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Lohngleichheit für Männer und Frauen?

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  1. Autor dieses Themas

    michabraun

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    Gerade wird wieder in den Medien, von seiten der SPD forciert, darüber debattiert, dass es ungerecht sei, dass Männlein und Weiblein für die gleiche Arbeit nicht dasselbe verdienen. Wie seht ihr das? Im ersten Moment kann man schon denken, dass das nicht mehr zeitgemäß sei, aber ich sehe, wenn ich das vom Standpunkt eines Arbeitgebers betrachte, schon ein paar Gründe, die vielleicht schon einen Unterschied der Entlohnung begründen.

    Nehme ich zum Beispiel den Lagerarbeiter, oder einen anderen Job, bei dem man zupacken muss, ist doch klar, dass zumindest nicht jede Frau das gleiche leisten kann, ich meine körperlich gesehen. Abgesehen von den körperlichen Unterschieden ist es nun auch mal ein Fakt, dass ein Arbeitgeber bei gebärfähigen Frauen immer das Risiko bezüglich Fehlzeiten und den sonst noch aufgrund der Gesetze auftretenden "Problematiken", wie Mutterschutz oder Freihaltung des Arbeitsplatzes, trägt.

    Ist es also einem Unternehmen zumutbar, eine Frau genauso zu entlohnen wie einen Mann, und warum?

    Beitrag zuletzt geändert: 14.1.2013 12:03:44 von michabraun
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  3. fatfox

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    Frauen wollen Gleichberechtigung, also sollen Sie die auch bekommen.

    Wenn Sie die selbe Arbeit leisten, sollen sie das Selbe verdienen.

    Wenn Sie aber die Kiste ausräumen müssen und 2 mal gehen müssen um die Kiste samt Inhalt von A nach B zu bringen sind sie für diese Ausgabe eben nur halb so produktiv wie es Jemand wäre der sie beim ersten Durchgang abliefert.

    Ob das dann die selbe Bezahlung rechtfertigt lasse ich jeden selbst entscheiden.

    Genauso dummdreist sind überdies auch Frauenquoten wie sie für Führungspositionen gefordert werden, wenn es eine Frau gibt die sich gegen Ihre Mitbewerber mit Kompetenz durchsetzen kann wird sie den Job auch bekommen, jeder Personal entscheider wäre dämlich nicht zu versuchen den am besten geeigneten Kandidaten zu bekommen. Wenn ich aber eine weniger geeignete Kandidatin einstellen muss damit ich die Quote erfülle trägt das für mich nicht zur Gleichberechtigung bei sondern kostet Arbeitsplätze und zwar mehr als Einen.
  4. kaetzle7

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    michabraun schrieb:
    Abgesehen von den körperlichen Unterschieden ist es nun auch mal ein Fakt, dass ein Arbeitgeber bei gebärfähigen Frauen immer das Risiko bezüglich Fehlzeiten und den sonst noch aufgrund der Gesetze auftretenden "Problematiken", wie Mutterschutz oder Freihaltung des Arbeitsplatzes, trägt.
    So ist es. Das Ergebnis ist eine hohe Fluktuationsrate --> viele Neueinstellungen --> erhöhte Einarbeitungszeiten --> höhere Kosten. Diese müssen durch niedrigere Lohnkosten ausgeglichen werden, sonst überlegt es sich ein Arbeitgeber gleich 3x bevor er eine Frau einstellt. So gesehen müssen Frauen froh sein, dass die Lohngleichheit noch nicht gesetzlich verankert ist, denn sonst hätten sie in männerdominierten Jobs noch weniger Chancen...

