kostenloser Webspace werbefrei: lima-city


Nutzung von Werbeblockern, trotz kostenfreier Inhalte

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  1. Autor dieses Themas

    torominogames

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    Hallo zusammen,

    wie Ihr bestimmt schon im Titel gelesen habt, geht es in diesem Beitrag um die Benutzung von Werbeblockern. Was im ersten Moment sehr nützlich scheint, kann im nächsten Moment allerdings vielen Leuten ziemlich schaden. Ich nehme mal ein Videoportal wie YouTube als Beispiel. Bei dem Leute täglich Videos hochladen, die man sich kostenlos ansehen kann. Sie verdienen damit ihr Geld, indem sie Werbung vor ihren Videos schalten lassen. Diese Werbeanzeigen sind meist nach 5 Sekunden bereits überspringbar.

    Doch es gibt einige Leute, die trotz dass sie fast jeden Tag ununterbrochen diese kostenlosen Inhalte nutzen. Einen Werbeblocker aktiviert haben, der jede Unterstützung des Videoerstellers unterbindet. Doch dabei frage ich mich, warum man sowas macht. Ist man sich zu schade um sich eine 5 Sek. Werbung abzuwarten, aber dafür kostenlose Videos zu bekommen, die teilweise Stundenlang sind. Damit treibt man eher den Videoersteller dazu, dass er es sich nicht mehr erlauben kann, YouTube als seine Einkommensbasis zu nutzen und wird gezwungen sich eine andere Berufung zu suchen. Das kann dazu führen, dass immer Videos von dieser Person erscheinen, oder sie ganz aufhören muss. Und das weil sich einige Leute zu schade sind, sich eine 5 Sekunden Werbung anzusehen.

    Das ganze trifft aber nicht nur auf YouTube oder allgemein Videoplattformen zu. Sondern auch auf normale Webseiten. Sehr mühevoll gemachte Projekte, die kaum weiterexistieren können, weil ihr kleines Banner auf der Webseite blockiert und damit ihre Einkommensquelle unterbunden wird. Ich möchte damit nicht allgemein Werbeblocker schlecht reden, sicher haben die einen Grund, weshalb sie existieren. Aber wenn man schon alles kostenlos konsumiert, sollte einem doch eine 5 Sekunden Werbung überhaupt nicht wehtun.

    Was meint ihr dazu?
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  3. tchab

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    tchab hat kostenlosen Webspace.

    torominogames schrieb:
    Was im ersten Moment sehr nützlich scheint, kann im nächsten Moment allerdings vielen Leuten ziemlich schaden.


    Stimmt, aber leider war es inzwischen immer wieder der Fall, dass Werbung bösartige Inhalte enthält. Bekommen die Anbieter dieses Problem in den Griff sind wir schon wieder einen Schritt weiter in eine Richtung, in der ich mich ohne Werbeblocker in das Netz traue. Insofern schaden Werbenetzwerke also auch den Zuschauern:

    - https://www.golem.de/news/security-malware-angriff-aus-der-werbung-1509-116326.html
    - https://blog.botfrei.de/2015/07/die-meiste-malware-wird-ueber-werbung-verteilt/
    - http://www.zdnet.de/88261662/malwarebytes-tausende-verlage-liefern-malware-via-werbung-aus/?inf_by=59805338681db80f3b8b4869


    Ich nehme mal ein Videoportal wie YouTube als Beispiel. Bei dem Leute täglich Videos hochladen, die man sich kostenlos ansehen kann. Sie verdienen damit ihr Geld, indem sie Werbung vor ihren Videos schalten lassen.


    Und die wirklich erfolgreichen YouTuber sind schon wesentlich weiter und wissen, dass das Geschäft mit den Werbeanzeigen nicht ausreicht um sicher davon leben zu können. Produkt-Platzierungen (die ich mir je nach Youtuber auch ansehe), Werbeblöcke innerhalb des Videos (Linus Tech Tips) oder Reflinks zu Shops (Pietsmiet) sind davon unabhängige Einnahmequellen.


    Diese Werbeanzeigen sind meist nach 5 Sekunden bereits überspringbar.

    Oder nach 10. Oder 20. Oder 30. Aber auch 5 Sekunden sind zu viel, wenn wie in einem Amazon-Spot, den ich am Handy öfter ertragen muss, die Lautstärke einfach nicht stimmt. Besonders gut, wenn man sich am Abend in Ruhe etwas ansehen möchte. Ist mir in letzter Zeit häufiger aufgefallen (nicht nur bei Amazon). Auch hier wieder: Wenn es der Anbieter in den Griff bekommt ist es ein Schritt in die richtige Richtung.


    Doch es gibt einige Leute, die trotz dass sie fast jeden Tag ununterbrochen diese kostenlosen Inhalte nutzen. Einen Werbeblocker aktiviert haben, der jede Unterstützung des Videoerstellers unterbindet.


    Es gibt außerhalb der Anzeigen noch andere Möglichkeiten. Wie oben erwähnt zum Beispiel Ref-Links. Aber auch Views, Bewertungen und Kommentare unterstützen den Bereitsteller des Videos.


    Doch dabei frage ich mich, warum man sowas macht.


    Auch wenn du hier so tust, als ob der Werbeblockende der Böse sei gehe ich mal darauf ein:

    1. Privatsphäre
    Ich lasse ungern Code auf meinem PC laufen, der Informationen über mich nach außen gibt. Das Werbung auch ohne zielgerichtete Schaltung wirksam sein kann zeigen Produktplatzierungen.

    2. Performance
    Strom kostet mich Geld. Wenn ich den ganzen Werbemüll laufen lasse kostet das mich das Geld. Jetzt soll ich also auch noch dafür bezahlen, das ich mir Werbung ansehen darf?4

    3. Preis/Leistung
    Bei dem ganzen Clickbait kann ich abseits von bekannten Kanälen nicht davon ausgehen, dass sich das Betrachten der Werbung im Hinblick auf die Leistung, die mir geboten wird rentiert. Im besten Falle habe ich einem Netzwerk also wieder mehr Informationen gegeben ohne eine Gegenleistung zu bekommen.

    4. Freiheit
    Es ist mein Computer. Ich entscheide, was darauf ausgeführt wird. Und wenn ein Werbeanbieter etwas anzeigen möchte, dann soll er sich an mich wenden, mir erklären wie die Werbeinhalte aussehen, mir schriftlich versichern, dass keine Daten über mich gesammelt werden und wenn das alles passt dann schaue ich mir von mir aus auch die Werbung vor einem Video an.


    Ist man sich zu schade um sich eine 5 Sek. Werbung abzuwarten, aber dafür kostenlose Videos zu bekommen, die teilweise Stundenlang sind.


    Es gibt zwei Arten von langen Videos, die mir immer wieder über den Weg laufen:

    1. Die, die eh ohne Werbung zur Verfügung gestellt werden, weil es dem Anbieter um ein höheres Ziel geht.
    2. Jene, welche mindestens 6 Werbeblöcke eingebunden haben.

    Und selbst wenn es ein Video geben sollte, wo ich nur 5 Sekunden sehen müsste und danach 2 Stunden unterhalten werde: Wir sind wieder bei den Punkten Privatsphäre, Performance und Freiheit.


    Damit treibt man eher den Videoersteller dazu, dass er es sich nicht mehr erlauben kann, YouTube als seine Einkommensbasis zu nutzen und wird gezwungen sich eine andere Berufung zu suchen.


