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The American Way of Life

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  1. Autor dieses Themas

    kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Nun ich möchte keine Panik machen. Gerade eben habe ich in den Vox-Nachrichten einen Beitrag aus den USA gesehen. Hier wurde an einem Schießstand gefilmt, an dem Eltern ihren 6 bis 10 Jährigen Sprößlingen das Schießen mit Maschinengewehren beibrachte. Bei einem kurzen Interview meinte einer der Pimpfe, er war 9, daß er sich cool fühlte und er sah aus als würde er sich wie ein King fühlen.

    Im Beitrag wurde angesprochen, daß auf einen Amerikaner 93 Waffen kommen.

    Was haltet ihr davon? Ich bin der einng, daß die Amis einen an der Klatsche haben. ihren Kindern soetwas beizubringen. Ich denke bei Kindern senkt solches Verhalten die Hemmschwelle und somit ist die Gefahr gegeben, daß die Kinder später straffällig werden.
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  3. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    Ähnlich wie bei der Disskussion um "Killerspiele" könnte man auch hier argumentieren, dass nur allein der Besitz von Waffen und der erlernte Umgang damit, noch keinen Mörder ausmachen. Aber ich bin auch der Meinung, dass es die Hemmschwelle senkt. Wenn bei uns jemand den Drang verspührt, Menschen zu töten (sofern es soetwas überhaupt gibt), dann muss er sich erst mal eine Waffe besorgen und dann auch noch den Umgang damit erlernen. Diese Hürden erschweren ein solches Vorhaben also gewaltig. Deshalb ist der leichte Zugang zu Waffen und das frühe Erlernen damit umzugehen, sicherlich kritisch zu sehen.

    Allerdings beim Stichwort "Kinder mit Waffen", denke ich, dass das gefilmte eher die Ausnahme sein wird. Natürlich gibt es amerikanische Eltern, die ihren Kindern das Schießen beibringen (und das ist völliger Schwachsinn und gehört verboten), es wird aber sicherlich nur einen verschwindend kleinen Prozentsatz der Eltern betreffen.

    Solche einseitigen Berichterstattungen provozieren natürlich Aussagen wie "Die Amis haben einen ander Klatsche". "Die Amis" sind aber größtenteils auch nur normale Menschen, die ihren Kindern niemals eine Waffe in die Hand drücken würden. Ich merke, dass in den letzten Jahren vermehrt von den Medien eine antiamerikanische Stimmung aufgebaut wird. Das zeigt schon allein die Tatasache, dass auf jemanden wie Michael Moore gehört wird, dessen unseriösen "Dokumentarfilme" aus mir unverständlichen Gründen immer wieder Aufmerksamkeit erregen...

    Die Amerikaner haben eine etwas andere Sichtweise von manchen Dingen, die uns vielleicht suspekt ist. Sie haben Ideale, die uns im "aufgeklährten Europa" steinzeitlich erscheinen. Aber im Grunde trennt uns viel weniger als wir manchmal denken. Wir sollten etwas kritischer sein und uns nicht von manchen reißerischen Medienberichten beeinflussen und zu solchen Aussagen hinreißen lassen!
  4. Die Amis denken halt anders als wir. Es gibt noch viel mehr Sachen wo die so komplett anders denken.

    Generell würde ich dazu sagen, dass man die Amis zumindest für ihre Waffengesetze nicht verurteilen darf. Zumindest nicht als deutscher, wo die deutschen Waffengesetze ja praktisch die genaue Gegenseite im Vergleich zu denen der Amis sind. Bevor man die Art zu Leben von jemanden kritisieren darf, muss man den Sinn des Lebens ersteinmal definieren ;-)

    Ich persönlich halte jedoch nichts von dieser verherrlichung der Waffen.

    Generell von der Art der Amis in den letzten 20 Jahren halte ich nicht viel. Man schiebt es zwar gerne den Bankern in die Schuhe, im Endeffekt war es aber die amerikanische Art auf Pump zu leben die auch UNS hier die Wirtschaftskriese beschehrt hat..

    MfG

    Faultier
  5. faultier89 schrieb:

    Generell würde ich dazu sagen, dass man die Amis zumindest für ihre Waffengesetze nicht verurteilen darf. Zumindest nicht als deutscher, wo die deutschen Waffengesetze ja praktisch die genaue Gegenseite im Vergleich zu denen der Amis sind. Bevor man die Art zu Leben von jemanden kritisieren darf, muss man den Sinn des Lebens ersteinmal definieren


    Sorry, aber dieser Logik kann ich nicht folgen.

    Ich darf die Regelungen des amerikanischen Waffengestzes nicht kritisieren, weil in meinem Heimatland andere Gesetze gelten, und nichts kritisieren, bis es irgendwann einem Philosophen gelingt, den Sinn des Lebens zu ergründen?

    Ich erlaube mir trotzdem, genau wie viele Amerikaner es tun, das amerikanische Waffengesetz zu kritisieren.
    Die allgemeine Verfügbarkeit von Waffen trägt, auch wenn die dortige Waffenlobby anderes predigt, in keinster Weise zu einer erhöhten Sicherheit des Einzelnen bei. Ganz im Gegentum.

    Der Sinn des Lebens ist sicher nicht, von irgendeinem Waffennarren von diesem befreit zu werden.

    DEN "american way of Life" gibt es als solches eh nicht. Dazu ist dieses Land zu groß und viellältig. Gerade in der Provinz, wo sich dörfliche Strukuren mit 200 Einwohnern schon Stadt nennen, ist krauses Gedankengut weit verbreitet.


    FF

    Beitrag zuletzt geändert: 24.7.2009 15:02:38 von fatfreddy
  6. Ich habe nie gesagt, dass du nicht deine eigene Meinung dazu haben darfst.