    fatfox schrieb:
    Genauso dummdreist sind überdies auch Frauenquoten wie sie für Führungspositionen gefordert werden, wenn es eine Frau gibt die sich gegen Ihre Mitbewerber mit Kompetenz durchsetzen kann wird sie den Job auch bekommen, jeder Personal entscheider wäre dämlich nicht zu versuchen den am besten geeigneten Kandidaten zu bekommen. Wenn ich aber eine weniger geeignete Kandidatin einstellen muss damit ich die Quote erfülle trägt das für mich nicht zur Gleichberechtigung bei sondern kostet Arbeitsplätze und zwar mehr als Einen.
    Sehe ich auch so. Ein Personalchef beurteilt die Einstellung ja nicht nach dem Geschlecht, sondern nach der Qualifikation. Angenommen es gäbe eine Frauenquote und ein Betrieb sucht nach 2 Managern. Unter 30 Bewerbern befänden sich jetzt nur 2 Frauen (ist jetzt zwar ein fiktives Beispiel, spiegelt aber die Realität bei männerdominierten Berufen recht gut wider - dort arbeiten eben nicht nur mehr Männer, weil Personalchefs lieber Männer nehmen, sondern weil sich auch viel weniger Frauen für solche Berufe bewerben). Damit der Betrieb die Frauenquote erfüllt, muss er eine von beiden Frauen anstellen. Während die Frau sich also nur gegen eine Mitbewerberin durchsetzen muss, muss ein Mann sich gegen 27 Mitbewerber durchsetzen - was dann letztendlich wieder für Männer einen entscheidenden Nachteil gegenüber den Frauen darstellt. Das Problem ist also, dass eine Frauenquote keine Gleichberechtigung schaffen würde, sondern die Frauen bevorzugt.
  5. all-in1

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    michabraun schrieb:
    Abgesehen von den körperlichen Unterschieden ist es nun auch mal ein Fakt, dass ein Arbeitgeber bei gebärfähigen Frauen immer das Risiko bezüglich Fehlzeiten und den sonst noch aufgrund der Gesetze auftretenden "Problematiken", wie Mutterschutz oder Freihaltung des Arbeitsplatzes, trägt.


    Das ist das einzige, was ein Grund für einen Lohnunterschied sein darf.

    fatfox schrieb:
    Wenn Sie aber die Kiste ausräumen müssen und 2 mal gehen müssen um die Kiste samt Inhalt von A nach B zu bringen sind sie für diese Ausgabe eben nur halb so produktiv wie es Jemand wäre der sie beim ersten Durchgang abliefert.


    Das wäre dann wohl nicht die gleiche Qualifikation? Denke mal es gibt Frauen, die dir im Tragen von Dingen etwas vormachen, da müsstest du dann zweimal laufen und demnach die Hälfte vom Lohn bekommen.

    Genauso sieht es in anderen Berufen aus. dort sind Frauen meist besser qualifiziert wie Ihre männlichen Kollegen. Bekommen dennoch weniger Gehalt.

    Zur Zeit ist das ganze eher ein psychologisches Problem der Führungskräfte.
  6. Autor dieses Themas

    michabraun

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    Wenn ich das richtig deute, sehen die bisherigen Poster alle die "Problematiken" gebärfähiger Frauen. Das würde doch bedeuten, dass die Forderung eines gleichen Lohnes für beide Geschlechter nicht unbedingt richtig ist, oder?
    all-in1 schrieb: Genauso sieht es in anderen Berufen aus. dort sind Frauen meist besser qualifiziert wie Ihre männlichen Kollegen. Bekommen dennoch weniger Gehalt.
    Was jedoch die Aussage, dass Frauen meist besser qualifiziert sind als Männer begründet, kann ich nicht nachvollziehen. Woher kommt denn diese "Weisheit"?
    kaetzle7 schrieb: Das Problem ist also, dass eine Frauenquote keine Gleichberechtigung schaffen würde, sondern die Frauen bevorzugt.
    Da stimme ich ganz und gar zu. Auch ich sehe mittlerweile eine Tendenz dahingehend, dass es hier nicht mehr um Emanzipation geht, sondern darum, wie Frauen besser positioniert werden als Männer. Mehr noch, wenn ich eine Frau wäre, dann würde ich mich diskriminiert fühlen, wenn ich wüsste, dass ich einen Job nur wegen meinem Geschlecht bekommen hätte.

