße Karrikatur wurde), kann dem Orginal mit Heston nicht das Wasser reichen.

    Es gibt natürlich auch, wie oftmals schon erwähnt sehr schlechte Low-Buget-Produktionen; Klar wo viele Filme gemacht werden, sind auch viele dabei die nichts taugen. Genauso gibt es Blockbuster jenseits von Emmerich und Bay, die Neueren Peter Jackson Film (Herr der Ringe Trilogie, King Kong) zum Beispiel.

    Nicht vergessen darf man die Dritte Kategorie; Die Filme mit mitterem Budget, litte miss Sunshine wäre als recht bekannter Vertreter diesen Genres zu nennen.
  9. Autor dieses Themas

    nerdinator

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    nerdinator hat kostenlosen Webspace.

    sonok schrieb:
    Und da am Anfang Transformers angesprochen wurde - das halte ich persönlich für einen Geldfresser, dessen verwirklichung im Low-Budget-Bereich überhaupt nicht möglich gewesen wäre, da er nur von den kostenintensiven Computereffekten getragen wird, eine Handlung ist im Grunde bei dem Film nicht vorhanden.
    Ich wollte mir den Film nur besorgen, da ich die Zeichentrick-Serie aus Kindertagen kannte und damals ein großer Anhänger dieses Kultes war. Mit 4 gibt es nichts cooleres als Autos und Flugzeuge die sich in Roboter verwandeln :D
    Bei der Spielfilm-Umsetzung muss ich allerdings auch sagen, dass dort wirklich arg geschlampt wurde - vor allem was die Autentizität angeht. Aber das erlebt man heute ja ständig :(
    Das aber vollständig auf "Geldfressende Computer-Effekte" zu schieben halte ich für falsch. Ich habe beispielsweise schon echt geniale Kurzfilme gesehen, welche - was die Computer-Effekte angeht - Hollywood kaum nach stand. Und diese wurden teilweise von irgendwelchen Studenten produziert. Keine Ahnung, von wem diese Autowerbung kam, wo sich das Auto dann plötzlich in einen Roboter verwandelt - aber eine gewisse Parallele besteht, wenn dir bewusst ist, von welcher Werbung ich spreche. ;)
    Bei dem "Transmorphers" ist mir nur aufgefallen, dass da echt gar nichts stimmte - die Story war öde abgekupfert, das ambiente stimmte nicht, die effekte waren mehr als billig... Schön, die Story von den beiden Transformers-Filmen lässt sich auch in 5 Minuten erzählen, aber mal im ernst: Solche Filme schaut man sich auch nicht an, weil man eine große Story erwartet.

    Was ich hier merkwürdigerweise noch gar nicht gelesen habe, obwohl es da eigentlich sehr viel sehenswertes auf Low-Budget-Ebene gibt, ist das Horror-Genre, auch wenn da viele Filme am ende eher eine Horror-Komödie sind.

    Man muss allerdings unterscheiden zwischen "Low-Budget" und "einfach nur alt". Natürlich haben auch damals die Filmemacher geniale Effekte hin bekommen, ganz ohne groß Computer usw. zu verwenden. Aber was heute "Low-Budget" ist, war damals ja nicht auch gleich "Low-Budget". ;)
  10. Man muss allerdings unterscheiden zwischen "Low-Budget" und "einfach nur alt". Natürlich haben auch damals die Filmemacher geniale Effekte hin bekommen, ganz ohne groß Computer usw. zu verwenden. Aber was heute "Low-Budget" ist, war damals ja nicht auch gleich "Low-Budget". ;)


    Zu dieser Aussage muss ich klar Jein Antworten. Da man in einem Low-Budget-Film von heute mit Sicherheit etwa auf einem Niveau mit den alten Filmen ist. Frühr lag das natürlich am technischen Fortschritt und nicht, wie bei LB heute, an den finanziellen Möglichkeiten, aber das "Warum" ist in dem Sinne egal, das Ergebniss zählt am Ende, und da ist es egal warum man nicht alles umsetzen kann was man sich vorstellt.
  11. kalinawalsjakoff

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    Zum einem gewissen Teil sind ja die heutigen Low Budget Filme Werke von Medienstudenten und angehenden Regiseuren, die noch nicht die kontakte und die finanziellen Mittel besitzen um einen Hollywoodreifen Film zu drehen. Wie gesagt sind teilweise auch oft studentische Werke bzw auch Produktionen von einzelnen TV Sendern.
  12. Da fallen mir noch http://de.wikipedia.org/wiki/Elephants_Dream sowie http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Buck_Bunny ein.