    Du lernst aber nunmal hier in Deutschland nur die eine Seite der Medalie kennen. Und bevor du nicht beide Seiten kennen gelernt hast, bist du garnicht in der Lage dir eine Meinung zu bilden die der Wahrheit entspricht. Und ohne das du die Wahrheit kennst darfst/solltest du etwas nicht verurteilen.

    Wobei etwas Verurteilen und etwas in Frage stellen, zwei völlig verschiedene Sachen sind.

    Mit dem letzten zitierten Satz haste aber völlig recht. Das kritisieren müsste man durch verurteilen austauschen ^^

    MfG

    Faultier
  7. faultier89 schrieb:
    Ich habe nie gesagt, dass du nicht deine eigene Meinung dazu haben darfst.

    Aber sicher doch! In deinem, von mir zitierten Satz steht wörtlich: "man darf nicht.. Zumindest nicht als deutscher"
    Damit sprichst Du mir quasi das Recht ab, genau dieser Meinung zu sein. :wink:

    faultier89 schrieb:
    Du lernst aber nunmal hier in Deutschland nur die eine Seite der Medalie kennen. Und bevor du nicht beide Seiten kennen gelernt hast, bist du garnicht in der Lage dir eine Meinung zu bilden die der Wahrheit entspricht. Und ohne das du die Wahrheit kennst darfst/solltest du etwas nicht verurteilen.

    Woher nimmst Du die Gewissheit, daß ich nur die eine Seite kenne?
    Und schon wieder verbietest Du mir meine Meinung, indem Du behauptest, ich sei nicht in der Lage, mir dieselbe zu bilden.
    Urteile nur über Dinge/Umstände, die Du kennst, sagst Du. Den Ball spiele ich doch mal zurück. :wink:


    faultier89 schrieb:
    Wobei etwas Verurteilen und etwas in Frage stellen, zwei völlig verschiedene Sachen sind.

    Richtig, aber ich habe nichts in Frage gestellt. Das Amerikanische Waffengesetz kritisiere ich, bzw. gehe sogar soweit es zu verurteilen.


    Zurück zum Thema:

    Meine Frage nach der Logik in deinem Satz ist noch nicht beantwortet.
    Warum muß ich den Sinn des Lebens definieren (Ich maße mir nicht an, dies zu können. Ein kläglicher Versuch wäre vielleicht: 42?), bevor ich das, in meinen Augen falsche, Verhalten anderer, oder deren Lebensart, kritisieren bzw. verurteilen darf.


    Noch etwas, was mir vorhin entgangen ist:

    Man schiebt es zwar gerne den Bankern in die Schuhe, im Endeffekt war es aber die amerikanische Art auf Pump zu leben die auch UNS hier die Wirtschaftskriese beschehrt hat..

    Wer hat das Leben auf Pump ermöglicht und daran sehr gut verdient? Die Banken.
    Die Ursache für das Problem ist nicht in der Lebensart ODER den Banken zu finden, sondern in der stetig wachsenden Gier auf beiden Seiten, die sich zeitweise perfekt ergänzt hat. Den geringsten Schaden werden aber wohl die Banken tragen.


    FF
  8. Autor dieses Themas

    kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Man sieht ja häufig amerikanische Polizsten, wenn sie eine Verkehrskontrolle machen. Erster Satz "Hände gut sichbar auf das Lenkrad und wo sind die Papiere?" Ich denke die Plizisten dort suchen aus reinem Eigenschutz und auch aus Angst ums eigene Leben (verständlich irgendwo) selber nach den Fahrzeugpapieren, weil in den USA kann jeder durch die Waffengesetze eine Knarre mit sich herumtragen.

    Aber es ist auch nachgewiesen, wenn etwas (beispielsweise Waffen) besitzt und mitführt, kommt der Drang das auch zu benutzen.
  9. fatfreddy schrieb:
    faultier89 schrieb:
    Ich habe nie gesagt, dass du nicht deine eigene Meinung dazu haben darfst.

    Aber sicher doch! In deinem, von mir zitierten Satz steht wörtlich: "man darf nicht.. Zumindest nicht als deutscher"
    Damit sprichst Du mir quasi das Recht ab, genau dieser Meinung zu sein. :wink:


    Demnach setzt du etwas zu Verurteilen und eine eigene Meinung zu etwas zu haben gleich. Gut, ist halt deine Meinung. Ich persönlich finde die nur leicht lächerlich :wink:

    fatfreddy schrieb:
    faultier89 schrieb:
    Du lernst aber nunmal hier in Deutschland nur die eine Seite der Medalie kennen. Und bevor du nicht beide Seiten kennen gelernt hast, bist du garnicht in der Lage dir eine Meinung zu bilden die der Wahrheit entspricht. Und ohne das du die Wahrheit kennst darfst/solltest du etwas nicht verurteilen.

    Woher nimmst Du die Gewissheit, daß ich nur die eine Seite kenne?
    Und schon wieder verbietest Du mir meine Meinung, indem Du behauptest, ich sei nicht in der Lage, mir dieselbe zu bilden.
    Urteile nur über Dinge/Umstände, die Du kennst, sagst Du. Den Ball spiele ich doch mal zurück. :wink:


    Solltest du wirklich beide Seiten der Medalie kennen verbirgst du das sehr gut ;-p

    Informiere dich mal was überhaupt eine eigene Meinung ist. Die Foren-Regeln verbieten mir hier meine Meinung über dich öffentlich niederzuschreiben. Und dennoch darf ich meine eigene Meinung haben und bin durchaus im Stande mir die zu bilden O_o


    fatfreddy schrieb:
    faultier89 schrieb:
    Wobei etwas Verurteilen und etwas in Frage stellen, zwei völlig verschiedene Sachen sind.

