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Westerwelles Desaster in Südamerika

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  1. Autor dieses Themas

    nicoa

    Kostenloser Webspace von nicoa

    nicoa hat kostenlosen Webspace.

    Hallo,

    mich würde mal eure Meinung zu Westerwelle aktuell interessieren:

    seht ihr es auch so, dass er einen Fehler gemacht hat, indem er nah befreundete Parteikollegen und Unternehmer mitgenommen hat (unter anderem auch seinen Lebensgefährten Mronz). Siehe dazu auch den Artikel der FAZ.

    Sein Lebensgefährte hat ja jetzt auch angekündigt, auf der nächsten Südafrika -Reise nicht mitkommen zu wollen. (Siehe Focus-Artikel)

    Meiner Meinung nach ist es kein Problem, nahestehende Politiker auf so eine Reise einzuladen, wenn dies Sinn macht, doch den Lebensgefährten (fast) jedes Mal mitzunehmen, berechtigt dann vielleicht auch die Kritik.



    Beitrag zuletzt geändert: 13.3.2010 10:25:51 von nicoa
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  3. davidmuc

    Co-Admin Kostenloser Webspace von davidmuc

    davidmuc hat kostenlosen Webspace.

    nicoa schrieb:
    Meiner Meinung nach ist es kein Problem, nahestehende Politiker auf so eine Reise einzuladen, wenn dies Sinn macht, doch den Lebensgefährten (fast) jedes Mal mitzunehmen, berechtigt dann vielleicht auch die Kritik.


    Ach was, soll er sein Betthäschen ruhig mitnehmenl, die Kanzerlin nimmt ihren Mann ja auch gern mal auf Auslandsreisen mit. Darin sehe ich krien Problem!

    Das Problem ist, dass er keine Leute aus der Wirtschaft( wie seinen Bruder) auf solche offiziellen reisen mitnehmen darf, da das den Eindruck vermittelt, Deutschland will ,dass das jeweilige land Geschäfte mit dem mitgebrachten Geschäftsmann machen soll und das geht einfach gar nicht!
  4. bildungsluecke

    bildungsluecke hat kostenlosen Webspace.

    Wie davidmucbereits sagte, sehe auch ich das Problem nicht bei seienm Lebensgefährten. ICh meine, dass er ihn mitnimmt, das ist ja nicht ungewöhnlich.

    Die Mitgenommenen Unternehmer machen aber zusätzlich noch den Eindruck, dass die Wirtschaft sehr stark mit der Politik verschränkt ist, was zwar vielleicht der Fall ist, was aber niemand gerne zugibt.
    ICh sehe also das Problem darin, dass er nicht nur Leute aus der Politik mitnimmt sondern auch solche, deren Rolle (in der Politik) eher "unklar" ist.

    Außerdem dürfte die Kritik vor allem auch darauf zurückzuführen sein, dass zur Zeit auch wirklich jeder nach einer Möglichkeit sucht, an Schwarz-Gelb rumzunörgeln, was das Zeug hält. Damit sage ich nicht, dass ich eine kritische Betrachtungd er Politik falsch finde, aber bei den ganzen "Skandalen" die zur Zeit aufgedeckt werden frage ich mich manchmal, ob manche davon nicht nur auf eine "gewisse Zeitung" zurückzuführen sind.

  5. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    davidmuc schrieb:
    Das Problem ist, dass er keine Leute aus der Wirtschaft( wie seinen Bruder) auf solche offiziellen reisen mitnehmen darf, da das den Eindruck vermittelt, Deutschland will ,dass das jeweilige land Geschäfte mit dem mitgebrachten Geschäftsmann machen soll und das geht einfach gar nicht!

    Das einen Außenminister (oder Bundeskanzler) eine Wirtschaftsdelegation begleitet, sieht zwar nicht unbedingt toll aus, ist aber durchaus üblich. So weit ich das verstanden habe, war das auch nicht das große Problem, sondern die Frage wer da dabei war - nämlich befreundete Geschäftsleute...
    Im Deutsch der Nachrichtenagenturen klang das so: „Die Südamerika-Reise von Außenminister Westerwelle wird durch neue Vorwürfe wegen der Mitnahme von befreundeten Geschäftsleuten überschattet.“


    Ach was, soll er sein Betthäschen ruhig mitnehmenl, die Kanzerlin nimmt ihren Mann ja auch gern mal auf Auslandsreisen mit. Darin sehe ich krien Problem!