    Sonst würde ich sicher noch Donnie Darko dazu zählen und hmm ...

    Jedenfalls gibt es viele Filme die nicht durch Spezialeffekte glänzen aber trotzden sehr genial sind.
  13. Autor dieses Themas

    nerdinator

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    kanexo schrieb:
    Zu dieser Aussage muss ich klar Jein Antworten. Da man in einem Low-Budget-Film von heute mit Sicherheit etwa auf einem Niveau mit den alten Filmen ist. Frühr lag das natürlich am technischen Fortschritt und nicht, wie bei LB heute, an den finanziellen Möglichkeiten, aber das "Warum" ist in dem Sinne egal, das Ergebniss zählt am Ende, und da ist es egal warum man nicht alles umsetzen kann was man sich vorstellt.
    Das Problem an der Sache ist doch, dass damals die "technische" Kluft zwischen "Low-Budget" und "High-Budget" nicht so wirklich groß war. Damalige Low-Budget-Projekte hingen den technischen Anforderungen nicht so hinterher wie heute. Beispielsweise gab es auch schon damals große Filme, welche große Summen verschlungen haben, obwohl sie "technisch" auch nicht sonderlich viel mehr her gemacht haben. Natürlich gab es da die kleinen Feinheiten, welche dann auch so kostenschwer ins Gewicht fielen, aber am Ende war das Ergebnis das Geld meiner Meinung nach oft nicht wert.


    donnie-darko schrieb: Da fallen mir noch http://de.wikipedia.org/wiki/Elephants_Dream sowie http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Buck_Bunny ein.

    Sonst würde ich sicher noch Donnie Darko dazu zählen und hmm ...

    Jedenfalls gibt es viele Filme die nicht durch Spezialeffekte glänzen aber trotzden sehr genial sind.
    Ja, Big Buck Bunny und Elephants Dream waren schon toll gemacht. Ein Beispiel dafür, dass Computer-Animation nicht immer auch gleich teuer sein muss.

    Ich habe ja fast darauf gewartet, dass Donnie Darko von dir kommt *g* Allerdings ist der Film ja eher ein Beispiel dafür, dass man ohne große Animationen auch einen guten Film machen kann.
  14. Also ED hab ich jetzt noch nicht gesehen. BBB ist schon sehr witzig. Vor allem wenn es um das "Seilhüpfen" und "2 Thums Up" geht ... :D

    Wer DD noch nicht gesehen hat kann das nächste Woche auf Arte sehen --> http://tinyurl.com/ygk89tp

    Was mir einfällt, wo ich aber nicht weiß obs nen Low Budget Film ist --> Powder mit u.a. Jeff Goldblum.
    Leider scheint der Film auf DVD iwie eine Seltenheit zu sein oder ka warum eine DVD mehr als 80 € kostet.

    http://tinyurl.com/yzmdoux

    Der Film ist es auch Wert gesehen zu werden.
  15. nerdinator schrieb: Das Problem an der Sache ist doch, dass damals die "technische" Kluft zwischen "Low-Budget" und "High-Budget" nicht so wirklich groß war. Damalige Low-Budget-Projekte hingen den technischen Anforderungen nicht so hinterher wie heute. Beispielsweise gab es auch schon damals große Filme, welche große Summen verschlungen haben, obwohl sie "technisch" auch nicht sonderlich viel mehr her gemacht haben. Natürlich gab es da die kleinen Feinheiten, welche dann auch so kostenschwer ins Gewicht fielen, aber am Ende war das Ergebnis das Geld meiner Meinung nach oft nicht wert.


