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Qualm der Wut – Alles nur Ohnmacht ?

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  1. Autor dieses Themas

    tacheles

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    tacheles hat kostenlosen Webspace.

    Man glaubt es fast nicht. Die Macht des Kapitals regiert weiterhin Frau Merkel und alle anderen Staatslenker in Europa.Offensichtlich ist aus jenen die Luft raus. Etwas zu verändern. Diese Parole gab man noch vor einiger Zeit aus: Verändern, keine Boni, keine Gigantomanie in Sachen Vorstandsgehälter … Die Finanzarchitektur wollte man weitgehend unter Kontrolle bringen. Das wollte man ändern. Das war vor ein paar Monaten. Nix is…und wird nix werden.

    Heute ist da nicht mehr viel aus Brüssel oder gar aus Berlin zu vernehmen. Es fehlt gar der Druck, der notwendig wäre, um die Oligarchen des Kapitals in Schranken zu weisen. Stattdessen gehen die Gigareichen auf Millionärs-messen , wie kürzlich auf die in Amsterdam, und kaufen sich Stereoanlagen für eine Million Euro. Oder man legt sich für den Fuhrpark einen 1000 PS Bugatti zu.

    Alles nur Neid ? Nein. Die sind so reich, weil andere Menschen kaum das Nötigste zum Überleben haben. Die bluten kräftig für die Reichen, die die Gewinne aus kriminellen Portfolios rechtzeitig auf Steueroasen geparkt haben.Gewinne sind weiterhin Privatsache, für Verluste sind die zuständig, denen man fortwährend die Leistungen kürzt.

    Was geht da ab – in Berlin und überhaupt in Europa ?

    Nichts.

    Man wartet ab, bis sich der schwelende Qualm der Wut im Volk verzogen hat.

    Jede Wette – Die Mehrwertsteuer auf 25% kommt. Sie wird kommen 2011 !

    * Die Auslagerung von Milliarden-Risiken aus den Bankbilanzen in Zweckgesellschaften, Verhängnis der damit desaströs gescheiterten Landesbanken, ist nicht untersagt.
    * Es wird diskutiert, geprüft, begutachtet. Die Lobbyisten der Finanzwelt leisten in Berlin, London und Paris gute Arbeit. Nichts wird sich ändern. Da muß man durch. Wenigstens bis zur Bundestagswahl im Sebtember. Danach hat das Volk eh nichts mehr zu sagen, weil das Pulver verschossen.
    * Alle guten Vorsätze wirft man über Bord. Laßt Korruption grüßen ? Sind immerhin 1200 Lobbyisten allein in Berlin unterwegs. In Brüssel geben sich rund 15000 von dieser dreckigen Bagage gegnseitig die Klinken in die Hände.
    * Die gespaltene deutsche Bankenaufsicht ist nicht zu einer einzigen starken Behörde fusioniert. Eine europäische Aufsicht für international tätige Banken gibt es nicht.
    * Die amerikanischen Ratingagenturen, die Schrottpapiere mit der Traumnote AAA als bombensicher testiert hatten, haben ihr Monopol behalten. Man will sie beaufsichtigen. Aber eine europäische Ratingagentur ist nicht in Sicht.
    * Der Staat kennt die Risiken in den Bilanzen immer noch nicht.
    * Fusion der Landesbanken ? Vertagt.
    * Der Vertrag von Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank und unverdrossener Propagandist der 25-Prozent-Rendite, ist bis 2013 verlängert. Er verdient wieder prächtig. Mit Anleihen, die der Staat aufnehmen muss, um die von den Banken angerichteten Schäden zu beheben. Die Verluste der Steuerzahler sind deren Gewinn.
    * Das Imperium hat sich behauptet. Die Politik scheut die Machtfrage. Knickt ein.
    * Sie repariert, konferiert und appelliert. Hält schöne Reden auf Parteitagen und läßt Deutschland ins Messer der Gigareichen laufen.

