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Wieder Amoklauf in deutschen Schulen

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  1. m******s

    Der besagte Amokläufer hat sich auch sehr lange und angeblich intensiv mit dem Internet und Computerspielen befasst, Chatrooms besucht usw usf...


    Tim K. war leidenschaftlicher Tischtennisspieler und machte seit etwa drei Jahren Kampfsport. Er hatte einige wenige freundschaftliche Kontakte und schwärmte eine Zeit lang für ein Mädchen aus der Nachbarschaft. Alles deutet auf einen normalen Teenager hin.


    Klingt für mich nicht nach jemandem, der überdurchschnittlich viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringt und nur Freunde übers Internet hat. Im Gegenteil, der Mensch hatte m.E. recht gesunde Hobbies.
    Das einzige, was nach dem was ich gelesen habe überdurchschnittlich war, ist seine Zeit mit computerspielen.

    Aber mal ganz ehrlich, was mich auch ein wenig irritiert, ist, dass sich alle so wegen Counterstrike aufregen. Es gibt wirklich kein "Killerspiel" was ich so wenig mit übermäßiger Gewalt, blutiger Darstellung oder Realismus assoziiere, wie Counter-Strike. Ich mein, wenn die Leute sowas wie Postal oder Doom gespielt hätten, wo man mit ner Kettensäge seine Gegner in Stücke säbelt, würde ich die ganze Debatte ja vielleicht noch verstehen, aber CS ist so ziemlich das harmloseste unter den Killerspielen und ausgerechnet das soll Menschen zu Amokläufern machen?

    [edit]

    Kleiner Nachtrag:

    Zu den Studien hab ich ja geschrieben, dass es keine Studie gibt, die nun genau diesen Sachverhalt wirklich verifiziert oder verifizieren will, da es nunmal so einfach nicht möglich ist. Langezeitstudien zeigen auch nur Tendenzen und weniger Sachverhalte auf...


    Es gibt genug Studien, die nach Psychologisch korrektem Verfahren derartige Ergebnisse zutage gefördert haben


    Wobei ich betonen will, dass ich nach einer Studie gefragt habe, die zeigt, dass Gewaltspiele die allgemeine Gewaltbereitschaft fördern, nicht nach einer "Killerspiele machen Amokläufer"-Studie.

    Beitrag zuletzt geändert: 12.3.2009 17:39:38 von merovius
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  3. Es geht ja auch nicht um ein Spiel alleine, sonder eben auf die generelle Auswirkung spiele dieser Art, und eben TENDENZEN ließen sich durch Studien schon nachweisen, oder warum meist du, hat die Amerikanische Armee viel Geld in die Entwicklung eines eigenen "Shooters" gesteckt? ;)

    Interessant finde ich allerdings, wie weit die Berichte der Medien auseinandergehen. Siehe die von dir Zitierten Berichten und die weiter vorne genannten Quellen, da wird sich wohl noch einige Male die Berichterstattung umkrempeln müssen :wink:

    PS: Die Computernutzungsangaben von mir stammen von den Infos der Pressekonferenz der Polizei aussm ZDF-Stream, die einschätzung von Web 2.0 = Voll Sozial war allgemein, nicht auf den Amokläufer bezogen

    Beitrag zuletzt geändert: 12.3.2009 17:54:31 von erasmuz
  4. m******s

    erasmuz schrieb:
    Es geht ja auch nicht um ein Spiel alleine, sonder eben auf die generelle Auswirkung spiele dieser Art, und eben TENDENZEN ließen sich durch Studien schon nachweisen, oder warum meist du, hat die Amerikanische Armee viel Geld in die Entwicklung eines eigenen "Shooters" gesteckt? ;)


    Zum Training? Niemand bestreitet, dass Shooter in der Lage sind, Reaktionszeit und -präzision deutlich zu verbessern, ich bestreite bloß, dass sie geeignet sind, die allgemeine Gewaltbereitschaft nennenswert zu steigern.
    Und was die Studien angeht: Die Studien haben vielleicht Tendenzen gezeigt, dass Shooterspieler i.A. häufig Gewaltbereiter sind, oder meinethalben, dass gewaltbereite Menschen häufig Shooter spielen, aber die kausale Beziehung "Shooter spielen macht Gewaltbereit" ist etwas ganz anderes und ist etwas, was afaik noch nie wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, sonst gäbe es ja die ganze Debatte nicht.
    Das ist eben der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität.
    "Seit dem 19. Jhd. steigt der Treibhauseffekt"
    "Seit dem 19. Jhd. gibt es immer weniger Piraten"
    "Es folgt: Piraten verhindern den Treibhauseffekt"

    die einschätzung von Web 2.0 = Voll Sozial war allgemein


    Ja, die Einschätzung kenn ich und ich teile sie, aber ich finde sie alles andere als negativ. Bloß weil man seine Freunde vor allem übers Internet kennt, heisst das noch lange nicht, dass diese Freundschaften nicht echt sind. Man hat übers Internet eine deutlich bessere Möglichkeiten (aufgrund größerer Bandbreite der Internetnutzer) Gleichgesinnte zu finden, mit denen man sich gut versteht.
    Ich hab meine beste Freundin im Internet kennengelernt und ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich deutlich offener mit Menschen reden kann, die ich aus dem Internet kenne.
    Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Erfahrung udn meine persönliche Meinung. Das ist schlicht und ergreifend eine Grundsatzfrage, über die man nicht sprechen braucht, entweder findet man sone Freundschaften halt echt, oder man findet das nicht...
  5. Destruktionstriebe und Aggressionen hat es seit Menschengedenken, also schon immer, gegeben. Anscheinend gehören sie zum menschlichen „Bauplan“ dazu und sind bis heute wohl noch nicht ausgemendelt. Soweit vertrete ich die Theorie, dass der moderne Massenmörder Hitler menschlich und psychologisch und wie auch immer betrachtet nicht böser als die antiken Massenmörder Caligula oder Tiberius sein konnte. Der Unterschied zwischen diesen beiden ist nur die industrielle Technologie, die wir modernen Menschen besitzen und die es uns möglich macht immer mehr Opfer zu vernichten oder mit in den Tod zu reißen. Die sogenannte Gleichgültigkeit und Brutalität der heutigen Gesellschaft, von der jetzt überall gesprochen wird ist nichts weiter als die Adoption unserer wesensbedingten Aggressionen ins industrielle, bzw. postindustrielle Zeitalter. Die Umwelt ändert sich, der Mensch bleibt gleich. Daher sind Ballerspiele, Internet, Horrorfilme und sogar Waffen in privater Hand, die wieder einmal verteufelt werden, nichts anderes als Attribute unserer modernen Welt. Es macht keinen Sinn, Schuldzuweisungen auszurufen, bevor wir verstehen, dass jeder (für diejenigen die jetzt protestieren, fast jeder) von uns unter gegebenen Bedingungen ein potentieller Tim K. sein könnte. Die ganze Geschichte wirft für mich nur zwei wirklich spannende Fragen auf:

    1. Wie kommt es dazu, dass von so vielen Menschen, die verzweifelt sind, die gemobbt werden, von so vielen psychisch Kranken und Einzelgängern, die sich im Stillen das Leben nehmen, nur einzelne wie Tim K 15 Leute massakrieren? Was macht einen Ausgestoßenen zu einem Massenmörder?
    2. Wie kann ich mich und meine Familie vor solchen Menschen schützen?

