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Gute Elektrolyse?

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  1. Autor dieses Themas

    krisi12345

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    krisi12345 hat kostenlosen Webspace.

    Wie eine einfache Elektrolysse funktioniert die aus Wasser und Strom Sauerstoff und Wasserstoff macht weis wohl jeder:
    Zwei Blei(Stift) Stäbe in ein Gefäs mit Wasser tun und an Strom anschließen.

    Bei Mir entstanden da aber immer nur sehr wenig "blasen" also wie kann man eine Elektrolyse bauen die viel Sauerstoff/Wasserstof erzeugt?

    Braucht man mehr Strom oder einen besseren Leiter?...
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  3. Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolyse#Elektrolyse_von_Wasser

    Eigentlich verrät es schon alles, zudem solltest du prüfen, wie gut deine Elektroden den Strom leiten (Widerstand).
    Wenn du dann noch wie im Artikel beschrieben dafür sorgst, dass das Wasser leitfähiger ist, dann sollte deine Elektrolyse etwas mehr Erfolg liefern. Richtig wahnsinnig schnell geht es dann zwar immer noch nicht, aber nach einigen Minuten sollte es dann schon genug für eine Knallgas/Glimmspan-Probe sein ;-)

    Zusätzlich auch interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserelektrolyse und http://de.wikipedia.org/wiki/Hofmannscher_Wasserzersetzungsapparat, das Ding baust du ja gerade.
  4. Gemäß schneller Überlegung könntest du den Vorgang beschleunigen, indem du mehr Spannung darauf gibst oder die Flussmöglichkeiten für den Strom erhöhst. Das könntest du machen, indem keine Bleistiftmienen nimmst, sondern breite Bleche mit großer Fläche. Diese Vorgehensweise müsste den Widerstand senken, den Stromfluss erhöhen und somit die Leistung steigern. Wenn du nicht gerade Wasserstoff und Sauerstoff trennen willst, dann kannst du auch den Abstand der Bleche (oder Bleistiftmienen, wenn dir das lieber ist) vermindern. Das senkt ebenfalls den Widerstand. Das kannst du auch ganz einfach mit deinem Multimeter heraus finden: Stelle es auf Widerstand messen, nimm ein Glas Wasser, lass die Elektroden baden und variiere deren Abstand zueinander.

    Wie du mir per PN mitgeteilt hast, lässt der Stromfluss Metall schneller oxidieren, was aber nicht all zu viel ausmachen dürfte, wenn du damit nicht Unmengen von Wasserstoff herstellen willst.
  5. es wird denke mal auch den widerstand verringern wenn du deine elektroden mit schleifpapier anrauhst

    mfg quni
  6. Ok, es ist verdammt schwer, einen halbwegs ansehnlichen Strom durch Wasser fließen zu lassen. Ich habe anstelle von Blechen Aluklebebandstreifen genommen, da sie auch eine große Fläche haben und ich grad keine blanken Bleche da hatte. Da man Aluminium nicht löten kann, habe ich starke Litzen genommen und sie auf die blanke Seite des Alu-Klebebands geklebt. Das Aluklebeband und die Anbindung daran waren super, ich konnte keinen Widerstand messen. Beim Wasser Einfüllen habe ich zwischen den Streifen aber einen Widerstand gemessen, der mich fast totgeschlagen hätte: 40.000 Ohm! Da ich bei sowas gerne auf jede Netzanbindung (Trafo o.Ä.) verzichte, habe ich 5 9V-Blocks mit einer gesamtspannung von 45,5V angeschlossen. Das ergab einige Blasen. Da mir das nicht genug war, habe ich etwas Wasserstoffperoxid hinzu gegeben, was den Widerstand auf 3kOhm gesenkt hat. Aber auch da bekam ich keine wirklich erstaunlichen Blasen.

    Inzwischen habe ich wieder eine neue Idee, wie man mit minimalem Abstand einen hoffentlich geringen Abstand auch in reinem Wasser hin bekommt.

    Übrigens an Krisi12345: Die Alustreifen sind mir nicht oxidiert, sie sind immernoch blank. Gut, ich habe den Versuch nicht wirklich lang andauernd lassen und mit 45,5V auch keine wirklich hohe Spannung angelegt, aber dennoch sollte es mit Metall (und besonders mit Alu) auf kurze Zeit problemlos möglich sein, Knallgas zu erzeugen.
  7. Ich verstehe ja nicht, was einfach gegen das Lesen des Wikipedia-Artikel spricht, der klärt so ziemlich alle Fragen, die sich hier auftun...
    Aber das wäre ja vielleicht auch zu langweilig, weil es den eigenen Tüftler-Willen unterbinden könnte :-D
    Apropos, 9V-Block-Batterien sind denkbar ungeeignet, die leisten vielleicht 200mA, mehr aber nicht, wenn man ein solches Gerät sinnvoll betreibt, dann sollte man ein starkes Netzteil einsetzen.

    Habt ihr so etwas eigentlich nie im Chemie-Unterricht gemacht? Oder wart ihr da alle so besoffen und zugekifft, dass ihr nix mehr mitbekommen habt? (Siehe Schul-Thread auf Lima :-D)
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