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Kennt ihr eine Linux Distribution mit Long Term Support?

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  1. Autor dieses Themas

    fourflames

    fourflames hat kostenlosen Webspace.

    Hi Leute

    nachdem ich nun nach nur knapp 6-7 Monaten erneut keinen Support mehr für das Linux Mint 15 mehr bekomme, frage ich mich was ihr in so einem Fall macht, bzw. habt ihr eine andere Distribution mit Long Term Support in Betrieb?
    Wenn ja, wäre ich über ein paar Tipps dankbar.
    Eine Option wäre auf openSuSE zu gehen, welches immerhin bis zu 18 Monate Support anbietet, bzw. Linux Mint 13 Maya mit LTS. Ich bin jedoch kein Freund davon, wenn es heißt etwas neueres gegen etwas älteres auszutauschen.

    Danke euch
    Gruß
    FF
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  3. Darf ich fragen, warum du dich für ein Long-Term-Support entschieden hast?

    Ansonsten werden die meisten LTS-Versionen wohl älter sein als dein Mint 15. Was hindert dich denn an einem Upgrade?

    Debian stable wird immer richtig lange supported, damit solltest du gut fahren, wenn du nicht auf die aktuellste Software angewiesen bist.
  4. Autor dieses Themas

    fourflames

    fourflames hat kostenlosen Webspace.

    Grüß dich

    naja, ich habe im Netzt durchaus ein wenig recherchiert und habe oft gelesen, dass ein Upgrade keinen oder nur mäßigen Erfolg herbeiführt. Also läuft alles auf eine Neuinstallation der neuen Linux Mint 16 raus, das jedoch nur bis zum nächsten Ende des Support-Zeitraumes. Dann fängt man praktisch von vorne an, sich alle Konfigurationen und Anpassungen zu sichern, bzw. auf der nächsten Installation zu implementieren. Das macht auf Dauer keinen Spaß.

    Oder wie macht ihr das?

    Gruß
    FF
  5. Nunja,

    bei Arch Linux hat man das Problem zum Beispiel nicht, das ist eine Distribution ohne Release-Zyklen, das hat Vor- und auch Nachteile, das hier zu erläutern sprengt den Rahmen. Mint bietet auch eine auf Debian basierende Rolling-Release-Distribution an, vielleicht ist das eher was für dich. Manchmal kommt es bei diesen Distris dazu, dass man bei Updates ein bisschen Handarbeit hat, aber idR. läuft alles flüssig.

    Ansonsten läuft ein Upgrade so, dass keine persönlichen Daten gelöscht werden - und somit auch deine Einstellungen erhalten bleiben. Programme sollten auch nicht deinstalliert werden. Bei mir hat ein damals ein Ubuntu-Upgrade problems geklappt.
  6. Autor dieses Themas

    fourflames

    fourflames hat kostenlosen Webspace.

    Okay, ich kann einen Versuch machen und nach einer Sicherung meines home-Folders ein Upgrade probieren, sollte das nicht klappen, kann ich immer noch beispielsweise die Debian-basierte Linux Mint Edition installieren, oder vielleicht sogar mal Arch Linux. ;)

    Danke & Gruß
    FF

    Edit: hier ein Link für das Upgrade bzw, die Umstellung der apt-repos auf die neue Version.
    http://www.tecmint.com/upgrade-linux-mint-15-olivia-to-linux-mint-16-petra/

    Beitrag zuletzt geändert: 21.2.2014 13:43:03 von fourflames
  7. Ubuntu hat eine spezielle LTS Version aber ich weiss nicht ob Ubuntu gut ist.
    Ich selbst habe Opensuse.
  8. bw5rws schrieb:
    Ubuntu hat eine spezielle LTS Version aber ich weiss nicht ob Ubuntu gut ist.
    Ich selbst habe Opensuse.

    Linux Mint ist ein Ubuntu-Derivat und hat deswegen die selben Support-Zyklen. Insofern bringt es ihm wenig, auf das Ubuntu LTS umzusteigen (12.04), weil es auch ältere Software nutzt als er schon hat.
    Ubuntu 14.04 wird afaik wieder ein LTS, wenn der TE bis dahin also "durchhält" kann er auf ein LTS upgraden. (Wobei das in dem Fall, da es eine andere Distribution ist, eine Neuinstallation wäre)
  9. Autor dieses Themas

    fourflames

    fourflames hat kostenlosen Webspace.

    Hi Leute

    ich wollte mich mal nach erfolgreichem Update bzw. Upgrade des Linux Mint von 15 auf 16 (Petra) melden.
    Hat doch erstaunlich gut geklappt. 1A sage ich da nur.