    Derweil wächst das Elend in der Welt. Nun auch in Deutschland. Und auch anderswo in Europa.Für die wichtigsten Aufgaben ist kein Geld mehr da: Bildung und Beseitigung der Armut. Gesundheit nur für Reiche.

    Dahinvegetieren heißt das für Millionen. Geistige Verwahrlosung.

    Auf anderen Kontinenten verhungert man schlicht und geräuschlos. Bald auch in Deutschland. Oder hungert man schon, weil man mit dem Pissquantum, was die Gesellschaft den Armen zugesteht, einfach nicht auskommen kann ?

    All das darf einfach nicht sein ! Wo sind die, die die Werte und ihre Rückkehr fordern ? Wie sich organisieren, damit die Politik endlich sich um die Sorgen der Bürger kümmert, und nicht um die Sorgen der Reichen ?

    Sind denn Millionen von Betroffenen in die freiwillige Ohnmacht gestürzt ?

    Oder in die innere Emigration? Oder Resignation? Oder alles zusammen ?

    FG , Dirk

    EDIT by René: Quelle: http://suboptimales.wordpress.com/2009/06/19/wut/, tacheles ist der Author

    Beitrag zuletzt geändert: 12.1.2010 13:47:43 von reneherget
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  3. Ich persönlich glaube nicht, dass die Politik (sei es nun mit Gesetzen oder sonst wie) irgendwas am Verhalten der Wirtschaft und deren Manager verändern kann. Dies ist kein wirtschaftliches Problem, sondern ein moralisches. Wer will schon gerne auf Reichtum verzichten? Niemand. Wenn man einmal mehr als genug Geld hat, kann man sich ein Leben ohne dieses kaum mehr vorstellen. Niemand würde gerne freiwillig unter seinen Möglichkeiten bleiben oder gar einen Rückschritt von bisher erreichtem machen. Der erste Manager aus der Wirtschaft, der das macht, wird mein großes Vorbild!
  4. Die Politik ist mit das Stärkste (Äußere) Mittel um die Wirtschaft zu beeinflussen,
    da gibt es zum Beispiel den Ausdruck "Wirtschaftspolitik" man kann den Kauf durch Zahlungen der
    Staatskasse von Bürgern künstlich verstärken wie Beispielsweise die Abwrackprämie...
    Oder auch durch die erhebung von Steuern drosseln, nur wann man was machen sollte ist
    unseren Politikern, glaube ich, noch nicht so ganz bewusst. :-)
  5. Diese Parole gab man noch vor einiger Zeit aus: Verändern, keine Boni, keine Gigantomanie in Sachen Vorstandsgehälter ? Die Finanzarchitektur wollte man weitgehend unter Kontrolle bringen. Das wollte man ändern. Das war vor ein paar Monaten. Nix is?und wird nix werden.

    Meiner Meinung nach, liegt auch insbesondere die Immobilien- und die daraus resultierende Finanzkrise, nicht an mangelnder Kontrolle. Im Gegenteil. Gerade weil der Staat für Bankenverluste aufkommt und die US-Regierungen seit Clinton die Immobilienblase aufgebläht haben, kam es zu der Krise.

    Der Staat hat durch sein versagen die Krise ausgelöst. Aber nicht, wie uns viele weismachen wollen, durch Unterlassen, sondern durch aktives Handeln und Versprechungen.


    Stattdessen gehen die Gigareichen auf Millionärs-messen , wie kürzlich auf die in Amsterdam, und kaufen sich Stereoanlagen für eine Million Euro. Oder man legt sich für den Fuhrpark einen 1000 PS Bugatti zu.

    Wer durch einen rechtmäßigen Vertrag sich diese Güter leisten kann, hat auch das Recht diese zu erwerben. Hier sehe ich überhaupt kein Problem. Ob man sie benötigt ist eine andere Frage, die aber niemals pauschal (und schon gar nicht von der Politik oder einer wie auch immer gearteten Mehrheit) beantwortet werden darf!.


    Die sind so reich, weil andere Menschen kaum das Nötigste zum Überleben haben.