    Falsch beobachtet, das hat bisher alle erfolgreichen YouTuber andere Quellen für Einnahmen finden lassen. Siehe z.B. https://www.youtube.com/watch?v=t73wXF8IF-8
    Außerdem gibt es in letzter Zeit noch dieses Patreon oder wie das heißt, auf dem man Künstler direkt unterstützen kann. Gibt auch genug, die sowas nutzen.

    [qoute]
    Das kann dazu führen, dass immer Videos von dieser Person erscheinen, oder sie ganz aufhören muss. Und das weil sich einige Leute zu schade sind, sich eine 5 Sekunden Werbung anzusehen.
    [/quote]

    So what? Das meiste auf Youtube ist Müll, die wenigen Kanäle, die spannendes bringen sind entweder schon anders finanziert (Marktcheck z.B.) oder Privatvideos die keine Werbung brauchen (schau mal meine Katze an) um zu überleben.


    Das ganze trifft aber nicht nur auf YouTube oder allgemein Videoplattformen zu. Sondern auch auf normale Webseiten. Sehr mühevoll gemachte Projekte, die kaum weiterexistieren können, weil ihr kleines Banner auf der Webseite blockiert und damit ihre Einkommensquelle unterbunden wird.


    Kannst du mir ein Beispiel für so ein Projekt nennen? Das wird mir immer wieder erzählt, aber nie kann ein Beispiel geliefert werden.


    Ich möchte damit nicht allgemein Werbeblocker schlecht reden, sicher haben die einen Grund, weshalb sie existieren.


    Doch, genau das möchtest du. Sonst hättest du den Post ganz anders strukturiert.


    Aber wenn man schon alles kostenlos konsumiert, sollte einem doch eine 5 Sekunden Werbung überhaupt nicht wehtun.


    Werbung ansehen ist nicht kostenlos. Neben dem Strom wird auch noch mit deinen Daten (Gewohnheiten etc) bezahlt. Mir ist es das nicht wert. Biete mir ein Abo an (Und nein, 5€ im Monat auf Twitch ist kein Abo sondern Wucher!). Lass mich spenden. Aber nicht blos über Paypal (das habe ich nicht) sondern mit akzeptablen Zahlungsmitteln (Überweisung, Bargeld).

    Beitrag zuletzt geändert: 1.8.2017 12:36:01 von tchab
  4. sv00010

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    torominogames schrieb:

    Bei dem Leute täglich Videos hochladen, die man sich kostenlos ansehen kann. Sie verdienen damit ihr Geld, indem sie Werbung vor ihren Videos schalten lassen. Diese Werbeanzeigen sind meist nach 5 Sekunden bereits überspringbar.

    Das ist das Problem. Die Leute sollen es nicht wegen dem Geld machen, sondern weil sie wirklich übzeugt sind, von den Sachen, die sie machen.
    Geld ist immer ein Argument für Leute die Sachen machen, die sie nicht wirklich aus Überzeugung machen.
    Gegen einen Spenden-Button hat ja keiner etwas.



    Beitrag zuletzt geändert: 1.8.2017 17:38:09 von sv00010
  5. just-a-smile

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    Also ich muss ehrlich sagen das ich den Werbeblocker auch an habe, ich ihn aber bei bekannten, vertrauenswürdigen seiten ausmache wenn die werbung nicht zu aufdringlich ist. Also das einem direkt 5 pop ups ums ohr gehauen werden und sowas. Meiner meinung nach sollte man die leute für den content unterstützen, auch wenn das heißt sich mal eben 30 sek werbung anzuschauen.
  6. bruchpilotnr1

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    Ich nutze auch werbeblocker, allerdings nicht bei youtube oder seiten dessen service dienstleistungen ich in anspruch nehme. Auf meinen webseiten verwende ich ein script, welche werbeblock nutzer aussperrt. Das wäre eine lösung für youtube. Das also das video erst abgespielt werden würde, wenn der adblocker deaktiviert worden ist. Ich kann das auch nicht wirklich nachvollziehen, warum mneschen immer alles kostenlos haben wollen und dennoch unterhalten werden wollen. werbung ist zwar nichts tolles, ermöglicht aber die realisierung verschiedener projekte und anderes.

    Wie dem auch sei, ich bin genau deiner meinung. Bei gutem inhalt oder bei dienstleisungen sollte man den adblocker abschalten. auch wenn es nervt.

  7. invalidenturm

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    invalidenturm hat kostenlosen Webspace.

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    Werbeblocker ist ein Thema über welches man trefflich streiten kann, einerseits bewahren sie einen vor den von tchab angesprochenen Gefahren und der extrem nervenden Popup und Layer Ads Werbung, andererseits bereichert sinnvoll eingesetzte Werbung eine Webseite und bietet gegebenenfalls einen zusätzlichen Nutzen.

    Allerdings hat es sich die Werbeindustrie selbst zuzuschreiben, dass mitlerweile fast jeder Werbung blockt. Und solange einige "Webmaster" denken, dass sie ihre Seite nur mit genügend Werbung vollstopfen müssen, um Einnahmen zu generieren, wird sich an der Tatsache dass geblockt wird auch nichts ändern.

    Im übrigen ist Internetwerbung zwar in Sachen Preis, Reichweite und Flexibilität unschlagbar, aber die Bereitschaft irgend welche Werbebanner anzuklicken ist den letzten Jahren eher gesunken. Zu groß ist die Angst sich irgendwelche Malware auf den Rechner zu holen.

    Wer mich mit Popups oder Layer Ads, insbesondere mit solchen, welche keinen deutlich erkennbaren Schliessmechanismus haben, nervt, erreicht bei mir nur, dass ich das beworbene Produkt nicht kaufen werde, und eine derartige Webseite eher kein zweites Mal aufsuche.
    bruchpilotnr1 schrieb: ...Auf meinen webseiten verwende ich ein script, welche werbeblock nutzer aussperrt. Das wäre eine lösung für youtube...
    In der EU verstößt der Einsatz eines derartigen Scripts gegen geltendes EU-Recht. "Wie die EU-Kommission in einem Schreiben mitteilt, stellen Anti-Adblocker-Strategien einen unerlaubten Eingriff in die Privatsphäre der User dar." Q:https://entwickler.de/online/netzkultur/anti-adblocker-massnahmen-verstoss-eu-recht-243583.html; http://www.jurablogs.com/go/verstossen-webseiten-mit-adblocker-erkennung-gegen-eu-recht.

    Was meinst Du warum die Süddeutsche Zeitung und BILD auch mit eingeschaltetem Adblocker wieder lesbar sind?



  8. Autor dieses Themas

    torominogames

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    tchab schrieb:Stimmt, aber leider war es inzwischen immer wieder der Fall, dass Werbung bösartige Inhalte enthält. Bekommen die Anbieter dieses Problem in den Griff sind wir schon wieder einen Schritt weiter in eine Richtung, in der ich mich ohne Werbeblocker in das Netz traue. Insofern schaden Werbenetzwerke also auch den Zuschauern:


    Sicher möchte ich solche Szenarien nicht ausschließen, doch auch in deinen Quellen, wird immer wieder davon gesprochen, dass der IE und das Adobe Flash Plugin viel Angriffsfläche für solche Angriffe bieten. Der Internet Explorer ist nicht gerade bekannt für äußerst sicher zu sein, darum frage ich micht umso mehr, warum es immer noch Leute gibt, die den benutzen und sich danach über Angriffe beklagen. Flash ist ebenfalls unter großer Kritik, wegen seiner Sicherheitslücken, deswegen wird es auch immer weniger auf Webseiten eingesetzt und ist in Chrome auch standardmäßig deaktiviert, sofern man Flash-Inhalte nicht explizit erlaubt.

    tchab schrieb:Und die wirklich erfolgreichen YouTuber sind schon wesentlich weiter und wissen, dass das Geschäft mit den Werbeanzeigen nicht ausreicht um sicher davon leben zu können. Produkt-Platzierungen (die ich mir je nach Youtuber auch ansehe), Werbeblöcke innerhalb des Videos (Linus Tech Tips) oder Reflinks zu Shops (Pietsmiet) sind davon unabhängige Einnahmequellen.


