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Türkische Gymnasien in Deutschland

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  1. Es gibt auch deutsche Schulen in der Türkei. Allerdings werden diese auch von Deutschland für beispielsweise Diplomaten-Kinder finanziert. Ich habe generell kein Problem damit, wenn die Türkei für die Diplomaten-Kinder hier in Deutschland türkische Schulen bauen und diese dann auch finanzieren.

    Ansonsten bin ich aber strickt gegen türkische Schulen! Integration schafft man nicht durch Abgrenzung! Bestes Beispiel dafür sind ja wohl die Gettos. Man will doch erreichen, dass man die Türken als Deutsche anerkennt und diese sich auch als Deutsche fühlen. Das schafft man sicher nicht in dem man diese auf spezielle Türkenschulen schickt.

    MfG

    Faultier
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  3. kalinawalsjakoff

    Kostenloser Webspace von kalinawalsjakoff

    kalinawalsjakoff hat kostenlosen Webspace.

    Letztendlich währe ja da das Problem der Finanzierung. Im Endeffekt finanziert der Deutsche Steuerzahler die Schulen für Türkischstämmige Mitbürger. Prinzipiell erst einmal nichts dagegen, aber die Schüler, die von solchen Schulen abgehen müssten ja dann immer noch in Deutschland beschäftigt werden und nicht nach ihrer Ausbildung wieder ab in die Heimat reisen.
  4. Nein, es sollte auf gar keinen Fall türkische Schulen in Deutschland geben, egal welcher Art.
    Was soll das, gibt es dann demnächst auch Arbeitsplätze wo diese Sprache in Deutschland vorausgesetzt wird (dies ist natürlich nur auf die Hauptsprache bezogen). Wer sich dazu entschließt, in Deutschland zu leben, der MUSS auch Deutsch lernen.
    Also kann er dann auch auf eine deutsche Schule gehen (es wird ihm dadurch ja wohl vereinfacht).
    Wer dagegen kein Deutsch lernen will, der soll gefälligst in das Land seiner Wahl gehen (soweit er dort Asyl bekommt).

    Überhaupt haben wir hier in Deutschland meiner Meinung nach viel zu harmlose Auflagen diesbezüglich.
    In Amerika würde man mit der Einstellung MANCHER Ausländer sicherlich keine Aufenthaltsgenehmigung bekommen. Und da regen die sich noch über einen sehr einfachen Einbürgerungstest auf.

    Wenn Deutsche in der Türkei leben wollen, reden die ja da wohl auch zumindest Englisch. Wobei auch diese bei einem längeren Aufenthalt (Jahre) die Sprache lernen müssten.

    Wenn wir jetzt solche Schulen zulassen würden, würde sich das Ghetto Prinzip nur noch wieter ausbreiten. Das kann es doch nun wirklich nicht sein, das es mitleriweile Stadtteile in Deutschland gibt, in die sich selbst die Polizei nicht mehr reintraut.

    Was Deutschland braucht sind keine neuen Schulen, es braucht bessere Einrichtungen für Integrationsfamilien und Gesetze die Asylbewerber zum erlernen der deutschen Sprache zwingen.

    Dies soll auf gar keinen Fall rassistisch bewertet werden, sondern meiner Meinung nach REALISTISCH.
  5. createtheweb schrieb:
    So wenige schaffen es nicht? Es schaffen verdammt viele das Abitur nicht. Es sind weniger als 15% aller türkischen Einwandererkinder.
    Leider finde ich die Grafik einfach nicht wieder. Hatte sie vor wenigen Wochen in der Zeit gesehen.
    Wenn ich sie nochmal finde, scanne ich sie gern.


    Verzeihung createtheweb, da ist mir ein Wortverwechsler unterlaufen. Ich meinte natürlich "weil so viele nicht das Abitur schaffen".
  6. Was da vom türkischen Premier Erdogan gefordert wird, gibt es schon längst. In der FAZ gibt es Hierzu einen Artikel über türkische Schulen in Deutschland (bald lesen, ich weiß nicht, wie lange dieser Link valid bleibt)

    Gymnasien dieser Art gibt es derzeit in Köln, Berlin, Bad Cannstadt, Mannheim und Hannover. Der Fachunterricht findet allerdings auf Deutsch statt, und die Regeln für das Abitur sind die gleichen wie die der deutschen Schulen (was natürlich die Schulen dazu zwingt, sich an die deutschen Lehrpläne zu halten)
    Ich meine, dies ist auch die Voraussetzung, die unbedingt erfüllt werden muss.

    Ansonsten: Wozu der Streit um etwas, was es längst gibt?

    Beitrag zuletzt geändert: 2.4.2010 15:31:45 von wpl
  7. kalinawalsjakoff schrieb:
    Im Endeffekt finanziert der Deutsche Steuerzahler


    Und türkische Mitbürger, die einen Arbeitsplatz in Deutschland haben zahlen keine Steuern?


    no-smoke schrieb:
    Überhaupt haben wir hier in Deutschland meiner Meinung nach viel zu harmlose Auflagen diesbezüglich.


