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  • in: Feststellen ob eine Musik bei der GEMA registriert ist

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Neenee, im Begriff 'veröffentlichen' steckt ja bereits die Bedeutung:
    Beim Veröffentlichen wird ein Werk einer Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
    Die bedeutet, daß mehr oder weniger jeder oder jedenfalls ein weitgehend unbestimmt großer Kreis von Personen potentiellen Zugriff auf das Werk bekommt.

    Dies ist nicht der Fall, wenn Person A einer (persönlich) bekannten Person B ein eigenes Werk aushändigt, dies ist gerade keine Veröffentlichung. Daher kann darin an sich kein Verstoß gegen das Urheberrecht vorliegen. Bei Werken gilt allein dadurch etwa auch noch kein Titelschutz oder andere verwandte Rechte.

    Stammt das ausgehändigte Werk indes von einer Person C, welche mit Person A besondere Lizenzbedingungen ausgehandelt hat, so steht A gegenüber C in der Pflicht, sich an die Bedingungen zu halten. Eine solche kann einer Weitergabe des Werkes an andere Personen enge Grenzen setzen, was aber eben eher ins Vertragsrecht gehört, mit einer Veröffentlichung nichts zu tun hat. A wird demzufolge auch B über die Lizenz informieren müssen.

    Bei abhängigen Werken wird es insofern knifflig, als diese selbst ein Werk sind, jedoch ein anderes als jenes, von welchem eine Abhängigkeit besteht.
    Einerseits braucht der Urheber des abhängigen Werkes die Zustimmung zur Veröffentlichung vom Urheber des notwendigen anderen Werkes, von welchem eine Abhängigkeit besteht.
    Auf der anderen Seite kann der Urheber des abhängigen Werkes natürlich dieses vor oder ohne Veröffentlichung an ihm bekannte Personen weitergeben.
    Ein Hinweis auf die Abhängigkeit sowie eine fehlende Erlaubnis zur Veröffentlichung ist natürlich bei der Weitergabe erforderlich, beziehungsweise als Urheber eines abhängigen Werkes besteht natürlich keine Möglichkeit, anderen Personen Rechte einzuräumen, welche man selbst gar nicht hat.

    So oder so hätte folglich spätestens Person B in der Kette ein Problem bei der abermaligen Weitergabe, weil diese nicht mehr notwendig rechtlich unbedenklich wäre.
    Dies bedingt praktisch immer weitere Einlassungen von A, was mit dem Werk passieren darf.
  • in: Feststellen ob eine Musik bei der GEMA registriert ist

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Verteilen an Bekannte ist keine Veröffentlichung, ist folglich legal.
    Kannst auch beliebig Hausmusik für deine Verwandten oder Bekannten aufführen oder abspielen.
    Auch wenn ein Lehrer seiner Klasse etwas vorspielt oder mit denen eine Variation einübt, dürfte das in Ordnung sein.
    Heikel würde dies indes, wenn sie versuchen würden, ihre Cover-Version eines geschützten Titels auf einem Schulfest aufzuführen oder auch eine Aufnahme davon ins Netz zu stellen.
    Das tun zwar viele Leute in ähnlicher Weise ungefragt (TikTok, Texte von Musikstücken im Netz etc), ist allerdings formal ohne Zustimmung nicht in Ordnung - ist also immer eine heikle Frage, was die Urheber oder Rechtevertreter noch stillschweigend dulden, weil sie ihr Geschäftsmodell noch nicht bedroht sehen.
    Ich staune bisweilen, was man da alles an kompletten Musikalben bei youtube finden kann, wenn das nicht so aussieht, als wäre dies von den Künstlern selbst eingestellt (Musikvideos), ist das im Grunde sehr bedenklicher Kram.

    Du hast ja angegeben, daß du es kostenfrei anbietest, daher ging ich von einer Veröffentlichung aus, welche allgemein verfügbar ist, wie etwa ein youtube-Video.
    Das hat formal Implikationen, ein Teilen mit Freunden hingegen nicht - also schon echte Freunde, nicht solche unechten Klickfreunde beim Fratzenbuch im Umfang von hunderten oder Tausenden Personen, welche man nicht wirklich kennt, oder so.

    Stellt sich dann allerdings die Frage, woher die andere Partei die Musikstücke hat, welche behauptet, die Rechte an der Version zu haben - gibt es da eine undichte Stelle im Bekanntenkreis? ;o)
  • in: Feststellen ob eine Musik bei der GEMA registriert ist

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Warum fragst du das nicht gleich bei der GEMA nach?

    Bei deiner Cover-Version müßtest du ja nach einem Verständnis auch von den Urhebern eine Erlaubnis zur erneuten Veröffentlichung haben.
    Text und Melodie sind ja nicht frei verfügbar, wenn die Urheber noch nicht länger als 70 Jahre verstorben sind. Gehen wir mal davon aus, daß diese Zeit noch nicht verstrichen ist.

    Vermutlich ist die Cover-Version schon irgendwie ein eigenes Werk, mindestens jedoch ein abhängiges Werk.
    Wer auch immer behauptet, diese Version verfaßt zu haben, braucht also die Zustimmung der Urheber bei öffentlichen Aufführung oder bei der Verbreitung von Aufnahmen, egal ob kostenlos oder nicht.
    Entsprechend müßten Urheber (oder Rechtevertreter wie die GEMA, sofern die Urheber dort Mitglied sind, die Vertretung entsprechend abgegeben haben) immer über veröffentlichte Cover-Versionen informiert sein.
    Deshalb wären die auch eine Adresse, um herauszufinden, wer sich da eine Cover-Version hat genehmigen lassen.

    Sofern man eben das Musikstück hat, belegen kann, daß man dieses abhängige Werk verfaßt hat, kann seine Rechte ja im Bedarfsfalle vor Gericht bringen, um seinerseits Urheberrechtsverletzungen zu verfolgen, wobei es wiederum unerheblich ist, ob man das abhängige Werk kostenlos oder nicht kostenlos verfügbar macht.
    Hat man bei einem kostenlosen Werk etwa insbesondere etwas wie eine CC-Lizenz beigefügt, kann man natürlich entsprechend auf Einhaltung der Lizenzbedingungen oder auf Entschädigung klagen (Rufschädigung durch anderweitige, lizenzwidrige Verwendung?)

    Generell ist es immer knifflig, kostenfrei und sicher irgendwo rechtssicher eine Urheberschaft belegbar festzuhalten - formal kann ja immer jemand kommen (besonders bei Texten), welcher behauptet, dies noch früher verfaßt zu haben. Über geeignet kriminelle Seilschaften könnten dafür ja auch Zeugen beigebracht werden.
    Naja, Dokumentationen über den Entstehungsprozeß könnten das in der Praxis hinreichend belegen, vermutlich auch eine Hinterlegung beim Notar oder bei Organisationen wie der GEMA (bei Texten das Pflichtexemplar bei der DNB, eine Anmeldung des Werkes bei VW Wort etc, ). Notfalls mag natürlich auch eine Existenz in einem internet-Archiv ganz nützlich sein, besonders bei frei verfügbaren Werken.
  • in: Navigationsleiste

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Bei dem Beispiel sind einige Elemente fixiert:
    http://hoffmann.bplaced.net/labor/projekt.php?style=8

    Die anderen Varianten enthalten teils auch mit verschiedenen Methoden fixierte Bereiche:
    http://hoffmann.bplaced.net/hilfe.php?me=mehrcss&in=cssbeispiele

    Da gibt es Aufklapplisten:
    http://hoffmann.bplaced.net/hilfe.php?me=mehrcss2&in=cssaufklappliste

    Übungen zur Anordnung von Elementen:
    http://hoffmann.bplaced.net/hilfe.php?me=css&in=cssuebung

    Das verwendet alles XHTML1.1, HTML5 hat demgegenüber einige bessere Elemente statt div mit Klassennamen, diese solltest du dann einfach statt der div-Elemente verwenden, wenn du HTML5 verwendest (auch in der XML-Variante).
  • in: Navigationsleiste

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Hört sich für mich schon so an, als wäre es für dich zunächst nützlich, etwas tiefer in CSS einzusteigen, damit du verstehst, was du tust, also zum Beispiel:

    https://de.wikibooks.org/wiki/Websiteentwicklung:_CSS
    oder
    https://wiki.selfhtml.org/wiki/CSS

    Meine Seite verfolgt einen etwas anderen, langsameren Ansatz, ist auch schon einige Jahre alt:
    http://hoffmann.bplaced.net/hilfe.php

    Wie wäre also mit erst Lektüre, dabei üben?
    Damit sollte sich allerhand klären, alsdann könntest du bei kniffligeren Problemen auch genauere Fragen stellen.

    Fertige Lösung bekäme ich wohl hin, aber eigentlich wolltest du das doch selber machen? ;o)
  • in: Navigationsleiste

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Dazu müßtest du die li-Elemente per CSS als inline-Elemente, block-inline festlegen oder aber float verwenden.
    Dazu müßtest du die ul-Liste von li-Elementen vermutlich per position:fixed oben positionieren, von der Höhe her beschränken.

    Entsprechend kannst du einen Seitenfuß bekannten Umfanges (Höhe und Breite in em) auch unten per position: fixed anklemmen.

    Der eingeblendete Text könnte dann wiederum per position:fixed unter der Menüleiste angeordnet werden.

    Wenn der sonstige fließende Inhalt oben ein entsprechendes margin bekommt, wird er von permanenten fixed-Inhalt nicht verdeckt.

    Haken daran: Du kennst die Breite des Anzeigebereiches beim Publikum nicht.
    Insofern ist unbestimmt, ob es bei deiner Navigation ein Einzeiler ist oder ein Mehrzeiler.
    Kennst du den Platzbedarf allerdings in em (grob der Platz in Einheiten des großen Ms),
    so kannst du per media-query das Design anpassen, also für jeden plausiblen Fall etwas vorhalten.

    Für kleine Darstellungsbereiche wird die Idee ungeeignet sein, dafür wäre entsprechend per media-query ein weitere Varianten vorzuhalten.





  • in: Navigationsleiste

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    So ist das Leben ;o)

    Eventuell nicht genau nachgelesen, was welche Eigenschaften für eine Bedeutung haben?
    Erklärt sich lediglich teilweise anhand der Namen.

    Was funktioniert denn nicht, wenn du mein Beispiel übernimmst?
    Beziehungsweise, was hast du demgegenüber geändert, um es an deinen Bedarf anzupassen?
  • in: Navigationsleiste

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Du hast nicht erwähnt, welchen Zweck dein Zusatztext hat.

    Hier stecken jedenfalls die erwähnten Möglichkeiten alle drin, kannst ja die CSS-Eigenschaften nachschlagen, herumprobieren.
    <?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
    <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"
          xml:lang="de">
      <head>
        <title>Text einblenden</title>
    <style type="text/css">
    nav ul li {position: relative}
    #Home .aktuell {display: none}
    #Home:hover .aktuell {display: block; position: absolute; top: 2em; outline: thin solid; background: #ff8; color: red; padding: 1ex; z-index:1}
    
    #Infos:hover a::before {content: 'Irgendwas';
            display: block;
            white-space: pre;
            padding: 1ex;
            position: absolute; top: 2em;
            border: thin solid; background: #fcf; color: #005; z-index:5}
    #Infos a:hover::after {content: 'Irgendwas\A anderes';
            display: block;
            white-space: pre;
            padding: 1ex;
            position: absolute; top: 2em; right: 2em;
            border: thin solid; background: #cff; color: #030; z-index:5}
    </style>
      </head>
      <body>
        <h1>Text einblenden</h1>
    
    <nav id="Verzeichnis">
    <ul>
    <li id="Home"><div><a href="index.html">Home</a></div>
    <div class="aktuell">
    <p>28. April 2021</p>
    <p>Diese Seite ist im Aufbau!</p>
    </div>
    </li>
    <li id="Infos"><a href="infos.html">Infos</a></li>
    <li id="Hilfe"><a href="hilfe.html" title="Hilfe zum Verweis">Hilfe</a></li>
    </ul>
    </nav>
    
      </body>
    </html>


    Ansonsten solltest du auf korrektes (X)HTML achten, b, br, p können keine Kindelemente von ul sein, lediglich li.
  • in: Navigationsleiste

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Es kommt auf die semantische Bedeutung deines zusätzlichen Textes an, wie dies am besten gemacht wird.

    Ist der Text ohne inhaltliche Relevanz, also rein dekorativ, kann man ihn per CSS hinzufügen.

    Hat er eine inhaltliche Bedeutung, gehört er gleich ins (X)HTML.
    Dort kommt es wiederum darauf an, wozu der Text dienen soll.
    Als Hilfe zum Verweis kannst du den Satz einfach in das Attribut title des Elementes a setzen.
    Hat der Text semantisch eine andere Funktion, wird er eher in ein anderes Element innerhalb des entsprechenden Elementes li gehören.
    Dort könntest du alsdann bei dem li-Element das Attribut id oder wenn es mehrere mit ähnlichem Inhalt gibt eher class setzen.
    Alsdann kanns du das Kindelement per CSS zunächst statisch ausblenden, per :hover wieder einblenden, gegebenenfalls mit Positionierung. Relativ zum Elternelement funktioniert ganz gut, wenn dieses irgendwie positioniert ist, alsdann kann man das Kindelement absolut dazu positionieren.

    Bei der rein dekorativen CSS-Variante hingegen würde der Satz gar nicht im (X)HTML stehen, vielmehr als 'content' in der CSS-Datei, dort könnte man solchen Inhalt vor oder hinter einem eindeutig identifizierten Element einblenden, also :hover zusammen mit ::before oder ::after.

    Viel Spaß beim Basteln
  • in: PHP exec im Hintergrund

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Naja, sofern es der eigenen Rechner ist oder die Zugriffsrechte passen, könntest du unter Linux versuchen, mittels exec nohup zu verwenden, um ein Programm in den Hintergrund zu schieben.
    Wenn du per exec ein Programm aufrufst, wird dies ja erst durchgenudelt, bevor der Rest vom PHP-Skript interpretiert wird.
    Wird das PHP-Skript entsprechend über den Apachen aufgerufen, unterliegt es ja einer maximalen Verarbeitungszeit (die in der Konfiguration einstellbar ist), danach wird es samt des exec abgebrochen.
    Das ist also nichts für Sachen, die länger brauchen oder gar auf etwas warten.

    Ein Programm, welches über nohup in den Hintergrund geschoben wird, sollte allerdings ein natürliches Ende haben, sonst wird es eventuell erst bei einem Neutstart etc beendet.
    Sonst muß man die Prozeßnummer herausfinden, den Prozeß eben killen, wenn man es beenden will.

    Sofern du den Zugriff hast, sind cron-jobs aber ohnehin sinnvoller, um zu bestimmten Zeiten etwas zu erledigen. Damit lassen sich ja auch durchaus ganz unabhängig vom Apachen PHP-Skripte oder andere Skripte beliebiger Komplexität aufrufen, um etwas zu erledigen.

    Anmerkung: Selber probiert habe ich es nicht, wie nohup zusammen mit exec von PHP agiert, bislang habe ich das bloß so von der Konsole verwendet, wenn Programme weiterlaufen sollten, auch ohne Anmeldung des jeweiligen Nutzers.
  • in: Welches Linux (Welcher Unterbau)

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Bei Debian sollte man natürlich als Paketquelle immer den Namen der Version explizit angeben, nicht stable oder testing.

    Bei dem Vorgehen habe ich bei einer stabilen Version jedenfalls noch keine nennenswerten Probleme bei einer Aktualisierung bekommen, bei testing kommt das vor (eher selten), deswegen heißt es ja auch so ;o)

    Wenn eine neue Version von stable ausgerufen wird, kann man sich erst einmal Zeit lassen, bis man den Umstieg wagt, muß sich nicht überraschen lassen, kann sich vorbereiten.
    Dann gibt es bei Debian jeweils eine Seite, wo erläutert wird, was man beachten sollte, damit es beim Umstieg nicht hakt.
    In den letzten Jahren halte ich mich daran, seitdem gab es bei solch einem Wechsel der Version auch keine nennenswerten Probleme mehr.

    In den Rechnern sind allerdings immer mal wieder Sachen verbaut, für welche die Hersteller noch keine Treiber für Linux bereitgestellt haben, beziehungsweise, welche keinem Standard folgen.
    Tendenziell dauert es bei stable länger, bis Variationen von Freiwilligen bis dahin durchsickern.
    Ging es da früher eher um Monitore oder Graphikkarten, scheinen heute eher die WLAN-Module problematisch zu sein, da gibt es immer wieder welche, die zwar verbaut sind, aber unentdeckt bleiben, weil sie nicht einmal für Basisfunktionen irgendeinem Standard zu folgen scheinen - oder die vorhandenen Standards sind so schlecht, daß sie für einen generischen Treiber nicht rückwärtskompatibel genug sind.
    Da kann bei Debian also Improvisation gefragt sein (testing statt stable oder provisorische Installation eines Treibers aus einer anderen Quelle oder vorübergehender Verzicht auf WLAN) - vermutlich auch bei anderen Distributionen.
    Bei anderen Distributionen wird es indes auch davon abhängen, wann überhaupt jemand einen Treiber für Linux entwickelt, wann dieser bis zu einem Paket der Distribution durchsickert.

    Bei der Wahl der Distribution oder der Variante davon wird es also wohl darauf ankommen, ob man eine reichhaltiges Angebot von alternativen Anwendungen braucht oder eher die Konzentration auf wenige Programme, welche aber immer aktuell gehalten werden, also auch ein größeres Potential für Fehler und Macken haben werden, weil eben noch kaum getestet.

    Ubuntu wird da also eher Debian testing ode unstable ähneln, ähnlich wird es bei anderen Distributionen sein, welche sehr schnell neue Programmversionen veröffentlichen.
    Bei Ubuntu etwa habe ich allerdings keine Erfahrung, was da passiert, wenn man von einer Version zur nächsten wechseln will.
    Ubuntu ist ja auch weniger für Dienstrechner ausgelegt, Debian stable schon.
    Von daher muß bei Ubuntu der Umstieg ja auch gar nicht so problemlos funktionieren.

    Der parallele Betrieb von verschiedenen Programmversionen ist bei Debian wohl nicht so einfach (gleichwohl möglich) in der Installation, das kann ein Nachteil sein, sofern man diese auf einem Dienstrechner anbieten will oder für Tests braucht.
    Testen wird man indessen eher auf einem zusätzlichen Rechner, nicht unbedingt auf Rechnern, welche einen öffentlichen Dienst zuverlässig zur Verfügung stellen müssen.


  • in: Überwachung durch den Staat?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Briefgeheimnis gibt es ja entsprechend auch bei Postkarten - es kann zwar jeder lesen, welcher Zugriff auf die Postkarte hat, es soll aber niemand.
    Ähnlich ist es bei unverschlüsselten emails und ähnlichen digitalen Diensten.
    Daher macht man bei harmlosen Sachen einen Briefumschlag drum, ansonsten verschlüsselt man den Inhalt sicher, egal ob analog oder digital.

    Niemand kann ja die Leute davon abhalten, etwa per PGP ihre emails sicher zu verschlüsseln, also mit asymmetrischen Schlüsseln ohne Hintertür, von Ende zu Ende.

    Absichtlich eingebaute Hintertüren haben ja eher den Effekt, Sicherheit vorzugaukeln, dazu aber gleichzeitig eine massive Sicherheitslücke mit Absicht einzubauen, um eben Datenmißbrauch eine gute Chance zu geben.

    Derartige Hintertüren sind ja eher da gefragt, wo bei einem Dienst der Dienstanbieter Zugriff auf die Verschlüsselungsmethode hat, diese festlegt oder auch auf dem eigenen Rechner verarbeitet (was wohl beim üblichen TLS der Fall ist.
    Hintertüren können natürlich von allen genutzt werden, welche sie entdecken, so gab es wohl auch schon Beispiele, wo Systeme mit Hintertüren einfach von Angreifern komplett übernommen worden sind, der Schlüssel für die Tür ausgetauscht wurden, die ursprünglich staatlichen Lauscher hatten danach also die Kontrolle verloren, weswegen Hintertüren immer eine dumme Idee sind, entsprechend Sicherheitslücken von Betriebssystemen oder Programmen vom Staat zu nutzen, um selbst Trojaner zu nutzen, statt die Lücken zeitnah zu melden und schließen zu lassen - denn so werden auch andere Leute die Lücken für eigene Zwecke nutzen.