    Da widerspreche ich Dir nicht, dass viele bereits Product Placements einbauen, oder ihre Videos von Firmen sponsoren lassen. Aber das wird ja getan, gerade um die schlechteren Einnahmen auf YouTube zu kompensieren. Das als Argument dafür zu nutzen, einen Werbeblocker weiterhin zu verwenden und weiterzuempfehlen, lockert diese angespannte Situation ja nicht auf. Ganz im Gegenteil.

    tchab schrieb:
    Oder nach 10. Oder 20. Oder 30. Aber auch 5 Sekunden sind zu viel, wenn wie in einem Amazon-Spot, den ich am Handy öfter ertragen muss, die Lautstärke einfach nicht stimmt. Besonders gut, wenn man sich am Abend in Ruhe etwas ansehen möchte. Ist mir in letzter Zeit häufiger aufgefallen (nicht nur bei Amazon). Auch hier wieder: Wenn es der Anbieter in den Griff bekommt ist es ein Schritt in die richtige Richtung.


    Ich weiß auf welchen Werbespot Du Dich beziehst, der ist mir bei mobiler Nutzung ebenfalls schon aufgefallen. Aber darauf haben die Werbeschaltenden wenig Einfluss drauf. Außerdem gab es am Anfang, als Werbung auf YouTube eingeführt wurde nicht so lange Werbeanzeigen (30 Sek+) auf YouTube, das ganze wurde erst erhöht, als die Adblock Nutzung auf YouTube anstieg.

    tchab schrieb:
    Auch wenn du hier so tust, als ob der Werbeblockende der Böse sei gehe ich mal darauf ein:

    1. Privatsphäre
    Ich lasse ungern Code auf meinem PC laufen, der Informationen über mich nach außen gibt. Das Werbung auch ohne zielgerichtete Schaltung wirksam sein kann zeigen Produktplatzierungen.

    2. Performance
    Strom kostet mich Geld. Wenn ich den ganzen Werbemüll laufen lasse kostet das mich das Geld. Jetzt soll ich also auch noch dafür bezahlen, das ich mir Werbung ansehen darf?4

    3. Preis/Leistung
    Bei dem ganzen Clickbait kann ich abseits von bekannten Kanälen nicht davon ausgehen, dass sich das Betrachten der Werbung im Hinblick auf die Leistung, die mir geboten wird rentiert. Im besten Falle habe ich einem Netzwerk also wieder mehr Informationen gegeben ohne eine Gegenleistung zu bekommen.

    4. Freiheit
    Es ist mein Computer. Ich entscheide, was darauf ausgeführt wird. Und wenn ein Werbeanbieter etwas anzeigen möchte, dann soll er sich an mich wenden, mir erklären wie die Werbeinhalte aussehen, mir schriftlich versichern, dass keine Daten über mich gesammelt werden und wenn das alles passt dann schaue ich mir von mir aus auch die Werbung vor einem Video an.


    Auch wenn es hier vielleicht so rüberkommt, ich möchte Werbeblocker oder Werbeblockende nicht als schlechte Personen darstellen. Viel mehr wollte ich auf die Folgen aufmerksam machen, die für viele Personen entstehen, wenn man wirklich global alle Werbeanzeigen blockiert.

    Bei der Privatsphäre kann ich zustimmen, dass das ziemlich alamierend ist. Allerdings gibt es heutzutage etliche Online Services, Programme und sogar Betriebsysteme, welche vertrauliche Informationen an Drittanbieter weitergeben. Da ist Werbung nur eines der vielen Medien, die als Tracking-Basis benutzt werden.

    Dass Werbung im Endeffekt Strom verbraucht ist zwar im Prinzip richtig, finde ich aber für die obigen genannten Beispiele: 5 - 10 Sek. etwas übertrieben. Wenn man nach diesem Prinzip vorgeht, dass man nur seine Performance steigern möchte, kann man gleich jegliche Webseiten Designs deaktivieren lassen und Webseiten nur auf Textbasis nutzen.

    YouTube wird ja hauptsächlich zur Unterhaltung benutzt, sonst würden einige es ja nicht so oft benutzen. Wenn man sich selbst von anderen Personen, die sich wirklich Mühe geben, unterhalten lässt ist das also von der erbrachten Leistung her überhaupt nichts wert?

    Sicher hat man die Entscheidungsfreiheit über seinen eigenen Computer, ab warum dann das ganze nur von Werbeanbietern verlangen? Wenn man wirklich schriftliche Zusicherungen zu allem haben wollen würde und wirklich über alles entscheiden wollen würde. Dann müsste man nach diesem Prinzip auch über jede einzelne IP entscheiden dürfen, zu der verbunden wird. Oder die Offenlegung was mit den eigenen Daten genau und wann passiert von allen Webseiten, auf den man sich anmeldet.

    tchab schrieb:
    Es gibt zwei Arten von langen Videos, die mir immer wieder über den Weg laufen:

    1. Die, die eh ohne Werbung zur Verfügung gestellt werden, weil es dem Anbieter um ein höheres Ziel geht.
    2. Jene, welche mindestens 6 Werbeblöcke eingebunden haben.

    Und selbst wenn es ein Video geben sollte, wo ich nur 5 Sekunden sehen müsste und danach 2 Stunden unterhalten werde: Wir sind wieder bei den Punkten Privatsphäre, Performance und Freiheit.


    Videos, welche beinahe nur aus Werbung bestehen, kenne ich ebenfalls. Allerdings ist das auch wieder eine Sache der Videoanbieter. Denn soweit ich weiß, und bitte korrigiert mich falls ich das falsch liegen sollte, haben die Videoanbieter die Kontrolle darüber, wie viele Werbeblöcke am Ende angezeigt werden.

    tchab schrieb:
    Falsch beobachtet, das hat bisher alle erfolgreichen YouTuber andere Quellen für Einnahmen finden lassen. Siehe z.B. https://www.youtube.com/watch?v=t73wXF8IF-8
    Außerdem gibt es in letzter Zeit noch dieses Patreon oder wie das heißt, auf dem man Künstler direkt unterstützen kann. Gibt auch genug, die sowas nutzen.


    Ich glaube ich habe mich etwas falsch ausgedrückt, als ich das ganze auf alle YouTuber allgemein bezog. Natürlich haben die großen YouTuber auch eine entsprechende Reichweite um alternative Quellen aufzutreiben. Allerdings gilt das nicht für alle YouTuber. Vorallem nicht für welche, die nicht im internationalen Raum unterwegs sind. Ich habe auch nicht nur einfach dahingestellt, dass sich einige YouTuber eine neue Berufung suchen müssen. Sondern selbst schon bei einigen YouTubern, den ich selbst folge, mitbekommen. Sicher könnte man dann fragen, warum man dann seinen "normalen" Beruf überhaupt erst aufgab. Aber viele hatten eine sehr lange Zeit eine stabile Basis, bei der sie sich das erlauben konnten.

