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Soldat ja / nein ???

lima-cityForumSonstigesPolitik & Wirtschaft

  1. So, ich habe den Thread hier schon eine Weile verfolgt und finde es teilweise abschreckend aber auch sehr interessant welche Meinungen so zu Tage treten, vielleicht mal ein paar kleine Worte dazu von mir:

    1. Meiner Meinung nach der entscheidenste Punkt des Fehldenkens: Es gibt keine Verteidigungs- und Angriffsheere, wenn man einer Armee beitritt dann verpflichtet man sich im (oftmals selbstgeschaffenen) Notfall andere Menschen zu toeten und nimmt es ebenso in den Kauf von anderen Menschen getoetet zu werden. Ich sehe sowas sehr rational, ich freue mich ueber jeden Soldat der stirbt - egal ob Amerikaner, Iraker oder Deutsche, desto weniger Menschen bewaffnet durch die Gegend laufen umso sicherer ist unsere Welt. ;) (Der Satz ist mit Vorsicht zu geniessen und darf gerne mehrmals gelesen werden) Und um noch einmal ganz kurz politisch zu werden, glaubt ihr wirklich dass eine Angela Merkel nicht mitzieht wenn ein Herr Bush in den Krieg zieht? Soviel zum Thema "Verteidiungsarmee" und "Praeventivangriffe"..

    2. Es ist falsch dass ihr als Wehrpflichtiger oder Berufssoldat die Wahl habt an Auslandseinsaetzen teilzunehmen, jeder Soldat bekommt zu Beginn seiner Dienstzeit zwar einen Wisch auf dem er ankreuzen kann ob er Auslandseinsaetze ablehnt oder nicht -> ABER, dieser "Vertrag" ist weder rechtsgueltig nocht sonst von Belang, um es mal ganz hart zu sagen: Dieser Vorgang wurde eingefuehrt um Gesellschaft und Soldaten zu beruhigen. Wer das gerne genauer erlaeutern bekommen mag, moege den Rechtsanwalt seines Vertrauens aufsuchen ;)

    3. Um auf das Argument des bezahlten Studierens zurueckzukommen: Euch ist klar dass ihr euch dafuer 10 (Glaube als Offizier 15) Jahre verpflichten muesst und dann noch nichtmal frei waehlen koennt was und vorallem wo ihr studieren duerft? (Ist dasselbe Spiel wie bei den Auslandseinsaetzen, man darf zwar Wuensche auf ein Zettelchen schreiben aber die werden selten ueberhaupt gelesen) Die Wahl der Studienrichtung geht nach Eignungstest, ein Freund von mir war so clever und wollte ueber das Heer Physik studieren.. ist nicht, bei nem Eignungstest kam heraus dass er wohl ziemlich begabt in Sachen Elektronik und Informatik ist und deshalb nun technische Informatik zu studieren hat. (Mal abgesehen davon dass er Informatik nur als Grundkurs hatte, nuja - Schwamm drueber)

    4. Macht euch mal klar was Kriege wirklich sind und wer etwas von ihnen hat. Irgendwo in Amerika sitzt ein fetter, kahler Texaner im 30. Stockwerk seines Hochhauses - er zaehlt zu den Leuten die die amerikanische Regierung "finanzieren". Eines Tages faellt dem netten Texaner auf dass die Oelquellen, Opiumfelder, Goldminen (usw.) der Iraker, Iraner, Emirate, Saudis (usw.) um Einiges groesser sind als seine Eigenen. Nun, es bilden sich 4 Parteien heraus:

    Der Texaner - er bezahlt den Staat.
    Die Regierung - er ist auf das Geld des Texaner angewiesen.
    Der anzugreifende Staat - hat halt irgendwie Pech gehabt, mh?
    Das Volk - ...