    Überwachungserfolge sind also allenfalls bei Laien und wenig technik-affinen Leuten zu erwarten.
    Wer professionell üble Dinge kommunizieren will, hat vermutlich auch die Möglichkeit eingesetzt, eine sichere Verschlüsselung zu verwenden.
    Daher wird ja auch gerne auf die Verbindungsdaten gesetzt, weniger auch die Nachrichten selbst, wobei es da natürlich ebenfalls Möglichkeiten gibt, mit gewissem Einsatz von Ressourcen und Geld (und Tor), zu verschleiern, wer mit wem kommuniziert.

    Das Verhältnis von Kosten zu Nutzen ist also zwangsläufig schlecht: Professionelle Täter haben etwas mehr Aufwand, um nicht abgehört zu werden, alle anderen (ehrlichen Leute) haben ein massiv erhöhtes Sicherheitsrisiko, daß ihre personenbezogenen Daten an Kriminelle abfließen, weil es Hintertüren gibt - und einige Kriminelle sitzen zudem bei Polizei, Geheimdienst oder Behörden mit im Büro - warum sollten die bloß abstrakt irgendwo anders lauern, wenn dort die Schlüssel für Hintertüren offen herumliegen? :o)

    Eigentümer von Geräten müssen die volle Kontrolle über diese haben, eine Zugriffsmöglichkeit über Hintertüren ist immer ein technischer Mangel, ebenso wie die Beschränkung der Laufzeit von Geräten über Programme (geplante Obsoleszenz per Lizenzprüfung, Laufzeitprüfung, ablaufende Zertifikate, nicht mehr durchführbare Aktualisierungen oder Sabotage des Installierens sicherer Programme/Betriebssysteme etc).
  • in: Datei-Spiegelungen zwischen verschiedenen Nutzern

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Das ist eine typische Anwendung für ssh und Konsorten (kann man etwa auf Debian/Linux einfach per Auswahl ähnlich wie apache+php installieren).
    Per sftp kann man verschlüsselt Daten zwischen den Rechnern verschieben, sofern man es richtig konfiguriert hat, kann man auch Programme mit graphischer Ausgabe auf dem entfernten Rechner betreiben.
    Nutzungsrechte kann man bei Linux ja ohnehin seit den Anfangszeiten nach Bedarf einstellen.

    Dies reicht zumeist aus, wenn beteiligte Personen zwar auf Dateien der anderen zugreifen wollen, allerdings nicht mehrere Personen dieselbe Datei bearbeiten wollen.
    Dabei kann es zu Bearbeitungskonflikten kommen, ähnlich wie wenn man als einzelne Person dieselbe Datei mit mehreren Programmen bearbeiten will.

    Ist die Bearbeitung von komplexen Projekten mit einigen Personen notwendig, braucht es ein spezielles Verwaltungsprogramm, also etwa ein wiki oder ein cvs (Verwaltung von Versionen von Dokumenten). Da muß dann im Detail geguckt werden, wie fein Berechtigungen eingestellt werden können, ob diese zusätzlich aufgesetzten Systeme Sicherheitslücken aufweisen.

    Öffentlich verfügbar ist ja auch github bekannt, weil das aber wohl (inzwischen?) von microsoft betrieben wird, ist sicherlich nicht gewährleistet, daß bei solch einer externer Verwaltung eines Projektes irgendwas sicher/vertraulich sein kann.
    Für letzteres müssen alle Daten schon auf eigenen Rechnern untergebracht sein, also keine öffentliche Klaut (englisch: cloud, die deutsche Assoziation mag aber schon als Warnung dienen), die eignet sich allenfalls für gut verschlüsselte Daten (PGP etwa).
  • in: Linux 2 Bildschirme überschneiden sich

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    KDE-Plasma hat doch eine Einstellmöglichkeit dafür, da kann man das bei geeigneten Monitoren so hinschieben, wie man will, mit und ohne Überlapp.
    Bei der Kombination von Fernseher und Laptop hatte ich allerdings auch schon mal das Problem, daß bei unterschiedlichen Abmaßen in Pixeln nicht alle Möglichkeiten funktionierten, insbesondere keinerlei Überlapp oder Anzeige desselben Bildschirms auf beiden Monitoren.
    Das ist ja auch nicht so erstaunlich, wenn die Anzahl der Pixel nicht stimmen (bei einem anderen Aspektverhältnis ist das ja auch nicht wirklich stimmig einzustellen).
    Wenn du allerdings bereits einen teilweisen Überlapp hast, solltest du es bei der Einstellmöglichkeit zum Monitor einfach so hinschieben können, wie es für dich paßt.
    Beim Laptop funktioniert für die Einblendung der Funktion dafür sogar bereits die entsprechende Tastenkombination mit 'fn'.
    Sonst solltest du es über Systemeinstellungen/Anzeige und Monitor finden.

    Ich habe es mit einer wohl ziemlich aktuellen KDE-Plasma-Version 5.17 auf Debian testing im Sommer mit zwei unterschiedlichen Laptops probiert.
  • in: Huawei

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Also wird da chinesischer Elektroschrott produziert - hmmm - sicherlich die falschen Signale in einer Zeit, in welcher immer mehr geguckt wird, wie man Technik effizienter einsetzen kann, in welcher ja auch bei deren Netztechnologien immer kritischer gefragt wird, was da eigentlich drinstecken könnte an möglichen Hintertüren.

    Allerdings gibt es ja auch bei Geräte von Herstellern aus anderen Nationen reichlich Intransparenz, wohin welche Daten fließen, etwa bei amerikanischen Unternehmen ähnliche Gesetze, um Zugang zu gesammelten Daten zu gewähren.

    Wäre also längst an der Zeit, in Europa transparente, frei einsehbare Programme zu fordern, den Käufern die volle Kontrolle über derlei Gerätschaften zu ermöglichen.
  • in: Huawei

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Hast du mal recherchiert, ob sich auf dem Teil etwa Linux installieren läßt?
    Sobald du die volle Kontrolle über das Betriebssystem hättest, solltest du ja auch selbst bestimmen können, was darauf installiert wird oder nicht oder wie sich das Gerät gegenüber anderen Diensten zu erkennen gibt.
    (Verwende Linux allerdings selbst bloß auf Rechnern, habe gar kein Mobiltelephon - anders als bei Rechnern ist die Installation bei Telephonen wohl leider deutlich kniffliger, auch daher hatte ich nie Lust, mir ein solches Gerät anzuschaffen, wenn man es selbst nicht unter Kontrolle hat, den Werbebegehren, den Geschäftsinteresse oder sonstigen Übergriffen weniger Konzerne damit ziemlich ausgeliefert ist).

    Einige Leute haben ja ohnehin offenbar das Problem, daß es bei älteren Geräten über die Hersteller keine Aktualisierungen mehr gibt, von daher gibt es doch wohl durchaus auch Ambitionen, ein System zu installieren, um sich nicht länger durch Hersteller oder Oligopole gängeln zu lassen.

    Mir ist ja allgemein bei diesem Huawei-Drama schleierhaft, warum Regierungen oder Unternehmen außerhalb Chinas nicht auf quelltextoffene Programmen bestehen, welche sie selbst komplett unter Kontrolle haben, bei welchen durch Experten Sicherheitslücken einfach lokalisiert werden können.
    Umgedreht besteht China ja auch auf Offenlegung von Betriebsgeheimnissen, wenn andere Konzerne in China etwas produzieren oder absetzen wollen.
    Demgegenüber scheint mir dies amerikanische Ansinnen bloße Wirtschaftspolitik/Protektionismus zu sein.
  • in: Scrollbare Table Cell

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Ohne es ausprobiert zu haben:
    Setzt man für alle Tabellenelemente etwas wie display:block, sollten all diese Elemente auch ohne Sonderregeln für Tabellenelemente dekorierbar sein.
    Gibt also immer reichlich Möglichkeiten, zum Ziel zu kommen ;o)
  • in: Scrollbare Table Cell

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Für Tabellen haben Brauser einen speziellen Algorithmus zur Darstellung.
    Selbst mit table-layout: fixed sind die Regeln eher kompliziert, bei Konflikten entscheidet der Brauser letztlich eigenmächtig über die Darstellung.
    Daher ist es knifflig, das ohne Tricks sicher bei allen Brausern hinzubekommen, weil deren Algorithmen jeweils anders sein können, die Darstellungsbereiche bei jedem Nutzer anders etc.

    Was ziemlich problemlos geht: In den betroffenen Zellen ein weiteres Element unterbringen, sofern semantisch kein anderes paßt, eben ein div, in welchem der gewünschte Inhalt steht, dann kann zum Beispiel etwas in der Art solide funktionieren:

    table.fix td div {width: 10em; height:10em; overflow: auto}

    Die Algorithmen sind allerdings hinsichtlich guter Lesbarkeit der Inhalte von Tabellen optimiert.
    Von daher ist es zumeist suboptimal für das Publikum, wenn da mehr als Rahmen, Randabstände dekorativ festgelegt werden.
    Man sollte sich also schon sicher sein, daß es inhaltlich wirklich angemessen ist, eine Tabelle zu verwenden, also das Element caption verwenden, thead, tfoot, tbody, Rahmen anzeigen lassen.
    Man sollte auch wirklich sicher sein, daß derart provozierte Rollbalken wirklich sinnvoll für das Publikum sind, keine Zugänglichkeitsprobleme verursachen, zumeist wird etwa bei Text sehr ungern horizontal gerollt ;o)

    Handelt es sich hingegen um reine Dekoration, wenn Inhalte nebeneinander angeordnet werden sollen, werden keine Tabellen verwendet, stattdessen normale Blockelemente und geeignetes CSS.
  • in: Problem mit embed

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Bei Elementen wie img oder embed können bei den Brausern absichtlich gewisse Funktionen eingeschränkt sein (etwa Interaktivität, JavaScript), weil die Brauser an den Stellen traditionell Sicherheitslücken haben, welche so improvisiert geschlossen werden.
    embed sollte generell nicht verwendet werden, weil es immer eine bessere Lösung gibt, steht schon so in der ersten Version von HTML5 ;o)

    Von daher solltest du zunächst prüfen, ob das SVG direkt aufgerufen wie gewünscht funktioniert. Wenn nicht, liegt es entweder am SVG oder an den Fähigkeiten des Brausers.
    Hast du letzteres ausgeschlossen, beginnt wohl die aufwendige Fehlersuche im SVG.

    Wenn das SVG solo korrekt funktioniert, hängt es vermutlich am eingeschränkten Funktionsumfang der Brauser für solche Elemente.
    Je nachdem, was du verwendet hast, kannst du eventuell das SVG geeignet ändern, also statt Animation/Interaktion per JavaScript die in SVG vorhandene deklarative Methode verwenden.

    Ansonsten kannst du auch das Element object verwenden, wenn es mit img, embed, iframe Probleme gibt. Zudem kannst du den SVG-Quelltext auf einfach direkt etwa in ein Element figure in das (X)HTML-Dokument ausgeben.
    Wenn es allerdings weder mit object noch mit SVG direkt im (X)HTML funktioniert, kommen wir zu dem Punkt zurück, bei welchem ein Fehler direkt im SVG vorliegt ;o)
  • in: Bundesliga Rechte für Kommentare

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Direktes Zitieren ist in den Naturwissenschaften sogar eher selten, bei den zahlreichen Artikeln, die ich gelesen oder geschrieben habe, auch bei Lehrbüchern, kommt das praktisch nicht vor, man gibt die Quelle korrekt an.
    Mit Plagiat hat das nichts zu tun, das trifft ja nur zu, wenn man Inhalte anderer als eigene ausgibt, nicht wenn man darüber referiert, was andere geschrieben haben.
    Bei Doktorarbeiten gucken einige Leute sogar sehr genau darauf, wie belesen der Kandidat vermutlich ist, wofür die Referenzen zu anderen wichtig sind.

    Weil Fußball für mich ebenfalls nicht von Interesse ist, kenne ich da die Verträge auch nicht.
    Allgemein, sofern kein expliziter Hinweise auf besondere Hausregeln erfolgt, können Kunden wohl von den allgemeinen Gesetzen, üblichem Verhalten ausgehen, sonst könnten sie ja leicht in eine Falle laufen, wenn irgendwo im Hinterzimmer in den Hausregeln steht, daß sie mit Betreten des Ladens einen Beratungsvertrag abschließen, welcher sie 100 Euro kostet ;o)
    So einfach ist es dann doch nicht, entsprechend in einer Kneipe.
  • in: Bundesliga Rechte für Kommentare

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Mit korrektem Zitieren kenne ich mich als Wissenschaftler und Autor schon aus ;o)
    Bezieht sich aber zugegeben eher auf wissenschaftliche Werke, sonstige Bücher, weniger auf Filme.
    Persönlich zitiere ich eher indirekt, das vermeidet derartige Konflikte, eignet sich auch besser, um die Information passend zu formulieren, wobei dann für genauere Analysen auf die Quelle verwiesen wird.
    Sofern ein direktes Zitat notwendig ist, ist aber selbstverständlich das Urheberrecht der Maßstab, wobei dabei ja meist aus selbst erworbenen oder aus in der Bibliothek geliehenen Büchern zitiert wird und es generell in der Wissenschaft als Anerkennung der Arbeit gilt, wenn jemand viel zitiert wird, da geht es also gerade darum, möglichst viel zitiert zu werden, nicht dies zu vermeiden, denn man hat dort wie inzwischen auch in der Belletristik das Problem, daß es mehr Autoren als Leser gibt, von daher ist es sehr willkommen, zitiert sowie diskutiert zu werden ;o)

    Gut möglich, daß aufgrund der schlechteren Verfügbarkeit in Zukunft auch Fußballübertragungen zunehmend zum Nischenprodukt werden, bei dem sich die Anbieter freuen, wenn sie mal irgendwo erwähnt werden. Hatten da nicht schon mehrere Unternehmen finanzielle Probleme bekommen?

    Nehmen wir hier etwa die Situation in einer Kneipe, ich glaube, das gibt es noch, der Wirt hat einen Vertrag mit dem Anbieter solcher Sendungen abgeschlossen, die Kunden in der Kneipe jedoch nicht, warum sollten die etwa davon betroffen sein, was der Wirt dem Anbieter in einem privaten Vertrag versprochen hat? Der Wirt könnte natürlich wiederum mit ihnen einen Vertrag abschließen, wenn sie die Kneipe betreten.
    Wenn die Kunden die Sendungen ansonsten in der öffentlich zugänglichen Kneipe sehen, sind sie an das Urheberrecht gebunden. Sofern ihnen eine Aufnahme gelingt, welche sie in einem eigenen Werk mit relevanten, ausreichenden Bezug zitieren wollen, müssen sie sich an das Urheberrecht halten, einen Vertrag sind sie nicht eingegangen.

    Nun könnte der Sender seinen Kunden im Vertrag explizit verboten haben, daß Nichtvertragspartner sich Inhalte ansehen dürfen. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es immer Leute, für die eine solche Sendung einfach eine Veröffentlichung ist, für welche sie sich an das Urheberrecht halten müssen.

    Ähnlich gilt das wohl bei Anbietern bei jutub, juporn etc.
    Da mag es Personenkreise geben, die irgendwelchen Vertragsbedingungen zustimmen, andere sehen jedenfalls Teile des Inhaltes auch so - da ist das Urheberrecht der Maßstab, sofern ersichtlich eventuell noch das entsprechende Gesetz am Standort der Veröffentlichung, wobei sich in der Praxis auch immer wieder zeigt, daß es trotz diverser internationaler oder bilateraler Vereinbarungen nicht einfach ist, als einzelner Autor anderswo Verstöße gegen das Urheberrecht erfolgreich verfolgen zu lassen.
    Das zeigt auch, daß Gesetzgebung und Juristerei auch weiterhin mit dem Phänomen internet komplett überfordert bleiben, beziehungsweise mit einem Dschungel von unterschiedlichen nationalen Gesetzen. Privatpersonen sind das sowieso ...

    Vertragswerke zwischen einzelnen Personen helfen da auch nur begrenzt, insbesondere wenn unerwünschte Nutzungen durch Personen eintreten, welche den Verträgen gar nicht zugestimmt haben.
  • in: Bundesliga Rechte für Kommentare

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Es geht ja auch immer um mehrere Aspekte, wer unter welchen Umständen wie an Aufnahmen kommt und was in welchem Kontext veröffentlicht wird.

    Wenn man etwa von einem persönlichen Vertrag ausgeht, welcher einem ein Werk exklusiv zugänglich macht, kann in dem Vertrag natürlich auch drinstehen, daß man nichts davon veröffentlichen darf, auch kein Zitat, nicht einmal zu anderen darüber reden, einschließlich Vertragsstrafe. Im Sinne des Urheberrechtes ist es dann auch kein (veröffentlichtes) Werk, Urheberrecht ist aber nur verwendbar, wenn es veröffentlicht wurde, wie bereits geschrieben.

    Wenn ein Konzern allerdings das Werk weitgehend pauschal, allgemein anbietet, ist es eine Veröffentlichung, dann gilt auch das Urheberrecht und nicht nur das allgemeine Recht eines Vertrages zwischen zwei Parteien.

    Wenn man einfach nur einen Auszug kopiert und ohne relevanten eigenen Inhalt veröffentlicht, handelt es sich nicht um ein Zitat im Sinne des Urheberrechtes, von daher ist es sicherlich unzulässig, einfach mal so bloß einen Mitschnitt bei jutub oder wo auch immer zu veröffentlichen. Wie beschrieben, um da konform zu sein, muß da schon angemessener eigener Inhalt beigesteuert werden, eine Ergänzung wie 'Tooooor!', 'Holla die Waldfee!' oder 'gugge ma' reicht da nicht aus.

    Allerdings stört dies etwa Google nicht, Bestandteile oder Bearbeitungen von (Text- oder Bild-)Werken anderer ungefragt in den Suchergebnissen zu veröffentlichen, auch ohne hinreichenden eigenen Kontext - eine Sammlung von Auszügen stellt noch keinen ausreichenden eigenen Kontext dar.
    Trotzdem wird wohl sogar diese Verwendung für zulässig gehalten - liegt vielleicht aber auch daran, daß Google viel Geld in Rechtsanwälte investieren kann, um das durchzudrücken ;o)
    Das zeigt schon, was man letztlich vor Gericht durchbekommt, ist offenbar weit dehnbar, obgleich die Formulierungen dazu im Urheberrecht eigentlich ziemlich eindeutig sind, da gibt es deutlich gummiartigere Paragraphen mit beliebiger Auslegung.
  • in: Bundesliga Rechte für Kommentare

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Da Urheberrecht an einem Werk können Autoren in Deutschland nicht abtreten, sie können allenfalls die Verwertungsrechte anderen Personen zubilligen, wobei sie die Lizenz in einem Vertrag gestalten können.

    Davon unabhängig ist jedoch immer die Frage, ob oder in welcher Form Personen aus dem Werk zitieren können. Dazu ist es nicht notwendig, Rechteinhaber zu ermitteln oder zu fragen, deshalb steht es ja gleich so im Urheberrecht, um hier einen angemessenen Ausgleich zu gewährleisten, Autoren korrekt zu ermöglichen, Hypothesen zu diskutieren, zu belegen oder auch zu widerlegen.
    Das ist also direkt im Urheberrecht geregelt, unabhängig von irgendwelchen Lizenzen für das Werk.
    Wie gesagt, wer garantiert vermeiden will, zitiert zu werden, darf nichts veröffentlichen, ganz einfach, Ausschließeritis von Gesetzen in Lizenzen sind nicht wirksam, von daher wäre es dumm, das überhaupt in eine Nutzungslizenz zu schreiben, weil dies Diskussionen darüber auslösen kann, ob die Lizenz überhaupt gültig ist.
    Insbesondere ist es auch unnötig, in einer Lizenz zu erwähnen, daß das Werk ohne Zustimmung nicht anderweitig veröffentlicht werden darf, dies impliziert bereits das Urheberrecht.
    Lizenzen sind eher nützlich, um anderen Personen weitergehende Rechte einzuräumen, die hebeln nicht gültige Gesetze aus.

