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Spaßreligion

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  1. Autor dieses Themas

    rocococo

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    Vor kurzen habe ich von einer Anerkannten spaßreligion (FSM) gehört bis dahin wusste ich noch nicht mal das es sowas gibt.


    Was haltet ihr von Spaßreligionen?

    Also ich finde es lustig.
    Am witzigen finde ich das auch manche Politiker einer Spaßreligion beitreten.
    Der Glaube einer Wochen Religion ist eine schöne Geschichte.
    Damsteckt auf jeden Fall viel Arbeit dahinter eine Spaßreligion zu gründen

    Beitrag zuletzt geändert: 11.2.2015 22:14:40 von rocococo
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  3. "ich glaube an die Kirche der heiligen Vagina" oder was. Ist nicht von mir sondern aus dem Film "das kleine Arschloch". Da wurde das Thema auch schon mal behandelt.
    Ich finde; man sollte wirklich nicht jeden Schwachsinn aus den USA so richtig ernst nehmen.
    Ob viel Arbeit dahintersteckt? na kommt darauf an wie kreativ man ist.
  4. Ich kenne da das fliegende Spaghettimonster. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was meine Meinung zu dem Thema ist. Ich selbst bin Atheist und war früher auch so, dass ich Religionen allgemein als sinnlos empfunden habe und diese konnte man natürlich auch mit solchen Spassreligionen ein wenig verspotten.

    Meine Freundin glaubt auch an keinen Gott, ihre Eltern sind aber Bahai. Hab diese Religion dann auch ziemlich gut kennengelernt und bin jetzt der Meinung, dass es definitiv auch etwas sinnvolles geben könnte. Mir passen nur die grossen Religionen überhaupt nicht, aber gewisse Aspekte unterstütze ich trotzdem, weil sie auch meine eigene Meinung sind.

    Darüber könnte ich ewig labern, mache ich mit Bekannten auch gerne, aber ums kurz zu fassen: Ich sehe in Religonen sogar mittlerweile ein Potential einen ähnlichen Sinn schöpfen, wie es früher mal gedacht war, nur eben auf unsere Zeit angepasst. Könnte einfach ein Leitfaden sein, aber kein Müssen, Verbote oder Bestrafungen.

    Beitrag zuletzt geändert: 12.2.2015 10:08:59 von c143
  5. verbrechergame

    verbrechergame hat kostenlosen Webspace.

    Grundsätzlich ist der Glaube frei, jeder kann also glauben, an was er auch immer möchte und wie er es auch immer möchte. Im Privaten entstehen dabei ja absurdeste Kulte, ernstgemeinte Mischformen von Religionen oder gar völlig neue Denkansätze.
    Von daher habe ich auch kein Problem mit den Weltreligionen, höchstens mit einigen Institutionen und Gruppierungen, die diese für sich beanspruchen oder gar missbrauchen, aber das ist ein anderes Thema.

    Als logische Konsequenz gilt das natürlich auch für Spaßreligionen. Das Problem, das ich hierbei allerdings sehe, dass niemand wirklich an das fliegende Spaghettimonster oder ähnliches glaubt. Es ist lediglich eine Parodie. Das sollte man dabei nicht vergessen. Etablierte Religionen haben eine Jahrhunderte lange Tradition, ich kann es von daher auch nachvollziehen, wieso man damit so manchen auf dem falschen Fuß erwischt.

    Das gleiche gilt natürlich auch für Karikaturen, die eventuell religiöse Gefühle verletzen könnten. Jeder hat das Recht zur Anfertigung oder Veröffentlichung so einer Karikatur, aber deshalb muss es noch lange nicht jeder witzig oder geschmackvoll finden.

    Beitrag zuletzt geändert: 12.2.2015 10:29:02 von verbrechergame
  6. verbrechergame schrieb:
    Von daher habe ich auch kein Problem mit den Weltreligionen
    Ich habe natürlich auch kein Problem damit. Und jeder kann auch tun und lassen, was er will. Ob strenggläubig oder überhaupt nicht. Ich empfinde es nur als das Falsche für mich persönlich. Ich wurde gläubig erzogen, aber hab dann irgendwann gemerkt, dass mir zu viel falsch läuft. Entweder die Leute waren mir zu krass, oder man hat sich einfach gar nicht daran gehalten aber immer noch behauptet "ich bin Christ". Meine Mutter hat eigentlich sowieso einen angenehmen Glauben, wenn man das so nennen darf. Sie denkt auch nicht, dass es Jesus eins zu eins so gegeben hat, wie es in der Bibel steht. Selbst viele Pfarrer geben ja zu, dass Dinge wie die drei Könige nur Metaphern sind. Aber sie fasst alles als gut gemeinte Ratschläge auf und dass es eventuell mal einen weisen, jungen Mann gab, der den Menschen helfen konnte. Nur eben mit Ratschlägen und nicht mit Zauberei.

