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Was ist die beste Geldanlage fürs Alter?

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  1. Autor dieses Themas

    tempel-des-offler

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    tempel-des-offler hat kostenlosen Webspace.

    In diesen harten Zeiten, wo man für sein Sparguthaben (Sparbuch) nahezu noch Geld zur Bank tragen muss, weil Gebühren und vielleicht bald auch negativ Zinsen und die Inflation langsam aber sicher den Wert des gesparten auffressen, habe ich mich gefragt, was man da am besten tut. Allerdings ist mir schnell klargeworden, dass das ein verdammt komplexes Thema ist, durch muenzen-tiefi bin ich in seiner Vorstellungsrunde darauf aufmerksam geworden, dass das vielleicht auch eine Anlagemöglichkeit sein könnte.

    Allerdings kenne ich mich mit dem Gebiet Münzen garnicht aus und hätte Bedenken, dass falls ich sterbe, meine Nachkommen gar nicht wissen was da was Wert ist.

    Und nun bin ich am Grübeln. Vielleicht könnt ihr mir ja bei der Entscheidungsfindung weiterhelfen?

    Momentan habe ich einige Aktien von Shell, welche mir jedes Jahr Dividende bescheren, aber man soll ja nicht alle Eier in einen Korb legen, deswegen suche ich noch weitere Alternativen, es geht mir um möglichst geringes Risiko bei möglichst gutem Ertrag.

    Abstimmung (Mehrfachauswahl möglich)

    Aktien
    13,51 % (5 Stimmen)
    Aktienfonds
    8,11 % (3 Stimmen)
    Bausparverträge
    0 % (0 Stimmen)
    Riester
    8,11 % (3 Stimmen)
    Tagesgeldkonto
    2,7 % (1 Stimme)
    Bundesanleihen
    2,7 % (1 Stimme)
    Immobilien
    32,43 % (12 Stimmen)
    Münzen und Edelmetalle
    16,22 % (6 Stimmen)
    Rohstoffe
    8,11 % (3 Stimmen)
    Bitcoins
    8,11 % (3 Stimmen)
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  3. Wohl dem der die Gelegenheit hatte sich ein kleines Sparguthaben anzusparen.

    Ich war viele Jahre als Fernfahrer auf einem 40t LKW unterwegs zu einem mehr als bescheidenen Lohn so das ich gezwungen war nebenbei ergänzende Leistungen beim JobCenter zu beantragen. Spesen die ich bezahlt bekam wurden bei der Berechnung zu 100% als Einkommen gewertet obwohl diese ja dazu gedacht waren den Mehraufwand an Kosten zu decken. Es waren mehrere Klagen beim Sozialgericht nötig um gegen diese gesetzeswidrige Praxis des JobCenters vorzugehen.

    Da mein Chef dann irgendwann pleite ging und ich in dem Alter als Fahrer keine Stelle mehr bekam mußte ich mich umorientieren. Nun bin ich als Lagerarbeiter tätig.

    Mir persönlich graust es davor wenn ich das Rentenalter erreicht habe. Die kleine Rente die ich dann bekomme wird kaum für Miete und andere Lebenshaltungskosten reichen so das ich auch dann wohl auf Sozialleistungen angewiesen sein werde.

    Rein Intuitiv würde ich - wenn ich denn die Möglichkeit hätte - auf Immobilien oder Edelmetalle setzen wobei der Zug bei Edelmetallen warscheinlich schon vor längerer Zeit.abgefahren ist. Vor der Bankenkriese waren ja die Goldpreise relativ niedrig und erlebten während der Bankenkrise einen regelrechten Boom.

    Immobilien widerum setzen ein relativ hohes Startkapital voraus haben aber dann später bei Selbstnutzung im Rentenalter den Vorteil das man sich die Nettomiete spart und so mehr zum Leben von der Rente übrig hat.
  4. Autor dieses Themas

    tempel-des-offler

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    tempel-des-offler hat kostenlosen Webspace.

    Ja Fernverkehr habe ich auch einige Zeit als Urlaubsvertretung mit dem Amt im Nacken gefahren, allerdings habe ich da so gut verdient dass das Amt und irgendwelche Verrechnungen überhaupt kein Thema mehr waren. Dummerweise hatte die Spedition für die ich unterwegs war, immer nur "Abenteuertouren" ohne bekannte Ziele im Angebot, und das war der Grund, warum ich dort immer nur 2-3 Monate Aushilfe über die Urlaubssaison gemacht habe. Eine angedachte Pendeltour Würzburg - England kam leider nicht zustande, und ständig neue Abenteuer wollte ich in meinem Alter nicht.