    Das ist ein beliebter logischer Fehlschluss, der von der Annahme ausgeht, es gebe eine begrenzte Menge an Wohlstand, die es zu verteilen gelte. Sicherlich kann Wohlstand nicht ins Unendliche wachsen, schon weil die Erde nur über begrenzte Ressourcen verfügt.
    Aber genaugenommen hieße das, wenn diejenigen, die "kaum das Nötigste zum Überleben haben", aus sich selbst heraus ihre Situation verbesserten, einen Brunnen bauten zum Beispiel, dann würden die "Gigareichen" ein Teil ihres Reichtums und Wohlstandes verlieren.
    Zum Abschluss meiner Reductio ad absurdum Deiner zitierten These sei noch erwähnt, dass ein Handel, also ein Austausch von Eigentum (im weiteren Sinne) nur, und nur dann, zu Stande kommt, wenn er auf gegenseitigem, freiwilligem Einverständnis beruht.

    Gewinne sind weiterhin Privatsache, für Verluste sind die zuständig, denen man fortwährend die Leistungen kürzt.

    Hier stimme ich Dir zu, insofern als dass es eine unerlaubte Intervention des Staates ist, Verluste zu "verstaatlichen". Zahlen müssen das aber nicht jene, "denen man fortwährend die Leistungen kürzt" (die zahlen i.d.R. keine Steuern), sondern die hart arbeitende Bevölkerung, die diese Verluste mit ihrem Steuergeld bezahlen muss. Über sozialstaatliche Leistungen will ich hier nicht diskutieren. Das geschieht gerade in anderen Themen in diesem Forum.

    Jede Wette ? Die Mehrwertsteuer auf 25% kommt. Sie wird kommen 2011 !

    Der von den Linken (d.h. Linke, Grüne, SPD, CDU/CSU und auch große Teile der FDP) herbeigebetete keynesianistische Interventionsstaat wird da keine andere Möglichkeit haben. Und die Unionsparteien blockieren ja nicht ohne Grund (wenn auch zu Unrecht) die Steuerpläne der FDP.


    * Die Auslagerung von Milliarden-Risiken aus den Bankbilanzen in Zweckgesellschaften, Verhängnis der damit desaströs gescheiterten Landesbanken, ist nicht untersagt.

    Diese Geschäftspraxis kann ja durchaus beibehalten werden. Der Staat darf dafür aber keine Bürgschaften übernehmen. Dann wissen die Kunden woran sie sind und können eine andere Bank wählen.


    * Die gespaltene deutsche Bankenaufsicht ist nicht zu einer einzigen starken Behörde fusioniert. Eine europäische Aufsicht für international tätige Banken gibt es nicht.

    Ich halte allgemein nicht viel von einer Bankenaufsicht, will aber hier bemerken, dass sich die FDP seit eh und je für eine einheitliche Bankaufsicht eingesetzt hat, aber sowohl von Rot-Grün und der Großen Koalition abgewiesen wurde.


    * Die amerikanischen Ratingagenturen, die Schrottpapiere mit der Traumnote AAA als bombensicher testiert hatten, haben ihr Monopol behalten. Man will sie beaufsichtigen. Aber eine europäische Ratingagentur ist nicht in Sicht.

    Dies war der US-Regierung offenkundig. Weiterhin ist jeder für seine Handlung selbst verantwortlich. Wenn ich Dir sage, ich bewerte diese Klippe als ungefährlich, solltest Du in Anbetracht der natürlichen Beschaffenheit einer Klippe und aus der Natur des Umstandes des Hinunterstürzens von selbiger wenigstens eine zweite Meinung einholen, bevor Du Dich doch entschließt, Dich hinunterzustürzen.


    Für die wichtigsten Aufgaben ist kein Geld mehr da: Bildung und Beseitigung der Armut. Gesundheit nur für Reiche.