    Naja... so ist zumindest meine grobe Meinung zum Christentum. Andere sind ja noch strenger.
  7. verbrechergame

    verbrechergame hat kostenlosen Webspace.

    c143 schrieb:
    Sie denkt auch nicht, dass es Jesus eins zu eins so gegeben hat, wie es in der Bibel steht. Selbst viele Pfarrer geben ja zu, dass Dinge wie die drei Könige nur Metaphern sind. Aber sie fasst alles als gut gemeinte Ratschläge auf und dass es eventuell mal einen weisen, jungen Mann gab, der den Menschen helfen konnte. Nur eben mit Ratschlägen und nicht mit Zauberei.

    Naja... so ist zumindest meine grobe Meinung zum Christentum. Andere sind ja noch strenger.


    Ja die Bibel ist halt wie alle religiösen Schriften nicht wörtlich zu nehmen. Sie stammt ja auch nicht aus unserer modernen Gesellschaft.
    Da wäre dann die Frage, ob es der Leitfaden- und Ratschlagaspekt bei beispielsweise dem fliegenden Spaghettimonster auch eine Rolle spielt. Ich kenne mich damit leider überhaupt nicht gut aus. Ich befürchte aber, dass das Spaghettimonster einfach nur lustig sein soll und überhaupt kein Potential in diese Richtung bietet. Daher die deutliche Abgrenzung meinerseits zu einer Religion, aber vielleicht sieht das auch jemand völlig anders, der sich damit mehr auseinandergesetzt hat.
  8. Es gibt halt leider Menschen, die alles wortwörtlich nehmen. Manche Dinge meint man ja auch ernst, kann was gutes sein, manchmal auch total übertrieben. In anderen Religionen ist das ja noch extremer. Kein Schweinefleisch, kein Alkohol. Als Beispiel - Beim Bahai heisst es man soll keinen Alkohol trinken. Was ja eigentlich ein guter Rat ist, ganz ohne wärs natürlich besser, aber wer will, kann trotzdem ab und zu was trinken, oder auch täglich.

    Du könntest auch nicht her gehen und sagen "lockern wir das mal". Die Auffassung ist bei vielen auch noch genau gleich wie früher. Gibt noch genug andere Probleme, wenn ich die Weltreligionen ansehe, aber wenn wir bei den heiligen Schriften bleiben, ist die Formulierung meiner Meinung nach total falsch gewählt.

    Bin selbst jugendlich, 19 Jahre alt und finds irgendwie schade, wie viele in meinem Alter genau das Gegenteil machen. Und das stört mich nicht, weils so in der Bibel steht, sondern weil es wirklich noch eine gute Lebenseinstellung wäre, wenn man einem genug Freiraum lassen würde. Ein gutes Beispiel sind Beziehungen. Man muss da doch nicht so streng sein, wie vorgeschrieben, das hatte früher ganz andere Begründungen. Aber wenn man die heutige Jugend ansieht ist das auch wieder ins andere Extreme, was ich persönlich auch nicht mag. Eine Balance ist das entscheidende.

    verbrechergame schrieb:
    Ich kenne mich damit leider überhaupt nicht gut aus. Ich befürchte aber, dass das Spaghettimonster einfach nur lustig sein soll und überhaupt kein Potential in diese Richtung bietet. Daher die deutliche Abgrenzung meinerseits zu einer Religion, aber vielleicht sieht das auch jemand völlig anders, der sich damit mehr auseinandergesetzt hat.
    Ich sehe das ähnlich. Aber nicht mal wirklich nur lustig, sondern sarkastisch. Es gibt ja sogar 10 Gebote. Damit will man aber wahrscheinlich auf eine ähnliche Problematik hinweisen, wie ich sie beschrieben habe, nur mit Humor eben.

    Beitrag zuletzt geändert: 12.2.2015 15:44:22 von c143
  9. c143 schrieb:

    Bin selbst jugendlich, 19 Jahre alt und finds irgendwie schade, wie viele in meinem Alter genau das Gegenteil machen. Und das stört mich nicht, weils so in der Bibel steht, sondern weil es wirklich noch eine gute Lebenseinstellung wäre, wenn man einem genug Freiraum lassen würde. Ein gutes Beispiel sind Beziehungen. Man muss da doch nicht so streng sein, wie vorgeschrieben, das hatte früher ganz andere Begründungen. Aber wenn man die heutige Jugend ansieht ist das auch wieder ins andere Extreme, was ich persönlich auch nicht mag. Eine Balance ist das entscheidende..