    So, nun gehen wir das Ganze mal gedanklich durch, die Regierung ist folglich nur der ausfuehrende Apparat einer gewissen Lobby oder eine Reihe von Lobbys. Diese wird wohl kaum mehr als 500, vielleicht 1000 Menschen umfassen. Da der Staat keine andere Wahl hat als sich dem Willen dieser Lobby zu unterwerfen, (denn ohne das Geld der dicken Herren koennten sie kaum ihren Haushalt auf die Reihe bekommen) wird er also zwangslaeufig den "Ressourcenreicheren" Staat ins Visier nehmen - irgendein Grund wird sich dafuer schon finden. Der Rest ist Geschichte.. doch nun kommen wir ja zu den eigentlichen Fragen:

    Wer verliert Koerperteile auf dem Feld?
    Wer wird fuer den Rest seines Lebens verkrueppelt?
    Wer liegt blutend dort unten und stirbt im Dreck?

    Also ich hab bisher keine Geschaeftsmaenner oder Regierungsbeamte dort unten bluten sehen. Umso erstaunlicher ist es dass gerade diese beiden Gruppierungen nach solchen Angriffen nur noch reicher werden. Seht es bitte mal ein, ihr tut keinem von uns einen Gefallen wenn ihr irgendeiner Armee beitretet, ihr beschuetzt weder eure Familie noch eure Heimat, noch euer Land - ihr seid einfach nur hirnlose Waechter, und ihr passt auf dass niemand die Goldkammern der Leute ausrauben die euch selbst ausbeuten. Dann koennt ihr euch direkt: "Lieber Staat, Danke dass du mich regierst" auf die Stirn taetowieren.

    In diesem Sinne
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  3. k***8

    Ich bin ganz deiner meinung!:confused:
  4. m*********1

    Also ich sehe das ein wenig anders, ich bin der Meinung wie Albert Einstein:

    Ich wei? nicht wann der 3 Weltkrieg ist und wer den 3 Weltkrieg gewinnt, ich wei? nur , das im 4 Weltkrieg die Leute sich mit St?ckern und Steinen den Kopf einschlagen.

    Das meine ich auch, aber ich stehe auch zu dieser Aussage:

    Wenn die Diplomaten nicht so schei?e bauen w?rden, br?uchte man keine Soldaten.

    Das spiegelt sich mit deiner Aussage wieder selbst wenn es nicht Diplomaten sind:


    felsspalter schrieb:

    4. Macht euch mal klar was Kriege wirklich sind und wer etwas von ihnen hat. Irgendwo in Amerika sitzt ein fetter, kahler Texaner im 30. Stockwerk seines Hochhauses - er zaehlt zu den Leuten die die amerikanische Regierung 'finanzieren'. Eines Tages faellt dem netten Texaner auf dass die Oelquellen, Opiumfelder, Goldminen (usw.) der Iraker, Iraner, Emirate, Saudis (usw.) um Einiges groesser sind als seine Eigenen. Nun, es bilden sich 4 Parteien heraus:

    Der Texaner - er bezahlt den Staat.
    Die Regierung - er ist auf das Geld des Texaner angewiesen.
    Der anzugreifende Staat - hat halt irgendwie Pech gehabt, mh?
    Das Volk - ...

    So, nun gehen wir das Ganze mal gedanklich durch, die Regierung ist folglich nur der ausfuehrende Apparat einer gewissen Lobby oder eine Reihe von Lobbys. Diese wird wohl kaum mehr als 500, vielleicht 1000 Menschen umfassen. Da der Staat keine andere Wahl hat als sich dem Willen dieser Lobby zu unterwerfen, (denn ohne das Geld der dicken Herren koennten sie kaum ihren Haushalt auf die Reihe bekommen) wird er also zwangslaeufig den 'Ressourcenreicheren' Staat ins Visier nehmen - irgendein Grund wird sich dafuer schon finden. Der Rest ist Geschichte.. doch nun kommen wir ja zu den eigentlichen Fragen:

    Wer verliert Koerperteile auf dem Feld?
    Wer wird fuer den Rest seines Lebens verkrueppelt?
    Wer liegt blutend dort unten und stirbt im Dreck?


