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Aktuelle Verschärfung des Waffengesetzes - Paintballverbot die Folge?

lima-cityForumSonstigesOff-Topic

  1. Autor dieses Themas

    marcelvb

    marcelvb hat kostenlosen Webspace.

    Derzeitn hat die Bundesregierung mal wieder nichts besseres zu tun als das Waffengesetz zu verschärfen. Ich selber bin gerade dabei meine Waffenbesitzkarte zu machen und bekomme die ganze Thematik recht heftig mit ! Nun ist die Hundesregierung dabei auch noch Paintball zu verbieten. Was haltet ihr davon ? Meine Meinung ist damit schneiden die sich ins eigene Fleisch ! Es gibt viel was davon abhängt und es wird garantiert einige arbeitslose mehr geben da ja quasi ein komplette Sparte auf einmal "illegal" wird.Werden als nächstes Spielzeugpistolen mit Platzpatronen und Softguns auch noch verboten ? Ich selber bin da ja mal gespüannt ! Was sagt ihr denn zu der ganzen Thematik ? Hier sind mit Sicherheit doch auch einige Paintballspieler unter euch oder ?
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  3. b******r

    marcelvb schrieb:
    Derzeitn hat die Bundesregierung mal wieder nichts besseres zu tun als das Waffengesetz zu verschärfen. Ich selber bin gerade dabei meine Waffenbesitzkarte zu machen und bekomme die ganze Thematik recht heftig mit ! Nun ist die Hundesregierung dabei auch noch Paintball zu verbieten. Was haltet ihr davon ? Meine Meinung ist damit schneiden die sich ins eigene Fleisch ! Es gibt viel was davon abhängt und es wird garantiert einige arbeitslose mehr geben da ja quasi ein komplette Sparte auf einmal "illegal" wird.Werden als nächstes Spielzeugpistolen mit Platzpatronen und Softguns auch noch verboten ? Ich selber bin da ja mal gespüannt ! Was sagt ihr denn zu der ganzen Thematik ? Hier sind mit Sicherheit doch auch einige Paintballspieler unter euch oder ?

    Painball verbieten ist schon übertrieben. Wenn die Regierung meint man wird dadurch aggressiv, müsste man die Bundeswehr auch verbieten.
    Die Verschärfung ansich ist im Prinzip gut, warum müssen so viele mit Waffen rumlaufen? Und warum passieren Amokläufe fast immer mit LEGALE Waffen, welche z.T. nicht vernünftig gesichert wurden?
    Allerdings trifft es wieder die Ehrlichen - die Illegalen Waffen werden dadurch auch nicht weniger...
  4. m******s

    Das Paintball-Verbot wird vermutlich wieder einmal nicht nur Paintball betreffen. Mein letzter Stand ist die Formulierung "Spiele, die das töten simulieren" - und das könnte auch CS treffen. Aber schaun mer mal und warten ab. Je mehr unsinnige Verbote, desto größer wird hoffentlich der Widerstand...
  5. Autor dieses Themas

    marcelvb

    marcelvb hat kostenlosen Webspace.

    Die Damen und Herren im Bundestag sind ja der Meinung das Paintball Menschenverachtend sei !
    Es gibt ja auch sachen die ich total in Ordnung finde ! Zum beispiel wollen die durchkriegen das die Polizei oder ähnliche Behörden unangemeldete Kontrollbesuche machen darf um zu kontrollieren ob alles ordnungsgemäß gelagert ist ! Damit hätte ich kein Problem und alle die damit ein Problem haben, haben auch irgendwas zu verbergen.
  6. s*****i

    Ich finde die Entscheidung der Bundesregierung für nicht sinnvoll. Das ist wirklich nun ein Freizeitsport und nicht wie von einigen Politikerinnen und Politikern als "Tötungsport" bezeichnet. Es gibt viele Sportarten wo geschossen wird z.B. den Biathlon, soll dieser nun auch verboten werden? Ich denke das derzeitige Politiker/innen sich es mit einer ganzen Generation von Wähler/innen verscherzen.
  7. Ich finde das ganze ziemlich lächerlich, paintball wird verboten aber Sportschützen dürfen großkalibrige waffen haben obwohl es dafür keine wettbewerbe gibt. Irgendwie erkenne ich dabei keinen sinn^^
  8. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    marcelvb schrieb:
    Es gibt ja auch sachen die ich total in Ordnung finde ! Zum beispiel wollen die durchkriegen das die Polizei oder ähnliche Behörden unangemeldete Kontrollbesuche machen darf um zu kontrollieren ob alles ordnungsgemäß gelagert ist ! Damit hätte ich kein Problem und alle die damit ein Problem haben, haben auch irgendwas zu verbergen.

