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  1. Autor dieses Themas

    tutmoses

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    tutmoses hat kostenlosen Webspace.

    Hallo alle, :stupid:wollte ja ein Script einbinden. Kann es leider nicht, habe im Java Forum um Support gebeten, vielleicht kann es ja einer von den Profis machen.

    "Der Zinseszins ist das achte Weltwunder"
    Amschel Bauer (Meier) (später Rothschild) der Gründervater einer Dynastie.

    Derweilen findet ihr die Schuldenuhr hier:
    http://tutmoses.lima-city.de/Schulden/cfd-schulden.htm
    oder hier
    http://themen.boerse.de/Staatsverschuldung/index.php

    Bundeshaushalt 2010 = 319 Mrd. Euro
    Staatsverschuldung 2010 per heute = 1,709.185. 354.982 Billionen Euro
    Zinslast ca. 50 Mrd. Euro = etwa ein Sechstel oder jeder sechste Steuereuros geht an Rothschild und die seines Geistes.

    Staatsverschuldung 2011 = 1,849.799. 356.778 Billionen Euro
    Zinslast ca. 63 Mrd. Euro

    Staatsverschuldung 2012 = 1,989.554.849.799 Billionen Euro
    Zinslast ca. 68 Mrd. Euro

    Staatsverschuldung 2015 = 2,409.513.889.749 Billionen Euro
    Zinslast ca. 82 Mrd. Euro

    Staatsverschuldung 2020 = 3.110.252.451.388 Billionen Euro
    Zinslast ca. 106 Mrd. Euro

    Konsolidiert unsere Wirtschaft jährlich mit 3 % Wachstum, wird der Bundeshaushalt in 2020 etwa 433 Mrd. Euro betragen.
    Wie wenig wahrscheinlich das jedoch ist, wissen wir alle. Die nächste Krise kommte bestimmt und immer vorausgesetzt, wir müssen nicht auch noch ständig für den Erhalt der EU und der Eurozone neue Schulden machen.

    In 2020 wird also, bei der optimistischsten Berechnung unserer Lage, bereits ein Viertel unseres Staatshaushaltes für Zinsen draufgehen, jeder vierte Euro geht an Rothschilds Nachfahren.

    Ist das soziale Marktwirtschaft oder wurden unsere Kinder von uns schon vor ihrer Geburt in die Sklaverei verkauft?

    Tschüss Ludwig


    Beitrag zuletzt geändert: 22.5.2010 15:23:26 von tutmoses
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  3. Wenn man lange genug draufguckt, wirkt das fast schon beruhigend - wie eben eine Uhr ;-)


    tutmoses schrieb: In 2020 wird also, bei der optimistischten Berechnung unserer Lage, bereits ein Viertel unseres Staatshaushaltes für Zinsen draufgehen, jeder vierte Euro geht an Rothschilds Nachfahren.

    Ist das soziale Marktwirtschaft oder wurden unsere Kinder von uns schon vor ihrer Geburt in die Sklaverei verkauft?

    Tschüss Ludwig



    Den ersten Part des Zitates finde ich ein wenig polemisch. Im Endeffekt ist es vollkommen egal, wer wem wann mal Geld geliehen hat und wie das ganze seinen Anfang nahm, also eigentlich könnte man an dieser Stelle auch Sonstwessen Nachfahren auch immer schreiben - aber ich finde die bloße Erwähnung bzw. den Hinweis auf Juden problematisch... An dieser Stelle ist es unumgänglich die Ursachen dafür im Kopf zu haben, was nicht immer bei jedem gegeben ist... und das führt zu plakativen Vorurteilen, die gerade in Deutschland schnell reaktiverbar sind.

