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Was können sich Schulen erlauben?

lima-cityForumSonstigesSchule, Uni und Ausbildung

  1. Autor dieses Themas

    aklasse

    Kostenloser Webspace von aklasse

    aklasse hat kostenlosen Webspace.

    Hallo!

    Ich lese immer wieder was sich tag/schule">Schulen erlauben und Lehrer und Direktoren glauben sie können tun was sie wollen.

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/initiative-gegen-norddeutsche-grussformeln-passauer-schule-wird-zur-tschuess-freien-zone-1.1275856
    http://salzburg.orf.at/news/stories/2517127/
    etc.

    edit by thundersystem:
    Zitierter Beitrag von unten gelöscht
    Ich finde es auch wichtig Respekt an den Tag zu legen. Das ist im ganzen Leben wichtig. Aber ich finde es nicht in Ordnung Redenswendungen vorzuschreiben, besonders weil es den Zweck vollständig verfehlt.
    Der Respekt gegen Vorgesetzte und Lehrer wird eher weniger wenn derartig sinnlose Regeln eingeführt werden sollen. Ich als Schüler habe am meisten Respekt vor den Lehrern die auch mich höflich behandeln und nicht wie manche Lehrer glauben sich alles erlauben.

    Ist euch so etwas auch schon mal passiert und was denkt ihr darüber?

    Grüße
    Stefan

    Beitrag zuletzt geändert: 7.2.2012 14:06:29 von thundersystem
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  3. g******r

    Bezüglich link Nr. 1:

    Ich kan hier auch nicht bewerten ob es Legitim ist das grüssen mit "Hallo" und "Schüss" zu verbieten.
    Sicherlich ist dies eine Pädagogische Massnahme und somit ist wahrscheinlich dem nichts entgegenzusetzen.

    Bezüglich link Nr. 2:
    Die Schulen müssen sich an natührlich an das Deutsche Recht halten. Wen sie sich daran halten dan ist alles in Ordnung. Viele vergessen oft dass es in Schulen nicht nur die Schulordnung sondern auch das das geltende Recht gilt.
    Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass sowohl der Kauf als auch der Betrieb von solchen Störsendern für Privatpersonen EU-weit verboten ist (Quelle: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1911/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/TechRegTelekommunikation/InverkehrbrGeraeteEMVG/InverkehrbrGeraeteEMVG_node.html).

    Dazu hat jeder Bürger das Recht bei verletzung seiner Rechte Anzeige zu erstatten.
  4. Bezüglich link Nr. 1:

    Na legitim ist es sicher nicht, denn die Freiheit, wie ich Rede gehört ja auch mit zur Redefreiheit. Der Rest ist schwer zu bewerten, weil die Meinungen da sicher weit auseinander gehen. Wenn man Menschen zielgerichtet zwingt, sich in gewisser weise auszudrücken, dann kann ich das persönlich nicht gut heißen. Denn die Sprache ist eine lebendige Materie, die sich fortwährend ändert und formt. Das hat seine Gründe.
    Aus meiner Sicht, hat diese Frau ihren eigentlichen Beruf verfehlt, denn Pädagogik kann man das Verbot nicht nennen.

    Bezüglich link Nr. 2:
    Eine wirklich witzige und findige Idee. Dass sie gegen das Gesetzt verstößt, vollkommen richtig und dafür muss er zur Rechenschaft gezogen werden. Ein normales temporäres Handy-Verbot hätte es auch getan. Sprich, die Dinger vorher einkassieren und dann wieder austeilen, wenn es ihm so wichtig ist. Allgemein kann man nur verdächtigen, dass der Herr einfach zu faul war, selbst durch die Reihen zu gehen und zu überprüfen. Stichproben sind zwar kein genereller Ausschluss, aber nach wie vor die beste Methode. Dabei sollte es auch bleiben.
  5. Bezüglich link Nr. 1:

    Die Redefreiheit eines Menschen in solch einer Weise ein zu schränken finde ich unerhört. Es ist doch wohl jedem selbst überlassen wie er spricht, ob nun ein freundliches "Hallo", "Guten Morgen", "Guten Tag", "Tschüß", "Tschau", "Auf wiedersehen" das ist doch wohl jedem selbst überlassen. Ich finde es noch dreister ein "Grüß Gott" zu verlangen. Unsere heutige Gesellschaft ist nicht mehr so religiös wie damals und somit ist auch dieser Gruß nicht mehr in unsere heutige Zeit so binden vor zu schreiben. Vlt. kann ich dieser Mentalität auch nur nicht folgen weil ich nicht in diesem Bundesland lebe, aber trotzdem erscheint mir das auch nicht höfflicher als ein "Hallo".
    Vor allem ist ein gezwungenes "Guten Tag" noch viel unhöflicher als ein "Hallo" weil es einfach nicht die herzlichkeit einer Begrüßung beinhaltet sondern einfach nur ein: "Ja ich muss das jetzt sagen..."

    Bezüglich link Nr. 2:

    Naja also, ganz direkt dreist finde ich den Direktor ja nicht. Seine Gründe kann ich durchaus nachvollziehen und fände dies sogar während einer Klausur ganz gut. Das er damit gegen das Gesetz verstößt ist wiederum nicht akzeptabel. Er als Direktor hat sich bitte an die geltenden Gesetze zu halten und sollte seinen Schüler nicht etwas illegales mit etwas illegalem verbieten bzw. sperren!
    Dies ist kein gutes Beispiel und mutet schon fast hilflos an.

    Beitrag zuletzt geändert: 6.2.2012 13:44:00 von bakaloid
  6. 1.
    Redefreiheit? Ich kann doch auch nicht zu einem Lehrer sagen "Ich DENKE sie sind ein großer Idiot". Das ist Redefreiheit und kann mir niemand verbieten. Aber die Schule ist dazu da den Schülern was beizubringen und dazu gehört auch ein gewisses Maß an Respekt.

    Wenn ein Schüler mal im Vorbeigen "Hallo" sagt, dann finde ich das nicht ganz in Ordnung. Aber ein "Grüß Gott" auch nicht, denn ich glaube nicht an Gott. Ein höfliches "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen" sollte das mindeste an Respekt gegenüber einen Lehrer sein.

    2.
    Meiner Meinung nach gerechtfertigt, dass der Direktor eine Strafte bekommt. Was wäre im Notfall. Keine Verbindung zum Notruf?


    Beitrag zuletzt geändert: 6.2.2012 19:52:41 von ener
  7. Meiner Meinung nach reicht ein "Hallo" und ein "Tschüss" völlig aus; erstens gibt es bei uns hier sehr wenige Lehrer, die selbst etwas anderes sagen, und außerdem denke ich auch, dass eine herzlich gemeinte Begrüßung wichtiger ist als der Wortlaut.
  8. Und du bist ernsthaft der Meinung, dass die meisten Schüler herzlich "Hallo" sagen? Ich vermute die meisten nehmen dabei nicht einmal das Handy aus der Hand geschweige denn sie heben den Kopf und lassen es eine Sekunde aus den Augen. Aber das ist nur Spekulation. :tongue:

    Beitrag zuletzt geändert: 7.2.2012 17:39:19 von ener
  9. Zu Link 1:
    Die eine Situation darf nicht verallgemeinert werden, aber meiner Meinung nach ist es nicht zu verleugnen das die heutige Situation in den Schulen, so ist dass keiner mehr die Verhaltensgrundlagen ernst nimmt... zb.: Es interressiert keinen Schüler ob ein Lehrer oder der Direktor am Gang vorbei geht, das Handy ist wichtiger, also schaut man nicht auf und geht weiter...

    Zu Link 2:

    Was ist da groß zu sagen, die Handlug des Direktors war eindeutig nicht rechtsmäßig, aber es ist natürlich zu vertreten das das gesamte Schulnetzwerk überwacht wird und alle eingegeben Daten aufgezeichnet werden...
    Also wo ist die Grenze zwischen Recht und Unrecht??