    Immer dieser Schimpf auf die Jugend, den man schon in den alten philosophischen Schriften immer wieder findet. Es gehört scheinbar zu unserer Kultur, sobald man nicht mehr im entsprechenden Alter ist - bzw. fast, wie in deinem Fall - auf die Jüngeren zu schimpfen.
    Was genau merkst du denn, was ins Extreme geht. Du wirst hier nicht deutlich.

  10. kigollogik schrieb:
    Immer dieser Schimpf auf die Jugend, den man schon in den alten philosophischen Schriften immer wieder findet. Es gehört scheinbar zu unserer Kultur, sobald man nicht mehr im entsprechenden Alter ist - bzw. fast, wie in deinem Fall - auf die Jüngeren zu schimpfen.
    Was genau merkst du denn, was ins Extreme geht. Du wirst hier nicht deutlich.
    Ich hab doch eindeutig in meinem Alter geschrieben. Das ist in diesem Fall 12-25. Es sollte doch offensichtlich sein, dass ich hier nicht einfach jüngere beschimpfe. Ich hab sogar "viele" geschrieben, das sind noch lange nicht alle, also nicht die ganze Jugend. Ich kenn genug Leute, die sich gut verhalten, andere sind einfach totale Deppen. Eigentlich hat es auch nicht mal was mit dem Alter zu tun, aber das ist jetzt eben die erste Generation, die so denkt.
    Was soll also dein Post? :wall:

    Als Beispiel hab ich doch Beziehungen gebracht. Da kann man sich den Rest denken. Ich würd auch keine Freundin wollen die schon x Sexualpartner hatte. Man muss es aber auch nicht so streng nehmen im Sinne von "Kein Sex vor der Ehe" aber bei mir persönlich muss es halt eine ernste Beziehung sein.

    Wie gesagt, ich rede nie von allen. Eigentlich alle meine Freunde denken ähnlich wie ich, gibt aber auch einen extrem riesigen Teil, der darauf gar keinen Wert legt.

    Geht natürlich weiter zu allgemeinen Werten, Freundschaften, Ausbildung usw. Es gibt ja auch total nette und lustige Leute, die ausgeschlossen werden nur weil sie z.B. keinen Alkohol trinken. Ich lebe in einem Land mit 40k Leuten, aufgeteilt in Ober- und Unterland, und je nachdem wo man aufwächst, wird darauf viel Wert gelegt und man ist dann eben "uncool". Bei mir in der Umgebung findet man aber genug Leute, die einen akzeptieren, trotzdem aber auch genug, die das nicht verstehen können. Ich selbst trinke zwar, aber auch nicht in extrem riesigen Massen, einfach als Genuss.

    Also ist eher das Gegenteil der Fall. Bei Jungen leuten ists mir egal, da wird auch oft so gehandelt, weil sie eben noch jung sind, aber speziell in meinem Alter (18-20) findet man halt viele Deppen. Und ich freu mich schon, bis manche dann erwachsen werden.

    Kannst gerne noch genauer nachfragen, aber ich meinte damit die allgemeine Einstellung.
  11. c143 schrieb:
    Als Beispiel hab ich doch Beziehungen gebracht. Da kann man sich den Rest denken. Ich würd auch keine Freundin wollen die schon x Sexualpartner hatte. Man muss es aber auch nicht so streng nehmen im Sinne von "Kein Sex vor der Ehe" aber bei mir persönlich muss es halt eine ernste Beziehung sein.


    Ja, du hast das als Beispiel gebracht. Aber wie war es denn früher. Hast du tatsächlich Erfahrungen oder Literatur darüber gelesen, wie das bei 12-25 jährigen vor 100, vor 1000 Jahren war.?
    Ich nehme mal an, das hast du nicht, daher ist es Unsinn zu behaupten Jugendliche hätten heutzutage eine andere - falsche - Lebenseinstellung, im Vergleich zu früher.

    -------
    Religion vermittelt Werte, dahingehend stimme ich zu. Aber auch vermittelt Religion - aus meiner Sicht - falsche Ansichten.
    Zur Zeit macht ja das Papst Zitat: "Wer keine Kinder bekommt, ist egoistisch" die Runde.
    Außerdem antwortete der Papst auf die Aussage eines Mannes, das er sein Kind ab und zu "ein bisschen" schlage mit: "Wie schön." Ein Vater muss auch wissen, wie man "korrigiert, ohne zu erniedrigen".

    Religion gibt vielen Halt, ich kenne es selbst aus teilen der Familie. Aber man muss Religionen auch kritisieren können. Religionen sind nicht unantastbar, der Papst ebenso nicht unfehlbar.