    Auf die zweite Frage, habe ich eine Antwort, für die die Bundesrepublik nicht wirklich reif ist, die ich aber trotzdem einmal verlauten lasse:
    Die Verfassung der USA gewährt den Bürgern das Recht, ihr Leben und eigentum mit der Waffe zu verteidigen. Wenn einer der zurechnungsfähigen, psychisch gesunden und volljährigen Menschen, die Tim unterwegs begegneten (Lehrer, Passanten, der Gärtner, der Autofahrer Igor W.) eine Schusswaffe in der Tasche gehabt hätte, wäre die Todeszahl sei9nes Massakers vielleicht niedriger ausgefallen.

    Zum Schluss muss ich sagen, dass ich kein Lobbyist oder Waffennarr bin und selbst nur kalte Waffen besitze, die ich jedoch bereits erfolgreich zu meiner Verteidigung eingesetzt habe.


    Beitrag zuletzt geändert: 12.3.2009 18:37:28 von lexalisa
  6. g********e

    Die Verfassung der USA gewährt den Bürgern das Recht, ihr Leben und eigentum mit der Waffe zu verteidigen. Wenn einer der zurechnungsfähigen, psychisch gesunden und volljährigen Menschen, die Tim unterwegs begegneten (Lehrer, Passanten, Autofahrer) eine Schusswaffe in der Tasche gehabt hätte, wäre die Todeszahl sei9nes Massakers vielleicht niedriger ausgefallen.


    Gleichzeitig steigt in Amerika die Anzahl der Menschen, die sich für eine Änderung der Waffengesetze aussprechen, weil sie es satt haben, jeden Tag von Kindern in der Zeitung zu lesen, die mal eben so aus Versehen erschossen wurden.
    Gerade die US-Waffengesetze sind ein Hauptmerkmal für mich, daß die Amis sie nicht alle auf´m Zaun haben.

    1. Regel der AdHoc-Verteidigung: Wer eine Waffe in eine gefährliche Situation mitbringt, macht die Situation noch gefährlicher.

    Daß nicht jeder Mensch, der leidet zu den gleichen Entscheidungen findet, hängt damit zusammen, daß kein Mensch in allen Punkten die gleiche Entwicklung durchmacht wie irgendein anderer.
  7. m******s

    Auf die zweite Frage, habe ich eine Antwort, für die die Bundesrepublik nicht wirklich reif ist, die ich aber trotzdem einmal verlauten lasse:
    Die Verfassung der USA gewährt den Bürgern das Recht, ihr Leben und eigentum mit der Waffe zu verteidigen. Wenn einer der zurechnungsfähigen, psychisch gesunden und volljährigen Menschen, die Tim unterwegs begegneten (Lehrer, Passanten, der Gärtner, der Autofahrer Igor W.) eine Schusswaffe in der Tasche gehabt hätte, wäre die Todeszahl sei9nes Massakers vielleicht niedriger ausgefallen.


    Wmoit deine Frage Nummer eines beantwortet ist. Was ausgestoßene und psychisch kranke zu Amokläufern macht, ist der Besitz einer Waffe. Es gibt viele mögliche Antworten auf einen Amoklauf, aber eine Lockerung des Waffengesetzes gehört wohl zu den unlogischsten.
    Und ich finds auch irgendwie bescheuert zu sagen "hätte eine der Passanten ne Waffe gehabt...". Du legst damit den Baustein für Lynchjustiz und bürdest gleichzeitig unschuldigen Zivilisten auf, einen Mitmenschen zu töten. Auch wenn es in solchen Fällen nicht sehr effizient ist, aber es hat seinen Grund, dass in diesem Staat das Gewaltmonopol nun einmal halt beim Staat liegt.

    Was glaubst du, hätte der Mensch gebraucht, der dann den Amokläufer erschießt? Psychotherapie hätte da kaum mehr gereicht... Man kann Feuer halt nicht mit Feuer bekämpfen. Jedem Bürger das Recht auf das tragen einer geladenen Waffe einzuräumen wird gar nicht witzig, denn dann türmen sich die Toten.
  8. Das Problem in Amerika ist nicht das Recht auf privaten Waffenbesitz, sondern der verantwortungslose und schlecht kontrollierte Waffenhandel. Und trotzdem zeigt die Statistik, dass die meisten Straftaten in Amerika, die mit Feuerwaffen geschehen, mit illegal erworbenen Waffen durchgeführt werden. Mal ehrlich, wenn ein Typ mit gezückter Waffe auf mich zugeht und mich bedroht, weiß ich doch ganz genau, dass ich draufgehen kann. Wenn ich eine Waffe in der Tasche hätte würde ich nicht zögern, sie zu meiner Verteidigung anzuwenden. Das Beispiel mit dem Amoklauf ist eigentlich eher schlecht, um die Notwendigkeit von privatem Waffenbesitz zu erläutern, aber andere Beispiele von alltäglicher Gewalt und Verbrechen verdeutlichen das besser. Wenn mich jemand ausrauben will, muss er damit rechnen, dass ich mich mit einer Feuerwaffe zur Wehr setzen kann, allein das kann ihn Schon von seiner Tat abhalten, greift er mich doch an, könnte ich ihn mit meiner Waffe stoppen, sollte ich keine Waffe besitzen, könnte jeder vorbeigehende Passant ohne nennenswerte Gefahr für sein Leben und Gesundheit mit seiner Feuerwaffe eingreifen. Sonst würde jeder vernünftige Mensch sich darauf beschränken, die Polizei zu rufen, dann kann es aber schon zu spät sein. Solche Erfahrungen habe ich eben mit kalten Waffen gemacht. Das Problem anm kalten Waffen ist aber, dass man den Angreifer meistens schwer verletzen muss, um ihn abzuhalten. Mit einer Pistole schieße ich ihm einfach ins Bein und er komkmt für einpaar Wochrn ins Krankenhaus, aber ich muss kein schlechtes Gewissen haben, weil ich einen Betrunkenen oder einen halbstarken "Gangster" umgelegt habe.


    Jeder kennt doch in seiner Umgebung richtig gescheiterte und zurückgezogene Freaks, aber die wenigsten kennen einen Amokläufer. Das Spannende ist, wie ein Mensch zum Massenmörder wird. Das kann doch nicht nur an der Pistole in Vaters Schlafzimmer liegen.

    merovius schrieb:
    Auf die zweite Frage, habe ich eine Antwort, für die die Bundesrepublik nicht wirklich reif ist, die ich aber trotzdem einmal verlauten lasse:
    Die Verfassung der USA gewährt den Bürgern das Recht, ihr Leben und eigentum mit der Waffe zu verteidigen. Wenn einer der zurechnungsfähigen, psychisch gesunden und volljährigen Menschen, die Tim unterwegs begegneten (Lehrer, Passanten, der Gärtner, der Autofahrer Igor W.) eine Schusswaffe in der Tasche gehabt hätte, wäre die Todeszahl sei9nes Massakers vielleicht niedriger ausgefallen.