    Außer man befindet sich in einem Land, das gegenüber einer solchen Konstellation nicht ganz so aufgeschlossen und tolerant reagiert, wie wir das in Europa gewohnt sind...


    bildungsluecke schrieb:
    Außerdem dürfte die Kritik vor allem auch darauf zurückzuführen sein, dass zur Zeit auch wirklich jeder nach einer Möglichkeit sucht, an Schwarz-Gelb rumzunörgeln, was das Zeug hält. Damit sage ich nicht, dass ich eine kritische Betrachtungd er Politik falsch finde, aber bei den ganzen "Skandalen" die zur Zeit aufgedeckt werden frage ich mich manchmal, ob manche davon nicht nur auf eine "gewisse Zeitung" zurückzuführen sind.

    Sehe ich auch so. Ich bin zwar auch kein Freund Westerwelles, aber wenn ein Politiker einseitig wegen allem, was er tut sofort nur angegriffen wird, dann ist das genauso realitätsfern, wie wenn einer ständig gelobt wird. Er ist sicher nicht der einzige, der ab und zu Fehler macht, aber bei ihm wird eben ganz genau hingesehen, da er sich mit so mancher Aussage ganz einfach unbeliebt gemacht hat - doch der Beliebtheitsgrad, sollte niemals ausschlaggebend für eine objektive Beurteilung sein.
  6. Autor dieses Themas

    nicoa

    Kostenloser Webspace von nicoa

    nicoa hat kostenlosen Webspace.

    kaetzle7 schrieb:
    davidmuc schrieb:
    Das Problem ist, dass er keine Leute aus der Wirtschaft( wie seinen Bruder) auf solche offiziellen reisen mitnehmen darf, da das den Eindruck vermittelt, Deutschland will ,dass das jeweilige land Geschäfte mit dem mitgebrachten Geschäftsmann machen soll und das geht einfach gar nicht!

    Das einen Außenminister (oder Bundeskanzler) eine Wirtschaftsdelegation begleitet, sieht zwar nicht unbedingt toll aus, ist aber durchaus üblich. So weit ich das verstanden habe, war das auch nicht das große Problem, sondern die Frage wer da dabei war - nämlich befreundete Geschäftsleute...
    Im Deutsch der Nachrichtenagenturen klang das so: „Die Südamerika-Reise von Außenminister Westerwelle wird durch neue Vorwürfe wegen der Mitnahme von befreundeten Geschäftsleuten überschattet.“

    Sehe ich auch so, hab ich ja auch im Ausgangspost geschrieben - das Problem ist denke ich, dass es befreundete / nahestehende Unternehmer waren und nicht irgendwelche und diese eigentlich teilweise nichts damit zu tun hatten.


    Ach was, soll er sein Betthäschen ruhig mitnehmenl, die Kanzerlin nimmt ihren Mann ja auch gern mal auf Auslandsreisen mit. Darin sehe ich krien Problem!

    Außer man befindet sich in einem Land, das gegenüber einer solchen Konstellation nicht ganz so aufgeschlossen und tolerant reagiert, wie wir das in Europa gewohnt sind...

    na ja, die länder müssen sich aber auch langsam mal anpassen und toleranter werden.


    bildungsluecke schrieb:
    Außerdem dürfte die Kritik vor allem auch darauf zurückzuführen sein, dass zur Zeit auch wirklich jeder nach einer Möglichkeit sucht, an Schwarz-Gelb rumzunörgeln, was das Zeug hält. Damit sage ich nicht, dass ich eine kritische Betrachtungd er Politik falsch finde, aber bei den ganzen "Skandalen" die zur Zeit aufgedeckt werden frage ich mich manchmal, ob manche davon nicht nur auf eine "gewisse Zeitung" zurückzuführen sind.

    Sehe ich auch so. Ich bin zwar auch kein Freund Westerwelles, aber wenn ein Politiker einseitig wegen allem, was er tut sofort nur angegriffen wird, dann ist das genauso realitätsfern, wie wenn einer ständig gelobt wird. Er ist sicher nicht der einzige, der ab und zu Fehler macht, aber bei ihm wird eben ganz genau hingesehen, da er sich mit so mancher Aussage ganz einfach unbeliebt gemacht hat - doch der Beliebtheitsgrad, sollte niemals ausschlaggebend für eine objektive Beurteilung sein.