    Patreon ist eine echt gute Sache. Allerdings bringt sie auch nur etwas, wenn YouTuber dafür eine genügende Reichweite haben, oder überhaupt damit einverstanden sind, ihre Zuschauer für ihre Videos "bezahlen zu lassen". Sicher werden YouTuber oft als Leute dargestellt, den es nur um das entsprechende Geld geht. Sicher gibt es so welche. Aber es gibt auch ziemlich viele, die sich lieber wieder einen neuen Beruf suchen, anstatt Zuschauer für ihren Inhalt bezahlen zu lassen. Denn die folgen ihrer Prämisse, dass ihr Inhalt für alle kostenlos verfügbar sein sollen und sie daran auch nichts ändern wollen.

    Auch da kann man wieder hinterfragen, warum man das ganze überhaupt als vollwertigen Beruf machen wollte, wenn man das ganze sowieso kostenlos veröffentlichen möchte. Aber was würde man selbst machen, wenn sich einem die Möglichkeit bieten würde, sein Hobby zum Beruf zu machen.

    tchab schrieb:
    So what? Das meiste auf Youtube ist Müll, die wenigen Kanäle, die spannendes bringen sind entweder schon anders finanziert (Marktcheck z.B.) oder Privatvideos die keine Werbung brauchen (schau mal meine Katze an) um zu überleben.


    Dieser Aussage nach gibt es also auf YouTube nur Leute, welche schlechte Videos machen. Die großen, welche sich finanziell schon versichert haben. Und private Videos. Doch wo sind da die vertreten, die zwar eine entsprechende Größe auf YouTube haben, aber nicht eine die sich mit Leuten, die internationale Videos machen, vergleichen lässt?


    bruchpilotnr1 schrieb:
    Ich nutze auch werbeblocker, allerdings nicht bei youtube oder seiten dessen service dienstleistungen ich in anspruch nehme. Auf meinen webseiten verwende ich ein script, welche werbeblock nutzer aussperrt. Das wäre eine lösung für youtube. Das also das video erst abgespielt werden würde, wenn der adblocker deaktiviert worden ist. Ich kann das auch nicht wirklich nachvollziehen, warum mneschen immer alles kostenlos haben wollen und dennoch unterhalten werden wollen. werbung ist zwar nichts tolles, ermöglicht aber die realisierung verschiedener projekte und anderes.

    Wie dem auch sei, ich bin genau deiner meinung. Bei gutem inhalt oder bei dienstleisungen sollte man den adblocker abschalten. auch wenn es nervt.



    Wie invalidenturm schon schrieb, ist es mit EU-Recht nicht vereinbar, dass man Personen wegen der Nutzung eines Werbeblockers von der Seite ausschließt. Finde ich persönlich auch etwas zu hart, so auf Adblock-Nutzer zu reagieren.

    Ich nutze ebenfalls ein Script, welches die Nutzung eines Werbeblockers erkennt, aber nur mit einem Banner, der darum bittet ihn zu deaktivieren, wo sonst der Werbebanner ist. Ich bin mir nicht sicher, ob das auch mit dem EU-Recht ein Konflikt ergibt. Aber es bei weitem keine aggressive Strategie, um die Nutzung von Werbeblockern auf der eigenen Webseite zu verhindern.


    invalidenturm schrieb:
    Werbeblocker ist ein Thema über welches man trefflich streiten kann, einerseits bewahren sie einen vor den von tchab angesprochenen Gefahren und der extrem nervenden Popup und Layer Ads Werbung, andererseits bereichert sinnvoll eingesetzte Werbung eine Webseite und bietet gegebenenfalls einen zusätzlichen Nutzen.


    Genau das ist auch das Problem, welches ich bei Adblock sehe. Es wird nicht unterschieden, um was für Werbung es sich handelt, es wird einfach alles blockiert. Ohne überhaupt zu prüfen, ob es sich um harmlose oder gar extreme Werbung handelt. Sicher verstehe ich, dass Popups oder Layer Ads nerven. Aber warum blockiert Adblock dann nicht nur diese extremen Werbeformen?


  9. invalidenturm

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    invalidenturm besitzt 3 günstige Domains.

    Vermutlich ist die Art der Werbung gar nicht so einfach zu unterscheiden. Also lässt sie sich auch nicht gezielter blocken. Layer Ads werden übrigens nicht von allen Adblockern geblockt...
  10. tchab

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    tchab hat kostenlosen Webspace.

    torominogames schrieb:
    tchab schrieb:Stimmt, aber leider war es inzwischen immer wieder der Fall, dass Werbung bösartige Inhalte enthält. Bekommen die Anbieter dieses Problem in den Griff sind wir schon wieder einen Schritt weiter in eine Richtung, in der ich mich ohne Werbeblocker in das Netz traue. Insofern schaden Werbenetzwerke also auch den Zuschauern:


    Sicher möchte ich solche Szenarien nicht ausschließen, doch auch in deinen Quellen, wird immer wieder davon gesprochen, dass der IE und das Adobe Flash Plugin viel Angriffsfläche für solche Angriffe bieten. Der Internet Explorer ist nicht gerade bekannt für äußerst sicher zu sein, darum frage ich micht umso mehr, warum es immer noch Leute gibt, die den benutzen und sich danach über Angriffe beklagen. Flash ist ebenfalls unter großer Kritik, wegen seiner Sicherheitslücken, deswegen wird es auch immer weniger auf Webseiten eingesetzt und ist in Chrome auch standardmäßig deaktiviert, sofern man Flash-Inhalte nicht explizit erlaubt.

    tchab schrieb:Und die wirklich erfolgreichen YouTuber sind schon wesentlich weiter und wissen, dass das Geschäft mit den Werbeanzeigen nicht ausreicht um sicher davon leben zu können. Produkt-Platzierungen (die ich mir je nach Youtuber auch ansehe), Werbeblöcke innerhalb des Videos (Linus Tech Tips) oder Reflinks zu Shops (Pietsmiet) sind davon unabhängige Einnahmequellen.


    Da widerspreche ich Dir nicht, dass viele bereits Product Placements einbauen, oder ihre Videos von Firmen sponsoren lassen. Aber das wird ja getan, gerade um die schlechteren Einnahmen auf YouTube zu kompensieren. Das als Argument dafür zu nutzen, einen Werbeblocker weiterhin zu verwenden und weiterzuempfehlen, lockert diese angespannte Situation ja nicht auf. Ganz im Gegenteil.

    tchab schrieb:
    Oder nach 10. Oder 20. Oder 30. Aber auch 5 Sekunden sind zu viel, wenn wie in einem Amazon-Spot, den ich am Handy öfter ertragen muss, die Lautstärke einfach nicht stimmt. Besonders gut, wenn man sich am Abend in Ruhe etwas ansehen möchte. Ist mir in letzter Zeit häufiger aufgefallen (nicht nur bei Amazon). Auch hier wieder: Wenn es der Anbieter in den Griff bekommt ist es ein Schritt in die richtige Richtung.


    Ich weiß auf welchen Werbespot Du Dich beziehst, der ist mir bei mobiler Nutzung ebenfalls schon aufgefallen. Aber darauf haben die Werbeschaltenden wenig Einfluss drauf. Außerdem gab es am Anfang, als Werbung auf YouTube eingeführt wurde nicht so lange Werbeanzeigen (30 Sek+) auf YouTube, das ganze wurde erst erhöht, als die Adblock Nutzung auf YouTube anstieg.

    tchab schrieb:
    Auch wenn du hier so tust, als ob der Werbeblockende der Böse sei gehe ich mal darauf ein:

    1. Privatsphäre
    Ich lasse ungern Code auf meinem PC laufen, der Informationen über mich nach außen gibt. Das Werbung auch ohne zielgerichtete Schaltung wirksam sein kann zeigen Produktplatzierungen.

