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PEGIDA - Ist das Abendland in Gefahr

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  1. Autor dieses Themas

    mein-wunschname

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    Heute bist wieder Montag und es werden sich sicher wieder einige 1000 Dresdner unter dem politischen Markennamen PEGIDA versammeln. Auch in anderen Städten (glaube Köln, Berlin) sind derartige Demos angekündigt. In Dresden wird schon seit fast drei Monaten mit ständig steigenden Teilnehmerzahlen demonstriert, regelmäßig, jeden Montag.

    Ich kenne keinen Demonstranten persönlich, meine Dresdener Verwandtschaft möchte zu diesen Demos nicht angesprochen werden. Wenn ich mal im TV/Radio O-Ton der Demonstranten höre kommen Schlagworte wie Ausländer, Islam, Medienberichterstattung, Hartz IV, Ukraine/Russland, PkW-Maut bunt durcheinander. Der Name des Vereins (PEGIDA e.V.) ist hingegen ziemlich eindeutig.

    Ich muss sagen, dass ich etwas ratlos bin. Was wollen die Leute eigentlich? Wie ist eure Meinung zu diesem Thema?
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  3. johanneskirchgemeinde

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    Der Name PEGIDA ist bei 0,1% Moslems in Sachsen lächerlich, die Gefahr der islamisierung ist doch ziemlich überschaubar. Da wird recht offen Stimmung gegen Migranten gemacht und Ängste geschürt. Bezeichnend finde ich auch, dass die Bewegung dort den größten Zulauf hat, wo es relativ wenige Ausländer und Migranten gibt.

    Den Mitläufern geht es aber um andere Themen. Sie sehen wohl in den Demos eine Möglichkeit, ihre Unzufriedenheit zu artikulieren. Und die darf man meiner Meinung nach nicht mit den Organisatoren in einen Topf werfen.
  4. kalinawalsjakoff

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    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    mein-wunschname schrieb:
    Heute bist wieder Montag und es werden sich sicher wieder einige 1000 Dresdner unter dem politischen Markennamen PEGIDA versammeln. Auch in anderen Städten (glaube Köln, Berlin) sind derartige Demos angekündigt. In Dresden wird schon seit fast drei Monaten mit ständig steigenden Teilnehmerzahlen demonstriert, regelmäßig, jeden Montag.

    Ich kenne keinen Demonstranten persönlich, meine Dresdener Verwandtschaft möchte zu diesen Demos nicht angesprochen werden. Wenn ich mal im TV/Radio O-Ton der Demonstranten höre kommen Schlagworte wie Ausländer, Islam, Medienberichterstattung, Hartz IV, Ukraine/Russland, PkW-Maut bunt durcheinander. Der Name des Vereins (PEGIDA e.V.) ist hingegen ziemlich eindeutig.

    Ich muss sagen, dass ich etwas ratlos bin. Was wollen die Leute eigentlich? Wie ist eure Meinung zu diesem Thema?


    Leider sind das nicht alles nur Dresdner. Mittlerweile kommen zu diesen Veranstaltungen der PEGIDA nun auch Menschen aus ganz Deutschland, leider wird mit dieser Aktion der Ruf von Sachsen sehr geschädigt.

    Wenn ich Italien oder die Türkei anschaue und dazu im Vergleich Deutschland, dann muß ich vor der Türkei und den Italienern den Hut ziehen, die täglich mit tausenden und Millionen Flüchtlingen zu tun haben. Für Deutschland, einen der wohlhabendsten Staaten in Europa ist es ein Armutszeugnis so wenig zu tun und endlos zu debattieren. Da kommt doch PEGIDA gerade recht das lenkt ab und man muß sich nicht mit den eigentlichen Probleme herumschlagen.

    Was mich im allgemeinen Stört, die Industrien ationen liefern fleißig Waffen an sämtliche Fraktionen in Kriesengebiete, beispielsweise an die Kurden die gegen die IS kämpfen, an Katar, der die Waffen an die IS liefert, dann Waffen an die Machthaber in Syrien, der die Waffen gegen die IS einsetzen soll, aber die lieber gegen die Rebellen einsetzt und an die Rebellen um wiederum gegen die Regierung in Syrien zu kämpfen. Da liegt eigentlich nur die Geldgier der großen Industrienationen, vor allem der Rüstungsindustrie vor.

    Schaut man sich Afrika an. Dort explodieren die Nahrungsmittelpreise, weil man in reichen Ländern mit Nahrungsmitteln spekuliert und sogar das drei bis fünffache der Jahresernten verspekuliert. Zudem werden immer mehr Nutzflächen für Bioethanol (für Treibstoff) und Methan (für Strom) genutzt - Ernten die wohl erstmal bei den Menschen, die Hunger leiden besser aufgehoben währen als in Ökostrom.

    Was die Flüchtlingspolitik in Deutschland angeht, so sieht das auch aus wie Realsatire. Flüchtlinge werden von einer Stadt in die nächste abgeschoben, weil sie dort niemand haben will. Angeblich weil sie dem Staat viel Geld kosten. Es sind unter den Flüchtlingen aber auch viele gut ausgebildete Leute dabei, die aber während ihres Asylantrages hier nicht arbeiten dürfen. Nur würden die gerne, aber es stehen sprachliche Hürden und lange Barbeitungszeiten des Asylantrages dagegen. Nur aber durch eine bessere Integration auf einen Arbeitsplatz behebt langfristig besser die Sprachprobleme, denn nur so sind die Leute "gezwungen" deutsch zu lernen wenn sie sich mit Kollegen und Chefs unterhalten müssen. Und es gibt sicher Möglichkeiten das zu erleichtern. Und arbeitende Leute kosten dem Staat kein Geld sondern bringen Steuern ein. Aber dem ganzen gegenüber steht die unflexible Bürokratie und endlose Debatten.