    Von daher: Zitieren aus dem Werk ja, im Rahmen der jeweiligen Artikel und angemessener Werke, einfach so Veröffentlichen des Werkes sicherlich nicht, das ist ein großer Unterschied.
    Vollzitate sind lediglich innerhalb wissenschaftlicher Werke unter besonderen Bedingungen erlaubt, das wird bei dieser Thematik höchstwahrscheinlich nicht zutreffen, ist allgemein zumeist unangemessen, eventuell noch bei eher kurzen Gedichten, Aphorismen innerhalb einer sprachwissenschaftlichen Diskussion des Werkes.

    Daß Eigentümer Aufnahmen auf eigenem Grund verbieten können, man sowieso nicht ohne Zustimmung veröffentlichen darf, erwähnte ich ja schon.
    Die Panoramafreiheit stellt eine Ausnahme dar, welche in dem Umfeld allenfalls genutzt werden könnte, wenn es etwas wie den Tag der offenen Tür gäbe, wo also zeitlich begrenzt von einem öffentlichen Zugang auszugehen ist, was wiederum nicht notwendig für Innenräume gilt - problematisch besonders in Innenräumen ausgestellte Werke.
    Selbst wenn etwa ein Kunst-Museum photographieren erlaubt, impliziert das nicht notwendig die Erlaubnis, so angefertigte Reproduktionen von Kunstwerken zu veröffentlichen.

    Daß Gesetze in anderen Ländern deutlich anders ausfallen können, dürfte klar sein ;o)

    Daß einige Leute gerne Rosinenpickerei bei Gesetzen betreiben, ist bekannt, auch bereits diskutiert, ebenso daß daraus aufwendige Rechtsstreitigkeiten resultieren können, um irrige Positionen zum vermeintlich eigenen Vorteil durchzusetzen.

  • in: Bundesliga Rechte für Kommentare

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Rein formal hängt das Zitatrecht ja nicht davon ab, ob überhaupt ein möglicher Schaden vorliegt oder nicht oder ob der hoch ist. Umgedreht kann ja aus dem Zitat samt Quellennachweis sogar ein Vorteil für den Zitierten vorliegen, weil mit dem Zitat erst auf die Existenz seines Werkes verwiesen wird.
    Wer zitiert wird, gewinnt an Ansehen, kann eventuell auch dadurch mehr von seinen Werken verkaufen, von daher ist schwer abzusehen, was aus einem berechtigten Zitat folgt, was deshalb im Urheberrecht auch belanglos ist.

    Formal ist es auch egal, wieviel Aufwand jemand betreibt, um mögliche Verstöße gegen das Urheberrecht herauszufinden.
    Praktisch können natürlich etwa finanziell meist ziemlich dürftig ausgestattete selbstpublizierende Autoren von digitalen Bücher mögliche Verstöße schlecht auffinden oder ihre Rechte vor Gericht durchsetzen.
    Formal ist dies aber alles belanglos in Hinsicht auf einen möglichen Rechtsverstoß.
    Vermutlich handelt es sich aber bei Urheberrechtsverstößen um Delikte, die angezeigt werden müssen, damit ermittelt wird, was bei den Ermittlungen herauskommt oder in welchem Umfange ermittelt wird, sollte aber wiederum nicht an der Abschätzung der damit erwünschten Einnahmen der Seite liegen, welche eine Anzeige erstattet hat, davon steht auch nichts im Urheberrecht.

    Die Vereine oder Inhaber der Stadien haben ja offenbar zugestimmt, daß jemand dort filmt.
    Urheberrecht, damit auch Zitatrecht bezieht sich immer auf das (veröffentlichte) Werk, also was gefilmt wurde. Sofern das Zitat also gemäß Urheberrecht angemessen ist, was wie erläutert einigen Aufwand bedeutet, hat dies also nur Bezug auf das Werk. bei welchem in diesen Fällen davon auszugehen ist, daß es rechtmäßig und mit Einverständnis zustande kam. Das Urheberrecht schützt eben das Werk menschlicher Autoren, sonst nichts.
    Andere Beteiligte müßten schon sonstige Gründe finden, um zu klagen, jedenfalls nicht gegen ein korrektes Zitat aus einem Werk, dessen Urheber sie gar nicht sind.


    Weil im Urheberrecht ausgeführt ist, aus welchen Gründen wie aus einem Werk zitiert werden kann, kann sich der Zitierende immer darauf beziehen. Weil Meinungsfreiheit gilt, das Werk veröffentlicht ist, stellt das Recht auf Zitat hier einen Ausgleich dar zwischen den Interessen der Urheber sowie anderer Autoren und der Öffentlichkeit, den Diskurs über das Werk zu führen, sonst hätten es die Autoren eben nicht veröffentlichen dürfen, wenn sie unbedingt vermeiden wollen, daß sich jemand damit (im Rahmen anderer Werke) sachgemäß beschäftigt.
    Die Veröffentlichung impliziert auch immer die Möglichkeit, daß sich andere Personen mit dem Werk auseinandersetzen. Damit das nicht beliebig erfolgt, ist im Urheberrecht genau festgelegt, wann wie zitiert werden darf.
    Der Urheber kann sich nun nicht mit AGBs oder Lizenzen von ihm unliebsamen Teilen des Urheberrechtes befreien. Wer veröffentlicht, muß auch das ganze Urheberrecht in Kauf nehmen, Autoren können nicht einmal komplett darauf verzichten. Das Gesetz gilt automatisch mit Veröffentlichung.
  • in: Bundesliga Rechte für Kommentare

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Ob das Bezahlfernsehen ist oder nicht, ist hinsichtlich des Werkcharakters (und damit des Zitatrechtes) dabei unerheblich, dies gilt entsprechend auch für digitale Bücher, Filme, Musikstücke, welche nicht kostenlos angeboten werden. Relevant ist hier, daß das Angebot oder das Werk nicht eingeschränkt ist auf einen engen, zuvor festgelegten persönlich adressierten Personenkreis. Wenn also etwa eine Lehrerin ein Werk exklusiv an die Schüler einer Klasse verteilt, ist das keine Veröffentlichung, wenn sie es hingegen frei in der Schule auslegt oder gar frei auf der Seite der Schule im Netz verfügbar macht, dann schon.
    Emails an eine vorgegebene Anzahl von Empfängern sind in dem Sinne auch nicht zitierfähig, geht die email indessen an eine öffentliche Liste, dann schon.

    Ob das Werk kommerziell genutzt wird, ist also belanglos. Selbst wenn man es lediglich allen Leuten anbietet, die ein Mobiltelephon haben, ist das ein allgemeines Angebot.
    Es muß also nicht jeder einsehen können, es reicht ein Angebot an eine größere Menge von Leuten ohne persönliche Adressierung.

    Aufgrund der Panoramafreiheit darf man natürlich selbst Bilder von Bauwerken, Kunstwerken etc machen, diese veröffentlichen, sofern die Aufnahmen von einem öffentlich zugänglichen Bereich erfolgten.
    Erkennbar hinein in die Privatsphäre anderer Personen darf es dabei allerdings nicht gehen.
    Bei Personen als Hauptmotiv ohne Veranstaltung drumherum darf man auch nicht einfach so ohne Zustimmung veröffentlichen, auch nicht, wenn die im öffentlichen Bereich aufgenommen wurden, das wird sehr oft einfach ignoriert.

    Zitiert man als Audio-Aufzeichnung Fangesänge, muß das zitierende Werk sich schon thematisch mit diesen Gesängen ausführlich auseinandersetzen. Eine bloße Zusammenstellung reicht also nicht, um das Zitatrecht in Anspruch nehmen zu können, muß schon reichlich eigene Substanz vorhanden sein, sonst zitiert man nur indirekt mit Verweis auf die Quelle, was oft ohnehin sinnvoller ist, sich besser in das eigene Werk einbauen läßt.
    Daß dies bei audio-visuellen Werken nicht trivial sein muß, ist jedenfalls kein Argument, es sich einfach machen zu dürfen.
    Primäres Ziel darf es also nie sein, mit dem Zitat den originalen Inhalt zugänglich zu machen, es geht immer um eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Inhalt des Zitates, um eine eigene These zu stützen.

    Nun kann man pauschal bezweifeln, daß die hohen Ansprüche an ein berechtigtes Zitieren bei einem derart trivialen, banalen Gesehen wie der Aufzeichnung eines Fußballspieles vorliegen können, indes, warum sollte sich damit nicht auch mal jemand ersthaft auseinandersetzen, etwa soziologische, physiologische Studien etc betreiben. Bei einem ernsthaften Werk geht das Zitatrecht ja sogar noch weiter.
    Selbst bei einem nicht wissenschaftlichen Werk kann aber genug eigener Inhalt vorliegen, um zitieren zu dürfen. Dabei sollten die Zitierenden allerdings in der Tat sehr selbstkritisch ihre Motive prüfen, ob es nicht doch eines ihrer primären Ziele ist, den Originalinhalt über einen anderen Kanal verfügbar zu machen. Das ist natürlich ohne Erlaubnis abgeschlossen.

    Ein Kommentar zu solch einer Aufzeichnung kann prinzipiell schon genug Substanz haben, was allerdings vermutlich nicht vielen Personen gelingen wird, der Fall ist also eher unwahrscheinlich. Wer von denen, die dazu in der Lage wären, bringt schon die Geduld auf, sich ein ganzes Fußballspiel anzusehen und auch noch anspruchsvoll zu kommentieren? ;o)

    Journalisten und allgemein Personen, welche von relevanten Ereignissen berichten, haben schon gewisse Rechte, ihre Bilder oder Aufzeichnungen müssen jedoch eben eindeutig mit dem Ereignis verknüpft sein und bleiben, zu einem Bericht darüber gehören, also relevante journalistische Information über das Ereignis liefern.
    Dabei erleichtert ein hinreichender Beleg der stetigen Ausführung der Tätigkeit vermutlich die Durchsetzung der Rechte, prinzipiell kann aber jeder in dem Sinne journalistisch tätig werden, erlangt also durch die Ausführung der Tätigkeit die Möglichkeiten.
  • in: Bundesliga Rechte für Kommentare

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Das Recht zum Zitieren ist ja ein Gesetz, das steht also über irgendwelchen AGBs, die sind in der Hinsicht also irrelevant.
    Voraussetzung ist allerdings, daß das Werk, aus dem zitiert wird, veröffentlicht wurde, man kann also erst zitieren, nachdem es veröffentlicht wurde.

    Ansonsten kann ein Veranstalter oder Eigentümer natürlich schon Vorgaben machen, ob oder wer filmen oder veröffentlichen darf.
    Nachdem aber etwas als Werk veröffentlicht ist, kann darauf auch in anderen Werken bezuggenommen werden, auch in Form eines Zitates, wenn es für das eigene Werk eine hinreichende Relevanz hat.

    Selber aufnehmen mag schon gehen, wenn es diesbezüglich in den AGBs keine Einschränkungen gibt. Veröffentlichen darf man das dann aber noch lange nicht, eben weil das kein öffentlicher Bereich ist.
    Erkennbare Bilder von Personen aufnehmen, veröffentlichen, unterliegt wiederum noch weiteren Einschränkungen, mehr noch wenn mit anderen Daten verknüpft (Zeit, Ort, Ereignis).
    Sofern man die Spieler auf dem Platz als prominent ansieht, müssen diese aber wiederum auch Einschränkungen hinnehmen.
    Das gilt allgemein auch für Leute, die an größeren Veranstaltungen teilnehmen.

    Journalisten hätten eigentlich hinsichtlich Berichterstattung bei Ereignissen von öffentlichem Interesse mehr Rechte als Privatpersonen, ich vermute aber, da gab es Einigungen oder Urteile, welche genauer regeln, wer was darf, um die einzelne Interessen angemessen gegeneinander abzuwägen.

    Letztlich gerät man praktisch schnell in ein Minenfeld. Die Juristerei kann schnell teuer werden. Selbst wenn man eigentlich im Recht ist, es vor Gericht gegen finanzstarke Gegner zu bekommen, ist dabei kein Selbstläufer ;o)
    Daß der Verlauf von Prozessen deutlich davon abhängen kann, wieviel finanzielle Mittel jemand aufbringen kann, ist ein gravierender Mißstand, welcher eigentlich abgestellt werden müßte, ist nur auch nicht so einfach, dazu bei dem Wirtschaftssystem einen praktikablen Vorschlag zu machen.
  • in: Bundesliga Rechte für Kommentare

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Zitatrecht ist im Urheberrecht genau festgelegt, stimmt aber, da wird immer wieder gerne gestritten oder Unterlassung gefordert, obgleich das korrekt gemacht wurde.

    Wer bei einem Spiel dabei ist, dort Aufnahmen macht, macht diese ja auf Privatbesitz, von daher ist es nicht notwendig zulässig, das zu veröffentlichen.
    Auch bei Museen kann es da ähnliche Einschränkungen geben.
    Wenn man sich in der Hinsicht auf öffentliches Interesse oder Journalismus herausreden will, kann in den AGB oder auf der Eintrittskarte immer noch explizit ein Verbot stehen, was damit begründet wird, daß die Rechte an derartigen Veröffentlichungen bereits anderweitig vergeben sind. Dies ist wohl gängige Praxis, schon der hohen Summen wegen, welche für diese Rechte bei derartigen Fußballspielen eingefordert werden.

    Spannend würde es allenfalls, wenn man etwa von einem Hügel als öffentlichem Platz außerhalb des Stadions das Geschehen dort filmt, man im Sinne der Panoramafreiheit behauptet, das Stadion an sich ablichten zu wollen, nicht das gerade laufende Spiel, was demzufolge nur Beiwerk wäre. ;o)
    An der Konstruktion könnten vielleicht Anwälte noch nennenswert Geld verdienen ...
  • in: Bundesliga Rechte für Kommentare

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Ein Gegenargument kreativer Rechtsverdreher könnte sein, daß es sich um ein abhängiges Werk handelt, somit also zustimmungspflichtig wäre.

    Werk in diesem Sinne ist also nicht das Spielgeschehen auf dem Fußballplatz selbst, vielmehr die veröffentlichte Aufzeichnung.
    Ein abhängiges Werk bezieht sich dabei ergänzend auf dieses Original, hat ohne das Original aber eigentlich keinen nennenswerten Sinn für das Publikum.

    Dies Argument des abhängigen Werkes könnte man allerdings vermutlich insofern entkräften, als es nicht unbedingt notwendig ist, das originale Werk zu kennen, um dieses Werk sinnvoll rezipieren zu können.
    Dies Argument könnte wiederum hinfällig sein, wenn die Kommentare so abgestimmt ist, daß klar ersichtlich ist, daß die Rezipienten zusätzlich das Original sehen/hören, den Kommentar also immer als dann abhängigen Zusatz verwenden.
    Es ist also schon darauf zu achten, daß eine gewisse Eigenständigkeit vorliegt, damit das Original in dem Zusammenhang nicht notwendig rezipiert werden muß.

    Zudem ist ein Kommentar eine freie Meinungsäußerung, von daher also in Ordnung.
    Schon halbwegs qualifizierte Kommentare könnten auch als Rezension des Werkes interpretiert werden.
    Eine Rezension bezieht sich dabei allerdings eben auf das Werk (Video/Film - etwa auch Schnitt, Zusammenstellung, Kameraauswahl, Perspektive, Tonqualität, aber auch Handlung, sofern das Spielgeschehen irgendwie einer Choreographie folgt, was nicht auszuschließen ist, wenn die Spieler zuvor Spielzüge erfolgreich trainiert haben und alsdann umsetzen können, etc), nicht auf das Spielgeschehen selbst, das kann natürlich immer kommentiert werden, wohl unabhängig vom Rezeptionsweg des Kommentierenden.

    Sogar Zitate (mit Quellenangabe) aus dem Original könnten erlaubt sein, sofern das eigene Werk sich jedenfalls intensiv mit dem Zitierten beschäftigt, also ein eigenes Werk darstellt, welches also eine eigene Aussage hat.
  • in: (diverse) Fragen zu meinen Apps

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Warum sollte man das Programm-Auswahlmenü nicht selbst bearbeiten oder ergänzen können? (ist etwa bei Plasma/KDE ganz einfach, entsprechend beim Gnome, kann also bei anderen Graphikoberflächen nicht sooo schwer sein ;o)

    Ich vermute, bei den Ikonen ist das etwas in der Art dieses dubiosen Kachelhintergrundes, den man auch bei Gnome in einer Variante ausprobieren kann, angelehnt an ein ähnliches Design von microsoft? (bei mir habe ich nur meine eigenen Hintergrundbilder, je eines pro Arbeitsfläche, finde, solche Programm-Aktivierungsflächen auf der Arbeitsfläche nerven bloß ;o)

    Android habe ich auch mal kurz auf dem Rechner von der CD ausprobiert, konnte damit aber rein gar nichts anfangen, geschweige denn arbeiten, man sollte sich irgendwie immer bei Google anmelden, wenn man weitere Programme installieren wollte, mit denen man grundlegende Arbeiten ausführen wollte, das erschien mir nicht zielführend oder seriös für ein freies Betriebssystem ;o)

    Aber wollen mal nicht noch weiter vom Thema abweichen, also Apple, wenn ich das richtig verstanden habe: kommerziell - kostet folglich immer wieder Geld, egal, was man damit hinbekommen will?
    Das könnte dem Fragesteller hinsichtlich der finanziellen Einordnung des Vorhabens eventuell weiterhelfen? ;o)
  • in: (diverse) Fragen zu meinen Apps

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Habe selbst kein Apple-Gerät, habe mich auch schon gewundert, warum Apple in dem Zusammenhang nicht genannt wird.

    Daß Firefox auf Apple-Geräten gar kein Firefox ist, ist mir demzufolge ebenfalls entgangen.
    Wenn Apple da Alternativen unterbindet, scheint mir das eher ein Anzeichen zu sein, besser gar kein Apple-Gerät zu verwenden, wird dadurch ja sehr unseriös oder intransparent, mehr noch als microsoft ... ;o)

    Home-Screen-Icon habe ich eben mal nachgeguckt, was das eigentlich ist, scheint eine Apple-spezifische Entität zu sein, also ähnlich wie die optionalen kleinen Bildchen in den Programmauswahlmenüs bei graphischen Oberflächen unter Linux.
    Wenn man da unter Apple als Nutzer das Menü nicht selbst ergänzen kann, scheint mir das auch ein schwaches Bild von Apple zu liefern - warum nutzt das überhaupt noch jemand? ;o)

    WebKit ist ja eigentlich eine Verzweigung von Apple von Konqueror/KHTML. Wenn ich mir die aktuell verfügbaren Funktionalitäten ansehe, scheint damals Apple auch einiges pessimiert zu haben, was im Konqueror schon implementiert war und immer noch ist.
    Irgendwie taucht Blink in den Statistiken der user-agent-Zeichenketten nie auf, daher war meine Vermutung, daß da an Unterschieden nie viel passiert ist, anhand dieser Eigenkennzeichnung bleibt letztlich auch unklar, was wo verwendet wird und ob überhaupt ...
    Das erschwert auch das Testen von Funktionalitäten oder Implementierungen, was ich hinsichtlich SVG ja prinzipiell im Angebot habe.