    Aber wo ich nicht mit dir ?bereinstimme ist, dass Soldaten nicht wirklich was bringen. Zum Beispiel gegen den Terror und ich meine den Terror und nicht das was die Amis zum Terror machen, da hat die Polizei keine Chance gegeen und auch nicht der Zoll. Da brauchen wir Armeen.
    Klar Soldaten werden oft ausgenutzt um das durch zu setzetn, was Politiker wollen, das will ich nicht bestreiten. Aber ich glaube auch, das ein Land Soldaten brauchen es im ernstfall besch?tzen zu k?nnen.
  5. s****r

    Ich habe meinen normalen Wehrdienst bei der Bundeswehr gehabt, damals ging der gro?e Schock
    durch die Kompanie, als es im Kosovo los ging
    und es hie? dass wir dorthin abr?cken sollen.
    Dabei kam ein Soldat unserer Kompanie durch
    eine Mine ums Leben.

    Normaler Wehrdienst ist weniger schwer zu
    ?berlegen als Berufssoldat zu werden, das
    solltest du dir zuvor tausendmal ?berlegen
    welche Vorteile es f?r dich bringt.
    Der Job sollte dir Spass machen und du solltest
    jeden Tag das Gef?hl haben etwas gutes zu tun.

    Deutschland hat bisher eigentlich eine sehr
    gute Aussenpolitik realisiert, doch gebe ich
    zu bedenken dass nach dem Nato und Europa
    Gedanken es auch sein kann, dass in ein
    paar Jahren deutsche Soldaten in einen
    Krieg ziehen m?ssen, den Deutschland g?nzlich
    ablehnt.

    Meine Meinung ist, dass dort wo Krisenherde
    sind ein humanit?rer oder sonstiger
    Friedenseinsatz wirklich Sinn macht. Von
    Offensiv- oder Pr?ventivkriegen (siehe USA)
    halte ich pers?nlich ?berhaupt nichts.

    Zu dem Argument: Wenn die Diplomaten nicht
    so eine schei?e bauen w?rden, br?uchte man
    keine Soldaten...

    Die Diplomaten k?nnen zwar gut zureden,
    aber wenn in Afrika B?rgerkrieg ist, dann
    ist dort B?rgerkrieg, egal was die Regierung
    vor Ort oder Diplomaten gerne h?tten.

    Dort sind Soldaten zur Sicherung der Bev?lkerung
    vor sich selbst (so doof das klingt, ich meine
    diese amoklaufenden Splittergruppen) dringend
    notwendig.

    Soldaten haben nicht nur die Aufgabe Krieg
    zu f?hren sondern sollen auch f?r Sicherheit
    sorgen, egal in welchem Land dies gerade n?tig
    ist.
  6. Nat?rlich macht es einen gewissen Sinn, wenn man dort, wo B?rgerkrieg, etc. herrscht durch Bundeswehrtruppen versucht die Bev?lkerung zu sch?tzen. Aber nur, wenn man paralel auch versucht die Ursachen zu finden und die Probleme an den Wurzeln anzufassen. Ich denke z.B., dass Drogen weltweit oft ein Grund f?r solche Situationen sind, in denen die Bev?kerung sehr unsicher Lebt. Also sollte man versuchen den Drogenbedarf zu reduzieren, was der Fall ist, wenn weniger Leute Drogen nehmen. Es ist aber nicht bessonders effektiv (duden.de geht gerade nicht) die Konsumenten zu verfolgen, da dadurch der "Bedarf" nicht wirklich abnimmt.
  7. s*****y

    Das kann man doch nicht einfach so sagen.
    Der eine will das machen und der andere nicht.
  8. terrorschneckchen2004

    terrorschneckchen2004 hat kostenlosen Webspace.

    ich sag ma so... mich wollten die mustern haben sie auch aber die nehmen nicht mehr jeden heut zu tage... die sind nich mehr so wie fr?her... also bringt es nix
  9. Es ist nicht nur so aber meistens haben Soldaten einen geringeren IQ als der Normal-Mensch.
    Das soll zwar nichts hei?en, aber ich stelle das mal in den Raum.