    Zudem ist es nun einmal so, dass es eben bei manchen Jobs nicht nur auf die Qualifikation ankommt, sondern auch auf die Natur der Geschlechter. Aus der Bundeswehr weiß ich beispielsweise, dass da aufgrund der Quote Frauen an Positionen sitzen, die absolut fehl am Platz sind. Ich zitiere einen mir gut bekannten Major: "Ich habe Angst davor, dass, sollte es einmal knallen, "die" (Frauen) solange über eine Reaktion diskutieren, bis der Feind uns alle Lichter ausgeblasen hat."

    Und da stellt sich dann die Frage, was macht eine Frau dann noch aus, wenn sie sich in jeder Hinsicht dem Verhalten eines Mannes anpasst?
  7. fatfox

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    all-in1 schrieb:
    [...]
    fatfox schrieb:
    Wenn Sie aber die Kiste ausräumen müssen und 2 mal gehen müssen um die Kiste samt Inhalt von A nach B zu bringen sind sie für diese Ausgabe eben nur halb so produktiv wie es Jemand wäre der sie beim ersten Durchgang abliefert.


    Das wäre dann wohl nicht die gleiche Qualifikation? Denke mal es gibt Frauen, die dir im Tragen von Dingen etwas vormachen, da müsstest du dann zweimal laufen und demnach die Hälfte vom Lohn bekommen.

    Genauso sieht es in anderen Berufen aus. dort sind Frauen meist besser qualifiziert wie Ihre männlichen Kollegen. Bekommen dennoch weniger Gehalt.

    Zur Zeit ist das ganze eher ein psychologisches Problem der Führungskräfte.


    Was hat das mit quzalifikation zu tun ? Es geht um Produktivität.

    Frauzen wollen für gleiche Arbeit gleiches Geld. Ok, sollen Sie bekommen.

    Ich definiere jetzt gleiche Arbeit als qualitativ und quantitativ gleiche Verrichtung zur Erziehlung eines Einkommens, mein Beispiel war das tragen einer Kiste. Damit die gleiche Arbeit verrichtet würde müsste eine Frau in der selben Zeit die selbe Menge an Kisten von A nach B bringen wie ein männlicher Kollege (gleiche Quantität) und die Kisten dabei unversehrt lassen genau wie Ihren Inhalt (gleiche Qualität wenn man unterstellt das ein männlicher Kollege auch nichts kaputt macht). Kann eine weibliche Arbeitnehmerin das leisten soll Sie bitte auch das selbe dafür bekommen wie ein männlicher Kollege. Das war die Aussage.

    Das bedeutet natürlich wenn ich nur die hälfte der Kisten pro Zeiteinheit bewegen kann bin ich nur halb so produktiv und habe, sofern meine Arbeit qualitativ nicht hochwertiger ist natürlich auch nur die Hälfte der Entlohnung verdient die jemand bekommt der doppelt so viele Kisten bei gleicher Qualität bewegen kann, das ist ganz klar.

    Es geht auch überhaupt nicht darum ob mir Jemand im tragen von Kisten etwas vormachen würde (ganz sicher ist das so, aber ich habe eine Ausbildung genossen die mir erlaubt das Kisten für mich getragen werden wenn es sein müsste), ich habe durchaus auch weibliche Kollegen und kenne sogar ettliche Frauen die die selbe Ausbildung absolviert haben wie ich und in ähnlichen Funktionen arbeiten und nicht wenige davon schätze ich sogar fachlich in hohem Maße, das ist aber so weil sie eben einfach gut sind indem was Sie tun, und weil das so ist haben Sie auch ein zu meinem absolut vergleichbaren Einkommen.