    Mal abgesehen von der Frage, warum man überhaupt eine Waffe zu Hause haben muss, wären Kontrollen sicherlich die beste Präventivmaßnahme. Allerdings kosten sie viel Geld, da ein erhöhter Personalbedarf entstehen würde. Deshalb macht man es sich einfach und verbietet alles, was mit Waffen zu tun hat.

    Andererseits finde ich die Frage schon berechtigt, warum man unbedingt eine Waffe zu Hause haben muss. Hat ein Hobby- oder Sportschütze es nötig, seine Waffe daheim zu lagern? Könnte man diese nicht einfach im Vereinshaus lagern (sebstverständlich gut gesichert)?

    Ein generelles Paintballverbot hingegen, um auf die eingentliche Frage zu kommen, finde ich lächerlich und überflüssig. Ich glaube nicht, dass Paintballspielen die Mordlust steigert...
  9. m******s

    Übrigens hat man sich geeinigt und ja, Paintball soll verboten werden...

    kaetzle7 schrieb:
    Mal abgesehen von der Frage, warum man überhaupt eine Waffe zu Hause haben muss, wären Kontrollen sicherlich die beste Präventivmaßnahme. Allerdings kosten sie viel Geld, da ein erhöhter Personalbedarf entstehen würde. Deshalb macht man es sich einfach und verbietet alles, was mit Waffen zu tun hat.


    Eben nicht. Hier wird mal wieder Alibi-Politik betrieben und es wird (ohne Belege übrigens) ein Zusammenhang zwischen Kriminalität und Freizeitvertreib hergestellt.
    Die neuen Regeln verbieten ausschließlich Spiele, ändern aber überhaupt gar nichts an der Handhabe mit echten Waffen.
  10. Naja, bei dem Unsinn der hier in letzter Zeit mit derartigen "Waffen" getrieben wurde... Es waren irgendwelche Idioten die aus dem fahrenden Fahrzeug mit Paintball Waffen auf Zivilisten (auch Kinder) geschossen hatten und sich dann vom Acker gemacht. Ob man sie irgendwann mal identifizierte um sie dafür zu belangen weiss ich jedoch nicht, habe das in der Lokalpresse nicht weiter verfolgt.

    Zudem stellt sich für mich die Frage, inwiefern Paintball denn noch ein Sport ist, aber das ist angesichts der doch recht geringen Gefahr, die von diesen "Waffen" ausgeht garnicht die Frage.
    Damals gab es in Deutschland weitaus mehr Waffenbesitzer und auch weitaus mehr ungesicherte Waffen, die bei Opa im Nachttisch lagen. Trozdem gabs keine Amokläufe in der Form in der wir sie heute haben. Zu meinen, die Probleme würden hier enstehen ist genauso falsch, als zu meinen, man könnte sie hier beheben.
    Amokläufe haben Hintergründe, die der Gesellschaft zuzuschreiben sind und wenn wir den Kindern immer weiter Klarmachen, dass Noten in der Schule das einzige sind und das es dort Schüler gibt, die einfach besser als sie sind, weil sie tollere Bilder malen, dann läuft etwas falsch. Dieser pseudo-"Leistungsdruck" kann einfach nicht gesund sein, denn er geht klar zu lasten der sozialen Kompetenzen, die ja heute völlig unwichtig geworden sind, seid es SchülerVZ gibt noch viel mehr. (Sehe ICH so ;-) )

    Beitrag zuletzt geändert: 13.5.2009 14:16:58 von erasmuz
  11. aldistammkunde

    Kostenloser Webspace von aldistammkunde, auf Homepage erstellen warten

    aldistammkunde hat kostenlosen Webspace.