    Ich bestreite aufs Schärfste, dass Bildung eine staatliche Aufgabe ist. Was ist Armut? Nach allgemeiner Auffassung, wenn das Einkommen unter einem bestimmten Prozentsatz des Durchschnittseinkommens liegt. Das ist eine praktische Einrichtung, denn man muss kein Mathematiker sein, um zu erkennen, dass so Armut immanent gemacht wird. Dennoch wird das Armutsargument nur allzu häufig und der "Kampf gegen Armut" noch häufiger gebraucht. Das halte ich für gefährlich.


    Dahinvegetieren heißt das für Millionen. Geistige Verwahrlosung.

    Ja, gibt es denn keine öffentlichen Bibliotheken mehr? Oder Buchläden? Ich kann natürlich den ganzen Tag fernsehen und mich beschweren, dass ich verblöde. Aber gegen geistige Verwahrlosung ist nicht der Staat in der Verantwortung, sondern jeder Einzelne für sich selbst!


    Bald auch in Deutschland. Oder hungert man schon, weil man mit dem Pissquantum, was die Gesellschaft den Armen zugesteht, einfach nicht auskommen kann ?

    "Was Du nicht allein vermagst, dazu verbünde Dich mit anderen." - B. Brecht

    Wenn man sich nicht selbst zu helfen vermag, muss man sich eben Hilfe suchen. Wenn man aber wartet, dass irgendein Retter daherkommt, der es schon richten wird, dann sind wir bei der westerwell'schen spätrömischen Dekadenz angelangt.
  6. ultra91 schrieb:
    Ich persönlich glaube nicht, dass die Politik (sei es nun mit Gesetzen oder sonst wie) irgendwas am Verhalten der Wirtschaft und deren Manager verändern kann. Dies ist kein wirtschaftliches Problem, sondern ein moralisches. Wer will schon gerne auf Reichtum verzichten? Niemand. Wenn man einmal mehr als genug Geld hat, kann man sich ein Leben ohne dieses kaum mehr vorstellen. Niemand würde gerne freiwillig unter seinen Möglichkeiten bleiben oder gar einen Rückschritt von bisher erreichtem machen. Der erste Manager aus der Wirtschaft, der das macht, wird mein großes Vorbild!


    Leider haben wir auf der ganzen Welt die Rasse der Politiker aussterben lassen!
    Denn was wir jetzt Weltweit in der Politik haben ist so schlimm das Marionetten mehr Rückgrat haben,
    als all unsere sogenannten Politiker zusammen!
    Ich weiß das es so nicht mehr lange weiter gehen wird wie kann!
  7. Hallo zusammen.

    Ich denke unsere damalige, deutsche Politik und damit ist sowohl rotgrün als auch rotschwarz angesprochen, trifft ein großer Teil an Mitschuld und Schuld dafür, dass der Immobilienbubble, bzw die 1. Finanzkriese so heftig auf Deutschland durchgeschlagen hat.
    Das Offensichtliche, was haben Landesbanken in riskanten Auslandsderivaten zu investieren? Hier haben schlicht die Kontrollgremien versagt!
    bettcrew schrieb:
    Meiner Meinung nach, liegt auch insbesondere die Immobilien- und die daraus resultierende Finanzkrise, nicht an mangelnder Kontrolle. Im Gegenteil. Gerade weil der Staat für Bankenverluste aufkommt und die US-Regierungen seit Clinton die Immobilienblase aufgebläht haben, kam es zu der Krise.

    Der Staat hat durch sein versagen die Krise ausgelöst. Aber nicht, wie uns viele weismachen wollen, durch Unterlassen, sondern durch aktives Handeln und Versprechungen.


