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Zum Thema "Fridays for Future"

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  1. Autor dieses Themas

    nikoklaus

    Kostenloser Webspace von nikoklaus

    nikoklaus hat kostenlosen Webspace.

    Das bekam ich heute zugesandt und der Typ spricht mir aus der Seele!

    NETZFUND:

    "Georg Körner

    Ich bin Jahrgang 65
    und muss mir heute anhören, wir ruinieren der Jugend das Leben.
    Ich muss Euch enttäuschen, denn in meiner Jugend wurde nachhaltig gelebt.
    Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. An Pullover wurden längere Bündchen gestrickt. Hosen wurden mit bunten Borten verlängert. Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer zu Fuß laufen, transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz.
    Wenn Kleidung nicht mehr brauchbar war, wurden alle noch verwertbaren Dinge wie Knöpfe oder Reißverschlüsse abgetrennt und der Rest für Flicken oder als Putzlappen genutzt. Geschenkpapier wurde vorsichtig geöffnet um es wieder zu verwenden.
    Wir sammelten Altpapier und Flaschen mit der Schule und halfen bei der Kartoffelernte.
    Ich könnte noch mehr dieser Art der Nachhaltigkeit aufzählen,
    stattdessen muss man sich von Rotzlöffeln die sich mit dem SUV zu Schule kutschieren lassen, alleine wahrscheinlich einen 20 mal höheren Stromverbrauch haben als wir in unserer gesamten Jugend, sagen lassen, wir ruinieren Ihr Leben. Wir hatten keine elektronischen Spiele, unser WhatsApp waren Zettel unter der Bank in der Schule verteilt, wir verabredeten uns mündlich, Telefon gab es keins - das war für Notfälle gedacht.
    Diese dämlichen Gören wollen mir etwas über Umweltschutz erzählen, werfen ihre Kleidung nach zweimal tragen weg, produzieren Müll ohne Ende, verbrauchen seltene Erden und müssen immer die neuesten Geräte besitzen.
    Auf euren Demos lasst Ihr EUREN Müll von Euren erwachsenen Sklaven wegräumen und am Wochenende geht es zum nächsten Open Air Konzert zum Koma-Saufen, auch euer Koma-Saufen gab es früher nicht. So und wenn ihr dann einmal so nachhaltig lebt wie meine Generation gelebt hat, dann dürft IHR gerne streiken.
    Darf gerne geteilt & kopiert werden."

    Darüber sollte die Jugend mal nachdenken!
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  3. prinz-und-gloeckner

    prinz-und-gloeckner hat kostenlosen Webspace.

    Naja, die heutigen Kinder haben den ganzen Schlunz aber nicht entwickelt und oft auch nicht gekauft (das tun ja direkt oder indirekt die Eltern, wenn sie es durchgehen lassen).
    Wer fährt die Kinder im SUV zur Demo, statt sie aufs (nicht elektrifizierte) Rad zu setzen?

    Aber sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben über die Generationen bringt nicht so viel.
    Wichtiger ist es ja nun, wenn alle daran mitwirken, Fehlentwicklungen zurückzuschrauben.

    Und damals etwa gab es ja auch noch verbleites Benzin, FCKWs, enorme Rauchgasfahnen, die ganze Industriegebiete täglich unter eine Rußschicht gelegt haben, sauren Regen verursacht haben.
    Es gab also durchaus bereits Korrekturen, nur leider eben weniger als gleichzeitig mehr Schlunz produziert und genutzt wurde.
  4. kaetzle7

    Moderator Kostenloser Webspace von kaetzle7

    kaetzle7 hat kostenlosen Webspace.

    Früher haben die Leute einerseits wirklich nachhaltiger gelebt, aber andererseits hat man noch stärker die Umwelt verschmutzt, weil das Umweltbewusstsein nicht so vorhanden war und die Technik noch nicht so fortgeschritten.

    Heute leben die Menschen definitiv weniger nachhaltig ("Wegwerfgesellschaft"), dafür ist aber das Umweltbewusstsein stärker und die Technik wird immer mehr genutzt um die Umweltverschmutzung einzudämmen.

    Letztlich ist natürlich beides falsch und wenn ich den Kommentar von Georg Körner lese, muss ich dazu sagen: die Generation Jahrgang 65 lebt heute auch nicht mehr so nachhaltig, wie sie damals gelebt hat. So einfach ist das nicht zu lösen, denn wenn wir so nachhaltig leben möchten wie damals gelebt wurde, dann müssen wir sehr viele lieb gewonnene Gewohnheiten und Trends aufgeben. Wir müssen uns körperlich mehr anstrengen und unsere handwerklichen Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln. Alles eine Frage der Bequemlichkeit und der Entschlossenheit zum Verzicht.