    Zum zweiten Teil würde ich sagen, dass jede Generation in die Sklaverei "verkauft" wird. Schulden sind ein ganz normaler Teil des Wirtschaftens und in der Theorie sind sie für beide Beteiligten von Vorteil. (Das natürlich im Modelldenken der Wirtschaftswissenschaften, was ich immer ein wenig kritisch beäugt habe)
    Soziale Marktwirtschaft ist eben teuer und wird vor allem unbezahlbar, wenn man die Bedingungen für die "Reproduktion" der Gesellschaft so mieserabel gestaltet, wie hier in DE z.B. Kurz gesagt wird einfach falsch gewirtschaftet und vor allem falsch Politik gemacht. Wenn ich das Element der Gesellschaft, dass "zahlungsfähige" Individuen hervorbringen und die das ganze System aufrechterhalten könnten, am meisten benachteilige bzw. die Bedingung dafür so schlecht gestalte, brauch ich mich nicht wundern, dass ich massenhaft Schulden aufnehmen muss und das Kartenhaus zusammenzubrechen droht.

    Grüße

    Beitrag zuletzt geändert: 22.5.2010 11:13:25 von bastobuntu
  4. erinnert mich irgendwie an ludwig XVI.
    ne im ernst deutschland lebt seit jahrzehnten über seinen verhältnissen.
    wie bastobuntu schon sagt: irgendwann bricht das kartenhaus zusammen.

    aber mal im ernst wenn ich die regierung bemühen würde schulden abzubauen also auch steuern zu erhöhen, sparen, sparen, sparen, würde sie bei der nächsten wahl abgewählt werden. siehe hartz IV

    eigendlich bleibt uns eigendlich nichts anderes übrig, als von unserem kurzzeitigen denken wegzukommen...
  5. Ich hab auch nur rudimentäres Wirtschaftswissen aus meinem Abitur und ein paar Vorlesungen und Artikeln, aber soweit ich das verstehe, ist ein exzessives Sparen ja nicht immer der beste Weg. Ich schnüre ja auch damit die Binnenwirtschaft ab, wenn ich an allen Enden und Ecken spare (siehe Koch und Sozialpolitik) Wenn die Leute kein Geld haben, können Sie nichts ausgeben, Unternehmen ihre Produkte nicht verkaufen und dann kommen auch keine Steuern rein. Staatsschulden wird es vermutlich immer geben, damit die amerikanischen Pensionsfonds auch was zu kaufen haben ;-), aber das Schwierige dabei ist, denke ich, das richtige Maß zu finden - und wie schon gesagt Bedingungen zu schaffen, die es irgendwann (in einer fernen Galaxie) mal ermöglichen weniger, oder keine Schulden mehr aufzunehmen.
    Roland Koch tut alles dafür, dass dies nicht passieren wird! (Meiner Meinung nach)

    aber ich lasse mich immer gerne belehren - wenn es mir sinnig erscheint :-P

    Beitrag zuletzt geändert: 22.5.2010 12:03:29 von bastobuntu
  6. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Ich denke die Gewinnsucht einiger Leute, zum Beispiel die der Banker, aber auch der Chefs größerer Unternehmen läßt die Schulden so wachsen. Die Löhne hier in Deutschlkand stagnieren seit jahren, aber die Lebenshaltungskosten steigen ständig. Dadurch ist auch die Bevölkerung gezwungen jeden Euro zweimal umzudrehen. Wenn die Löhne im gleichen maße (oder mehr) steigen würden wie die Lebenshaltungskosten hier in Deutschland, dann würde die Bevölkerung auch mehr Geld für andere Sachen ausgeben, als nur für das Notwendigste. Aber leider sieht das niemand wirklich. Wird mehr Geld ausgegeben, dann hat der Staat auch wieder mehr verdienste durch Steuereinnahmen (beispiel Mehrwertsteuern) ohne ständig an Steuererhöhungen zu denken.