    Das sind im Prinzip die Probleme in drei kurzen Abschnitten zusammengefasst und wir in Deutschland verweigern uns Flüchtlingen? Sorry ich bin jetzt auch kein hundertprozentiger Gutmensch. Aber ich denke, daß wir doch auf ein bisschen Wohlstand und Geld verzichten können um irgendwo etwas helfen zu können.

    Ja und bei mir in meinem eigenen Haus wohnt eine 5 Köpfige Flüchtlingsfamilie (Ehepaar mit 3 Kindern), dioe Kinder gehen hier zur Schule und die Eltern von denen arbeiten seit ca 5 Monaten im hiesigen Tubenwerk. Die Leben aber seit ca einem Jahr hier.

    Beitrag zuletzt geändert: 5.1.2015 23:51:17 von kalinawalsjakoff
  5. c22

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    kalinawalsjakoff schrieb:
    leider wird mit dieser Aktion der Ruf von Sachsen sehr geschädigt.


    Der Ruf wird dadurch geschädigt, dass sich keiner mit den Leuten auseinandersetzen will. Es ist ein einfaches, sofort von Hetze zu sprechen und das ganze zu verurteilen (aber was anderes ist auch nicht zu erwarten, ist wohl geschichtlich bedingt noch zu früh)
  6. kalinawalsjakoff

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    c22 schrieb:
    kalinawalsjakoff schrieb:
    leider wird mit dieser Aktion der Ruf von Sachsen sehr geschädigt.


    Der Ruf wird dadurch geschädigt, dass sich keiner mit den Leuten auseinandersetzen will. Es ist ein einfaches, sofort von Hetze zu sprechen und das ganze zu verurteilen (aber was anderes ist auch nicht zu erwarten, ist wohl geschichtlich bedingt noch zu früh)


    Sorry bei dem was in meiner Verwandtschaft, die aktiv bei PEGIDA mitmachen, gesprochen wird, geht das schon recht deutlich in den braunen Sumpf. Wenn man so Kommentare hört wie "In 5 Jahren werden Ausländer bei uns vor der Tür stehen und einfach bei uns wohnen wollen weil wire soviel platz hätten" oder "Die Moslems kommen nicht ins Haus, weil die ihren Wohnraum mit ner Ziegenherde teilen" dann sehe ich darin eher ausländerfeindliche Parolen und Hetze. Sorry, ich kann da nicht über meinen Schatten springen und kann nur mit den Kopf schütteln, denn die meisten die das sagen glauben das auch noch selbst und sind zu keiner sachlicnen Diskussion bereit.

    Und schaut man sich im Fernsehen mal die aktuellen Nachrichten an, wo man Demonstranten der PEGIDA zu ihren Beweggründen fragen will, werden die Journalisten nur blöd angepöbelt oder verdroschen und verjagt.

    Beitrag zuletzt geändert: 5.1.2015 23:58:43 von kalinawalsjakoff
  7. Autor dieses Themas

    mein-wunschname

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    Es ist ja nicht so einfach, wirklich authentische Informationen zu diesem Verein zu finden. Der PEGIDA e.V. hat ja sicher eine Vereinssatzung und da ist üblicherweise anzugeben, welchen Zweck der Verein hat.

    Mit Hilfe von Google landet man immer nur auf deren FB-Website. Dort ist dann aber eine PDF-Datei verlinkt, die POSITIONSPAPIER der PEGIDA überschrieben ist. Kann sich jeder, der sich informieren will, durchlesen.

  8. johanneskirchgemeinde

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    kalinawalsjakoff schrieb:
    Sorry bei dem was in meiner Verwandtschaft, die aktiv bei PEGIDA mitmachen, gesprochen wird, geht das schon recht deutlich in den braunen Sumpf. Wenn man so Kommentare hört wie "In 5 Jahren werden Ausländer bei uns vor der Tür stehen und einfach bei uns wohnen wollen weil wire soviel platz hätten" oder "Die Moslems kommen nicht ins Haus, weil die ihren Wohnraum mit ner Ziegenherde teilen" dann sehe ich darin eher ausländerfeindliche Parolen und Hetze. Sorry, ich kann da nicht über meinen Schatten springen und kann nur mit den Kopf schütteln, denn die meisten die das sagen glauben das auch noch selbst und sind zu keiner sachlicnen Diskussion bereit.
    Woher sollen sie es auch bei den paar Migranten in Sachsen besser wissen? Da hält man anscheinend auch Märchen für wahr. Dann müssen auch sicherheitshalber Meldungen des Postillon dementiert werden, weil sie sonst ernst genommen werden. Andererseits erklärt man alles zur Lüge, was nicht ins Weltbild passt. Und je nach sozialer Lage freut man sich, wenn man jemanden gefunden hat, auf den man herabblicken kann.
  9. fatfreddy

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    mein-wunschname schrieb:
    Heute bist wieder Montag und es werden sich sicher wieder einige 1000 Dresdner unter dem politischen Markennamen PEGIDA versammeln. Auch in anderen Städten (glaube Köln, Berlin) sind derartige Demos angekündigt. In Dresden wird schon seit fast drei Monaten mit ständig steigenden Teilnehmerzahlen demonstriert, regelmäßig, jeden Montag.

    Köln hat ja heute deutlich Flagge gezeigt. Nachdem gestern schon angekündigt wurde, daß zur Demozeit am Kölner Dom die Lichter ausgehen, um den Demonstranten "keine Kulisse zu bieten", haben sich in Köln genug Menschen gefunden, die durch eine Gegendemonstration den Pegida-Anhängern den Wind aus den Segeln genommen haben. Chapeau! Ich ziehe den Hut vor den Kölnern.