    Was ich in der Spaßreligion noch nicht wirklich sehe, ist der Sinn dahinter.
  12. Naja, also wenn du sonst nichts zu tun hast :D
    Aber glaub mir, dafür musst du wahrscheinlich ziemlich viel Papierkram ausfüllen und spätestens nach einem halben Jahr Bearbeitungszeit der Behörden ist die Freude auch schon wieder verflogen.
    Außerdem, was bringt es dir, eine eigene Religion zu haben?
    Zudem müsstest du, falls kein Atheist, aus deiner alten Religion austreten.
  13. verbrechergame

    verbrechergame hat kostenlosen Webspace.

    kigollogik schrieb:

    Religion gibt vielen Halt, ich kenne es selbst aus teilen der Familie. Aber man muss Religionen auch kritisieren können. Religionen sind nicht unantastbar, der Papst ebenso nicht unfehlbar.

    Was ich in der Spaßreligion noch nicht wirklich sehe, ist der Sinn dahinter.


    Den Sinn hast du eigentlich schon selbst genannt. Man will damit provozieren und kritisieren. Es soll eine parodistische Antwort auf so manche fragwürdige religiöse Ansicht sein, die eben gerade damit gerechtfertigt wird, dass sie religiös begründet ist. Gerade der Anspruch de Unfehlbarkeit soll ausgeräumt werden, indem ein anderer Kult kommt, der - so unseriös diese Bewegung auch ist - sich mit einer Religion gleichsetzt.

    Ich bin selbst ein großer Kritiker religiöser Institutionen, aber FSM ist eben keineswegs mit den Weltreligionen gleichzusetzen. Ein Glaube lebt davon, dass man daran glaubt. Anhänger glauben aber nicht wirklich an das fliegende Spaghettimonster, sondern parodieren nur andere. Das ist der ganze Sinn.

    (Man muss dazu sagen, dass es in jeder Bewegung für verschiedene Individuen verschiedene Gründe für die Partizipation an ebendieser gibt und das hier lediglich eine persönliche, sehr pauschale Einschätzung für den groben Querschnitt ist.)

    sifrakta schrieb:
    Naja, also wenn du sonst nichts zu tun hast :D
    Aber glaub mir, dafür musst du wahrscheinlich ziemlich viel Papierkram ausfüllen und spätestens nach einem halben Jahr Bearbeitungszeit der Behörden ist die Freude auch schon wieder verflogen.
    Außerdem, was bringt es dir, eine eigene Religion zu haben?
    Zudem müsstest du, falls kein Atheist, aus deiner alten Religion austreten.


    Worin begründet sich dein Papierkram?
    Ich habe auch meinen persönlichen Glauben. Mit Elementen aus dem Buddhismus, dem Pantheismus und dem Christentum.
    "Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich."

    Ich kann mein Gedankengut verbreiten, wie ich möchte - ganz ohne Papierkram. Was hält mich ab? :smile:

    Kleine Ergänzung noch zum FSM, manche Punkte finde ich doch gar nicht so stumpf, wie sie von außen schienen. Zum Beispiel die 8 "Mir wäre es lieber, du würdest nicht..." (Wikipedia)

    Die acht „Mir wär’s wirklich lieber, Du würdest nicht …“

    Mir wär’s wirklich lieber, Du würdest Dich nicht wie ein oberheiliger Heuchler aufspielen, wenn du meine nudlige Güte beschreibst. Wenn irgendwelche Leute nicht an mich glauben, ist das echt okay. Ich bin nicht so eitel. Außerdem: Es geht nicht um diese, also weich nicht vom Thema ab.
    2.Mir wär’s wirklich lieber, Du würdest nicht meine Existenz als Mittel benutzen, um jemanden zu unterdrücken, zu unterwerfen, zu bestrafen, zu vernichten und/oder du weißt schon. Ich verlange keine und benötige keine Opfer. Und Reinheit ist was für Trinkwasser, nicht für Menschen.
    3.Mir wär’s wirklich lieber, Du würdest nicht Leute wegen ihres Aussehens beurteilen oder was für Klamotten sie anziehen oder wie sie reden oder wie auch immer – sei einfach nett, okay? Oh, und kriegt das mal in eure Dickschädel: Frau = Person. Mann = Person. Klar? Klar. Eine ist nicht besser als der andere, solange wir nicht über Mode reden. Tut mir leid, aber ich hab’ das den Frauen überlassen und einigen Kerlen, die den Unterschied zwischen dunkeltürkis und scharlachrot kennen.
    4.Mir wär’s wirklich lieber, Du würdest nichts tun, das Dir selbst oder Deinem bereitwilligen, volljährigen und geistig gesunden Partner peinlich sein müsste. Wem das nicht passt, der kann mich mal – ich glaube, die Formulierung lautet: am A**** lecken. Wem das auch nicht passt, der sollte am besten die Glotze ausmachen und zur Abwechslung ein Stück spazieren gehen.
    5.Mir wär’s wirklich lieber, Du würdest Dir die verklemmten, frauenfeindlichen Vorstellungen anderer nicht auf nüchternen Magen anhören. Esst etwas, dann macht euch über die Idioten her.
    6.Mir wär’s wirklich lieber, Du würdest nicht Multimillionendollar-Kirchen, Moscheen, Tempel, Schreine für Meine Nudlige Güte erbauen. Das Geld kann man nun wirklich sinnvoller anlegen. Sucht euch etwas aus: Armut zu beenden
    Krankheiten zu heilen.
    in Frieden leben, mit Leidenschaft lieben und die Kosten von Kabelfernsehen senken. Mag ja sein, dass ich ein komplexes, allwissendes Kohlenwasserstoffwesen bin, aber ich mag die einfachen Dinge im Leben. Ich muss es wissen, ich bin der Schöpfer.