    Ich bin nicht unbedingt Pazifist, aber mir w?re es lieber, wenn man soetwas nicht brauchen w?rde.
    Soldat, das mach ich wenn ich muss, also beim Grundwehrdienst, aber niemals beruflich!
    Ich h?tte zwar k?rperlich die besten Vorraussetzungen, aber das sollen dann doch lieber die Leute machen, die gerne das Elend und das Leid anderer sehen. Die gerne d?rch ver?dete Landschaften ziehen und bewaffnete Kinder erschie?en m?ssen, weil diese sonst feurn w?rden.
    Nene, das ist nix f?r mich, ich schau nicht gerne beim sterben zu und selber sterben muss ich auch nicht erzwungernerma?en.
  10. m*********1

    also ich habe es mir gut ?berlegt, und ich w?rde gerne zum Bund gehen, Es ist mein Traumberuf., Viele k?nnen das vielleicht nicht verstehen, aber ich will zum Bund um anderen zu helfen.
    Wie das Beispiel in Afrika, ich w?rde gerne dort hin und den Leuten helfen.

    Und zum Sterben, lieber sterbe ich als, wenn ich als Sodlat zum Beispiel versage und daurhc noch mehr Zivilisten sterben m?ssten.
  11. mastermoul1 schrieb:
    also ich habe es mir gut ?berlegt, und ich w?rde gerne zum Bund gehen, Es ist mein Traumberuf., Viele k?nnen das vielleicht nicht verstehen, aber ich will zum Bund um anderen zu helfen.
    Wie das Beispiel in Afrika, ich w?rde gerne dort hin und den Leuten helfen.

    Und zum Sterben, lieber sterbe ich als, wenn ich als Sodlat zum Beispiel versage und daurhc noch mehr Zivilisten sterben m?ssten.

    Was h?ttest du als UN-Soldat gemacht, als damals im Kongo die Hutus die Tutsis abgemetzelt haben. Der Stamm ist jetzt ausgerottet. Was h?ttest du gemacht? Die soldaten durften nichts machen. Wen h?ttest du erschossen, die haben auf sich gegenseitig geschossen. Was h?ttest du da gemacht? Da bringt dir dein "Lieber sterben als Zivilisten zu opfern" nix mehr!!
    Du kannst keine Kriege verhindern, du kannst sie mildern indem du eben nicht zur Waffe greifst!
  12. m*********1

    Die meisten Kriege haben nichts mit Waffen zutun. Die meisten Kriege fangen ohne Waffen an, sie fangen so an wie es oben schon mal gesagt wurde. Die meisten Leute wissen das wollen es aber nicht wahr haben. Ich wei? auch nicht, aber ich glaube es stimmt wirklich. Die SOldaten sind meist nur Werkzeuge von anderen LEuten. Das ist nunmal so, kann ich nicht ?ndern.
  13. Kann es sein dass gewisse Personen hier nur bis 12 Uhr mittags und keine Sekunde weiter denken? Dauernd wird vom Nutzen der Soldaten bzw. Armeen gesprochen, aber das wir so etwas wirklich brauchen wird uns doch nur von irgendwelchen Systemen eingeredet - in den westlichen Laendern schueren die Regierungen die Angst vor Terror und im Nahen Osten schueren die Regierungen Angst vor der westlichen Uebernahme.

    Beides begruendet, okay.. aber sterben wirklich weniger Menschen wenn man Soldaten gegeneinander aufmarschieren laesst? Im Grunde ist es schon beschaemend dass man diese Frage ueberhaupt in den Raum stellen muss... es ist nunmal Fakt -> Soldaten schuetzen nichts, sie ermorden Menschen. Alles Andere ist ne simple Ausrede die keinem logischen Gedankengang Stand haelt. (Ich wuerde deswegen trotzdem nicht soweit gehen und behaupten alle Soldaten waeren dumm, eben nur besonders leicht manipulierbar.. eine zunehmend verbreitete Eigenschaft seit dem Entstehen von Massenmedien ;) )

    Weil mit dem Zitieren schon begonnen wurde:


    Wenn einer mit Vergn?gen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein gro?es Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da f?r ihn das R?ckenmark schon v?llig gen?gen w?rde.
  14. x****0

    Hallo ich bin ja erst mal 14 Jahre jung und denke auch so! (Wie denken die so?????)