    Du meinst also, Immobilien wären ein guter Weg? Preise sind hier in Zittau eigentlich noch kein Thema, ein Bekannter von mir hat von der Stadt ein Vierfamilienhaus für gerade mal 8000 € bekommen, und das könnte ich auch irgendwie zusammenkratzen. Allerdings würde dann das Geld für Renovierungsarbeiten fehlen.
  5. Das ist immer das Problem mit den Folgekosten. Von der Sache her müßte man für kleines Geld ( zB Insolvenzverkauf / Zwangsversteigerung ) ein Objekt finden wo nicht groß was dran zu machen ist, man es also gleich vermieten kann. Wobei das mit der Vermietung auch so eine Sache ist. Gerätst Du an Mietnomaden ist schnell Essig mit der ersehnten Rendite. Denkbar wäre da eher ein Objekt in für Touristen interessanter Gegend was man als FeWo vermieten kann. Da ist die Rendite um einiges höher und das Risiko an Mietnomaden zu geraten relativ gering.

    Beitrag zuletzt geändert: 20.2.2017 21:35:09 von nikoklaus
  6. Autor dieses Themas

    tempel-des-offler

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    Naja, das Zittauer Gebirge ist schon für Urlauber interessant, nur hat Zittau Hotelüberkapazitäten so dass der Gedanke an Ferienwohnungen wohl nicht funktionieren wird. Und direkt im Gebirge, z.B. Oybin sind derartige Schnäppchen nicht mehr zu haben. Ich werd mal abwarten ob jemand anderem vielleicht noch was ähnlich sinnvolles wie Immobilien einfällt. Irgendwie wäre eine Immobilie mit den Folgekosten möglicherweise etwas zu viel für meinen Etat. Der Gedanke mit Insolvenzversteigerung an sich ist ja nicht schlecht, aber meistens kann man das Objekt vorher nicht sehen, und kauft also die Katze im Sack. Manchmal gibts da dann noch irgendein 6 Jahre altes Gutachten, was geringe Schäden im Dachbereich angibt, aber Du wirst ja sicherlich selbst wissen, wie so was dann sechs Jahre später aussehen kann.
  7. Ich sag Dir die richtige, die Dir auch jeder ausgebildete Banker sagen wird:
    Das gilt 1960 und 1980 und 2017 und hat immer Erfolg, nicht nur bei unseren Verwandten.
    1/3 Aktien
    1/3 Renten
    1/3 Immobilien.



    Bist Du ein Zocker, dann kannst Du mit Derivaten und Häusern reich werden. Musst aber dann Grips nutzen.
    Das da kannst Du auch ohne Ahnung tun:


    1/3 Aktien
    1/3 Renten
    1/3 Immobilien.




    Oder wer hat schlechte Erfahrungen damit?

  8. Autor dieses Themas

    tempel-des-offler

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    tempel-des-offler hat kostenlosen Webspace.

    hbss schrieb:
    1/3 Aktien
    1/3 Renten
    1/3 Immobilien.

    Was sind Renten? Ich kann mir da gar nichts drunter vorstellen, meinst Du so was wie Riester? Oder eher einen Rentenfonds, wie z.B. http://www.finanzen.net/fonds/Deka-Renten:_Euro_1-3_CF_Klasse_A
  9. j*********r

    hbss schrieb:
    Ich sag Dir die richtige, die Dir auch jeder ausgebildete Banker sagen wird:
    Das gilt 1960 und 1980 und 2017 und hat immer Erfolg, nicht nur bei unseren Verwandten.
    1/3 Aktien
    1/3 Renten
    1/3 Immobilien.


    Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Jedoch kommt es zumindest bei Privatinvestoren immer auf die spezifische Situation an. Wie lange will man das Geld anlegen, wie hohe Risiken darf es geben in der Hinsicht: Wie viele Risiken kann man verkraften. Und letztlich auch: Wie hoch soll die Rendite am Ende sein.

    Nur ein Beispiel: Nehmen wir mal an, 2005 hat ein Niedrigverdiener nach diesem Schema investiert um für sein Alter zu sorgen. Bei Rentenpapieren besteht immer ein gewisses - zwar kleines - aber ein Risiko, dass man garnichts zurückerhält. Wenn dies passiert hat unser Max Mustermann 1/3 seines angesparten Vermögens verloren.

    Und dann kommt 3 Jahre später noch eine Immobilienkrise. Und somit ist auch sein Immobilienfond (das er sich mit 1/3 seines Vermögens eine ganze Immobilie leisten kann habe ich mal eher ausgeschlossen) plötzlich nichts mehr wert.

    Letztlich gibt es einfach keine Pauschallösung sondern es kommt eben immer auf die gegebenen Parameter an. Jemand mit einer Million auf dem Konto kann die anders anlegen als jemand mit deutlich weniger.

    mfg
    Jonas
  10. Es gibt nicht die beste Geldanlage für das Alter. Dies kann nur jemand beantworten, der Dich, Deine Bedürfnisse und Deine Situation genau kennt und selbst dann ändert sich das über die Jahre.
    Bist Du handwerklich und verkäuferisch begabt, dann kann sich ein Haus lohnen. Bist Du unternehmerisch geschickt, dann kann man sich ein Unternehmen kaufen. Hast Du Glück, versuche es im Kasino, .....

    In der gegenwärtigen Zeit lohnt es sich sogar freiwillig in die Rentenkasse einzuzahlen, da die Renditen besser sind als alle Alternativen. Dies war vor einigen Jahren noch ganz anders.