    Anderer Punkt ist die Sozialpolitik, und das habe ich bis vor 5 Jahren auch noch durchgehabt. Kind in den Kindergarten tagsüber gegeben, weil ich auch Arbeiten mußte (auch Schichten) und ist es mal eine halbe Stunde später geworden, konnte ich für diese Zeit noch einiges an "Strafe" neben den eh schon hohen Kindergartengebühren drauflegen.Ich denke da gibt es auch noch viel Nachbesserungsbedarf. In der heutigen Zeit gilt man schon als Assozial wenn man keine Kinder hat, aber dann auch wenn man mehr als 2 Kinder hat. Und man ist schon gestraft, wenn man ein Kind hat. Wobei Kinder doch unsere Zukunft bedeuten.
  7. kalinawalsjakoff schrieb:
    Ich denke die Gewinnsucht einiger Leute, zum Beispiel die der Banker, aber auch der Chefs größerer Unternehmen läßt die Schulden so wachsen. Die Löhne hier in Deutschlkand stagnieren seit jahren, aber die Lebenshaltungskosten steigen ständig. Dadurch ist auch die Bevölkerung gezwungen jeden Euro zweimal umzudrehen. Wenn die Löhne im gleichen maße (oder mehr) steigen würden wie die Lebenshaltungskosten hier in Deutschland, dann würde die Bevölkerung auch mehr Geld für andere Sachen ausgeben, als nur für das Notwendigste. Aber leider sieht das niemand wirklich. Wird mehr Geld ausgegeben, dann hat der Staat auch wieder mehr verdienste durch Steuereinnahmen (beispiel Mehrwertsteuern) ohne ständig an Steuererhöhungen zu denken.

    Anderer Punkt ist die Sozialpolitik, und das habe ich bis vor 5 Jahren auch noch durchgehabt. Kind in den Kindergarten tagsüber gegeben, weil ich auch Arbeiten mußte (auch Schichten) und ist es mal eine halbe Stunde später geworden, konnte ich für diese Zeit noch einiges an "Strafe" neben den eh schon hohen Kindergartengebühren drauflegen.Ich denke da gibt es auch noch viel Nachbesserungsbedarf. In der heutigen Zeit gilt man schon als Assozial wenn man keine Kinder hat, aber dann auch wenn man mehr als 2 Kinder hat. Und man ist schon gestraft, wenn man ein Kind hat. Wobei Kinder doch unsere Zukunft bedeuten.


    Absolut meine Meinung :-) Der globale Konkurrenzdruck treibt die Profitgier der Unternehmen an, die alles daran setzen ihre Gewinne - auf dem Papier! - zu schmälern oder gleich ganz am Fiskus vorbeizumogeln, um weniger Steuern zahlen zu müssen. Also Löhne versuchen unten zu halten und die Unternehmen werden auch keine Krippe/Kinderhort ins Gebäude mit einplanen - ist ja Sache des Sozialstaats. Die Leute haben kein Geld und können die Binnenwirtschaft nicht ankurbeln, die Großunternehmen mogeln, der Staat hat in der Folge auch kein Geld und kann die Schere zwischen Arm und Reich nicht schließen. Und dass nicht jeder in der Lage ist (und die Möglichkeit geboten bekommt), aus eigener Kraft der Armut zu entfliehen und was dann aus der Gesellschaft wird, sehen wir im Fernsehen

    Sehr grob vereinfacht natürlich ;-)

    Beitrag zuletzt geändert: 22.5.2010 14:05:02 von bastobuntu
  8. Autor dieses Themas

    tutmoses

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    tutmoses hat kostenlosen Webspace.

    Hi all, hi bastobunto
    bastobuntu schrieb:

    Den ersten Part des Zitates finde ich ein wenig polemisch. Im Endeffekt ist es vollkommen egal, wer wem wann mal Geld geliehen hat und wie das ganze seinen Anfang nahm, also eigentlich könnte man an dieser Stelle auch Sonstwessen Nachfahren auch immer schreiben - aber ich finde die bloße Erwähnung bzw. den Hinweis auf Juden problematisch... An dieser Stelle ist es unumgänglich die Ursachen dafür im Kopf zu haben, was nicht immer bei jedem gegeben ist... und das führt zu plakativen Vorurteilen, die gerade in Deutschland schnell reaktiverbar sind...........


