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Das CO² - Endlager

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  1. v****x

    Solange das Teil dicht ist und weitweit weg von mir isr mir das egal, falls mal was passiert, merkt man es aber eh erst wenns zu spät ist....


    Es ist nicht schlimm, muss aber auch nicht sein....
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  3. nerdinator schrieb:
    Natürlich ist das dramatisch. Aber mal im ernst: Was tun? Und vor allem: Wer fängt an? Und vor allem: Was hat das alles noch mit den Endlagern zu tun? ;) Klar, Sauerstoff wird zur Produktion von CO2 verbrannt. Und wenn wir so weiter machen, haben auch wir bald nicht mehr viel zu lachen. Aber das wäre auch so, wenn wir keine Endlager hätten - viel mehr: Wie du sagtest,. "Noch höher ist allerdings der Anteil, der durch die kontinuierliche Temeperatursteigerung sinkt." - ist das nicht ein Argument _für_ die Endlager? Ich meine: Wie schon weiter oben erwähnt: Vorrübergehend tut man damit ernsthaft was gegen den Treibhauseffekt.


    OK dann hohl ich auch weiter aus.

    Ich bestreite nicht, dass die Grundidee (CO2 wieder in die Erde pumpen statt in die Atmosphäre) schlecht ist. Nur ist diese Technologie wie sie angewendet werden wird NICHT Umweltfreundlich. Es ist nur ein Aufschub, eines längst überfälligen wandels in der Energiepolitik.

    Wer denkt, dass wenn wir das CO2 in die Erde pumpen (auch wenn es ein sicheres Endlager WÄRE) wir den CO2 anteil in der Atmosphäre um diesen Betrag reduzieren. Der ist schlichtweg ein Ignorant.

    Was ich seit der 1. Seite versuche zu erklären (aber nicht so deutlich), wir reduzieren unseren CO2 produktion nicht, sondern erhöhen sie, gegenüber, wenn wir keine "hätten". Das Stichwort ist der EMISSIONENHANDEL.

    Die Firmen (Vattenfall meines erachtens an der Spitze), Pumpen das Zeug in die Erde, um mehr CO2 produzieren zu dürfen, bzw. ihre Zertifikate zu verkaufen, und dadurch ihre CO2 produzierenden Produckte mehr Profit machen zu können.

    Ich bin der Meinung, dass das eine der Umweltschädlichsten Technologien ist, die wir aktuell fördern.

    Was wir hier entwickeln ist NICHT ein Fusionsreaktor, sondern die Wasserstoffbombe.


    Erst wenn diese Technologie genutzt wird, um zum Beispiel, aus CO2 Neutralen Kraftwerken (wie Heizkraftwerke aus erneuerbaren Energieträgern (wie Holz)) , CO2 Atmosphärenfilter zu basteln. Haben wir eine der Umwelt dienende Technologie entwickelt. Solange wir die Lager aber zum Erhalt fossieler Brennstoffe nutzen, haben wir NICHTS gegen die Globale Erwärmung getan. Und wenn die Lager doch leck schlagen, haben wir lediglich eine weitere Katastrophe produziert, um Leuten die nur an sich denken, die Taschen zu füllen.




    Abschließend,
    1. Die CO2 "End"lager Technologie ist bei weitem noch nicht ausgereift.
    2. Die CO2 "End"lager Technologie wird nur dafür gebraucht um ein Einrichtung für den Klimaschutz zu umgehen. (Emmissionszertifikate)
    3. Minenschächte und andere von Menschen angelegte "Abbaureste" sind Keine 100% sicheren lagerstätten. Und schon gar nicht, wenn wir dort ca. das 55fache des Normaldruckes hineinpunpen und nen Korken raufmachen.


    vernox schrieb:
    Solange das Teil dicht ist und weitweit weg von mir isr mir das egal,


    Wer in einer globalen Welt denkt, Lokal denkt.

    Der glaubt auch das Ammenmärchen, von der umweltfreundlichen Atomkraft,
    an ehrliche Politiker,
    an eine serioöse BILD-Zeitung,
    an den Weinachtsmann.

    Beitrag zuletzt geändert: 30.7.2009 15:34:31 von saalko
  4. drafed-map schrieb:
    Genau, es wird aber eine endgültige Lösung benötigt.
    Über das "Endlager" her zu ziehen bringt uns einer endgültigen Lösung aber auch nicht näher.

    drafed-map schrieb:
    Ich denke, dass das "Endlager" für viele Leute "neue Möglichkeiten" bietet, so nach dem Motto: Los, verbrennt alle fosielen Brennstoffe die wir haben, macht viel Geld damit, das Endlager wirds schon richten.
    Wie schon weiter oben geschrieben: Das ist reine spekulation. Wenn wir uns an die Fakten halten, dass die "Endlager" uns immerhin Zeit verschaffen, klingt das ganze immerhin schon nicht mehr ganz so übel. Und anstatt unsere Zeit mit Protesten gegen diese Lager zu verschwenden, sollten wir uns lieber darum kümmern, eine "Endlösung" für das Problem zu finden. Denn vorrübergehend bringen die Lager nur Vorteile.

    drafed-map schrieb:
    Aber genau das ist nicht der Fall! Das "Endlager" (desswegen auch die Anführungszeichen) ist -wie im obrigen Zitat geschreiben- nur eine vorrübergehende "Lösung". Das CO2 wird weg sein, Kohlenstoff und Sauerstoff aber auch. Und genau von diesen beiden Elementen bezieht das Leben auf der Erde seine Energie.
    Das halte ich für etwas überdramatisiert. Sauerstoff ist glaub ich das dritt häufigste Element auf der Erde - da haben wir schon mächtig lang zu knabbern, bis wir es schaffen, das alles zu verbuddeln.
    Was den Kohlenstoff angeht: Auch dieser kommt denke ich in Mengen vor, welche die von uns verbuddelten Mengen eher lächerlich erscheinen lassen.

    Man bedenke: diese beiden freien Elemente so weit zu reduzieren, dass das "Leben" ernsthaft darunter leidet, würde auch uns alle töten. Wir können natürlich ganze Spezies und/oder Lebensräume ausrotten, aber darin haben wir uns auch ohne CO2 ganz gut bewiesen. Die relativ "geringen" Mengen, die wir verbuddeln machen da auch nicht mehr viel aus.