    Richtig, aber ich habe nichts in Frage gestellt. Das Amerikanische Waffengesetz kritisiere ich, bzw. gehe sogar soweit es zu verurteilen.


    Die Gesetze in einem Land represäntieren zum grösten Teil das, was die Bevölkerung will. Zu behaupten die wissen ja alle garnicht was gut für die ist, ist schon etwas arrogant :-p



    fatfreddy schrieb:
    Zurück zum Thema:

    Meine Frage nach der Logik in deinem Satz ist noch nicht beantwortet.
    Warum muß ich den Sinn des Lebens definieren (Ich maße mir nicht an, dies zu können. Ein kläglicher Versuch wäre vielleicht: 42?), bevor ich das, in meinen Augen falsche, Verhalten anderer, oder deren Lebensart, kritisieren bzw. verurteilen darf.


    Um etwas zu verurteilen sollte man die Wahrheit kennen. Du kennst lediglich deine eigene Wahrheit, die in dem Fall, dass du die Lebensart des anderen verurteilst direkte gegen die Wahrheit des anderen stehen würde. Beide Wahrheiten wurden auf dem Pfundament des Glaubens aber nicht des Wissens "gebaut". Glauben ist in diesem Fall nicht als Religion sondern eher als deien persönliche Weltanschauung gemeint. Alles persönliche Empfindungen und Geschmack. Das lässt sich ganz einfach nicht "logisch" gegeneinander abwiegen.
    Würdest du jetzt dennoch die Lebensart von jemandem Verurteilen, würdest du das was du für richtig empfindest als Wahrheit hinstellen, welche jedoch nicht bewiesen ist. Hält man sich jetzt an die Unschuldsvermutung musst du deine Wahrheit also erstmal beweisen bevor du eine andere als Falsch verurteilen darfst. Wenn du immer noch nicht verstanden hast was ich meine kannst du dich gerne noch per PN an mich wenden. Hier gehörts aber wohl eher nicht hin.


    fatfreddy schrieb:
    Noch etwas, was mir vorhin entgangen ist:

    Man schiebt es zwar gerne den Bankern in die Schuhe, im Endeffekt war es aber die amerikanische Art auf Pump zu leben die auch UNS hier die Wirtschaftskriese beschehrt hat..

    Wer hat das Leben auf Pump ermöglicht und daran sehr gut verdient? Die Banken.
    Die Ursache für das Problem ist nicht in der Lebensart ODER den Banken zu finden, sondern in der stetig wachsenden Gier auf beiden Seiten, die sich zeitweise perfekt ergänzt hat. Den geringsten Schaden werden aber wohl die Banken tragen.


    Meinst du damit all die Banken die mittlerweile in den USA Pleite gegangen sind? Wie viele waren es noch genau im seit beginn der Wirtschaftskriese? Auf jeden Fall über 50. Was hätte die einzelne Bank denn machen sollen? Kridite verweigern, die Kunden an andere Banken verlieren und schon vor der Kriese pleite gehen? Du hast schon recht, die Ursache ist in beiden Sachen zu finden. Die Schuld würde ich persönlich aber noch ganz wo anders suchen. Es gibt Gesetze die all das zugelassen haben. Und obwohl es schon lange klar war, dass das irgendwann so enden muss wie jetzt, wurden die Gesetze (vermutlich um keine Wählerstimmen zu verlieren) nicht geändert.

    MfG

    Faultier
  10. Ich brauch doch wirklich nicht nach Amerika reisen und die andere Seite kennenlernen, wenn ich doch von vornherein weiss, dass Waffen nicht gut sind und man sie in der Regel dazu verwendet Menschen zu töten. Desweiteren ist man viel schneller bei der Waffe, wenn sie verfügbar ist, als wenn sie nicht verfügbar ist. Wir haben scheinbar eher gelernt Probleme ohne Waffen zu bewältigen als die USA.

    Wenn ich grundsätzlich gegen Waffen bin, so brauch ich keine Kehrseite anschauen.
  11. Hier kann ich Karpfen nur Zustimmen.

    Waffen sind NUR zum töten da, Einen anderen Sinn haben sie nicht!

    Wer als Elternteil seinen Kindern schon das Schießen beibringt, ist für mich unverantwortlich!

    Aber gut, das ist halb Amerika.
    Mich würden dazu trotzdem mal Studien dazu von Europa interessieren. Dann könnte man das ganze vllt besser vergleichen.
  12. faultier89 schrieb:
    Die Gesetze in einem Land represäntieren zum grösten Teil das, was die Bevölkerung will. Zu behaupten die wissen ja alle garnicht was gut für die ist, ist schon etwas arrogant :-p


    Jap das sieht man an den pro Gen gesetzen hier in Deutschland, denn der Großteil der Deutschen will keinen Genmanipulierte Nahrungsmittel haben. Und zwar in keinster Weise. Und trotzdem sind sie zugelassen. Unter bestimmten vorraussetzungen, muss nichtmal draufstehen, dass es Genprodukte sind.

    Aber wenigstens ist es (noch) nicht so schlimm wie im Amiland, wo eine genfreie Kennzeichnung, unzulässiger Wettbewerb ist.


    faultier89 schrieb:
    Meinst du damit all die Banken die mittlerweile in den USA Pleite gegangen sind? Wie viele waren es noch genau im seit beginn der Wirtschaftskriese? Auf jeden Fall über 50. Was hätte die einzelne Bank denn machen sollen? Kridite verweigern, die Kunden an andere Banken verlieren und schon vor der Kriese pleite gehen? Du hast schon recht, die Ursache ist in beiden Sachen zu finden. Die Schuld würde ich persönlich aber noch ganz wo anders suchen. Es gibt Gesetze die all das zugelassen haben. Und obwohl es schon lange klar war, dass das irgendwann so enden muss wie jetzt, wurden die Gesetze (vermutlich um keine Wählerstimmen zu verlieren) nicht geändert.