    7.Mir wär’s wirklich lieber, Du würdest nicht rumgehen und Leuten erzählen, ich würde zu dir sprechen. Du bist nicht SO interessant. Nimm dich mal zurück. Und ich sagte dir bereits, dass du deine Mitmenschen lieben sollst, kannst du keinen Hinweis erkennen?
    8.Mir wär’s wirklich lieber, Du würdest andere nicht so behandeln, wie du nicht selbst gern behandelt werden möchtest, es sei denn, du bist mit Sachen zugange, in denen, ähm, eine Menge Leder, Gleitcreme und Las Vegas eine Rolle spielen. Sollte die andere Person auch darauf abfahren, dann macht es, siehe auch Punkt 4, macht Fotos und, um Mikes willen, benutzt KONDOME! Hätte ich nicht gewollt, dass es sich gut anfühlt, dann hätte ich Stacheln oder so drangebastelt.[7]


    Beitrag zuletzt geändert: 12.2.2015 22:10:33 von verbrechergame
  14. kigollogik schrieb:
    Aber wie war es denn früher. Hast du tatsächlich Erfahrungen oder Literatur darüber gelesen, wie das bei 12-25 jährigen vor 100, vor 1000 Jahren war.?
    [...]
    Religion vermittelt Werte, dahingehend stimme ich zu. Aber auch vermittelt Religion - aus meiner Sicht - falsche Ansichten.
    [...]
    Religion gibt vielen Halt, ich kenne es selbst aus teilen der Familie. Aber man muss Religionen auch kritisieren können. Religionen sind nicht unantastbar, der Papst ebenso nicht unfehlbar.
    Du hörst nur, was du hören willst, oder? :P

    Der Bezug war nie direkt auf früher, sondern auf die älteren Schriften. Vor 1000 Jahren war das sowieso was völlig anderes. Ich habe doch geschrieben, dass ich Atheist bin, wieso willst du mir also eintrichtern, dass die Religion nicht untastbar sind? Ich sage doch selbst, dass die meisten Religionen überhaupt nichts für mich persönlich sind, man gewisse Dinge aber selbst interpretieren kann und als guten Rat aufnehmen. Und alles andere, was einem nicht passt, kann man streichen. Deswegen bin ich noch lange nicht religiös oder unterstütze zum Beispiel das Christentum - im Gegenteil.

    Ich rede hier sowieso nur von meiner Meinung, ich will damit nicht sagen, dass dies die einzig richtige Einstellung ist. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie jemand sein ganzes Leben dem Beruf widmen kann, verurteilen tu ich ihn deswegen noch lange nicht.

    Du diskutierst gerade mit einem Atheisten, dass Religionen nicht unfehlbar sind...

    Ein gutes Beispiel wär vielleicht noch:
    Vor einer Woche habe ich einen Film von 1995 geschaut, also fast 20 Jahre alt. Eine Scene spielte an einem Esstisch ab, bei dem ein älterer Mann eine junge Familie kennen lernte. Er erfuhr, dass sie schon seit der Jugend zusammen sind und meinte "Wow, das ist schön. Gibts heutzutage leider immer weniger". Und da war ich ehrlich gesagt ein wenig überrascht, da der Film ja schon ziemlich alt ist.