    Auf die Anlage in Münzen zurück zu kommen: Münzen an sich haben keinen Wert. Sie haben nur den Wert des Materials, aus dem sie gemacht sind, und der schwankt und, sofern es offizielle Zahlungsmittel sind, den Nominalwert. Sonst haben sie nur einen Wert, wenn Du jemanden findest, der bereit ist, für Design oder Seltenheit zu bezahlen. Als Beispiel bringe ich mal die Hummel Figuren. Vor Jahren galten sie als sichere Geldanlage, heute will sie keiner mehr haben. Dafür lassen sich alte, total verwitterte und halb defekte Fensterrahmen für ein Vielfaches des ursprünglichen Kaufpreises verkaufen.

    Selbst Immobilien sind, solange man nicht selbst darin wohnen wird, eine unsichere Geldanlage. Zum einen ist da die offensichtliche Schwankung der Immobilienpreise, zum anderen sind auch hohe Beträge für die Erhaltung oder Abgaben fällig. Sollte die Stadt auf die Idee kommen, die Straße zu erneuern, werden schnell mal 5 stellige Beträge als Umlage fällig und wenn man diese nicht zahlen kann, muß man die Immobilie verkaufen.

    Beitrag zuletzt geändert: 21.2.2017 22:37:13 von waytogermany
  11. Autor dieses Themas

    tempel-des-offler

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    tempel-des-offler hat kostenlosen Webspace.

    jonas-bayer schrieb: ...

    hbss schrieb:...

    waytogermany schrieb:
    Es gibt nicht die beste Geldanlage für das Alter. Dies kann nur jemand beantworten, der Dich, Deine Bedürfnisse und Deine Situation genau kennt und selbst dann ändert sich das über die Jahre.....
    Ja deswegen habe ich ja dieses Thema hier angefangen, weil sich die Zeiten geändert haben. Früher konnte man mit einer Strategie wie ich sie mal von anderen gehört habe, und welche der 1/3 1/3 1/3 Variante von hbss ähnelte, gut überleben, wobei mir immer noch unklar ist, was hbss mit "Renten" nun wirklich meint.

    Aber damit ihr Euch ein Bild machen könnt, worum es mir geht: im Moment habe ich nach, egal welcher drittel Theorie, zuviel in Aktien (Shell-Variante B) liegen, diese erwirtschaften seit 2010 ungefähr jährlich eine Dividendenrendite von 7%, dazu kommt dann noch der Kursgewinn. Ich habe Shell vor ungefähr 6-7 Jahren für ca. 20,5 €/ Aktie gekauft, jetzt stehen sie bei ~26 € und der Brexit macht mich nervös, weil Shell-B ja in britischen Pfund laufen.

    Ausserdem habe ich noch ein kleines Sparbuch mit ~3000€ welches im Moment gar nichts abwirft und nur Kosten verursacht. Ich suche nun eine Möglichkeit ruhig schlafen zu können, ohne mir ständig Sorgen um meine Rücklagen für harte Zeiten im Alter zu machen. Ich bin ein "Ossi" und mich erwartet eine Altersrente von ungefähr (lt.Prognose der Rentenkasse) 700 €, also bin ich auf jeden Euro angewiesen, den ich aus meinen geringen Rücklagen rausholen kann. Allerdings will ich auch keine hohen Risiken eingehen.

    Und nun bräuchte ich eine Möglichkeit, um bei Shell mein Investment etwas zu reduzieren und auch das Sparbuch sinnvoller anzulegen, wir reden da von ungefähr 5000 €, welche ich halbwegs sicher und kapitalbringend anlegen wöllte...

    Mir fehlen noch ungefähr zehn Jahre bis zur Rente, also ist meine Situation deutlich anders als für einen jungen Menschen. Allerdings glaube ich, wir sollten uns in diesem Thema nicht nur auf mich beschränken, weil gerade für die Jugend könnte es ebenfalls wichtig sein sich mit Anlagemöglichkeiten fürs Alter zu beschäftigen. Schreibt allso bitte bei Euren Tipps mit hin, ob Ihr denkt, dass so etwas allgemein taugt, oder nur für meinen speziellen Fall.
  12. tempel-des-offler schrieb:

    Aber damit ihr Euch ein Bild machen könnt, worum es mir geht: im Moment habe ich nach, egal welcher drittel Theorie, zuviel in Aktien (Shell-Variante B) liegen, diese erwirtschaften seit 2010 ungefähr jährlich eine Dividendenrendite von 7%, dazu kommt dann noch der Kursgewinn. Ich habe Shell vor ungefähr 6-7 Jahren für ca. 20,5 €/ Aktie gekauft, jetzt stehen sie bei ~26 € und der Brexit macht mich nervös, weil Shell-B ja in britischen Pfund laufen.