    MfG

    Faultier


    Au ja, wie kann eine Bank, einem Hauskrdit verweigern, der Arbeitslos ist und Schulden hat. Das ist ja unvorhersehbar, dass der Kredit nicht zurück gezahlt werden kann. Solch einen Kunden, darf eine Bank ja einfach nicht verlieren. Wer ungeprüft Kredite vergiebt, der ist selber Schuld am Pleite gehen.

    In Amerika geht es nur indirekt um Wählerstimmen, es geht mehr um Geld, um einen teuren Wahlkampf führen zu können und somit die meisten Wählerstimmen zu gewinnen. Soweit ist es in Deutschland zum Glück (noch) nicht.



    Zu den Waffen, glaube in Westeuropa ist Deutschland auch führend bei Toten durch Schußverletzungen. Ich frage mich, warum es in Deutschland doch verhältnismäßig viele Tote durch Schußwaffen gibt, obwohl es in Deutschland schärfere Waffengesetze gibt.

    Und ich frage mich, wo in den USA die meisten Unfälle passieren, in den eher urbanen Gebieten (vermute ich) Oder eher in den Ländlicheren Regionen, (wo diese Bilder wahrscheinlich herkommen).
  13. faultier89 schrieb:

    Demnach setzt du etwas zu Verurteilen und eine eigene Meinung zu etwas zu haben gleich. Gut, ist halt deine Meinung. Ich persönlich finde die nur leicht lächerlich :wink:

    Falsch! Ich erlaube mir nur die Meinung, dieses verurteilenswürdig zu finden!. Das Recht diese Meinung zu haben, sprichst Du mir ab.
    Wenn Du mit Lachen fertig bist, liest Du dir vielleicht nochmal das von uns beiden Geschriebene durch. Kleiner Hinweis: Mich darfst Du wörtlich nehmen. Ich schreibe das, was ich meine.


    faultier89 schrieb:
    Solltest du wirklich beide Seiten der Medalie kennen verbirgst du das sehr gut ;-p

    Es steht dir frei, mich zu fragen, wenn dir etwas unklar ist. Das hier mein Lebenslauf zur Rechtfertigung meiner Meinung erwartet wird, war mir nicht bewußt.

    faultier89 schrieb:
    Informiere dich mal was überhaupt eine eigene Meinung ist. Die Foren-Regeln verbieten mir hier meine Meinung über dich öffentlich niederzuschreiben. Und dennoch darf ich meine eigene Meinung haben und bin durchaus im Stande mir die zu bilden O_o

    Hinter Forenregeln mußt Du dich nicht verstecken. Eine sachliche Diskussion widerspricht den Regeln sicher nicht. Wenn Dir danach ist persönlich zu werden, darfst Du mich gerne per PN anschreiben. Den Begriff der Meinung werde ich dir dann auf Wunsch dediziert erklären.


    faultier89 schrieb:
    Die Gesetze in einem Land represäntieren zum grösten Teil das, was die Bevölkerung will. Zu behaupten die wissen ja alle garnicht was gut für die ist, ist schon etwas arrogant :-p

    Deine Vorstellung von Gesetzgebung erscheint mir sehr idealistisch.Wenn das wirklich so wäre, ginge es der Menschheit besser.
    Wo habe ich behauptet zu wissen? Ich erlaube mir nach wie vor eine Meinung.
    Arroganz ist im Übrigen immer eine Frage des Blickwinkels. ;)



    faultier89 schrieb:
    Um etwas zu verurteilen sollte man die Wahrheit kennen. Du kennst lediglich deine eigene Wahrheit, die in dem Fall, dass du die Lebensart des anderen verurteilst direkte gegen die Wahrheit des anderen stehen würde. Beide Wahrheiten wurden auf dem Pfundament des Glaubens aber nicht des Wissens "gebaut". Glauben ist in diesem Fall nicht als Religion sondern eher als deien persönliche Weltanschauung gemeint. Alles persönliche Empfindungen und Geschmack. Das lässt sich ganz einfach nicht "logisch" gegeneinander abwiegen.

    Mir fehlte die Logik in deiner Aussage, mehr nicht.
    Zu dem, was Du jetzt von dir gibst nutze ich einfach mal deine kausale Kette: Was kennst Du? Was weißt Du? Du erlaubst dir, mich anhand dessen, was Du meinst von meinen Äußerungen verstanden zu haben, zu verurteilen. Baust also deine Wahrheit auf dem Fundament des Glaubens und nicht des Wissens auf.
    Ist das Basis für eine Diskussion, die eventuell Meinungen bildet und/oder ändert? Erneutes Angebot: Wenn Du mich nicht verstehst, stelle Fragen, anstatt zu beleidigen..

    faultier89 schrieb:
    Würdest du jetzt dennoch die Lebensart von jemandem Verurteilen, würdest du das was du für richtig empfindest als Wahrheit hinstellen, welche jedoch nicht bewiesen ist. Hält man sich jetzt an die Unschuldsvermutung musst du deine Wahrheit also erstmal beweisen bevor du eine andere als Falsch verurteilen darfst.

    Und nochmal. Ich behaupte nicht, die Wahrheit gepachtet zu haben, Ich erlaube mir eine Meinung. Das ich glaube, diese Meinung sei richtig, ist doch wohl logisch und konsquent. Beweisen muß ich diese Meinung nicht, bin aber durchaus bereit, für diese zu argumentieren und sie zu verteidigen. Ebenso bin ich bereit, mich in einer sachlichen Diskussion von einer anderen Meinung überzeugen zu lassen.