    Am ende bleibt wohl die größte Bedrohung durch CO2 der Treibhauseffekt.

    erasmuz schrieb:
    Wichtige regenerative Energien werden nicht weiter erforscht (Wir haben doch die super CO2-Losen Kohlekraftwerke mit viel Leistung).
    Diese Aussage legt man den Leuten immer gerne in den Mund - aber bisher habe ich nichts davon gehört, dass die Forschung an regenerativen Quellen eingestellt wird - im Gegenteil: Ich höre immer häufiger davon, dass solche Forschung gefördert wird.

    erasmuz schrieb:
    Der übermäßige Energieverbrauch bzw. die Verschwendung geht weiter.
    Da muss sich aber jeder mal an die eigene Nase fassen. Es steht ja jedem Frei, seine Hauptsicherung raus zu schrauben und von nun an im dunkeln zu sitzen.

    erasmuz schrieb:
    Wir stehen in 10 Jahren vor einem gigantischen Problem.
    Und ich dachte schon, wir hätten heute schon ein Problem ;)

    saalko schrieb:
    Was ich seit der 1. Seite versuche zu erklären (aber nicht so deutlich), wir reduzieren unseren CO2 produktion nicht, sondern erhöhen sie, gegenüber, wenn wir keine "hätten". Das Stichwort ist der EMISSIONENHANDEL.
    Wir haben nun aber CO2-Emissionen. Wenn wir "keine" hätten, würden wir alle, oder zumindest der Großteil wahrscheinlich im dunkeln sitzen. Dann hätten wir andere Probleme.

    saalko schrieb:
    Die Firmen (Vattenfall meines erachtens an der Spitze), Pumpen das Zeug in die Erde, um mehr CO2 produzieren zu dürfen, bzw. ihre Zertifikate zu verkaufen, und dadurch ihre CO2 produzierenden Produckte mehr Profit machen zu können.
    Und diese Behauptung stützt du worauf? Einen Blick in deine Kristallkugel?

    saalko schrieb:
    Solange wir die Lager aber zum Erhalt fossieler Brennstoffe nutzen, haben wir NICHTS gegen die Globale Erwärmung getan. Und wenn die Lager doch leck schlagen, haben wir lediglich eine weitere Katastrophe produziert, um Leuten die nur an sich denken, die Taschen zu füllen.
    Also langsam wird es mir zu doof, das ganze Mathematisch zu erläutern. CO2, das nicht in der Atmosphäre landet, verringert den Temperaturanstieg auf der Erde zwingend. Die Frage, welche Konsequenzen wir aus dieser Abnahme ziehen ist Zukunftsmusik. Ich maße mir zumindest nicht an, das Verhalten von Menschen vorhersagen zu können. Es kann sein, dass die Menschen dann denken, dass sie ja nun mehr CO2 produzieren können. Es kann auch sein, dass wir morgen den großen Durchbruch in der Energieproduktion haben. Aber verleumderische Meinungen über Konzerne, Personen oder ähnliches als Fakt abzutun - das ist wahre Ignoranz und vor allem Arroganz.
  5. @ Nerdinator, wenn dir meine Beiträge zu doof sind, dann ist ganz unten ein Link, der aus der Sicht eines Atomkraftbeführwörters geschrieben wurde.


    nerdinator schrieb:
    Wir haben nun aber CO2-Emissionen. Wenn wir "keine" hätten, würden wir alle, oder zumindest der Großteil wahrscheinlich im dunkeln sitzen. Dann hätten wir andere Probleme.


    Wir werden auch immer welche haben, sei es durch die verbrennung erneuerbarer Träger wie eben Holz, die aber immerhin in überschaubarer Zeit wieder gebunden werden können.

    nerdinator schrieb:
    saalko schrieb:
    Die Firmen (Vattenfall meines erachtens an der Spitze), Pumpen das Zeug in die Erde, um mehr CO2 produzieren zu dürfen, bzw. ihre Zertifikate zu verkaufen, und dadurch ihre CO2 produzierenden Produckte mehr Profit machen zu können.[/quote]Und diese Behauptung stützt du worauf? Einen Blick in deine Kristallkugel?
    [/quote]

    Wie sagst du nicht seit ein paar seiten? Wenn wir denen keine Anreize geben, warum sollten sie denn sonst was tun? Umweltschutz kostet nunmal.

    Ohne Emmissionszertifikate, darf man kein CO2 in die Atmosphäre Emmitieren. Alles was in den Boden gepumpt wird, "verbraucht" auch keine Zertifikate. Das ist kein Blick in die "Kristallkugel" oder eine naive Einstellung, wie man Leuten unterstellen kann, die den Energieversorgen jedes Wort glauben kann. (Greenpeace sollte man zwar auch nicht nicht hinterfragen. Aber in der Regel handeln sie mit Gemeinnützigen Motiven, statt mit Profitaussichten.)

    Es ist eine objektive Einschätzung.

    nerdinator schrieb:
    Also langsam wird es mir zu doof, das ganze Mathematisch zu erläutern. CO2, das nicht in der Atmosphäre landet, verringert den Temperaturanstieg auf der Erde zwingend. Die Frage, welche Konsequenzen wir aus dieser Abnahme ziehen ist Zukunftsmusik. Ich maße mir zumindest nicht an, das Verhalten von Menschen vorhersagen zu können. Es kann sein, dass die Menschen dann denken, dass sie ja nun mehr CO2 produzieren können. Es kann auch sein, dass wir morgen den großen Durchbruch in der Energieproduktion haben. Aber verleumderische Meinungen über Konzerne, Personen oder ähnliches als Fakt abzutun - das ist wahre Ignoranz und vor allem Arroganz.


    Langsam wird es mir auch zu doof, du glaubst an das Gute in jedem Menschen. Ich glaube an die Provitgier der Konzerne.

    Ich habe nicht versucht das Mathematisch zu wiederlegen. Ich habe lediglich versucht dir zu erklären, dass wir dadurch nicht weniger in die Atmosphäre emmitieren.

    Naja aber Meinungen, die sich durch Erfahrungen mit diesen Konzernen (vorrangig von mir persönlich eben Vattenfall), gebildet haben, als Verleumdungen abzutun. Ist keine Ignoranz?



    nerdinator schrieb:
    Das halte ich für etwas überdramatisiert. Sauerstoff ist glaub ich das dritt häufigste Element auf der Erde - da haben wir schon mächtig lang zu knabbern, bis wir es schaffen, das alles zu verbuddeln.


    Stimmt Leute, die auch die kleinsten Komma Stellen berücksichtigen sind die schlimmsten. (Nur spaß, ich will die alte Sache nur nicht rauskramen.)