    Ausserdem habe ich noch ein kleines Sparbuch mit ~3000€ welches im Moment gar nichts abwirft und nur Kosten verursacht. Ich suche nun eine Möglichkeit ruhig schlafen zu können, ohne mir ständig Sorgen um meine Rücklagen für harte Zeiten im Alter zu machen. Ich bin ein "Ossi" und mich erwartet eine Altersrente von ungefähr (lt.Prognose der Rentenkasse) 700 €, also bin ich auf jeden Euro angewiesen, den ich aus meinen geringen Rücklagen rausholen kann. Allerdings will ich auch keine hohen Risiken eingehen.

    Und nun bräuchte ich eine Möglichkeit, um bei Shell mein Investment etwas zu reduzieren und auch das Sparbuch sinnvoller anzulegen, wir reden da von ungefähr 5000 €, welche ich halbwegs sicher und kapitalbringend anlegen wöllte...

    Mir fehlen noch ungefähr zehn Jahre bis zur Rente, also ist meine Situation deutlich anders als für einen jungen Menschen. Allerdings glaube ich, wir sollten uns in diesem Thema nicht nur auf mich beschränken, weil gerade für die Jugend könnte es ebenfalls wichtig sein sich mit Anlagemöglichkeiten fürs Alter zu beschäftigen. Schreibt allso bitte bei Euren Tipps mit hin, ob Ihr denkt, dass so etwas allgemein taugt, oder nur für meinen speziellen Fall.


    Die Möglichkeit Shell zu reduzieren ist simpel ;) Verkaufen.
    Alles gesparte in einer Aktie ist ziemlich hohes Risiko. Bei noch 10 Jahren bis zur Rente bleibt ja noch genügend Zeit zur Diversifizierung.
    "halbwegs sicher und kapitalbringend anlegen wöllte"
    halbwegs sicher - was ist das?
    In meinen Augen sind Aktien halbwegs sicher. Wie sicher muss es sein?

    Wenn man bei Aktien bleibt sollte auch bei einem Betrag von 5000 das Kapital aufgeteilt werden. 5x1000 oder vielleicht ein Fonds.

    Zum Topic allgemein:
    In meinen Augen sind Aktien er beste Anlagetyp - für mich. Mit Aktien bin ich flexibel, komme jederzeit an mein Kapital und es wirft gerade in Niedrigzinszeiten wie derzeit eine gute Dividende ab. Noch dazu verwalte ich meine Aktien aktiv. Ich habe im derzeitigen Depot nur wenige Werte liegen, die dort schon seit mehr als 2 Jahren liegen. Aktiv bin ich am Aktienmarkt seit 2010.
    Immobilien sind für mich nicht interessant, da es mir zu unflexibel ist und ein Verwaltungsaufwand, den ich nicht betreiben möchte. Als gute Alternative, für die Geldanlage sehe ich hier noch Ackerland. Dieses Land ist günstig zu haben, wird vermutlich nicht mehr günstiger und hat keine Laufenden kosten. Steuer wird durch Pacht getragen. Das Land dient lediglich als Kapitalanlage, nicht als Einnahme. Örtliche Bauern zahlen als Pacht lediglich die jährliche Steuer.
    Fonds sind für mich nur interessant, wenn sie aktiv verwaltet werden. Bisher habe ich noch nie einen Fonds gekauft. Mich schrecken immer Ausgabeaufschlag und Co. ab. Noch dazu verwalte ich ja selbst aktiv und sehe keinen Vorteil für mich in einem Fonds. Evtl. sollte ich mich einmal mit Indexfonds befassen, habe ich aber bisher immeraufgeschoben.
    Ich halte in der derzeitigen Phase Anleihen für interessant. Da nach meiner Vermutung der Markt innerhalb der nächsten 2 Jahre nicht nach oben ausreißen wird, könnten für mich Anleihen eine gute Alternative sein, um in einem Markt, der sich seitwärts entwickelt trotzdem Kapitalerträge zu generieren.

    Bis zur Rente habe ich noch ein paar Jährchen, so 40....



  13. Aber damit ihr Euch ein Bild machen könnt, worum es mir geht: im Moment habe ich nach, egal welcher drittel Theorie, zuviel in Aktien (Shell-Variante B) liegen, diese erwirtschaften seit 2010 ungefähr jährlich eine Dividendenrendite von 7%, dazu kommt dann noch der Kursgewinn.


    Dies ist in der gegenwärtigen Situation ein Bombenergebnis und schlägt so fast alles, was ich kenne. In diesem Fall würde ich das Engagement auf jeden Fall halten. Gegen den Brexit und einen eventuellen Kursverfall kann man sich absichern durch Hedging (Kauf von Put Optionen) oder Stop-Loss-Strategien (Stop-Loss-Verkaufsorder). Da ich aber aus Deinen Äußerungen entnehme, dass Du Dich nicht so gut im Finanzwesen auskennst (Renten sind übrigens festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen oder Bundesschatzbriefe), solltest Du Dich dazu ausführlich beraten lassen.

    Und noch mal: Es gibt nicht die beste Anlage. Jede Anlage muß für jeden Anleger individuell angepaßt werden.