    Wenn ich mal im TV/Radio O-Ton der Demonstranten höre kommen Schlagworte wie Ausländer, Islam, Medienberichterstattung, Hartz IV, Ukraine/Russland, PkW-Maut bunt durcheinander. Der Name des Vereins (PEGIDA e.V.) ist hingegen ziemlich eindeutig.

    Mir ist es wurscht, womit Leute ihre Teilnahme an den Demos begründen. Wenn jemand an einer, von Pegida initiierten Demo teilnimmt, muß er sich die Absichten von Pegida als eigene Meinung zurechnen lassen. Der Veranstalter und die Öffentlichkeit werden jeden Teilnehmer als Unterstützer dieser Ideen sehen.
    Wer gegen die Zustände in der Ukraine,die Regelungen für Hartz IV oder was auch immer demonstrieren will, dem ist freigestellt, eigene Demos unter eigener Flagge zu starten. Besser wäre das! Bei von Pegida veranstalteten Demos teilzunehmen, dient der eigenen Sache sicher nicht, sondern rückt den Teilnehmer nur in das gleiche, fahlbraune Licht.

    @Kalina: Mir ist nicht klar, warum, Du den Startbeitrag vor deiner Antwort gequotet hast. Antworten zu dessen Fragestellung lieferst Du nicht, ganz im Gegenteil.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Leider sind das nicht alles nur Dresdner.

    Wäre es besser, wenn alle Teilnehmer aus Dresden kämen? Nebenbei bemerkt finden derartige Demonstrationen mittlerweile auch außerhalb Dresdens statt.

    , leider wird mit dieser Aktion der Ruf von Sachsen sehr geschädigt.

    Mir, als deutschem Bürger, ist der Ruf von Sachsen wurscht. Ob Pegida einen Ursprung in Sachsen, Bayern, auf einer friesischen Insel oder wo auch immer hat , hat doch nix damit zu tun, daß damit rechtspopulistisches Gedankengut verbreitet wird. Ich bin kein Fan der Sachsen, sehe aber hier keine regionale Schuld. Wenn überhaupt, dann eine, in jüngster Geschichte zu begründende Anfälligkeit.

    Wenn ich Italien oder die Türkei anschaue und dazu im Vergleich Deutschland, dann muß ich vor der Türkei und den Italienern den Hut ziehen, die täglich mit tausenden und Millionen Flüchtlingen zu tun haben. Für Deutschland, einen der wohlhabendsten Staaten in Europa ist es ein Armutszeugnis so wenig zu tun und endlos zu debattieren. Da kommt doch PEGIDA gerade recht das lenkt ab und man muß sich nicht mit den eigentlichen Probleme herumschlagen.

    Was mich im allgemeinen Stört, die Industrien ationen liefern fleißig Waffen an sämtliche Fraktionen in Kriesengebiete, beispielsweise an die Kurden die gegen die IS kämpfen, an Katar, der die Waffen an die IS liefert, dann Waffen an die Machthaber in Syrien, der die Waffen gegen die IS einsetzen soll, aber die lieber gegen die Rebellen einsetzt und an die Rebellen um wiederum gegen die Regierung in Syrien zu kämpfen. Da liegt eigentlich nur die Geldgier der großen Industrienationen, vor allem der Rüstungsindustrie vor.

    Schaut man sich Afrika an. Dort explodieren die Nahrungsmittelpreise, weil man in reichen Ländern mit Nahrungsmitteln spekuliert und sogar das drei bis fünffache der Jahresernten verspekuliert. Zudem werden immer mehr Nutzflächen für Bioethanol (für Treibstoff) und Methan (für Strom) genutzt - Ernten die wohl erstmal bei den Menschen, die Hunger leiden besser aufgehoben währen als in Ökostrom.

    Was die Flüchtlingspolitik in Deutschland angeht, so sieht das auch aus wie Realsatire. Flüchtlinge werden von einer Stadt in die nächste abgeschoben, weil sie dort niemand haben will. Angeblich weil sie dem Staat viel Geld kosten. Es sind unter den Flüchtlingen aber auch viele gut ausgebildete Leute dabei, die aber während ihres Asylantrages hier nicht arbeiten dürfen. Nur würden die gerne, aber es stehen sprachliche Hürden und lange Barbeitungszeiten des Asylantrages dagegen. Nur aber durch eine bessere Integration auf einen Arbeitsplatz behebt langfristig besser die Sprachprobleme, denn nur so sind die Leute "gezwungen" deutsch zu lernen wenn sie sich mit Kollegen und Chefs unterhalten müssen. Und es gibt sicher Möglichkeiten das zu erleichtern. Und arbeitende Leute kosten dem Staat kein Geld sondern bringen Steuern ein. Aber dem ganzen gegenüber steht die unflexible Bürokratie und endlose Debatten.

    Das sind im Prinzip die Probleme in drei kurzen Abschnitten zusammengefasst und wir in Deutschland verweigern uns Flüchtlingen? Sorry ich bin jetzt auch kein hundertprozentiger Gutmensch. Aber ich denke, daß wir doch auf ein bisschen Wohlstand und Geld verzichten können um irgendwo etwas helfen zu können.

    Was hat das mit der Fragestellung des Threaderstellers zu tun?
    Du machst hier das Gleiche, wie viele Teilnehmer der Demos und vermischst diverse Diskussionsthemen. Pegida hat ein klares Ziel. Du greifst hier x-beliebige Probleme auf und wirfst sie in die Diskussion. Nahrungsmittel, Waffenlieferungen, Flüchtlinge... . Das ist nicht das, was Pegida interessiert und ausmacht. Du lieferst ihnen hier nur Argumente/Themen, die von deren eigentlichen Absichten ablenken.
    Pegida ist fremdenfeindlich, nicht mehr und nicht weniger.
    Andere Probleme, die die Welt bewegen, sollten nicht in die Frage einfließen, ob Pegida eine Existenzberechtigung hat.