    Wmoit deine Frage Nummer eines beantwortet ist. Was ausgestoßene und psychisch kranke zu Amokläufern macht, ist der Besitz einer Waffe. Es gibt viele mögliche Antworten auf einen Amoklauf, aber eine Lockerung des Waffengesetzes gehört wohl zu den unlogischsten.
    Und ich finds auch irgendwie bescheuert zu sagen "hätte eine der Passanten ne Waffe gehabt...". Du legst damit den Baustein für Lynchjustiz und bürdest gleichzeitig unschuldigen Zivilisten auf, einen Mitmenschen zu töten. Auch wenn es in solchen Fällen nicht sehr effizient ist, aber es hat seinen Grund, dass in diesem Staat das Gewaltmonopol nun einmal halt beim Staat liegt.

    Was glaubst du, hätte der Mensch gebraucht, der dann den Amokläufer erschießt? Psychotherapie hätte da kaum mehr gereicht... Man kann Feuer halt nicht mit Feuer bekämpfen. Jedem Bürger das Recht auf das tragen einer geladenen Waffe einzuräumen wird gar nicht witzig, denn dann türmen sich die Toten.


    Mit "unschädlich machen" oder "stoppen" meine ich nicht "töten", das geht aus diesem Beitrag hervor. Außerdem hat Notwehr nichts mit Lynchjustiz zu tun.
    In einem Land, in dem Waffen zum Alltag gehören, kann von Kindheit an, ein respektvoller und kultivierter Umgang mit den Waffen, anerzogen werden, womit solche Massaker verhindert werden könnten.

    Tims Vater hatte das Privileg, eine Feuerwafe zu besitzen, Tims Opfer nicht, das gab Tim die Macht über sein Leben und das Leben seiner Opfer zu entscheiden, seine Opfer hatten diese Macht nicht

    Beitrag zuletzt geändert: 12.3.2009 19:05:27 von lexalisa
  9. m******s

    andere Beispiele von alltäglicher Gewalt und Verbrechen verdeutlichen das besser. Wenn mich jemand ausrauben will, muss er damit rechnen, dass ich mich mit einer Feuerwaffe zur Wehr setzen kann, allein das kann ihn Schon von seiner Tat abhalten, greift er mich doch an, könnte ich ihn mit meiner Waffe stoppen, sollte ich keine Waffe besitzen, könnte jeder vorbeigehende Passant ohne nennenswerte Gefahr für sein Leben und Gesundheit mit seiner Feuerwaffe eingreifen.


    1. Wenn du keine Waffe hast, nimmt er dein Geld und verschwindet. Wenn du eine Waffe hast, wirst entweder du, oder er sehr schwer oder tödlich verletzt. Ich weiss ja nicht, was für Geldbeträge du spazieren trägst, aber ich bezweifel, dass sie ein Menschenleben wert sind.
    2. Wenn Feuerwaffen problemlos zu erlangen sind, musst du auch damit rechnen, dass weniger tödliche Waffen seltener zum Raub eingesetzt werden, was wiederum die Opferzahl erhöht.

    Insgesamt geht es halt vor allem darum, dass man einen unbewaffneten Menschen nicht verletzen muss. Die Schäden sind dann rein monetärer Natur. Mit Waffen neigen aber Situationen dazu, zu eskalieren. Dann wird aus nem harmlosen Gerangel shcon mal ne tödliche Schießerei.
    Ich mein, ich trau mich auch kaum auf die Straße (naja, traute, als ich noch in Hamburg wohnte, mitlerweile wohn ich in ner Kleinstadt, da muss man nicht so viel Angst haben) und würde mich gerne wehren können, aber die Situation, dass jeder ne Waffe führen darf, würde das nur verschlimmern. Denn dann könnte auch jeder Rowdie im Bus ebenfalls ne Waffe haben und der hat vermutlich weniger Hemmungen als ich, sie einzusetzen.

    Außerdem hat Notwehr nichts mit Lynchjustiz zu tun.


    Passanten die Macht und Pflicht zu geben, darüber zu entscheiden, ob jemand nun ausgeschaltet gehört oder nicht aber schon.

    In einem Land, in dem Waffen zum Alltag gehören, kann von Kindheit an, ein respektvoller und kultivierter Umgang mit den Waffen, anerzogen werden, womit solche Massaker verhindert werden könnten.


    Du könntest auch einfach anerziehen, dass sich Gewalt nicht gehört. Wenn dein Ansatz so kritisch auf der Anwendung der richtigen Erziehung und darauf, dass sie auch greift, breuht, gibt es deutlich effektivere und ungefährlichere Möglichkeiten.
    Zu einem Verantwortungsvollen Umgang mit Waffen gehört übrigens m.E. auch, dass sie sicher zu Hause im Waffenschrank verschlossen liegen. Wer eine geladene Waffe mit sich rumträgt, handelt unverantwortlich.

    Beitrag zuletzt geändert: 12.3.2009 19:15:00 von merovius
  10. g********e

    @lexalisa

    Ich habe in der Vergangenheit diverse Psychotests über mich ergehen lassen - überwiegend Untersuchungen zum Thema Intelligenz.

    85% der Menschheit liegen auf einem Level 0, der als Standard angesehen wird. Bei + bist DU begabt, bei ++ überdurchschnittlich begabt. Äquivalent sind - eingeschränkt --- schwerstbehindert.

    Sorry, ich versuche im Allgemeinen zu vermeiden, auf Menschen die in der Hinsicht nicht so viele positive Umstände im Leben hatten hinab zu sehen, aber ....
    Du unterstellst den Nullern die Fähigkeit zu rationalen Entscheidungen ? Denen, für die es nichts wichtigeres gibt, als was ihr Verein am Wochenende gemacht hat oder ob noch genug Bier im Kühlschrank ist ? Denen, die in Computerhilfe-Foren so witzige Sachen sagen wie: "Meine Festplatte ist voll. Ich kann keine Spiele mehr installieren. Könnt Ihr mir helfen ?"
    Hallo ?...?

    Ausserdem steigt mit jeder vorhandenen Waffe die Chance, daß jemand auf die Idee kommt : "Das Ding muß doch zu was gut sein." und dann überfällt der Arbeitslose gerade mal eben den Supermarkt, weil das Geld nicht zum Leben reicht und der Typ mit den dicken Eiern nimmt sich die kleine Göre vom Schulhof vor.
    Genau das ist es nämlich, was in Amerika passiert.

    @Merovius : and Amen again !

  11. 1. Wenn du keine Waffe hast, nimmt er dein Geld und verschwindet. Wenn du eine Waffe hast, wirst entweder du, oder er sehr schwer oder tödlich verletzt. Ich weiss ja nicht, was für Geldbeträge du spazieren trägst, aber ich bezweifel, dass sie ein Menschenleben wert sind.