    Viel zu harmlos? Wenn ich daran Denke wie geschickt sich Deutschland der afrikanischen (usw.) Flüchtlingswellen entzieht und wie perfide er teilweise Geduldete abschiebt, dann empfinde ich den deutschen Staat als so harmlos nicht.


    no-smoke schrieb:Und da regen die sich noch über einen sehr einfachen Einbürgerungstest auf.


    Stell dir vor, du bist in Deutschland geboren, hast Abitur gemacht und studiert. Nach 25 Jahren sollst du plötzlich einen Einwanderungstest machen, für den du auch noch löhnen musst, würdest du dir da nicht veräppelt vorkommen?


    Beitrag zuletzt geändert: 2.4.2010 17:45:56 von createtheweb
  8. createtheweb schrieb:

    Stell dir vor, du bist in Deutschland geboren, hast Abitur gemacht und studiert. Nach 25 Jahren sollst du plötzlich einen Einwanderungstest machen, für den du auch noch löhnen musst, würdest du dir da nicht veräppelt vorkommen?



    In einem solchem Fall sollte man schon von einem expliziten Einbürgerungstest absehen, da eigentlich (trotz des nicht allzu dollen Schulsystems in Deutschland) wohl davon auszugehen ist, dass die Kenntnisse, die für das Abitur nötig sind, die für die Einbürgerung erfoderlichen Kenntnisse (entscheidend ist hier das Staatsangehörigkeitsgesetz, und zwar §10 Abs. 1 Textziffer 7 - Zitat:
    "über Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland verfügt") enthalten.

    Das Gesetz enthält übrigens auch eine Hintertür für einen alternativen Nachweis der eben genannten Kenntnisse, da nach §10, Abs. 5 die Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 7 in der Regel durch einen erfolgreichen Einbürgerungstest nachgewiesen sind (also nicht ausschließlich, von der Regel "Einbürgerungstest" kann also auch in begründeten Fällen abgewichen werden.)
    Leider steht ein adäquater alternativer Nachweis wie z.B. deutsches Abitur nicht explizit im Gesetz, es wäre meiner unmaßgeblichen Meinung nach jedoch sinnvoll, das Staatsangehörigkeitsgesetz entsprechend auszulegen.

    Die entsprechenden Gesetze und Verordnungen findet man hier:
    - Staatsangehörigkeitsgesetz
    - Verordnung hierzu

    Im Allgemeinen bin ich aber sehr wohl für einen Einbürgerungstest, zumal er ja auch nichts Unmögliches verlangt.
  9. Es gibt in Deutschland katholische Privatschulen, es gibt antroposophische Privatschulen und so weiter.
    Von mir aus sollen doch Türken, die es sich leisten können, eine eigene türkische Privatschule aufmachen. SOlange die dann den deutschen Gesetzen folgt, ist doch alles okay.
    Natürlich darf so etwas nicht von Steuergeldern bezahlt werden.
  10. a*******u

    Wie auch hier schon angesprochen wurde, gibt es in Deutschland auch Schulen anderer Sprachen. Deswegen ist diese Diskussion in den Medien und hier eigentlich total unnötig. Aber da es wieder einmal gegen Türken geht, kann man sich schön die Finger wund schreiben. Das ist schade, denn so muss es eigentlich nicht laufen. Doch ein zunehmender Anti-Islamismus scheint gesellschaftsfähig geworden zu sein. Ehrenmord heißt es in türkischen Familien, Familientragödie in deutschen Mordfällen. Alles klar.

    Ich denke, solche Schulen können tatsächlich ebenfalls zur Integration beisteuern. Überall wird von Globalisierung geredet, aber wenn es darum geht, unseren Mitbürgern ein Schritt entgegen zu kommen, wird der Nationalismus groß geschrieben. Das ist komisch.
    Es klingt für mich so, als ob die meisten Angst haben, dass es bald nur noch türkische Schulen geben wird. Das ist doch lächerlich. Als wenn die deutsche Kultur kaputt geht, wenn es in den großen Städten ein oder zwei türkische Schulen gibt. Wenn die Angst davor wirklich so groß ist, sollten wir uns lieber fragen, wie man diese Angst vor dem Fremden besiegen kann.
  11. admspeedu schrieb:
    Ehrenmord heißt es in türkischen Familien, Familientragödie in deutschen Mordfällen. Alles klar.