    Genau so und auch da sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben und die Leichtigkeit mit der Unternehmenspolitik zu beeinflussen ist, wenn ich mir eine "Aktienmehrheit" erkaufen kann".
    Hypo Real Estates, ausgegliedert aus der Bayrischen Hypotheken und Wechselbank, kann als Inbegriff dieser Fahrlässigkeit betrachtet werden.
    Der Begriff "2big2fail" traf hier zu, zumal die HRE die größte, Pfandbrief"anstalt" Deutschlands war und ist. Der damalige Anteil des Bundes war (nur) 10%, J.C. Flowers erwarb für eine kappe Mrd. ein Paket knapp unter 25%, über diverse Holdings, von denen niemand so recht nachvollziehen kann, wessen sie sind, auf sonnigen Inselrepubliken summierten sich nochmals knapp unter 25%. Noch keine Mehrheit, aber da ja Anteile unter 1% keinerlei Meldepflicht unterliegen, mag es da noch den einen oder anderen Cousin gegeben haben der ein paar Scheine besaß.
    Ich will damit nur sagen, wie konnten unser Deutscher Staat und seine Lenker nur so unverantwortlich sein, die Aktienmehrheit des (oder jedenfalls eines der wichtigsten) Geldhäuser Deutschlands, das jedenfalls der wichtigste Emitent deutscher Staatspapiere war, im Ausland verschwinden zu lassen?
    HRE hat uns bisher rund 136 Mrd. gekostet aber wird es damit getan sein und wann wird man hier wieder anfangen zu privatisieren auf dass das Spiel von neuem beginnen kann?
    In wessen Hand hat man die Abwicklung von HRE gelegt? War da nicht auch eine Verbindung, einem Enkelchen die Abwicklung der Altlasten überlassen, die uns Opa und die Großonkel verursacht haben? Billig konnte das ja nicht werden.
    Klugheit aus Schaden zu erlangen scheint keine Deutsche Tugend zu sein. Ab einer gewissen Systemrelevanz gehören diese Banken zu 51% in Staatsbesitz, alle nicht Systemrelevanten sollen den Weg des Vergänglichen gehen, es kommen gewiss keine schlechteren nach.

    Bayrische Landesbank = Zockerbude Nr. 1 in Deutschland. Kaum ein Jahr in dem wir nicht ein paar Milliarden reinstecken müssen. Das summiert sich über die Jahre ganz ordentlich und unsere Sparkassen, die ja keine spekulativen Geschäfte machen dürfen, sind daran mit 50% beteiligt, also Spekulation genug. Das Restrisiko liegt beim Land, also bei den Bürgern Bayern.
    Herr Faltlhauser (ex Bayrischer Finanzminister) hat sich ein warmes Nest gefunden. Unter seiner Egide verspielt die Bayrische Landesbank wohl Summa sumarum 20 Milliarden Euro, doch sein neuer Arbeitgeben hat sich daran nicht gestört.
    Einer verliert 20 Mrd. ein anderer muss sie gewinnen, sie vaporisieren sich ja nicht einfach ins Nichts. Herr Faltlhauser sitzt heute warm, wohlbehütet und wohl auch für seine Dienste ausreichend belohnt im Beirat von Rothschild Europa.

    Tschüss Ludwig

    Tschüss Ludwig
  8. tutmoses schrieb:
    ...

    Bayrische Landesbank = Zockerbude Nr. 1 in Deutschland. Kaum ein Jahr in dem wir nicht ein paar Milliarden reinstecken müssen. Das summiert sich über die Jahre ganz ordentlich und unsere Sparkassen, die ja keine spekulativen Geschäfte machen dürfen, sind daran mit 50% beteiligt, also Spekulation genug. Das Restrisiko liegt beim Land, also bei den Bürgern Bayern.
    ...


    Na, die HSH-Nordbank in Hamburg/Schleswig-Holstein (diese Bank ist die Landesbank von zwei Bundesländern) steht der Bayerischen Landesbank aber auch kaum nach.
    Das Problem war enfach, dass die Spekulationsgeschäfte ziemlich lange Zeit sehr gut gingen, und so hat dann auch niemand von der Politik rechtzeitig eingegriffen (die Möglichkeit gibt es ja bei Landesbanken, im Gegensatz zu reinen Privatbanken)

    Leider wurden durch diese Verluste auch Bereiche der HSH Nordbank in Mitleidenschaft gezogen, die nachweislich gut geführt waren.
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