    Ja und bei mir in meinem eigenen Haus wohnt eine 5 Köpfige Flüchtlingsfamilie (Ehepaar mit 3 Kindern), dioe Kinder gehen hier zur Schule und die Eltern von denen arbeiten seit ca 5 Monaten im hiesigen Tubenwerk. Die Leben aber seit ca einem Jahr hier.

    Mit dieser Aussage wirst Du sogar bei den Anhängern der Kernthesen von Pegida und bei jedem Rassisten Zustimmung finden. In fast jeder Diskussion mit Leuten, die derartigen Meinungen anhängen, wird sich ein relativierender Satz wie "Alle X sind scheiße, bis auf Y, mit dem ich in der gleichen Schicht arbeite" finden,
    Das ist jetzt kein Vorwurf gegen dich, sondern nur eine Anmerkung.


    c22 schrieb:
    Der Ruf wird dadurch geschädigt, dass sich keiner mit den Leuten auseinandersetzen will. Es ist ein einfaches, sofort von Hetze zu sprechen und das ganze zu verurteilen (aber was anderes ist auch nicht zu erwarten, ist wohl geschichtlich bedingt noch zu früh)

    Das kann ich so nicht akzeptieren!
    Warum soll ich mich mit diesen Leuten auseinandersetzen, die sich unter ein braunes Fähnchen stellen? Sie machen ihren Standpunkt damit doch klar! Ist es an mir/uns, zu beurteilen, ob sie wissen, wem oder was sie sich da anschließen?
    Ich warte nicht das Urteil der Geschichte ab, um zu sagen, Pegida ist rassistisch, fremdenfeindlich und braun angehaucht. Und ich urteile auch dreist, daß jeder, der dort mitmarschiert, entweder gleiches denkt, oder zumindest nichts dagegen hat. Dummheit schützt vor Vereinnahmung nicht. Geschichte lehrt: Wehret den Anfängen.


    Für jeden, der sich mal ein Bild von der Motivation derer machen will, die an den Demos teilnehmen, hier mal ungekürzte Interviews:




    Teil 2:



    Ich denke mal nicht laut darüber nach, warum jemand, der seine Schweine am Galopp und den Kriminellen an seiner Nase erkennt, seinen Beamtenstatus als Polizist aufgibt/verliert und mittlerweile was ganz anderes" macht. :D


    Randbemerkung: Ich komme aus einer Region Deutschlands (Ruhrpott), wo der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Schnitt 20-25% ausmacht und sehe hier weder Islamisierung noch Überfremdung. Ganz im Gegenteil, erlebe ich hier eine erfrischende Vielfalt an Kulturen, die natürlich auch Probleme mit sich bringt, die noch zu lösen sind.

    In Dresden hat es, wenn ich nicht falsch recherchiert habe, nur 8-9%.

    Diesen übersteigerten Fremdenhass, wie man ihn im Osten der Republik wahrnimmt, muß man wohl der staatlich verordneten, übertriebenen Fremdenfreundlichkeit zu Zeiten der DDR zuschreiben. Das ist aber schon seit 25 Jahren Geschichte, also als Ausrede heute sicher nicht mehr akzeptabel.


    Nachtrag:

    Die Berichte über die heutigen Demos in Köln,Berlin und Dresden stimmen mich optimistisch.
    - Berlin: 400 "Bergida"-Anhänger gegen 6000 Gegendemonstranten. (Quelle Tagesspiegel)
    - Köln: Tausende kamen und verhinderten, dass einige Hundert "Pegida"-Anhänger durch Köln ziehen. [quelle WDR]
    - Dresden: VW stellte in Dresden die Beleuchtung ab (Quelle Die Zeit)

    Ich ziehe meinen Hut!



    Beitrag zuletzt geändert: 6.1.2015 2:16:46 von fatfreddy
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    @ kalinawalsjakoff
    Du sprichst mir aus der Seele. Endlich mal jemand, der wie ich glaubt, dass, das Boot noch lange NICHT voll ist. Es ist komisch, oftmals sind es diejenigen, die nichts für das Gemeinwohl tun, die sich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen stellen. Gerade wir Deutschen sollten da unsere Arme offener ausstrecken.

    Ich bin Jahrgang 1949. Ich kam in einer Zeit zur Welt, in der die Flüchtlinge nur so nach Westdeutschland strömten. Sie kamen aus Ostpreußen und Schlesien, sie kamen aus dem Sudentenland und bis 1961 kamen etwa drei Millionen Flüchtlinge aus der damaligen Ostzone zu uns in den Westen. Niemand ist verhungert, obwohl es auch in Westdeutschland an allem mangelte.

    Und heute? Heute ist Deutschland eines der reichsten Länder der Erde. Nur abgeben oder teilen will niemand mehr.
    Ich habe dazu auf meinem Blog meinen Wunschzettel an das neue Jahr 2015 geschrieben:
    http://www.schwiebert.lima-city.de/willkommen-jahr-2015/

    Beitrag zuletzt geändert: 6.1.2015 2:15:58 von schwiebert
  11. fatfreddy

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    schwiebert schrieb:
    Ich bin Jahrgang 1949. Ich kam in einer Zeit zur Welt, in der die Flüchtlinge nur so nach Westdeutschland strömten. Sie kamen aus Ostpreußen und Schlesien, sie kamen aus dem Sudentenland und bis 1961 kamen etwa drei Millionen Flüchtlinge aus der damaligen Ostzone zu uns in den Westen. Niemand ist verhungert, obwohl es auch in Westdeutschland an allem mangelte.