    Aber auch die Wirtschaft hat kein hohes Interesse an Nachhaltigkeit. Denn diese Impliziert, dass nicht mehr so viel produziert und gekauft wird wie bisher. Selbst wenn die Wirtschaft sich umstellt und neue Wirtschaftszweige entstehen, ist unser ganzes System heute darauf ausgelegt immer mehr zu produzieren. Dieses System hat sich über Jahrzehnte entwickelt und es wird Jahrzehnte dauern bis es hier zu einer positiven Veränderung kommen kann.

    Die Frage ist also: wie stellt man ein System, das sich selbst entwickelt hat und die Bequemlichkeit fördert wieder um? Kann das auf dem Prinzip der Freiwilligkeit geschehen? Ist der Mensch bereit dazu? Jeder kann sich selber fragen: Bin ich bereit mehr zu Fuß zu gehen, mehr die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, meine Kleidung zu flicken, Gemüse und Obst (soweit möglich) teurer, dafür nachhaltig produziert einzukaufen (oder selbst anzupflanzen), mehr auf Fleisch zu verzichten, usw... Wenn jeder Einzelne diese Maßnahmen umsetzen würde, würde damit auch die Wirtschaft in diese Richtung gelenkt werden.

    Die Klappe aufzureißen und von anderen zu fordern sich zu verändern ist leicht - aber wirklich nachhaltig zu leben erfordert auch echte Anstrengung jedes Einzelnen und wie gesagt auch die Entschlossenheit zum Verzicht.

  5. turmfalken-nikolai

    Kostenloser Webspace von turmfalken-nikolai

    turmfalken-nikolai hat kostenlosen Webspace.

    Ja, bissel differenzierter muss man das schon sehen! Aber ein Teil Wahrheit steckt auch drin! Ich seh es jeden Tag hier live. Die Jugend kommt aus dem Kino und hinterher liegen Popcorn- und Colabecher überall auf der Strasse verteilt. Und das obwohl hier bei uns in der Altstadt jede Menge Müllbehälter aufgehängt sind!
    Getränke wie Energydrinks werden Hektoliterweise hintergekippt und die Büchsen liegen dann überall auf dem Platz oder stehen auf den Fensterbänken. Für jede Büchse gibts 25 cent Pfand. Haben die es alle zu Dicke? Der Einwegpfand ist ja auch zum Schutz der Umwelt eingeführt worden wenngleich man sicher streiten kann wie sinnvoll die ganzen PET Verpackungen wirklich sind! Ich persönlich bevorzuge Mehrwegglasflaschen wenn sie auch schwerer zu transportieren sind!
    Und ja, die Eltern sind sicher auch nicht unschuldig da die ja die SUVs als Schultaxi fahren bzw. immer wieder die neuesten Smartphones kaufen. Nur hätten die Kids ja auch die Möglichkeit das abzulehnen!
    Ebenso den Klamottenkaufwahnsinn! Wer trägt heute noch Gebrauchtes von den Kids? Dann ist man ja OUT weils halt nicht das Modernste ist! Lieber rennt man zu H&M etc und kauft die angesagtesten Teile auch wenn die vielleicht unter unwürdigsten Bedingungen für Centbeträge von Frauen und Kindern in Bangladesh genäht wurden! Egal! Hauptsache man trägt das was in ist!

    Und so könnte man die Liste immer weiter fortführen!
  6. turmfalken-nikolai schrieb:
    Ja, bissel differenzierter muss man das schon sehen! Aber ein Teil Wahrheit steckt auch drin! Ich seh es jeden Tag hier live. Die Jugend kommt aus dem Kino und hinterher liegen Popcorn- und Colabecher überall auf der Strasse verteilt. Und das obwohl hier bei uns in der Altstadt jede Menge Müllbehälter aufgehängt sind! [..]

    Die ersten beide Sätze treffen es eigentlich recht gut. Aber danach kommen leider Verallgemeinerungen wie bei anderen Postern im Thread :frown:

    Ich vertrete ganz klar die Position, dass die Jugendlichen, die sagen, dass die älteren Generationen ihre Zukunft kaputt machen, leider recht haben. Und ich kenne genügend Jugendliche, die eben nicht den hier beschrieben Stereotypen entsprechen. Das sind Jugendliche, die begriffen haben, wie man sich seiner Umwelt gegenüber nachhaltig verhält und die sehr enttäuscht darüber sind, dass sie nicht ernst genommen werden. Die Traum-Wahlergebnisse bei der EU-Wahl für die Grünen in der Altersgruppe U30 zeigen ein deutliches Bild.