    Bei der Suche einer Lösung bin ich jedoch auch über Manjaro Linux 0.8.8 gestolpert und habe es erstmal in der VM installiert. Ich muss sagen ich bin begeistert. :) Seit heute läuft es auch auf meinem Tower-PC im Dual-Boot.
    Wahrscheinlich wird diese Distribution meine jetztige Linux Mint Installation ersetzen. XFCE ist klasse, und das Paketverwaltungstools super-schnell, sowas habe ich noch nicht oft gesehen. Und ich nutze Linux eigentlich schon knapp 10 Jahre.

    Danke für eure Tipps.
    FF
  10. bw5rws schrieb:
    Ubuntu hat eine spezielle LTS Version aber ich weiss nicht ob Ubuntu gut ist.
    Ich selbst habe Opensuse.

    Ubuntu ist Klasse - ich nutze die Linux-Distri, für einen privaten WebServer, als auch für Desktop/Laptop, natürlich in einer LTS-Version. 0-Probleme! Kann ich nur empfehlen. Es sei denn man hat Sonder- und Spezial-Anwendungen, Soft- und Hardware und Spezialwünsche, da ist dann basteln via Kommandozeilen-Shell angesagt...

    Beitrag zuletzt geändert: 6.3.2014 13:44:51 von cuf-world
  11. Wenn es wirklich um eine lange Unterstützung und Stabilität geht, ist Debian die Distribution der Wahl. Die Distribution ist mittlerweile ähnlich leicht zu handhaben wie Ubuntu, und deutlich stabiler als Ubuntu (Debian Stable vs. Ubuntu LTS). Dafür sind die Pakete auch veraltet, ein sorgfältiges Testen der Pakete dauert eben. :wink: Ansonsten bietet Debian Testing einen guten Mix aus Stabilität und Aktualität, die Unterstützung ist unbefristet (die nachfolgende Stable-Generation ist immer das aktuelle Testing, der Übergang verläuft mehr oder weniger fließend).

    Prinzipiell ist außerdem jedes "Rolling Release" ein LTS. Es gibt keinen festgelegten Supportzeitraum und keine Versionierung des Betriebssystems, die Updates kommen stetig. Diese Systeme werden unterstützt, bis das gesamte Projekt aufgelöst wird, unter Umständen also quasi "ewig". Arch wäre so ein Kandidat, jedoch erfordert Arch einige Bastelei. Eine einfachere Alternative wäre das erwähnte Debian Testing, oder das darauf basierende LMDE (Linux Mint Debian Edition).

    MfG Georg
  12. Hallo :wave:

    Schade, dass der Thread nicht strukturiert ist. Besser wäre es doch, Distributionen + support Zeit zu nennen.

    Also:

    Debian ist sehr stabil, hat 2 Jahre stable support und danach noch ~1 Jahr Sicherheitsupdates. -> 3 Jahre
    Ich weiß nicht, ob man so einfach von testing zu stable wechseln kann wenn das momentane testing zu stable wird, aber dann wären es sogar 4 Jahre. :)

    Ubuntu LTS hat 5 Jahre Support.

    mfg :wave:
  13. Mal eine kleine Liste:

    Name: | Aktualisierungszyklus | Basiert auf |

    Ubuntu LTS Alle 5 Jahre Debian
    Linux Mint LTS Alle 5 Jahre Ubuntu
    Red Hat Desktop Alle 10 Jahre ( Debian )
    Fedora Alle 19 Monate Kostenlose Variante von Red Hat
    Mageia Alle 18 Monate Mandriva
    OpenSuse Evergreen Alle 3 Jahre Debian
    Debian 2 - 3 Jahre


    Für Neulinge : Ubuntu, Linux Mint, Mageia oder openSUSE sicher gut beraten.
    Für Fortgeschrittene (Rolling Release): Fedora, Arch Linux, Manjaro, Bodhi Linux, Sabayon


    Ergänzungen, wie immer erwünscht.
    Ich hoffe ich konnte helfen.

    Beitrag zuletzt geändert: 9.4.2014 20:07:19 von thedevblog
  14. Ubuntu 14.04 erscheint auch nächste Woche (Do, 17.04), da kann man mit Ruhe auch schon den jetzigen Realease-Candidate installlieren. Läuft bei mir einwandfrei. Ansonsten halt noch einmal im Mai auf LinuxMint 17 upgraden, dann haste ja wieder einige Jahre Ruhe.

    Übrigens geht das Gerücht um, dass alle LinuxMint Versionen künftig auf LTS aufbauen sollen. Da würdest du also nicht schlecht fahren und müsstest dich auch nicht umgewöhnen.
  15. nimm doch ein ubuntu system ;) die neue LTS 14.04 wird 5 jahre lang supportet :) und hast auch nicht einen großen umstieg von Mint (basirt ja auf ubuntu) oder nehme ein debian :)
    Lg UbuntuWorld
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