    Ist das wirklich vergleichbar? Ich bin Baujahr 62 und die Hälfte meiner Familie besteht aus Vertriebenen.
    Es waren damals grundlegend andere Voraussetzungen. Überfremdung und befürchtete Islamisierung waren kein Thema. Einheimische und Flüchtlinge hatten einen ähnlichen kulturellen, soziologischen und religiösen Background. Man konnte nachvollziehen, was die Ankömmlinge antrieb. Zudem, da hast Du recht, hatte man eben selbst nicht viel zu vergeben. So war das Argument des Schmarotzertums auch nicht gegeben.
    Beide Seiten waren sich ihrer Beteiligung an den Gründen der Existenz der Vertriebenen bewußt.


    Das Boot ist noch lange nicht voll. Das sehe ich genau so. Wenn ich mir die Zahlen der Flüchtlinge anschaue, die, ein vergleichbar armes Land wie Ägypten aufnimmt und diese mit deutschen Statistiken vergleiche, werde ich nachdenklich.

    Aber, und das ist der entscheidende Haken an deiner Argumentation. Pegida geht es nicht um Notstände in der Welt, nicht um Flüchtlinge oder was auch immer. Pegida argumentiert rassistisch und nationalistisch! Allein die Art und Weise, wie der Begriff des Abendlandes eingesetzt wird, sollte die Alarmglocken klingeln lassen. Es ist nicht die klassische griechisch/römische), geographische Definition des West-Ost-Unterschiedes, sondern die bedenkliche Bedeutung, die Oswald Spengler, basierend auf der romantischen Bedeutung der romanisch-germanistischen Kultur, propagiert hat und die von den braunen Horden weiter pervertiert wurde.

  12. karpfen

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    Die "Anführer" der Pegida-Bewegung haben sehr bedenkliche "Argumentationen", deshalb distanzieren sich auch inzwischen immer mehr Menschen von dieser Bewegung.

    Was mir aber mal wieder negativ auffällt ist, dass die Politiker diese gesamten Menschen einfach mal wieder in eine rassistische Ecke drängen, anstatt gewisse Bedenken unserer Bevölkerung einfach mal ernst zunehmen.

    Eigentlich dachte ich mal, wer sich gegen eine Burka äußert wird hier nicht mehr gleich als Rassist beschimpft, aber inzwischen ist es in DE mal wieder so.

    Da hat selbst ein Teil der Kirche inzwischen eher verstanden, dass man gewisse Anliegen und Sorgen in der Bevölkerung ernst nehmen sollte und mit den Leuten sprechen muss, anstatt sie im Gesamten in eine Rassistenecke zu stellen und zu steinigen.

    Wie gesagt, ein Großteil der Bewegung hat genau diesen Hintergedanken, aber weshalb so einige Menschen da mitlaufen hat einen Hintergrund, welcher von der Politik nicht ernst genommen wird. Dies sind, meiner Meinung nach auch die Gründe, weshalb es ab und an zu solchen Bewegungen kommt, weshalb auch z.B. die AfD entstanden ist, sowie die Piraten. Die etablierten Parteien schaffen es einfach nicht, oder wollen es bislang vielleicht auch nicht, gewisse Themen anzufassen.

    Das "Abendland" ist erst dann in Gefahr, wenn diese Menschen immer mehr Zulauf bekommen, weil niemand da sinnig gegensteuert (siehe Europa um 1940, wann gab es eine größere Bedrohung für diese Regionen als da?). Von den Flüchtlingen selbst, so meine Erfahrung, geht die kleinste Gefahr aus :-)

    Beitrag zuletzt geändert: 6.1.2015 8:38:01 von karpfen
  13. hbss

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    Leider ist das nicht neu. Denn schau mal in ein Geschichtsbuch. Allein das Stichwort
    Rostock
    müsste Gänsehaut erzeugen.

    Was wird sein
    wenn in 50 Städten demonstriert wird?
  14. kigollogik

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    c22 schrieb:
    Der Ruf wird dadurch geschädigt, dass sich keiner mit den Leuten auseinandersetzen will. Es ist ein einfaches, sofort von Hetze zu sprechen und das ganze zu verurteilen (aber was anderes ist auch nicht zu erwarten, ist wohl geschichtlich bedingt noch zu früh)


    Das ist doch Blödsinn. Eine wirkliche Auseinandersetzung von Leuten, die nicht als PEGIDA-Anhänger zählen mit denen, die dort mitdemonstrieren ist doch von Seiten der Organisation her gar nicht gewünscht.
    Wieso werden Ordner der PEGIDA-Bewegung dazu angehalten Leute, die gerae Interviews geben, genau davon abzuhalten. Wieso dürfen sie nicht in einem Interview, welches nicht geschnitten wird, ihre Meinung nicht kundtun?
    Wie in den hier von fatfreddy verlinkten Videos gut zu sehen, haben nun einmal einige der Menschen dort ein etwas verschobenes Meinungsbild und geben ganz naiv das wider, was sie einfach irgendwo aufschnappen, ohne sich überhaupt damit auseinander zu setzen.
    Wenn man einfach alles von irgendwelchen Verschwörungsseiten glaubt, dann kommen Aussagen zustande, wie
    "70-80% der westlichen Städte bestehen aus Ausländern."
    Mal davon abgesehen, das Ausländer nicht hier wohnen, sondern im Ausland, wie es der Name schon sagt, aber egal...

    Ich sehe hier keine Gefahr für das Abendland. Selbst die PEGIDA-Bewegung sehe ich nicht als Gefahr. Wenn man die Bilder sieht, sind es vorzugsweise Männer über 50, die dort mitmaschieren. PEGIDA hat nur in Dresden erfolg, wieso?

    Ich finde es einfach schade, das immer noch solch ein Grenzdenken herrscht. "Mein Land"...nein, "Unser Land".

    c22 schrieb:
    Kann man dazu überhaupt etwas sagen ohne das Gutmenschen und politisch korrekte dazwischen gretschen? Ich glaube kaum.