    Da wir bei Dir jedoch über einen relativ kleinen Geldbetrag reden (wird im Alter wohl für einen Monat Pflegeheim reichen), empfehle ich über eine Einmalzahlung in die gesetzliche Rentenkasse nachzudenken. Dazu kannst Du Dich bei der Rentenversicherung beraten lassen. Die können Dir ausrechnen, um wieviel sich Deine Rente erhöhen würde. Beachte dabei auch, ob die Rente dadurch irgendwelche Grenzen wie Sozialhilfesatz oder steuerpflichtiges Einkommen durchbrechen würde.
  14. Autor dieses Themas

    tempel-des-offler

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    waytogermany schrieb: ...Da wir bei Dir jedoch über einen relativ kleinen Geldbetrag reden (wird im Alter wohl für einen Monat Pflegeheim reichen), empfehle ich über eine Einmalzahlung in die gesetzliche Rentenkasse nachzudenken......
    Nein das ist für mich keine Option, mein Nachbar hat 1000 € Rente und bekommt vom Sozialamt noch zusätzlich Stütze. Wenn ich also das Geld was mir im Alter noch einige kleinere Anschaffungen ermöglichen soll, der Rentenkasse gebe, wird sich dadurch meine Rente auf vielleicht 750? Euro erhöhen, und ich muss trotzdem das Sozialamt in Anspruch nehmen, um zu überleben.

    Du kannst ja selbst mal rechnen: Miete+Heizkosten+andere Betriebskosten=~500€/ Monat, Rest zur Zeit ~200 €, Mein Kapital ~8000€ mit ~7% angelegt bringt jährl. ~560 € Ertrag und bietet mir die Möglichkeit in Notfällen darauf zurüchzugreifen. Falls ich Rentenpunkte kaufe ist das Kapital weg, und das Ergebnis nicht besser, vermutlich sogar schlechter.

    Deswegen hatte ich ja mit nikoklaus┼Ť Vorschlag hinsichtlich Immobilie geliebäugelt, nur dafür ist mein Kapital zu gering. Ich müsste also per Kredit die Sanierung einer derartigen Immobilie finanzieren, und die dafür anfallenden Zinsen hätten dann auch kein besseres Ergebnis, ich würde zwar ~350€ Miete sparen (Heiz+NK bleiben ja) hätte aber dann eine Grundsteuer von ~50€/Mon. und Pflichtversicherung von ~20€/Mon. auf der Backe. und wenn ich kreditfinanziert saniere, kämen dann für einen Kredit i.H. von 50.000€ (das ist für eine Immobilie die im EK ~8000€ kostet nach meiner Einschätzung halbwegs real geschätzt) ~200 €/Monat an Zinsen auf mich zu (ger.Zinssatz ~5%), damit bleibt dann gerade mal 80€ für Tilgung und Reparaturen pro Monat, wenn das ganze nicht zu höheren Belastungen als wie die Miete führen soll,

    Das sind also keine Wege für mich, ich brauche etwas was eine gleiche, oder bessere Rendite wie Shell erzielt und ohne aktives Management auskommt. Bundesschatzbriefe sind da momentan keine Option und griechische Staatsanleihen wird man ja nicht wirklich haben wollen...

    Zum Thema "Beratung" ich hatte diverse "Beratungen" mit Bänkern als ich 1993 Vorstandsmitglied der Agros AG war, seitdem habe ich kein Vertrauen zu Bankdirektoren und "Beratern", denn alle wollen eigentlich nur, dass Du ihr Produkt, oder ein Produkt an dem sie möglichst gut verdienen, kaufst, und nicht das, was für Dich das optimalste wäre.

    Auch privat habe ich schon die eine oder andere "Beratung" über mich ergehen lassen, allerdings ist es da immer das selbe, egal ob Bank, Versicherungsvertreter, "Finanzberater" alle wollen dir das andrehen, was ihnen eine möglichst gute Provision beschert.

    Meine Schwester hat auf diese Art, dank Top Anlageberatung durch die Targo Bank (vorher hieß sie anders City?) ungefähr ein reichliches Drittel ihres Kapitals eingebüßt.
  15. kalinawalsjakoff

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    Ich besitze selbst eine Immobilie und aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, daß sowas das reinste Groschengrab ist. Man spart sich auf der einen Seite zwar die Miete u8nd Nebenkosten, auf der anderen Seite kostet so ein Haus mit Grundstück auch viel Geld. Neben Versicherungen und Steuern aber auch alle anfallenden Kosten wie Reparaturen und Werterhaltungsmaßnahmen. Gerade in Städten wird man als Hausbesitzer durch den Gesetzgeber oft "gezwungen" besonders veil Geld in die Wärmedämmung und dergleichen einzubauen und das eventuell alle paar Jahre, wenn der Gesetzgeber einen neuen Furz losläßt das wieder zu erneuern und altes herauszureißen, ohne daß es im eigentlichen Sinn viel bringt.