    In mein Welt- und Menschenbild passt es allerdings, jemanden zu verletzen, der mich berauben will. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, welches Problem dahinter steckt. Wenn ich mich ausrauben lasse, bin ich ein potentielles Opfer und das verlorene Geld wird mir keiner ersetzen können. Ich brauhe denjenigen ja nicht einmal zu verletzen, sondern lediglich zu bedrohen und schon habe ich mir Respekt verschafft und falle aus dem Opferschema

    2. Wenn Feuerwaffen problemlos zu erlangen sind, musst du auch damit rechnen, dass weniger tödliche Waffen seltener zum Raub eingesetzt werden, was wiederum die Opferzahl erhöht.
    Feuerwaffen sollen eben nicht problemlos zu erlangen sein. Es können wirksame Kontrollen eingeführt werden, um den Waffenschein zu erlangen. Der Verkauf soll nur von lizensierten und seriösen Händlern betrieben werden. Mein Problem ist es eben, dass ich nicht die Möglichkeit habe, einen Einbrecher, Vergewaltiger, Gangster mit einer Feuerwaffe aufzuhalten. Es ist mein Großes Glück, dass ich bis jetzt noch nicht in die Situation gekommmen bin, jemanden richtig übel verletzen zu müssen, aber ich weiß ganz genau, dass ich nicht davor zurückschrecken werde, jemanden, der mich angreift, oder ausraubt, mit dem Messer, das ich immer bei mir habe, tödlich zu verletzen. Eben weil ich nicht durch die Verfassung darin unterstützt werde und weil ich zusätzlich nicht die Möglichkeit habe, mich mit Schusswaffen zu verteidigen, die in Verteidigungssituationen eben ein geringeres Verletzungspotential haben, fühle ich mich durch die bestehende Gesetzeslage gegenüber dem eigentlichen Täter im Nachteil.

    Insgesamt geht es halt vor allem darum, dass man einen unbewaffneten Menschen nicht verletzen muss. Die Schäden sind dann rein monetärer Natur. Mit Waffen neigen aber Situationen dazu, zu eskalieren. Dann wird aus nem harmlosen Gerangel shcon mal ne tödliche Schießerei.
    Ich mein, ich trau mich auch kaum auf die Straße (naja, traute, als ich noch in Hamburg wohnte, mitlerweile wohn ich in ner Kleinstadt, da muss man nicht so viel Angst haben) und würde mich gerne wehren können, aber die Situation, dass jeder ne Waffe führen darf, würde das nur verschlimmern. Denn dann könnte auch jeder Rowdie im Bus ebenfalls ne Waffe haben und der hat vermutlich weniger Hemmungen als ich, sie einzusetzen.

    Eben darum geht es ja, der Rowdie im Bus ist ein potentieller Täter, der auch auf dem Schwarzmarkt zu Waffen kommen kann. Ich bin dagegen ein potentielles Opfer, welches nicht in der Lage sein wird, sich gegen ihn verteidigen zu können. In einem richtig kontrollierten Vertriebssystem wird aber eben dieser Rowdie höchst wahrscheinlich nicht an legale Waffen kommen, weil er dann vorbestraft ist oder wie auch immer durch's Raster fällt. In meinem Beitrag über das Postindustrielle Zeitalter, habe ich versucht zu begründen, warum wir lernen müssen, mit den Waffen zu leben. Weil sie eben zu unserer Zeit dazugehören. Übrigens fühle ich mich, seit ich nach Hamburg gezogen bin, auf der Straße viel sicherer als vorher. Auch wenn die ganze Überwachung auf Kosten meiner Privatsphäre geht und ich auf die Kameras in den Bussen gern verzichten könnte.
    Außerdem hat Notwehr nichts mit Lynchjustiz zu tun.


    Passanten die Macht und Pflicht zu geben, darüber zu entscheiden, ob jemand nun ausgeschaltet gehört oder nicht aber schon.

    Eben das ist doch die Zivilcourage, die von uns gefordert wird. Den Mut zu haben, nicht tatenlos zuzusehen.

    In einem Land, in dem Waffen zum Alltag gehören, kann von Kindheit an, ein respektvoller und kultivierter Umgang mit den Waffen, anerzogen werden, womit solche Massaker verhindert werden könnten.


    Du könntest auch einfach anerziehen, dass sich Gewalt nicht gehört. Wenn dein Ansatz so kritisch auf der Anwendung der richtigen Erziehung und darauf, dass sie auch greift, breuht, gibt es deutlich effektivere und ungefährlichere Möglichkeiten.
    Zu einem Verantwortungsvollen Umgang mit Waffen gehört übrigens m.E. auch, dass sie sicher zu Hause im Waffenschrank verschlossen liegen. Wer eine geladene Waffe mit sich rumträgt, handelt unverantwortlich.

    Wer die Waffe nicht vor den Kindern sichert handelt unverantwortlich, wer eine Waffe mit sich trägt und sie im Notfall einsetzt, um seine Mitmenschen vor größerem Schaden zu bewahren, handelt sehr wohl mit hoher sozialer Verantwortung.

    @lexalisa

    Ich habe in der Vergangenheit diverse Psychotests über mich ergehen lassen - überwiegend Untersuchungen zum Thema Intelligenz.

    85% der Menschheit liegen auf einem Level 0, der als Standard angesehen wird. Bei + bist DU begabt, bei ++ überdurchschnittlich begabt. Äquivalent sind - eingeschränkt --- schwerstbehindert.

    Sorry, ich versuche im Allgemeinen zu vermeiden, auf Menschen die in der Hinsicht nicht so viele positive Umstände im Leben hatten hinab zu sehen, aber ....
    Du unterstellst den Nullern die Fähigkeit zu rationalen Entscheidungen ? Denen, für die es nichts wichtigeres gibt, als was ihr Verein am Wochenende gemacht hat oder ob noch genug Bier im Kühlschrank ist ? Denen, die in Computerhilfe-Foren so witzige Sachen sagen wie: "Meine Festplatte ist voll. Ich kann keine Spiele mehr installieren. Könnt Ihr mir helfen ?"
    Hallo ?...?

    Ausserdem steigt mit jeder vorhandenen Waffe die Chance, daß jemand auf die Idee kommt : "Das Ding muß doch zu was gut sein." und dann überfällt der Arbeitslose gerade mal eben den Supermarkt, weil das Geld nicht zum Leben reicht und der Typ mit den dicken Eiern nimmt sich die kleine Göre vom Schulhof vor.
    Genau das ist es nämlich, was in Amerika passiert.


    Interessanter Ansatz, aber ich danke, das dieser Schalter, der Klick macht und der Mensch sagt sich, ich gehe mal eben hin und lehe 15 Leute um, wenig mit Rationalität oder Irrationalität zu tun hat. Diese Selbstbeherrschung, die jeden von uns davor abhält so etwas zu tun mag bei den wenigsten rational bedingt sein. Aber bei den anderen ist es eben Angst vor Strafe oder Sel bstschutz. Sonst könnte man ja wiederrum Schlussfolgern, dass 85% derr Menschen Amokläufer wären, was sie jedoch sicherlich nicht sind :)

    Oder habe ich dich komplett missverstanden?

    Beitrag zuletzt geändert: 12.3.2009 19:55:49 von lexalisa
  12. Zunächst einmal: ich muss immer wieder sagen: merovius, ich liebe deine Texte. Irgendwie sprechen sie immer wieder genau das aus, was ich denke^^


    In meinem Beitrag über das Postindustrielle Zeitalter, habe ich eben versucht zu begründen, warum wir lernen müssen, mit den Waffen zu leben. Weil sie eben zu unserer Zeit dazugehören.


    @lexalisa. Ich muss wirklich zugeben: ich verstehe deine Aussagen nicht. Warum sollen bitte Waffen zu unserem Zeitalter dazugehören. Wir als Staat haben es in der Hand ob wir sie dazugehören sollen oder nicht.
    Es wird hier (wie auch in meiner Schule) immer wieder darauf hingewiesen, dass man wenn man über Waffenvereine nicht an Waffen kommt beim Schwarzmarkt an genau diese gelangen kann... Sollte man daswegen auch z.B. Kinderpornos erlauben. Nur, weil sie ja auch auf dem Schwarzmarkt zu bekommen sind?