    hi,

    mir ist vor allem nicht klar, wo da genau die Grenzen gezogen werden sollen - Fechten ist harmloser Sport, Boxen genauso und das Spiel kleiner Kinder mit Wasserspritzpistolen und Knallplättchen-Pistolen ist genauso harmlos; Sind die Personen aber älter und schiessen quasi mit dem großen Bruder der Wasserpistole, der Paintball-Waffe genauso aufeinander, ist es plötzlich eine ethisch unvertretbare Tötungssimulation?
    Grundsätzlich sieht für mich eine Ordnungswidrigkeit doch vor allem so aus, dass ich etwas tue, was - wie auch immer - schadhaft für jemanden anderes ist: Wenn ich im Halteverbot parke, blockiere ich evtl. den Verkehr, spucke ich mein Kaugummi auf den Boden, verdrecke ich die Stadt/die Umwelt - Wem schade ich, wenn ich auf einem abgesperrten Spielfeld einen freiwilligen Partner mit Farbkugeln beschiesse?
    Vor allem aber halte ich es für extreme Doppelmoral, wenn einerseits dem Otto-Normal-Bürger verboten wird, sich mit Farbkugeln *ZUM SPASS* zu beschiessen, weil's ja GANZ ARG menschenverachtend ist, andererseits aber jeder Berufssoldat in seiner Ausbildung
    a) Umgang mit Übungsgewehren, die ähnlich wie Laserdome funktionieren, hat
    b) im wechsel dazu dann auch mit richtigen Waffen (auf Scheiben) schießt
    und c) eingetrichtert bekommt, notfalls auch auf Kinder und Zivilisten zu schießen, wenn diese sich beispielsweise einem Kontrollpunkt unerlaubt nähern
    Das soll jetzt weniger ein Vorwurf an den Berufssoldaten sein, sondern eher die Frage, wie es kommt, dass DIES scheinbar nicht die Bereitschaft zu einem Amoklauf steigert...
    Um auf das Beispiel des Kinderspiels zurückzukommen:
    Ich wäre ja mal durchaus daran interessiert, wie der gute Herr Wiefelspütz seine Freizeit als Kind verbracht hat - Wenn er nicht entweder nur Ponys gestreichelt hat oder sich zurückgezogen auf Bücher gestürzt hat, dann unterstelle ich doch jetzt einfach mal eiskalt, dass er - genau wie whr. jeder andere Politiker, der momentan für dieses Gesetz zu stimmen bereit ist - doch zumindest ein paar mal Cowboy & Indianer oder Räuber & Gendarme gespielt hat - vielleicht hat er sogar dabei ein Holzgewehr gehabt, damit auf seine Freunde gezielt und ab und zu "Peng, du bist tot!" gerufen - blanke Tötungssimulation also; aber das war ja sicherlich etwas ganz anderes....
    Zudem verstehe ich nicht so ganz - gerade im Bezug auf die jüngsten Amokläufe - was Paintball gerade damit zu tun hat?
    Bastian B. (Emsdetten), Robert S. (Erfurt) und Tim K. (Winnenden) waren im Alter zwischen 17 und 19 Jahren. Paintball ist bekanntlich ab 18 Jahren freigegeben. Also ist Tim K. nie dazu berechtigt gewesen (und die jetzige Gesetzesänderung kann man ja durchaus als Reaktion auf seinen Amoklauf werten) und dass sich durch (rein hypothetische) 2 Jahre Paintball bei Robert S. und Bastian B. der Charakter/die Psyche vom "Normalo" zum Amokläufer hätte verändern können halte ich auch für eher unrealistisch...

    Schließlich: Was mir, seitdem es diese Killerspiel/Waffenbesitz-Diskussion gibt, immer wieder auffällt, ist, dass die betroffenen Randgruppen schon untereinander aufeinander herumhacken:
    Geht ein Vorwurf an gewalthaltige Medien (Action/Horrorfilme) so sagen die Vertreter dieser Gruppe sofort: "Ne, ach quatsch, verbietet mal lieber Killerspiele und Paintball, die sind viel gefährlicher". Die Vertreter/Anhänger der PC-Spiele wettern dann sofort "So ein Blödsinn, der private Waffenbesitz ist daran Schuld", die Paintballer schiebens wiederum auf die Computerspiele und die Waffenhersteller/besitzer sagen "Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen" und alles dreht sich im Kreis.

    Aber Verbote sind nunmal leichter und billiger zu machen als zB die Beseitigung des Leistungsdrucks, der schon auf den jüngsten liegt (was erasmuz erwähnte) und anderer sozialer Faktoren.