    Was einfach aufhören muss ist Gleichberechtigung selektiv anzuwenden, wenn ich gleich behandelt werden will muss ich mir auch die gleichen Leistungsmaßstäbe gefallen lassen ganz egal ob ich Männlein oder Weiblein bin.
  8. audiogames

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    Also ich würde mal sagen das Frauen genau so gleicberechtigt sind wie Männer. Wenn sie jetzt die gleiche Arbeit leisten, sollen sie dafür auch das gleiche Geld bekommen. Auch wenn sie vielleicht nicht so kräftig oder so sind, es steht ihnen ja trotzdem zu. Es soll doch keiner in der Gesellschaft benachteiligt werden!
  9. yara

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    Ich verstehe unter Gleichberechtigung nur gesetzliche Gleichberechtigung. Wenn ein Arbeitgeber unbedingt diskriminieren will, soll er doch, es ist immerhin sein Unternehmen!

    Warum sollte es einen Anspruch auf gerechte Behandlung durch die Gesellschaft geben? Warum?

    Ich akzeptiere außerdem nicht, dass man "Vorurteile" (also bezogen auf Geschlecht, Alter, Herkunft usw.) und "legitime Gründe jemand zu diskriminieren" (geringer IQ, Vorstrafen usw.) wirklich voneinander trennen kann.
    michabraun schrieb:
    Gerade wird wieder in den Medien, von seiten der SPD forciert, darüber debattiert, dass es ungerecht sei, dass Männlein und Weiblein für die gleiche Arbeit nicht dasselbe verdienen. Wie seht ihr das?
    Ich sehe, dass das nur eine Behauptung ist, die nie richtig bewiesen wurde. Die sprichwörtlichen 23% Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau schrumpften nach der Korrektur durch Destatis bekanntlich auf 8%. Bei diesen 8% ist allerdings immer noch nicht klar ob sie durch Diskriminierung zustande kommen, da Destatis bestimmte Berufszweige nicht in die Statistik einbeziehen darf.
  10. bettcrew

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    Ich sehe das ähnlich wie yara.

    Insbesondere sehe ich kein Argument, warum zwei Menschen für die gleiche Arbeit gleiches Geld bekommen sollen. Beide haben doch einen eigenen Arbeitsvertrag mit ihrem Arbeitgeber abgeschlossen. Und das haben sie freiwillig getan. Wenn ich damit unzufrieden bin, muss ich neuverhandeln oder mir einen anderen Job suchen.

    Schade, dass viele Gleichberechtigung mit Gleichmacherei verwechseln...
  11. Autor dieses Themas

    michabraun

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    yara schrieb: ... Ich sehe, dass das nur eine Behauptung ist, die nie richtig bewiesen wurde. Die sprichwörtlichen 23% Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau schrumpften nach der Korrektur durch Destatis bekanntlich auf 8%.
    Vorgestern las ich in der Zeitung Zahlen, die ebenfalls davon zeugen, dass es lediglich minimale Lohnunterschiede gäbe. Bei kinderlosen Frauen, also Frauen ohne beruflichen Auszeiten, die in Vollzeit arbeiten, beträgt der Unterschied laut Welt lediglich 2%.
    yara schrieb: Bei diesen 8% ist allerdings immer noch nicht klar ob sie durch Diskriminierung zustande kommen, da Destatis bestimmte Berufszweige nicht in die Statistik einbeziehen darf.
    Um welche Berufszweige handelt es sich dabei und warum tauchen die, Deiner Aussage nach, nicht in der Statistik auf?