    Damit will ich nicht sagen, dass es früher besser war. Es gab eh nie ein Perfekt, aber man kann ja versuchen für sich selbst einen passenden Weg zu finden. Zur Zeit meiner Grosseltern wars ja noch so, dass die Frau ziemlich extrem unterdrückt wurde. Zu sagen hatte sie eigentlich gar nichts. Da bringts dann auch nichts, wenn man mit seinem ersten Partner heiratet.
    Aber heute ist es einfach oft so, dass man in jungen Jahren viele Partner hat und immer denkt, dass man noch nen besseren findet, anstatt an der Beziehung zu arbeiten. Kann natürlich schon sein, dass es mal nicht passt, dann sollte man auch nicht krankhaft daran festhalten. Aber ich kenne aber auch Leute, die das so weit gebracht haben, dass sie irgendwann die Hoffnung verloren haben und entweder gar keinen Partner hatten oder durch online Dating einen gefunden hatten. Und leider realisieren viele erst dann, dass die Beziehung halten muss. Andere hatten jedoch Glück und auch nach vielen Beziehungen dann die perfekte gefunden.

    Ich kenne aber auch manche, die mit dem ersten, oder zweiten Partner geheiratet haben. Manchmal ists zu früh, aber wenns passt, dann sinds fast die schönsten Ehen. Das kann zum Beispiel auch ein negativer Aspekt der Religion sein. Ich kenne eine Familie mit 4 mittlerweile erwachsenen Kindern, die alle früh wegen der Religion geheiratet haben und nur bei einer hat es funktioniert, die anderen sind geschieden.


    Was ich seit Anfang dieser Diskussion sagen will: Ich mag die meisten Religionen kein bisschen und unfehlbar sind sie ganz sicher nicht. Trotzdem gibt es einige Dinge, über die man nachdenken kann und sie auf die heutige Zeit anpassen.

    Und jeder soll tun und lassen, was er will. Ich verurteile auch nicht die von mir erwähnten Jugendlichen. Sollen sie machen, was sie wollen. Ich komme auch gut mit allen klar, auch mit anderen Religionen oder strengläubigen Christen, solange keiner Versucht den anderen von seiner Meinug zu überzeugen, funktioniert das immer gut.

    Und trotzdem bleibe ich dabei: Ich finde es schade, dass die Religionen alles verloren haben, für was sie mal standen und für vieles missbraucht werden. Früher war das ganze sogar eine super Sache, aber mittlerweile, so wie sich das ganze entwickelt hat, kann ich das nicht mehr unterstützen.
    Btw, ich glaube auch allgemein an keine höhere Macht. Aber das müsste eine moderne Religon auch nicht unbedingt beinhalten.




    verbrechergame schrieb:
    Ich habe auch meinen persönlichen Glauben. Mit Elementen aus dem Buddhismus, dem Pantheismus und dem Christentum.
    Das ist doch auch mal ein schönes Beispiel und zeigt vielleicht auch ein wenig, was ich meine. Man kann auch an die Wissenschaft glauben und die Weisheiten verschiedener Religionen interpretieren ohne damit auch gleich Aussagen des Papstes zu unterstützen. Ich würde zum Beispiel nie ein Kind schlagen.

    Beitrag zuletzt geändert: 13.2.2015 8:52:54 von c143
  15. c143 schrieb:
    Du hörst nur, was du hören willst, oder? :P

    Na, da handeln wir scheinbar gleich. ;)

    Ich hatte sogar extra in meinem Beitrag einen Trennstrich eingefügt, um kenntlich zu machen, das ich mich nun nicht mehr auf das zitierte beziehe. Du beziehst das aber nun auf Dich, es ging mir aber um das allgemeine Thema.

    Vor einer Woche habe ich einen Film von 1995 geschaut, also fast 20 Jahre alt. Eine Scene spielte an einem Esstisch ab, bei dem ein älterer Mann eine junge Familie kennen lernte. Er erfuhr, dass sie schon seit der Jugend zusammen sind und meinte "Wow, das ist schön. Gibts heutzutage leider immer weniger". Und da war ich ehrlich gesagt ein wenig überrascht, da der Film ja schon ziemlich alt ist.

    Das unterstützt doch das von mir geschriebene weiter oben, dass sich im Laufe der Jahre nicht viel verändert hat.

    Aber heute ist es einfach oft so, dass man in jungen Jahren viele Partner hat und immer denkt, dass man noch nen besseren findet, anstatt an der Beziehung zu arbeiten.

    Uralt ist der Spruch "Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er nicht was bessres findet".
    Das ist kein Problem der heutigen Zeit.
    Und wie du schon schriebst spielt natürlich der Feminismus, bzw. die Rolle der Frau in der Gesellschaft eine große Rolle.
    Gerade in jungen Jahren ist es ja nachvollziehbar, das man den Partner evtl. verlässt, da man sich einfach voneinander entfernt. Man strebt andere Lebensziele an entfernt sich evtl. auch örtlich einfach voneinander.