    Das amerikanische Waffengesetz, um vom philosophischen Geschwafel jetzt mal wieder aufs Thema zu kommen, halte ich für verurteilenswürdig. (Begründung s.o.) Kannst Du mir einen Grund nennen, dieses Gesetz gut zu finden?
    Wenn jemand rumrennt und Menschen tötet, lasse ich ein "das ist halt meine Lebensart" nicht als Argument gelten, dieses Verhalten gut zu finden. Ich verurteile es! Da muß ich nichts beweisen und eine Unschuldvermutung ist dort ebenfalls fehl am Platz. Denn die Wahrheit ist, daß die Getroffenen tot sind. Selbst wenn lokale Gesetze sein Tun schützen, muß ich meine Meinung nicht ändern, sondern höchstens die Straffreiheit des Handelns akzeptieren. Mein Urteil beeinflußt dies aber nicht.


    Die Banken:

    faultier89 schrieb:
    Meinst du damit all die Banken die mittlerweile in den USA Pleite gegangen sind?

    Die durch Insolvenz vom Markt genommenen Banken sicher nicht. Die sind aber auch nicht wichtig, da ihre Funktion von anderen Instituten übernommen wird.

    faultier89 schrieb:
    Was hätte die einzelne Bank denn machen sollen? Kridite verweigern, die Kunden an andere Banken verlieren und schon vor der Kriese pleite gehen?

    Richtig! Schau dir die Banken an, die momentan gesund dastehen. Die haben genau dieses gemacht. Sind dafür von denen, die jetzt nicht mehr im Spiel sind, ausgelacht worden, weil sie auf schöne Gewinne verzichtet haben. Pleite sind sie deshalb nicht, ganz im Gegenteil.


    faultier89 schrieb:
    Es gibt Gesetze die all das zugelassen haben. Und obwohl es schon lange klar war, dass das irgendwann so enden muss wie jetzt, wurden die Gesetze (vermutlich um keine Wählerstimmen zu verlieren) nicht geändert.

    Wählerstimmen sind ein Grund. Finanzielle Interessen (Stichwort:Lobbyarbeit) ein Anderer.
    Es gab genügend Fachleute, die bereits vor Jahren auf das Risiko hingewiesen haben und dafür beschimpft und gefeuert wurden.
    Dummerweise gab es aber auch genug medienwirksame Äußerungen, die von glückseliger Zukunft in prosperierender Gesellschaft redeten.


    FF
  14. b***e

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Im Beitrag wurde angesprochen, daß auf einen Amerikaner 93 Waffen kommen.

    Es waren 93 Waffen auf 100 Amerikaner ;)
    Das ist aber trotzdem viel zu viel. Mittlerweile gibt es dort von den Kirchen Aktionen, bei denen man die Waffe gegen Bares eintauschen kann. Aber wenn von der Regierung kein Signal kommt, wird sich auch nichts ändern. Dann sollen die sich ruhig abknallen :D
  15. Autor dieses Themas

    kalinawalsjakoff

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    @bdane

    Okay etwas mßverstanden. Aber dann zum Teil wie wir sie vom Militär auch her kennen, nicht nur Faustfeuerwaffen.
  16. b***e

    Das amerikanische Volk ist momentan auch total irre. Bei den Geschehnissen der letzten Jahrzente, Terror, Angst, Massenmedien, usw ist das aber auch kein Wunder. Der ganze Haufen wurde von der Politik gezielt verblödet. Aber jetzt ist ja die nächste Marionette da ;) war ja abzusehen, dass es einen vertrauenswürdigen Schwarzen benötigt, um das Land wieder zu beleben.
  17. Naja in Amiland darfst du auf deinem Grund und Boden ja sowieso jeden erschießen, von dem du denkst er könnte dir gefährlich werden. Wenn jemand bei dir einbricht: Pech gehabt und ne neue Körperöffnung gleich dazu.
    So eine Gesetzeslage finde ich einfach nur bescheuert.
    Es ist ja nicht grade so, als ob nicht schon Unschuldige dadurch gestorben wären.
    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=617226

    Hierzulande wird schon CS als verstörend für Kinder beschrieben und dort dürfen die an echt MGs. Sowa sist in meinen Augen einfach krank. Wenn Menschen andere Menschen töten ist das schon Schwachsinn, aber Kinder in einem zivilisierten Land zu zeigen, wie mans macht ist echt nurnoch stupide.
  18. Wie abgefahren die USAs denken sieht man an auch folgendem Beispiel. Zu einem Neuwagen bekommt man bei einem Autohändler in den Staaten ein AK-47-Sturmgewehr umsonst dazu:
    http://www.express.de/nachrichten/news/vermischtes/zum-neuwagen-gibts-ein-sturmgewehr-gratis_artikel_1246563143503.html

    Und nachdem diese Masche scheinbar nicht neu ist und auch zieht, spiegelt das in gewisser Weise auch etwas die Gesellschaft.
  19. k**********k


    Im Beitrag wurde angesprochen, daß auf einen Amerikaner 93 Waffen kommen.

    Selbstverständlich kannst du mir das nicht beantworten, aber ich möchte trotzdem einmal wissen auf welcher Statistik das beruht. Ich kenne genügend Amerikaner persönlich, die Schusswaffen verabscheuen und mit Sicherheit keine einzige besitzen. Ausserdem ist diese Aussage mal sowas von unqualifiziert. Wirklich relevant wäre doch wieviele Morde passieren. Und dann auch bitte beachten das die USA ein paar Einwohner mehr hat als Deutschland

    Ich bin der einng, daß die Amis einen an der Klatsche haben. ihren Kindern soetwas beizubringen.

    Klar, denn alle Amis bringen früher oder später ihren Nachbarn um. Genauso wie alle Deutschen jeden tag Bockwurst und Sauerkraut essen. Junge Junge diese Verallgemeinerungen. :wink:


    Ich denke bei Kindern senkt solches Verhalten die Hemmschwelle und somit ist die Gefahr gegeben, daß die Kinder später straffällig werden.