    Mein Problem ist es eben, dass ich nicht die Möglichkeit habe, einen Einbrecher, Vergewaltiger, Gangster mit einer Feuerwaffe aufzuhalten.

    genau das ist doch das schlimme. Wie hälst du denn einen Einbrecher auf? Du schießt dort hin, wo du ihn am besten Treffen kannst. Irgendwo in seinen Bauch. Wenn du pech hast stirbt er später. Er wollte doch nur an Geld gelangen, ohne das er vielleicht verhungern würde. Meinst du wirklich da hat irgendjemand das recht den Einbrecher umzubringen.
    also denk bitte nochmal darüber nach. Ich denke immer wieder an den Dalai Lama, der dazu aufruft bei Gewalt nicht mit Gegengewalt zu antworten. Sowas ist schlichtweg FALSCH...

    Du kannst einfach nicht erkennen, ob jemand irgendwann mal so etwas tut. Wenn mir sowas gefallen würde (um z.B. wenigstens einmal bekannt zu werden) würde NIEMAND es in irgendeiner Art schaffen. Hast du den Letzten Chateintrag von ihm gehört: Mensch, ich habe hier eine Waffe... wie schwer wäre es, wenn genau sowas nicht möglich wäre und überall eine Sperre gegen Waffen wäre. Es wäre für jeden von Vorteil...

    Der Mensch war Psychisch Krank. Er hatte Probleme, weil er von anderen gehänselt wurde... Genau dort sollte man mehr tun. Nicht im Waffengesetz. Es kann nicht sein, dass wir einen G8 Unterricht einrichten, in dem Schüler von 8- 17 Uhr in der Schule sind und dann auch noch nach Hause müssen. Wie soll dort jemand dort Soziale Kontakte knüpfen, die ihm ja wohl gefehlt haben.
    Eine Maßnahme wäre ein Monatlicher Sporttag, der das Gemeinschaftsverhalten fördert. (aber nicht nur mit Klassenkameraden)
  13. Ohne, dass ich das nun direkt auf diesen Fall umlegen will, ich finde die Idee von der Britta Rau ganz gut.
    Ein monatlicher Sporttag, welcher Sozialleben fördert ist nicht schlecht. Früher gab es bei uns sportliche Wettbewerbe gegen andere Schulen in der Stadt. Dort wurden dann seltsamerweise viele Schüler, welche sich gar nicht postitiv gegenüber standen, eine verschworene Gemeinschaft und es entstanden durchaus neue Freundschaften. Zudem erkennt man die Leistungen von Mitschülern auch irgendwo mehr an, selbst wenn man nicht auf einer Wellenlinie liegt.

    Prinzipiell muss auch mehr mit dem Thema Mobbing und Psychoterror auf Schulen kalkuliert werden und die Lehrkräfte vor allem besser in dieser Hinsicht geschult werden. Ich habe nun schon eine wirklich lange Schullaufzeit hinter mich gebracht und ich muss sagen, derartige Phänomene sind in meinen ersten Klassen gar nicht aufgekommen und mit zunehmendem Klassenwechsel aber bemerkbar geworden. In unserem Jahrgang hat man sich mit Problemen noch auseinandergesetzt, auch wenn man mal aneinander geraten ist. Aber danach waren diese Dinge meist ausgeräumt.
    In den Jahrgängen hinter mir, bei denen ich nach dem Wiederholen einer Klasse hineingerutscht bin, war es dann plötzlich nicht mehr so entfernt, Mitschüler psychisch zu tyranisieren.
  14. g********e

    @ lexalisa

    So etwas kann nur jemand behaupten, der davon ausgeht, daß Menschen mit einer Veranlagung zum Verbrechen geboren werden. Ein Freund von mir hat 2 1/2 Jahre im Knast gesessen. Er wollte einem jungen Menschen helfen. Zuerst ist er wie blöd rum gerannt und hat alle mölglichen Beratungsstellen abgeklappert. Überall hat man ihm gesagt, das wäre Angelegenheit der Eltern sich darum zu kümmern. Die Eltern waren so mit sich selbst beschäftigt, daß selbst eindringliche Gespräche bei denen nichts bewirkt haben.
    Dann hat mein Freund Entscheidungen getroffen. Diese haben dann irgendwann dazu geführt, daß ein Richter zu ihm gesagt hat (Ich war im VerhandlungsSaal und habe es gehört): "Mir ist es ziemlich egal, ob das Mädchen heute drogenabhängig wäre oder sich inzwischen umgebracht hätte. Sie haben sich in eine Lage gebracht, die es mir ermöglicht, Sie in´s Gefängnis zu schicken. Und das tue ich hiermit."
    Und schon war mein Freund ein Verbrecher.

    Und das Du Dich in so einer Situation besser wehren kannst, wenn Du eine Waffe hast, bezweifele ich. Ich lebe in einem BallungsGebiet. Obwohl meine Gesundheit nicht die Beste ist, bin ich viel Nachts unterwegs. Ich habe meine Prügel einstecken müssen und mir inzwischen einiges an Respekt verschafft. Dabei habe ich eigentlich mich nur selten boxen müssen. Ich kenne jeden Junkie und alle Dealer in meiner Heimatstadt und ich kenne ein paar viel schlimmere Typen.

    Früher war ich bewaffnet. Als es einmal d´rauf ankam ging alles so schnell, daß ich gar nicht dazu kam, die Waffe zu ziehen.
    Danach habe ich die Waffe entsorgt. Ich habe mittlerweile ein paar Situationen überlebt, in denen Waffen im Spiel waren - entweder, weil ich unbewaffnet war, weil ich tougher war als der Bewaffnete, oder weil ich die zweite Regel der AdHoc-Verteidigung beachtet habe.

    Wer glaubt, daß er eine Waffe brauche um sicher zu sein, dem wird eine Waffe im Ernstfall überhaupt nicht helfen. Dann kannst DU mit Deiner Waffe los ziehen und ängstliche Naturen erschrecken. Und dann kommt einer von den richtig harten um die Ecke, lacht Dich und Deine Waffe nur aus...und wenn Du das Ganze überlebst, dann denkst Du hinterher nur noch : "Wie ist das denn passiert."
  15. schwarzerritter

    schwarzerritter hat kostenlosen Webspace.

    Waffen können keinem "normalen" Menschen helfen. Eine Situation die außerhalb der eigenen Kntrolle steht ist immer mieß, doch wenn man eine Waffe hat( sei es eine Pistole oder auch nur ein Messer) so ist man vieleicht ehr dazu verleitet ein Risiko einzugehen das nicht nötig sei. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann es sich lohnt sich zu wehren.
    Aber mal ganz ehrlich weiß man das in der Situation?
    Ich würde es nicht wissen, wie auch wenn man nciht die HIntergründe kennt. Deswegen sollte es besonders in der Schule eine Möglichkeit geben, Situationen richtig einschätzen zu lernen. Hierdurch würde womöglich auch eine bessere soziale Bindung unter den Schülern hervor gerufen und sobald dies eine eigendynamik entwickelt hätte, würden sicherlich auch schnell "problematische" Schüler bzw. Menschen entdeckt.
    Auf jedenfall ist die gesetzliche Lage vollkomm ausreichend. Deutschland hat die schärfsten Waffen und Jugendschutz Gesetze, aber steht nach aktuellen Medienberichten auf Platz 2 der Amokläufe.
    Da ist doch die Frage: Bringen die harten Gesetze überhaupt etwas? sehr nahe liegend.
  16. Ich finde diese Leute die so ein Atentat planen sind weit nicht mehr richtig im Kopf, zumal der Typ sogar in Psychatrie war und die das nicht sehen konnten was er vileicht vorhaben könnte.... Abgesehen davon leute die keine lust mehr zum Leben haben soltle selbst ihr Leben ein Ende setzen und nicht anderen die nichts dafür können, ich verachte sowelche Leute aufs Tiefste. Egal wie Beschissen sein Leben doch sein kann es gibt aber auch wieder Licht Blicke.