    Und trotzdem bleibe ich dabei: Ich finde es schade, dass die Religionen alles verloren haben, für was sie mal standen und für vieles missbraucht werden. Früher war das ganze sogar eine super Sache, aber mittlerweile, so wie sich das ganze entwickelt hat, kann ich das nicht mehr unterstützen.

    Zu welcher Zeit war Religion eine super Sache? Zur Zeit der Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Inquisition und Zwangsmissionierung.
    Ich denke, Religionen haben nicht alles verloren und wurden schon immer auch von Menschen missbraucht. Früher wie heute. Heutzutage doch sogar weniger als früher.
  16. kigollogik schrieb:
    Ich hatte sogar extra in meinem Beitrag einen Trennstrich eingefügt, um kenntlich zu machen, das ich mich nun nicht mehr auf das zitierte beziehe. Du beziehst das aber nun auf Dich, es ging mir aber um das allgemeine Thema.
    Und weil jetzt da ein Trennstrich ist, darf ich keine Antwort darauf schreiben? Was meinst du mit ich beziehe das auf mich? Nein, ich hab dir einfach meine Meinung vermittelt.

    kigollogik schrieb:
    Zu welcher Zeit war Religion eine super Sache? Zur Zeit der Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Inquisition und Zwangsmissionierung.
    Ich denke, Religionen haben nicht alles verloren und wurden schon immer auch von Menschen missbraucht. Früher wie heute. Heutzutage doch sogar weniger als früher.
    Wow, das ist jetzt naiv... Du willst also sagen, dass Religionen rein zum Zweck gegründet wurden um damit Übel zu rechtfertigen? Meinst du warum wurde Selbstmord "verboten"? Man wollte den Menschen in schweren Zeiten noch Hoffnung geben, weil für viele Menschen der einzige Sinn des Lebens der Traum vom Himmel war und nicht mehr. Das hatte sehr wohl einen guten Grund und die Religonen selbst finde ich eine der besten psychologischen Umsetzungen, die es je gab. Ich meine wir reden noch 2000 Jahre später darüber, selbst unsere Zeitzählung geht danach.

    Aber wenn wir zu Hexenverbrennung usw kommen:
    Gibt noch genug andere Probleme, wenn ich die Weltreligionen ansehe
    Ich wurde gläubig erzogen, aber hab dann irgendwann gemerkt, dass mir zu viel falsch läuft
    Meine Worte...

    Also ja, ganz klar, mit der Zeit wurde die Macht missbraucht und das ist auch der Grund warum ich das Christentum überhaupt nicht ausstehen kann. Aber darüber müssen wir doch nicht diskutieren, da sind wir uns einig. Und beim anderen Thema was die Jugend angeht werden wir wohl andere Meinungen haben. Da bringt ein ewiges hin und her auch nichts.
  17. c143 schrieb:
    Du willst also sagen, dass Religionen rein zum Zweck gegründet wurden um damit Übel zu rechtfertigen?


    Davon schreibe ich mit keiner Silbe.
    Ich habe hier lediglich in Frage gestellt, zu welcher Zeit Religion eine "Super Sache" gewesen sein soll.

    Wir reden sogar noch 3000 Jahre später, wenn man sich das Judentum ansieht.

    Beitrag zuletzt geändert: 13.2.2015 10:43:27 von kigollogik
  18. kigollogik schrieb:
    c143 schrieb:
    Du willst also sagen, dass Religionen rein zum Zweck gegründet wurden um damit Übel zu rechtfertigen?
    Davon schreibe ich mit keiner Silbe.
    Ich habe hier lediglich in Frage gestellt, zu welcher Zeit Religion eine "Super Sache" gewesen sein soll.
    kigollogik schrieb:
    [...] wurden schon immer auch von Menschen missbraucht
    Naja... schon immer beinhaltet natürlich auch die Anfagszeit. Und da hab ich ja schon ausführlich erklärt, dass es definitiv einen guten Zweck hatte. Selbst als die Macht von manchen ausgenutzt wurde, wars für die anderen immer noch eine Zuflucht.

    Und in den letzten Posts war bei mir immer vom Christentum die Rede, sonst würde ich auch nicht von Himmel oder Anderem reden. Das ganze Thema wär dann viel zu kompliziert und unsere Zeitrechnung ist ja schliesslich trotzdem vom Christentum. :P

    Wenn du mir also anscheinend zustimmst, dass Religionen als guter Zweck gegründet wurden, sind wir uns ja einig. Aber dann ist doch naheliegend, dass man selbst heute noch gute Dinge daran finden kann, oder nicht?
    Man muss halt einfach nachdenken und sich die eigene Meinung darüber Bilden.

