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Was befindet sich hinter unserem Universum?

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  1. m******s


    Das Universum ist unendlich, nur der Mensch hat Probleme, sich die unendlichkeit vorzustellen. Genauso verhält es sich nicht nur mit dem Raum, sondern zum Beispiel auch mit der Zeit. Diese gibt es schon immer und diese wird es auch immer geben. Nur der Mensch ist so dumm und meint \"irgendwo muss es doch aufhören\" oder \"irgendwann muss es doch angefangen haben\", da alles andere, insbesonders die Unendlichkeit, an seinem Vorstellungsvermögen grenzt.


    Naja. ;) Also viele Beschreibungen des Universums gehen heutzutage von einem endlichen aber unbegrenzten Universum aus ;) Und der BigBang wird als Anfang gesehen (ausser in einigen Stringtheorien, wo glaube ich tatsächlich noch nichts über Anfang und Ende ded Universums ausgesagt wird, as Universum also noch als Unendlich groß in allen Dimensionen angenommen wird). Tatsächlich haben die Menschen mehr Probleme mit dem Konzept des Anfangs als mit dem Konzept der Unendlichkeit. Das Prinzip eines Gottes, der von Ewigkeit zu Ewigkeit existiert gibt es schon seit tausenden von Jahren, aber wenn du jemanden den BiBang erklärst, dass all die Materie letztlich aus Energie sich materialisiert hat, dass das Universum in einer Singularität angefangen hat etc., dann kommen so Fragen \"Und was war VOR dem BigBang?\" oder \"und wo kommt die Energie her?\". D.h. die meisten Menschen können einfach nicht akzeptieren, dass der BigBang einfach der ANFANG war und dass das Universum ALLES ist. Sie wollen unbedingt ihre Konzepte von Dingen \"vor dem BigBang\" oder \"hinter dem Universum\" um ihr Weltbild des Unendlichen nicht aufgeben zu müssen.

    Sie sind halt getrennt. Einen Grund für eine Tatsache muss man nicht beweisen, außer es gibt Leute die daran zweifeln.
    Da das ein Modell ist zweifelt man, aber an dem Modell und nicht an Tatsachen, die in dem Modell beinhaltet sind.


    Möchte mich davon distanzieren. Sich derart auf seinen Theorien auszuruhen ist imho viel zu bequem und nicht wissenschaftlich. Die Frage nach dem Grund ist schon berechtigt und gut und wichtig zu Beantworten, nur die Frage nach dem Sinn nicht. Der Grund ist i.A. eine physikalische Erklärung - der Apfel fällt, aufgrund der Gravitation -, die Frage nach dem Sinn jedoch immer eine philosophische - alles fällt, denn sonst gäbe es ja keine Menschen; oder so ähnlich. In einer physikalischen Debatte ist die Frage nach dem Grund also bis zu einem gewissen Grade konstruktiv, die Frage nach dem Sinn hat dort aber nichts zu suchen.

    OK, ich habe mich vielleicht ein bischen falsch ausgedrückt. Warum sind die Universen von einander getrennt und bilden sich nicht zu einem größerem?