    Sry das musste mal raus.......
  17. schwarzerritter schrieb:
    [...]
    Ich würde es nicht wissen, wie auch wenn man nciht die HIntergründe kennt. Deswegen sollte es besonders in der Schule eine Möglichkeit geben, Situationen richtig einschätzen zu lernen. Hierdurch würde womöglich auch eine bessere soziale Bindung unter den Schülern hervor gerufen und sobald dies eine eigendynamik entwickelt hätte, würden sicherlich auch schnell "problematische" Schüler bzw. Menschen entdeckt.

    Man kann nicht alles von der Schule verlangen, sie wurde ursprünglich gegründet um Wissen zu vermitteln, inzwischen ist es Gang und Geben, dass man von den Lehrern eine komplette Erziehung der Kinder verlang?
    Was sollen die denn noch alles machen, in immer weniger Zeit!?? (Turbo-Abitur?)
    Keiner will gerne lange zur Schule gehen, aber alle wollen dort immer mehr Lernen...

    Man sollte auch gewisse Dinge von einem Menschen erwarten können, auch wenn in diesem Fall die Idee nicht so weit hergeholt ist, es gab ja bereits die Überlegungen, das Fach "Menschenkenntniss" oder ähnlich einzuführe, aber warum?
    Viele Schule haben es bereits, es heisst "Ethik" und stellt den Ersatz zum Religionsunterricht da, bei uns war es lange zeit sehr unbeliebt "weil man da soviel machen muss" während man in Religion immer nur Bibeltexte in den Arbeiten auf die Heldentaten irgendwelcher fiktiven Figuren untersuchen musste, wurde im Fach Ethik die Ansichten der Philosophen und die Menschenbilder behandelt...

    Alles kann die Schule nun wirklich nicht leisten, "problematische" Menschen erkennt man, wenn man auf sie zugeht, das Problem der Schule ist, das kritisiere ich immer wieder, dass jegliche Soziale Dinge immer mehr durch "Leistungszwang" verdrängt werden. Wie bereits im Fernsehen gesagt wurde "Der Stundenplan eines heutigen Schülers sieht aus wie der eines Managers, da bleibt kaum noch Zeit für anderes".

    Vielleicht ist das Fach "Menschenkenntnis" doch keine schlechte Idee, aber es müsste komplett anders aufgebaut werden, als die anderen Fächer, sodass man dort die Chance bekommt, selbständig und aus eigenem Antrieb etwas zu lernen...


    Auf jedenfall ist die gesetzliche Lage vollkomm ausreichend. Deutschland hat die schärfsten Waffen und Jugendschutz Gesetze, aber steht nach aktuellen Medienberichten auf Platz 2 der Amokläufe.
    Da ist doch die Frage: Bringen die harten Gesetze überhaupt etwas? sehr nahe liegend.


    Ich fühle mich ehrlich gesagt noch recht sicher in Deutschland, jedenfalls deutlich sicherer als ich mich z.B. in Amerika fühlen würde, völlig egal ob mit einem Küchenmesser oder einer Kalashnikov bewaffnet....
  18. raubritta schrieb:
    @lexalisa. Ich muss wirklich zugeben: ich verstehe deine Aussagen nicht. Warum sollen bitte Waffen zu unserem Zeitalter dazugehören. Wir als Staat haben es in der Hand ob wir sie dazugehören sollen oder nicht.
    Es wird hier (wie auch in meiner Schule) immer wieder darauf hingewiesen, dass man wenn man über Waffenvereine nicht an Waffen kommt beim Schwarzmarkt an genau diese gelangen kann... Sollte man daswegen auch z.B. Kinderpornos erlauben. Nur, weil sie ja auch auf dem Schwarzmarkt zu bekommen sind?

    Feuerwaffen, die Atombombe und die Gaskammer gehören dazu, weil sie nun einmal da sind, weil wir sie erschaffen haben. Man kann weder den Bau einer Atombommbe, noch den Genozid wirklich verhindern, was wir zur Zeit an Nordkorea Iran und Allen möglichen Konfliktregionen sehen. Man kann diese Erzeugnisse nicht rückgäbgig machen. Gerade die Tatsache, dass man auf dem Schwarzmarkt ganz einfach an Waffen kommt, zeigt, dass der Staat unfähig ist seine Bürger vor Gefahren, die damit verbunden sind, zu beschützen. Wenn wir uns aber aus Anstand schlichtweg weigern, waffen zu benutzen sind wir ewig auf der Verliererseite, weil immer irgendwelche von uns, die nach den Spielregeln leben von denjenigen umgelegt werden, die es nicht tun. Pornos sind ein schlechtes Beispiel, weil sie eine andere Art von Gefährdung darstellen. Mit einem Porno kann ich mich nicht vor einem Porno schützen :angel:

    genau das ist doch das schlimme. Wie hälst du denn einen Einbrecher auf? Du schießt dort hin, wo du ihn am besten Treffen kannst. Irgendwo in seinen Bauch. Wenn du pech hast stirbt er später. Er wollte doch nur an Geld gelangen, ohne das er vielleicht verhungern würde. Meinst du wirklich da hat irgendjemand das recht den Einbrecher umzubringen.
    also denk bitte nochmal darüber nach. Ich denke immer wieder an den Dalai Lama, der dazu aufruft bei Gewalt nicht mit Gegengewalt zu antworten. Sowas ist schlichtweg FALSCH...

    Wie gesagt, man muss nicht einmal schießen, um den Einbrecher aufzuhalten. Bedrohen kann schon ausreichen. Bei Vergewaltigern oder gewalttätigen Betrunkenen oder durchgeknallten Kids sollte man aber keine Rücksicht auf ihre Gesundheit nehmen, weil sie ja die Gesundheit anderer gefährden. Aber auch da kann bloßes Bedrohen schon ausreichen. Aber ehrlich gesagt sehe ich keine Rechtfertigung dafür, dass jemand stehlen muss. Auch wenn der Sozialstaat schlecht funktioniert, funktioniert er doch. Und wenn ich ganz aufrichtig bin, ist mir mein Eigentum tatsächlich ein Menschenleben wert. Würden die TGibetaner sich mal richtig wehren, wären sie nicht da, wo sie schon seit 50 Jahren sind. Der gewaltlose Widerstand shceint ja tatsächlich wenig zu bringen. Andererseits sieht man an anderen Ecken der Welt, dass auch der bewaffnete Widerstand von Minderheiten wenig bringt, allerdings bekommen die Palästinänser und Kurden dieser Erde wenigstens etwas politische Unterstützung, während die Politiker der Ganzen Welt nicht den Mumm haben China einmal so richtig in die Schranken zu weisen.
    Du kannst einfach nicht erkennen, ob jemand irgendwann mal so etwas tut. Wenn mir sowas gefallen würde (um z.B. wenigstens einmal bekannt zu werden) würde NIEMAND es in irgendeiner Art schaffen. Hast du den Letzten Chateintrag von ihm gehört: Mensch, ich habe hier eine Waffe... wie schwer wäre es, wenn genau sowas nicht möglich wäre und überall eine Sperre gegen Waffen wäre. Es wäre für jeden von Vorteil...