    Natürlich gibt es immer noch genügend (bzw. zu viele) Jugendliche, die das von euch beklagte Verhalten aufweisen. Aber die Schnittmenge solcher Jugendlichen und derjenigen, die ein ausprägtes Umweltbewusstsein haben, dürfte vernachlässigbar klein sein. Ist ja bei den Erwachsenen nicht anders. Es gibt da sowohl asoziale Hohlköpfe als auch hilfsbereite Mitmenschen. Die Jugendlichen, die an die älteren Generationen Vorwürfe richten, sind also nur ein Ausschnitt aus der Altersgruppe.

    nikoklaus schrieb:
    Das bekam ich heute zugesandt und der Typ spricht mir aus der Seele!

    NETZFUND:

    "Georg Körner

    Ich bin Jahrgang 65
    und muss mir heute anhören, wir ruinieren der Jugend das Leben.
    Ich muss Euch enttäuschen, denn in meiner Jugend wurde nachhaltig gelebt.
    Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. An Pullover wurden längere Bündchen gestrickt. Hosen wurden mit bunten Borten verlängert. Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer zu Fuß laufen, transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz.
    [...]

    kaetzle7 hat ja bereits gesagt, dass viele Menschen aus dieser Generation nicht mehr so nachhaltig wie damals leben. Aber dieser Text zeigt auch ganz klar, dass der gute Georg die Problematik leider nicht verstanden hat. Es geht nicht um die beschwerlichen Jahrzehnte nach dem Krieg. Es geht um die fetten Jahre, die danach gekommen sind und die bis heute andauern. Diese Jahre haben leider dazu geführt, dass wir auf ein ökologisches Desaster zusteuern. Aber okay, viele Leute wussten eben damals nicht was sie getan haben. Und heute? Ich fürchte es ist leider immer noch so, dass insbesondere die älteren Jahrgänge nicht begriffen haben, was überhaupt los ist, während die Jugend gut darüber informiert ist, was für den Treibhauseffekt verantwortlich ist.

    Natürlich freut sich Niemand über Schuldzuweisungen. Und genauso wie es falsch ist Verallgemeinerungen über Jugendliche aufzustellen, ist es falsch Erwachsene alle gleich zu bewerten. Aber die Bevölkerung in den Industrienationen besteht nun einmal in der Mehrheit aus relativ alten Menschen. Und gerade diese Bevölkerungsschichten scheinen übermäßig zu unbekümmert zu sein, wenn es um das Klima geht. Und insbesondere Parteien, die sich für die älteren Altersschichten einsetzen, sind ähnlich unbekümmert trotz Energiewende. Und daher denke ich, dass es gerechtfertigt ist, das ganze als Generationsproblem anzuklagen, auch wenn im Individuellem Fall nicht jeder im gleichen Maße mitverantwortlich ist. Es fehlt einfach an ökologischer Weitsichtigkeit.


    Georg schrieb [...]:
    So und wenn ihr dann einmal so nachhaltig lebt wie meine Generation gelebt hat, dann dürft IHR gerne streiken.
    Darf gerne geteilt & kopiert werden."

    Darüber sollte die Jugend mal nachdenken!

    Nun, es ist ironischerweise eure Generation, die es wirklich schwer gemacht hat, heute noch "nachhaltig" zu leben. Ihr seid die Generation, die die Wegwerf-Gesellschaft geschaffen hat. Aber okay, wir können trotzdem noch Freunde werden und die Probleme, vor denen wir stehen, gemeinsam angehen. Dafür ist es aber auch notwendig, dass wir versuchen gegenseitig die Position des anderen zu verstehen, anstatt einfach nur über das unangebrachte Verhalten der anderen zu schimpfen.
  7. turmfalken-nikolai

    Kostenloser Webspace von turmfalken-nikolai

    turmfalken-nikolai hat kostenlosen Webspace.

    bladehunter schrieb:

    Natürlich gibt es immer noch genügend (bzw. zu viele) Jugendliche, die das von euch beklagte Verhalten aufweisen. Aber die Schnittmenge solcher Jugendlichen und derjenigen, die ein ausprägtes Umweltbewusstsein haben, dürfte vernachlässigbar klein sein.


    Das wäre zu schön um wahr zu sein! Das was ich beschrieb ist das was leider ständig auf der Tagesordnung steht! Ich selbst habe viel mit Jugendlichen zu tun. Regelmäßig haben wir vor allem in der Weihnachtszeit Schülerkonzerte. Und regelmäßig ärgere ich mich sowohl bei den Proben als auch bei den Konzerten über oben beschriebenes Verhalten.

    "Wozu hat eigentlich ne Tür diesen komischen Hebel da? Ach so, ohne den krieg ich die Tür ja nicht auf!"