    Beitrag zuletzt geändert: 16.1.2013 11:08:36 von michabraun
  12. s**************3

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    Hallo,
    zuerst sollte man zwischen Leuten unterscheiden, die tarifgebunden sind und denen die aussertarflich bezahlt werden.
    Wenn Leute innerhalb eines Tarifvertrags für die selbe Arbeit nur deshalb anders eingestuft werden, weil sie in gewisses Merkmal haben oder nicht, dann ist das eigentlich eine Sache für die Tarifpartner da was zu unternehmen. Aber man wird immer irgendeinen Grund finden einen Mitarbeiter etwas höher einzustufen als einen anderen und sei es nur, weil er/sie eine Qualifikation hat, die für die konkrete Arbeit gar nicht nötig ist und womöglich mangels Übung nur noch auf dem Papier steht. Da haben Männer halt oft die Nase vorne, weil sie diese Qualifikationen in der Zeit kurz nach der Erstausbildung erwerben, in der sich die Frauen um die Kinder kümmern.
    Dass Männer gerade im aussertariflichen Bereich ihre Fähigkeiten gerne etwas optimistischer ("Ich kann das!") darstellen als Frauen, hört man von Personalverantwortlichen oft und manche fallen da halt drauf rein.

    LG Strommmanager
  13. Autor dieses Themas

    michabraun

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    strommanager2013 schrieb: ... Dass Männer gerade im aussertariflichen Bereich ihre Fähigkeiten gerne etwas optimistischer ("Ich kann das!") darstellen als Frauen, hört man von Personalverantwortlichen oft und manche fallen da halt drauf rein.

    LG Strommmanager
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein professioneller Einkäufer, und so sehe ich einen Personaler, spätestens wenn es darum geht, was er dem zukünftigen Mitarbeiter monatlich überweisen muss, von solchen Übertreibungen blenden lässt. Es geht einfach darum, wie viele Bewerber - mit ähnlichen Qualifikationen - gibt es in dem Moment, in dem ich jemanden einstellen muss für die Stelle und welche Risiken hat das Unternehmen, das einstellt. Der Preis für Arbeit ist auch nur ein Marktpreis wie jeder andere. Und der ergibt sich aus Angebot und Nachfrage, wenn das Unternehmen nicht an Tarife gebunden ist. Der Personaler, der das anders macht, ist meiner Meinung nach wenig professionell.
  14. patientenclub

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    michabraun schrieb:
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein professioneller Einkäufer, und so sehe ich einen Personaler, spätestens wenn es darum geht, was er dem zukünftigen Mitarbeiter monatlich überweisen muss, von solchen Übertreibungen blenden lässt. Es geht einfach darum, wie viele Bewerber - mit ähnlichen Qualifikationen - gibt es in dem Moment, in dem ich jemanden einstellen muss für die Stelle und welche Risiken hat das Unternehmen, das einstellt. Der Preis für Arbeit ist auch nur ein Marktpreis wie jeder andere. Und der ergibt sich aus Angebot und Nachfrage, wenn das Unternehmen nicht an Tarife gebunden ist. Der Personaler, der das anders macht, ist meiner Meinung nach wenig professionell.


    Damit blendest du die gesammten mittelständischen Unternehmen aus. Dort ist der Personaler meist der Chef und Firmengründer, der in erster Linie Expertise auf dem Fachgebiet der Firma vorweisen kann und meist nur sehr begrenzt Erfahrung auf dem Gebiet des Personalmanagement hat. Gerade in handwerklichen Berufen gibt es hier massive Vorurteile, die es auch ausgesprochen qualifizierten Frauen nahezu unmöglich machen einen Job zu finden. Diese Frauen sind dann oft gezwungen, einen unterbezahlten Job anzunehmen, schlicht weil sie sonst garkeinen bekommen würden.
    @bettcrew: Ob man dann noch so einfach von "freiwillig" sprechen kann sei mal dahingestellt.

    Und als meine persönliche Meinung hast du an dieser Stelle auch ein stark übertriebenes Vertrauen in die Professionalität der professionellen Personaler.