    Ich nehme mal an du meinst die Hemmschwelle einen Meschen zu töten. Vielleicht. Aufjedenfall sinkt die Hemmschwelle eine Waffe abzufeuern. Trotzdem wird man nicht gleich Straffällig, weil man als Kind mal ne Waffe in der Hand hatte. Da spielen andere Faktoren (Soziales Umfeld, eigene Persönlichkeit, Kindheit, usw. usf.) eine weit wichtigere Rolle. Wenn man einfach nur Spass hat Waffen abzufeuern geht man zur Army/Navy/Marines oder in den nächsten Schützenverein.

    kaetzle7 schrieb: Ähnlich wie bei der Disskussion um "Killerspiele" könnte man auch hier argumentieren, dass nur allein der Besitz von Waffen und der erlernte Umgang damit, noch keinen Mörder ausmachen. Aber ich bin auch der Meinung, dass es die Hemmschwelle senkt. Wenn bei uns jemand den Drang verspührt, Menschen zu töten (sofern es soetwas überhaupt gibt), dann muss er sich erst mal eine Waffe besorgen und dann auch noch den Umgang damit erlernen. Diese Hürden erschweren ein solches Vorhaben also gewaltig. Deshalb ist der leichte Zugang zu Waffen und das frühe Erlernen damit umzugehen, sicherlich kritisch zu sehen.

    Sicher senkt es irgendwie die Hemmschwelle, aber wenn man wirklich ein Menschen umbringen will (aus Hass, Eifersucht o.ä.), dann brauch man keine AK47, dann reicht auch ein Küchenmesser.


    Solche einseitigen Berichterstattungen provozieren natürlich Aussagen wie "Die Amis haben einen ander Klatsche". "Die Amis" sind aber größtenteils auch nur normale Menschen, die ihren Kindern niemals eine Waffe in die Hand drücken würden. Ich merke, dass in den letzten Jahren vermehrt von den Medien eine antiamerikanische Stimmung aufgebaut wird. Das zeigt schon allein die Tatasache, dass auf jemanden wie Michael Moore gehört wird, dessen unseriösen "Dokumentarfilme" aus mir unverständlichen Gründen immer wieder Aufmerksamkeit erregen...

    Dem ist noch hinzuzufügen, dass die meisten Actionspiele und -filme aus den USA kommen. Und weil bei denen ja geballert wird und Blut fließt, müssen alle US- Amerikaner blutrüntstige Mörder sein. Komisch, dass nicht nur Amerikaner diese Spiele spielen.:wink:


    Die Amerikaner haben eine etwas andere Sichtweise von manchen Dingen, die uns vielleicht suspekt ist. Sie haben Ideale, die uns im "aufgeklährten Europa" steinzeitlich erscheinen. Aber im Grunde trennt uns viel weniger als wir manchmal denken. Wir sollten etwas kritischer sein und uns nicht von manchen reißerischen Medienberichten beeinflussen und zu solchen Aussagen hinreißen lassen!

    Das kann man nur so stehen lassen. Beide Länder haben ihre guten und schlechten Seiten. Aber man kann den Medien ja auch nicht böse sein, denn sie tuen ja nur ihren Job. Dieser besteht nämlich seit einigen Jahren daraus alles und jeden Schlecht zu machen. Schaut euch nur dir Bild an, dann wisst ihr was ich meine: "Pisa-Studie: Deutsche Schüler immernoch unter den 20 schlechtesten" statt "Deutsche Schüler schneiden im Pisa-Ranking besser ab. " Und mit solchen Schlagzeilen ist die Bild nicht alleine. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    kalinawalsjakoff schrieb: Man sieht ja häufig amerikanische Polizsten, wenn sie eine Verkehrskontrolle machen. Erster Satz "Hände gut sichbar auf das Lenkrad und wo sind die Papiere?" Ich denke die Plizisten dort suchen aus reinem Eigenschutz und auch aus Angst ums eigene Leben (verständlich irgendwo) selber nach den Fahrzeugpapieren, weil in den USA kann jeder durch die Waffengesetze eine Knarre mit sich herumtragen.

    Lol, ich weiß ja nicht auf was du dich beziehst, aber bei mir hat noch nie ein Polizist selbst nach meinen Fahrzeugpapieren gesucht. Generell gilt auch: Polizist ist nicht gleich Polizist. Für mich klingt die Story mal wieder nach einem von den Medien h]ochgepushtes Video/Bild von einer einzelnen Person.

    karpfen schrieb: Ich brauch doch wirklich nicht nach Amerika reisen und die andere Seite kennenlernen, wenn ich doch von vornherein weiss, dass Waffen nicht gut sind und man sie in der Regel dazu verwendet Menschen zu töten.

    Waffen werden nicht nur dazu benutzt Menschen zu töten. (siehe unten) Trotzdem hats du recht, und das festzustellen braucht man nicht nach Amerika fahren. Sehr wohl sollte man aber mal etwas länger in den USA gewesen sein, um beurteilen zu können, ob "alle Amis einen an der klatsche haben".

    Wenn ich grundsätzlich gegen Waffen bin, so brauch ich keine Kehrseite anschauen.

    Meinst du nicht, dass du dich hiermit aus der Diskussion disqualifizierst? Denk mal drüber nach...

    Waffen sind NUR zum töten da, Einen anderen Sinn haben sie nicht!