    Augenscheinlich scheinen die aber auch alle in einer S- oder U-Bahn geboren zu sein! Da hab ich ja an der Tür auch den Öffner, ZU geht die Tür von allein! Nur ist das bei vielen anderen Türen nicht der Fall. Das es aber auch jede Menge Geld und auch CO2 Emissionen kostet einen Raum warm zu haben das sehen die Schüler nicht.


    bladehunter schrieb:
    nikoklaus schrieb:
    Das bekam ich heute zugesandt und der Typ spricht mir aus der Seele!
    Ich bin Jahrgang 65
    und muss mir heute anhören, wir ruinieren der Jugend das Leben.
    Ich muss Euch enttäuschen, denn in meiner Jugend wurde nachhaltig gelebt.
    Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. An Pullover wurden längere Bündchen gestrickt. Hosen wurden mit bunten Borten verlängert. Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer zu Fuß laufen, transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz.
    [...]

    ...Aber dieser Text zeigt auch ganz klar, dass der gute Georg die Problematik leider nicht verstanden hat. Es geht nicht um die beschwerlichen Jahrzehnte nach dem Krieg.


    Na da befürchte ich aber das Du da was mächtig missverstanden hast! Der gute Georg ist Jahrgang 1965 ( ich bin Jahrgang 1966 ) - das war zwar durchaus "nach dem Krieg" aber immerhin 20 Jahre zum Zeitpunkt seiner Geburt!

    Heißt also das er Anfang der 1980er in dem entsprechenden Alter war um das es sich hier dreht!


    bladehunter schrieb:

    Georg schrieb [...]:
    So und wenn ihr dann einmal so nachhaltig lebt wie meine Generation gelebt hat, dann dürft IHR gerne streiken.
    Darf gerne geteilt & kopiert werden."

    Darüber sollte die Jugend mal nachdenken!


    Nun, es ist ironischerweise eure Generation, die es wirklich schwer gemacht hat, heute noch "nachhaltig" zu leben. Ihr seid die Generation, die die Wegwerf-Gesellschaft geschaffen hat. Aber okay, wir können trotzdem noch Freunde werden und die Probleme, vor denen wir stehen, gemeinsam angehen. Dafür ist es aber auch notwendig, dass wir versuchen gegenseitig die Position des anderen zu verstehen, anstatt einfach nur über das unangebrachte Verhalten der anderen zu schimpfen.


    Sicher sind in den früheren Jahren unserer Generation auch viele Fehler gemacht worden. Aber diese Generation waren auch die Gründer der "Grünen"

    Darum ist es nicht richtig nur den älteren Generationen Vorwürfe zu machen sondern wichtig auch sein eigenes Verhalten kritisch zu betrachten! Immer nur die "angesagtesten Klamotten" - Made in Bangladesch unter unwürdigsten Bedingungen hergestellt - zu kaufen, stundenlang irgendwelche Spiele am HighEnd GamerPC mit horrendem Stromverbrauch zu zocken etc. führen sicher nicht dazu das sich an der Situation irgendetwas ändert.
    Auch die Ablehnung von Windparks, Solarparks bzw. die Blockierung jeglicher Versuche entsprechende Energietrassen zu schaffen zu blockieren ohne eine nachhaltigere Alternative anbieten zu können kann auf Dauer nichts verbessern.

    Nicht zu vergessen die Klassen- oder ABI - Abschlussfahrten nach Paris, Rom oder London mit Billigfliegern für 99€ Hin- und Rückflug! Hurraa! Wir retten das Klima!


    "Energiewende/ Klimaschutz ja, aber bitte nicht vor meiner Haustür" ist keine zielführende Lösung!


    Beitrag zuletzt geändert: 9.6.2019 0:59:38 von turmfalken-nikolai
  8. turmfalken-nikolai schrieb:
    bladehunter schrieb:

    [...] Aber die Schnittmenge solcher Jugendlichen und derjenigen, die ein ausprägtes Umweltbewusstsein haben, dürfte vernachlässigbar klein sein.


    Das wäre zu schön um wahr zu sein! Das was ich beschrieb ist das was leider ständig auf der Tagesordnung steht! Ich selbst habe viel mit Jugendlichen zu tun. Regelmäßig haben wir vor allem in der Weihnachtszeit Schülerkonzerte. Und regelmäßig ärgere ich mich sowohl bei den Proben als auch bei den Konzerten über oben beschriebenes Verhalten.

    Und das sind die gleichen Jugendlichen, die dir dann vorwerfen nicht genug für das Klima zu tun?


    "Wozu hat eigentlich ne Tür diesen komischen Hebel da? Ach so, ohne den krieg ich die Tür ja nicht auf!"

    Augenscheinlich scheinen die aber auch alle in einer S- oder U-Bahn geboren zu sein! Da hab ich ja an der Tür auch den Öffner, ZU geht die Tür von allein! Nur ist das bei vielen anderen Türen nicht der Fall. Das es aber auch jede Menge Geld und auch CO2 Emissionen kostet einen Raum warm zu haben das sehen die Schüler nicht.