    Du hast mich falsch verstanden, alles auf was ich hinaus wollte war die Tatsache, dass heutige Blockbuster oftmals (es gibt ausnahmen jenseits der Namen Emmerich und Bay) auf Effekte, Stars und bald 3D legen. In der guten alten Zeit des Kinos war das nicht möglich, genauso wie bei Low-Buget heute, weshalb man sich (oftmal, aber auch hier gibt und gab es Ausnahmen) auf eine vernünftige und (halbwegs) logische Handlung und Spielleitung konzentrierte.

    Die Ausnahmen sind da gewesen, die verschwendungssucht eines Fritz Lang ist nicht umsonst legendär.

    ____________

    Zu Big Buck Bunny und Elephants Dream: Blender ist Freeware (und eine ausgezeichnete noch dazu, ich liebe das Programm), aber die Produktion war dennoch weder Low-Budget, sondern wurde eben einfach durch Spenden finanziert (z.B. das rendering wäre sonst nicht möglich gewesen). Hätte man die Mitschaffenden richtig bezahlen müssen und das nötige Equipment nicht gestellt bekommen wären die beiden nie Low-Budget geworden.
  16. Autor dieses Themas

    nerdinator

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    kanexo schrieb:
    Zu Big Buck Bunny und Elephants Dream: Blender ist Freeware (und eine ausgezeichnete noch dazu, ich liebe das Programm), aber die Produktion war dennoch weder Low-Budget, sondern wurde eben einfach durch Spenden finanziert (z.B. das rendering wäre sonst nicht möglich gewesen). Hätte man die Mitschaffenden richtig bezahlen müssen und das nötige Equipment nicht gestellt bekommen wären die beiden nie Low-Budget geworden.
    Die Produktion von Big Buck Bunny kostete ca. 150.000 Euro, was durchaus im Bereich des "Low Budget" liegt. Wie die Leute nun an das Geld gekommen sind, ist ja weitestgehend unerheblich. Auch die Tatsache, dass man sich günstige Arbeitskräfte sucht, ist ja ein Merkmal von Low-Budget. Natürlich kann ein belegtes Brötchen 30 Millionen Euro kosten, wenn man 10 Millionen für das Rezept (Brötchen, Wurst, Käse, Butter) bezahlt und 20 Millionen für die Zutaten, was trotzdem nichts daran ändert, dass man dasselbe Produkt für 1,95 Euro beim Bäcker erstehen kann und für 42 Cent selber zu machen wäre. Davon lebt Low-Budget halt: Günstige Mittel und günstiges Personal...

    Beitrag zuletzt geändert: 15.11.2009 14:00:12 von nerdinator
  17. nerdinator schrieb:
    Wie die Leute nun an das Geld gekommen sind, ist ja weitestgehend unerheblich.


    Nicht wenn es sich um Spenden für die durchführung eines freien Projektes handelt. Ein Low-Budgetfilm ist zwecks Definition ebenfalls Gewinnorientiert (wenn auch nur als Achtungserfolg), Blenderprojekte nicht (auch nicht das in der Entstehung befindliche 3.) .

    nerdinator schrieb:
    Auch die Tatsache, dass man sich günstige Arbeitskräfte sucht, ist ja ein Merkmal von Low-Budget.


    Stimmt.

    nerdinator schrieb:
    Natürlich kann ein belegtes Brötchen 30 Millionen Euro kosten, wenn man 10 Millionen für das Rezept (Brötchen, Wurst, Käse, Butter) bezahlt und 20 Millionen für die Zutaten, was trotzdem nichts daran ändert, dass man dasselbe Produkt für 1,95 Euro beim Bäcker erstehen kann und für 42 Cent selber zu machen wäre.


    Wenn man es mit den richtigen Mitteln zubereitet haben möchte kann man gut und gerne auf 30 Millionen kommen: http://www.manager-magazin.de/life/genuss/0,2828,401289,00.html ansonsten ist Dein Beispiel nicht unbedingt sinnig, zumindest im Bezug auf die Filmwirtschaft (Computereffekte bekommst Du am Heimcomputer nie so hin wie ILM, da kannst Du tun was Du willst.).

    nerdinator schrieb:
    Davon lebt Low-Budget halt: Günstige Mittel und günstiges Personal...