    2. Performance
    Strom kostet mich Geld. Wenn ich den ganzen Werbemüll laufen lasse kostet das mich das Geld. Jetzt soll ich also auch noch dafür bezahlen, das ich mir Werbung ansehen darf?4

    3. Preis/Leistung
    Bei dem ganzen Clickbait kann ich abseits von bekannten Kanälen nicht davon ausgehen, dass sich das Betrachten der Werbung im Hinblick auf die Leistung, die mir geboten wird rentiert. Im besten Falle habe ich einem Netzwerk also wieder mehr Informationen gegeben ohne eine Gegenleistung zu bekommen.

    4. Freiheit
    Es ist mein Computer. Ich entscheide, was darauf ausgeführt wird. Und wenn ein Werbeanbieter etwas anzeigen möchte, dann soll er sich an mich wenden, mir erklären wie die Werbeinhalte aussehen, mir schriftlich versichern, dass keine Daten über mich gesammelt werden und wenn das alles passt dann schaue ich mir von mir aus auch die Werbung vor einem Video an.


    Auch wenn es hier vielleicht so rüberkommt, ich möchte Werbeblocker oder Werbeblockende nicht als schlechte Personen darstellen. Viel mehr wollte ich auf die Folgen aufmerksam machen, die für viele Personen entstehen, wenn man wirklich global alle Werbeanzeigen blockiert.

    Bei der Privatsphäre kann ich zustimmen, dass das ziemlich alamierend ist. Allerdings gibt es heutzutage etliche Online Services, Programme und sogar Betriebsysteme, welche vertrauliche Informationen an Drittanbieter weitergeben. Da ist Werbung nur eines der vielen Medien, die als Tracking-Basis benutzt werden.

    Dass Werbung im Endeffekt Strom verbraucht ist zwar im Prinzip richtig, finde ich aber für die obigen genannten Beispiele: 5 - 10 Sek. etwas übertrieben. Wenn man nach diesem Prinzip vorgeht, dass man nur seine Performance steigern möchte, kann man gleich jegliche Webseiten Designs deaktivieren lassen und Webseiten nur auf Textbasis nutzen.

    YouTube wird ja hauptsächlich zur Unterhaltung benutzt, sonst würden einige es ja nicht so oft benutzen. Wenn man sich selbst von anderen Personen, die sich wirklich Mühe geben, unterhalten lässt ist das also von der erbrachten Leistung her überhaupt nichts wert?

    Sicher hat man die Entscheidungsfreiheit über seinen eigenen Computer, ab warum dann das ganze nur von Werbeanbietern verlangen? Wenn man wirklich schriftliche Zusicherungen zu allem haben wollen würde und wirklich über alles entscheiden wollen würde. Dann müsste man nach diesem Prinzip auch über jede einzelne IP entscheiden dürfen, zu der verbunden wird. Oder die Offenlegung was mit den eigenen Daten genau und wann passiert von allen Webseiten, auf den man sich anmeldet.

    tchab schrieb:
    Es gibt zwei Arten von langen Videos, die mir immer wieder über den Weg laufen:

    1. Die, die eh ohne Werbung zur Verfügung gestellt werden, weil es dem Anbieter um ein höheres Ziel geht.
    2. Jene, welche mindestens 6 Werbeblöcke eingebunden haben.

    Und selbst wenn es ein Video geben sollte, wo ich nur 5 Sekunden sehen müsste und danach 2 Stunden unterhalten werde: Wir sind wieder bei den Punkten Privatsphäre, Performance und Freiheit.


    Videos, welche beinahe nur aus Werbung bestehen, kenne ich ebenfalls. Allerdings ist das auch wieder eine Sache der Videoanbieter. Denn soweit ich weiß, und bitte korrigiert mich falls ich das falsch liegen sollte, haben die Videoanbieter die Kontrolle darüber, wie viele Werbeblöcke am Ende angezeigt werden.

    tchab schrieb:
    Falsch beobachtet, das hat bisher alle erfolgreichen YouTuber andere Quellen für Einnahmen finden lassen. Siehe z.B. https://www.youtube.com/watch?v=t73wXF8IF-8
    Außerdem gibt es in letzter Zeit noch dieses Patreon oder wie das heißt, auf dem man Künstler direkt unterstützen kann. Gibt auch genug, die sowas nutzen.


    Ich glaube ich habe mich etwas falsch ausgedrückt, als ich das ganze auf alle YouTuber allgemein bezog. Natürlich haben die großen YouTuber auch eine entsprechende Reichweite um alternative Quellen aufzutreiben. Allerdings gilt das nicht für alle YouTuber. Vorallem nicht für welche, die nicht im internationalen Raum unterwegs sind. Ich habe auch nicht nur einfach dahingestellt, dass sich einige YouTuber eine neue Berufung suchen müssen. Sondern selbst schon bei einigen YouTubern, den ich selbst folge, mitbekommen. Sicher könnte man dann fragen, warum man dann seinen "normalen" Beruf überhaupt erst aufgab. Aber viele hatten eine sehr lange Zeit eine stabile Basis, bei der sie sich das erlauben konnten.

    Patreon ist eine echt gute Sache. Allerdings bringt sie auch nur etwas, wenn YouTuber dafür eine genügende Reichweite haben, oder überhaupt damit einverstanden sind, ihre Zuschauer für ihre Videos "bezahlen zu lassen". Sicher werden YouTuber oft als Leute dargestellt, den es nur um das entsprechende Geld geht. Sicher gibt es so welche. Aber es gibt auch ziemlich viele, die sich lieber wieder einen neuen Beruf suchen, anstatt Zuschauer für ihren Inhalt bezahlen zu lassen. Denn die folgen ihrer Prämisse, dass ihr Inhalt für alle kostenlos verfügbar sein sollen und sie daran auch nichts ändern wollen.

    Auch da kann man wieder hinterfragen, warum man das ganze überhaupt als vollwertigen Beruf machen wollte, wenn man das ganze sowieso kostenlos veröffentlichen möchte. Aber was würde man selbst machen, wenn sich einem die Möglichkeit bieten würde, sein Hobby zum Beruf zu machen.

    tchab schrieb:
    So what? Das meiste auf Youtube ist Müll, die wenigen Kanäle, die spannendes bringen sind entweder schon anders finanziert (Marktcheck z.B.) oder Privatvideos die keine Werbung brauchen (schau mal meine Katze an) um zu überleben.


    Dieser Aussage nach gibt es also auf YouTube nur Leute, welche schlechte Videos machen. Die großen, welche sich finanziell schon versichert haben. Und private Videos. Doch wo sind da die vertreten, die zwar eine entsprechende Größe auf YouTube haben, aber nicht eine die sich mit Leuten, die internationale Videos machen, vergleichen lässt?



    Allgemein lässt sich sagen: Findige Unternehmer finden einen Weg, ihr Geld zu verdienen, Leute die glauben, dass sie mit ein paar Videos am Tag Millionen machen können eben nicht. Wenn ich ein Produkt (Video) anbiete und bei der Vermarktung sowie Finanzierung keine gute Lösung finde dann wird das Produkt sich eben nicht halten können. So ist das bei Videos, Zeitungen, Autos und Smartphones. Mit dem einzigen Unterschied, dass die Kosten, ein Video zu produzieren sehr gering sind und deswegen mehr Menschen offen steht als mal eben ein Auto zu konstruieren.