    Ansonsten hier mal ein Artikel eine Atomkraftbeführwörters. Da geht es um die Ausbruchswahrscheinlichkeit "natürlicher" "End"lager, Die Effizienzreduzierung etc.
    http://www.novo-magazin.de/84/novo8446.htm
  6. saalko schrieb:
    Wir werden auch immer welche haben, sei es durch die verbrennung erneuerbarer Träger wie eben Holz, die aber immerhin in überschaubarer Zeit wieder gebunden werden können.
    Das ist die große Frage - wer weiss schon, was zukünftige Energie-Erzeugungs-Möglichkeiten bringen?

    saalko schrieb:
    Wie sagst du nicht seit ein paar seiten? Wenn wir denen keine Anreize geben, warum sollten sie denn sonst was tun? Umweltschutz kostet nunmal.

    Ohne Emmissionszertifikate, darf man kein CO2 in die Atmosphäre Emmitieren. Alles was in den Boden gepumpt wird, "verbraucht" auch keine Zertifikate. Das ist kein Blick in die "Kristallkugel" oder eine naive Einstellung, wie man Leuten unterstellen kann, die den Energieversorgen jedes Wort glauben kann. (Greenpeace sollte man zwar auch nicht nicht hinterfragen. Aber in der Regel handeln sie mit Gemeinnützigen Motiven, statt mit Profitaussichten.)

    Es ist eine objektive Einschätzung.
    Richtig, nur was soll uns das jetzt sagen? Dass die Energiekonzerne ausschließlich das Ziel verfolgen, die Erde zu vernichten? Klar, es könnte sein, dass deren Profitgier sie dazu treibt. Aber da ist der konjunktiv zu verwenden - denn sowas festzulegen ist eindeutig verleumdung.

    saalko schrieb:
    Langsam wird es mir auch zu doof, du glaubst an das Gute in jedem Menschen. Ich glaube an die Provitgier der Konzerne.

    Ich habe nicht versucht das Mathematisch zu wiederlegen. Ich habe lediglich versucht dir zu erklären, dass wir dadurch nicht weniger in die Atmosphäre emmitieren.

    Naja aber Meinungen, die sich durch Erfahrungen mit diesen Konzernen (vorrangig von mir persönlich eben Vattenfall), gebildet haben, als Verleumdungen abzutun. Ist keine Ignoranz?
    Was ich "glaube" ist dabei unerheblich. Fakt ist: In der Zeit, wo das CO2 unter der Erde landet, ist es nicht in der Atmosphäre, soll heissen: weniger Erderwärmung. Alles weitere sind Spekulationen über die Konsequenzen welche wir aus diesem Umstand ziehen könnten, bei denen stets der konjunktiv anzuwenden ist.

    Und natürlich emmitieren wir dadurch weniger in die Atmosphäre - denn wir emmitieren es letztendlich in die Erde.

    Des weiteren postest du hier keine Meinungen oder Erfahrungen, sondern stellst die geradezu haltlose behauptung auf, dass die "Endlager" leck schlagen und das ganze CO2 restlos wieder in die Atmosphäre jagen, dass die Energiekonzerne dies nur machen, um noch mehr CO2 produzieren zu können. Ich bezweifel, dass du ausreichend Erfahrung mit CO2-Endlagern von Vattenfall hast, um dazu eine objektive Einschätzung abzugeben.

    Und ich stelle klar: Ich übersehe sicherlich nicht die Möglichkeit, dass die Profitgier der Energiekonzerne die CO2-"Endlager" zu etwas schlechten machen könnte. Aber ich pflege sowas erst als Tatsache dar zu stellen, wenn es geschehen ist. Genau so gut könnten die Energiekonzerne auch plötzlich umdenken und sich Greenpeace (oder wem auch immer) anschließen. Ihnen sowas aber vorzuwerfen, bevor sie es getan haben erfüllt durchaus die kriterien der Verleumdung und ist alles andere als Objektiv.
  7. nerdinator schrieb:
    saalko schrieb:
    Ohne Emmissionszertifikate, darf man kein CO2 in die Atmosphäre Emmitieren. Alles was in den Boden gepumpt wird, "verbraucht" auch keine Zertifikate. Das ist kein Blick in die "Kristallkugel" oder eine naive Einstellung, wie man Leuten unterstellen kann, die den Energieversorgen jedes Wort glauben kann. (Greenpeace sollte man zwar auch nicht nicht hinterfragen. Aber in der Regel handeln sie mit Gemeinnützigen Motiven, statt mit Profitaussichten.)

    Es ist eine objektive Einschätzung.
    Richtig, nur was soll uns das jetzt sagen?

    nerdinator schrieb:
    saalko schrieb:
    Die Firmen (Vattenfall meines erachtens an der Spitze), Pumpen das Zeug in die Erde, um mehr CO2 produzieren zu dürfen, bzw. ihre Zertifikate zu verkaufen, und dadurch ihre CO2 produzierenden Produckte mehr Profit machen zu können.
    Und diese Behauptung stützt du worauf? Einen Blick in deine Kristallkugel?





    nerdinator schrieb:
    Was ich "glaube" ist dabei unerheblich. Fakt ist: In der Zeit, wo das CO2 unter der Erde landet, ist es nicht in der Atmosphäre, soll heissen: weniger Erderwärmung. Alles weitere sind Spekulationen über die Konsequenzen welche wir aus diesem Umstand ziehen könnten, bei denen stets der konjunktiv anzuwenden ist.

    Und natürlich emmitieren wir dadurch weniger in die Atmosphäre - denn wir emmitieren es letztendlich in die Erde.

    Wie oft denn noch? Diesen Fakt, zweifel ich nicht an. NUR:
    saalko schrieb:
    Die Firmen (Vattenfall meines erachtens an der Spitze), Pumpen das Zeug in die Erde, um mehr CO2 produzieren zu dürfen, bzw. ihre Zertifikate zu verkaufen, und dadurch ihre CO2 produzierenden Produckte mehr Profit machen zu können.

    Wie wärs mit ner einfachen Kausalkette?
    Mehr Profit = längerer Laufzeit = Mehr verbrannte Kohle = Mehr freigesetztes CO2 (was wenn es in ein "End"Lager gepumpt wird NICHT in die Atmosphäre trotzdem aus einem gebundenen Zustand, der nur schwer in die Atmosphäre gelangt, in einen Gaförmigen Zustand (auch wenn er bei 55 Bar Druck flüssig wird, er bei einem Leck gasförmig wird), leicht in die Atmosphäreder übergehen KANN, übergeht.