    Zwei Punkte:

    1) Türen sind ein Thema für sich. Mit den meisten Türen kommt jeder Erwachsene und jeder Jugendliche klar. Aber es gibt eben auch Türen, die schlecht designt sind und deren Benutzung eben nicht klar ist. Wenn man an solchen Türen scheitert, ist dies kein Mangel an Intelligenz, sondern ein Mangel an Lebenserfahrung

    2) Es kann gut sein, dass den Schülern nicht klar ist, dass sie durch das Öffnen einer solchen Tür einen starken Wäreverlust verursachen. Das heißt aber nicht automatisch, dass sie in auch anderer Hinsicht rücksichtslos mit dem Klima umgehen. Ich kenne die Tür, um die es hier geht, nicht. Daher ist es für mich nicht weiter möglich eine Beurteilung abzugeben.

    turmfalken-nikolai schrieb:
    Na da befürchte ich aber das Du da was mächtig missverstanden hast! Der gute Georg ist Jahrgang 1965 ( ich bin Jahrgang 1966 ) - das war zwar durchaus "nach dem Krieg" aber immerhin 20 Jahre zum Zeitpunkt seiner Geburt!

    Heißt also das er Anfang der 1980er in dem entsprechenden Alter war um das es sich hier dreht!

    Dessen bin ich mir bewusst. Ich kenne auch genügend Leute, die in den 60ern geboren wurden. Und trotz Wirtschaftswunder hat es doch noch eine ganze Weile gedauert, bis sich die Wegwerf-Mentalität, wie wir sie heute kennen, breit gemacht hat.


    Sicher sind in den früheren Jahren unserer Generation auch viele Fehler gemacht worden. Aber diese Generation waren auch die Gründer der "Grünen"

    Darum ist es nicht richtig nur den älteren Generationen Vorwürfe zu machen sondern wichtig auch sein eigenes Verhalten kritisch zu betrachten!

    Es ist richtig, dass Deutschland in der Vergangenheit auf politischer Ebene gute Entscheidungen für den Umweltschutz getroffen hat. Aber es geht jetzt um die Zukunft. Und so langsam, wie die CDU den Kohleausstieg vorantreiben will, kann man das ganze leider nicht ernst nehmen.

    Das ist die politische Seite. Kommen wir zurück zu den Jugendlichen:

    [...]
    Nicht zu vergessen die Klassen- oder ABI - Abschlussfahrten nach Paris, Rom oder London mit Billigfliegern für 99€ Hin- und Rückflug! Hurraa! Wir retten das Klima!

    Es ist in der Tat eine Schande, dass solche Dinge passieren. Das Problem ist aber, dass die Entscheidung von den Lehrern gefällt wird. Können die Schüler versuchen, diese Entscheidung anzufechten? Ja, das können sie. Aber das ist nicht ohne Risiko. Zum einem ist es schwierig sich mit einem Erwachsenem (dem Lehrer) anzulegen und zum anderem gibt es wahrscheinlich genügend andere Schüler in der Klasse, die einen dann als Spielverderber ansehen.

    Ich wünsche mir, dass Schüler solche Klassenfahrten anfechten. Aber ich weiß auch, dass das nicht einfach ist. Insbesondere, wenn man das alleine versucht.


    "Energiewende/ Klimaschutz ja, aber bitte nicht vor meiner Haustür" ist keine zielführende Lösung!

    Richtig. Aber in welchen Bevölkerungsgruppen findet man diese Mentalität hauptsächlich? Bei den Jugendlichen? Meinem Eindruck nach nicht.
  9. Ich fürchte in der ganzen Debatte geht (gewollt oder ungewollt) immer mehr der eigentliche Punkt unter: Es geht gar nicht so sehr darum wer Schuld ist. Es geht darum, das es so nicht weiter gehen kann. Dieses ganze Schuldzuweisungs-Geplänkel löst das Problem - welches ganz klar existiert - kein Stück. Mag sein, dass ich da einfach nur paranoid bin, aber ich habe das ungute Gefühl, dass eben genau das gewollt ist. Denn solange man sich darum zankt, wer denn nun die Schuld trägt, kann man weiterhin auf unbeschränkten Wirtschaftswachstum um jeden Preis setzen. Bestenfalls verkauft man dann auf den Demonstrationen noch Motto-Shirts mit "u30 sind schuld" und "ü30 sind schuld", welche von Kindersklaven in China, in Fabriken welche ihre Chemieabfälle ungefiltert in die Natur ablassen gefertigt werden und beleuchtet die Szenerie mit Halogenlampen, welche mit Dieselgeneratoren gespeist werden.