    Setzt als Wertanlage lieber auf Edelmetall und kauft euch wie Onkel Dagobert eine Wanne voller Goldmünzen und Edelmetallbaren. Je größer desto besser auch gleich beim eventuellen Verkauf wieder. Ihr kriegt zwar keine Zinsen und Dividente, aber dafür müßt ihr darauf keine Negativzinsen und Steuern mehr zahlen.- Die Edelmetallpreise bleiben auch über Jahrzehnte in Etwa gleich.

    Ansonsten ist aber auch ein Fond aus Aktien, Wertpapieren, Immobilien und anderem Zeug eine recht lohnenswerte Anlage. Bei dem momentanen Wirtschaftswachstum einfach kaufen und über die Jahre Steuerfrei die Dividende darauf einkassieren und wenn man Glück hat, hat sich sogar der Preis für einen Anteil in einer Zeitspanne verdoppelt, so daß man bei einem Verkauf das Doppelte vom investierten Geld wieder heraus kriegt.
  16. Wichtig ist wie viel Geld man in der Lage bzw. gewillt ist in die Hand zu nehmen, um deren Wert zu steigen und in welchem Zeitraum der Gewinn stattfinden soll.

    Einige ganz persönliche Tipps:

    Kurzfristig:

    Mit ein paar Tausendern bietet der DevisenHandel die Möglichkeit des schnellen Gewinns. Ein Mittel, um in wenigen Monaten seinen Einsatz um 10 Prozent und mehr zu erhöhen. Da musst Du natürlich den DevisenHandel (das welt politische Geflecht) sehr genau im Auge behalten und darfst nicht die WechselKurse vergessen.

    Mittelfristig:

    KunstWerke aller Art von denen durch Expertisen eine zu erwartende WertSteigeung zu erwarten ist.

    Alle RohStoffe die gebraucht werden und/oder immer mehr gebraucht oder knapper werden.
    Wie z.B. TonHolz.
    Mit Energie, Wasser und Luft machen sich die Konzerne Fett...

    Langfristig:

    Die einzig langfristige KapitalAnlage ist Grunderwerb - Wald etc. - mit der Aussicht auf WertSteigerung.
    Ein Tipp, wie man dazu kommen kann:
    So früh wie möglich in die Römisch-katholische-Kirche eintreten, um dort ein so hohes Amt wie möglich zu erreichen. Dann gehört man dem GRÖSSTEN GrundBesitzer der Welt an. Nur mit dem vererben an den eigenen Nachwuchs wird es dann schwierig ;-)

    Generationen übergreifende Investitionen:

    Bei zunehmender Knappheit an planetarischen RohStoffen wünschen wir unseren EnkelKindern, das die Ergebnisse der heutigen Erforschung und Ausbeutung von Asteroiden sie am Leben erhellt.

    ---

    Wem die GAIA unseres Planeten und seine Kinder am Herzen liegen...hat eine ganz persönliche Vorstellung an die Art und Weise seiner Vererbung...!!!

    Beitrag zuletzt geändert: 22.2.2017 21:29:03 von mukerbude
  17. Autor dieses Themas

    tempel-des-offler

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    mukerbude schrieb:
    Wichtig ist wie viel Geld man in der Lage bzw. gewillt ist in die Hand zu nehmen, um deren Wert zu steigen und in welchem Zeitraum der Gewinn stattfinden soll.

    Einige ganz persönliche Tipps:

    Kurzfristig:

    Mit ein paar Tausendern bietet der DevisenHandel die Möglichkeit des schnellen Gewinns. Ein Mittel, um in wenigen Monaten seinen Einsatz um 10 Prozent und mehr zu erhöhen. Da musst Du natürlich den DevisenHandel (das welt politische Geflecht) sehr genau im Auge behalten und darfst nicht die WechselKurse vergessen.
    Das Eisen ist mir zu heiß, da könnte ich genausogut mit Leerverkäufen oder ähnlichem versuchen das schnelle Geld zu machen, oder eben viel in den Sand zu setzen.

    Wer kann schon jetzt sicher voraussagen wie sich z.B. der Dollar/Euro Kurs weiter entwickeln wird? Gar vieles hängt davon ab wie sich Trump schlägt, und auch der weitere Werdegang der EU hat Einfluss darauf...


    Mittelfristig:

    KunstWerke aller Art von denen durch Expertisen eine zu erwartende WertSteigeung zu erwarten ist.

    Alle RohStoffe die gebraucht werden und/oder immer mehr gebraucht oder knapper werden.
    Wie z.B. TonHolz.
    Mit Energie, Wasser und Luft machen sich die Konzerne Fett...

    Ja an Rohstoffe hatte ich auch schon gedacht, Was hälst Du denn davon? https://www.comstage.de/Products/ProductSearchPage.aspx?pac=6

    Langfristig:

    Die einzig langfristige KapitalAnlage ist Grunderwerb - Wald etc. - mit der Aussicht auf WertSteigerung.
    Ein Tipp, wie man dazu kommen kann:
    So früh wie möglich in die Römisch-katholische-Kirche eintreten, um dort ein so hohes Amt wie möglich zu erreichen. Dann gehört man dem GRÖSSTEN GrundBesitzer der Welt an. Nur mit dem vererben an den eigenen Nachwuchs wird es dann schwierig ;-)

    Generationen übergreifende Investitionen:

    Bei zunehmender Knappheit an planetarischen RohStoffen wünschen wir unseren EnkelKindern, das die Ergebnisse der heutigen Erforschung und Ausbeutung von Asteroiden sie am Leben erhellt.