    Beitrag zuletzt geändert: 27.1.2013 9:54:35 von patientenclub
  15. fly340-600

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    Hallo,

    also ich muss sagen, dass Frauen durchaus die besseren Führungskräfte sein können, weil sie mit ihren Mitarbeitern menschlicher umgehen.
    Es ist sicher richtig, dass Männer eine Qualifikation ein wenig früher erhalten als Frauen. Was bringt einem aber eine Qualifikation auf dem Papier, wenn diese Person letztenendes keine Ahnung hat was sie dort tut? Das kann bei Männern und Frauen gleichermaßen passieren.
    Dass man keinen Unterschied zwischen Mann und Frau machen darf, ist sicherlich von der theorie her richtig. Es wird aber immer Personen geben, die irgendwo Diskrepanzen finden und diese versuchen mit irgendwelchen gesetzen aus der Welt zu schaffen. Nur schafft man durch ein neues Gesetz oftmals irgendwo keine Besserung.
  16. yara

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    yara hat kostenlosen Webspace.

    michabraun schrieb:
    yara schrieb: Bei diesen 8% ist allerdings immer noch nicht klar ob sie durch Diskriminierung zustande kommen, da Destatis bestimmte Berufszweige nicht in die Statistik einbeziehen darf.
    Um welche Berufszweige handelt es sich dabei und warum tauchen die, Deiner Aussage nach, nicht in der Statistik auf?
    Z. B. die öffentliche Verwaltung (Quelle).
  17. xian

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    1) neun männer (mit 100% lohn) gehen jeder mit vollen kisten von a nach b
    2) statt nummer 10 wird eine frau eingestellt (80% lohn) und geht zweimal je kiste
    3) der chef freut sich weil er nur 98% lohnkosten hat, aber irgendwie gehts nicht voran
    4) die frau geht mit einer idee zum chef, er befördert sie ins mittlere management
    5) die idee: drei der männer werden gefeuert und durch flurfördergeräte ersetzt
    6) jedes flurfördergerät befördert gleichzeitig eine ganze palette kisten von a nach b
    7) ein techniker (100%) übernimmt die wartung (50%), sie die aufsicht (200%)
    8) der chef freut sich, weil plötzlich alles unglaublich schnell geht, bei 95% lohnkosten
    9) die frau geht erneut zum chef, erklärt ihm dass der techniker auch zehn flurfördergeräte
        warten kann und geht in mutterschutz... :-D
  18. fatfreddy

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    xian schrieb:
    1) neun männer (mit 100% lohn) gehen jeder mit vollen kisten von a nach b
    2) statt nummer 10 wird eine frau eingestellt (80% lohn) und geht zweimal je kiste
    3) der chef freut sich weil er nur 98% lohnkosten hat, aber irgendwie gehts nicht voran

    Die Rechnung unter Punkt drei verstehe ich nicht!
    Die Frau kostet nur 80% Lohnkosten eines Mannes, leistet aber nur 50%. Ergo kostet sie den Chef. in der Kosten-/Nutzenrechnung, im Vergleich zu einem Mann nahezu (!) das doppelte. Um die gleiche Arbeitsleistung zu erzielen, müßte der Chef 2 Frauen einstellen, also 160% zahlen. Nicht gut!


    4) die frau geht mit einer idee zum chef, er befördert sie ins mittlere management
    5) die idee: drei der männer werden gefeuert und durch flurfördergeräte ersetzt
    6) jedes flurfördergerät befördert gleichzeitig eine ganze palette kisten von a nach b
    7) ein techniker (100%) übernimmt die wartung (50%), sie die aufsicht (200%)
    8) der chef freut sich, weil plötzlich alles unglaublich schnell geht, bei 95% lohnkosten

    Auch die letzlichen 95% verstehe ich nicht!
    - Wo sind die Anschaffungskosten für die Flurfördergeräte und die Umrüstung des Lagers, um diese effektiv zu nutzen?
    - Sind die Flurfördergeräte 100% effektiv? Das wären sie nur, wenn Waren im Lager IMMER auch palettenweise transportiert werden müssen.
    Denn ansonsten ist die Milchmächenrechnung bei Punkt 7+8 eh am Ende:
    6 kleine Negerlein Lagerknechte (=600%) + Techniker (=100%) + Frau (=200%) + Wartung (=50%, was auf Dauer sehr knapp bemessen ist ) + Anschaffungskosten/Abschreibung der techn. Geräte und der angepaßten Lagereinrichtung = deutlich über 1000% => Betriebswirtschaftlich nicht gut.