    Nur nebenbei: Die Schuldfrage ist doch ganz einfach: Es sind nicht die Kinder, welche SUVs fahren, es sind nicht die Kinder, welche Wegwerfprodukte entwickeln und produzieren, es sind nicht die Kinder, welche die Werbung produzieren und verbreiten, welche suggeriert, dass dies okay wäre, es sind auch nicht die Kinder, welche Gesetze erlassen, deren einzige Priorität das Wirtschaftswachstum ist - um jeden Preis. Die Kinder wurden lediglich in diese - von Erwachsenen - erschaffene Gesellschaft geboren und es ist der Fehler der Erwachsenen, wenn wir diese kaputten Werte an die Kinder übertragen.
    Woran die Kinder die Schuld tragen ist, dass die Umweltdebatte durch "Fridays for Future" aktuell so präsent ist. Damit legen die Kinder zumindest den Grundstein für die Lösung eines Problemes, welches sie in meinen Augen keineswegs verschulden.
    Aber genug davon.

    Zurück zum eigentlichen Problem: Das Problem ist nicht, dass eine Person nun SUV fährt oder eine Person ihren Müll auf die Straße oder in die Natur wirft. Das Problem ist die Mentalität, welche dahinter steckt - und diese gilt es zu bekämpfen. Aber grade die ältere Generation weigert sich, da irgendwelche Abstriche zu machen. Im Gegenteil: Die Mentalität wird überspitzungen und übertreibungen unterstützt. Jemand schlägt vor, mal nicht jeden Tag Fleisch zu essen? Klingt ganz klar nach Zwangsveganisierung. Jemand deutet an, SUVs wären schädlich für die Umwelt? Das sind doch ganz klar Autofahrverbote! Wir müssen Strom sparen? Aber die benutzen doch selbst immer ihre Handys!
    Es geht - und ging denke ich - niemals darum, uns irgendetwas weg zu nehmen. Es geht darum, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass etwas für die Umwelt schädlich ist - und wie einfach es zum Teil wäre, sehr großen Einfluss darauf zu haben.

    Ein sehr viel größeres Problem sehe ich jedoch darin, dass die Politik gar kein Interesse daran hat.irgendwas daran zu ändern. Im Gegenteil: Man wird im wesentlichen dafür belohnt, Energie zu verschwenden, weil man als Großabnehmer deutlich günstigere Konditionen bekommt. Anstatt die Energiewende ordentlich voran zu treiben, steuert man im wesentlichen gegen, indem man die Voraussetzungen für CO2-Handel erschafft. Elektromobilität wird zugunsten der Automobilindustrie nur so weit gefördert, damit man behaupten kann, man hätte ja irgendwas getan. Der Konsum wird an allen Ecken und Enden gefördert - weil es eben gut für die Wirtschaft ist. Dem hat sich alles unterzuordnen: Die Umwelt, der Bürger, die Freiheit.

    Es spielt im wesentlichen keine Rolle, wer die Schuld daran trägt. Was man ins Auge fassen muss ist: Was sind die Ursachen. Und anstatt seine Energie darauf zu verschwenden, gegen "Fridays for Future" zu argumentieren, sollte man sich möglicherweise einfach denen anschließen. Wenn man gemeinsam dieses Problem löst, ist es am Ende egal, wer die Schuld daran hatte.
  10. mein-wunschname

    mein-wunschname hat kostenlosen Webspace.

    Grundsätzlich finde ich es positiv, wenn sich Jugendliche politisch engagieren und nicht, wie manchmal unterstellt wurde, in erster Linie Schmink- und Prank-Videos schauen.
    Problematisch hingegen finde ich den aus meiner Sicht konstruierten Generationenkonflikt. Auch ein heute 40Jähriger hat noch die Hälfte seines Lebens vor sich, wird also nicht unerheblich von veränderten Umweltbedingungen und ihren Folgen betroffen sein. (Generationenkonflikt war auch ein beliebter Aspekt bei Diskussionen zum Thema Rente).

    Es ist zweifellos so, dass ältere Generationen immer durch ihr Handeln Weichenstellungen für nachfolgende vornehmen. Tatsache ist aber zunächst mal, dass der Lebensstandard eines Durchschnittsdeutschen höher ist, als der von Ludwig XIV. Ein (fast) niemand, auch unter den Jugendlichen, würde so leben wollen wie vor 100, ja nicht einmal vor 50 Jahren.

    Und vor allem: am schönsten ist "Klimaschutz" (ich schreibe das bewusst mit "", weil das Wort eigentlich unsinnig ist), wenn er dem Einzelnen möglichst wenig abverlangt. Vor kurzem war eine Klasse einer Berliner Schule in Frankreich, Schüleraustausch. Als alles in der Planung war gab es die F4F-Demos schon, auch Schüler der Klasse waren dabei. Also entschied man sich ganz heroisch, mit dem Zug zu fahren, von ganz früh morgens bis spät abends. Aber nur die Hinfahrt. Die Rückfahrt hätte noch mal 2h länger gedauert und man wollte auch nicht die gleiche Gegend 2x durchfahren, also war es ein Rückflug.