    Jepp.
  18. Autor dieses Themas

    nerdinator

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    nerdinator hat kostenlosen Webspace.

    kanexo schrieb:
    Nicht wenn es sich um Spenden für die durchführung eines freien Projektes handelt. Ein Low-Budgetfilm ist zwecks Definition ebenfalls Gewinnorientiert (wenn auch nur als Achtungserfolg), Blenderprojekte nicht (auch nicht das in der Entstehung befindliche 3.) .
    Ob Blender nun speziell eine Klausel in der Lizenz hat, dass man die Produkte nicht Kommerziell vertreiben darf, kann ich momentan nicht sagen - wage ich aber zu bezweifeln. Dass diese Produkte (Big Buck Bunny, Elephant Dream, etc.) gerade mal nicht kommerziell waren, ist denke ich kein allgemeines Merkmal von Blender-Produktionen.
    Low-Budget heisst schlicht: Niedrige Ausgaben. Nicht Low-Budget ist: Shrek (80 Mio. USD), Rattatouille (150 Mio. USD) und ähnliches. Das ganze steht in keinem Verhältnis zu den 150.000€ die Big Buck Bunny kostete. Ich habe da mal einen vergleich gelesen, dass sich zu den Kosten von Big Buck Bunny gerade mal 7 Sekunden Rattatouille drehen ließen. Ob das ganze nun Gewinn abwirft, ist vollkommen Filmabhängig. Es gibt sicher teure Animationsfilme, welche keinen Gewinn abgeworfen haben.

    Wenn man es mit den richtigen Mitteln zubereitet haben möchte kann man gut und gerne auf 30 Millionen kommen: http://www.manager-magazin.de/life/genuss/0,2828,401289,00.html ansonsten ist Dein Beispiel nicht unbedingt sinnig, zumindest im Bezug auf die Filmwirtschaft (Computereffekte bekommst Du am Heimcomputer nie so hin wie ILM, da kannst Du tun was Du willst.).
    Das ist unsinn - du kennst meinen Heimcomputer ja nicht ;) Jemand, der sich nun gerne mit Filmproduktion beschäftigt, hat sicher auch ein annehmbares Equipment zuhause. Und Big Buck Bunny wurde afaik auf einen (oder mehreren) ganz normalen Heim-PC (Linux) produziert. Dass sich nun natürlich nicht jeder hin setzen kann und mit seinem PII-500Mhz, 128MB Ram auf die schnelle einen Film produzieren kann, ist natürlich klar. Aber das "Beispiel" war auch eher eine Metapher. Prinzipiell kannst du allerdings auch jeden Film produzieren, indem du Frame für Frame mit Paint malst und dann mit BMP2AVI oder ähnlichem kostenlosen Tool die Bilder zusammen setzt. Im grunde ist alles möglich - wenn man sich genug Zeit nimmt und dementsprechend talentiert ist.
  19. nerdinator schrieb:
    Ob Blender nun speziell eine Klausel in der Lizenz hat, dass man die Produkte nicht Kommerziell vertreiben darf, kann ich momentan nicht sagen - wage ich aber zu bezweifeln. Dass diese Produkte (Big Buck Bunny, Elephant Dream, etc.) gerade mal nicht kommerziell waren, ist denke ich kein allgemeines Merkmal von Blender-Produktionen.


    Natürlich hat Blender keine Klausel in der Lizenz hat, dass man die Produkte nicht Kommerziell vertreiben darf. Das wäre mit Sicherheit Gift für so ein Kreativprogramm mit Blenders Ansprüchen. Aber die Blender Foundation ist eine Stiftung, also kein Gewinnorientiertes Unternehmen.

    Das Ziel der Filme war in erster Linie, die Möglichkeiten von Open-Source-Software allgemein und von Blender speziell als professionellem Werkzeug für Filme zu zeigen. Während der Produktionen wurden beidemale mehrere neue Funktionen, wie Haar- und Fell-Rendering, in Blender eingebaut.

    nerdinator schrieb:
    Low-Budget heisst schlicht: Niedrige Ausgaben. Nicht Low-Budget ist: Shrek (80 Mio. USD), Rattatouille (150 Mio. USD) und ähnliches. Das ganze steht in keinem Verhältnis zu den 150.000€ die Big Buck Bunny kostete. Ich habe da mal einen vergleich gelesen, dass sich zu den Kosten von Big Buck Bunny gerade mal 7 Sekunden Rattatouille drehen ließen. Ob das ganze nun Gewinn abwirft, ist vollkommen Filmabhängig. Es gibt sicher teure Animationsfilme, welche keinen Gewinn abgeworfen haben.