    Ja, schon klar, aber ich habe doch gar kein Wort von Juden oder jüdisch gesagt?????!!!????
    Es tut mir ja leid, ich verstehe auch, dass dies ein Reizthema sein mag, aber man muss doch noch den Namen eines Menschen sagen dürfen ohne darüber kritisiert zu werden.
    Es geht doch hier nicht um Religionen, es geht auch nicht um Naziverbrechen und das, was das dritte Reich den Juden vor 1945 angetan hat, es geht um heute und um die Schuldenfalle in der wir stecken und die Geschäftspraktiken großer, internationaler Banken und Bankiers. Ich kann ja auch nichts dafür, wenn 95% davon jüdischer Abstammung sind. Erzähl mir bitte nix von Aktiengesellschaften, der Free Flow ist gering und die meisten Banken gehören sich im Kreis und enden an der Wallstreet.


    Zum zweiten Teil würde ich sagen, dass jede Generation in die Sklaverei "verkauft" wird. Schulden sind ein ganz normaler Teil des Wirtschaftens und in der Theorie sind sie für beide Beteiligten von Vorteil. (Das natürlich im Modelldenken der Wirtschaftswissenschaften, was ich immer ein wenig kritisch beäugt habe)


    Auch akzeptiert, vor allem wenn so etwas wie eine Tilgung bei diesem Spiel vorgesehen wäre, was bei jedem kleinen Häuslebauer der Fall ist.
    Tatsache ist aber, wir werden kaum noch mit den Zinsen unserer Schulden fertig und müssen bereits neue Schulden aufnehmen um die Zinsen für die alten Schulden bezahlen zu können.
    O mein Gott, und wenn es dann die Möglickeit gibt an 20 Milliarden hinterzogener Steuern und etwa ebensoviele Milliarden an Geldstrafen heranzukommen, scheuen sich die Verantwortlichen davor Steuerflüchtlinge zu verfolgen, oder mobben die Steuerfahnder, versetzen sie oder schicken sie in den zwangsweisen Frühruhestand wie es die Hessen CDU vorgemacht hat.
    Dann kriminalisieren sie den Ankauf von Beweismitteln, die wir sonst, auf Grund allgemeiner Diskretion und Korruption, niemals erhalten würden, schlagen auf die Ermittler sogar noch mit der geballten Macht der Medienpropaganda ein.
    Ein ganz normaler Vorgang an sich.
    Auch in Deutschland werden Belohnungen auf das Ergreifen von Straftätern ausgesetzt. Diese Steckbriefe findest du in jedem Polizeirevier. Doch kaum haben wir die CDs endlich, schon verschwinden sie in der Versenkung, das Finanzamt wartet auf Selbstanzeigen und du hörst nichts mehr davon.

    bastobuntu schrieb:
    Soziale Marktwirtschaft ist eben teuer und wird vor allem unbezahlbar, wenn man die Bedingungen für die "Reproduktion" der Gesellschaft so mieserabel gestaltet, wie hier in DE z.B. Kurz gesagt wird einfach falsch gewirtschaftet und vor allem falsch Politik gemacht. Wenn ich das Element der Gesellschaft, dass "zahlungsfähige" Individuen hervorbringen und die das ganze System aufrechterhalten könnten, am meisten benachteilige bzw. die Bedingung dafür so schlecht gestalte, brauch ich mich nicht wundern, dass ich massenhaft Schulden aufnehmen muss und das Kartenhaus zusammenzubrechen droht.