    Und du hast schon richtig gesagt: Wer auf Youtube setzt und seinen Job verlässt, dabei aber keinen sicheren Plan hat der hat halt Pech. Man kann von Tag 1 ab Reflinks setzen. Man kann von Anfang an Firmen einen festen Spot am Anfang eines jeden Videos verkaufen (gut, die Bezahlung ist bei geringer Reichweite halt miserabel, aber das kann sich ja in Zukunft ändern). Aber wenn wir ehrlich sind: Die Projekte mit einer so geringen Reichweite würden es auch nicht überleben, wenn alle den Adblocker ausschalten würden. Dafür bringen die Anzeigen zu wenig. Youtube ist kein Kindergarten sondern ein Markt. Deswegen wird dort auch nach den Regeln eines Marktes gehandelt und nicht nach Wünsch-Dir-Was-Ponyhof-Regeln.

    Und ich bitte weiterhin um Beispiele. Bisher ist dein Geblubber nichts anderes als ein aus persönlichen Beobachtungen zusammengesetztes Etwas, das keinerlei Fakten bieten kann.

    tchab schrieb:
    Kannst du mir ein Beispiel für so ein Projekt nennen? Das wird mir immer wieder erzählt, aber nie kann ein Beispiel geliefert werden.
  11. muellerlukas

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    bruchpilotnr1 schrieb:
    werbung ist zwar nichts tolles, ermöglicht aber die realisierung verschiedener projekte und anderes.

    Das Problem an dem "Geschäftsmodell" Werbung sind leider genau solche Leute für die es heißt "Mehr Werbung -> Mehr Kunden/Gewinn".

    Gegen dezente Banner, Ref-Links, etc hab' ich auf dem Desktop absolut nichts.
    Aber 90% der Werbung sind irgendwelche Javascripts die der Webmaster selbst nicht mal kennt und die teils Megabytes an Daten nachladen. Warum sollte ich sowas bei mir laufen lassen? Von den Sicherheitsproblemen die solche Werbung mit sich ziehen kann mal abgesehen.
    Und dann den Krampf mit Autplay-Videos die dann tonmäßig das eigentlich Video ums Doppelte übertreffen...

    Wie gut sich solche Werbenetzwerke verwalten lassen sieht man z.B. an heise. Die hatten eine Umfrage am laufen warum man auf deren Seite Adblocker nutzt. Konversation lief in etwa so ab:
    "Mobil: Gefühlt jede 3. Seite mit Fullscreen-Layer dicht. Teils mit Autoplay. Das brauch' ich nicht auch auf dem Desktop."
    "Sollte nur 1 mal am Tag pro Werbekunde und Nutzer kommen"
    "Ich kriege es sehr viel öfter."
    "Pro Werbekunde unseres Partner-Netzwerkes. Darauf wieviele da also genau pro Tag pro Seitennutzer angezeigt werden haben wir keinen Einfluss."
    Seitdem bin ich auch mobil standardmäßig mit Adblocker + deaktiviertem JS unterwegs.
    Ref-Links jucken mich da auch nicht. Aber mobil will ich mich weder durch x Banner scrollen, noch Layer wegklicken noch mein Datenvolumen durch Autoplay-Werbung und megabytes an nachgeladenem Daten auf den Kopf hauen.

    Wie tchab schon gesagt hat: Wenn ich gezwungen bin mir vorher Werbung anzuschauen ist es eben auch kein kostenfreies Angebot mehr. In etwa wie die Zigarettenverkäufer auf Festivals die dir gegen deine Daten und deine Aufmerksamkeit über die verschiedenen Sorten ein Feuerzeug "schenken".
    Wie dem auch sei, ich bin genau deiner meinung. Bei gutem inhalt oder bei dienstleisungen sollte man den adblocker abschalten. auch wenn es nervt.

    Wie soll der Nutzer beurteilen ob der Inhalt oder die Dienstleistungen gut sind wenn man vorher bereits ausgesperrt wird?

    Grade du - lieber bruchpilot - bist hier genau das Negativbeispiel beim Thema "gerechtfertigte Werbung" und "guter Inhalt gegen Werbung".
    Pauschal alle User mit Adblocker oder sogar ohne JS (ist bestimmt auch rechtlich interessant.Du schließt ohne technischen Grund Leute vom Impressum und der Datenschutzerklärung aus.) aussperren.
    Aktiviert man dann tatsächlich mal JS und deaktiviert den Adblocker bekommt man das volle Programm: Oben 2 Banner, rechts 2 Banner, unten 2 Werbeplätze, ein Popup-Layer (bei dem X nicht "schließen" sondern "im Hintergrund öffnen heißt. NoGo.). In einem Forenthread dann weiter: IM Beitrag Werbung, nach dem Beitrag Werbung, vor dem Thread 2 Werbeplätze, nach dem Thread 2 Werbeplätze.
    Ganz ehrlich: Bei so viel Werbung besuche ich die Seite nicht mehr, werde den "Händler" meiden und auch nicht weiter empfehlen. Damit hast du nicht nur Werbeeinnahmen sondern auch einen Kunden verloren.
    Wenn man ein Produkt verkaufen will ist Werbung auf der Seite ja noch wirrer. Das macht irgendwie den Eindruck: Unser Produkt ist so "gut", es kaufen so viele Leute dass wir Werbung schalten müssen um überhaupt unsere Webseite bezahlen zu können.

    Leider wird der potentielle Besucher oft nur als "Melkviech" gesehen.
    Anders geht es. Siehe Golem: Dort hat man mit deaktiviertem JS 2 Banner. Einer rechts und einer in der Newsübersicht. Ist das zuviel gibt es ein Abo für 2,5 im Monat u.A. auch Werbefreiheit garantiert. Laut Forum scheint sich das nicht unbedingt schlecht zu verkaufen.
    Ebenso wie YouTube mit YouTube Red in einigen Ländern auch schon Werbefreiheit verkauft.

    torominogames schrieb:
    doch auch in deinen Quellen, wird immer wieder davon gesprochen, dass der IE und das Adobe Flash Plugin viel Angriffsfläche für solche Angriffe bieten. Der Internet Explorer ist nicht gerade bekannt für äußerst sicher zu sein, darum frage ich micht umso mehr, warum es immer noch Leute gibt, die den benutzen und sich danach über Angriffe beklagen.

    Warum die Leute IE und Flash nutzen ist ein Thema, was damit so gut wie überhaupt nix zu tun hat. Die Aussage war: Durch Werbenetzwerke wurde schon öfter problematische Werbung ausgeliefert. Kann dir mit Firefox genauso passieren. Grade das Blocken aktiver Werbung ist da effektiv.

    tchab schrieb:Und die wirklich erfolgreichen YouTuber sind schon wesentlich weiter und wissen, dass das Geschäft mit den Werbeanzeigen nicht ausreicht um sicher davon leben zu können. Produkt-Platzierungen (die ich mir je nach Youtuber auch ansehe), Werbeblöcke innerhalb des Videos (Linus Tech Tips) oder Reflinks zu Shops (Pietsmiet) sind davon unabhängige Einnahmequellen.