    Ja es gibt teure Filme die nichts oder nicht genug Gewinnn erwirtschaften. Ich habe einmal gelesen, dass ein Hollywoodfilm ca. 2,5 mal so viel Einnehmen muss, wie in die Produktion gesteckt wurde, um als erfolgreich zu gelten.

    Rattatouille mit Big Buck Bunny zu vergleichen heißt Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Nicht nur das Endergebniss ist ein anderes (Auflösung, etc.) auch die gesetzlichen Zwänge denen die US Filmbranche unterliegt (das Gesamte Gewerkschaftstrara, dass da gilt). Lat but not least unterhält Pixar eine riesige Renderfarm, während eine größere Firma der Blenderstiftung ihre PC fürs Rendern zur Verfügung stellte.

    nerdinator schrieb:
    Das ist unsinn - du kennst meinen Heimcomputer ja nicht ;)


    1:0 für Dich.:biggrin:

    nerdinator schrieb:
    Jemand, der sich nun gerne mit Filmproduktion beschäftigt, hat sicher auch ein annehmbares Equipment zuhause. Und Big Buck Bunny wurde afaik auf einen (oder mehreren) ganz normalen Heim-PC (Linux) produziert. Dass sich nun natürlich nicht jeder hin setzen kann und mit seinem PII-500Mhz, 128MB Ram auf die schnelle einen Film produzieren kann, ist natürlich klar. Aber das "Beispiel" war auch eher eine Metapher. Prinzipiell kannst du allerdings auch jeden Film produzieren, indem du Frame für Frame mit Paint malst und dann mit BMP2AVI oder ähnlichem kostenlosen Tool die Bilder zusammen setzt. Im grunde ist alles möglich - wenn man sich genug Zeit nimmt und dementsprechend talentiert ist.


    Wenn Du der Ansicht bist, dass jemand, der sich nun gerne mit Filmproduktion beschäftigt, auch ein annehmbares Equipment zuhause hat, hast Du sicher recht. Zumindest in soweit wie es sein jeweiliger Geldbeutel zulässt. Und genau hier liegt auch schon das Problem.

    Ich bin nicht sicher in wieweit Du Dich mit Filmproduktion auskennst, es wirkt ein wenig oberflächlich. Versuche einmal auf einem Normalen PC einen Kinotauglichen Film hinzubekommen, solltest Du nicht an dem Arbeitsaufwand zugrundegehen, wird das Einzelbildzusammensetzten sein übriges tun.

    Es ist leider nicht so, dass wirklich alles Möglich ist. Zum Beispiel hätte man an einem (zur Zeit des Herrauskommes des Films) durchschnittlichen Heim PC das Rendering von Transformers 2 übernommen hätte der PC dafür 16.000 Jahre gebraucht. Und wenn Du Dir jetzt mal überlegst, was Modeling, Texturing, Animieren und das in reale Aufnahmen (die auch noch bearbeitet werden mussten) braucht, kannst kannst Du doch nicht ernsthaft glauben Talent allein reicht.

    Auch wenn das jetzt nicht heißen soll, dass man an einem Heim PC nichts brauchbares hinbekommen kann, im Gegenteil, die Blenderfilme und -Bilder sind über jeden Zweifel erhaben.
  20. Autor dieses Themas

    nerdinator

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    nerdinator hat kostenlosen Webspace.

    kanexo schrieb:
    Es ist leider nicht so, dass wirklich alles Möglich ist. Zum Beispiel hätte man an einem (zur Zeit des Herrauskommes des Films) durchschnittlichen Heim PC das Rendering von Transformers 2 übernommen hätte der PC dafür 16.000 Jahre gebraucht. Und wenn Du Dir jetzt mal überlegst, was Modeling, Texturing, Animieren und das in reale Aufnahmen (die auch noch bearbeitet werden mussten) braucht, kannst kannst Du doch nicht ernsthaft glauben Talent allein reicht.
    Naja, die für das Rendern benötigte Zeit sei mal dahin gestellt. Mit genug Talent lässt sich sowas aber auch Zeichnen. Es ist schwierig, aber möglich. Spielt aber am Ende auch keine Rolle - am Ende kann man sich Equipment mieten oder ähnliches. Man muss keine Milliarden ausgeben, um so einen Film zu produzieren.

