Abgelehnte E-Mails aufgrund von DMARC-Policy
DMARC verbindet die Prüfung von SPF und DKIM mit der Domain der sichtbaren Absenderadresse im From-Header. Eine Nachricht besteht DMARC, wenn mindestens eine erfolgreiche SPF- oder DKIM-Prüfung zu dieser Domain passt (sogenanntes Alignment). Die Domaininhaberin oder der Domaininhaber kann per DNS angeben, wie Empfänger mit Nachrichten umgehen sollen, die diese Prüfung nicht bestehen.
DMARC ist deshalb kein allgemeines Verbot, über fremde Mailserver zu senden: Ein autorisierter Dienst kann beispielsweise mit einer passenden DKIM-Signatur bestehen. Ohne passende Authentifizierung kann die Nachricht bei einer strengen Policy jedoch abgelehnt werden.
Wenn Du etwa über ein lima-city-Postfach security@paypal.com als sichtbare Absenderadresse einsetzt, kannst Du normalerweise keine zu paypal.com passende SPF- oder DKIM-Authentifizierung nachweisen. Eine typische Fehlermeldung lautet:
Unauthenticated email from paypal.com is not accepted due to domain's DMARC policy.
oder:
Action set by DMARC (in reply to end of DATA command)
Auch bei Absenderadressen von Yahoo oder anderen Anbietern kann das auftreten. Prüfe die konkrete Fehlermeldung und die Authentifizierung der Absenderdomain, statt allein vom genutzten Mailserver auf die Ursache zu schließen.
Verwende beim Versand eine Adresse Deiner eigenen Domain und richte SPF und DKIM für alle tatsächlich genutzten Versanddienste passend ein. Für Antworten an eine andere Adresse gibt es das Feld Antwort an (Reply-To). Bei Kontaktformularen gehört die Adresse des Besuchers üblicherweise in Reply-To, während die Absenderadresse zu Deiner Domain gehört.
Weitere Hinweise: DMARC-Eintrag anlegen und Zustellung und Diagnose.