    Nerdinator schrieb:
    Des weiteren postest du hier keine Meinungen oder Erfahrungen, sondern stellst die geradezu haltlose behauptung auf, dass die "Endlager" leck schlagen und das ganze CO2 restlos wieder in die Atmosphäre jagen, dass die Energiekonzerne dies nur machen, um noch mehr CO2 produzieren zu können. Ich bezweifel, dass du ausreichend Erfahrung mit CO2-Endlagern von Vattenfall hast, um dazu eine objektive Einschätzung abzugeben.

    Des poste ich hier nur wenig Erfahrungen, da man einen Großteil leicht recherschieren kann, oder an anderer Stelle ausreichend zu finden sind.

    Du stellst die geradezu haltlose behauptung auf, dass die "Endlager" NICHT leck schlagen und das ganze CO2 restlos wieder in die Atmosphäre jagen. Ich bezweifel, dass Vattenfall ausreichend Erfahrung mit CO2-Endlagern hat, um dazu eine objektive Einschätzung abzugeben.
    Aber es gibt genug Erfahrungsberichte alter Minen und Erdgaslager


    Und ich stelle klar: Ich übersehe sicherlich nicht die Möglichkeit, dass die Profitgier der Energiekonzerne die CO2-"Endlager" zu etwas guten machen könnte. Aber ich pflege sowas erst als Tatsache dar zu stellen, wenn es geschehen ist. Genau so gut könnten die Energiekonzerne auch plötzlich ihre Linie des Raubbaus weiter verfolgen und Greenpeace (oder wem auch immer) einen gehöhrigen Tritt in den hintern geben. Ihnen sowas aber vorzuwerfen, bevor sie es getan haben erfüllt durchaus die kriterien der Verleumdung und ist alles andere als Objektiv.




    So aus Zeitgründen, habe ich deinen Text mal recycled.

    Und nochmal ein paar komplett aus dem Kontext gegriffene Zitate aus dem verlinktem Artikel:



    Allen Kohlekraftwerken mit CO2-Abscheidung ist jedoch gemeinsam, dass der Wirkungsgrad des Kraftwerks zurückgeht, bei Schwarze Pumpe von 42,7 auf 34 Prozent.(5) Während also bisher rund 280 g Kohle pro kWh benötigt werden, erhöht sich beim so genannten CO2-freien Kraftwerk der Kohleverbrauch auf rund 350 g pro kWh.



    Gefahren durch unterirdisch gelagertes CO2

    Im Jahr 1986 gab es am Nyos-See, einem Kratersee in Kamerun, eine Naturkatastrophe, bei der rund 2000 Menschen zu Tode kamen. Dort wurde explosionsartig eine CO2-Gaswolke aus dem See freigesetzt, die alles atmende Leben erstickte. Das CO2-Gas vulkanischen Ursprungs hatte sich im sehr tiefen und stillen See über lange Zeiten hinweg angereichert und war plötzlich aufgestiegen. Das ausgetretene Gas verdrängte die Luft, füllte die Täler wie Wasser aus, wälzte sich talabwärts und erstickte im Umkreis von 20 km Menschen und Tiere.(8)

    Überall dort, wo unterirdisch nach Erzen oder Kohle gegraben oder wo Erdöl oder Erdgas gefördert wird, entstehen Hohlräume, und im Deckgebirge sind Veränderungen wie Risse im Gestein die Folge. Diese können sich bis an die Oberfläche fortsetzen. Im Ruhrgebiet gibt es als Folge des Bergbaus Bergsenkungen. In großen Teilen des Ruhrgebiets muss ständig Wasser abgepumpt werden, damit es durch die unterschiedlichen Bergsenkungen nicht zu Überschwemmungen kommt.

    Bei Erdöl und Erdgasförderung kann es durch die Veränderungen im Gebirge zu unkontrollierten Ausbrüchen von Öl oder Gas kommen. Man nennt diese Ausbrüche „Blow-out“. Sie stellen besonders für Offshore-Bohrungen ein hohes Risiko dar. Die Münchner Rück hat für den Zeitraum von 1974 bis 1985 insgesamt 90 Großschäden in der Offshore-Bohrtechnik dokumentiert, davon sind rund 20 Prozent durch einen Blow-out verursacht.(9) Plötzliche Ausbrüche von Öl und Gas aus Förderfeldern sind also recht häufige Schadensereignisse, sie dürfen nicht vernachlässigt werden.
    In gleichem Maße, wie Erdöl und Erdgas unkontrolliert zum Ausbruch kommen können, ist dies auch von endgelagertem CO2 zu erwarten, wenn es in ausgebeutete Gas- oder Ölfelder eingepresst wird. Dabei ist zu beachten, dass die beim Nyos-See freigesetzte CO2-Menge mit geschätzten 170 Mio. Kubikmeter nur rund ein Zehntel der jährlichen Abgasmenge eines Steinkohlekraftwerks der Mittellast ausmacht.


  8. Nun wird es ja ganz krass:
    saalko schrieb:
    Du stellst die geradezu haltlose behauptung auf, dass die "Endlager" NICHT leck schlagen und das ganze CO2 restlos wieder in die Atmosphäre jagen.
    Das habe ich nirgendwo behauptet. Ich habe lediglich die Möglichkeit aufgezähl, das es auch sein könnte, dass sie nicht leck schlagen. (Man beachte: Konjunktiv!)
    Hingegen: "Die Firmen (Vattenfall meines erachtens an der Spitze), Pumpen das Zeug in die Erde, um mehr CO2 produzieren zu dürfen, " (Man beachte: Kein Konjunktiv!) ist eine Behauptung, welche den Leumund von den Energiekonzernen in den Dreck zieht (Verleumdung!). Des weiteren ist "Du stellst die geradezu haltlose behauptung auf, dass die "Endlager" NICHT leck schlagen und das ganze CO2 restlos wieder in die Atmosphäre jagen" ebenfalls eine sogar unwahre behauptung, was die Kette deiner Verleumdungen ja nur fort setzt.

    saalko schrieb:
    Mehr Profit = längerer Laufzeit = Mehr verbrannte Kohle = Mehr freigesetztes CO2
    Wie wäre es, wenn wir die Kausalkete fortsetzen:
    [...]Mehr freigesetztes CO2 => "Weltuntergang" => Logischer Menschenverstand => Lassen wir das mal.
    oder mit der Kausalkette:
    Mehr Profit => Mehr Geld für die erforschung alternativer Energiequellen => alternative Energiequellen => weniger CO2.