    Aber zurück zum Thema Low-Budget: Big Buck Bunny hatte ein Budget von 150.000 Euro. Ein "durchschnittlicher" Hollywood-Film liegt in den Millionen... Also ist Big Buck Bunny durchaus Low-Budget, ob nun durch Spenden, aus privater Kasse oder durch einen Banküberfall finanziert. Was beweist: Qualität ist nicht zwingend ein Merkmal von dem Budget. Auch gute Computeranimationen lassen sich mit relativ einfachen Mitteln herstellen.
  21. nerdinator schrieb: Naja, die für das Rendern benötigte Zeit sei mal dahin gestellt. Mit genug Talent lässt sich sowas aber auch Zeichnen. Es ist schwierig, aber möglich. Spielt aber am Ende auch keine Rolle - am Ende kann man sich Equipment mieten oder ähnliches. Man muss keine Milliarden ausgeben, um so einen Film zu produzieren.


    Natürlich hast Du recht, man kann alles Zeichnen, wenn man nur das nötige Talent hat (was ich leider nicht habe), aber wenn du wirklich einen Kinotauglichen Zeichentrick produzieren möchtest, dann führt kein Weg daran vorbei jedes Einzelne Bild (es sein dahin gestellt wie lange man für eines braucht) zu einem Gesamtwerk zusammenzusetzen und hier kommt der/die Rechner wieder ins Spiel.

    Equipment zu mieten ist mit Sicherheit im Low-Budget-Breich die Regel, auch hier stimme ich Dir vollkommen zu. Keine Frage.

    nerdinator schrieb
    Aber zurück zum Thema Low-Budget: Big Buck Bunny hatte ein Budget von 150.000 Euro. Ein "durchschnittlicher" Hollywood-Film liegt in den Millionen... Also ist Big Buck Bunny durchaus Low-Budget, ob nun durch Spenden, aus privater Kasse oder durch einen Banküberfall finanziert.


    Ein klares Jein.

    Zuerst geht BBB schließlich nur knappe 10 Minuten, die meisten Hollywoodfilme gehen deutlich länger. Rechne die Kosten einmal auf einen 90-Minüter ("Normale" Filmzeit"), dann gehen die Kosten auch deutlich in die Millionen. Wenngleich natürlich eine Filmminute BBB Knapp Neun mal weniger als beispielsweise Bullys "Lissi" kostete.

    Nur ist BBB nun einmal, auch wenn es doof klingt, eine Art Gemeinnütziges Projekt, im Grunde ehrenamtliche Arbeit. Und "ehrenamtlich" Arbeitet kein 3D-Artist, selbst die die alles nur nebenbei betreiben, denn, sie können den Aufwand einschätzen. Für Blender tat man es nun mal, es ist ja gewissermaßen für eine guten Zweck.

    Vergleiche es einmal mit Hausbau. Für einen wohltätigen Zweck, zum Beispiel den Bau einer Wohnsiedlung für Bedürftige, würdest Du unter Umständen sicher tatkräftig mitarbeiten. Aber doch wohl nicht dafür, dass die GuV eines Bauunternehmers gut ausgeht.

    nerdinator schrieb: Was beweist: Qualität ist nicht zwingend ein Merkmal von dem Budget.Auch gute Computeranimationen lassen sich mit relativ einfachen Mitteln herstellen.


    Auf alle Fälle ein, wenn nicht der, Vorzug der "Digitalen revolution", keine Frage. Nur Effekte wie in 2012 sind am Heimcomputer einfach nicht, dies ist ein Faktum. So leid es mir tut.
  22. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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