    WebExtensions war eigentlich mal wieder eine ganz passable Idee, eine Funktionalität einheitlich zu spezifizieren, Umsetzung scheint demnach also auch gescheitert zu sein.
    Seit einigen Jahren hapert es ja mächtig bei den Konzernen, noch etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen, was dem Publikum irgendwie nützlich sein könnte. ;o)

    Als Tautologie: Wenn man Apple-Kram braucht, um Leuten etwas anzubieten, welche Apple-Geräte verwenden, ist es offenbar notwendig, sich mit Apple-Kram zu beschäftigen.
    Weil das dann letztlich proprietäres Zeug ist, ist es vermutlich schlauer, das den Leuten zu überlassen, welche den Apple-Kram nutzen.
    Dazu könnte man ja den Quelltext der Anwendung veröffentlichen.
    Wer es auf Apple verwenden will, kann es dann ja einfach selbst dort umsetzen ;o)


  • in: (diverse) Fragen zu meinen Apps

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Kannst ja mal nach WebExtensions gucken, die funktionieren bei den meisten neueren Brausern (leider wohl mit einer jeweils anderen Dateiendung, warum auch immer).
    Der Inhalt des Archives sollte (X)HTML, CSS, SVG, JavaScript, JSON etc sein
    Wenn das ausreicht und du die Spezifikationen dazu verstehst, sollte das eigentlich kostenlos hinzubekommen sein.

    Auf den Apple-Geräten können die Leute ja auch einen Brauser verwenden, der nicht von Apple betreut wird (Mozilla/Gecko, WebKit/Blink), falls deren aktuelle Versionen das Format noch nicht können/kennen wollen.
  • in: Unterstützung automatische Email Erinnerung (Wordpress)

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Wie präzise soll der Zeitpunkt der Erinnerung denn sein? Reicht eine Genauigkeit von einem oder einem halben Tag?


    Ansonsten brauchst du offenbar eine Ablage mit den Daten, wer wann an was erinnert werden soll (Datenbank oder auch Datei oder Verzeichnis mit Dateien).
    Ferner wird offenbar ein Dienstrechner benötigt, welcher emails verschicken kann.
    Hinzu kommt ein Skript, welches auf diesem Dienstrechner die Daten durchgeht, die email verfaßt.
    Und es braucht ein Skript oder eine Person, welche das Skript fristgerecht aufruft.
    Automatisch kann man das auf dafür ausgelegten Dienstrechnern etwa mit einem Cron-Job machen.
    Falls Daten und Skript zur email-Versendung auf einem Dienstrechner liegen, welcher keine Funktion wie Cron-Jobs hat, wäre es auch eine Möglichkeit, nur für den Cron-Job einen dafür konfigurierten Rechner zu verwenden, welcher alsdann eben automatisch das Skript auf dem anderen Rechner pünktlich ausführt, über die Ausführung eine Bestätigung als Rückmeldung bekommt.

    Spätestens wenn die Genauigkeit der Erinnerung unter einer Stunde liegen soll, ist es effizienter, wenn die Leute ein Programm auf dem eigenen Rechner verwenden.
    Da gibt es einige. Ich glaube, zum Beispiel thunderbird hat einen Terminkalender eingebaut.

    Alternativ könnte sich allerdings auch ein Speicher-Dienst wie dropbox statt email eignen.
    Damit müßte für die Erinnerung ja nur ein Skript auf einem Dienstrechner pünktlich die Erinnerungen in das passende Verzeichnis schieben.
  • in: Unsichere Verbindung zur Homepage

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    JPEGs werden wohl immer noch per HTTP referenziert.

    Sofern man die Seite mit HTTPS aufruft, hat allerdings der aktuelle Firefox trotzdem keine Bedenken.
  • in: Unsichere Verbindung zur Homepage

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Ich habe mir die CSS-Datei nicht angesehen, aber meist passiert dies, wenn entweder per CSS Inhalte ausgeblendet werden oder eine absolut positionierte Fläche über den Inhalt gelegt wird.

    Wenn das bei aktivierter Interpretation von JavaScript anders dargestellt wird, wird das Schichtenmodell nicht eingehalten, daß also unabhängig von der Kombination der Aktivierung von Stilvorlagen oder Skripten der Inhalt immer zugänglich bleibt.

    Wie sich Besucher eine Seite ansehen, ist deren Entscheidung.
    So kann ein jeder am Brauser etwa die Interpretation von JavaScript (Sicherheits- oder Stabilitätsbedenken, Vermeidung von Barrieren, Unzugänglichkeiten) oder Stilvorlagen (Vermeidung von Barrieren, schlechter Lesbarkeit, Berücksichtigung eigener Stilvorlagen aufgrund eigener besonderer Merkmale hinsichtlich der Sehfähigkeit) vornehmen.
    Das liegt nicht im Einflußbereich von Autoren.
    Ein digitales Dokument hat da ganz anderen Möglichkeiten für das Publikum als ein gedrucktes Dokument.


    iframe ohne Alternative kann auch ein Zugänglichkeitsproblem für einige Leute bewirken.
    Warum willst du die URI verbergen? So kann ja doch jeder den iframe-Inhalt auf oberster Ebene im Brauser darstellen lassen, die URI auslesen, etwa um bei bestimmten Inhalten Lesezeichen zu setzen, warum dieses Ansinnen erschweren.
    Sofern Inhalt nach einer Parameter-Übergabe per Methode POST exklusiv erzeugt wird, bleiben die Parameter verborgen.
    Bei allgemein verfügbarem Inhalt gibt es ja keinen Grund, warum man deren URI nicht einfach per Lesezeichen markieren oder zitieren können sollte, wenn man sich darauf in einem anderen Text bezieht.


    Wenn im Quelltext der Ausgabe irgendwo HTTP statt HTTPS steht, wird wohl etwas nicht so sein, wie du vermutest.
    Wobei es ja ohnehin generell sinnvoll ist, alle Inhalte des Projektes lokal vorzuhalten, wonach der Wert der Attribute href, src etc ja immer relativ angegeben werden können, dann gibt es auch keine Probleme mit dem Wechsel des Protokolls. ;o)
  • in: Unsichere Verbindung zur Homepage

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Wozu ist eigentlich der iframe gut?

    Bei dem Dokument im iframe jedenfalls werden mindestens zwei rein dekorative (also alt="") Bilder per HTTP eingebunden, vielleicht hängen die Bedenken deines Programmes damit zusammen.

    Ansonsten (Anmerkung unabhängig vom geschilderten Problem) kommt da bei aktivierter Interpretation von CSS ja nur eine weiße Seite mit einem animierten Bildchen recht einfacher Art.
    Erst wenn die Interpretation von CSS deaktiviert ist, wird Inhalt sichtbar, insbesondere auch die beiden Bilder - goldenes Herz und Frau am Fenster.
    Warum ist der Inhalt nicht auch bei aktivierter Interpretation von CSS sichtbar, stattdessen bloß das animierte Bildchen? Ist das wirklich im Sinne deiner Kollegin? ;o)

    Aufräumen und vereinfachen unnötiger Verkomplizierungen könnte dabei helfen, Probleme zu identifizieren ;o)
  • in: Google Maps Richtigkeit

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Das sind ja beides keine Primärquellen.
    Besser, du findest direkt von offizieller Hamburger Stelle eine Stadtteilkarte.
    Wenn du Glück hast, gibt es ja bereits bei wikipedia eine passende Quellenangabe, welche du prüfen kannst ;o)
  • in: merkwürdige Zugriffsquelle auf meiner Website

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Kann ein Bot sein, der macht vielleicht aus unerfindlichen Gründen per referer spam Reklame für Amazon, kann aber auch ein normaler Nutzer sein, welcher diese Daten pauschal nicht ausgewertet haben will (Privatsphäre), allein aus derart dürftigen Informationen kann ja nicht auf Akteure oder Motivationen geschlossen werden ;o)

    Ich habe bei meinen Projekten öfter referer spam insbesondere auf russische Seiten.
    Kommt also öfter vor.
    Niemals sollte man irgendein Skript-Verhalten davon abhängig machen, was für ein referer oder user-agent gesendet wird.
    Das führt nur zu Blödsinn, zu Zugänglichkeitsproblemen, besonders auch, wenn Leute einfach das Senden des referers deaktivieren.
  • in: merkwürdige Zugriffsquelle auf meiner Website

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Angaben zum user-agent oder auch referrer kann man in einigen Programmen nach Belieben ändern.
    Vermutlich hat dort jemand einfach Windows 7 und Amazon eingetragen.
  • in: PHP-Formular ohne Einbindung in HTML-Datei möglich ?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Für Formulare ist (X)HTML schon die naheliegendste Lösung.
    XForms gibt es wohl auch noch oder Formulare in PDF.

    Ohne eine anderes Format kann man zum Beispiel alle Daten als get-Parameter an die IRI anhängen.
    Oder aber man packt alle Daten in eine Text-Datei - sofern man PHP einfach als shell-Skript verwendet. Daneben gibt es für shell-Skript-Anwendungen auch eine Möglichkeit, Parameter über die Konsole in der üblichen Weise als Optionen zu übergeben.

  • in: Erpresser E-Mail erhalten, was tun?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Die Idee, den gesamten (!) Kopf der email zu analysieren, ist eigentlich ganz nützlich, sofern man das versteht, was da notiert ist.
    Die Adresse zu fälschen, ist relativ einfach, aber alle Verbindungsrechner zu fälschen, welche im Kopf erwähnt werden, ist nicht so einfach, allerdings ist die Frage, ab welcher Stelle die Fälschung beginnt.

    Ansonsten liest sich das fast wie Astrologie, alles Allgemeinplätze, die vielfach zutreffen werden.
    Selbst die Behauptung, Pornos gefunden zu haben, ist nicht allzu gewagt.
    Gibt es die bei dir? ;o)

    Ein echter Expresser hätte aber doch vermutlich Belege als Anhang gesendet, statt wild etwas zu behaupten.

    Ich glaube, die echten Expresser verschlüsseln erst relevante Daten, melden sich hernach.
    So bliebe ja immer noch genug Zeit, den Rechner abzuschalten, die Festplatte mit einem anderen Rechner zu analysieren, notfalls alle Daten zu retten. ;o)

    Bleibt also noch, das einfach mal bei der Polizei vorzulegen.
    Das Delikt dürfte unabhängig davon zutreffen, ob die Erpressung nun auch echten Informationen oder Betrug basiert ;o)
    Das ist ja nun schon eine andere Nummer als die üblichen Sachen, die gelegentlich noch von der 'Nigeria-connection' kommen ;o)
  • in: PHP Script verzögert ausführen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Wenn für die jeweilige Sitzung die Zugriffszeit (Unix-Zeit oder dergleichen) in einer Datei oder einer Datenbank (unzuverlässiger in einen Keks) eingetragen ist, ruft man diesen Eintrag beim nächsten Aufruf natürlich erst auf, bevor er mit der aktuellen Zeit als neuer Zugriffszeit überschrieben wird, so kann man doch einfach die vorherige, gespeicherte Zeit mit der aktuellen vergleichen, wenn man die Dauer der Inaktivität messen will.
    Für die Statistik wäre das eventuell für jede Projektseite einzeln zu speichern, je nachdem, was man genau wissen will.

    Mit JavaScript/Ajax kann man natürlich alle paar Sekunden eine Anfrage an den Dienstrechner schicken, wenn man Leute ernsthaft überwachen will (auf Kosten hoher Last auf dem Dienstrechner für minimale Information), was aber auch einer der Gründe ist, warum einige Leute Skriptinterpretation lediglich auf Seiten aktivieren, denen sie wirklich vertrauen ;o)

    Prinzipiell, sofern man vollen Zugriff auf den Dienstrechner hat, kann man natürlich auch verzögert ein Skript starten, entweder man startet dafür per PHP einen cron-job oder aber
    (nicht getestet) man startet mit PHP per exec nohup mit einem entsprechenden shell-Skript.
    Auch sonst lassen sich auf dem Rechner sicherlich Dienste installieren, welche man per exec zu einer Aktion zu einem bestimmten Zeitpunkt veranlassen kann.
    Der Administrator wird derlei aber in der Praxis nicht mögen, sofern man es nicht selber ist und der Dienstrechner als 'Honigtopf' gedacht ist (reichlich Sicherheitslücken, um dubiose Leute anzulocken, um deren Angriffe zu beobachten ;o)

    Selbst bei PHP kann man vielleicht auf der sicheren Seite etwas tricksen, sofern die ersehnte Zeitspanne unterhalb der erlaubten Verarbeitungszeit liegt, denn es gibt ja auch ein Kommando flush, mit dem man den Ausgabepuffer schon einmal senden kann (auch nicht selbst für den Zweck getestet, könnte man aber mal probieren, ob dabei auffällt, wenn man nach dem flush das Skript ein paar Sekunden schlafen läßt, bevor Kommandos ohne Ausgabe folgen, danach erst das Skript beendet wird). Der Brauser auf der anderen Seite wird allerdings trotzdem noch warten, ob noch etwas kommt, nicht jedoch notwendig mit der Präsentation des bereits gesendeten Inhalts.

  • in: PHP Script verzögert ausführen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Auch bei dem Beispiel kommt es ja erst drauf an, die Daten zu aktualisieren, wenn sie erneut abgerufen werden sollen.
    Es ist ähnlich wie Schrödingers Katze, solange niemand in die Kiste guckt, ist der Zustand nicht festgelegt ;o)
    In dem Falle wäre der nächste Versuch, Daten abzurufen der Zeitpunkt, an dem der Zustand der Daten festgelegt werden muß, also entweder noch gültig oder nicht.
    Bei einer vorhandenen Zeitinformation ist dies ja kein Problem.

    Bei Sitzungen allgemein ist ja nur schwer zu entscheiden, ob sich jemand noch Informationen ansieht oder nicht - bei längeren Texten kommt es ja ebenso zu längeren Lesezeiten, welche keine Interaktion erfordern.
    Auf wenn Leute mehrere Dinge nebeneinander erledigen, kann es längere Zeit bei einem Projekt keine Interaktion geben, obgleich die Seite noch dargestellt wird.
    Ist dann bloß nervig, wenn man sich wieder alles neu einrichten muß, weil ein Skript auf dem Dienstrechner fälschlich zu dem Schluß gekommen ist, man habe kein Interesse mehr an weiterer Interaktion ;o)
  • in: PHP Script verzögert ausführen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Inhalt oder Funktion eines Projektes von der eventuellen Ausführung von JavaScript abhängig zu machen, ist immer unzuverlässig, nicht barrierefrei, schlechter Stil.

    Es kommt ja höchstwahrscheinlich nicht darauf an, das Skript verzögert auszuführen, lediglich darauf, daß Änderungen erst verzögert gelten sollen.

    Wenn Werte verzögert gelten sollen, bietet es sich an, die neuen Werte mit einer konkreten Zeit zu verknüpfen, ab wann sie gelten sollen.
    Wird ein solcher Wert hernach wirklich nachgefragt, wird eben geguckt, ob die Zeit für den neuen Wert bereits gekommen ist.

    Dabei ist allerdings eine Regel zu erstellen, was gelten soll, wenn ein Wert neu gesetzt wird, bevor der zuvor gesetzte Wert überhaupt gültig geworden ist.
  • in: Navigationsleiste Automatisch Schließen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Naja, wie beschrieben, beim Element nav mußt du das Attribut id="navi" hinzufügen, irgendwo eben einen Verweis mit Attribut href="#navi".

    Am besten bei einem einfachen Test-Dokument ausprobieren, wie sich was genau auswirkt.
    Wenn du das verstehst, sollte es kein Problem sein, das Prinzip auch bei anderen Gelegenheiten zu verwenden ;o)
  • in: Navigationsleiste Automatisch Schließen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Sollte doch problemlos funktionieren.
    Das id-Attribut müßtest du allerdings schon passend ergänzen, also etwa:
    body > nav#navi > div.container-fluid {display: none}
    body > nav#navi:target > div.container-fluid {display: block}

    Wo der Verweis steht, um das Menü sichtbar zu machen, ist egal, das Publikum sollte es für den Zweck bloß sofort finden, beim Aufmachen kann das Menü sogar diesen Verweis verdecken (absolute Positionierung?), welcher ja nicht benötigt wird, solange das Menü auf ist.

    Prinzipiell kannst du natürlich auch negieren:
    body > nav#navi > div.container-fluid {display: block}
    body > nav#navi:not(:target) > div.container-fluid {display: none}
  • in: Navigationsleiste Automatisch Schließen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Zunächst einmal hat dein Konzept ein paar Macken, zum Beispiel:
    a) (X)HTML hat kein Element 'content'. Im derzeitigen Zustand kann das Element einfach weg.
    b) per include wird ja exakt der Inhalt der angegebenen Datei dort hineinkopiert, wo diese Anweisung 'include' steht, bevor das Ergebnis ausgeliefert wird.
    Folglich muß der eingebundene Quelltext ein (X(HTML-Fragment sein, welches dort stehen darf.
    Du hast aber ein komplettes (X)HTML-Dokument eingebunden. Also entweder nur das Element nav daraus samt Inhalt verwenden oder aber etwa per iframe oder object statt include die Navigation einbinden, wobei diese zweite Option nicht zu empfehlen ist.
    c) Schlechte Struktur oder mangelnde semantische Textauszeichnung etwa in Navigationsleiste.html:
    Das erste Kindelement von body sollte doch wohl kein Element a sein, das wäre eher ein Element h1.
    Bei deiner beabsichtigten Anwendung wäre es zudem innerhalb von nav besser aufgehoben.

    Da gibt es eine Hilfe zur Prüfung von (X)HTML und ähnlichen Formaten mit kompletter Fehlerliste:
    https://validator.w3.org/

    Zur eigentlichen Frage: Was bedeutet für dich in dem Zusammenhang 'außerhalb'? Die aktuelle Position eines Zeigergerätes? Dabei ist zu bedenken, daß etwa Nutzer von Mobiltelephonen oder Tabletts mit ihren Fingern herumgrabbeln, gar kein Zeigergerät haben, bei denen gibt es also keine dauerhafte Position eines Zeigergerätes, selbst wenn einige Fingerbewegungen ähnlich wie ein Mauszeiger eingesetzt werden können, jedoch eine eingeschränkte Nutzbarkeit implizieren.
    'Außerhalb' oder 'innerhalb' bezöge sich hier also eher auf den Bereich, auf welchen gerade die Aufmerksamkeit des Publikums fällt, eine kognitive Frage, über welche der Brauser keine Kenntnis hat.

    Bei Leuten mit Zeigergerät käme dafür per CSS :hover in Frage.
    Also wenn etwa die Überschrift im Element nav steht, das Inhaltverzeichnis in ul, so kannst du per CSS
    formulieren:
    nav ul {display: none}
    nav:hover ul {display: block}

    Sinnvoller ist es, wenn die Nutzer explizit umschalten.
    Dazu setzt du bei dem ul eine id="navi", in die Überschrift des nav dein a-Element mit Verweis auf #navi
    Beim CSS kannst du dann formulieren:
    nav ul#navi {display: none}
    nav ul#navi:target {display: block}

    Hier verschwindet das Menü wieder, wenn ein (anderer) Verweis aktiviert wird.





  • in: Aufklappbare Elemente per Html/CSS/Java?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    mouseover und :hover sind ja lediglich Begrifflichkeiten aus zwei verschiedenen Bereichen. Einmal abgesehen von feinen, formalen Unterschieden beschreiben sie sehr ähnliche Effekte.

    Wenn wir mal bei :hover bleiben, so wäre dies auf ein Zellenelement anzuwenden, wenn beim Drüberfahren über die Zelle etwas passieren soll, nicht nur beim Drüberfahren von irgendwelchem Inhalt in der Zelle.