    Ich bin in der Jugendfeuerwehr Markdorf! und werde mit 18 in die Aktive Feuerwehr wechseln! da kommt kein Brief von der Wehrmacht, wo drin steht:
    "Angetreten zum Wehrmachtsdienst!" Ich find Jugendfeuerwehr cool, man kann jedesmal wenn eine jugendfeuerwehr ein jubel?um hat gro?e preise gewinnen!


    Also kommt in eine jugendfeuerwehr wenn ihr kein bock auf wehrmacht habt oder zivi!

    Also postet sch?n
  15. m*********1

    Urteil:

    Beschlu? vom 10. 10. 1995
    Aktenzeichen: 1 BvR 1476/91, 1 BvR 1980/91, 1 BvR 102/92 und 1 BvR 221/92
    Zum Verh?ltnis von Meinungsfreiheit und Ehrenschutz bei Kollektivurteilen ?ber Soldaten. In diesem Urteil trifft das Bundesverfassungsgericht wichtige Feststellungen zum Verh?ltnis der grundgesetzlich gesch?tzten Meinungsfreiheit (Art 5 I GG) zum Ehrenschutz. 4 Personen hatten das Bundesverfassungsgericht angerufen, weil sie ihre Verurteilung von Strafgerichten wegen Beleidigung nicht hinnehmen wollten. Das Bundesverfassungsgericht hob alle 4 Entscheidungen auf (in einem Fall einstimmig, in den ?brigen F?llen mit 5 zu 3 Stimmen) und verwies die F?lle zur erneuten Verhandlung an die Strafgerichte.

    Eine erneute Verurteilung wurde jedoch nicht ausgeschlossen. Denn von den obersten Bundesrichtern wurde keineswegs grunds?tzlich verneint, da? in der Bezeichnung von Soldaten als M?rder eine strafbare Ehrverletzung liegen k?nne, vielmehr m?sse die Bezeichnung diese verletzende Bedeutung auch konkret im Einzelfall haben und es m??ten einzelne Personen gemeint sein.Die Strafurteile h?tten dies nicht eindeutig genug festgestellt.

    Selbst wenn eine pers?nliche Ehrverletzung der ?u?erung "Soldaten sind M?rder" zu entnehmen ist, mu? nach Ansicht der Verfassungsrichter unter Ber?cksichtigungder Umst?nde im Einzelfall (Anla? und Motiv der ?u?erung etc.) zwischen dem Recht auf Meinungsfreiheit und der gesch?tzten Ehre des Beleidigten abgewogen werden. Schm?hkritik, die eine Abw?gung ?berfl?ssig macht, liege nicht schon dann vor, wenn eine ?u?erung ?berzogen oder ausf?llig ist, sondern erst dann, wenn anstatt einer sachlichen Auseinandersetzung die Diffamierung einer Person im Vordergrund steht.

    Nach dem das erst kurz vorher erlassene "Kruzifix-Urteil"in der ?ffentlichkeit teilweise sehr harsch kritisiert wurde,wurde auch diese Entscheidung teilweise stark mi?billigt.(...)

    Anfang Februar 1996 wurde eine der 4 Beschwerdef?hrerinnen vom Amtsgericht M?nchen erneut zu 750 DM Geldstrafe verurteilt.

    Es hat also alles den Anschein, als ob dieses Thema,unsere Gem?ter weiterhin in Atem halten w?rde ....
  16. s******n

    forum0815 schrieb:
    Hi das hier ist ein geile Seite www.supergame.de.md :cool:

    Was soll der Schei??!:mad::mad::mad::mad:

    m?chte mich doch jetzt auch mal in die Diskussion hier einschalten.

    Um noch einmal jeanbiers Beipsiel aufzugreifen:
    Meines Wissens nach wurden solche Beispiele fr?her bei der Musterung gebracht, d?rfen aber seit einger zeit nicht mehr genannt werden.