    Wie gesagt, eine vollständige und wirksame Waffensperre ist scheinbar schlicht unmöglich. Waffen sind nun einmal da, und wenn man unbedingt will, kommt man an sie ran, genauso wie an Drogen oder Gifte und Chemikalien

    Der Mensch war Psychisch Krank. Er hatte Probleme, weil er von anderen gehänselt wurde... Genau dort sollte man mehr tun. Nicht im Waffengesetz. Es kann nicht sein, dass wir einen G8 Unterricht einrichten, in dem Schüler von 8- 17 Uhr in der Schule sind und dann auch noch nach Hause müssen. Wie soll dort jemand dort Soziale Kontakte knüpfen, die ihm ja wohl gefehlt haben.
    Eine Maßnahme wäre ein Monatlicher Sporttag, der das Gemeinschaftsverhalten fördert. (aber nicht nur mit Klassenkameraden)

    Ich habe die 13 Jahre Schule gehasst. Wenn die mich ein Jahr früher zur Uni gelassen hätten, hätte ich sicherlich einen Besseren Durchschnitt gehabt. Es gibt Länder, die schon seit Jahrzehnten Ganztagsschulen haben und dort landen nicht mehr Absolventen in der Arbeitslosigkeit als hier bei uns. Man kann genauso auf der Arbeit oder im Privatleben gemobbt werden. Selbstbewusstsein und Individualismus ist das, was man den Kindern mal beibringen sollte. Sicherlich sollte auf politischer Ebene etwas an unserem Bildungssystem getan werden. Ich kann auch eventuelle Motive des Täters, die mit Stress, Zurückgezogenheit, oder Versagen des Täters zu tun haben nachvollziehen. Mir geht es aber primär um meine eigene Sicherheit erst dann um die Lage unserer Gesellschaft. Der Zustand an den Schulen ist, wie gesagt, eine andere Diskussion, da bin ich allerdings weitgehend mit den Thesen von Herrn Bueb, bezüglich der Lehrerausbildung und des Qualitätmanagements an Schulen einverstanden.

    greenslade schrieb:
    @ lexalisa

    So etwas kann nur jemand behaupten, der davon ausgeht, daß Menschen mit einer Veranlagung zum Verbrechen geboren werden. Ein Freund von mir hat 2 1/2 Jahre im Knast gesessen. Er wollte einem jungen Menschen helfen. Zuerst ist er wie blöd rum gerannt und hat alle mölglichen Beratungsstellen abgeklappert. Überall hat man ihm gesagt, das wäre Angelegenheit der Eltern sich darum zu kümmern. Die Eltern waren so mit sich selbst beschäftigt, daß selbst eindringliche Gespräche bei denen nichts bewirkt haben.
    Dann hat mein Freund Entscheidungen getroffen. Diese haben dann irgendwann dazu geführt, daß ein Richter zu ihm gesagt hat (Ich war im VerhandlungsSaal und habe es gehört): "Mir ist es ziemlich egal, ob das Mädchen heute drogenabhängig wäre oder sich inzwischen umgebracht hätte. Sie haben sich in eine Lage gebracht, die es mir ermöglicht, Sie in´s Gefängnis zu schicken. Und das tue ich hiermit."
    Und schon war mein Freund ein Verbrecher.

    Und das Du Dich in so einer Situation besser wehren kannst, wenn Du eine Waffe hast, bezweifele ich. Ich lebe in einem BallungsGebiet. Obwohl meine Gesundheit nicht die Beste ist, bin ich viel Nachts unterwegs. Ich habe meine Prügel einstecken müssen und mir inzwischen einiges an Respekt verschafft. Dabei habe ich eigentlich mich nur selten boxen müssen. Ich kenne jeden Junkie und alle Dealer in meiner Heimatstadt und ich kenne ein paar viel schlimmere Typen.

    Früher war ich bewaffnet. Als es einmal d´rauf ankam ging alles so schnell, daß ich gar nicht dazu kam, die Waffe zu ziehen.
    Danach habe ich die Waffe entsorgt. Ich habe mittlerweile ein paar Situationen überlebt, in denen Waffen im Spiel waren - entweder, weil ich unbewaffnet war, weil ich tougher war als der Bewaffnete, oder weil ich die zweite Regel der AdHoc-Verteidigung beachtet habe.

    Wer glaubt, daß er eine Waffe brauche um sicher zu sein, dem wird eine Waffe im Ernstfall überhaupt nicht helfen. Dann kannst DU mit Deiner Waffe los ziehen und ängstliche Naturen erschrecken. Und dann kommt einer von den richtig harten um die Ecke, lacht Dich und Deine Waffe nur aus...und wenn Du das Ganze überlebst, dann denkst Du hinterher nur noch : "Wie ist das denn passiert."


    Ich gehe davon aus, dass die Menschen nicht eine Anlage zum Verbrechen, sondern eine zum Zerstören haben und wenn sie es ungestraft oder ohne eigenen Schaden oder aus Verzweiflung tun können, tun sie es ganz selbstverständlich. Es gibt immer irgendwelche Barrieren, aber sie sind einfach aufzulösen. (Siehe Milgrammexperiment)

    An der Situation mit deinem Freund, soweit ich das beurteilen kann, ist ausschließlich das bestehende Gesetz schuld. Das bestehende Gesetz würde mich auch eindeutig zum Verbrecher Machen, wenn ich einen unbewaffneten Einbrecher schwer verletze, weil keine Notwehrsituation bestünde. In mein Wertesystem würde so etwas allerdings passen. In den USA dagegen, wäre es mein Grundrecht, mein Eigentum mit der Waffe zu verteidigen.
    Ich bin auch im Ghetto aufgewachsen und habe die Erfahrung gemacht, dass ich, weil ich nicht der Stärkste und der Coolste war, etwas krasser drauf sein musste als die anderen. Ich habe zwar zweimal Sozialstunden wegen schwerrer Körperverletzung ableisten müssen(beide Male habe ich mich, meiner Ansicht nach gerechtfertigt gewehrt), dafür wurde ich später nie wieder angerührt.

    Du hast immer noch die Freiheit, auf dein eventuelles Recht eine Waffe zu tragen verzichten, ich dagegen fühle mich mit einer Waffe sicherer, allerdings nicht von den Gesetzen her, die mich zum Kriminellen machen.

    Beitrag zuletzt geändert: 12.3.2009 21:17:00 von lexalisa
  19. g********e

    Im Milgramme-Experiment ging es nicht um Gewalt, sondern um Autorität.