    Also etwas wie:
    td span.popup span {display: none}
    td: hover span.popup span {display: block}
  • in: Aufklappbare Elemente per Html/CSS/Java?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Nein, Fragen geht doch allemal, siehe etwa hier:
    https://wiki.selfhtml.org/wiki/CSS/Selektoren/Pseudoklasse/target

    Auf dieser Seite verwende ich :target etwa für Verweise zu Literaturangaben, entsprechend wird gegebenenfalls auch ein Rückverweis zur Textstelle eingeblendet:
    http://hoffmann.bplaced.net/epub/



    Bei :hover gibt es (mindestens) zwei unschöne Probleme für die Anwendung.
    a) Gibt heute Geräte ohne Maus, da wird herumgefingert, etwa auf dem Mobiltelephon, da ist es nicht so einfach, :hover zu simulieren
    b) Der zusätzlich eingeblendete Kram muß räumlich am herübergefahrenen hängen, geht der Kontakt zum Zeigergerät verloren, gilt der Selektor nicht mehr, der eingeblendete Kram verschwindet also wieder - oder sofern etwa woanders eingeblendet wird, ist dieser Bereich nicht per Maus erreichbar, wenn es keinen Überlapp gibt.

    Bei einer Selektion per :target gilt dies hingegen, bis etwas anderes ausgwählt wird, egal, was das Publikum sonst auf der Seite anstellt.
  • in: Aufklappbare Elemente per Html/CSS/Java?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Zu 1: Könnte auch am Brauser liegen, bei mir geht es lokal bei einem (Opera Presto), ein anderer zeigt wohl gar keine Ikonen an (SeaMonkey).
    Der Wert des Attributes rel stimmt wohl mit dem überein, was bei HTML5 zu finden ist.
    Früher hat man da wohl auch noch 'shortcut icon' spendiert, ich meine, der erstere Teil hatte etwas mit Problemen des MSIE zu tun, hat sonst keinerlei Bedeutung.

    Zu 2: In CSS gibt es die Pseudo-Klasse :target, mit welcher man die Dekoration eines Verweisziels oder von Nachfahren davon ändern kann, also auch Anzeige oder nicht:
    https://www.w3.org/TR/selectors-3/#target-pseudo

    Innerhalb von Formularen kann eventuell auch noch :checked hilfreich für interaktive Effekte sein.

    Hilfreich könnte gelegentlich für den Zweck ebenfalls der Geschwisterselektor + oder auch ~ sein:
    https://www.w3.org/TR/selectors-3/#sibling-combinators
    Damit lassen sich folglich Eigenschaften von folgenden Geschwistern ändern.

    Prinzipiell geht natürlich auch :hover, Funktion hängt aber eben stark an der Position des Zeigergerätes, kann brauchbar sein um etwa Kindelemente oder Pseudoelemente (etwa zur Einblendung von Attributwerten) einzublenden.

    Ansonsten:
    PHP ist hier verfügbar.
    Wenn ein (X)HTML nur im MSIE angezeigt wird, ist damit etwas faul.
  • in: 2TB USB Stick so billig ?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Naja, bei einem deutschen Händler kannst du das Teil ja gegebenenfalls bei Mängeln zurückgeben.

    Ansonsten habe ich eben bei ähnlichen günstigen Produkten in Amazonien in den Kommentaren/Rezensionen auch schon Warnungen gesehen, da scheint es Teile zu geben, welche nach ein paar Gigabyte einfach alte Daten überschreiben oder voll sind.
    Es gibt wohl auch Geräte, wo '2TB' lediglich eine fantasievolle Produktbezeichnung ist, welche teils irrig als Speicherkapazität interpretiert wird, welche wirklich allerdings bei wenigen Gigabyte liegt.

    Einerseits ist 5.99 Euro für einen Spaß ja nicht viel, andererseits kosten vergleichbare Markenprodukte doch eher das fünfzigfache, als normale externe Festplatte immerhin ungefähr das zehnfache.
    Ohne ausgiebige Tests jedenfalls würde ich da keine einmaligen Daten drauf unterbringen.

    Ich habe zum Beispiel einen 32GB Stick (USB3.0) mal relativ günstig, bei Conrad glaube ich, erstanden, welcher sich im Laufe der Monate als 'inkontinent' erwiesen hat, inzwischen kommt man wohl gar nicht mehr an die Daten dran, welche drauf sind ;o) War eigentlich mal von mir für schnelle Sicherheitskopien eigener Textdateien gedacht, ist aber einfach nur Schrott gewesen.
  • in: Private Renteninstitute Auflösen?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Was passiert, wenn das vereinheitlicht wird, hängt doch stark davon ab, wie die Beiträge festgelegt werden und wie die Abhängigkeit des nachher Ausgezahlten zum Eingezahlten ist.

    Die gesetzliche Rentenversicherung ist ja ein Umlagesystem, grob werden die aktuellen Renten von dem bezahlt, was die Beitragszahler gerade einzahlen.
    Nimmt man weitere Rentner hinzu, steigen die Ausgaben, somit müssen auch mehr Einnahmen her, also über höhere Beiträge oder mehr Beitragszahler.
    Vorteilhaft wäre es natürlich, insbesondere Selbständige mit in das System zu nehmen, also generell dafür zu sorgen, daß sich möglichst viele Leute oder Konzerne (Sozialabgaben auf Roboter sowie auf Gewinne?) sich an der Finanzierung des allgemeinen Lebensunterhaltes beteiligen.

    Wenn das passend eingerichtet und justiert ist, muß sich damit für Leute nicht zwangsläufig viel ändern, die kaum etwas einzahlen, die bekommen eben wenig Punkte angerechnet, als Rentner später eben auch wenig ausbezahlt, wenn sie dran sind.
    Kommt eben darauf an, wie der Auszahlungsmodus festgelegt wird, was wiederum davon abhängt, welche Parteien oder Lobbyisten das festlegen.

    Wer große Einnahmen hat, kann sie ja ohnehin unabhängig davon irgendwie anlegen, das überschüssige Geld fließt also nicht in das Umlagesystem, stattdessen einfach in Aktienfonds und ähnliche Anlagen.
    In einem kapitalistischen System ist es doch ganz normal, daß das meisten Geld bei einer relativ kleinen Personengruppe klebenbleibt, die Zusammensetzung ändert sich wohl, kaum aber der Sachverhalt an sich ;o)

    Ein System für alle macht die Angelegenheit natürlich allgemein überschaubarer.
    Überträgt man derartige Aufgaben privaten Konzernen, gibt es bei denen auch ein Gewinninteresse.
    Das kann von Vorteil sein, wenn dies dazu führt, daß sie die Beiträge gewinnbringend für die Einzahler anlegen, ist eher schlecht, wenn ein großer Anteil der Beiträge in die Gewinne des Konzerns fließt.

    Letztlich braucht es aber wohl ein (steuerlich finanziertes) System wie Grundeinkommen für alle, Sozialhilfe oder wie immer man es nennen will, um jene Leute zu finanzieren, welche eben nicht genug Einnahmen generieren (können), aus welchen Quellen auch immer.
    Oder das kapitalistische System ist eben durch etwas anderes zu ersetzen, beziehungsweise abzuschwächen, was ja wenigstens in Deutschland gängige Praxis ist, wenn derzeit auch weniger als noch vor einigen Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts.
  • in: Private Renteninstitute Auflösen?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Naja, in unserer nicht allzu sozialen Marktwirtschaft ist es derzeit nun einmal erlaubt, sein legal erworbenes Vermögen für diverse Güter, Dienstleistungen, insbesondere auch Versicherungen oder Aktien-Fond-Anlagen zu verprassen (darum handelt es sich ja im Grunde oft bei privaten Rentenversicherungen).
    Würde man diese - zweifellos oftmals nicht sonderlich sinnvollen - 'Rentenprodukte' verbieten, bestände für bestehende Verträge vermutlich entweder Bestandsschutz oder sie würden rückabgewickelt, die Leute würden ihr Geld einfach in andere, 'normale' Aktien-Fonds stecken.

    Der sozialistische Ansatz der 'gerechten' Verteilung von Gütern und Vermögen mag ja an sich gar nicht schlecht sein - wurde ja noch nie ernsthaft ausprobiert (die Idee wurde bislang immer von Parteidiktaturen und ähnlichen Strukturen mißbraucht), implizierte aber eben eine komplette Umstrukturierung der Gesellschaft.
    Wie schlecht das verdaut wird, zeigt sich ja nicht nur durch die noch heute nachwirkenden Folgen des Anschlusses der damaligen 'Ostzone' an die Bundesrepublik, wobei die damalige Kohlregierung eben die damaligen Ostbürger gekonnt über den Tisch gezogen hat, wie es von der Mehrheit der damaligen Ostbürger gewünscht war (Übernahme des Wirtschaftssystems, der Währung, zügiger, bedingungsloser Anschluß. Abwicklung statt Nutzung von Synergien etc).

    Beamte bekommen derzeit eine Pension, welche vom Staat oder Land finanziert wird, also aus Steuern, ist also noch weniger privat als die gesetzliche Rentenversicherung.
    Das ist einfach ein anderes System als eine Pflichtversicherung für Arbeiter und Angestellte, ist ja jeweils beim Gehalt bereits berücksichtigt.
    Indessen läuft eine Grundrente oder ein Grundeinkommen für alle letztlich ebenfalls auf ein System ähnlich wie die Pension hinaus - wird vom Staat über Steuern finanziert.
    Der Vorteil der gesetzlichen Rentenversicherung besteht darin, daß diese getrennt vom normalen Haushalt behandelt wird, also einer konkreten Verwendung zugeordnet statt frei verwendbar zu sein wie bei allgemeinen Steuereinnahmen.
    Ein einheitliches System samt Grundsicherung für alle Bürger wäre sicherlich sinnvoll, ähnlich wie bei der Krankenversicherung.

    Viele Lehrer sind Angestellte, ebenso wie viele Beschäftigte an Universitäten, die zahlen also bereits ganz normal in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

    Daneben gibt es betriebliche Zusatzversicherungen, also bei Bund, Ländern, Kommunen, diversen privaten Konzernen.
    Daraus ergeben sich zusätzliche Beiträge zu diesen Versicherungen, im Rentenalter dann eben eine zusätzliche Rente. Das gibt es also keineswegs geschenkt, das wird ja im Grunde aus dem Einkommen der Versicherten finanziert, warum sollten diese davon später also nicht profitieren, sonst hätten sie ja gar nichts eingezahlt?

    Ferner gibt es die freiwilligen Renten (Riester-Dingens etc), wo die Sinnhaftigkeit vom konkreten Produkt abhängt, siehe oben.
    Pauschal setzen auch hier die Leute aktuell überschüssiges Geld ein, um später im Rentenalter, wenn es knapper wird, genug zu haben.
    Die Zuschüsse vom Staat sind allerdings zum guten Teil als Subventionen für die Versicherungs- und Finanzbranche einzuordnen - ein Resultat geschickter, erfolgreicher Lobby-Arbeit ;o)
    Konkrete Vertragsmodelle mit zweifelhaftem Nutzen könnte man da schon verbieten, Subventionen schlicht streichen, beim derzeitigen Wirtschaftssystem ist ja aber nicht zu unterbinden, daß die Leute irgendwas mit ihrem überschüssigen Geld anfangen, wäre also schwierig, das einfach so einzusammeln, ohne das gesamte Wirtschaftssystem der nicht allzu sozialen Marktwirtschaft zu ändern ;o)

    Generell zeichnet sich ja bereits ab, daß sich Produktivität von menschlicher Arbeitskraft weiter entkoppelt, anders formuliert, wenige arbeitende Menschen können durch Unterstützung von Robotern sowie Computern ('künstlicher Intelligenz'?) relativ einfach Produkte für viele Bürger mühelos produzieren.
    Gewissermaßen könnte bald, jedenfalls in den Industrieländern der Punkt erreicht sein, wo die Existenzgrundlage der Bürger von ihrer Arbeit entkoppelt ist, was im Grunde die Voraussetzung ist, mal etwas im Sinne der Ideen von Marx, Engels umzusetzen, was bislang ja noch nie ernsthaft probiert wurde - da tut sich reichlich Potential auf, etwas anderes als Kapitalismus zu probieren ;o)

    Gleichzeitig werden Ressourcen knapper, die üblen Auswirkungen von sinnlosem Konsum, Müll, Kapitalismus etc immer größer.
    All dies sollte irgendwann in einem Übergang in ein anderes Gesellschaftssystem resultieren, welches eine Versorgung sicherstellt, dabei jedoch die Umwelt, die Lebensvoraussetzung von zukünftigen Generationen nicht verbraucht.

    Bei einem allgemeinen, bedingungslosen Grundeinkommen, einem bedingungslosen Zugang zu medizinischer Versorgung etc hätte man ein anderes System, irgendwas wie Renten, Pensionen wäre obsolet ...



  • in: Einfügen von Bildern via CSS3

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Naja, dimensionieren oder skalieren lassen sich SVGs besser als Pixelbilder.
    Das ist insbesondere relevant, wenn Schrift im Bild steckt, die Größe von SVGs kann man ja auch in em oder ex festlegen.

    Bei dem Beispiel sehe ich leider nur eine hüpfende Wolke.

    Wenn du etwa eine Liste (ul/ol) als Navigation mit Elementen li ohne Attribute wie class oder id hast, kannst du immer noch über :nth-child(an+b) auf jeden Listeneintrag zugreifen, das sollte ebenfalls mit list-style-image gehen, denn das wirkt ja auf einzelne li-Elemente.


    Achso, der CR 'CSS Backgrounds and Borders Module Level 3' bietet auch noch 'background-size'


    https://www.w3.org/TR/selectors-3/#nth-child-pseudo
    https://www.w3.org/TR/css-backgrounds-3/#the-background-size
  • in: Iframe integration mit Benutzerübergabe in Seite

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Was hält dich denn davon ab, ein kleines Formular in die Navigation zu packen, um damit den chat direkt in gewünschter Weise aufzurufen?
    Nagut, den chat selbst wirst du nicht gerade in der Navigation unterbringen wollen, bleibt eben dann wohl doch beim Attribut target, bei welchem allerdings die Implementierung bei den Mozillas (neuerdings?) eine Macke zu haben scheint (müßte man eigentlich mal gucken, ob es dazu eine offene Fehlermeldung gibt). Die machen das dann eben nicht im iframe auf, dafür in einem neuen Fenster.
    Bei anderen Brausern geht es wohl auch im iframe.


    Wenn dabei allerdings noch der chat erst in einem iframe in angemessener Größe aufpappen soll, ist das CSS dafür schon etwas kniffliger. Das ist aber wohl sogar auch mit verschiedenen Varianten von CSS machbar (Positionierung, Größe ändern).

    Per Skript könntest du natürlich auch noch tolle Sachen basteln, um noch mehr als mit CSS zusätzlich zu dekorieren.
    Ist aber schon eine Weile her, daß ich mal über das DOM etwas gebastelt habe, von daher nicht meine Spezialität.
  • in: Iframe integration mit Benutzerübergabe in Seite

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Die post-Methode ist ja dafür gedacht, Sicherheitsprobleme zu vermeiden und Aktionen zu bewerkstelligen, die Seiteneffekte haben können, daher sollte ein Nutzer schon immer ganz bewußt entscheiden, ob er die Aktion auslösen will, automatisch ist also nicht Sinn der Methode.

    Bei der get-Methode könntest du den Namen ja auch einfach an einen Verweis als Parameter anhängen, aber wenn der chat get-Parameter nicht auswertet, entfällt das.

    iframe mit Formular-Dokument drin (entweder eigenständiges Dokument oder srcdoc) zum Aufruf des chats dort mit einem Klick sollte also wie beschrieben klappen, noch knapper ist entweder für die Nutzer nicht mehr nachvollziehbar oder es gab zuvor ein in dem Sinne unnötiges Dokument.

    Per CSS etwa kann man auch einen iframe erst bei Bedarf aufklappen oder so vergrößern, daß er für einen chat nutzbar wird.
    Wenn es elegant integriert sein soll, könnte das eine Option sein.

    Sinnvolles Vorgehen ist schrittweise, also erst einmal den chat-Aufruf hinbekommen, danach die Angelegenheit per CSS vor dem Aufruf so kompakt machen, daß es nicht weiter stört, wenn der chat nicht genutzt wird.
  • in: Iframe integration mit Benutzerübergabe in Seite

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Wenn das Baukastensystem den Ausdruck selbst ersetzt (SSI etwa), reicht das ebenfalls aus.

    Per Verweis kannst du wiederum keine Formulardaten per Methode post übermitteln.
    Da geht nur die Methode get. Wenn der chat nur post akzeptiert, geht es sauber nur per Knopf im Formular, irgendwelche Tricks mit Skripten sind instabile Schmuddeleien in dem Zusammenhang.

    Warum braucht man bei dem chat eigentlich kein Kennwort?
    (gut, im letzten Jahrtausend habe ich als erste PHP-Übung auch mal einen chat ohne Anmeldung geschrieben, wo man einfach nur den Spitznamen frei wählen konnte ;o) also schon möglich.)

    Der Nutzer muß sich ja sowieso irgendwann entscheiden, ob der chat aufgerufen wird, an der Stelle kommst du mit einem Klick hin.

    Wenn du bei dem Formular target="_blank" setzt, kommt das Ergebnis in einem neuen Fenster statt in einem iframe, das mag ja ebenfalls reichen, wenn es sonst keinen Bedarf zu sonstigen Inhalten neben einem iframe gibt.
  • in: Iframe integration mit Benutzerübergabe in Seite

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    1. Abschicken sollte der Nutzer das Formular schon können (Abschickeknopf anbringen)
    2. Ein Attribut darf bei einem Element maximal einmal angegeben werden.
    3. Seit HTML5 für width und height nur noch Zahlen als Werte, also etwa 500 für 500 Pixel. Andere Angaben bei Bedarf zusätzlich per CSS.
    4. Bei meinem Test hat bei mir zumindest Mozilla/Gecko (Firefox, SeaMonkey) die Interpretation von target verweigert. Opera (Presto) oder Webkits interpretieren es zum Beispiel.

    Von daher ist es wohl die einfachsten Lösung, das Formular gleich in den iframe zu packen.
    Also iframe-Dokument mit folgendem Inhalt:

    <iframe height="500" width="500" src="formular.xhtml">
    <a href="formular.xhtml">chat</a>
    </iframe>


    Inhalt von formular.xhtml:

    <form action="https://example.org/chat.php" method="post">
    <input name="usertrans" type="hidden" value="%user.Username%" />
    <input type="submit" name="Abschicken" value="zum Chat" />
    </form>

    Per PHP mußt du natürlich für %user.Username% irgendwas Sinnvolles einsetzen.

    Per Attribut srcdoc kannst du prinzipiell den Inhalt von formular.xhtml auch maskiert gleich in das iframe-Element setzen, klappt aber nur bei Brausern, die HTML5 können (also keine alten).
    Maskieren ist notwendig für alles, was nicht einfach so als Attributwert zulässig ist, also in der Spezifikation nachlesen, per PHP maskieren.

    https://www.w3.org/TR/html53/semantics-embedded-content.html#the-iframe-element

  • in: Iframe integration mit Benutzerübergabe in Seite

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Wenn ich dein Anliegen richtig verstanden habe, mußt du dem iframe-Element lediglich ein Attribut name verpassen (nach Geschmack auch noch ein id mit gleichem Wert).
    Beim form-Element gibst du per Attribut target mit dem Wert von name den iframe als Ziel an und schon sollte da dieser chat (sind chats dort erlaubt, wo du das betreiben willst?) im iframe aufgehen.

    Also in der Anfangsmarkierung des form-Elementes zusätzlich target="chatframe"
    und in der Anfangsmarkierung des iframe-Elementes zusätzlich name="chatframe".
    Kein JavaScript (dann funktioniert es sowieso nicht, wenn die Leute die Interpretation aus Sicherheitsgründen deaktiviert haben).

    Da HTML5 iframe und target wiederbelebt hat, sollte das wohl gehen.
    Sofern der chat anders als in deinem Quelltext-Schnipsel nicht in derselben Domäne ist, müssen beim iframe vermutlich nach HTML5 weitere Attribute gesetzt werden, um Sicherheitslücken zu öffnen - extra zu dem Zwecke wurden da spezielle Attribute eingeführt. ;o)
  • in: Große Datenmengen filtern/löschen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Das war auch so gemeint, daß du erst beim Eintreffen eines neuen Betrags prüfst, ob es zur selben Postleitzahl alte Einträge gibt, die zu löschen wären.