    Auch wenn es jetzt hart klingt:
    Die Amokläufer haben zumindest eines geschafft: nämlich gezeigt, wie weit es kommen kann, wenn ein (junger) psychisch labiler Mensch nicht mehr zurecht kommt und ausrastet - und im Gegensatz zu den vielen anderen, die wegen ihrer Probleme täglich Selbstmord begehen, interessieren sich plötzlich die Medien dafür und treten DIESES Thema gnadenlos breit.


    (ich sehe den Thread hier mal als Thread, der allgemein für die Waffenrechtsänderung gedacht ist und habe mich deshalb etwas weiter gefasst)
  12. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Für mich ist eins klar: Nach der derzeitigen Gesetzeslage darf schon ein 14-Jähriger großkalibrige Waffen besitzen. Jetzt stellt sich die Frage: Ist ein 14-Jähriger geistig reif genug um die Konsequenzen zu erkennen, was im Umgang mit solchen Dingern passieren kann? Ist er überhaupt gefestigt genug solche Waffen überhaupt zu nutzen?

    Was das Paintball angeht: Es ist eine anerkannte Sportart (ich schreib das mal so) und vorhin habe ich in den Nachrichten gelesen, daß die Besitzer eines Paintball Platzes oder einer solchen Halle eben ihr Revier dichtmachen dürfen, wenn ein derartiges Gesetz rauskommt. Das heißt, daß wieder Arbeitsplätze (es sind wohl in Deutschland rund 1500 Arbeitsplätze nur für solche Hallen) verloren gehen.

    Ich sehe die sache so: Das Alter für den Besitz von großkalibrigen waffen sollte hochgesetzt werden auf 18 oder 21 Jahre, also auf ein Alter wo man erwarten kann, daß die person weiß was sie tut. Oder eben ein komplettes verbot, die Waffen daheim zu lagern. Wer schießen möchte hat das in einem Schützenverein zu tun.

    Was Paintball angeht: Vielleicht sollte hier das Mindestalter auch etwas erhöht werden und das Spielen außerhalb von speziell gekennzeichnetem Gelände sollte denke ich mit Bußgeldern bestraft werden. Also nur in den dafür bestimmten Hallen oder so spielen. Aber das abzuschaffen bin ich dagegen.
  13. aldistammkunde

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    aldistammkunde hat kostenlosen Webspace.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Für mich ist eins klar: Nach der derzeitigen Gesetzeslage darf schon ein 14-Jähriger großkalibrige Waffen besitzen.


    Kannst du da mal eine entsprechende Quelle geben?
    Wüsste nämlich so nicht genau, wo das stünde - kann mich nur noch dran erinnern, dass ich irgendwann vor X Jahren mal als 11- oder 12-jähriger aufm Schiesstand nur mit ner Armbrust, nicht aber mit nem Luftgewehr schiessen durfte (auch irgendwie widersinnig, oder?)
  14. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Das mit den großkalibrigen Waffen habe ich gestern früh als am12. Mai um 6 Uhr 55 in den Nachrichten von Radio PSR gehört. Und verhört habe ich mich da mit sicherheit nicht. ABer durch deinen Beitrag Mr. Aldi, hab ich nochmal gegogelt und Das hier gefunden. Ich hab mir über die Nachrichten gestern keine Gedanken gemacht und das einfach nur mal so aufgenommen. Eben bis jetzt und jetzt ist es mir klargeworden, daß die in den Radionachrichten einen Fehler untergejubelt hatten entweder aus versehen oder schlecht recherchiert.

    [Edit]
    Das Führen von Waffen ist auch für Kinder und Jugendliche im Rahmen einer Ausbildung im Verein unter weisungsbefugter Aufsicht erlaubt. Das würde das Alter was die im Radio gebracht haben implizieren.

    siehe auch §1 Absatz 3 und §2, Absatz 1

    Beitrag zuletzt geändert: 13.5.2009 16:49:15 von kalinawalsjakoff
  15. aldistammkunde

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    aldistammkunde hat kostenlosen Webspace.

    kalinawalsjakoff schrieb:
    Das mit den großkalibrigen Waffen habe ich gestern früh als am12. Mai um 6 Uhr 55 in den Nachrichten von Radio PSR gehört. Und verhört habe ich mich da mit sicherheit nicht. ABer durch deinen Beitrag Mr. Aldi, hab ich nochmal gegogelt und Das hier gefunden. Ich hab mir über die Nachrichten gestern keine Gedanken gemacht und das einfach nur mal so aufgenommen. Eben bis jetzt und jetzt ist es mir klargeworden, daß die in den Radionachrichten einen Fehler untergejubelt hatten entweder aus versehen oder schlecht recherchiert.