    Alles mögliche Varianten. Man sollte nur keine Behauptungen anstellen, welche dieser alternativen nun eintrifft, (auch wenn man davon selbst überzeugt ist) und diese dann als wahr beschreiben.

    saalko schrieb:
    Ich bezweifel, dass Vattenfall ausreichend Erfahrung mit CO2-Endlagern hat, um dazu eine objektive Einschätzung abzugeben.
    Die werden die Lager schon testen, bevor sie die in Betrieb nehmen. Damit würde ich sagen, sind sie dir weit vorraus, was die Erfahrung damit angeht.

    saalko schrieb:
    Aber ich pflege sowas erst als Tatsache dar zu stellen, wenn es geschehen ist.
    Mh, lecker! Schokoladeneis! (Siehe oben. Tust du also nicht. Man sollte nur Texte verwenden, die auch zutreffen.)
  9. nerdinator schrieb:
    Nun wird es ja ganz krass:
    saalko schrieb:
    Du stellst die geradezu haltlose behauptung auf, dass die "Endlager" NICHT leck schlagen und das ganze CO2 restlos wieder in die Atmosphäre jagen.
    Das habe ich nirgendwo behauptet. Ich habe lediglich die Möglichkeit aufgezähl, das es auch sein könnte, dass sie nicht leck schlagen. (Man beachte: Konjunktiv!)

    nerdinator schrieb:
    sondern stellst die geradezu haltlose behauptung auf, dass die "Endlager" leck schlagen

    Das ist der Teil, den ich bei dir verändert habe. Da ja meine Behauptung, das die Endlager Leck schlagen komplett haltlos ist, gehe ich mal im Umkehrschluss davon aus, das du denkst, sie können NIEMALS Leck schlagen. Sonst wäre ja an meiner Behauptung irgendwas dran oder?


    nerdinator schrieb:
    saalko schrieb:
    Mehr Profit = längerer Laufzeit = Mehr verbrannte Kohle = Mehr freigesetztes CO2
    Wie wäre es, wenn wir die Kausalkete fortsetzen:
    [...]Mehr freigesetztes CO2 => "Weltuntergang" => Logischer Menschenverstand => Lassen wir das mal.
    oder mit der Kausalkette:
    Mehr Profit => Mehr Geld für die erforschung alternativer Energiequellen => alternative Energiequellen => weniger CO2.

    Alles mögliche Varianten. Man sollte nur keine Behauptungen anstellen, welche dieser alternativen nun eintrifft, (auch wenn man davon selbst überzeugt ist) und diese dann als wahr beschreiben.


    Ok dann klären wir das jetzt ein für alle mal. bitte korrigiere mich, wenn du doch anderer Meinung bist.
    DU denkst, das Vattenfall, Millionen investierern KÖNNTE, um eine Technologie zu entwickeln, die ihre Kraftwerke ineffizienter und teurer macht.
    ICH UND DU denken, sie könnten das auch nur tun um mehr Profit zu machen.

    ICH denke, dass Vattenfall das nicht aus liebe zur Umwelt macht (das wäre für mich und viele weitere was ganz neues. Wenn bei Vattenfall etwas in die Richtung geht, dann kann man das unter öffentlichkeitsarbeit verbuchen.)

    nerdinator schrieb:
    saalko schrieb:
    Ich bezweifel, dass Vattenfall ausreichend Erfahrung mit CO2-Endlagern hat, um dazu eine objektive Einschätzung abzugeben.
    Die werden die Lager schon testen, bevor sie die in Betrieb nehmen. Damit würde ich sagen, sind sie dir weit vorraus, was die Erfahrung damit angeht.

    Jap bevor sie die Endlager in Betrieb nehmen, werden sie Forschungslagerstätten einrichten. So wie Asse II, Seit 88 fließt dort Grundwasser hinein. Und der Ausweg der Betreiber ist es das Atommüllager zu fluten (bevor man den Müll daraus gehohlt hat natürlich, war ja sonst viel zu teuer.) Was tun die dann bei CO2 Endlager, wenn da auch nur ein kleiner Riss entsteht?

    Wenn sie dir einen Uranstab in die Hände drücken, sagst du dann auch "Sie werden schon wissen was sie tun." Ich glaube schon das sie wissen warum. Nur ob es gut für die Umwelt ist, ist nunmal eine Frage, was können sie daran verdienen? Und wenn du nen Beweis für meine Behauptung haben willst, dann prüf doch mal ob Vattenfall an der Börse ist.


    nerdinator schrieb:
    saalko schrieb:
    Aber ich pflege sowas erst als Tatsache dar zu stellen, wenn es geschehen ist.
    Mh, lecker! Schokoladeneis! (Siehe oben. Tust du also nicht. Man sollte nur Texte verwenden, die auch zutreffen.)


    Hier mal Komplett. Also worauf sich der Teil meines Zitates bezieht.
    saalko schrieb:
    Und ich stelle klar: Ich übersehe sicherlich nicht die Möglichkeit, dass die Profitgier der Energiekonzerne die CO2-"Endlager" zu etwas guten machen könnte. Aber ich pflege sowas erst als Tatsache dar zu stellen, wenn es geschehen ist.


    Also bitte ich werde in Zukunft darauf achten, nicht mehr die Möglichkeit in betracht zu ziehen, das Vattenfall diese Technologie zu was anderem nutzen könnte, als zur Verlängerung des Abbaus und der Verbrennung Fossiler Brennstoffe und damit der weiteren "Herstellung" natürlicher Lebensräume auch genannt Tagebaurestlöcher. Zufrieden?

    Beitrag zuletzt geändert: 30.7.2009 19:39:13 von saalko
  10. saalko schrieb:
    Das ist der Teil, den ich bei dir verändert habe. Da ja meine Behauptung, das die Endlager Leck schlagen komplett haltlos ist, gehe ich mal im Umkehrschluss davon aus, das du denkst, sie können NIEMALS Leck schlagen. Sonst wäre ja an meiner Behauptung irgendwas dran oder?
    Und wir denken heute nicht schwarz-weiss? Es ist - wie bereits gesagt - vollkommen nebensächlich, ob ich denke, dass sowas passiert. Es geht darum, dass man Leuten nicht vorwirft, etwas zu machen, was sie noch nicht getan haben. Am ende ist es dann auch nebensächlich, ob sie es auch machen - es geht ausschließlich darum, dass man einfach noch nicht wissen kann, was sie am Ende machen.

    saalko schrieb:
    Ok dann klären wir das jetzt ein für alle mal. bitte korrigiere mich, wenn du doch anderer Meinung bist.
    DU denkst, das Vattenfall, Millionen investierern KÖNNTE, um eine Technologie zu entwickeln, die ihre Kraftwerke ineffizienter und teurer macht.
    ICH UND DU denken, sie könnten das auch nur tun um mehr Profit zu machen.