    So verteilt sich das Löschen eben auf viele Ereignisse und wird nicht auf einen Schlag erledigt.
    Je nachdem, wie die Beiträge ausgegeben werden, kann es alternativ ja auch reichen, eine Prüfung für exakt eine Postleitzahl vorzunehmen, wenn überhaupt Beiträge zu der Postleitzahl zur Präsentation abgefragt werden.
    Solange du keinen Vorgang hast, bei dem alle Beiträge beteiligt sind, kommt es auf eine Aktualisierung ja erst an, wenn eine Untermenge davon für irgendwas genutzt wird.
    Erst dann ist es notwendig, die Aktualität dieser Untergruppe zu prüfen.

    Weil du bei der angedeuteten Menge von Beiträgen ja vermutlich ohnehin nicht alle gleichzeitig für irgendwas nutzt, mußt du die ja auch nicht alle auf einen Schlag prüfen.
  • in: Große Datenmengen filtern/löschen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Kannst du nicht anders vorgehen?
    Bei jedem neuen Eintrag guckst du lediglich, ob es löschwürdige Einträge zur selben Postleitzahl gibt, führst nur diese Löschungen aus.

    Dabei bleiben allerdings alte Einträge zu Postleitzahlen erhalten, bei denen es lange keine neuen Beiträge gibt.
    Den Sachverhalt könntest du natürlich bei der Ausgabe der Beiträge diskriminieren, bei welcher nur dargestellt wird, was binnen der letzten vierundzwanzig Stunden passiert ist.
  • in: Nachträglich Inhalt an Platzhalter (smarty) in meine login.p

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Die erste Datei in deiner Abfolge, nennen wir sie mal formular.php, enthält ein Formular.
    Im Attribut action steht logout.php, die method ist post.
    Gesendet wird mit dem Knopf der Wert 'dlogout'.

    Nach dem Absenden des Formulars kann in logout.php alsdann $_POST['dlogout'] ausgelesen werden, entsprechend eine dadurch bedingte Abarbeitung erfolgen, bei welcher ebenfalls spezifisch etwas ausgegeben werden kann, ob nun per Vorlage (template) mit suchen und ersetzen oder einfach so per echo.

    Weiterleitung ist unnötig, weil du ja sowieso eine bedingte Ausgabe hast.
    Prinzipiell kannst du bei Bedarf sowieso alles mit einer PHP-Datei unterbringen.
    Anmelden und Abmelden kannst du also in einer Datei realisieren, je nachdem, welche post-Parameter gesendet wurden oder auch nicht.
  • in: Rechteproblem mit Chromium-Entwicklertools (Xubuntu 18.04)

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Du kannst den Apache auch so konfigurieren (Modul userdir), daß zu jedem Nutzerkonto ein Unterverzeichnis angelegt wird, in welchem ein eigenes Projekt entwickelt werden kann.

    Darin solltest du einfach Unterverzeichnisse mit geeigneten Rechten anlegen können.
    Allerdings, bei Entwicklung auf den eigenen Rechner sehe ich auch das Problem nicht, warum man die CSS-Fragmente nicht in einen Text-Editor wir Kate kopieren kann, damit die Projekte entwickeln.
    Chromium wird ja bei PHP ohnehin kaum weiterhelfen, von daher ist dessen Entwicklungsumgebung ohnehin nur von begrenztem Nutzen.
    'Less', 'Sass' wird Chromium ja vermutlich auch nicht mit drin haben, sofern du das für komplexere Stilvorlagen verwenden willst.
    Was WebKit oder Mozilla etc da bieten, ist ja eher eine grobe Hilfe, wenn das Publikum auf vermurkste Seiten im Netz stößt (kommt ja leider oft vor) und gerade mal etwas korrigieren will, um sich die Inhalte (besser) zugänglich zu machen.
  • in: Rechteproblem mit Chromium-Entwicklertools (Xubuntu 18.04)

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Kannst doch einfach ein Verzeichnis in deinem Heimatverzeichnis verwenden (oder /tmp verwenden, dort ein Unterverzeichnis für die Sitzung anlegen, wird beim Abschalten wieder entsorgt).

    Wie man nun das CSS in eine Datei in dem Verzeichnis abspeichert, konnte ich allerdings nicht nachvollziehen.
    Markieren und Kopieren funktioniert allerdings.
  • in: Zum Thema "Fridays for Future"

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Naja, die heutigen Kinder haben den ganzen Schlunz aber nicht entwickelt und oft auch nicht gekauft (das tun ja direkt oder indirekt die Eltern, wenn sie es durchgehen lassen).
    Wer fährt die Kinder im SUV zur Demo, statt sie aufs (nicht elektrifizierte) Rad zu setzen?

    Aber sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben über die Generationen bringt nicht so viel.
    Wichtiger ist es ja nun, wenn alle daran mitwirken, Fehlentwicklungen zurückzuschrauben.

    Und damals etwa gab es ja auch noch verbleites Benzin, FCKWs, enorme Rauchgasfahnen, die ganze Industriegebiete täglich unter eine Rußschicht gelegt haben, sauren Regen verursacht haben.
    Es gab also durchaus bereits Korrekturen, nur leider eben weniger als gleichzeitig mehr Schlunz produziert und genutzt wurde.
  • in: Welche Browser sind gut/besser?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Welche Wechselwirkungen gibt es denn konkret, wenn du von webKit/Blinks mehrere gleichzeitig nutzt, also etwa Opera (neu), Vivaldi, Chromium, Konqueror (mit webKit)?

    Bei Mozilla/Gecko kannst du ja statt oder zusätzlich zu firefox auch seamonkey (email-Programm mit drin) und tor verwenden, die machen sein eigenes Ding, da gibt es keine Wechselwirkungen.
    Und dann gibt es ja auch noch die Abspaltungen Pale Moon und Waterfox, da funktionieren sogar die alten Erweiterungen, damit vermeidest du die bösen Überraschungen bei Firefox, daß plötzlich die Erweiterungen bei einer Aktualisierung deaktiviert sind, die sicherheitsrelevant sein können oder dir sonstwie wichtig. Das nervt in letzter Zeit bei firefox doch erheblich.

    Konqueror (Khtml-Variante) und enge Verwandte kann ebenfalls eine Alternative sein, bei welcher sich relativ viel einstellen läßt.

    Schnell oder nicht hängt an den Sicherheitseinstellungen, Erweiterungen, der jeweils aktuellen Version, was man sich gerade genau anguckt.
    Technisch bedingt ist tor ansonsten eher nicht schnell.
    Ansonsten, wo webKit/Blink oder Mozilla/Gecko drinsteckt, wird sich doch wohl von der Geschwindigkeit her nicht so sehr unterscheiden.
  • in: Selbstgehostete Website, die nur im eigenen WLAN erreichbar

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Kabeldeutschland setzt nichts oder alles voraus, bei der Kiste kann man gar nichts einstellen (ist die LAN-Version, also nur stöpseln, bei der LAN+WLAN-Variante wird man wohl etwas mehr machen können).
    Den router selbst kann man zum Beispiel auch über http://kabel.box erreichen.
    .box scheint ja bereits belegt zu sein, da gibt es ja schon Berichte über Konflikte bei der fritz.box, die das ebenfalls verwendet.

    Bei den Kisten von der Telekom (Speedport) kann man mehr einstellen, da lohnt es sich also, in die Gebrauchsanweisung und mit dem Brauser in die Konfiguration zu gucken.

    Mit mehr Geräten kann man natürlich mehr machen, das stimmt zweifellos.

    example.com - das ist ja sogar für Testzwecke reserviert, subdomains davon sollten also in der Praxis nicht zu Konflikten führen ;o)
    Gedacht ist es dafür natürlich nicht.
    Denn es haben ja nicht alle Leute mit internet Zuhause eine eigene Domäne, von daher ist es oft in der Praxis nicht üblich oder von den Kosten her sinnvoll, eine solche für den Zweck zu verwenden.
    Da ist es naheliegend, daß die Leute improvisieren.

    Ich würde es also (bei den einfachen) routern erst einmal damit probieren, allen Geräten unterschiedliche Namen zu geben (nicht alle debian oder windows). Alleine mit dem Aufruf des Namens über http sollte es bereits funktionieren (kann aber wiederum daran liegen, daß diese fertig konfigurierten router da sowieso wieder ihre Pseudo-Domäne automatisch anhängen).
    Beim Netzwerkdrucker ist das ja auch kein Problem, trotz dhcp.

    Bleibt also spannend, wenn .home oder .box mal ernsthaft genutzt werden, dann werden solche router diese Ziele im internet ja ignorieren ;o)


  • in: Selbstgehostete Website, die nur im eigenen WLAN erreichbar

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Das .home hängt bei mir der router von Kabeldeutschland/Vodafone automatisch an, auch bei einer dynamischen IP, andere vergibt der gar nicht.
    Gefunden werden die anderen Rechner/Geräte aber auch ohne das Anhängsel, wie beschrieben.

    Ich glaube, die router von der telekom hängen ebenfalls eine eigene Pseudo-Domäne an.

    Sofern man selber etwas bastelt oder umkonfiguriert, sollte man natürlich nicht gerade Adressen nehmen, die es außerhalb des lokalen Netzwerkes geben kann ;o)


    Sollten derartige top-level-domains doch mal vergeben werden, wird es natürlich knifflig für Konzerne, die ihre router so vorkonfigurieren.
    Mir ist aber auch nicht bekannt, daß für lokale Netzwerke geeignete top-level-domains reserviert wären, was ja bei den IPs der Fall ist.

  • in: Selbstgehostete Website, die nur im eigenen WLAN erreichbar

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Der router mit dem DHCP-Dienst bekommt das bei mir jedenfalls problemlos hin.
    Auf meinen Linux-Rechnern habe ich zur Entwicklung Apache+PHP installiert.
    Heißt der eine Rechner zum Beispiel 'debian'. so kann man den im Brauser per http://debian oder http://debian.home erreichen (statt home kann das je nach router auch eine andere Pseudo-Domäne sein).

    Sofern der router auch statische IPs im lokalen Netzwerk zu vergeben bereit ist, kannst du dem HTTP-Dienstrechner ja auch über diese IP per HTTP erreichen, vermutlich für die IP auch einen Alias vergeben.

    Entsprechend gehen ja auch Verbindungen über SSH und ähnliche Dienste, sofern dafür Dienstprogramme aktiv sind.

    Das kann schon nützlich sein, nicht nur in einem größeren Haushalt mit mehreren Personen, wenn man von seinem Arbeitsplatz mit etwa einem älteren oder sonstwie leistungsschwachen Rechner auf einen leistungstarken Rechner zugreifen kann, der problemlos mehrere Sitzungen verwalten kann.
    Aber Datenaustausch, Datensynchronisierung, Datensicherung ist so ja nun auch einfacher (und schneller) als etwa mit externen Festplatten.
  • in: Anwalt sucht Rat

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Mein Rat wäre:
    Bescheiden anfangen, die notwendigsten Inhalte überlegen, danach auf einer einfachen, barrierefreien, statischen (X)HTML-Seite bereitstellen.

    Wenn man gar nichts weiß, reicht es für den Anfang, sich bloß mit (X)HTML zu beschäftigen, danach dann irgendwann mit CSS für die Dekoration, später, wenn es notwendig erscheint auch noch mit PHP für dynamisch erzeugte Inhalte, wenn die gebraucht werden.

    Fertigskripten ist man eher hilflos ausgeliefert, versteht nichts.
    Selbst gelernt behält man sein Schicksal in der eigenen Hand ;o)
  • in: Letzte Änderung der homepage (document last modified)

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Einzeln mußt du das sicher nicht ändern.
    Bei einem ordentlichen Editor stellt man beim Laden der Datei die passende Kodierung ein, danach zum Speichern die gewünschte neue.
    Praktisch wichtig: Die Kodierung sollte im gesamten Projekt dieselbe sein, sonst bricht Chaos aus.

    Ändern mußt du für PHP allerdings gar nichts, sinnvoll ist es allerdings, die korrekte Kodierung im Kopf vor sonstigem Inhalt zu senden.

    Geht sinngemäß so (für HTML mit ISO-Kodierung zum Beispiel):

    "
    <?php
    $header="Content-type: text/html; charset=ISO-8859-1";
    header($httpheader);
    ?>


    sonstiger Inhalt kommt nach dem Kopf
    "

    Bei XHTML ist es ferner immer sinnvoll, die Kodierung auch noch in der XML-Deklaration anzugeben.
  • in: Bild in Code einfügen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Eine Möglichkeit besteht darin, das Bild per base64 zu kodieren und mit dem Pseudo-Protokoll data: direkt in das src-Attribut von img zu schreiben.

    Zum Beispiel hier beschrieben:
    https://wiki.selfhtml.org/wiki/Grafik/Grafiken_mit_Data-URI


    Alternativ: Die email ist dann ja vom Typ multipart.
    Jeder Teil hat eine 'CID', die des Bildes ist dann in src zu notieren.
    Angeblich kann der PHP-Mailer das automatisch, wenn man dem ein HTML-Dokument übergibt, in welchem die Bilder mit absoluten Pfadangaben stehen (keine URI/IRI, sonst wird nur referenziert, nicht eingebettet).
    Das geht aber auch alles selbstgebastelt.
    Dazu gibt es auch bereits diverse Vorschläge im Netz (habe es selber nicht ausprobiert)
    Beispiel:
    https://stackoverflow.com/questions/536838/php-attaching-an-image-to-an-email
  • in: Eigenartige Darstellung in E-Mails

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Für Buchstaben und Ziffern, die als mathematische Symbole verwendet werden, gibt es einen besonderen Block: https://de.wikipedia.org/wiki/Unicodeblock_Mathematische_alphanumerische_Symbole
    Vermutlich ist es etwas in der Richtung.

    Ist nicht für fließenden Text gedacht, aber Mißbrauch ist ja immer eine Option ;o)
  • in: Eigenartige Darstellung in E-Mails

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Hmmm,

    "" und "邓"

    Das zweite wird bei mir angezeigt, für das erste habe ich erwartungsgemäß keine passende Schriftart, da kommt das Kästchen mit der Unicode-Nummer.

    Es gibt Anbieter von Betriebssystemen, die den privaten Block verwenden, da ist dann auf dem Rechner eine Schriftart dazu installiert. Microsoft macht das zum Beispiel, wenn du das verwendest, siehst du eben, wozu Microsoft das verwendet, entsprechend, sofern Apple das ebenfalls für eigene Zwecke verwendet, wozu Apple das verwendet, etc.

    Bei dem asiatischen Zeichen kann es ja immer noch sein, daß der spam (auch) für die Belästigung von Menschen gedacht ist, die die Schrift verstehen.

    Dann gibt es noch die Möglichkeit, daß die eigentlich eine HTML+CSS-mail (mit eigener Schriftart) - im Sinn hatten, bei der Klartext-Alternative allerdings nicht dran gedacht haben, daß es dort nicht funktioniert mit den eigenen Zeichen.

    Ein spam-Filter sucht vielleicht nicht nach solchen Zeichen, so könnte das eine (nicht sonderlich ausgegorene) Idee sein, spam-Filter mit dem privaten Block zum umgehen.
    Es könnte aber auch einfach dazu dienen, Neugier zu wecken ;o)
  • in: Eigenartige Darstellung in E-Mails

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Sofern du mit hexadezimal die hexadezimale Zahl im Unicode meinst, so ist U+f09d in einem privaten Block zu finden.
    Da wird also nur ein Zeichen dargestellt, wenn eine Schriftart bei dir verfügbar ist, die dafür eine Glyphe bereitstellt.
    Wie die aussieht, ist bei einem privaten Block beliebig.

    U+9093 ist im Block CJK Unified Ideographs zu finden.
    Das ist also ein Block für Zeichen aus dem Bereich China, Japan, Korea.
    Dafür wird bei dir auch nur etwas dargestellt, wenn eine Schriftart bei dir verfügbar ist, die dafür eine Glyphe bereitstellt.
    Im Netz finden sich Beispiele für die Darstellung.




  • in: Berechnungen von Punkten im Rechteck mit Programm

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Auf JavaScript hatte ich keine Lust, aber mit PHP ist ein wenig Vektorrechnung ja auch kein Problem:

    <?php
    # Punkte
    $ax=2.75;
    $ay=1.97;
    $bx=5.85;
    $by=5.89;

    # Vektor a nach b
    $cx=$bx-$ax;
    $cy=$by-$ay;
    # Betrag
    $cb=sqrt($cx*$cx+$cy*$cy);

    # Einheitsvektor:
    $ex=$cx/$cb;
    $ey=$cy/$cb;
    # Senkrecht dazu
    $sx=$ey;
    $sy=-$ex;

    # Das soll zwei (Zentimeter) lang sein:
    $zx=2*$sx;
    $zy=2*$sy;

    # Eckpunkte
    $p1x=$ax+$zx;
    $p1y=$ay+$zy;
    $p2x=$ax-$zx;
    $p2y=$ay-$zy;
    $p3x=$bx+$zx;
    $p3y=$by+$zy;
    $p4x=$bx-$zx;
    $p4y=$by-$zy;

    # Graphikausgabe
    $text='<g font-size="20">
    <text x="20" y="100">Betrag: '.$cb.'</text>
    <text x="20" y="130">Koordinaten:</text>
    <text x="20" y="160">('.$p1x.'|'.$p1y.')</text>
    <text x="20" y="190">('.$p2x.'|'.$p2y.')</text>
    <text x="20" y="220">('.$p3x.'|'.$p3y.')</text>
    <text x="20" y="250">('.$p4x.'|'.$p4y.')</text>
    </g>
    ';

    $q1x=100*$p1x;
    $q1y=100*$p1y;
    $q2x=100*$p2x;
    $q2y=100*$p2y;
    $q3x=100*$p3x;
    $q3y=100*$p3y;
    $q4x=100*$p4x;
    $q4y=100*$p4y;

    # Raster
    $d='';
    $kanz=10;
    for ($k = 0; $k <=$kanz; $k++) {
    $kk=100*$k;
    $d.="M $kk 0 v 1000 M 0 $kk h 1000
    ";
    }
    $raus="<path d='$d' fill='none' stroke='#888' />
    ";
    # Rechteck
    $raus.="<path d='M $q1x,$q1y $q2x,$q2y $q4x,$q4y $q3x,$q3y z' fill='none' stroke='blue' />";

    $content="Content-type: image/svg+xml; charset=utf-8";
    header($content);
    # xml-Zeile ausgeben
    echo '<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>';
    ?>
    <svg viewBox="0 0 1000 1000"
    height="100%"
    width="100%"
    xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"
    xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink"
    version="1.1"
    xml:lang="de">
    <title>Rechteck</title>

    <g transform="translate(0 1000) scale(1 -1)">

    <?php echo $raus ?>

    </g>

    <?php echo $text ?>

    </svg>

  • in: Wer hat Erfahrung mit dem Freemail Anbieter mail.de

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Naja, ich bin mit einer (nicht betroffenen) Adresse seit zig Jahren bei den mailing-Listen des W3C aktiv, dazu steht die Adresse auch in den Anbieterkennzeichnungen meiner Seiten.
    Schreiben kann mir also jeder, was auch in reichlich spam resultiert.
    Das ist ja auch vom Gesetzgeber so vorgesehen, extra für spam ;o)
    Anfangen kann sonst ohne das Kennwort natürlich niemand etwas mit der Adresse.

    Auch klar, wenn jemand das Kennwort kennt, ist es einfach möglich, die emails zu lesen, die dort ankommen.
    Sofern bekannt ist, daß die Adresse verwendet wird, um sich anderweitig vergessene Kennwörter zuzuschicken, kann das natürlich ausgenutzt werden, um diese anderen Konten zu kapern.
    Ohne Kenntnis des Kennwortes müßte aber gerade die email mit der gewünschten Kennwortänderung abgefangen werden.
    Und wenn das Kennwort geändert wurde, funktioniert der Zugriff mit dem alten Kennwort nicht mehr.
    Unverschlüsselt wohl nicht unmöglich, aber auch nicht einfach so für jeden machbar, eine derartige email abzufangen.
    Andere Hintertüren wie geheime Fragen etc fand ich allerdings schon immer etwas dubios ;o)

    Wie anfangs beschrieben ist eben ein erneuter erfolgreicher Abgriff des Kennwortes mit solchen Tests wie dem oben referenzierten Dienst nicht mehr erkennbar, weil die Adresse ja bereits wegen des inzwischen veralteten Angriffs drinsteht.