    Auch eine Tendenz zum Zerstören ist dem Menschen nicht inhärent. Menschen zerstören aus Wut und weil sie - wie ich bereits anführte - von den Medien gewalttätige LösungsModelle aufgezeigt kriegen.
    Gewalt ist aber in erster Linie ein Cahrakterzug von schwachen Menschen. Meist drückt sie Ohnmacht aus. Wenn ich - abgesehen von der Zeit in der Schule (also wo ich Kind war und es nicht besser wußte) zu Gewalt habe greifen müssen, dann waren es tatsächlich Notwehr- oder Nothilfe-Situationen. Ich habe aber 10mal mehr solche Situationen mit ganz anderen Mitteln geklärt.

    Waffen sind was für Feiglinge, Dummköpfe, Schwächlinge. Ich brauch so was nicht.

    Aber ich will mir auch nicht von solchen Typen eine Situation, in der es auf Coolness, auf Konzentration auf überlegtes Handeln ankommt, in eine Krise schubsen lassen. In so einem Falle könnte ich mich entscheiden, daß der Typ mi8t der Waffe - auch wenn er nicht der Auslöser der Situation ist - die größere Gefahr darstellt und mich gegen ihn wenden. Autsch.
  20. greenslade schrieb:
    Im Milgramme-Experiment ging es nicht um Gewalt, sondern um Autorität.

    Auch eine Tendenz zum Zerstören ist dem Menschen nicht inhärent. Menschen zerstören aus Wut und weil sie - wie ich bereits anführte - von den Medien gewalttätige LösungsModelle aufgezeigt kriegen.
    Gewalt ist aber in erster Linie ein Cahrakterzug von schwachen Menschen. Meist drückt sie Ohnmacht aus. Wenn ich - abgesehen von der Zeit in der Schule (also wo ich Kind war und es nicht besser wußte) zu Gewalt habe greifen müssen, dann waren es tatsächlich Notwehr- oder Nothilfe-Situationen. Ich habe aber 10mal mehr solche Situationen mit ganz anderen Mitteln geklärt.

    Waffen sind was für Feiglinge, Dummköpfe, Schwächlinge. Ich brauch so was nicht.

    Aber ich will mir auch nicht von solchen Typen eine Situation, in der es auf Coolness, auf Konzentration auf überlegtes Handeln ankommt, in eine Krise schubsen lassen. In sohttp://www.lima-city.de/thread/wieder-amoklauf-in-deutschen-schulen/action%3Apost/quote%3A749198 einem Falle könnte ich mich entscheiden, daß der Typ mi8t der Waffe - auch wenn er nicht der Auslöser der Situation ist - die größere Gefahr darstellt und mich gegen ihn wenden. Autsch.


    Natürlich geht es im Milgrammexperiment nicht um Gewalt, aber ich interprätiere das so, dass die Leute das nicht wegen der Autorität gemacht haben, sondern, weil die Autorität sie der Verantwortung für ihr Handeln enthoben hat und sie deshalb ihre Aggression ungestraft auslassen können. Ich hatte neulich eine Diskussion mit meinem Professor, ob die kleinen Schergen von Abu Ghraib, die die Gefangenen gefoltert haben und sich dabei ganz toll fühlten, alle psychisch krank waren. Ich vertrat die Meinung, dass sie nur ihren natürlichen Trieben gefolgt sind, weil man ihnen die Verantwortung für ihr Handeln genommen hatte und sie ihr Destrudo (oder, wie auch immer der sadistische Trieb heißt) ungestraft ausleben können. Meiner Meinung nach liegt dieser Trieb im Wesen des Menschen und wurde besonders maßlos in der Französischen Revolution und im dritten Reich ausgelebt.

    Ich denke, dass die Beobachtung, dass besonders "schwache" Menschen gewalttätig sind, nicht den Rückschluss erlaubt, dass "Gewalt ein Charakterzug der schwachen Menschen ist", sondern dass die Starken, Intelligenten, Anpassungsfähigen ihre Triebe besser zügeln können und deshalb auch sicherlich einen Selektionsvorteil gegenüber charakterschwachen, gewalttätigen Menschen haben (Achilles stirbt im Trojanischen Krieg, aber Odysseus, der Feigling, überlebt ).

    Nichtsdestotrotz sind es gerade solche Menschen, denen die Gesetze der Bundesrepublik die Waffen in die Hände spielen. Als ich in der Schule war, habe ich mir auch nie die Hände schmutzig gemacht, sondern immer meine Deppen losgeschickt, die bei mir abschreiben durften :cool:.

    Ich gehe nicht soweit, Waffen und Gewalt generell und absolut abzulehnen, weil ich ganz realistisch sehe, dass sie in der Welt, in der wir heute leben manchmal zur Verteidigung eingesetzt werden müssen. Wenn ich Prügel einstecke fühle ich mich tatsächlich als Schwächling, das heißt zwar nicht dass ich mich als Held fühle, wenn ich austeile, aber ich finde, dass ich nichts einstecken muss, wenn ich es vermeiden kann. Die gesundhait von einemm Junkie, der mich für seinen Schuss ausrauben will ist mir, auch wenn ich seine Situation völlig nachvollziehen kann, 10 mal weniger wichtig, als meine eigene. Es gibt aber auch Menschen, für die Waffen einfach ein schönes Hobby sind. Solang diese Menschen mit ihren Waffen verantwortungsbewusst umgehen und sie nicht im Schlafzimmer liegen lassen, spricht nichts dafür, sie ihnen abzunehmen. Wäre Tim mit dem Wagen seines Vaters in die Fußgängerzone gefahren und hätte 15 Menschen überfahren, hätten wir hier heute keine Diskussion um ein verschärftes Autorecht.

    Beitrag zuletzt geändert: 12.3.2009 22:24:53 von lexalisa
  21. @lexalia: ich bin einfach nur entsetzt von deiner Einstellung.

    auf dem Schwarzmarkt ganz einfach an Waffen kommt

    nicht jeder hat diese Kontakte. Ich denke auch nicht unser Amokläufer... Woher kommen denn diese Waffen. Genau von den Leuten, die sich nur mal Verteidigen wollen. Wer soll denn bitte entscheiden, ob jemand Psychisch angeschlagen ist oder nicht und selbst wenn leiht sich so jemand einfach eine Waffe aus.

    Und wenn ich ganz aufrichtig bin, ist mir mein Eigentum tatsächlich ein Menschenleben wert. Würden die Tibetaner sich mal richtig wehren, wären sie nicht da, wo sie schon seit 50 Jahren sind.

    Du scheinst auch garnichts mitzubekommen oder? Die Tibeter sind in der Unterzahl. Sie stehen MILLIARDEN von Chinesen gegenüber, die alle BEWAFFNET sind. Sie selber sind nur ein paar 100.000 MÖNCHE!!
    Hätten Sie sich aktiv gewehrt wären jetzt ALLE Tot, genauso, wie es mit den Juden ist Deutschland passiert ist oder durch die Herrschaft von Mao in genau diesem Gebiet.


    Man kann weder den Bau einer Atombommbe, noch den Genozid wirklich verhindern, was wir zur Zeit an Nordkorea Iran und Allen möglichen Konfliktregionen sehen.

    Was haben jetzt Atombomben mit einem Amokläufer zu tun. Jetzt sag nicht ein Psychisch Kranker würde auch durch den Schwarzmarkt an sowas kommen.

    wir haben wahrscheinlich einfach komplett andere ansichten...

    aber, wenn jeder deine Ansicht teilt werden wir nie auf einer Erde leben, die genau so einen Amoklauf verhindert...
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