    Das würde ich jetzt aber nicht in einen Topf werfen. Es gibt doch wohl bedeutende Unterschiede zwischen einem Mord aus religiöser Überzeugung und einem Mord, der auf psychische Probleme oder die menschliche Natur (Emotionen wie Eifersucht -> Totschlag im Affekt) zurückzuführen ist, es sei denn, man möchte sich darauf einigen, dass alle, die einen Mord mit ihrer Religion und ihren Sitten rechtfertigen, psychisch gestört sind. Es ist ja aber auch nicht so, als wären "Familientragödien" ein rein deutsches, westliches oder christliches Problem.
  12. @kalinawalsjakoff
    ... Statt dessen müßte eine integrative Schulform geschaffen werden, in der Türkische und Deutsche Schüler zusammen sitzen
    wofür ja zu genüge beispiele gibt weltweit (wo allerdings nicht nur 2 nationen zusammen sind!): schulen für privilegierten diplomatenbengel. hat man schon gehört, dass solche leute integrationsprobleme haben? nein! probleme können diesbezüglich nur 'normale' bürger/nichtbürger bekommen. (wohin diese denkweise führen kann, dort könnte man radikal o. sogar militant werden [mir blieb es bisher erspart])

    ... und die türkischen Schüler beispielsweise in Sprachen besser gefördert werden, durch zum beispiel zusätzliche oder besser gebildete Lehrer. Es ist ja durch Studien erwiesen, daß ein Mensch eine Fremdsprache besser erlernt, wenn er sich tagtäglich damit sprechenderweise auseinander setzen muß.
    ja wenn in der klasse jetzt 20 schüler hocken, davon 12 deutsche und 8 türkische, dann können die noch immer leicht nebeneinander vorbeireden. aber dafür gibt es ja noch viele andere nationen, die da leben. man sollte eben die klassen besser mischen.
    wie bitte? es gibt schlecht gebildete lehrer? ja wie kommt das denn?? hat hierzulande jemand interesse daran, dass durch schlechten unterricht schlecht unterrichtete entstehen?? ja und wie! der staat! (siehe eins darunter)

    Aber die Deutschen scheinen so oder so ganz gerne die Leistungsstarken von den Leistungsschwächeren Schülern zu trennen und nur die stärkeren entsprechend zu fördern.
    das machen alle nationen. keinem staat liegt in seiner interesse laute einsteins zu haben. mit denen hätten sie nur probleme (zu viele eigene, unkontrollierbare gedanken). staaten brauchen durchschnittmenschen, die genau das tun, was politiker (gfraster!) denen sagen ... dummies!

    in endeffekt werden alle probleme von politikern hochgepusht. je nach bedarf, was sie gerade brauchen: einmal sind die juden schuld, dann die türken und morgen werden wir dann sehen ... nach den gewonnenen wahlen können wier dann wieder alles anders machen, alle versprechen beim teixl!

    über die weiter oben aufgetauchten bemerkungen über amerika möchte ich erst gar nichts sagen! seid froh, kein amerikaner zu sein! (ich würde mich in einem tifem loch verkriechen)

    Beitrag zuletzt geändert: 9.4.2010 6:51:23 von czibere
  13. a*******u

    kitty schrieb:
    admspeedu schrieb:
    Ehrenmord heißt es in türkischen Familien, Familientragödie in deutschen Mordfällen. Alles klar.


    Das würde ich jetzt aber nicht in einen Topf werfen. Es gibt doch wohl bedeutende Unterschiede zwischen einem Mord aus religiöser Überzeugung und einem Mord, der auf psychische Probleme oder die menschliche Natur (Emotionen wie Eifersucht -> Totschlag im Affekt) zurückzuführen ist, es sei denn, man möchte sich darauf einigen, dass alle, die einen Mord mit ihrer Religion und ihren Sitten rechtfertigen, psychisch gestört sind. Es ist ja aber auch nicht so, als wären "Familientragödien" ein rein deutsches, westliches oder christliches Problem.


    Mhh, natürlich gibt es dort Unterschiede, nur die Pauschalisierung die grundsätzlich dominiert ärgert mich. Selten findet man ein Familiendrama in türkischen Familien, weil es anscheinend nur um Religion geht, doch das ist meiner Meinung nach zu platt. Und auch in deutschen Familien ist nicht alles nur losgelöst von Religion, wenn sich auf die alten christlichen Werte bezogen wird (kein Sex vor der Ehe usw.)

    Es kommt viel zu sehr so rüber, als ob muslimische Menschen die größten Fanatiker sind und christliche Religiöse gemäßigt. Doch dass es Extreme in beiden Lagern gibt, spiegelt sich zumindest in der Medienlandschaft nicht wieder. Und jetzt btt ;-)
  14. d******f

    Ohne die anderen Beiträge gelesen zu habe.

    Wieso wollen die denn das so was in Deutschland gibt?
    Außerdem ist das ein riesen schritt entgegen der Integration. ich finde es nicht schlimm (garnicht) das die Türken in Deutschlan sind ^^ aber dann solten diese auch zu deutsch schulen gehen, wir sind imemrhin in deutschland.

    Außerdem was soll das sein eine Türkische Schule? eine schule auf die nur Menschen türkischer Abstamung dürfen.

    Beitrag zuletzt geändert: 9.4.2010 14:23:27 von das-dorf
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