    Im Grunde sind die Forderungen der Schüler auch ziemlich zahm. Nur vereinzelt gibt es Stimmen, die Dinge fordern, die der Größe des Problems angemessen sind. Zwei Beispiele: die sogenannte Kohlekommision hat vorgeschlagen, den Braunkohleregionen 40 Mrd. EUR zukommen zu lassen, 40 Mrd in 20 Jahren. Die deutschen Militärausgaben eines Jahres betragen 49,5 Mrd. Weltweit belaufen sich die Militärausgaben eines Jahres auf etwa 1.000 Mrd. Was könnte man mit diesem Geld oder meinetwegen der Hälfte davon alles machen, um den CO2-Ausstoß stärker zu reduzieren und /oder denjenigen zu Helfen, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sind.
    Rüstung und Krieg sind aus meiner Sicht die sinnlosesten Ressourcenkiller.

    PS: Ich habe gerade gelesen, dass hier schon einmal das Thema Klassenfahren verschiedenster Art angesprochen wurde. Zum einen: für die Lehrer ist so eine Klassenfahrt Stress: geopferte Freizeit und wenn man Pech hat, zahlt man auch noch finanziell drauf. Und in der Regel nehmen Eltern und Schüler ganz maßgeblich Einfluss auf die Ausgestaltung von Klassenfahrten, Lehrer sind einfach nur eine von drei Parteien.

    Beitrag zuletzt geändert: 20.6.2019 19:58:10 von mein-wunschname
  11. horstexplorer

    horstexplorer hat kostenlosen Webspace.

    Das Problem ist aber, dass die Entscheidung von den Lehrern gefällt wird.

    Und in der Regel nehmen Eltern und Schüler ganz maßgeblich Einfluss auf die Ausgestaltung von Klassenfahrten, Lehrer sind einfach nur eine von drei Parteien.

    Das Problem ist doch bei so etwas nicht wer die Entscheidung fällt, sondern das Option xy eine attraktive Möglichkeit ist. Wenn ich für 30€ in unter einer Stunde von Berlin nach München fliegen kann, gibt es keinen Anreiz für deutlich mehr Geld oder deutlich längerer Dauer mit dem Zug zu fahren. Wenn man für 400€ eine Woche im Ausland verbringen kann, wieso sollte man für ähnliches Geld ums Eck in den Urlaub fahren.
    Solche Vergleiche lassen sich natürlich auch auf jedes andere Thema anwenden.
    Einfach darauf zu hoffen das die Leute bewusst handeln funktioniert so gut wie nie, man müsste sie schon in irgendeiner Form dazu zwingen (Was aber irgendwo auch wieder Probleme verursacht).

    Also entschied man sich ganz heroisch, mit dem Zug zu fahren, von ganz früh morgens bis spät abends. Aber nur die Hinfahrt. Die Rückfahrt hätte noch mal 2h länger gedauert und man wollte auch nicht die gleiche Gegend 2x durchfahren, also war es ein Rückflug.

    Irgendwie ließt sich das ganze recht abwertend. Erwartet man dadurch das -eine- Klasse -einen- 'Austausch' mit einem anderen Verkehrsmittel durchführt eine Lösung des zugrunde liegenden Problems zu haben? Das alle gleich handeln? Oder das man auch nichts ändern muss weil es andere nicht tun? Man hat sich scheinbar mit der Thematik in irgendeiner Weise befasst und sich dann doch begründet für eine 'unangemessene' Option entschieden. Das ist weder das Problem noch wäre es die Lösung. Es zeigt allerdings das Problem recht gut.
    Das Problem ist die Mentalität, welche dahinter steckt - und diese gilt es zu bekämpfen.
    Das ganze wird meistens kaum bewusst passieren. Die Auswirkungen der eigenen Handlung sind eben nicht wirklich direkt und sofort spürbar. Es gibt also keinen direkten Einfluss (anders als bei kosten, dauer, etc) der einen zum anders Handeln bewegen würde. Somit wird man halt immer den bequemeren Weg wählen anstelle sich auf Veränderungen einzulassen (oder für veränderung zu sorgen). Aber wie bringt man jemanden dazu anders zu handeln wenn es für ihn keine wirklichen Vor-(oder sogar nur Nach-)teile bringt dies zu tun. Eventuell nicht das beste Beispiel aber doch relativ passend ist da das "BIO" Zeug. >>Natürlich ist man dafür, aber "hey 2kg Schwein für unter 5€" wieso also für 'das selbe' deutlich mehr bezahlen.<<