    Dubios fand ich auch, daß ich bei yahoo offenbar problemlos (zufällig) eine email-Adresse neu anmelden konnte, die vermutlich nicht so lange zuvor noch von einer anderen Person genutzt wurde, daß da bei mir Nachrichten ankommen, die wohl für eine andere Person bestimmt gewesen sind.
    Beim Auflösen eines betroffenen Kontos kann also auch etwas schiefgehen, sofern man noch irgendwo solch eine Kennwort-Vergessen-Funktion bei einem anderen Anbieter vergessen hat.
    Immerhin kann ich mir nun auch wohl erklären, warum es bei dem yahoo-Konto sporadisch zu dubiosen, erfolglosen Versuchen kommt, in das Konto einzudringen, was ansonsten ja ziemlich belanglos ist und keine besonderen Geheimnisse birgt außer ein paar belanglosen Nachrichten.


    online-Banking habe ich schon immer als unsicher empfunden.
    Zur Bank gehe ich immer noch persönlich.
    Das Netz ist für solchen Kram schon von der Grundidee nicht konzipiert.
    Diese Kommerzialisierung führt ja erst zu solchen Begehrlichkeiten, irgendwas abgreifen zu wollen und im Netz andere abzuzocken.
  • in: Wer hat Erfahrung mit dem Freemail Anbieter mail.de

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Wer solche Datenpakete zum Mißbrauch anbietet, will sie groß haben, doch durchaus plausibel, an anderer Stelle eigene Ergebnisse von Missetaten mit anderen Paketen zu verknüpfen, um noch mehr Eindruck zu machen.
    So ähnlich wird es doch wohl auch bei spam funktionieren, möglichst viele Adressen anbieten ;o)
    Die Annahme habe ich aus dem abgeleitet, was mir das Plattner-Institut zu der yahoo-Adresse als Ergebnis gesendet hat, das ist also sicherlich nicht statistisch signifikant.

    Das Ausprobieren bezog sich darauf, daß ich auf der angegebenen Seite drei meiner eigenen Adressen angegeben habe, um sie prüfen zu lassen.
    Die bei Spammern weit bekannten Adressen (gmx und web.de) waren in Ordnung, die nur für eine Gemeinschaft genutzte Adresse bei yahoo hatte hingegen diese Einträge, der erste eben Jahre, bevor ich diese email-Adresse angelegt hatte (von 2013) - also durchaus möglich, daß gar nicht mein relativ kompliziertes Kennwort abgegriffen wurde, lediglich die alten Daten von 2013 in den neuer datierten Paketen noch vorhanden waren. Das Datenproblem bei yahoo war zudem einige Monate, bevor ich da ein Konto angemeldet habe, danach war das Leck dort schon wieder gestopft. Trotzdem soll da meine email-Adresse angeblich abgeschöpft worden sein.
    Wahrscheinlicher, daß es immer noch die alten Daten waren, während der frühere Nutzer der email-Adresse, vielleicht aus Ärger über das Datenleck das Konto gelöscht hatte, bevor ich zufällig wieder dieselbe Adresse registriert habe.

    Ich habe also gar nichts gehackt, ich habe nur wie vorgeschlagen ausprobiert, ob Adressen von mir betroffen sind.

    Verharmlosen will ich da gar nichts, es ist ja bekannt, daß verschiedene Konzerne und Anbieter immer wieder Datenlecks haben. In anderen Fällen haben einige Leute auch zu einfache Kennwörter oder verwenden dasselbe mehrfach bei verschiedenen Anbietern.
    Ist ein Konto einmal ausspioniert, steckt es eben in derartigen Listen drin (das Netz vergißt nichts, außer den Dingen natürlich, von denen man ganz dringend eine Sicherheitskopie benötigen würde ;o)
    Wenn das Kennwort geändert ist, steht es immer noch in der Liste und Skript-Kiddies versuchen weiterhin, das bereits geschlossene Leck weiter zu nutzen.
    Anders als beim ursprünglich erfolgreichen Angriff müssen die Nutzer der großen Pakte mit ausspionierten Daten aber nicht notwendig kompetent darin sein, erneut ein neues Kennwort abzugreifen.

    Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, mich bei zig verschiedenen Anbietern mit demselben Kennwort anzumelden.
    Eine email-Adresse ist ja sowieso eine öffentliche Angelegenheit, die alleine reicht doch nicht, um sich irgendwo anzumelden.
    Und nein, natürlich meldet man sich nirgends anders mit einem eventuell vorhandenen Konto bei facebook, google oder sonstwem an.
    Das hält man alles fein säuberlich auseinander, den einen Konzern geht nichts an, was ich beim anderen tue.

    Da kann ich gar nicht nachvollziehen, welches Problem du da siehst.
    Klar, wenn man an zig verschiedenen Stellen dasselbe Kennwort verwendet, zusammen mit der email als Anmeldenamen, muß man das zügig alles ändern - aber das wird doch wohl hoffentlich niemand tun, dem etwas daran liegt, die eigenen Daten zu schützen?

    Wenn ich nun irgendwo eine existierende email-Adresse mit falschem Kennwort notiere - warum sollte davon irgendeine Gefahr ausgehen?
    Da ist es doch eher naiv, darin eine Gefahr zu sehen - oder verstehen wir uns da gegenseitig falsch?

    Prinzipiell kann man sogar irgendwo öffentlich ein gültiges Kennwort hinschreiben, solange man nicht dazu erwähnt, für welches Konto es gilt (empfehlen würde ich es trotzdem nicht, kann ja immerhin sein, daß man daraus ableiten kann, wie man Kennwörter zu wählen pflegt, daher bastele ich bei der Installation von Rechnern auch nur ungerne für andere Leute provisorische Kennwörter).
    Wenn ein Kennwort aufgeflogen ist, ist es folglich auch sinnvoll, die Strategie zu überdenken, mit welcher man das Kennwort gewählt hat (wenn es nicht ohnehin bereits eine Zufallsfolge von Zeichen ist).
  • in: Wer hat Erfahrung mit dem Freemail Anbieter mail.de

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Bei der Prüfung vom Horst-Plattner-Institut ist natürlich das Problem, daß eine Adresse, die einmal irgendwo drinsteht, nachher nicht mehr herauskommt.
    Bei denen steht ja auch, daß die natürlich nicht prüfen, ob das Problem noch immer besteht oder das Kennwort inzwischen geändert wurde.
    Und eine neue Leckliste kann natürlich auch längst veraltete Kennwörter enthalten, wenn die einfach zusammenkopieren, selbst keine wirklich neuen Daten abgreifen.

    Ich habe es eben mal ausprobiert, da gab es Treffer für ein Konto bei yahoo, der erste Treffer datiert einige Jahre bevor ich das Konto überhaupt angelegt habe.
    Das betraf wohl einen Vorbesitzer, der das Konto aus Frust oder vielleicht auch versehentlich gelöscht hat - bisweilen bekomme da immer noch emails oder fehlgeschlagene Versuche, das Konto zu übernehmen, entweder aus solchen Hackerlisten oder vom früheren Eigentümern.

    Es ist also wohl für Betroffene dringend geboten, bei einer Kennwortänderung das Datum dazu zu notieren, an dem sie es geändert haben.
    So können schon einmal alle Einträge in solchen Listen ignoriert werden, die sich auf frühere mutmaßliche Probleme beziehen.
    Gelegentliche erfolglose Angriffe auf solche Konten sind wohl auch normal, denn irgendwelche Leute werden schon ausprobieren, ob das Kennwort noch aktuell ist - also kein Grund, mehr dahinter zu vermuten als irgendwelche Skript-Kiddies, die sich mal ausprobieren wollen.

    Jedenfalls bei erst kürzlich angelegten Konten muß solch ein Eintrag gar nichts mit einem selbst zu tun haben, wenn vorher jemand die Adresse hatte und aufgegeben hat, der Betreiber das irgendwann aber wieder freigegeben hat - eigentlich auch kurios bei meinem Fall bei yahoo ;o)

    Von daher sollte es doch reichen, bei einem betroffenen Konto bei gmx, web.de, yahoo, vivaldi etc das Kennwort zu ändern, das Änderungsdatum zu notieren und die Geschichte abzuhaken.
    Das Problem, über welches die Daten abgegriffen wurden, muß ja nicht mehr aktuell sein, insbesondere wenn das Datenleck bekannt geworden ist und vom jeweiligen Anbieter geschlossen wurde.
  • in: Erfahrungen mit Umrüsten auf LED

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Was du einsparen kannst, hängt ja entscheidend davon ab, ob deine Glühbirnen überhaupt nennenswert genutzt werden.
    Sind die nur ein paar Minuten pro Woche an, brauchst du die nicht wechseln.
    Kannst also damit anfangen, die am häufigsten verwendeten zu wechseln.

    Wenn du sonst reichlich alten elektrischen Kram hast, wird das Einsparpotential allein durch den Tausch der Glühbirnen auch nicht dramatisch sein.

    Aber bei gleicher Lichtmenge (sichtbares Licht) brauchen gute LEDs nur 10-20% der Energie einer Glühbirne. Das ist noch etwas weniger als bei Leuchtstoffröhren.
    Nebenbei könntest du überdenken, ob du für den jeweiligen Zweck wirklich dieselbe Lichtmenge brauchst, kann ja auch weniger reichen.

    Glühbirnen strahlen ja hauptsächlich Wärme ab, heizen also bei Betrieb den Raum auf.
    Bei Verzicht darauf kann es im Sommer sogar Energie bei der Klimaanlage einsparen, im Winter ist allerdings etwas mehr zu heizen, um auf die gleiche Zimmertemperatur zu kommen.
    Dramatisch ist das aber nicht, ein Mensch im Ruhezustand heizt selbst bereits mit 100Watt.
    Es braucht also schon ein paar Glühbirnen oder Menschen, um ein normal dimensioniertes Wohnzimmer im Winter auf ~20 Grad Celsius zu bringen ;o)

    Beispiel: 50 Watt Glühbirne 4 Stunden am Tag in Betrieb macht pro Jahr ~73kWh.
    LED mit gleicher Lichtmenge also ~11kWh.
    Kannst ja gucken, wieviele Glühbirnen du wie oft nutzt, wieviel du für die Kilowattstunde zahlst ;o)
  • in: PHP Grundrechnungsarten

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Hier erklärt jemand, wie man mit der Angabe im user-agent vorgehen kann (wenn jemand den entsprechend für ein mobiles Gerät angibt, ist ja auch eine Anzeige dafür erwünscht, insofern nicht so wichtig, ob es wirklich ein mobiles Gerät ist ;o)
    http://my-websites.de/mobile-browser-per-php-erkennen/

    Sofern ein Element aktuell nicht relevant ist, kann per HTML5 das Attribut 'hidden' gesetzt werden.
    Wenn dann per PHP doch eine Relevanz für ein mutmaßlich mobiles Gerät erkannt wird, läßt man es entweder weg oder setzt es per CSS auf sichtbar.

    Umgedreht könnte man auch per CSS für Klassen festlegen, ob etwas sichtbar ist oder nicht.
    Per PHP wird dann festgestellt, welche Klasse beim betroffenen Element gesetzt ist.

    Deaktiviert das Publikum die Interpretation von CSS testweise, so ist das sichtbar, was als grundsätzlich relevant gesehen wird.
    So hat das Publikum immer die Möglichkeit, den zusätzlichen Inhalt zu rezipieren.
    Wenn man den hingegen komplett per PHP einsetzt oder nicht, besteht die Möglichkeit für das Publikum nicht.

    Noch einfacher kannst du natürlich einfach vor den fraglichen Text schreiben:
    'Hinweis für Nutzer von mobilen Geräten:'
    Dann kann das Publikum einfach selbst über die Relevanz entscheiden, eigentlich die eleganteste, einfachste und transparenteste Lösung des Problems, auf die Intelligenz des Publikums zu setzen.
    Die wird zwar auch oft überschätzt, ist aber fast immer der von Skripten noch überlegen ;o)
  • in: PHP Grundrechnungsarten

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Privatsphäre des Nutzers könnte ein Grund sein.
    Natürlich verrät die Größe des Monitors da nicht sonderlich viel, zusammen mit einem unveränderten user-agent-Wert schon etwas mehr.
    So kann es schon gelingen, zusätzlich mit Ajax-Anwendungen allerhand auszulesen, bei dem der Nutzer vielleicht wissen möchte, wieso und weshalb das überhaupt relevant ist oder mit welchem Knopf das sicher zu unterbinden ist (Datenschutz und solch ein Kram).
    Bildschirmgröße ist natürlich ziemlich harmlos.
    Aber ich weiß ja auch, was ich früher so zum Spaß versucht habe herauszufinden ;o) - je transparenter der Datenfluß für das Publikum ist, desto besser für alle Seiten.
    Ajax bietet eben viele Möglichkeiten, Datenflüsse zu verschleiern oder hinten dem Rücken des Publikums Dinge zu ermöglichen, die vom Publikum ohne Wissen vielleicht gar nicht gutgeheißen werden.
  • in: PHP Grundrechnungsarten

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Wie du oben schon schreibst, kommt eben ganz drauf an, wozu das verwendet werden soll.
    Kommt immer darauf an, die richtigen Fragen zu stellen, um eine gute Methode zu finden, die sicher funktioniert und das Publikum am wenigsten gängelt, nervt oder einschränkt.

    Klar, hat man ein massiv interaktives Spiel mit Ausgabe von Pixelbildern/Graphik, kann es schon notwendig sein, daß komplett mit Java oder JavaScript (+SVG oder canvas? Bei SVG wird man die Größenangaben eher nicht brauchen, das ist ja skalierbar) umzusetzen.
    Dann ist eben die Textalternative auf anderem Wege beizusteuern (bei einem Spiel wird ja eine Kurzbeschreibung des Spieles reichen).

    Aber wenn es für die Nutzer so wichtig ist, daß ein PHP-Skript solche Daten auf den Pixel genau mitgeteilt bekommt, warum sollte man die Daten nicht per Formular übermitteln?
    Ich sehe da kein Problem. Bei Relevanz kann das Publikum nachvollziehen, was das soll.
    Sonst wird es auch nicht wirklich wichtig sein ;o)
  • in: PHP Grundrechnungsarten

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Natürlich kommt dabei nichts heraus, wenn die Interpretation von JavaScript deaktiviert ist, daher riet ich zum einen von solchen Ajax-Anwendungen ab, zum anderen dazu, es per Formular zu senden.
    Da kann das Publikum bei Bedarf selbst einen Wert manuell eingeben. Sofern ein Skript aktiv ist, kann es ja einen Vorschlag in das Formularfeld eintragen.
    So entstehen keine Barrieren.

    Wenn es nur um dekorative Aspekte geht - Anzeige für verschieden große Darstellungsbereiche anpassen oder auch an verschiedene Auflösungen, gibt es dafür ja CSS-Medienanfragen/angaben (media queries).

    Hinsichtlich der Auflösung oder Größe kann es auch inhaltliche Gründe geben, andere Bilder anzubieten.
    Dafür haben neue Versionen von HTML5 bei den Elementen img, picture, source spezielle Attribute.

    In beiden Fällen ist die Logik nur etwas anders, es wird eher beschrieben, was verfügbar ist und angeboten wird, das Darstellungsprogramm wählt dann passend aus.
    Zumeist wird man ja nicht für jeden Pixel Unterschied in Breite oder Höhe eine andere Dekoration anbieten wollen. Von daher kommt es gar nicht darauf an, die Werte genau mitgeteilt zu bekommen, zumal ja der Darstellungsbereich nicht unbedingt direkt etwas mit der Größe des Monitors in Pixeln zu tun hat, sinnvoller sind da schon Maße für den verfügbaren Darstellungsbereich.
    Der Informationsgehalt einer Seite sollte sowieso immer derselbe sein.

    Der Wert für user-agent kann vom Publikum ja auf einen beliebigen Wert gesetzt werden, das taugt allenfalls, um es in eine Statistik einzutragen, um einen Eindruck zu haben, als was sich das Publikum so ausgibt.
  • in: PHP Grundrechnungsarten

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Zunächst einmal wird bei PHP bei Variablennamen zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden:
    http://php.net/manual/de/language.variables.basics.php
    Von daher ist $screenwidth bei dem Skript natürlich unbelegt.

    Und dann hast du $screenWidth in Zeile drei mit einer Zeichenkette gleichgesetzt, wenn du also die Variable ausgeben solltest, kommt da diese Zeichenkette heraus, weder 0 noch eine andere Zahl.

    PHP wird auf dem Dienstrechner ausgeführt, JavaScript, sofern die Interpretation aktiviert ist, wird auf dem Rechner des Publikums ausgeführt, Ergebnisse davon kommen also zu spät, um sie mit dem PHP-Skript auszuwerten, welches die Zeichenkette mit dem JavaScript ausgegeben hat.
    Du könntest das Publikum allenfalls mit einem Formular veranlassen, das JavaScript-Ergebnis oder eine andere Eingabe stattdessen an ein weiteres PHP-Skript zu schicken, welches das dann auswertet
    (Ajax ginge prinzipiell auch, davon würde ich aber abraten, weil das unzugänglichen Schnickschnack produziert, beziehungsweise keinen Effekt hat, wenn die Interpretation von JavaScript deaktiviert ist).
  • in: Objektiv für Produktfotografie mit APS-C

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Bei APS-C sollte der Bereich der längeren Brennweiten ~50-70mm doch für Portraits reichen, wenn das Objektiv da keine groben Abbildungsfehler hat. Lichtstärke ist vielleicht nicht so toll, aber solltest doch an Beispielen mit dem Objektiv merken, an welchen Stellen das nicht ausreicht.

    Das gilt ja auch für die aufzunehmenden Produkte - womit bist du bei Beispielaufnahmen mit dem Objektiv unzufrieden?
    Daraus, was das vorhandene Objektiv bei den bevorzugten Motiven nicht schafft, läßt sich doch ableiten, was du noch anschaffen solltest.

    Und wenn es, wie oben beschrieben, bei den Produktaufnahmen auf besondere Abbildungstreue ankommt, also kaum Verzerrungen, keine Artefakte, so ist vermutlich ein Makro eine gute Wahl, da gibt es ja von Canon, Sigma und anderen Anbietern einige mit guter Leistung.
    Ich habe das 100er L von Canon, damit läßt sich mit relativ günstigen automatischen Zwischenringen auch noch relativ einfach bis zweifache Vergrößerung kommen (beim kleinsten Aufnahmeabstand hat das lediglich eine Brennweite von 70mm).
    Solche Objektive taugen also auch für Detailaufnahmen, wenn man jedenfalls ausreichend Beleuchtung hat (Blitzgerät, Makro-Blitz etc).
    Ob das relevant ist bei den Motiven, müßtest du selbst abschätzen, je nachdem, um was es sich handelt, wer da genau was wofür mit den Aufnahmen anfangen will.