    Da widerspreche ich Dir nicht, dass viele bereits Product Placements einbauen, oder ihre Videos von Firmen sponsoren lassen. Aber das wird ja getan, gerade um die schlechteren Einnahmen auf YouTube zu kompensieren. Das als Argument dafür zu nutzen, einen Werbeblocker weiterhin zu verwenden und weiterzuempfehlen, lockert diese angespannte Situation ja nicht auf. Ganz im Gegenteil.

    Der Unterschied ist: Wenn der Inhalt nicht passt kann ich abschalten und musste mir nicht vor dem eigentlichen Inhalt die Werbung anschauen.

    Bei der Privatsphäre kann ich zustimmen, dass das ziemlich alamierend ist. Allerdings gibt es heutzutage etliche Online Services, Programme und sogar Betriebsysteme, welche vertrauliche Informationen an Drittanbieter weitergeben. Da ist Werbung nur eines der vielen Medien, die als Tracking-Basis benutzt werden.

    "Aber die machen das doch auch" ist eines der schlechtesten "Argumente" überhaupt.

    Wenn man nach diesem Prinzip vorgeht, dass man nur seine Performance steigern möchte, kann man gleich jegliche Webseiten Designs deaktivieren lassen und Webseiten nur auf Textbasis nutzen.

    Das tue ich mobil regelmäßig.

    Wenn man sich selbst von anderen Personen, die sich wirklich Mühe geben, unterhalten lässt ist das also von der erbrachten Leistung her überhaupt nichts wert?

    Für Leute die Unterhaltung nur anbieten um Geld zu verdienen gibt es andere Geschäftsmodelle.

    Dann müsste man nach diesem Prinzip auch über jede einzelne IP entscheiden dürfen, zu der verbunden wird.

    Blöder Vergleich. Die IP ist technisch nötig. 99% der Daten die Werbeanbieter sammeln nicht.
    Oder die Offenlegung was mit den eigenen Daten genau und wann passiert von allen Webseiten, auf den man sich anmeldet.

    Datenschutzerklärung.


    Ich nutze ebenfalls ein Script, welches die Nutzung eines Werbeblockers erkennt, aber nur mit einem Banner, der darum bittet ihn zu deaktivieren, wo sonst der Werbebanner ist.

    Finde ich absolut in Ordnung. Je nachdem wie die Qualität der Inhalte ist und wie dezent die Werbung ohne Adblocker ist würde ich den auch ggf. deaktivieren.
    Ist eben ein Unterschied ob man sagt: "Ausmachen oder du gehst!" oder "Hey, wär nett wenn du den abschalten würdest."

    Ohne überhaupt zu prüfen, ob es sich um harmlose oder gar extreme Werbung handelt.

    Weil sich eben nicht sicher überprüfen lässt ob etwas harmlos ist.

    Sicher verstehe ich, dass Popups oder Layer Ads nerven. Aber warum blockiert Adblock dann nicht nur diese extremen Werbeformen?

    Weil es auch Webseiten gibt die mit 10-20 Bannern vollgepflaster sind. Am besten noch dynamisch mit Javascript geladen. Das nervt genauso.


    Kurzfassung: Es kommt auf die Art, Masse und den Umgang mit den Nutzern um.
    Dazu gehört es halt auch dass der Nutzer sich vorher einen Eindruck über die Qualität machen kann bevor er mit seinen Daten zahlt.
  12. kalinawalsjakoff

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    Werbebloocker wie Piii Hole, uBlock und andere sind bei mir im Netzwerk leider Pflicht, seit dem ich vor paar Jahren auf einer viel frequentierten Seite mir durch Werbung einen Virus eingefangen hab, der sich dann auch 2 Rechnern ausgebreitet hat.

    Für Seiten oder Youtubekünstler, die wirklich guten Content bieten, zahle ich gern ein paar Euro ins Sparschwein, damit die ihre laufenden Kosten finanzieren können.

    Gerade ein guter Bekannter von mir, wohnt auf einem Dorf, wo er einen schnellen Internetanschluß ausschließlich über LTE bekommt und damit sein ganzes Netzwerk befüttert. Bei 10 Gigabyte Traffic pro Monat und einer 4 Köpfigen Familie muß er aufs letzte Byte achten, was da aus dem Internet in seinen Rechner funkt, denn das wird ja auch von seinem monatlichen Traffic abgezogen. Da nervt es schon, wenn die Kiddies mal vor einem Youtubekatzenvideo sitzen und erstmal mit langen Werbevideos beschallt werden.

    Werbeblocker können halt auch Traffic sparen, den man sonst teuer bezahlt und auf dem Land hat man leider nur eine Alternative, wenn man ins Internet will.
  13. noxious

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    Also ich muss sagen: Die Kommerzialisierung von Kunst ist etwas, was ich schlicht nicht unterstützen möchte. Zudem ist dieses "Werbung vorschalten" schlicht etwas, was ich für vollkommen unseriös halte. Ich soll für etwas bezahlen, ohne zu wissen, ob der Inhalt es auch wirklich wert ist? Aus Sicht von Clickbait-Anbietern sicher ein erfolgreiches Konzept - vor allem, weil man das ansehen von Werbung ja schlecht zurück fordern kann.
    Des weiteren ist mir noch nie ein Video unter gekommen, bei dem Werbung vorgeschaltet war, wo der Inhalt das ansehen dieser Werbung rechtfertigen würde. Schätzungsweise 90% davon sind Clickbaits, 5% selbstdarstellerisches, inhaltleeres Gefasel und weitere 5% sogar nur die Darstellung von fremden Inhalten. Nichts, was es rechtfertigen würde, diese Menschen finanziell zu unterstützen - und ganz sicher nichts, wo irgendjemand auch nur eine Träne hinterher weint, wenn es verschwindet.

    Wenn es für diese Leute also so schwer ist, Videos zu produzieren, dass sie Webrung vorschalten müssen, sollten sie sich möglicherweise Tipps bei all jenen holen, welche es schaffen, qualitativ hochwertige Videos zu produzieren, ohne auf solche zwielichtigen Praktiken zurückgreifen zu müssen.

    Ich für meinen Teil werde auch weiterhin meinen Werbeblocker nur dort deaktivieren, wo ich auch sicher bin, dass der Inhalt es wert ist.
  14. muellerlukas

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    noxious schrieb:
    weitere 5% sogar nur die Darstellung von fremden Inhalten. Nichts, was es rechtfertigen würde, diese Menschen finanziell zu unterstützen

    Da muss man fair sein:
    Wenn Werbung vor einem fremden Video, Song, etc läuft muss nicht der Uploader dahinter stecken.
    Der Rechteinhaber kann bei YouTube u.a. einstellen ob er den Inhalt sperren, die Tonspur abschalten oder Werbung anzeigen lassen will.
    Wählt er die Werbung wird die Provision dem Inhaber und nicht dem Uploader gutgeschrieben.
  15. noxious

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    muellerlukas schrieb:
    noxious schrieb:
    weitere 5% sogar nur die Darstellung von fremden Inhalten. Nichts, was es rechtfertigen würde, diese Menschen finanziell zu unterstützen

    Da muss man fair sein:
    Wenn Werbung vor einem fremden Video, Song, etc läuft muss nicht der Uploader dahinter stecken.
    Der Rechteinhaber kann bei YouTube u.a. einstellen ob er den Inhalt sperren, die Tonspur abschalten oder Werbung anzeigen lassen will.
    Wählt er die Werbung wird die Provision dem Inhaber und nicht dem Uploader gutgeschrieben.
    Dafür müsste die Verletzung bekannt sein. Aber ja, vor allem bei Musik mag das der Fall sein. Aber ich sprach eher von anderen Fällen. Da ich mich hauptsächlich auf das hören von Musik unter CC-by-nc konzentriere, fällt das dort nicht so ins Gewicht.