    Beitrag zuletzt geändert: 20.6.2019 23:02:10 von horstexplorer
  12. turmfalken-nikolai

    Kostenloser Webspace von turmfalken-nikolai

    turmfalken-nikolai hat kostenlosen Webspace.

    horstexplorer schrieb:
    Eventuell nicht das beste Beispiel aber doch relativ passend ist da das "BIO" Zeug. >>Natürlich ist man dafür, aber "hey 2kg Schwein für unter 5€" wieso also für 'das selbe' deutlich mehr bezahlen.<<


    Das ist denke ich sogar ein sehr gutes Beispiel! Jeder möchte immer mehr verdienen. Jeder möchte sich immer mehr leisten können. Das führt irgendwo aber auch dazu das sich niemand mehr Gedanken macht ob und unter welchen Bedingungen die Waren denn auch zu solch einem Preis angeboten werden können.

    Es fehlt einfach das Bewusstsein dafür das gute Qualität nicht für Centbeträge zu bekommen ist. Es schert sich niemand darum das auch der Landwirt der das Schweinefleisch produziert eventuell ein paar Euro im Monat mehr verdienen möchte um seine Familie zu ernähren. Der also muss dann bei den Produktionskosten einsparen . Das wiederum hat Auswirkungen auf die Lebensqualität der Tiere. Tiere sind aber für die meisten Menschen auch nur "Sachen" deren Wohl die Wenigsten interessiert. Hier müsste viel mehr Aufklärungsarbeit betrieben werden!

    Mit anderen Waren ist es doch ähnlich. Alles soll so billig wie möglich sein. Aber das all diese Dinge auch von anderen Menschen hergestellt werden müssen die auch einen angemessenen Lohn beanspruchen gerät in den Hintergrund. Dazu kommt die "Geldgeilheit" von Managern und Aktionären deren Boni und Dividenden ja auch noch irgendwie generiert werden müssen. Im Endresultat drehen wir uns da im Kreis! Billig, billig , billig, koste es was es wolle! :wall:
  13. horstexplorer schrieb:
    Eventuell nicht das beste Beispiel aber doch relativ passend ist da das "BIO" Zeug. >>Natürlich ist man dafür, aber "hey 2kg Schwein für unter 5€" wieso also für 'das selbe' deutlich mehr bezahlen.<<
    Naja, ich mache da etwas andere Erfahrungen. Mir begegnen in den Supermärkten eigentlich selten Leute, welche nicht zu Bio-Produkten greifen. Das mag sich regional sehr stark unterscheiden, aber ich denke es ist doch ein klares Zeichen, dass solche Konzepte durchaus von Menschen angenommen werden können. Vor allem, wenn es dann eine gewisse "Basis" gibt, welche sich zu eben solchen "unannehmlichkeiten" hin ziehen lässt, ist es häufig so, dass andere einfach nachziehen.

    Das Problem ist, dass - auch bei den Bio-Sachen - eben viel zu wenig von der Politik aus passiert. Es gibt entsprechende Regelulierungen, aber diese sind zum einen ziemlich lasch, zum anderen gibt es kaum Kontrollen. Und wenn dann doch mal eine Kontrolle zum unpassenden Zeitpunkt kommt, sind die Strafen, welche die entsprechenden Betriebe zahlen müssen - wenn überhaupt - ein ziemlicher Witz. Ich fürchte jedes mal, wenn ich mal wieder davon lese, dass irgend ein Bio-Betrieb hoch genommen wurde, dass die Leute zurück rudern.

    Also ich denke schon, dass Menschen grundsätzlich bereit sind, auch mehrkosten in Kauf zu nehmen, wenn sie wissen, dass sie dafür was gutes tun. Man muss sie halt nur ein mal dazu bringen, über ihren Schatten zu springen.
  14. horstexplorer schrieb:
    Das Problem ist doch bei so etwas nicht wer die Entscheidung fällt, sondern das Option xy eine attraktive Möglichkeit ist. Wenn ich für 30€ in unter einer Stunde von Berlin nach München fliegen kann, gibt es keinen Anreiz für deutlich mehr Geld oder deutlich längerer Dauer mit dem Zug zu fahren.

    Meistens ist es das eben nicht. Es zahlt nur jemand anderes. Nämlich der Steuerzahler z.B. durch die fehlende Steuerabgabe auf Kerosin.
    Auch wird gerne die Fahrt vom und zum Flughafen "vergessen".
    Zeitlich wird auch oft nur der Flug selbst verglichen. Hinfahrt, Zeit für Check-in, Zeit um sein Gepäck zu bekommen, etc. wird da gerne einfach mal weggelassen.
  15. Diskutiere mit und stelle Fragen: Jetzt kostenlos anmelden!

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