    Grüße


    OK, richtig das ist teuer, aber unsere Politiker setzen doch auf Wirtschaftswachstum und Produktionssteigerung um jeden Preis. Pass mal auf ....

    kalinawalsjakoff schrieb: Ich denke die Gewinnsucht einiger Leute, zum Beispiel die der Banker, aber auch der Chefs größerer Unternehmen läßt die Schulden so wachsen. .....
    und:
    In der heutigen Zeit gilt man schon als Assozial wenn man keine Kinder hat, aber dann auch wenn man mehr als 2 Kinder hat. Und man ist schon gestraft, wenn man ein Kind hat. Wobei Kinder doch unsere Zukunft bedeuten.


    Genau, ich hatte (habe sind ja schon groß) drei Kinder, in den 80er Jahren warst du mit 3 Kindern faktisch assozial und die Leute haben dich scheel angeschaut wenn du nicht gerade vermögend warst. Diese Kinderloch ist hausgemachtes Unvermögen unserer Politik. Kinderreiche Familien wurden damals benachteiligt durch uneinsichtige Steuerpolitik und gesellschaftliche Ausgrenzung. Mehr als ein Kind und man war ein Paria, zumal Kinder natürlich teuer sind.
    Heute wollen sie uns einreden mehr Kinder seien wichtig und richtig, aber wo soll in der Krise ganz fix der Bleistift angesetzt werden???
    Elterngeld weg, das war der erste Punkt auf der Agenda der Streichungen.
    Was ist jetzt mit den leichtgläubigen Leutchen die an ein geändertes Image kinderreicher Familien geglaubt und sich drei Kinder angetan haben. Wir sparen an der falschen Stelle, keine Geld für Kindergärten, Krippen, keine Familienföderung.
    Wer glaubst du will nun wieder der Paria, der Assoziale mit drei Kindern sein?

    Tschüss Ludwig





    Beitrag zuletzt geändert: 22.5.2010 17:11:05 von tutmoses
  9. tutmoses schrieb:
    Ja, schon klar, aber ich habe doch gar kein Wort von Juden oder jüdisch gesagt?????!!!????
    Es tut mir ja leid, ich verstehe auch, dass dies ein Reitzthema sein mag, aber man muss doch noch den Namen eines Menschen sagen dürfen ohne darüber kritisiert zu werden.
    Es geht doch hier nicht um Religionen, es geht um die Schuldenfalle in der wir stecken und die Geschäftspraktiken großer, internationaler Banken und Bankiers. Ich kann ja auch nichts dafür, wenn 95% davon jüdischer Abstammung sind. Erzähl mir bitte nix von Aktiengesellschaften, der Free Flow ist gering und die meisten Banken gehören sich im Kreis und enden an der Wallstreet
    Im Endeffekt ging es mir auch nur darum, dass andere Menschen sich davon beeinflussen lassen und in den einen oder anderen "Flügel" abdriften. Man sieht ja an meiner Reaktion bereits, wie aufgeladen das Thema ist und wenn man so indifferenziert (nicht persönlich nehmen! ich mach das auch nicht selten) formuliert, könnten einige das falsch aufnehmen. Hättest du die Rothschilds weggelassen, dann wäre ja thematisch dasselbe dabei herumgekommen :wink: Dass es Juden sind, ist objektiv gesehen vollkommen egal
    Fakt ist - wie du gesagt hast - dass wir Schulden aufnehmen um Schulden zu bedienen und damit in einen Strudel geraten könnten, aus dem wir nicht mehr herauskommen. Wollen die Amis sich jetzt nicht über eine hohe Inflation entschulden? :wink:

    tutmoses schrieb:
    O mein Gott, und wenn es dann die Möglickeit gibt an 20 Milliarden hinterzogener Steuern und etwa ebensoviele Milliarden an Geldstrafen heranzukommen, scheuen sich die Verantwortlichen davor Steuerflüchtlinge zu verfolgen, oder mobben die Steuerfahnder, versetzen sie oder schicken sie in den zwangsweisen Frühruhestand wie es die Hessen CDU vorgemacht hat.