    ICH denke, dass Vattenfall das nicht aus liebe zur Umwelt macht (das wäre für mich und viele weitere was ganz neues. Wenn bei Vattenfall etwas in die Richtung geht, dann kann man das unter öffentlichkeitsarbeit verbuchen.)
    Ich denke, dass man zumindest in betracht ziehen könnte, dass diese Endlager irgendwann doch noch einen sinnvollen Zweck erfüllen, dass Vattenfall eventuell irgendwann einfach auf sauberere Energie umsattelt, welche eventuell irgendwann gar nicht mehr so sehr viel unlukrativer ist, als die momentan verwendete. Einfach zu behaupten "Das machen die nicht, haben die nie gemacht" (selbst wenn sie es noch nie gemacht haben) ist kein Argument.

    saalko schrieb:
    Jap bevor sie die Endlager in Betrieb nehmen, werden sie Forschungslagerstätten einrichten. So wie Asse II, Seit 88 fließt dort Grundwasser hinein. Und der Ausweg der Betreiber ist es das Atommüllager zu fluten (bevor man den Müll daraus gehohlt hat natürlich, war ja sonst viel zu teuer.) Was tun die dann bei CO2 Endlager, wenn da auch nur ein kleiner Riss entsteht?
    Was sie tun, wenn dort ein Riss entsteht, kann ich nicht beurteilen - ich habe kein CO2-Lager im Keller und arbeite auch nicht für Vattenfall in der Forschungsabteilung. Du etwa?

    Aber die werden sicher in Betracht gezogen haben, dass die Dinger irgendwann mal einen Riss bekommen.

    saalko schrieb:
    Wenn sie dir einen Uranstab in die Hände drücken, sagst du dann auch "Sie werden schon wissen was sie tun." Ich glaube schon das sie wissen warum. Nur ob es gut für die Umwelt ist, ist nunmal eine Frage, was können sie daran verdienen? Und wenn du nen Beweis für meine Behauptung haben willst, dann prüf doch mal ob Vattenfall an der Börse ist.
    Wenn sie mir erzählen, dass der Uranstab isoliert und sicher ist - warum nicht? Die Frage nach dem "Ob die CO2-Endlager gut für die Umwelt sind" - dazu habe ich meine Meinung ja schon gepostet. Vorrübergehend sicher. Wie man am ende damit umgeht und welche Konsequenzen die Menschheit daraus zieht ist denke ich die sehr viel größere Frage, welche du ja bisher immer zu beantworten gewusst zu haben scheinst.

    Aber damit du nun endgültig zufrieden bist: Ich denke auch, dass die "Endlager" eher vom Ende der Welt als vom Ende der CO2-Produktion abgeleitet wurden. Ich glaube nicht wirklich daran, dass sich alles zum "guten" wendet, aber ich verurteile die Leute nicht dafür, Dinge getan zu haben, die sie noch nicht getan haben. Ich sehe durchaus noch die Hoffnung, dass diese "Endlager" uns einen "Zeitvorsprung" gewähren könnten, welcher dazu führt, dass wir irgendwann das CO2-Problem unter Kontrolle bringen.
    Denn: Was tut es zur Sache, ob sie nun das CO2 in die Atmosphäre pusten, die Globale erwärmung voran treiben und bevor die Dinger hoch gegangen wären, wären sowieso 50% der Menschen tot? Fakt ist, dass man nicht so auf die Schnelle den CO2-Ausstoß in die Atmosphäre verringern kann - nicht so sehr, wie es die "Endlager" wohl tun würden.
    Ich denke desweiteren, dass der Begriff "Endlager" schon recht entschärfend klingt, was es aber nicht zwingend sein muss. Denn: Halten wir uns für so überdurchschnittlich intelligent, dass wir uns für die einzigen Menschen halten, welche dieses Hirngespinnst durchschauen?

    Klar ist: Von CO2-Endlagern geht eine Gefahr aus, welcher man sich durchaus bewusst sein sollte. Aber man sollte auch nicht vergessen, welchen Zweck sie noch erfüllen könnten. Ich halte das für produktiver, als eine Zukunftsvision hier breit zu treten und den Leuten als "wahr" zu verkaufen. Ein dezenter Hinweis auf die Gefahr, welche von solchen Lagern ausgeht - ich denke niemand hat das bisher bestritten - reicht doch völlig, um den Leser aufzuklären, dass man das nicht ganz so einfach hin nehmen sollte und nicht vergessen sollte, weiterhin druck auf die Konzerne auszuüben. Den Leuten in den Kopf zu setzen, dass die Leute ausschließlich und nur ihren Profit aufbessern wollen, auf kosten der Umwelt und des Endbenutzers, lässt meiner Meinung nach kein anderes Motiv durchblicken, als die Leute gegen einen Konzern zu hetzen, mit dem man persönlich schlechte Erfahrungen gemacht hat.
  11. nerdinator schrieb:
    Das halte ich für etwas überdramatisiert. Sauerstoff ist glaub ich das dritt häufigste Element auf der Erde - da haben wir schon mächtig lang zu knabbern, bis wir es schaffen, das alles zu verbuddeln.

    Ob es das 3. häufigste Element der Erde ist weis ich nicht, und nehme desshalb auch keine Stellung dazu. Was ich aber weis ist, dass da ganz sicher der Stoff Ozon (=O3) mitberechnet wurde, und dass man diesen auf keinen Fall einatmen sollte. Der "Sauerstoffgehalt" wird also nach dieser Rechnung nicht so stark sinken, wie der Sauerstoffgehalt, der für uns verwertbar ist.

    Zu beachten ist auserdem (und darauf wollte ich eigendlich heraus), dass wir (der Menschliche Körper) den Sauerstoff bei Weitem nicht vollständig aus der Atemluft filtern können. Wenn der Sauerstoffgehalt auch nur gerinfügig absinkt, dann wird das dazu führen, dass sich die Atemzüge verschnellern, was dazu führt, dass noch mehr Sauerstoff benötigt wird. Irgendwann wird dann die Atmung unmöglich sein.


    Ich weis, dass es dazu noch einige Zeit dauern wird, aber schon heute öffnen wir die Tore zum sichen Tod.




    mfg drafed-map
  12. nerdinator schrieb:
    saalko schrieb:
    Das ist der Teil, den ich bei dir verändert habe. Da ja meine Behauptung, das die Endlager Leck schlagen komplett haltlos ist, gehe ich mal im Umkehrschluss davon aus, das du denkst, sie können NIEMALS Leck schlagen. Sonst wäre ja an meiner Behauptung irgendwas dran oder?


    Und wir denken heute nicht schwarz-weiss?