    Aber auch hier gilt meiner Meinung nach dasselbe Prinzip: Ich halte es für absolut unseriös, für etwas zahlen zu müssen, ohne die Qualität einschätzen zu dürfen. Ob diese Praktiken nun vom Video-Uploader ausgehen oder von jemand anderem, ist ja unerheblich.

    Beitrag zuletzt geändert: 3.8.2017 12:17:24 von noxious
  16. kalinawalsjakoff

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    @noxious

    Es geht ja nicht prinzipiell um Kunst alleine, es geht auch um normale Webangebote. Der Eröffnungsthread hat das ja schon ganz gut dargestellt. Content muss produziert und veröffentlicht werden - egal ob es Kunst ist oder irgend ein Artikel zu irgend einem Thema. Das heist, daß da irgend ein Mensch Zeit in die Hand nimmt, recherchiert, schreibt, irgendwas herstellt oder sonst irgendwas. Artikel wollen geschrieben werden, ein Video mit Animationen will gerendert werden, ein Foto muß noch aufbereitet werden.

    Dann kommen die laufenden Kosten für Webspace und co dazu - nicht alle sind kostenlos wie Youtube und letztere müssen auch irgendwie Einnahmen generieren um die Server im Rechenzentrum zu zahlen und zu warten. Auch ganz normale Künstler, die irgend ein Lied komponieren und das auf Platte oder CD veröffentlichen und sich auch auf die Bühne stellen um das Lied vorzutragen haben Kosten und wollen von ihrer Kunst irgendwo auch satt werden. Ich denke wir haben alle einen Hauch einer Ahnung was das alles kosten kann - zeitlich und finanziell.

    Nicht jeder Fotograf oder Sänger kann sein Zeug kostenlos unter Creative Commons veröffentlichen und für jeden Hanswurst aus Hintertupfingen editierbar machen. Wenn das sop währe, dann gäbe es nicht diese Vielfalt an Kunst. Eben aus diesem Grund gibt es Anbieter wie Youtube, wo man die Masse erreichen kann und sein Zeug dort zu hosten um da mit Werbung auch noch ein bisschen zu verdienen. Ud ein paar Sekunden Werbeclips zu gucken kann man durchaus nachvollziehen, wenn man diesen Hintergrund kennt.
  17. oportal

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    Es gibt leider Seiten, die es mit der Werbung etwas übertreiben. Entweder ist die Werbung sehr auffälig, weil sie blinkt oder einen großen Teil des Bildschirms einnihmt, oder das halbe Fenster vom Browser ist mit Werbung gespickt.
    Das ist das schlimme!

    Wenn hier oder da mal eine dezente Werbung einbebaut ist, haben viele nichts dagegen.
  18. noxious

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    noxious hat kostenlosen Webspace.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Es geht ja nicht prinzipiell um Kunst alleine, es geht auch um normale Webangebote. Der Eröffnungsthread hat das ja schon ganz gut dargestellt. Content muss produziert und veröffentlicht werden - egal ob es Kunst ist oder irgend ein Artikel zu irgend einem Thema. Das heist, daß da irgend ein Mensch Zeit in die Hand nimmt, recherchiert, schreibt, irgendwas herstellt oder sonst irgendwas. Artikel wollen geschrieben werden, ein Video mit Animationen will gerendert werden, ein Foto muß noch aufbereitet werden.
    Auch hier gilt: Ich will nicht die Katze im Sack kaufen. Wenn die Werbung vorgeschaltet ist, ich sie also erst sehen muss, um dann ggf. mit dem Inhalt nur Müll ausgeliefert zu bekommen.

    Ich sage ja nicht, dass man keine Videos oder Webseiten oder wasauchimmer unterstützen soll. Lediglich die Methodik, etwas bezahlen zu sollen, ohne zu wissen, was man bekommt, halte ich für fragwürdig.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Nicht jeder Fotograf oder Sänger kann sein Zeug kostenlos unter Creative Commons veröffentlichen und für jeden Hanswurst aus Hintertupfingen editierbar machen.
    Das absolute Gegenteil ist der Fall. Jeder kann unter Creative Commons lizenzieren. Was nicht jeder kann ist sich einen Anwalt leisten, der im Falle einer anderen Lizenzierung seine Rechte durchsetzt. Wenn man nicht will, dass etwas für andere editierbar ist, hat Creative Commons auch hier eine Alternative parat: CC-by-nc-nd.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Wenn das sop währe, dann gäbe es nicht diese Vielfalt an Kunst. Eben aus diesem Grund gibt es Anbieter wie Youtube, wo man die Masse erreichen kann und sein Zeug dort zu hosten um da mit Werbung auch noch ein bisschen zu verdienen. Ud ein paar Sekunden Werbeclips zu gucken kann man durchaus nachvollziehen, wenn man diesen Hintergrund kennt.
    Du meinst also, den Zugang für Leute zu erschweren, erhält die Vielfalt der Kunst? Ist es nun schon so weit, dass Kunst mit Monetarisierung dieser gleich gesetzt wird? Im ernst?

    Man kann auch mit Creative Commons Geld verdienen. Man kann auch vor Creative Commons Werbung schalten. Es wird nur für gewöhnlich nicht gemacht. Weil Creative Commons wirklich die Freiheit der Kunst begünstigen und nicht die Profitgier etwaiger Konzerne befriedigen soll.

    Allerdings wollte ich gar keine Grundsatzdiskussion über "Creative Commons oder nicht" lostreten. Ich habe nur erwähnt, dass Musikvideos dadurch, dass ich lieber Creative Commons höre, nicht nennenswert von Werbung betroffen sind.

  19. xn--94h

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    torominogames schrieb:
    wie Ihr bestimmt schon im Titel gelesen habt, geht es in diesem Beitrag um die Benutzung von Werbeblockern. Was im ersten Moment sehr nützlich scheint, kann im nächsten Moment allerdings vielen Leuten ziemlich schaden. Ich nehme mal ein Videoportal wie YouTube als Beispiel. /quote]

    Das Beispiel finde ich jetzt nicht gut.

    Ich Persönlich nutze Adblock Plus da Adblock Plus auch Werbung durchlässt die nicht störend ist.

    Bei Seiten wie Netzkino.de oder Heise.de wo die Werbung nicht zu aufdringlich ist habe ich adblock Plus deaktiviert.

    Bei youtube habe ich Adblock Plus aktiviert wie von allen Seiten von Google, da die Werbung Aufdringlicher ist und nicht nur zur Finnanzierung gedacht ist.


  20. kalinawalsjakoff

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    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    kalinawalsjakoff besitzt 6 kostenlose Domains und 6 günstige Domains.

    Bei Adblock Plus bin ich bisschen zwiegespalten. Auf der einen Seite wollen die Werbung vom Browser fern halten, auf der anderen Verhandeln die mt Branchengrößen aus der Werbebranche, welche Werbung durch darf. Woher weiß ich zum Beispiel, daß Adblock nicht ein paar Daten zu meinem Surfverhalten an die Werbebranche weiterlässt?
  21. oportal

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    oportal hat kostenlosen Webspace.

    Zumindest für Firefox gibt es genügend Alternativen.
    Die brauchen auch weniger Ressourcen als Adblock Plus.

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