    Fazit also:
    Feststellen, was mit dem vorhandene Objektiv nicht geht oder besser gehen soll.
    Gucken, welche Schwächen und Mängel des Objektivs bei den Probeaufnahmen unangenehm auffallen.
    Aufgabenliste erstellen, was genau wie von den Produkten abgelichtet werden soll (Motiv genau ansehen, was daran interessant für ein Bild sein kann, ästhetisch oder aber auch ganz praktisch oder um mit ungewöhnlichen Ansichten zu überraschen), festhalten, was davon mit dem vorhandenen Objektiv überhaupt machbar ist, welche Vergrößerungen bei eventuellen Detailaufnahmen erreicht werden sollen, welche Verzerrungen oder Randunschärfen etc tolerabel sind (hängt vom Zweck ab).
    Daraus sollte sich eine detaillierte Anforderungsliste ergeben, was das Objektiv können soll.
    Damit läßt sich leichter ermitteln/abschätzen, ob du überhaupt ein weiteres brauchst und in welche Richtung das gehen könnte.
  • in: Objektiv für Produktfotografie mit APS-C

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Wenn du nicht das Letzte an Qualität aus den Bildern herausholen mußt oder willst, müssen es nicht unbedingt die teuersten Festbrennweiten sein. Bei Canon gibt es ja auch durchaus bei den Objektiven mit rotem Ring welche, die mehr so allgemein verwendbar sind, bei verschiedenen Anwendungen leicht an ihre Grenzen gebracht werden können. Von daher kann man vom Hersteller und dessen Einordnung nicht unbedingt gleich einordnen, wie gut das Objektiv in der Praxis ist.
    Bei Testergebnissen bekommt man schon einen Eindruck.
    Seiten wie Traumflieger haben da doch eine halbwegs unabhängige Übersicht, allerdings nicht für Objektive von allen Herstellern.

    Von der Lichtstärke ist für 50-100mm 1.8 doch ganz ordentlich.
    Vielleicht gibt es ja irgendwo Testergebnisse, wie gut die 1.8 wirklich brauchbar ist, bei welcher Blende da für den APS-C Bereich durchweg eine gute Schärfe erzielt wird, die fällt zum Rand hin bei hohen Lichtstärken öfter etwas ab.
    Für APS-C ist das jedenfalls ein leichtes Teleobjektiv, für die genannten Portraits sollte es auf jeden Fall gut brauchbar sein.
    Wie schon geschrieben, bei den Motiven hängt es von Größe, Abstand, Relevanz des Hintergrundes ab, was gut funktioniert.
    Bei aufgeblendeten Teleobjektiven hat man wenig und unscharfen Hintergrund - was meist gut ist, wenn man Personen oder Objekte aus der Umgebung herausheben will, das paßt also gut zur Anwendung.
    Natürlich, wenn du bei Objekten wie Autos oder größer wenig Platz hast, paßt bei einem Teleobjektiv natürlich nicht alles drauf.

    So als einziges Universalobjektiv für alles wäre für APS-C vermutlich so 24-100mm gut.
    Ob du das brauchst, hängt ja auch davon ab, was du schon für Objektive hast, die kannst du ja auch nutzen, um Brennweitenbereiche abzudecken, die das neue Objektiv nicht kann und die nicht gerade im Schwerpunkt der Anwendung liegen.
    Wenn du eine eindeutige Schwerpunktanwendung identifizieren kannst, so lohnt es sich auch, dafür ein Objektiv mit optimaler Leistung verfügbar haben, für weniger relevante Anwendungsbereich dann eben Zoom-Objektive, um sonst nicht komplett hilflos dazustehen.

    Überdeckt ein Objektiv einen großen Brennweitenbereich, so hat das eigentlich immer einen Haken, reicht bei APS-C und normalen Motiven vermutlich, Abstriche muß man aber immer machen.
    16 - 300mm F3.5-6.3 ist da schon ziemlich extrem.
    turmfalken-nikolai - zickt bei 6.3 nicht schon gelegentlich der Autofokus? Ich meine, jenseits der 1er-Modelle hatte Canon da immer Vorbehalte, wenn es dunkler als 5.6 wird.
    So oder so, für Portraits ist Blende ~4 bei ~50mm nicht so optimal, gerade bei Portraits wird gerne auch einmal das Bedürfnis aufkommen, möglichst aufzublenden.

    Bei APS-C sind ja auch die Pixel des Sensors kleiner als beim typischen Kleinbild-Sensor, da ist man mit 6.3 wohl bereits an der Beugungsgrenze, da gibt es also keinen Spielraum mehr bei der Wahl der Schärfentiefe, beziehungsweise größere Schärfentiefe bedeutet dann immer insgesamt größere Gesamtunschärfe.


  • in: Objektiv für Produktfotografie mit APS-C

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Für Portraits ist ein leichtes Teleobjektiv sinnvoll, passable Lichtstärke.
    Beim Kleinbildformat (was ich bei meiner Canon-Spiegelreflex habe) wäre das in etwa der Bereich 70-100mm. Lichtstärke eher nicht schlechter als 2.8.
    Bei dem APC entsprechend wegen dem kleinen Sensor herunterskalieren (dafür vermutlich 50-70mm, wenn ich den Faktor richtig in Erinnerung habe), auch die Lichtstärke um eine Blendenstufe.

    Bei den Produkten kommt es entscheidend darauf an, wie groß die sind, aus welchem Abstand man die Aufnehmen kann.
    Für Ozeandampfer oder Häuser in der Stadt braucht man ein anderes Objektiv als etwa für Sektgläser, Goldringe oder Diamanten. ;o)
    Ferner kommt es besonders bei kleinen Produkten darauf an, ob du die mit künstlicher Beleuchtung in Szene setzen willst, mit neutralem Hintergrund präsentieren, dann ist da weiteres Zubehör fällig, Hintergründe, Beleuchtung, eventuell Makroblitze, Stative, Halter für diverse Sachen.

    Nahaufnahmen mit Weitwinkel taugen meist nicht viel, ist zuviel erkennbarer Hintergrund drauf, das Motiv wird oft verzerrt.
    Bei großen Objekten hingegen kann Weitwinkel nützlich sein, sonst eher bei Landschaften, Übersichten über größere Umgebungen etc.

    Wenn es mehr in Richtung Sachphotographie statt aufgehübschte Werbebilder geht, also potentielle Käufer ein möglichst detailliertes Bild bekommen sollen, so wäre ein gutes Makroobjektiv sinnvoll (geht auch für Portraits, wenn ziemlich aufgeblendet wird, sonst sind die Pickel eher zu detailliert ;o)
  • in: Tabellenreihen per Klick ein-/ausblenden Javascript

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Naja, Formular mit (X)HTML kennst du vermutlich.
    Da kann man ja mit Radio-Knöpfen, Auswahllisten etwas anbieten, wo das Publikum lediglich anklickern muß, was wirklich relevant ist.

    Nachdem Formulare abgesendet werden (Ziel per Attribut action), wird es dann eben ausgewertet.
    Das mit PHP zu machen, ist relativ einfach und überschaubar.

    Ich finde PHP eher einfacher als java-Script, stellt bereits zahlreiche fertige Funktionen bereit und das Script wird eben nicht beim Publikum ausgeführt, man hat also die komplette Kontrolle darüber, daß es wirklich funktioniert, eignet sich also auch für relevante Informationen.

    Bei dem jsfiddle kann man ja leicht erkennen, was problematisch ist, ohne Skriptinterpretation wird da nichts Sinnvolles angezeigt, das Projekt ist also unzugänglich, baut mit java-Script Barrieren auf.
    Hängt natürlich bei jedem einzelnen Projekt von der Umsetzung ab, ob da solche Barrieren eingebaut werden oder ob die Inhalte unabhängig von Java-Script zugänglich sind.

    Demgegenüber ist PHP unproblematisch, was einmal zum Laufen gebracht wird, wird dann auch bei allen Nutzern so ausgegeben.
    Von daher lohnt es sich, sich mit PHP zu beschäftigen.

    Bislang habe ich für Java-Script nur eine mehr oder weniger sinnvolle Anwendung gefunden: Ich habe damit mal ein Spiel gebastelt, innerhalb einer Graphik (SVG) wird damit über das DOM eine Art Billard auf einer gekrümmten Fläche gespielt. Bei einem Spiel ist es ja nicht so relevant, wenn das nicht bei allen Leuten funktioniert, es ist zudem massiv interaktiv, enthält keine relevante Information, also schon gut brauchbar für Java-Script.
    Bei (X)HTML fällt mir nichts ein, was man nicht ohne Java-Script besser (für das Publikum) umsetzen könnte.

  • in: Tabellenreihen per Klick ein-/ausblenden Javascript

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Als zugängliche und einfache Alternative empfehle ich mal:
    Ein Formular anbieten, wo ausgewählt werden kann, was dargestellt werden kann.
    Das Formular wird an ein PHP-Skript gesendet, welches die Ausgabe passend zusammenstellt und wieder ausgibt.

    So wird jeweils uninteressanter Inhalt gar nicht erst ausgegeben und die Methode funktioniert unabhängig von der Skriptfähigkeit beim jeweiligen Nutzer.
  • in: Tabellenreihen per Klick ein-/ausblenden Javascript

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Hinsichtlich Zugänglichkeit und Barrierefreiheit scheint es mir deutlich sinnvoller zu sein, daß per Stilvorlage und ohne Java-Script umzusetzen.

    Dazu eignet sich gut die Pseudoklasse :target
    Ist etwas Ziel eines Verweises, so kann man dies anders dekorieren.
    Da es immer nur ein :target gibt, trifft die Dekoration auch nur auf ein Zielelement zu.
    Macht man etwas zuvor unsichtbar, so empfiehlt sich da die Kombination mit dem Negations-Selektor.

    Also in diesem Falle
    tr:not(:target) {display: none}
    tr:target {display: table-row}

    oder
    tr:not(:target) {height: 2em; overflow: auto}
    tr:target {height: auto}

    Sofern noch andere Tabellen im Dokument sind, die nicht so behandelt werden sollen, wäre zum Beispiel mit der Verwendung einer Klasse (Attribut class) bei den betroffenen Tabellen die Selektivität zu erhöhen:

    table.Klapptabelle tr:not(:target) etc


    Problematischer wäre es, etwa per :hover Eigenschaften wie die Höhe des Elementes von etwa 1em auf auto zu setzen, um es komplett sichtbar zu machen, weil es bei mobilen Geräten wohl Probleme mit :hover gibt.


    Auch bei der Verwendung von Skripten ist natürlich immer darauf zu achten, daß der Inhalt im Anfangszustand komplett sichtbar ist, die Veränderung oder Einschränkung immer mit der gleichen Technik erfolgt.
    Also nicht etwa mit CSS etwas erst unsichtbar machen und dann per Skript wieder hervorzaubern.
    Da wäre also entweder für beides CSS zu verwenden oder aber die Eigenschaften für unsichtbar/sichtbar werden konsequent per Skript gesetzt.

    <a href="#" ...> ist eine fehlerhafte Konstruktion. Nach dem # sollte immer ein existierender Fragmentidentifizierer folgen. Egal was ein Skript da später veranstalten mag, der Verweis muß ohne das Skript eine Funktion haben.

    Attribute wie onclick im (X)HTML sind inzwischen auch überholt, diese Ereignissen werden komplett im Skript über das DOM angesprochen, haben also mit dem Inhalt nichts zu tun.

  • in: Google Chrome stuft Homepage als unsicher ein

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Also, bei https://www.baumelertaxi.ch/ sagt SeaMonkey, er blockiere unsichere Informationen.
    Entsprechend wird gar nichts angezeigt.

    Guckt man sich den Quelltext an, so findet sich da irgendeine Markierungssuppe, die nur die Anmutung von HTML hat (sollte unbedingt mit dem Validator analysiert werden, Fehler beseitigt).
    Jedenfalls wird da per frame ein Dokument per HTTP aufgerufen, was der unsichere Inhalt sein dürfte.

    Diese Seite wiederum beinhaltet ein frameset, mit welcher erst wieder etwas per HTTPS eingebettet wird (frameset innerhalb eines framesets - huihuihui, muß aber auch nicht sein ;o)
    Die Seite, deren Quelltext man ansehen kann, sollte auch unbedingt mal durch den Validator laufen, da stimmt gar nichts mit HTML überein.

    Chromium (das entgoggelte Pendant zu Goggle Chrome) zeigt bei mir bei erstgenannter IRI gar nichts an, nicht einmal eine Warnung, entsprechend Firefox (52.9 esr).
  • in: Webseite automatisch vergrößern/verkleinern

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Die Funktionalität ist bei CSS erst im Stadium eines Arbeitsentwurfes:
    https://www.w3.org/TR/css-device-adapt-1/
    (Microsoft Edge, Opera Mini haben dafür wohl eine experimentelle Implementierung)


    Die Methode von Apple mit dem meta-Element wird als schlecht und daher zu vermeiden betrachtet, weil diese Dekoration mit Inhalt mischt, es geht ja gar nicht um eine Meta-Information über die Seite, stattdessen haben wir einen Vorschlag zur Dekoration.

    Bei Seiten, die mit CSS sinnvoll gestaltet sind, sollte das sowieso unnötig sein.
    Die Nutzer sollten ja die Schriftgröße passend für ihre Gerätschaften und ihre Sehgewohnheiten und -möglichkeiten eingestellt haben. Ein sinnvoll gestaltetes Seiten-Layout wird sich daran orientieren, weswegen sich die Darstellung automatisch an die Sehgewohnheiten anpaßt.
    Für Verfeinerungen gibt es zudem ja die Medien-Anfragen (media-queries) in CSS.

    Was willst du genau um 10% größer haben und warum?
    Was eine sinnvolle Darstellungsgröße für das jeweilige Publikum ist, hängt doch von der Geräteauflösung, dem Betrachtungsabstand und der Sehfähigkeit ab.
    Darüber haben Autoren insgesamt gar keine Kenntnis, können somit auch nicht beurteilen, welche Größe sinnvoll wäre.

    Bei der Schrift gibst du bei Bedarf bei den betroffenen Elementen einfach font-size: 1.1em (oder font-size 1.1rem) an.
    Typisch finden solche Angaben Anwendung bei Überschriften, nicht für den laufenden Text.

    Bei Pixelbildern oder Graphiken sind solch kleine Änderungen wohl ohnehin meist nicht sinnvoll.
    Bei Pixelbildern verschlechtert es die Qualität der Präsentation, bei Graphiken (SVG) kann man die Größe ja gleich passend angeben.

  • in: HTML-Editor: \r\n sowie whitespace entfernen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Das Problem kannst du in mehreren Schritten lösen.

    a) Liste erstellen, hinter welchen Elementendmarkierungen Zeilenumbrüche sollen.
    b) Alle Zeilenumbrüche entfernen.
    c) Liste a) durchgehen und Elementendmarkierungen durch Elementendmarkierungen mit Zeilenumbruch dahinter ersetzen.
  • in: HTML-Editor: \r\n sowie whitespace entfernen

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Suchen und ersetzen sollte doch bei jedem Editor funktionieren.
    Allerdings nur bei jeder Datei einzeln, das kann nerven ;o)

    Auch mit einem simplen Skript sollte man solche Änderungen einfach von der Konsole hinbekommen.
    Weil ich bei mir sowieso PHP verfügbar habe, würde ich da ein kleines PHP-Skript basteln und das bei Bedarf auf ganze Listen von Text-Dateien loslassen.

    Hat man PHP nicht installiert, tun es doch auch sed, awk, tr oder dergleichen.

  • in: zwei (Div) Elemente Central Nebeneinander

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Wenn es sich wirklich um tabellenartigen Inhalt handeln soll, ist es schon wichtig, das auch ordentlich herauszuarbeiten, also caption einbauen, thead, tfoot, tbody, th, Zellenstruktur mit border="1" bei table sichtbar machen.

    Wenn es kein tabellenartiger Inhalt ist, läßt du die Tabelle natürlich einfach weg ;o)
  • in: zwei (Div) Elemente Central Nebeneinander

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Kannst dir das hier ja mal ansehen, da sind verschiedene Varianten umgesetzt:

    https://prinz-und-gloeckner.lima-city.de/tmp/bild.xhtml

    Zu beachten: Diverse Sachen wie diese flex-Boxen, die transitions sind noch eher als experimentell einzustufen, dazu gibt es beim W3C immer noch keine offizielle Empfehlung, die Implementierungsübersicht zeigt da teils noch grobe Lücken.

    Die Probleme bei einer Breitenangabe von zwei Elementen mit 50% liegen oft an Leerzeichen dazwischen oder Rahmen oder margin, padding nicht gleich 0.
  • in: zwei (Div) Elemente Central Nebeneinander

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Da hast du wohl einfach deine Klasse 'container' vergessen.

    Ansonsten sieht das alles nach ziemlich gruseliger div-Markierungssuppe aus ;o)

    Solltest einfach mal statt div die Elemente figure und figcaption (HTML5) verwenden und nicht alles durcheinander Block- und Phrasenelemente als Geschwister in einem Elternelement notieren ;o)


    Ansonsten kannst du es statt mit float auch mal mit display:inline-block; width: 50% versuchen.
    Da gibt es viele Möglichkeiten, um zum Ziel zu kommen.
  • in: Politikwahnsinn mit System?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Abgeordnete werden ja einfach gewählt, so auch die Person im Amt des Bundeskanzlers, des Präsidenten etc.

    Andere Leute wie Minister werden ernannt, die Überprüfung der Eignung unterliegt den Personen, die sie ernennen, das im Hinterstübchen auskungeln ;o)
    Allerdings haben die Minister ja Angestellte und Beamte in ihrem Ministerium, die aufgrund von Qualifikation eingestellt worden sein sollten (jedenfalls bis auf jene ganz oben in politisch besetzten Posten).
    Von daher ist es gar nicht unbedingt notwendig, daß ein Minister Ahnung vom Themenkomplex hat, er sollte eben nur organisieren können, daß die relevanten Sachen von Mitarbeitern kompetent und effizient erledigt werden.
    Das Versagen besteht also eher darin, das eigene Ministerium nicht im Griff zu haben oder auch daran zu glauben, von der Materie Ahnung zu haben, wenn sie gar nicht vorhanden ist ;o)

    Davon ab: Die Dramatisierung von Randproblemen, wie derzeit gerade durch CSU+AfD, ist natürlich kontraproduktiv und frustrierend.
    Es gäbe ja durchaus Mehrheiten im Bundestag ohne CSU und AfD, um etwas voranzubringen und reale Probleme zu thematisieren und zu lösen ;o)

    Aber so ist Demokratie, man bekommt jene Leute, die mehrheitlich gewählt wurden.
    Die Mehrheit bekommt also, was sie verdient.
    Für die Minderheit gilt allerdings: Mitgebürgert, mitgefangen, mitgehangen ;o)
  • in: Wie funktioniert flash?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Dann probiere doch einfach den CSS-Kram, wie er bei wiki.selfhtml.org erklärt ist.
    CSS hast du doch vermutlich schon mal verwendet.
    CSS-Animationen sind ähnlich wie normales CSS zu notieren und anzuwenden, kommt als visueller Effekt eben nur etwas heraus, was sich zeitlich ändert.
  • in: Wie funktioniert flash?

    geschrieben von prinz-und-gloeckner

    Also SVG ist ja eher Graphik.
    Die Animationsmöglichkeiten dafür sind für Text in (X)HTML leider bei den Brausern nicht implementiert.
    Du kannst natürlich eine SVG-Dateninsel in deine (X)HTML-Datei packen und darin gar beliebige graphische Animationen ablaufen lassen, ganze Kunstwerke erstellen.

    Anleitung zu SVG allgemein und zur deklarativen Animation gibt es hier:
    https://de.wikibooks.org/wiki/SVG
    https://de.wikibooks.org/wiki/SVG/_Animation


    Für eine wenig relevante Textzeile, wo das nur dekorativ ist, reicht sicher auch das derzeit noch etwas experimentellere CSS-Modul (Syntax etwas komplexer als die für SVG-Animationen, läßt sich allerdings auf normale Inhalte innerhalb von (X)HTML anwenden, wenn man es richtig anstellt weniger problematisch als JavaScript oder flash):
    https://www.w3.org/TR/css-animations-1/

    Da gibt es ebenfalls Erläuterungen und einfache Beispiele auf deutsch von anderen Autoren:
    https://wiki.selfhtml.org/wiki/CSS/Eigenschaften/Animation/animation
    https://www.webdesign-journal.de/css3-animationen-leitfaden/
    https://blog.kulturbanause.de/2015/10/css-keyframe-animationen/

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