    Anforderungen an den modernen Soldaten:
    Wer von euch den Film "Forrest Gump" gesehen hat, wird ahnen, was ich sagen m?chte:
    Ein "guter Soldat" sollte nicht allzu inteligent sein, keine dummen Fragen stellen, tun, was man ihm sagt und das bitte flott.
    Sorry, aber es gibt gewisse Grenzen. Ich werde mich nicht zum Gehorsam erziehen lassen!

    Wehrdienstverweigerung:
    in meinen Augen ist es heutzutage abgesehen von den Ausbildungs- und Studienm?glichkeiten wenig sinnvoll, sich l?nger als n?tig beim Bund zu verpflichten.

    Die einzige Truppe, der ich freiwillig angeh?ren wollte, w?ren die Sanis. (Wovon es in der BW ?brigens einen ganzen haufen gibt....womit die Wahrscheilichkeit, dahin zu kommen, relativ gering ist, wenn man nicht bereits eine (zivile) rettungsdienstliche Ausbildung o.?. mitbringt...)

    Abgesehen davon (meine Lieblings?berleitungsfloskel) finde ich es heutzutage entschieden sinnvoller, den Wehrdienst zu verweigernum etwas sinnvolles zu tun!
    Ich halte es (neben meinen moralischen Problemen mit dem Dienst an der Waffe) f?r wesentlich sinnvoller, als Zivi im Rettungsdienst, in der Jugendarbeit, im KH, oder sonst wo zu arbeiten (f?r alle die's nich glauben: es gibt auch zivi-stellen die nichts mit der Pflege alter Leute zu tun haben!).

    Dort kann man n?mlich z.B. auch
    - sich kreativ einbringen
    - eine eigene Meinung haben, ohne schiss vorm Chef haben zu m?ssen
    - wesentlich mehr Erfahrungen machen
    - ebenfalls Gruppenzusammengeh?rigkeit und Teamwork lernen
    - uvm.

    Das soll keineswegs eine Werbekampagne f?r Zivi-stellen werden, aber gerade wenn man noch wartesemester vor dem Studium hat, weil der NC nix geworden is, kann man so seine Zeit sinnvoll nutzen!

    Und wenn man keinen Zivildienst machen will kann man sich ja auch immer noch bei einer Hilfsorganisation im KatSchutz verpflichten!
  17. Kann es sein dass gewisse Personen hier nur bis 12 Uhr mittags und keine Sekunde weiter denken? Dauernd wird vom Nutzen der Soldaten bzw. Armeen gesprochen, aber das wir so etwas wirklich brauchen wird uns doch nur von irgendwelchen Systemen eingeredet - in den westlichen Laendern schueren die Regierungen die Angst vor Terror und im Nahen Osten schueren die Regierungen Angst vor der westlichen Uebernahme.

    Letztendlich wird uns auch nur eingeredet, wir w?rden keine Soldaten brauchen. Wenn wir uns mal ein bisschen von einer idealistischen Traumwelt wegbewegen in Richtung dreckige Realit?t, dann sehen wir, dass Soldaten durchaus wichtige Aufgaben ?bernehmen. Und das hat auch mit Terror zu tun, aber nicht nur.

    Beides begruendet, okay.. aber sterben wirklich weniger Menschen wenn man Soldaten gegeneinander aufmarschieren laesst? Im Grunde ist es schon beschaemend dass man diese Frage ueberhaupt in den Raum stellen muss... es ist nunmal Fakt -> Soldaten schuetzen nichts, sie ermorden Menschen.

    Tjs, sag' dass mal den Albanern, die im Kosovo gemordet wurden. Die ethnischen S?uberungen h?rten erst auf, als die NATO einschritt. ODer sing den Kurden ein Lied davon... die wurden auch erst nach Einrichtung einer milit?rischen Sperrzone nicht mehr von Saddams Republikanischen Garden ermordet.
    Erz?hl' dass all den Soldaten, die Leib und Leben riskieren um Minen und Sprengfallen in Afghanistan, dem Kosovo und anderswo zu entsch?rfen. Erz?hl das den LEuten vom Lazarettschiff, dass nach Indonesien nach der Tsunami aufbrach.