    Wenn überhaupt, würde das Konzept umgesetzt, aber Punkt 4 geändert. Die Idee der Frau würde übernommen und sie, mit, kleiner Abfindung, wenn vertragsrechtlich von Nöten, freigesetzt.

    9) die frau geht erneut zum chef, erklärt ihm dass der techniker auch zehn flurfördergeräte warten kann und geht in mutterschutz... :-D

    Und hier kommt der entscheidende Knackpunkt. Das Ausfallrisiko von weiblichen Mitarbeitern im gebärfähigen Alter ist, für den Arbeitgeber, deutlich höher, als das ihrer männlichen Kollegen. Für einen kleinen oder kleinen mittelständischen Betrieb ist der Mutterschutz eine finanzielle Katastrophe. Die Firma MUSS den Arbeitsplatz der Mutter, für die Zeit nach dem Mutterschutz, erhalten und gleichzeitig jemand neues einstellen. Der ist, da man ihm, wegen der Arbeitsplatzgarantie der jungen Mutter, nur einen befristeten Arbeitsplatz anbieten kann, bei gleicher Qualifikation, teurer, als jemand, der einen unbefristeten Vertrag abschließt.

    Solange also die Gesellschaft/ der Staat nicht die Mehrkosten für die Beschäftigung von Frauen übernimmt, ist es, aus betriebswirtschaftlicher Sicht, durchaus sinnvoll, daß Frauen, sekbst für gleiche Arbeit, weniger verdienen. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es aberdummerweise ebenso sinnvoll. Wenn Frauen weniger verdienen, erwerben sie weniger Ansprüche auf Sozialleistungen. Dementsprechend hat auch der Staat/die Gemeinschaft kein Interesse daran, diese Diskrepanz zu beheben. Denn der Mehrwert durch den künftigen Steuerzahler und Rentenfinanzierer, den die Mutter schafft, paßt, da erst mittelfristig realisierbar, nicht in den nächsten Wahlkampf. Als Norbert Blüm behauptet hat "die Renten sind sicher", war das ein Wahlversprechen an die derzeitigen Rentner, mehr nicht.

    Fazit:
    - Gleicher Lohn bei weniger betriebswirtschaftlicherLeistung von Frauen (das Beispiel der nur 50% schleppenden Lageristin ist ja recht selektiv, also kann man, bei Frauen, nicht von allgemein verringerter Arbeitsleistung sprechen) ist nur durch staatliche Subventionen realisierbar.
    - Staatliche Subventionen dieser Art wird es, in vernünftiger Form, nur geben, wenn Politiker weiter denken würden, als bis zur nächsten Wahl.
    - Politiker beginnen nur dann, anders zu denken, wenn ihnen Wähler zeigen, daß sie dieses wünschen und honorieren.
    - Solange sich hier am mittel- und langfristigen Denken nichts ändert, ist die Forderung an die Unternehmer, Frauen gleich zu bezahlen, sinnfrei!

    Ich weiß, meine Schlußfolgerungen klingen zynisch, aber sorry, ich habe diese Gesellschaft nicht gemacht!