    ---

    Wem die GAIA unseres Planeten und seine Kinder am Herzen liegen...hat eine ganz persönliche Vorstellung an die Art und Weise seiner Vererbung...!!!
    Tja Deine langfristigen Empfehlungen werde ich nicht umsetzen können.

    kalinawalsjakoff schrieb: ...Setzt als Wertanlage lieber auf Edelmetall und kauft euch wie Onkel Dagobert eine Wanne voller Goldmünzen und Edelmetallbaren. Je größer desto besser auch gleich beim eventuellen Verkauf wieder. Ihr kriegt zwar keine Zinsen und Dividente, aber dafür müßt ihr darauf keine Negativzinsen und Steuern mehr zahlen.- Die Edelmetallpreise bleiben auch über Jahrzehnte in Etwa gleich.
    Mein Ziel ist aber Werterhöhung und nicht Werterhalt, für junge Leute mag ja eine langfristige Anlage in Edelmetalle Sinn machen, allerdings ist Momentan nicht vorhersehbar ob z.B. Gold weiter steigt oder eher bis auf 900 $ fällt. Immer wenn irgendwelche Gurus reden kam dann hinterher meistens alles anders.

    Ansonsten ist aber auch ein Fond aus Aktien, Wertpapieren, Immobilien und anderem Zeug eine recht lohnenswerte Anlage. Bei dem momentanen Wirtschaftswachstum einfach kaufen und über die Jahre Steuerfrei die Dividende darauf einkassieren und wenn man Glück hat, hat sich sogar der Preis für einen Anteil in einer Zeitspanne verdoppelt, so daß man bei einem Verkauf das Doppelte vom investierten Geld wieder heraus kriegt.
    Da hat meine Schwester ihr Geld versemmelt in einem hochgelobten Fonds der Citybank. Und ich glaube sie war da nicht die einzige, ich habe den Verdacht dass manche Fonds bewusst miese Aktien ins Portfolio legen damit ihre Mutterbank sie los hat.
  18. kalinawalsjakoff schrieb:
    Ansonsten ist aber auch ein Fond aus Aktien, Wertpapieren, Immobilien und anderem Zeug eine recht lohnenswerte Anlage. Bei dem momentanen Wirtschaftswachstum einfach kaufen und über die Jahre Steuerfrei die Dividende darauf einkassieren und wenn man Glück hat, hat sich sogar der Preis für einen Anteil in einer Zeitspanne verdoppelt, so daß man bei einem Verkauf das Doppelte vom investierten Geld wieder heraus kriegt.


    Hier kurze Richtigstellung:
    Dividende Steuerfrei gibt es nur für Aktien, die vor 2009 gekauft wurden. Immer bei Verkauf und sonstigen Kapitalerträgen darauf achten, dass noch die ca. 25-30% Steuer abgezogen werden.

    Und: "Bei dem momentanen Wirtschaftswachstum einfach kaufen"
    Klingt sehr einfach. Aber gerade in einer Phase wie aktuell würde ich nicht "einfach" kaufen. Der DAX kennt seit Juli nur den Weg nach oben. Gerade gestern hat er die 12.000 geknackt. Heute wird er sie evtl. überwinden und auch darüber bleiben.
    Ich bin derzeit gering investiert und warte den nächsten Rücksetzer ab um erneut einzusteigen. Je nachdem welchen Horizont man zeitlich hat sollte man darauf achten. Mir könnte es eigentlich egal sein, da ich im Notfall auch 30 Jahre das Geld liegen lassen könnte. Aber, wenn man weiß, dass man das Geld in den kommenden Jahren braucht, würde ich gut abwägen.


    tempel-des-offler schrieb:
    Das Eisen ist mir zu heiß, da könnte ich genausogut mit Leerverkäufen oder ähnlichem versuchen das schnelle Geld zu machen, oder eben viel in den Sand zu setzen.

    Korrekt, auf keinen Fall mit dem gesparten Geld in sowas gehen. Da kannst du auch ins Kasino, dann ist das Geld ebenso danach mit hoher Wahrscheinlichkeit weg.
    Solche Hochrisikoanlagen mache ich nicht mit Geld, dass ich sparen will, sondern nur mit jenem, auf das ich auch gut verzichten kann, jederzeit.
    Von Rohstoffen würde ich auch abraten. Vor einigen Jahren wurde auch immer gesagt, investiere in Energie, denn der Bedarf wird höher. Geraten wurde dann oft zu Eon und RWE...was daraus wurde kann man gut am 5 Jahresdiagramm sehen.