    Noch einmal dazu: Das einzige \"Paralleluniversumsmodell\", in dem diese Frage irgendwqie angebracht wäre ist die Viele-Welten-Interpretation. Aber wie gesagt, auch ich halte sie für sehr fragwürdig und soweit ich weiß ist sie auch nicht wissenschaftlicher Kanon.
    Tatsache ist nun einmal: Diese Frage wird nicht beantwortet und es bestehen auch gar keine Bestrebungen sie zu beantworten. Sollte die Viele-Welten-Interpretation irgendwann Kanon werden (ÄUSSERST unwahrscheinlich), dann wird die Tatsache, dass die Universen getrennt sind, höchstwahrscheinlich ein Axiom darstellen, eine der Fundamentalen Wahrheiten die nicht begründet werden - ähnlich dem f=m*a aus der Newtonschen Mechanik. Du musst einfach irgendwomit anfangen. Die Trennung der Universenwäre dann geeignet, als ein aus der Beobachtung extrapoliertes Axiom benutzt zu werden.
    Aber wie gesagt, die Frage, wieso dort die Universen getrennt sind, ist eine, die sich eigentlich gar nicht stellen sollte, denn es würde schlicht unsere Vorstellungskraft sprengen, dass eine Münze wenn man so will gleichzeitig bei Kopf UND bei Zahl landet und es lassen sich auch Beispiele konstruiren, in denen in einem solchen Fall Nennenswerte Materie aus dem nichts entstanden ist, was dem Energieerhaltungssatz - und damit einem Teil unserer Beobachtungen - widersprechen würde. Also KÖNNTE man die Frage wenn man wollte auch so beantworten: Wenn eine Kugel im Tal liegt und sie keine Energie dazubekommt, kann sie zwar im Tal herumrollen, aber nie auf den Berg. Denn dann hätte sie mehr eergie als vorher und da wir von aussen keine Energie hinzugefügt haben, würde das der Energieerhaltung widersprechen. Und angenommen, die Universen KÖNNTEN kollabieren. Dann könnten wir damit Materie und damit Energie aus dem Nichts erzeugen, wir können aus einem Photon zwei machen und damit natürlich auch aus einem Photon zwölf Trillionen. Das widerspricht aber der Energieerhaltung.

    Gut ausgedrückt, auser der Tatsache, dass eine Theorie erst wissenschaftlich anerkannt wird, wenn diese begründet ist, uind alle zu dieser Theorie auftretenden Fragen glaubwürdig und physikalisch korrekt beantwortet werden können.


    Das ist 1. inkorrekt und 2. irrelevant.
    Zu 1.: Die Quantenfeldtheorie lässt noch jede Menge Fragen offen, genauso tun es Modelle des BigBangs. Dennoch sind beides wissenschaftlich sehr gut akzeptierte Theorien. Tatsache ist, dass eine Theorie, die wirklich keine Fragen offen lassen würde, es sehr scher hätte sich durchzusetzen, denn das würde bedeuten, dass die Physik fertig wäre. Das wird aber vermutlihch nie passieren, unsere Modelle können immer noch genauer werden.
    Zu 2.: Wie gesagt, erst einmal ist in zwei von drei Modellen nicht einmal eine Trennugn da, die man erklären müsste. Und zweitens muss man nun einmal irgendwo mit seinen Axiomen beginnen. Man muss jede BEgründung ja physikalisch beschreiben können und braucht dafür immer eine ein wenig fundamentalere Sprache, einen Satz von Formeln und physikalischen Aussagen, die zur Erklärung dienen können. D.h. je Fundamentaler die Fragen werden, desto fundamentaler müssten die Aussagen werden. Irgendwo braucht man einfach ein Fundament, einen Satz von Aussagen, die dann als die Erklärung dienen, das ist keine Schummelei der Physik, sondern einfach eine Grundlegende Eigenschaft von allem, was Erklärungen versucht, die Philosophie arbeitet genauso damit, wie die Religionen, die Mathematik, die Soziologie...
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  3. Autor dieses Themas

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    Das Universum ist unendlich, nur der Mensch hat Probleme, sich die unendlichkeit vorzustellen. Genauso verhält es sich nicht nur mit dem Raum, sondern zum Beispiel auch mit der Zeit. Diese gibt es schon immer und diese wird es auch immer geben. Nur der Mensch ist so dumm und meint \"irgendwo muss es doch aufhören\" oder \"irgendwann muss es doch angefangen haben\", da alles andere, insbesonders die Unendlichkeit, an seinem Vorstellungsvermögen grenzt.





    Ich glaube, dass das auch ein Denkfehler ist. Einfaches Beispiel: Denke nicht an den Geburtsdatum, oder sonst etwas, was du selbst nicht genau weist. Denke einfach: Seit wann weist du, dass es dich gibt? Die Antwort ist bei jedem der das erlich beantwortet: Schon immer.
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