    Beitrag zuletzt geändert: 29.1.2013 0:17:44 von fatfreddy
  19. xian

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    @fatfreddy,

    dass männer deswegen mehr verdienen sollen, weil sie keine kinder bekommen können, finde ich originell. kleine säuger schlüpfen schnell; wer von den eltern danach zuhause bleibt, sei den beiden überlassen. und auch jene männer und frauen, die den haushalt führen, bringen leistung. nichts wert, weil gratis?

    pkt 3 der milchmännchenrechnung hast du verstanden:
    billig ≠ preiswert, "irgendwie gehts nicht voran" sagt das ja aus.

    pkt 9 evtl nicht: alle männer außer 1 techniker sind wegrationalisiert (=35% total, 45% wenn die frau ein sozialprojekt startet und fatfreddy weiterhin kisten schleppen darf), initiales für fördergeräte (fahren auch mit einzelnen kisten 24h pro tag, meckern dabei aber nicht über volkswirtschaftlichen schaden von gleichberechtigung) amortisiert sich zeitnah und die muskelkraft der frau fehlt nicht mehr beim ach so wertigen kisten-von-a-nach-b-schleppen, über das manche die männliche überlegenheit definieren.

    all das nur zu manuellen tätigkeiten, es gibt übrigens noch andere.

    sind nun die geschlechter unterschiedlich viel "wert"? was sagt zb deine mutter?
  20. fatfreddy

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    xian schrieb:
    dass männer deswegen mehr verdienen sollen, weil sie keine kinder bekommen können, finde ich originell. kleine säuger schlüpfen schnell; wer von den eltern danach zuhause bleibt, sei den beiden überlassen. und auch jene männer und frauen, die den haushalt führen, bringen leistung. nichts wert, weil gratis?

    Hey, Du warst es, der den Begriff "Mutterschutz" verwendet hat. :wink: Egal, wohin uns die Gleichberechtigung führen mag, den können nur Frauen in Anspruch nehmen. Wenn Du von Elternzeit redest, ist das was anderes. Von der war aber nicht die Rede.
    Aber auch die Elternzeit ist ein, wenn auch nicht geschlechterspezifisches, Problem für kleinere Firmen. Das wäre allerdings ein anderes Thema.


    pkt 3 der milchmännchenrechnung hast du verstanden:
    billig ? preiswert, "irgendwie gehts nicht voran" sagt das ja aus.

    Was Du damit sagen wolltest, hab ich schon verstanden. Die 98% sind trotzdem falsch. :wink:


    pkt 9 evtl nicht: alle männer außer 1 techniker sind wegrationalisiert

    Wieso kommst Du jetzt mit Evenualitäten? Du hast absolute Zahlen genannt, nicht ich. :wink:

    ...für fördergeräte (fahren auch mit einzelnen kisten 24h pro tag, meckern dabei aber nicht über volkswirtschaftlichen schaden von gleichberechtigung) amortisiert sich zeitnah

    Die Anschaffungs-, Betriebs- un Nebenkosten für Betriebsmittel der Lagerautomation sind dir bekannt?

    all das nur zu manuellen tätigkeiten, es gibt übrigens noch andere.

    Sorry, Du warst es, der seine Meinung rechnerisch mit dem Vergleich manueller Tätigkeit unterstützt hat. Ich habe nur versucht, deine Argumente zu widerlegen. Komm mir jetzt nicht mit Rabulistik.
    Aber auch bei anderen, nicht manuellen Tätigkeiten, ist der Mutterschutz betriebswirtschaftlich ein Kostenfaktor.

    sind nun die geschlechter unterschiedlich viel "wert"? was sagt zb deine mutter?

    Wenn man es rein betriebswirtschaftlich rechnet, dann leider durchaus! Meiner Mutter muß ich mit betriebswirtschaftlicher Rechnung und Gleichberechtigung nicht kommen. Die Dame ist, mit ihren 79 Jahren, von anderen Sorgen geplagt.

    Edit kaetzle7: quote-Fehler gefixt


    Beitrag zuletzt geändert: 29.1.2013 12:45:21 von kaetzle7
  21. xian

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    xian hat kostenlosen Webspace.

    ja, ich gebe es zu: ich habe dinge von weiter oben aufgegriffen, ohne korrekt zu zitieren.

    98% lohn stimmen, bloß die produktivität passt nicht. und: ich verstehe dich wie neo den mr. smith :lol:

    hauptsache, du lässt deine mutter keine kisten schleppen.
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