    [Edit]
    Das Führen von Waffen ist auch für Kinder und Jugendliche im Rahmen einer Ausbildung im Verein unter weisungsbefugter Aufsicht erlaubt. Das würde das Alter was die im Radio gebracht haben implizieren.

    siehe auch §1 Absatz 3 und §2, Absatz 1


    :) k, passiert schnell mal...war nur n bisschen verwundert

    http://bundesrecht.juris.de/waffg_2002/__27.html das hier dürfte der paragraph sein, auf den sich die Sendung bezog:

    (3) Unter Obhut des zur Aufsichtsführung berechtigten Sorgeberechtigten oder verantwortlicher und zur Kinder- und Jugendarbeit für das Schießen geeigneter Aufsichtspersonen darf
    1.
    Kindern, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben und noch nicht 14 Jahre alt sind, das Schießen in Schießstätten mit Druckluft-, Federdruckwaffen und Waffen, bei denen zum Antrieb der Geschosse kalte Treibgase verwendet werden (Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 und 1.2),
    2.
    Jugendlichen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben und noch nicht 16 Jahre alt sind, auch das Schießen mit sonstigen Schusswaffen
    gestattet werden, wenn der Sorgeberechtigte schriftlich sein Einverständnis erklärt hat oder beim Schießen anwesend ist. Die verantwortlichen Aufsichtspersonen haben die schriftlichen Einverständniserklärungen der Sorgeberechtigten vor der Aufnahme des Schießens entgegenzunehmen und während des Schießens aufzubewahren. Sie sind der zuständigen Behörde oder deren Beauftragten auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.


    das "ab 14" bezieht sich also nur auf das Schießen am Schießstand unter Aufsicht eines Erwachsenen; Meiner Meinung nach nicht unbedingt eine Regelung, die einer Überarbeitung bedürfte - ich denke, da kann eine 16jährige mit einem Messer bewaffnet mehr Schaden anrichten als ein 14 jähriger, der VERNÜNFTIG beaufsichtigt wird...

    Gruß, aldi
  16. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    und ich denke eben auch auf den von mir vorhin verwiesenen paragraphen mit der Ausbildung und den Ausnahmeregelungen. Aber egal ich hab mich nen bissel schlauer gemacht.
  17. kaetzle7 schrieb:
    Mal abgesehen von der Frage, warum man überhaupt eine Waffe zu Hause haben muss, [...]


    Das sehe ich genauso, und wie es auch schon mehrfach angesprochen wurde, warum lagert man eine Waffe überhaupt zu Hause. Zum einen spricht dagegen, dass man die Waffe ja eh nicht mal "eben" neben sich auf oder in den Nachttisch legen kann und sie einem so gesehen ja nicht wirklich zur Verteidigung nützt. Ausnahmen sind sicherlich Personen die von Berufs wegen Waffen tragen (Polizei usw.) und ein Jäger (vielleicht auch nur der Jagdaufseher) sollte zumindest ein oder zwei Waffen in einem Tresor aufbewahren dürfen. Die andern Waffen der Jäger könnte man ja in einer Halle lagern. Es gibt für mich für Privatpersonen keinen Grund, die Waffen im eigenen Haus aufbewahren zu müssen, aber hat jemand gute Argumente lasse ich mich natürlich auch vom Gegnteil überzeugen.


  18. m******s

    Bewahren Tischtennisspieler ihre Schläger im Verein auf? Oder Billardspiele ihre Queues?
    Man darf nicht vergessen, dass man eben nicht nur im eigenen Verein schießt. Man reist damit auch durch die Gegend und der ein oder andere hat auch nen Scheißstand im Keller (wobei ich von der Legalität dessen eigentlich kaum Ahnung habe, glaub aber, unter bestimmten Auflagen ist das erlaubt).
  19. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    @merovius

    im Gegensatz zu einem Tischtennisschläger kannst du mit einer scharfen Waffe (beispielsweise Jagdflinte) jemanden im leichtesten fall sehr schwer verletzen, im schlimmsten Fall jemanden Töten. Das geschieht schneller als man denkt, auch im Affekt.