    Na, ist doch schön, wenn der große Teil der Bevölkerung eher "Gutmensch" als "Bösmensch" ist.
    Ehrlich, natürlich kann man seine Meinung äußern. Aber in Diskussionen mit PEGIDA-Befürwortern haben diese, wie ich es bisher mitbekam immer Dinge als Fakten dargestellt, die einfach wiederlegt werden konnten. Hat man dann eigene Argumente mit Quellen hervorgebracht wurde das Thema gewechselt oder die Quelle zählt einfach zur "Lügenpresse". Das Gegenargument für alle bewiesenen Fakten.
    "Lügenpresse" - die meisten derer, die das verwenden, kennen ja nicht einmal die historische Entwicklung des Wortes.



    hbss schrieb:
    Was wird sein
    wenn in 50 Städten demonstriert wird?

    Es sind mittlerweile schon sehr viele Städte in denen demonstriert wird. Aber die Anhängerzahlen sind einfach verschwindet gering. Die Gegendemos blockieren auch in allen Städten außer Dresden die "Abendlandschützer".

    Beitrag zuletzt geändert: 6.1.2015 13:50:41 von kigollogik
  15. kalinawalsjakoff

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    johanneskirchgemeinde schrieb:
    kalinawalsjakoff schrieb:
    Sorry bei dem was in meiner Verwandtschaft, die aktiv bei PEGIDA mitmachen, gesprochen wird, geht das schon recht deutlich in den braunen Sumpf. Wenn man so Kommentare hört wie "In 5 Jahren werden Ausländer bei uns vor der Tür stehen und einfach bei uns wohnen wollen weil wire soviel platz hätten" oder "Die Moslems kommen nicht ins Haus, weil die ihren Wohnraum mit ner Ziegenherde teilen" dann sehe ich darin eher ausländerfeindliche Parolen und Hetze. Sorry, ich kann da nicht über meinen Schatten springen und kann nur mit den Kopf schütteln, denn die meisten die das sagen glauben das auch noch selbst und sind zu keiner sachlicnen Diskussion bereit.
    Woher sollen sie es auch bei den paar Migranten in Sachsen besser wissen? Da hält man anscheinend auch Märchen für wahr. Dann müssen auch sicherheitshalber Meldungen des Postillon dementiert werden, weil sie sonst ernst genommen werden. Andererseits erklärt man alles zur Lüge, was nicht ins Weltbild passt. Und je nach sozialer Lage freut man sich, wenn man jemanden gefunden hat, auf den man herabblicken kann.


    Und genau diese Argumentation ist es, die mich stört. Da gehen in Dresden 20000 Leute auf die Straße, nur weil die im Endeffekt rassistisch eingestellt wird und durch die Medien wird das Thema PEGIDA hochgepusht so daß die Bevölkerung des restlichen Deutschland denkt "Woher sollen die das besser wissen die paar Sachsen.... Sind doch eh alle braun eingestellt". Solche Vewrallgemeinerungen kotzen mich prinzipiell an, verziehung für diese Wortwahl. Und diese 20000 Leute die für PEGIDA auf die Straßen gehen, sind nicht mal alles Sachsen. Da marschieren Hooligans aus dem Ruhrpott mit, Neo-Nazis aus Bayern und Badenwürttemberg und Leute aus Thüringen und Brandeburg, die Angst vor der Islamisierung haben.

    Es sind nicht alles nur Sachsen die da mit marschieren. Ich war vor Weihnachten selbst in Dresden im Zuge einer Kundgebung gegen PEGIDA und habe danach die Massen aln Leuten gesehen (von beiden Parteien) die dann zu den Taxis und zum Bahnhof gestzrömt sind um wieder nach Hause zu fahren.

    PEGIDA schädigt den Ruf von Sachsen und die Medien tun ihren Teil dazu. Man hört leider nix von den anderen Pegida-Bewegungen in München, Stuttgart, Bonn und so weiter.... da kommt nichts in den Nachrichten obwohl dort auch gegen Flüchtlinge demonstriert wird, es ist immer nur Sachsen in den Nachrichten.

    Und glaubt mir, ich habe mich genug mit diesem Thema auseinandergesetzt, zumal ich eine syrische Flüchtlingsfamilie im Haus zur Miete wohnen habe und meine Verwandschaft auch zum größten Teil aus Heuchlern besteht. Wieso Heuchler? Die meisten bezeichnen sich als sehr kirchlich/christlich/religiös, rennen jeden Sonntag in die Kirche zum Gottesdienst, auch mal öfter wenn denn zu Feiertagen mehrere solche Veranstaltungen in der Kirche gehalten werden, zu jedem Bibelkreis und dem ganzen Blah was die Kirche noch so unter der Woche veranstaltet wo Nächstenliebe und Hilfe gegen die Not gepredigt wird. Es wird für irgendwelche Flutopfer auf der anderen Seite der Welt gespendet und... und... und... Dann werden allerdings Bibelstellen herausgesucht, die man gegen die Flüchtlinge inmterpretieren kann.

    Und glaubt mir, ich halte meine Meinung nicht zurück, auch wenn ich einigen Leuten, inklusive meiner Verwandschaft auf den Schlips trete. Davon sterbe ich nicht an Herzdrücken. So bin ich mal bei einer recht ausländerfeindlichen Diskussion im Rahmen eines Familiennachmittags aufgestanden, habe mich provokativ mit dem Hitlergruß verabschiedet und bin verschwunden, worauf hin alle ersteinmal recht sprachlos da saßen und später einige aus diesem Kreis auf der Straße wissen wollten, was ich denen unterstellen wollte.

    Beitrag zuletzt geändert: 6.1.2015 13:33:40 von kalinawalsjakoff
  16. kigollogik

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    kalinawalsjakoff schrieb:
    . Da marschieren Hooligans aus dem Ruhrpott mit, Neo-Nazis aus Bayern und Badenwürttemberg und Leute aus Thüringen und Brandeburg, die Angst vor der Islamisierung haben.