    Alles Andere ist ne simple Ausrede die keinem logischen Gedankengang Stand haelt. (Ich wuerde deswegen trotzdem nicht soweit gehen und behaupten alle Soldaten waeren dumm, eben nur besonders leicht manipulierbar.. eine zunehmend verbreitete Eigenschaft seit dem Entstehen von Massenmedien ;) )

    Klar, alle die anders denken, sind den Massenmedien verfallen. Ich lach mich tot. Wer nicht erkennen kann, dass Soldaten auch wichtige Rollen einnehmen, der kann ja mal im Kosovo oder in Afghanistan vorbeischauen. Reisen soll ja bilden, vielleicht hilfts.
  18. alarich schrieb:
    Wer nicht erkennen kann, dass Soldaten auch wichtige Rollen einnehmen, der kann ja mal im Kosovo oder in Afghanistan vorbeischauen. Reisen soll ja bilden, vielleicht hilfts.

    Gerade in Afghanistan sind die Soldaten (fast) nur in Kabul und noch ein paar anderen Gro?st?dzen stationiert. Auf dem Land geht es weiter wie bisher. Es gibt zwar irgendeine Spezialeinheit, die immermal irgendwelche Opiumfelder abbrennt. Aber Auf dem Land l?uft im gro?en und Ganzen alles wie bisher.

  19. Gerade in Afghanistan sind die Soldaten (fast) nur in Kabul und noch ein paar anderen Gro?st?dzen stationiert. Auf dem Land geht es weiter wie bisher. Es gibt zwar irgendeine Spezialeinheit, die immermal irgendwelche Opiumfelder abbrennt. Aber Auf dem Land l?uft im gro?en und Ganzen alles wie bisher.


    Irgendwo muss man anfangen. Und Kabul heute ist im Vergleich zu Kabul unter den Taliban eine lebendige Stadt; in der sich Frauen wieder auf die Stra?e trauen d?rfen, wo Musik geh?rt werden darf und das Stadion nicht mehr f?r ?ffentliche Hinrichtungen verwendet wird sondern zum Fu?ballspielen.
    Klar ist noch vieles im Argen, aber vieles hat sich auch schon stark verbessert.
  20. Alarich ist so ein Mensch der fuer gewoehnlich keinen Schritt weiter denkt, aber ich will einen klitzekleinen Ansatz in die Runde werfen:

    Was wuerden denn deutsche Soldaten WIRKLICH zu tun haben wenn im Kosovo oder in Afghanistan ebenso keine Soldaten/Milizen waeren..? Ihr betrachtet dass alles sehr kleinkariert und negativ, es ist einfach so dass Soldaten niemals etwas rein Positives bringen. Ich weiss das dies nur theoretische Gedankengaenge sind, aber ihr muesst doch mal klar sehen das Leid immer durch Soldaten verursacht, und nicht beseitigt, wird. Ob diese Soldaten jetzt zur Bundeswehr gehoeren, ob sie sich Taliban nennen oder zur US Navy zaehlen. (Hallo, die laufen nicht aus Spass mit mehreren Kilo Waffenmaterial mit sich herum.. die haben den Kram nicht entwickelt um ihn nicht einzusetzen)

    Gut, das ist Theorie.. allerdings muessen wir uns auch fragen wer uns die momentane "dreckige Realitaet" eingebrockt hat, aber ich moechte jetzt ungerne wieder politisch werden und ueber das Ausbeuten in westlichen Laendern spekulieren.

    idS
  21. Soldat ja auf jeden fall habe mich zu 12 Jahren Verpflichten lassen. Bin ab N?chstes Jahr im Einsatz!

    Wer sichs traut sollte schon zum Bund gehen!
    Warum? Antwort: Gute Bezahlung, sicherer Job, gute aufstiegsm?glichkeiten, sehr gute weiterbildungsm?glichkeiten!
  22. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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