    Wenn du im Affekt mit einem Tennisschläger auf jemanden zugehst hat der andere jedenfals noch die Chance zurückzuschlagen oder wegzulaufen und zu überleben.
  20. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    merovius schrieb: Bewahren Tischtennisspieler ihre Schläger im Verein auf? Oder Billardspiele ihre Queues?
    Man darf nicht vergessen, dass man eben nicht nur im eigenen Verein schießt. Man reist damit auch durch die Gegend und der ein oder andere hat auch nen Scheißstand im Keller (wobei ich von der Legalität dessen eigentlich kaum Ahnung habe, glaub aber, unter bestimmten Auflagen ist das erlaubt).

    :lol: Interessanter Vergleich eines Tischtennisschlägers mit einer Waffe - ich denke doch da besteht ein wesentlicher Unterschied. Ich jedenfals habe für meine Schläger keinen speziellen Sicherheitsschrank, den man absperren kann und jemanden zu töten wird mir damit eher schwer fallen...

    Mit der Waffe "durch die Gegend reisen" muss man als Sportschütze wohl auch nur, wenn ein allfälliges Turnier stattfindet und in diesem Fall kann man seine Waffe ja auch im Vereinshaus abholen bzw. jemanden einteilen, alle Waffen dorthin mit zu nehmen...

    Seine Waffe daheim aufbewahren braucht meiner Meinung nach nur der, der sie auch beruflich verwendet. Ansonsten birgt eine Waffe zuhause eben immer ein gewisses Risiko.

    Amokläufe wird man mit solchen Maßnahmen wohl nicht verhindern können, aber es wird denen, die so etwas vorhaben, der Zugang zu Waffen erschwert. Und das kann doch nie schaden...
  21. m******s

    kalinawalsjakoff schrieb:
    im Gegensatz zu einem Tischtennisschläger kannst du mit einer scharfen Waffe (beispielsweise Jagdflinte) jemanden im leichtesten fall sehr schwer verletzen, im schlimmsten Fall jemanden Töten. Das geschieht schneller als man denkt, auch im Affekt.

    Wenn du im Affekt mit einem Tennisschläger auf jemanden zugehst hat der andere jedenfals noch die Chance zurückzuschlagen oder wegzulaufen und zu überleben.


    Alles schön und gut, aber ändert ja nichts an der Sache, dass hier Sportwaffen nicht als Sportgeräte betrachtet werden, sondern eben als Waffen.
    Wie gesagt, es gibt gute Gründe, seine Waffe als Sportschütze zuhause aufzubewahren.

    Ich jedenfals habe für meine Schläger keinen speziellen Sicherheitsschrank, den man absperren kann


    Exakt. Hier wurden bereits Zugeständnisse an den Unterschied gemacht. Das Problem sind eben Menschen, die ihre Waffen nicht im Waffenschrank lagern, sondern in der Nachttischschublade.

    Seine Waffe daheim aufbewahren braucht meiner Meinung nach nur der, der sie auch beruflich verwendet.


    Ich bin kein Polizist, aber treten die nicht auch morgens erstmal bei der Wache an? Wozu die Ausnahme für "Menschen die sie beruflich tragen"?

    Amokläufe wird man mit solchen Maßnahmen wohl nicht verhindern können, aber es wird denen, die so etwas vorhaben, der Zugang zu Waffen erschwert. Und das kann doch nie schaden...


    Oh doch. Jede Einschränkung der Grundrechte muss verhältnismäßig sein. Unangemeldete Kontrollen sind nicht nur Verhältnismäßig, sondern auch deutlich sinnvoller.


    Übrigens: Eine Lagerung im Vereinshaus belastet auch die Vereine und erfordert eben auch Personal und zwar nicht zu knapp. Denn wenn ich als potentieller Amokläufer oder als Mitglied des organisierten Verbrechens wüsste, dass nebenan in nem Schrank ein riesen Haufen Waffen lagern...
    Sprich: Man braucht Sicherheitsmaßnahmen und Wachleute. Allein Mit Personal zu argumentieren gegen die Kontrollen ist also auch nicht das wahre...
  22. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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