    Stimmt.
  7. nicoa schrieb:

    kaetzle7 schrieb:
    Sehe ich auch so. Ich bin zwar auch kein Freund Westerwelles, aber wenn ein Politiker einseitig wegen allem, was er tut sofort nur angegriffen wird, dann ist das genauso realitätsfern, wie wenn einer ständig gelobt wird. Er ist sicher nicht der einzige, der ab und zu Fehler macht, aber bei ihm wird eben ganz genau hingesehen, da er sich mit so mancher Aussage ganz einfach unbeliebt gemacht hat - doch der Beliebtheitsgrad, sollte niemals ausschlaggebend für eine objektive Beurteilung sein.

    Stimmt.


    Stimmt nicht, naja nicht ganz.

    Natürlich sollte die Beliebtheit (bzw. unbeliebtheit) kein Bewertungsgrad sein (ich denke da noch mit abscheu an den einen oder anderen Lehrer, aber wer hatte diese Erfahrung nicht?), aber wenn jemand wie Westerwelle ja wirklich am Laufenden Band überheblich und besserwisserisch daherkommt, dann sollte man dies doch ein mit in die Bewertung einfließen lassen.
    Es kann doch nicht sein, dass jemand immer wieder alle und jeden in den Boden kritisiert und dann, kaum ins Amt gewählt mindestens einmal die Woche wegen irgendeiner Sache negative Presse erhält und dann anstatt Fehler einzugestehen lieber auf andere losgeht. Hier ist nicht nur Unfähigkeit festzustellen, nein hier ist zudem eine mieserable Selbstwahrnehmung zu beobachten.

    Und um mal ganz von der Ausgangsfrage wegzukommen: Westerwell hat etwas geschafft, dass sonst niemand geschafft hat, er wurde als Außenminister unbeliebter als zuvor!!! Dieses Amt garantiert einen doch in der Regel Beliebtheit ohne etwas tun zu müssen, denken wir an Genscher, ja sogar Steinewerfer und flegel Josef Fischer und FW Steinmeier, diese Valiumtablette auf Beruhigungsmittel. Alle waren durch das Außenministersein deutlich beliebter als vorher und Westerwell hätte es ja garnicht so schwer gehabt, fast 90% aller Wahlberechtigten wollten ihn nicht haben, viel unbelibter ist Fußpilz auch nicht. Und trotzdem seine Beliebtheit sinkt noch weiter, wenn er so weitermacht, scheitert die FDP bei der nächsten Bundestagswahl an der Fünfprozenthürde.

    Beitrag zuletzt geändert: 18.3.2010 22:44:49 von kanexo
  8. s****x

    Vielleicht sollte man so eine "Geschäftsreise" des Herrn Mronz auch mal unter folgendem Gesichtspunkt sehen:

    Wenn der gute Mann da auf Suche nach neune Deals ist, dann bedeutet das, dass es Aufträge und somit Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland geben KANN. Natürlich kann man auch dagegen argumentieren, dass Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden.

    Generell finde ich es in Ordnung, dass man Parteifreunde und Unternehmer auf Reisen mitnimmt, solang das Amt nicht missbraucht wird! Leider ist sowas nur schwer zu beurteilen...
  9. Solange das Amt nicht missbraucht wird. Das sollte man so stehen lassen. Sobald allerdings dann die Familie profitiert, weil man Geschäftskollegen mitnimmt, hört das meiner Meinung nach auf.

    Klar, man versucht immer, irgendwo Fuß zu fassen, allerdings finde ich es schwierig, dass mit der Familie so zu vereinen. Da die FDP sowieso in der Kritik steht wegen der Skandale in letzter Zeit, war das aber auch schon vorher absehbar, oder? Da hätten einige kluge Köpfe auch vorher drauf kommen können, dass sie jetzt permanent im Rampenlicht stehen. Leider sind doch einige zu skrupellos und scheren sich wenig drum. Meiner Meinung nach wird das leider viel zu selten in viel zu kleinem Ausmaße diskutiert und geahndet.
  10. z**********e

    Mal ehrlich... nach ihren Eskapaden der letzten Monate hat "die Guido" eh ihre Glaubwürdigkeit und sein Ansehen in der Politik verloren - durch unangebrachte Hetzkampagnen gegen Kleinstverdiener, Vergessen seiner Wahlversprechungen ("Arbeit muss sich wieder lohnen") - die Guido wird in den eigenen Reihen teilweise nicht mehr gern gesehen... also wozu nervenaufreibende Debatten über diese... äähh... diesen Menschen? Das geht doch nur von Eurer Zeit ab.
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