    Die Leute die Geld haben machen eben (leider) die Politik (und die Datensicherung :-D)


    OK, richtig das ist teuer, aber unsere Politiker setzen doch auf Wirtschaftswachstum und Produktionssteigerung um jeden Preis. Pass mal auf ....

    Was meinst du damit genau? Prinzipiell ist dem ja nichts entgegenzubringen - die Frage ist nur wie das gemacht wird. Produktionssteigerung durch mehr Maschinen ist ja theoretisch sinnvoll. Nur wenn ich das hochrechne/-denke und dann massenhaft entlassene Arbeiter habe, können die meine Produkte nicht kaufen und ich - als Produzent - steh dumm da.
    Dann kommt die Wirtschaft daher und meint: "Ja Arbeitsteilung, -differenzierung und genauso wie Jobs verschwinden entstehen ja auch neue" Auch theoretisch richtig, nur wenn dann der Maschinenbauer, der die Maschine bedient, auch nicht wirklich viel mehr verdient, bekommt das Unternehmen mehr Gewinn, der Maschinenbauer kämpft mit Lohndumping und der Staat kann den arbeitslos gewordenen Fließbandarbeiter nicht bezahlen, weil der eine Maschinenbauer mit seinem Mindestlohn nicht für 10 Fließbandarbeiter Steuern zahlen kann. Das ist defintiv die falsche Strategie.
    Soweit ich das weiß, war ursprünglich das Wirtschaften dafür gemacht, dem Menschen Arbeit abzunehmen. Dass diese ursprüngliche "Idee" abhanden gekommen ist, sieht man ja heute. Rente mit 67. (In der Hinsicht machen die Griechen das schon richtig :thefinger:)

    Muss mich leider knapp halten

    Grüße

    Beitrag zuletzt geändert: 22.5.2010 17:08:07 von bastobuntu
  10. Autor dieses Themas

    tutmoses

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    Hi all, hi bastobunto
    :stupid:
    ich bin nun mal ein Querdenker und im Tread Deutschland sucht den Super-Politiker habe ich mir einen von den ganz alten Kämpen der BRD ausgesucht.
    Wenn die CDU nur einmal in ihren eigenen Ahnengallerien nachschauen würde, welche Wege es noch aus Krisen gibt.
    Sie müssten nicht einmal so weit zurückgehen und würden auf Ludwig Erhard und seine Wege stoßen.
    Natürlich ist Europa größer und Entscheidungen kommen nur entsprechend träge zustande. Was nützt uns schon ein Europaparlament das faktisch keine Machtbefugnisse besitzt und jede Entscheidung in Ländergremien hundertfach zerpflückt und zunichte gemacht werden kann?
    Wenn Europa als zweite oder dritte Kraft auf dieser Welt und als Einheit überleben will, muss es diese Einheit auch finden.
    Jedes Land hat 6 Monate eine Art Oberhoheit über die EU, wie kann das zu etwas Gutem führen? Reicht doch oftmals nicht einmal eine Legislaturperiode von vier Jahren aus um etwas entscheidendes zu bewegen. Daher habe ich auch nichts auf den Tread "ist Frau Merkel eine gute Kanzlerin?" geschrieben. Sie versucht es gewiss gut zu machen, aber oftmal wird sie auch ganz schön alleinegelassen.
    bastobuntu schrieb:

    OK, richtig das ist teuer, aber unsere Politiker setzen doch auf Wirtschaftswachstum und Produktionssteigerung um jeden Preis. Pass mal auf ....