    Natürlich gibt es die. Aber der große Teil kommt nun einmal aus der nahen Umgebung.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Es sind nicht alles nur Sachsen die da mit marschieren. Ich war vor Weihnachten selbst in Dresden im Zuge einer Kundgebung gegen PEGIDA und habe danach die Massen aln Leuten gesehen (von beiden Parteien) die dann zu den Taxis und zum Bahnhof gestzrömt sind um wieder nach Hause zu fahren.

    Aber das ist ja kein Beleg dafür, das sie nicht aus Sachsen kommen, Ich glaube, kaum, das gerade die, die in Taxen steigen, große Strecken damit zurck legen. Wenn man nicht gerade in der unmittelbaren Umgebung wohnt muss man ja irgendein öffentliches Verkehrsmittel nutzen. Parkplätze wird es wohl kaum in der Dresdner Innenstadt in diesem Ausmaß geben.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    PEGIDA schädigt den Ruf von Sachsen und die Medien tun ihren Teil dazu. Man hört leider nix von den anderen Pegida-Bewegungen in München, Stuttgart, Bonn und so weiter.... da kommt nichts in den Nachrichten obwohl dort auch gegen Flüchtlinge demonstriert wird, es ist immer nur Sachsen in den Nachrichten.

    Sehe ich nicht so. Gestern wurde genau so aus anderen Städten berichtet. Dresden ist jedoch die einzige Stadt, die eine solch große Anzahl an Anhängern verzeichnet und auch die einzige Stadt in Deutschland, bei der die Gegendemonstranten - hoffentlich nicht mehr lange - noch in der Unterzahl sind.
    Auch find eich, das der Ruf von Sachsen nicht geschädigt wird. Also, ich meine, ich selbst komme nicht aus Sachsen, aber nur weil dort nun Leute gegen etwas demonstrieren, was ich einfach nicht befürworten kann, finde ich doch nicht das Bundesland, bzw. die dortigen Menschen schlecht etc.
    Ich denke viel eher, dass das nur eine Angst ist. Ich würde vielleicht auch so denken, weiß ich aber jetzt nicht. Jedoch denke ich nicht, dass das große Auswirkungen auf das Bundesland hat.
  17. kalinawalsjakoff

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    Du siehst leider nicht alles. Seit der Sache mit dem NSU-Trio hat Sachsen den Ruf "braun" zu sein weg. Dann kam der Jugendpfarrer, der Kundfgebungen und Aufmärsche gegen Nazis organisiert und begleitet hat, der jetzt in Sachsen eben wegen seinen Engagement gegen Nazis wegen Landfriedenbruch und diverser anderer angeblicher vergehren zu Schadensersatz und Bußgeld verurteilt wurde. In Türingen ist der Pfarrer eben wegen diesen Engagement ausgezeichnet wurden, hierzulande wird er angeklagt und verurteilt. Und jetzt die Pegida? Dann frage ich mich, woher denn dann der Ruf nach dem Braunen Sumpf herkommt?
  18. Autor dieses Themas

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    hbss schrieb:
    Leider ist das nicht neu. Denn schau mal in ein Geschichtsbuch. Allein das Stichwort
    Rostock
    müsste Gänsehaut erzeugen.

    Was wird sein
    wenn in 50 Städten demonstriert wird?


    Naja, es gab in den frühen 1990er ja nicht nur die Ausschreitungen in Rostock, sondern ganz ähnliche (im weitesten Sinne) Vorfälle auch in Hoyerswerda, Mölln und Solingen (das nebenbei auch als Randbemerkung zum Ostdeutschland).

    Genau im zeitlichen Umfeld dieser Anschläge verschärfte die damalige Bundesregierung die Asylgesetzgebung. Ich habe daher die Vermutung, dass auch die PEGIDA-Bewegung zu politischen Reaktionen in einem ähnlichen Sinn führen wird.
  19. johanneskirchgemeinde

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    kalinawalsjakoff schrieb:
    Da gehen in Dresden 20000 Leute auf die Straße, nur weil die im Endeffekt rassistisch eingestellt wird und durch die Medien wird das Thema PEGIDA hochgepusht so daß die Bevölkerung des restlichen Deutschland denkt "Woher sollen die das besser wissen die paar Sachsen.... Sind doch eh alle braun eingestellt".
    So meinte ich das überhaupt nicht. Meine Vermutung ist, dass die Fremdenfeindlichkeit tendenziell dort besonders hoch ist, wo der Ausländeranteil (bzw. der Anteil derer, die irgendwie anders aussehen) besonders niedrig ist. Einfach weil die Menschen Angst vor dem Unbekannten haben. Sie haben keine Erfahrungen mit Ausländern, also halten sie sich an Vorurteile und glauben denen, die am lautesten erzählen, dass sie die Wahrheit kennen. Und in Sachsen gibt es nunmal relativ wenige Ausländer.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Es sind nicht alles nur Sachsen die da mit marschieren. Ich war vor Weihnachten selbst in Dresden im Zuge einer Kundgebung gegen PEGIDA und habe danach die Massen aln Leuten gesehen (von beiden Parteien) die dann zu den Taxis und zum Bahnhof gestzrömt sind um wieder nach Hause zu fahren.
    Es sind zumindest nicht alles Dresdner. Die haben gestern alles vollgeparkt und Straßen bei der Parkplatzsuche blockiert, schlimmer als wenn Dynamo spielt (die Fußballfans haben wahrscheinlich mehr Übung). Ich habe aber nicht extra auf die Kennzeichen geachtet, nur ein Auto mit bautzner Kennzeichen ist mir aufgefallen.