    Und das war meine Aussage über das ganze Thema hin weg. Ansonsten reden wir ja nur um den heissen Brei herum, da wir beide nicht an Gott glauben.
    Ich respektiere das Ganze aber trotzdem. Lustigerweise hatte ich früher exakt die gleiche Meinung wie du. Religionen sind schlecht, Punkt. Aber so ist es nicht.

    Beitrag zuletzt geändert: 13.2.2015 11:02:12 von c143
  19. c143 schrieb:
    Naja... schon immer beinhaltet natürlich auch die Anfagszeit. Und da hab ich ja schon ausführlich erklärt, dass es definitiv einen guten Zweck hatte. Selbst als die Macht von manchen ausgenutzt wurde, wars für die anderen immer noch eine Zuflucht.

    Die Zuflucht ist es heute noch für viele. Und ja, auch in der frühen Phase des Christentums gab es schon sehr schnell entsprechende Verfehlungen. Die Kriminalgeschichte des Christentums zieht sich seit der Gründung bis heute.


    c143 schrieb:
    Und in den letzten Posts war bei mir immer vom Christentum die Rede, sonst würde ich auch nicht von Himmel oder Anderem reden.

    Himmel ist der erhoffte Ort der Fortdauer und diesen gibt es in sehr vielen Religionen.


    c143 schrieb:
    Aber dann ist doch naheliegend, dass man selbst heute noch gute Dinge daran finden kann, oder nicht?
    Dem habe ich nie widersprochen. Aber auch findet man heutzutage noch genug schlechte Dinge an der Religion.

    c143 schrieb:
    Lustigerweise hatte ich früher exakt die gleiche Meinung wie du. Religionen sind schlecht, Punkt. Aber so ist es nicht.

    Lustigerweise denkst du, das ich diese Meinung habe. Habe dies aber nie zum Ausdruck gebracht.
    Ich bin hier genu der Gegenteiligen Meinung. Religion ist für viele Menschen etwas gutes, das ihnen gewissen halt gibt, was ich schon mehrfach hier erwähnte.
    Schlecht ist nicht die Religion, sondern es sind die Menschen, die ihre Miesetaten auf die Religion beziehen möchten, aber nicht im Sinne einer/ihrer Religion handeln, ja sogar gegen die Aussagen in ihrer Schrift handeln.

  20. Daumen nach oben! Insbesondere in den heutigen Zeiten ist es unerlässlich mit einer gewissen Selbstironie an diese Themen heranzugehen. Man muss sich aber immer bewusst sein, dass bestimmt nicht jeder diese Dinge positiv aufnehmen wird.
  21. verbrechergame

    verbrechergame hat kostenlosen Webspace.

    heppening schrieb:
    Daumen nach oben! Insbesondere in den heutigen Zeiten ist es unerlässlich mit einer gewissen Selbstironie an diese Themen heranzugehen. Man muss sich aber immer bewusst sein, dass bestimmt nicht jeder diese Dinge positiv aufnehmen wird.


    Naja, Selbstironie ist das nicht wirklich. Man parodiert damit ja nicht sich, sondern andere. Dass das nicht zwangsläufig immer positiv aufgenommen wird, ist eigentlich selbstverständlich.

    Ich habe mich gestern noch ein wenig schlau gemacht und recherchiert, warum Pastafaris (lol) überhaupt gegründet wurden. Es ging um einen Konflikt um das amerikanische Schulsystem, in dem der Kreationismus gelehrt wurde und nicht die Evolutionstheorie.
    Man wollte damit zum Ausdruck bringen, dass eine Weltanschauung begründet und bewiesen werden muss, und eben nicht solange gültig ist, bis sie widerlegt wurde.

    Im selben Zug wurde ein Preisgeld für denjenigen ausgeschrieben, der es schafft zu widerlegen, dass Jesus der Sohn des fliegenden Spaghettimonsters ist. Wurde bisher nicht geschafft, wie auch...

    Ich persönlich halte das für gesunde Religionskritik und trotzdem bin ich in meinem Glauben nicht erschüttert. Ich halte den Papst auch nicht für unfehlbar und trotzdem akzeptiere ich die Ansichten der Kirche.
    Und last but not least: Religion unterwirft niemanden. Religion hat keine Hexen verbrannt, Religion bombt auch nicht in Syrien. Es sind nur die Intuitionen (Kirche) oder Extremisten (IS) die das tun. Dass es Millionen von Menschen gibt, die Religion verstehen, die einen gesunden Glauben haben, sollte man dabei nicht außer acht lassen, bevor man auf Religion im Allgemeinen schimpft.

    Beitrag zuletzt geändert: 13.2.2015 16:26:37 von verbrechergame
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