    LG Madeye
  10. Also ein bundesweit verwendetes "Hallo" wird verboten aber ein umgangssprachliches "Grüß Gott" ist erlaubt? Bei uns in BW sagt kein Mensch "Grüß Gott"... Und was bitte hat das mit einer Vereinfachung im Berufsleben zu tun? Selbst mein Chef sagt nicht viel mehr als "Hallo" und "Tschüss"...

    Wenn man mich fragt: Totaler Irrsinn einer Frau die sonst nix zu tun hat.
  11. Jetzt muss ich als Passauer auch mal meinen Senf dazu geben ^^

    Die Rektorin geht ein ernstes Problem falsch an. Nicht die Sprache ist das was den Kindern von heute erschwert Jobs zu bekommen, der Respekt ist es.

    Ich zum Beispiel bin (wie viele andere) mit ein paar Lehrerern per du, und des öfteren geht man auch mal was mit ihnen trinken, aber trotzdem habe ich nie ihre Autorität im Klassenzimmer angezweifelt.
    Andere hingegen benehmen sich als ob der Lehrer gar nicht da wäre, werfen Sachen durchs Zimmer, stören den Unterricht etc.
    Und dieses Verhalten wird, geht man Klassenweise bzw Schulweise runter, schlimmer. In meinem Praktikum war ich eine Zeit lang in einem Hort in dem viele Hauptschüler waren. Und ich hätte ja noch ansatzweise verstehen können warum sie mich, den nicht viel älteren, neuen Typen, nicht respektieren, aber nichteinmal die Erzieherinnen wurden erhört.
    Letztens hat eine Klassenkameradin die kürzlich 18 geworden gesagt:„Bei uns hätte es das nie gegeben!“. Ich denke das zeigt ganz deutlich (in dem Gespräch ging es um 14 jährige) wieviel Respekt der heutigen Jugend fehlt.

    Um zurück aufs Thema zu kommen:

    Ich habe oft erlebt wie Azubis mit ihren Vorgesetzten umgehen. In meiner Zeit bei Kaufland (als 400€-Kraft) durfte ich 2 Azubis erleben, einer wurde in der Zeit arbeitslos. Vom ersten Tag an wurde grundsätzlich jeder gedutzt, es wurde „hey“ geschrien und sogar den Versuch Arbeit an den Ausbilder „abzugeben“ habe ich mit bekommen. Da ist es doch kein Wunder wenn die Arbeitssuchenden Schulabgänger oft keinen Job bekommen.

    skeygeta schrieb:
    Also ein bundesweit verwendetes "Hallo" wird verboten aber ein umgangssprachliches "Grüß Gott" ist erlaubt? Bei uns in BW sagt kein Mensch "Grüß Gott"... Und was bitte hat das mit einer Vereinfachung im Berufsleben zu tun? Selbst mein Chef sagt nicht viel mehr als "Hallo" und "Tschüss"...

    Wenn man mich fragt: Totaler Irrsinn einer Frau die sonst nix zu tun hat.


    So wie ich das verstanden habe geht es um Respekt, und hier (Niederbayern) ist es wirklich so das ein „Hallo“ respektloser wirkt als ein „Grüß Gott“.

    Beitrag zuletzt geändert: 8.2.2012 17:26:04 von tchab
  12. k**************h

    Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man seine "geistige Energie" für andere Probleme und Themen verwenden sollte und solche trivialen Streitigkeiten nur zur weiteren Verfeindung des Lernorts "Schule" beitragen...
  13. f****e

    Ich habe mal bisschen im Gesetz rumgesucht und ganz geile sachen gefundn!
    Gilt nur für Baden Würrtemberg
    Das mit der Folter ist das Klogehverbot der lehrer, das auch illegal ist
    Geht dazu auf folgenden link:(und drücht auf Recht in der Schule.doc)
    http://www.f-ecke.lima-city.de/
    f-Ecke
  14. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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