    kalinawalsjakoff schrieb:
    Seit der Sache mit dem NSU-Trio hat Sachsen den Ruf "braun" zu sein weg.
    Schon vorher, leider war die NPD jahrelang im Landtag (jetzt von der AfD abgelöst). Und zum 13. Februar haben sich die braunen Horden auch jahrelang in Dresden getroffen, was von den Medien gern aufgegriffen wurde (meiner Meinung nach hätten die Medien das nicht so aufbauschen sollen, dann hätte sich das totgelaufen).

    kalinawalsjakoff schrieb:
    In Türingen ist der Pfarrer eben wegen diesen Engagement ausgezeichnet wurden, hierzulande wird er angeklagt und verurteilt.
    Der Verdacht einer Rechtslastigkeit der sächsischen Justiz drängt sich auf. Es ist ja nicht nur Pfarrer König (wenigstens hat er seinen Lauti wieder), es wurde und wird ja auch gegen andere ermittelt (u.a. aktuell den Ministerpräsidenten von Thüringen).


    mein-wunschname schrieb:
    Naja, es gab in den frühen 1990er ja nicht nur die Ausschreitungen in Rostock, sondern ganz ähnliche (im weitesten Sinne) Vorfälle auch in Hoyerswerda, Mölln und Solingen (das nebenbei auch als Randbemerkung zum Ostdeutschland).
    Mit Hoyerswerda wären wir wieder in Sachsen. Ich gebe Dir aber recht, dass Fremdenfeindlichkeit kein rein ostdeutsches Problem war und ist. Ich habe trotzdem die Befürchtung, dass durch den momentanen Erfolg von PEGIDA die Beliebtheit Dresdens und Sachsens in Wirtschaft und Tourismus - zumindest kurzzeitig - leidet.
  20. gydinfag1415

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    gydinfag1415 hat kostenlosen Webspace.

    PEGIDA ist schon ein komisches Bündnis. Rassisten neben normalen Bürgern, eine grauenvolle Vorstellung. Und wenn man sich deren islamfeindliche und rassistischen Forderungen anschaut, da läuft es mir kalt den Rücken herunter. Vor allem, weil deren Argumente total sinnlos sind. In Deutschland leben je nach Statistik 2-6% Muslime, da von einer Islamisierung zu reden, ist abenteuerlich. Die meisten Leute können ja nicht einmal Muslime und Islamisten auseinander halten. Grade nach dem Anschlag in Paris ist die Hetze wieder groß und bekannte Rassisten wie Elsässer, Sarazin und co. gießen noch einmal Öl ins Feuer. Ich halte die Reaktion der Politik für eindeutig falsch, CDU/CSU,AFD und NPD (war ja zu erwarten) springen mit auf und gehen auf Wählerfang. Aber so ist das in der deutschen Politik. Wenn es um Kohle oder Wähler geht, ist jeder Anstand dahin und das eigene Wohl steht im Fordergrund. Ich kann die Wut der Bürger zwar in einigen Teilen verstehen, aber die PEGIDA-Anhänger schieben die Schuld eindeutig auf die Falschen. Schuld an Armut etc. sind nicht Asylanten, sondern korrupte Politiker, die nicht ihrer Aufgabe nachgehen, sondern nur das eigene Wohl im Blick haben. Also: Lasst die rassistische Hetze sein und demonstriert gegen die, die wirklich an euren Problemen schuld sind.

    Asylanten können nichts für ihre Situation. Darum ist und bleibt für mich bestehen: KEIN MENSCH IST ILLEGAL!
  21. frank1960sep

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    frank1960sep hat kostenlosen Webspace.

    Hallo liebe Freunde,
    es ist schon erstaunlich, wie weit sich diese Thema schon in die Gesellschaft "gefressen" hat. Ich bin nun Dresdner, und kein Pegida- Anhänger, aber auch kein Gegner.
    Ich hab da meine ganz eigene Sicht der Dinge, die offensichtlich auch von einigen Wissenschaftlern, ähnlich gesehen wird.
    Die Leute, welche ich kenne, sind keine Rechten ( dann würde ich sie auch nicht kennen, weil ich extrem was gegen Nazis habe), haben nichts direktes gegen Ausländer, nein sogar Verständnis und Mitgefühl für die Flüchtlinge. Wieso dann da mitlaufen??
    Meine Meinung dazu: Hierzulande, und genau so auch im "WEsten", hat es in den letzen Jahren einen erheblichen Abbau im Sozialen Bereich gegeben. Agenta 2010, Wohnungen werden knapp, Gewerkschaften werden kriminalisiert, Renten abgesenkt, und, und, und.
    Zunehmend ist auch die Mitte der Gesellschaft verunsichert und massiv unzufrieden.
    Nun bricht sich diese Unzufriedenheit unkontrolliert Bahn. Die Stimmung in meinem Umfeld ist zu vergleichen mit der kurz vor der Wende,
    Hier im Osten wurde der Billiglohnsektor besonders hart ausgebaut, und dazu gibt es hier in den Betrieben kaum Arbeitnehmer-Vertretungen, wie Personalräte oder sonstiges. Und Gewerkschaften schon gleich garnicht. Also fühlen sich die Leute rundrum abgehangen. Und um das Fass zum Überlaufen zu bringen, werden sie als Nazis verunglimpft, dazu noch leider Falschmeldungen der Presse...., im Grunde läuft alles, aber auch alles richtig blöd, damit immer mehr dazu kommen. Zudem haben die Sachsen gelernt Revolution zu machen, und zwar friedlich und mit Erfolg. Bei der 89 war ich mit dabei.
    Das mal als kleine Einschätzung von einem der nicht mit dabei, aber ganz nahe dran ist.
    Allen ein friedvolles neues Jahr, und mir sind alle, alle friedlichen Menschen in Dresden willkommen, egal ob als Kriegsflüchtling, Wirtschaftsflüchtling, Tourist, ...
    Wir sind doch vor 25 Jahren auch aufgenommen worden :wink::wink:
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