    Was meinst du damit genau? Prinzipiell ist dem ja nichts entgegenzubringen - die Frage ist nur wie das gemacht wird. Produktionssteigerung durch mehr Maschinen ist ja theoretisch sinnvoll. Nur wenn ich das hochrechne/-denke und dann massenhaft entlassene Arbeiter habe, können die meine Produkte nicht kaufen und ich - als Produzent - steh dumm da.
    Dann kommt die Wirtschaft daher und meint: "Ja Arbeitsteilung, -differenzierung und genauso wie Jobs verschwinden entstehen ja auch neue" Auch theoretisch richtig, nur wenn dann der Maschinenbauer, der die Maschine bedient, auch nicht wirklich viel mehr verdient, bekommt das Unternehmen mehr Gewinn, der Maschinenbauer kämpft mit Lohndumping und der Staat kann den arbeitslos gewordenen Fließbandarbeiter nicht bezahlen, weil der eine Maschinenbauer mit seinem Mindestlohn nicht für 10 Fließbandarbeiter Steuern zahlen kann. Das ist defintiv die falsche Strategie.
    Soweit ich das weiß, war ursprünglich das Wirtschaften dafür gemacht, dem Menschen Arbeit abzunehmen. Dass diese ursprüngliche "Idee" abhanden gekommen ist, sieht man ja heute. Rente mit 67. (In der Hinsicht machen die Griechen das schon richtig :thefinger:)

    Muss mich leider knapp halten

    Grüße


    Ich meine damit, Deutschland versucht einen Spagat zwischen einer Politik "Deutschland den Deutschen" und einer Europapolitik zu machen und was herauskommt ist weder das eine noch das andere, sondern der Ruin der guten Idee.
    Ich persönlich liebe es über die Grenzen Europas zu fahren ohne meinen Pass zeigen oder Geld wechseln zu müssen und finde, der Weg zurück wäre ein Eingeständnis maßlosen Versagens.
    Warum versuchen wir nicht einmal die Politik "Europa den Europäern" und gehen für eine Weile den Weg des Ludwig Erhart, von da an schaffen wir es womöglich an den großen Coup zu denken (100 Jahre vielleicht) und sagen die "Welt den Weltbürgern" wenn es uns dann noch gibt.

    Tschüss Ludwig

  11. Ist das soziale Marktwirtschaft oder wurden unsere Kinder von uns schon vor ihrer Geburt in die Sklaverei verkauft?


    Nein, denn die Politiker, die in der Zeit an der Macht sind wenn unsere Kinder die Schulden zurückbezahlen müssen nehmen einfach noch mehr Schulden auf, die dann unsere Kindeskinder bezahlen müssen. Und so geht das weiter und weiter...

    Die Schuldenuhr ist eigentlich wie ein süßes kleines Kind, wenn das Kind Geld für ein paar Süßwaren braucht fragt es die Mama. Wenn die Mama "Nein" sagt, fragt es den Papa, wenn der Papa "Nein" sagt, fragt es den Opa, dann den anderen Opa, dann die Oma, dann ... Irgendjemand gibt immer was.
    Und so ist bei der Bundesrepblik doch auch, Deutschland gilt (wie nahezu jedes Land) als guter Schuldner, da es ja nicht weglaufen und unbekannt verziehen kann. Nur die Zinsen werden eben jedes Mal höher.

    In dem Sinn ist es vielleicht eine gute Idee, jetzt die Schulen finanziell zu beschneiden, dann geht das Bildungsniveau zurück und die kleinen merken nicht so schnell wie wir ihre Zukunft verbauen...
  12. kalinawalsjakoff

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    tutmoses schrieb:

    [...]

    Genau, ich hatte (habe sind ja schon groß) drei Kinder, in den 80er Jahren warst du mit 3 Kindern faktisch assozial und die Leute haben dich scheel angeschaut wenn du nicht gerade vermögend warst. Diese Kinderloch ist hausgemachtes Unvermögen unserer Politik. Kinderreiche Familien wurden damals benachteiligt durch uneinsichtige Steuerpolitik und gesellschaftliche Ausgrenzung. Mehr als ein Kind und man war ein Paria, zumal Kinder natürlich teuer sind.
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    Elterngeld weg, das war der erste Punkt auf der Agenda der Streichungen.
    Was ist jetzt mit den leichtgläubigen Leutchen die an ein geändertes Image kinderreicher Familien geglaubt und sich drei Kinder angetan haben. Wir sparen an der falschen Stelle, keine Geld für Kindergärten, Krippen, keine Familienföderung.
    Wer glaubst du will nun wieder der Paria, der Assoziale mit drei Kindern sein?