  19. Wenn ich also das Geld was mir im Alter noch einige kleinere Anschaffungen ermöglichen soll, der Rentenkasse gebe, wird sich dadurch meine Rente auf vielleicht 750? Euro erhöhen, und ich muss trotzdem das Sozialamt in Anspruch nehmen, um zu überleben.


    Deshalb auch der Hinweis in meinem letzten Satz auf Beachtung der Durchbrechung irgendwelcher Grenzen. In Deinem Fall mußt Du aber noch folgendes bedenken:

    Sozialhilfe wird nur Bedürftigen gewährt. Solltest Du noch nenneswerte Wertgegenstände besitzen, wird das Sozialamt erst verlangen, dass Du dieses Guthaben aufbrauchst, bevor Du Sozialhilfe bekommst. Deine Rechnung geht damit nicht auf.

    Selbst alle Vorschläge mit langfristigen Investitionsoptionen sind kontraproduktiv, da keiner weiß, wie sich zum Renteneintritt in 10 Jahren der Wert entwickelt. Sollte er niedrig sein, mußt Du dann verkaufen, bevor Du Sozialhilfe bekommst.
    Da wir über (nur) 5000 EUR reden, würde ich zwei Alternativen anbieten:
    1. Kauf von ETF`s, die den DAX abbilden - damit solltest Du auf 10 Jahre per Definition einen Wertzuwachs erziehlen, sollte nicht genau in 10 Jahren ein massiver Börsencrash sein. Da diese ETF's aber sehr liquide sind, kann man sie jederzeit verkaufen.
    2. Hop oder Top: Investition der gesamten verfügbaren Summe kurz vor Rente in extrem gehebelte und risikoreiche Wertpapierprodukte. Begründung: Da Du wohl sowieso einen Teil erst aufbrauchen mußt, bevor Du Sozialhilfe bekommst, ist das Geld auf jeden Fall weg. Solltest Du mit den Risikoprodukten verlieren, ist das Geld auch weg. Solltest Du aber gewinnen, kann sich der eingesetzete Betrag vervielfachen. Dafür besteht zumindest eine kleine Chance. Ich bevorzuge lieber eine kleine Chance auf etwas als eine 100% Chance auf nichts.

    Beitrag zuletzt geändert: 23.2.2017 9:55:06 von waytogermany
  20. waytogermany schrieb:
    Da wir über (nur) 5000 EUR reden, würde ich zwei Alternativen anbieten:

    2. Hop oder Top: Investition der gesamten verfügbaren Summe kurz vor Rente in extrem gehebelte und risikoreiche Wertpapierprodukte. Begründung: Da Du wohl sowieso einen Teil erst aufbrauchen mußt, bevor Du Sozialhilfe bekommst, ist das Geld auf jeden Fall weg. Solltest Du mit den Risikoprodukten verlieren, ist das Geld auch weg. Solltest Du aber gewinnen, kann sich der eingesetzete Betrag vervielfachen. Dafür besteht zumindest eine kleine Chance. Ich bevorzuge lieber eine kleine Chance auf etwas als eine 100% Chance auf nichts.


    Sagt sich ziemlich einfach, wenn es nicht das eigene Geld ist.
    In meinen Augen ist dieser Tipp totaler Käse. Denn 5000€ haben oder nicht ist ein großer Unterschied.
    Was du nämlich nicht in deinen Beitrag mit eingefasst hast ist das Schonvermögen, welches vorhanden sein darf, trotz Staatlicher Stütze.
    Wie hoch genau das ist, weiß ich nicht, spontan würde ich aber sagen, dass jemand als Rentner nicht erst seine letzten 5k aufbrauchen muss, bevor er Hilfe bekommt. Ich glaube, der max. Betrag dürfte um die 10k liegen....aber hier gibt es keine Sicherheit, dass meine Angabe korrekt ist ^^
  21. Deswegen ja auch der Hinweis: gesamten verfügbaren Summe. Ich kenne den TE nicht und auch seine finanzielle Situation. Jedoch gehe ich von den bisherigen Äußerungen davon aus, dass er bisher keine Sozialhilfe erhält und erwarte, dass zum Renteneintritt zumindest etwas vorhanden sein wird. Sei es Versicherungen, Bargeld, Wertpapiere, Auto oder sonstige Wertgegenstände. Alles was dann über dem Schonbetrag (wie hoch dieser auch immer in 10 Jahren sein wird) liegt, ist die verfügbare Summe.
    Denn 5000€ haben oder nicht ist ein großer Unterschied.

    Richtig, aber wenn ich dieses Vermögen erst aufbrauchen muß, bevor ich Sozialhilfe bekomme, verschwindet es mit Eintritt in die Rente. Ich bin nur der Argumentation des TE gefolgt (siehe Rentenpunkte), dass er lieber das Geld für sich verwendet und das maximale an Sozialleistungen beziehen will und schlußfolgere daraus, dass dies seinem Persönlichkeitsprfil entspricht.

    Aber das zeigt wieder einmal deutlich, wie spezifisch und individuell Anlageberatung ist und hier niemand eine vernünftige Anlageempfehlung geben kann, ohne den TE genau zu kennen.

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