    Schwachsinn. Mir fallen mindestens 3 Gründe ein wo Waffen nicht zum töten eingesetzt werden:
    -Waffen schaffen eine gewisse Autorität, was zum Beispiel für Polizisten wichtig ist
    - Polizisten schiessen in den aller meisten Fällen nur in Körperteile bei denen keine akute Lebensgefahr besteht (Arme, Beine,..)
    - Einige (alleinlebende) Frauen besitzen eine Waffe um sich sicherer zu fühlen, egal ob sie sie jemals abfeuern würden

    reimann schrieb: Naja in Amiland darfst du auf deinem Grund und Boden ja sowieso jeden erschießen, von dem du denkst er könnte dir gefährlich werden. Wenn jemand bei dir einbricht: Pech gehabt und ne neue Körperöffnung gleich dazu.
    So eine Gesetzeslage finde ich einfach nur bescheuert.
    Es ist ja nicht grade so, als ob nicht schon Unschuldige dadurch gestorben wären.
    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=617226

    Richtig, das Gesetz ist Müll und gehört abgeschafft. Trotzdem gibt es das Gesetz soweit ich richtig informiert bin nur in manchen Bundesstaaten

    karpfen schrieb: Wie abgefahren die USAs denken sieht man an auch folgendem Beispiel. Zu einem Neuwagen bekommt man bei einem Autohändler in den Staaten ein AK-47-Sturmgewehr umsonst dazu:
    http://www.express.de/nachrichten/news/vermischtes/zum-neuwagen-gibts-ein-sturmgewehr-gratis_artikel_1246563143503.html

    Ja klar, weil ein Ami eine bescheuerte Geschäftsidee hat, sind alle amis bescheuert. Und weil ein Deutscher so um 1940 eine bescheuerte Idee hatte, waren damals alle Deutschen Nazis.:wink:


    Und nachdem diese Masche scheinbar nicht neu ist und auch zieht, spiegelt das in gewisser Weise auch etwas die Gesellschaft.

    LOL! Das spiegelt nicht die Gesellschaft wieder wenn _ein_ Mann das über mehrere (2!) Jahre macht. Wenn man vielleicht noch die Käufer einrechnet, kommt man auf vielleicht auf 60 Menschen. Ja klar, man kann ohne Zweifel von 60 Menschen auf eine Bevölkerung von 300 Millionen schliessen 0o.

    So jetzt nochmal zusammen gefasst:
    Ja, ich finde es bescheuert dass man 9 Jahrigen kindern eine Waffe in die Hand gibt.
    Ja, ich bin dafür dass amerikanische Waffengesetze (und viele andere Gesetze) reformiert werden.
    Ja, ich bin mir bewusst, dass dies ein proamerikanischer Post ist.
    Ja, ich wohe zur Zeit vorübergehend in Amerika
    Nein, mir hat die amerikanische regierung noch nicht den Kopf gewaschen
    Ja, mir ist bewusst, dass dieser Beitrag Spuren von Ironie enthalten kann :wink:

    Lg, Ketchupfleck

    €dit: :wink: s hinzugefügt

    Beitrag zuletzt geändert: 27.7.2009 22:47:55 von ketchupfleck
  20. ketchupfleck schrieb:
    Waffen werden nicht nur dazu benutzt Menschen zu töten. (siehe unten) Trotzdem hats du recht, und das festzustellen braucht man nicht nach Amerika fahren. Sehr wohl sollte man aber mal etwas länger in den USA gewesen sein, um beurteilen zu können, ob "alle Amis einen an der klatsche haben".

    Ich habe auch nirgends behauptet, dass ALLE Amis einen an der Klatsche haben. Das widerlegen ja schon die Demonstrationen gegen Waffen in den USA.

    ketchupfleck schrieb:
    Meinst du nicht, dass du dich hiermit aus der Diskussion disqualifizierst? Denk mal drüber nach...

    Sehe ich nicht unbedingt so. Normalerweise schaue ich mir die Kehrseite schon an, bei Waffen brauche ich die aber nicht. Ich fahre seit ich denken kann gut ohne Waffen und lerne immer dann den meisten Stress kennen, wenn jemand meint, eine Waffe (und sei es nur ein Messer) verwenden zu müssen.


    Ja klar, weil ein Ami eine bescheuerte Geschäftsidee hat, sind alle amis bescheuert. Und weil ein Deutscher so um 1940 eine bescheuerte Idee hatte, waren damals alle Deutschen Nazis.:wink:

    Auch hier noch einmal, ich habe nirgends erwähnt, dass ich das auf alle Amerikaner herunterreduziere...


    LOL! Das spiegelt nicht die Gesellschaft wieder wenn _ein_ Mann das über mehrere (2!) Jahre macht. Wenn man vielleicht noch die Käufer einrechnet, kommt man auf vielleicht auf 60 Menschen. Ja klar, man kann ohne Zweifel von 60 Menschen auf eine Bevölkerung von 300 Millionen schliessen 0o.

    Um das vielleicht etwas klarer auszudrücken, ich will auch hier nicht sagen, dass man von so einem Beispiel auf jeden Amerikaner schliessen kann. Allerdings verfestigen sich solche Dinge schon in einer Gesellschaft und dies ist bei uns z.B. nicht ganz so der Fall, natürlich auch, weil die Waffengesetze hier sowas nicht zulassen.


    Beitrag zuletzt geändert: 27.7.2009 22:59:56 von karpfen
  21. ketchupfleck schrieb:
    Wirklich relevant wäre doch wieviele Morde passieren. Und dann auch bitte beachten das die USA ein paar Einwohner mehr hat als Deutschland

    Da sind sich die Statistiker, wie üblich, nicht ganz einig. Aus diversen Quellen gemittelte Durchschnittswerte pro 100.000 Einwohner:
    USA= 5,5-5,9, Deutschland:1,1


    ketchupfleck schrieb:
    Klar, denn alle Amis bringen früher oder später ihren Nachbarn um. Genauso wie alle Deutschen jeden tag Bockwurst und Sauerkraut essen. Junge Junge diese Verallgemeinerungen. :wink:

    Schwachfug! Der Threadtitel ist "The American Way of Life". Und du wirst vermutlich zustimmen, daß die Akzeptanz von Waffenbesitz und -nutzung in den USA deutlich höher ist als in Deutschland. Das hat nichts mit Verallgemeinerung zu tun.

    ketchupfleck schrieb:
    Ich nehme mal an du meinst die Hemmschwelle einen Meschen zu töten. Vielleicht. Aufjedenfall sinkt die Hemmschwelle eine Waffe abzufeuern. Trotzdem wird man nicht gleich Straffällig, weil man als Kind mal ne Waffe in der Hand hatte. Da spielen andere Faktoren (Soziales Umfeld, eigene Persönlichkeit, Kindheit, usw. usf.) eine weit wichtigere Rolle. Wenn man einfach nur Spass hat Waffen abzufeuern geht man zur Army/Navy/Marines oder in den nächsten Schützenverein.