    Tschüss Ludwig


    Ich wollte nochmal kurz auf diesen Punkt eingehn. Ich selbst habe eine Tochter. Sie geht dieses jahr in die 5. Klasse, aber vor ihrer Schulzeit mußte ich sie in einem Kindergarten unterbringen, weil der Vater arbeitstätig ist (Montage auf Baustellen) und ich im Drei-Schicht Dienst als Krankenschwester und Wohnbereichsleiterin in einem Altenheim arbeite. Gut und schön. Durch meinen Dienst war es mir nicht immer möglich, meine Tochter pünktlich aus dem Kindergarten abzuholen. Der hatte damals nur bis 16 Uhr Offen und bei uns kam wegen chronischen Personalmangel schon desöfteren mal die eine oder andere Überstunde dazu.

    Jedenfals mußte da die Kindergärternerin hin und wieder etwas länger bleiben. Und für das zu späte Abholen des Kindes, gabs deswegen auch immer eine Strafe draufgebrummt mit der Bemerkung Man könne das Kind doch nicht so lange im Kindergarten lassen.

    Hey, wozu sind eigentlich solche Kindereinrichtungen da? Ich denke gerade eben um die Kinder betreuen zu lassen, während die Eltern auf Arbeit sind. Ich glaube die würden sich auch kein Bein abbrechen, zumindestens in Zwei Schichten, einer Früh und einer Nachmittagsschicht zu fahren, damit die Eltern doch wenn Not am Mann ist ihre Kinder etwas länger dort lassen können.
  13. Autor dieses Themas

    tutmoses

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    Hallo Kalina.........:wave:

    Ja, man kann über das Parteiprogramm der Linken geteilter Meinung sein, aber manchmal sollte man auch bereit sein von einem Staat zu lernen, auch wenn vieles andere was dort geschah, falsch und schlecht war.
    Das Schlecht akzeptieren und daraus lernen, aber das Gute assimilieren und übernehmen, könnte ein gangbarer Mittelweg sein.
    Ich kann dich leider nicht zitieren, da funktioniert was nicht also kopiere ich es einfach rein.

    ....................ich im Drei-Schicht Dienst als Krankenschwester und Wohnbereichsleiterin in einem Altenheim arbeite. Gut und schön. Durch meinen Dienst war es mir nicht immer möglich, meine Tochter pünktlich aus dem Kindergarten abzuholen. Der hatte damals nur bis 16 Uhr Offen und bei uns kam wegen chronischen Personalmangel schon desöfteren mal die eine oder andere Überstunde dazu.


    Warum übernehmen wir nicht auch mal was Gutes aus dem Osten der Republik?
    Damals hatte fast jeder VEB, VEW, jedes Krankenhaus, Altersheim weis ich nicht? einen betriebseigenen Kindergarten und die Kinder blieben halt da bis die Eltern Feierabend hatten. Kleine Betriebe hatten meist keinen, aber dann hatte halt der Nachbarbetrieb einen Kindergarten und die Kids kamen dahin.
    Teuer? Ich denke unter dem Strich nicht, den die Eltern, auch Alleineerziehende, konnten arbeiten gehen ohne sich den Kopf darüber zerbrechen zu müssen was aus den Kindern wird.
    Sozialökonomisch geht diese Rechnung immer auf, die Eltern haben den Kopf frei, werden besser arbeiten und menschlich gesehen sowiso.

    Tschüss Ludwig



    Beitrag zuletzt geändert: 26.5.2010 19:32:04 von tutmoses
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