    Ja du hast recht, nur weil es Die Dinger nicht Leck schlagen KÖNNEN, heißt es noch lange nicht, dass sie niemals ein leck haben. Jetzt habe ich verstanden, was du sagen wolltest, als du mir unterstellt hast, das ich haltlose Behauptungen aufstelle, wenn es um die Sicherheit der Lager geht.

    nerdinator schrieb:
    Es ist - wie bereits gesagt - vollkommen nebensächlich, ob ich denke, dass sowas passiert. Es geht darum, dass man Leuten nicht vorwirft, etwas zu machen, was sie noch nicht getan haben. Am ende ist es dann auch nebensächlich, ob sie es auch machen - es geht ausschließlich darum, dass man einfach noch nicht wissen kann, was sie am Ende machen.


    Mh OK wenn du meinst, dass es nicht offensichtlich ist. Für mich ist es das. Ich frage einfah bei Vattenfall mal an, wie das mit den Zertifikaten und den Endlagern aussieht.



    nerdinator schrieb:
    Ich denke, dass man zumindest in betracht ziehen könnte, dass diese Endlager irgendwann doch noch einen sinnvollen Zweck erfüllen, dass Vattenfall eventuell irgendwann einfach auf sauberere Energie umsattelt, welche eventuell irgendwann gar nicht mehr so sehr viel unlukrativer ist, als die momentan verwendete. Einfach zu behaupten "Das machen die nicht, haben die nie gemacht" (selbst wenn sie es noch nie gemacht haben) ist kein Argument.


    Ich sage ja auch, dass diese Endlager einmal einen Zweck erfüllen können. Aber ich sehe ihn nicht unter den aktuellen Vorraussetzungen.

    Soooo viel unlukrativer wären die erneuerbaren Energien ja nicht, und wenn man die Sanierung von Abbauflächen und die "Entlagerung" nicht so massiv subventionieren würde, wäre das Verhältniss noch besser.





    nerdinator schrieb:
    Aber die werden sicher in Betracht gezogen haben, dass die Dinger irgendwann mal einen Riss bekommen.


    Die werden sicher auch bei Asse II in betracht gezogen haben, dass das Ding mal einen Grundwasserschaden haben könnte. Und wenn nicht, hätte man damals wohl schon mehr darüber diskutieren müssen oder?



    OK du bist dafür zuständig, zu sagen, dass die Dinger sicher sind und komplett Umweltfreundlich sein können.
    Ich fühle mich dafür zuständig, deine Milchmädchenrechnung, (soviel Pumpen wir in die Erde, also kommt das nicht in die Atmosphäre) zu wiederlegen. Und diese Umweltfreundlichkeit zu widerlegen. Denn es wird nunmal nicht so sein. Und solange du die Welt in Rosa malst, male ich sie in Schwarz. Nur weil die Atomkraft damit wirbt, Atomkraft sei sicher und Sauber, werde ich nicht sagen, Atomkraft ist sicher und Sauber. Und solange man uns vormachen will, dass diese Endlager Sicher und Umweltfreundlich sind, werde ich etwas weiter schauen. Für mich gilt nunmal nicht der Grundsatz "Aus den Augen aus dem Sinn."
  13. drafed-map schrieb:
    Ob es das 3. häufigste Element der Erde ist weis ich nicht, und nehme desshalb auch keine Stellung dazu. Was ich aber weis ist, dass da ganz sicher der Stoff Ozon (=O3) mitberechnet wurde, und dass man diesen auf keinen Fall einatmen sollte.
    Dabei bleibt zu beachten, dass man überhaupt Sauerstoff nicht so ohne weiteres einatmen sollte - denn auch Dioxid ist giftig.

    drafed-map schrieb:
    Wenn der Sauerstoffgehalt auch nur gerinfügig absinkt, dann wird das dazu führen, dass sich die Atemzüge verschnellern, was dazu führt, dass noch mehr Sauerstoff benötigt wird. Irgendwann wird dann die Atmung unmöglich sein.
    Bis es so weit ist, müssen wir aber schon mächtig buddeln....

    saalko schrieb:
    Ja du hast recht, nur weil es Die Dinger nicht Leck schlagen KÖNNEN, heißt es noch lange nicht, dass sie niemals ein leck haben. Jetzt habe ich verstanden, was du sagen wolltest, als du mir unterstellt hast, das ich haltlose Behauptungen aufstelle, wenn es um die Sicherheit der Lager geht.
    Offenbar merkst du nicht, dass schon dein Umkehrschluss einfach nur schwachsinn war. Bloß, weil ich die Möglichkeit aufzähle und damit argumentiere, dass die von dir proklamierten Umstände nicht zwingend eintreffen müssen, heisst das noch lange nicht, dass ich der überzeugung bin, dass das Gegenteil eintrifft.


    saalko schrieb:
    Mh OK wenn du meinst, dass es nicht offensichtlich ist. Für mich ist es das. Ich frage einfah bei Vattenfall mal an, wie das mit den Zertifikaten und den Endlagern aussieht.
    Ja, die werden dir sicher sagen: Wir machen das nur, um noch mehr CO2 produzieren zu können und die Welt zu vernichten HAHAHA! ...

    saalko schrieb:
    Ich sage ja auch, dass diese Endlager einmal einen Zweck erfüllen können. Aber ich sehe ihn nicht unter den aktuellen Vorraussetzungen.
    Sie erfüllen auch schon bei der verwendung einen Zweck: Die nächste Zeit wird weniger CO2 in die Atmosphäre gepumpt, was den Fortschritt der globalen Erwärmung drosselt.

    saalko schrieb:
    Soooo viel unlukrativer wären die erneuerbaren Energien ja nicht, und wenn man die Sanierung von Abbauflächen und die "Entlagerung" nicht so massiv subventionieren würde, wäre das Verhältniss noch besser.
    Na siehst du: Der Umschwung steht bevor. Sobald alternative Energie wesentlich lukrativer ist, ist schluss, mit dem CO2. Das übrig gebliebene CO2 in den Lagern verwenden wir dann um Erfrischungsgetränke zu machen. ^^