    Army ud Schützenverein = Spaß am schießen ??
    Warst Du nicht derjenige, der sich ein paar Sätze vorher noch über Verallgemeinerungen beschwert hat?
    Töten = straffällig? Die Gleichung geht auch nicht ganz auf, wenn die nationale Gesetzgebung den Gebrauch von Waffen deckt. Was die sinkende Hemmschwelle angeht, stimme ich dir zu.

    ketchupfleck schrieb:
    Sicher senkt es irgendwie die Hemmschwelle, aber wenn man wirklich ein Menschen umbringen will (aus Hass, Eifersucht o.ä.), dann brauch man keine AK47, dann reicht auch ein Küchenmesser.

    Der Gebrauch einer Schusswaffe, macht es aber allein wegen einer größeren Distanz zum Opfer einfacher.
    Es ist halt einfacher, einen Hebel zu betätigen, als ein Messer zur tödlichen Aktion zu nutzen.


    ketchupfleck schrieb:
    Aber man kann den Medien ja auch nicht böse sein, denn sie tuen ja nur ihren Job. Dieser besteht nämlich seit einigen Jahren daraus alles und jeden Schlecht zu machen. Schaut euch nur dir Bild an, dann wisst ihr was ich meine:

    Der Job der Medien ist noch immer die Berichterstattung. Wenn sie diesen nicht ordentlich machen, sondern wegen besserer Verkaufszahlen zu Mitteln der Panikmache oder Falschnachrichten greifen, kann ich ihnen durchaus böse sein.


    ketchupfleck schrieb:
    Polizist ist nicht gleich Polizist. Für mich klingt die Story mal wieder nach einem von den Medien hochgepushtes Video/Bild von einer einzelnen Person.

    Weniger lustig, wenn man im ländlichen Bereich der USA auf selbstherrliche Dorfsheriffs trifft, die dem allgegenwärtigen Klischee bis ins kleinste entsprechen.


    ketchupfleck schrieb:
    Schwachsinn. Mir fallen mindestens 3 Gründe ein wo Waffen nicht zum töten eingesetzt werden:
    -Waffen schaffen eine gewisse Autorität, was zum Beispiel für Polizisten wichtig ist
    - Polizisten schiessen in den aller meisten Fällen nur in Körperteile bei denen keine akute Lebensgefahr besteht (Arme, Beine,..)
    - Einige (alleinlebende) Frauen besitzen eine Waffe um sich sicherer zu fühlen, egal ob sie sie jemals abfeuern würden

    Waffen selbst schaffen keine Autorität! Sie sorgen bei denjenigen, die ihnen gegenüberstehen nur für Angst.
    Wohin Polizisten zielen ist das eine. Was sie treffen und bewirken, das andere.
    Wffen schaffen ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Sicherheit hingegen schaffen sie nicht.
    Alle drei Beispiele von dir zeigen letztendlich den Zweck einer Waffe, nämlich zu verletzen bzw. zu töten.
    Die Konsequenz aus der Nutzung einer Waffe (Verletzung, Tod) entspricht nicht zwangsläufig dem, was sich der Besitzer erhofft (Abschreckung, Autorität).
    Beispiel, der bewaffnete Einbrecher. Der Bewohner, der von der Waffe des Einbrechers nichts ahnt, fühlt sich sicherer und stellt den Einbrecher. Dieser gerät im Angesicht der Waffe in Panik und schießt. Oder umgekehrt, glaubt der Bewohner eine Waffe zu sehen, wo keine ist und schießt.
    Ergebnis: Ein Verletzter oder Toter.
    Abschreckung? hat nicht funktioniert.
    Autorität? Hat die Waffe nicht geschaffen.
    Schutz? Ist zufällig und/oder zweifelhaft.


    ketchupfleck schrieb:
    Ja klar, weil ein Ami eine bescheuerte Geschäftsidee hat, sind alle amis bescheuert. Und weil ein Deutscher so um 1940 eine bescheuerte Idee hatte, waren damals alle Deutschen Nazis.:wink:

    1940? Bitte zurück in den Geschichtsunterricht. Andererseits darf man nicht vergessen, das dieser Östereicher nur deshalb seine kranken Ideen durchsetzen konnte, weil ihm Millionen von Deutschen unreflektiert geglaubt haben.


    ketchupfleck schrieb:
    Ja, ich bin mir bewusst, dass dies ein proamerikanischer Post ist.

    Ich möchte aus gegebenenm Anlaß darauf hinweisen, daß meine Beiträge zu diesem Thema nicht antiamerikanisch sind, sondern sich gegen die gewohnheitsmäßige Dummheit der Massen richten. :wink:

    ketchupfleck schrieb:
    Ja, ich wohe zur Zeit vorübergehend in Amerika

    Darf man fragen, wo?

    ketchupfleck schrieb:
    Ja, mir ist bewusst, dass dieser Beitrag Spuren von Ironie enthalten kann :wink:

    Das macht nix. Dagegen bin zumindest ich nicht allergisch.

    FF
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