    saalko schrieb:
    OK du bist dafür zuständig, zu sagen, dass die Dinger sicher sind und komplett Umweltfreundlich sein können.
    Ich fühle mich dafür zuständig, deine Milchmädchenrechnung, (soviel Pumpen wir in die Erde, also kommt das nicht in die Atmosphäre) zu wiederlegen. Und diese Umweltfreundlichkeit zu widerlegen. Denn es wird nunmal nicht so sein. Und solange du die Welt in Rosa malst, male ich sie in Schwarz. Nur weil die Atomkraft damit wirbt, Atomkraft sei sicher und Sauber, werde ich nicht sagen, Atomkraft ist sicher und Sauber. Und solange man uns vormachen will, dass diese Endlager Sicher und Umweltfreundlich sind, werde ich etwas weiter schauen. Für mich gilt nunmal nicht der Grundsatz "Aus den Augen aus dem Sinn."
    Nein, für dich gilt offenbar der Grundsatz: Bemängeln wir jede mögliche Lösung, weil sie irgendwelche Nachteile nach sich ziehen könnte, werfen wir unschuldigen irgendwelche Sachen vor und legen wir Leute Worte in den Mund und argumentiere am ende mit "Ich will das aber so!".
    Erstmal habe ich nirgendwo gesagt, dass die Dinger komplett umweltfreundlich sein oder niemals kaputt gehen. Wenn du also bitte aufhören würdest, mir irgendwelche Sachen in den Mund zu legen, wäre ich dir sehr verbunden. Die Energiekonzerne wiedersprechen dir vielleicht nicht, aber mir kommt es langsam so vor, als würden dir schlicht die Argumente ausgehen, weil du selbst langsam mal deinen Unsinn liest.
    Des weiteren: Atomkraft ist neben Solarkraftwerken die wohl sicherste momentan - ja, es gab selbst mehr "Winkraft-Unfälle", als es ernstzunehmende zwischenfälle bei Atomkraftwerken gab. Was die "Sauberkeit" angeht, bin ich mir grad nicht ganz so sicher.

    Aber hey: Hauptsache wir können in einem Forum rummosern, den Leuten Worte in den Mund legen und gegen Vattenfall hetzen. Immerhin müssen wir uns da nicht an die eigene Nase fassen und selbst eine Lösung anbieten.



  14. Hey, ich bin auch klar gegen das Endlager. Aus dem einfachen Grund, dass das CO2 nicht dort bleiben wird und dann viele Menschen sterben. Selbst wenn das wirklich einen Zeitvorteil bringen würde, sollte man versuchen es anders zu lösen und nicht noch Menschen zu gefährden.

  15. c****s

    Ich versteh den gesamten Hype um das Thema hier nicht. Was soll denn schlimm daran sein, Kohlendioxid zu vergraben. Und wieso sollen dadurch viele Menschen sterben?
    Wir haben die Kohlenwasserstoffe aus der Erde ausgegraben, oxidiert und nun vergraben wir ihn wieder. Außer Wasserdampf und Wärme haben wir nichts gemacht.
    Also ich persönlich hätte mehr Angst vor einer großen Ansammlung an Sauerstoff als an Kohlendioxid, weil ersteres erheblich aggressiver ist.
  16. census schrieb:
    Ich versteh den gesamten Hype um das Thema hier nicht. Was soll denn schlimm daran sein, Kohlendioxid zu vergraben. Und wieso sollen dadurch viele Menschen sterben?

    Demnach ist ein KKW ja auch super. Wir spalten lediglich ein paar Atome und erhalten dadurch Energie in Form von Wärme, die wir nutzen können. Ganz ohne Verbrennung, also völlig Emissionslos. Zudem war das Radioaktive Material ja vorher auch schon radioaktiv, also ändern wir auch nix daran, wenn wir es wieder verbuddeln... ;-)


    Wir haben die Kohlenwasserstoffe aus der Erde ausgegraben, oxidiert und nun vergraben wir ihn wieder. Außer Wasserdampf und Wärme haben wir nichts gemacht.

    Das dumme ist nur, das wir unter größeren Druck ein erheblich kleineres Molekül wieder unter die Erde pumpen, was zudem ein wahnsinniger Energieaufwand ist, aber das wird ja gerne mal verschwiegen, wie z.B. die Herstellungskosten für ein Windrad (Amortisation nach 5 Jahren :-D)
    Das Problem ist, dass wir uns die Erdkruste wie eine Membran vorstellen müssen. Je größer die Teile und je geringer der Druck, desto weniger entweicht. Wenn wir nun aber sowohl den Drucke erhöhen als auch die Teilchen verkleinern, dann entweicht auch deutlich mehr.
    Und das ist nunmal technisch nicht Messbar, wieviel da nun wirklich noch unten gespeichert bleibt und wieviel sich woanders verflüchtigt...


    Also ich persönlich hätte mehr Angst vor einer großen Ansammlung an Sauerstoff als an Kohlendioxid, weil ersteres erheblich aggressiver ist.

    Das wird dir wohl nur als O3, also Ozon begegnen und ist dafür nochmals deutlich aggressiver... ;-)
  17. census schrieb:
    Ich versteh den gesamten Hype um das Thema hier nicht. Was soll denn schlimm daran sein, Kohlendioxid zu vergraben. Und wieso sollen dadurch viele Menschen sterben?

    Manche haben Angst, dass die Menschen in der Nähe eines solchen Lagers aufgrund eines Lecks sterben könnten. Es wird sicher viel daran gesetzt, dass genug Sicherheit vorhanden ist, und dass diese für einige Jahre und Jahrzehnte gegeben ist bezweifle ich auch nicht, aber irgendwann werden auch mehrere Wände durchbrochen sein, und dann frage ich mich, wer das wieder aufbaut, und vorallem wie er da hin kommt!


    census schrieb:
    Wir haben die Kohlenwasserstoffe aus der Erde ausgegraben, oxidiert und nun vergraben wir ihn wieder. Außer Wasserdampf und Wärme haben wir nichts gemacht.

    Und was ist mit der ganzen Engie, die wir daraus gewonnen und größtenteils verschwendet haben, bzw. nicht richtig nutzen konnten? die ist weg!


    census schrieb:
    Also ich persönlich hätte mehr Angst vor einer großen Ansammlung an Sauerstoff als an Kohlendioxid, weil ersteres erheblich aggressiver ist.

    Diese Aggresivität ist aber irgendwie lebensnotwändig, wenn sie nicht mehr vorhanden ist, oder besser gesagt entwichen ist, ist es auch mit dem Leben vorbei.
  18. c****s

    drafed-map schrieb:
    census schrieb:
    Wir haben die Kohlenwasserstoffe aus der Erde ausgegraben, oxidiert und nun vergraben wir ihn wieder. Außer Wasserdampf und Wärme haben wir nichts gemacht.

    Und was ist mit der ganzen Engie, die wir daraus gewonnen und größtenteils verschwendet haben, bzw. nicht richtig nutzen konnten? die ist weg!


    Die Energie ist weg?!? Verdammte K*ck*! Wir haben die Gesetze der Thermodramatik außer Kraft gesetzt!
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